Sylvia Leifheit - Aufgewacht! Der vielfältige Ausdruck einer spirituellen Seele | MYSTICA.TV

In diesem ausführlichen Interview spricht Sylvia Leifheit über ihr facettenreiches Leben und ihre spirituelle Entwicklung. Sie berichtet von frühen außerkörperlichen Erfahrungen in ihren Zwanzigern, einer tiefgreifenden Nahtoderfahrung 2002 und der daraus resultierenden Suche nach Sinn. Die Begegnung mit einem kubanischen Schamanen führte zu dem Alligator‑Metapher, die ihre innere Kraft symbolisiert. Leifheit erklärt, wie sie ihre Karriere als Model, Schauspielerin und Unternehmerin mit ihrer spirituellen Arbeit vereinbart hat, trotz gesellschaftlicher Missverständnisse und innerer Konflikte. Sie beschreibt ihre Ausbildung bei Rosenkreuzern, dem House of Shaman und dem Arthur‑Findlay‑College, das psychografische Schreiben als Werkzeug zur Kommunikation mit der geistigen Welt und die Entstehung mehrerer Bücher, darunter "Einmaleins des Seins" und "Aufgewacht". Weiterhin schildert sie ihre kritische Haltung gegenüber konventioneller Medizin, die Gründung der App "Spine" (Spiritual Network) zur Vernetzung von Heilern und Suchenden, sowie ihre aktuelle Forschung an energetischen Netzwerken und die Rolle als Kanal für kosmische Botschaften. Das Gespräch endet mit praktischen Tipps zur Energiezentrierung und einem Aufruf, das eigene Potenzial zu entfalten.
Chapters
Heute habe ich eine Frau bei mir zu Gast, die ganz unterschiedliche Facetten hat, unterschiedliche Talente, viele Gesichter, deswegen oft missverstanden wurde, die aber auch ein hochspirituelles Herz hat, wunderbare Bücher geschrieben hat und vieles mehr. Sylvia Leifheit, ich grüße dich.
Hallo, ich freue mich. Danke für die Einladung. Danke. Sehr.
Freue mich, dass du hier bist. Und wir werden Spannendes erfahren aus deinem Leben, aus deinem Buch „Aufgewacht". Ich freue mich drauf und euch wünsche ich viel Freude. Ja, ihr Lieben, willkommen. Hallo Sylvia, wir kennen uns schon seit so vielen Jahren, haben immer gedacht, irgendwann müssen wir auch mal einen Talk miteinander machen, weil du bist auch teilweise eine Moderationskollegin gewesen und jetzt bist du endlich hier. Ich freue mich sehr, dass du hier bist. Du hier bist. Hallo.
Ich mich erst. Danke, dass ich da sein darf, dass du mir die Plattform gibst, dass ich auch mal über meine Geschichte erzählen darf. Es gibt so viel zu berichten.
Für wahr. Und das wurde mir auch noch mal klar, als ich dein Buch lesen durfte und gesehen habe: Wow, du hast so viel erlebt, bist in so vielen unterschiedlichen Welten unterwegs gewesen, wurdest so oft missverstanden oder nicht gesehen. Und immer wieder, könnte ich mir vorstellen, haben die Menschen gesagt: Aber du warst doch vorher noch und jetzt machst du das. Und wer bist du denn eigentlich wirklich? Wer bist du eigentlich wirklich?
Die erste Antwort darauf: Energie. Ja, klar. Aber gut, da machen wir einen anderen Topf auf. Ja, ich bin all das. Ich bin all das. Und da das sehr viel ist, ist es ja, wie ich schon gesagt habe, sehr, sehr schön, dass ich mal darüber berichten darf. Es ist nicht so leicht, wenn man in Schubladen denkt, dass man das versteht. Umso schöner, wenn ich dann mal drüber reden darf, weil ich auch daran glaube, dass wir alle durchaus auch das Potenzial haben, so viel zu sein. Und ich möchte als das, was ich bin und wie ich wirke, auch inspirieren. Ich möchte die Menschen erreichen in einem: Hey, du kannst das auch! Lebe alles, was da in dir ist, lebe es aus, was auch immer sich zeigt und scheue dich nicht und lass dich nicht von anderen Leuten klein machen oder eben irgendwie unterdrücken oder deine Energie missbrauchen. All diese Dinge, für die stehe ich, dass ich sage und halte die Fahnen hoch. Es muss so nicht sein, es geht auch anders.
Ja, und du wirkst für mich auch wie eine Frau mit einem sehr starken Willen, einer sehr inneren, einer starken inneren Klarheit. Du hast das Bild eines Alligators gebraucht. Beschreib das doch mal, wie ist das gemeint?
Das mit dem Alligator kam tatsächlich auf meiner Reise, die ich ja begonnen hatte nach einem ganz speziellen Erlebnis in meinem leben. Möchtest du, dass ich darüber jetzt berichte? Gerne, ja, ja. Also den Alligator hebe ich mir auf.
Gerne.
In der Filmwelt oder in der Medienwelt fest integriert war für mich, und auch überhaupt nicht religiös aufgewachsen, war für mich eigentlich alles so, wie es war, super. Filme, roter Teppich, Titelbilder, da ein Pressetermin, da dies, da jenes und so weiter. Hat Spaß gemacht, war okay, hat dann natürlich seine weltlichen Hürden, gar keine Frage. Aber Aber mir ist es dann passiert, dass ich eines Nachts erlebt habe, wie ich aus meinem Körper getreten war und in diesem Moment oder längeren Moment oder Momenten eine ganz andere Welt wahrgenommen habe als die jetzt, die wir hier wahrnehmen.
In welchem Alter warst du damals ungefähr?
Da war ich Mitte 20. Und das hat mich so berührt und so erreicht, dass ich mir gedacht habe: Moment, das kann ja gar nicht sein. Dass ich die ganze Zeit diesen Film lebe, im wahrsten Sinne des Wortes, und das irgendwie aber auch da ist. Ich will das auch die ganze Zeit weiter haben. Und in diesem Moment außerhalb des Körpers habe ich mich so gut gefühlt wie sonst nicht. Das ist entscheidend. Wir sind ja Tiere, die fühlen. Und dieses Instrument Körper ist dazu da, dass wir dieses Fühlen erleben. Und dieses Fühlen war aber außerhalb dieses Körpers. Ich wusste nicht, dass ich außerhalb des Körpers war, aber egal. Es war so schön und war so erfüllend, so lichtvoll, so liebevoll wie nichts vorher in dem Körper außerhalb, also in der Materie. Dass es natürlich für mich klar war, dass ich sage, ich muss mich auf diesen Weg begeben und will rausbekommen, was ist das, was ich die ganze Zeit nicht sehe, von dem mir niemand was erzählt hat, Keine Religion dieser Welt in dieser Form, wie ich es erlebt habe, und so weiter und so fort. Und der hat eine Reise bekommen. Und auf dieser Reise, da kommen wir auf den Alligator zurück, habe ich dann auch irgendwann einmal Schamanen besucht in Kuba. So richtige Schamanen. Die sind aus Ägypten, also die haben das ägyptische Wissen mitgenommen damals, afrikanische Wissen, sorry, das haben sie mitgenommen und haben dann diese Zeremonien, Ifa-Religion ist das, haben sie dort weiter ausgeübt. Das ist ganz lebendig dort. Und ich habe mich dann mal zu solchen Priestern begeben und sitze dann vor diesen Priestern. Und dann sagt der: Uff, die hat aber viel Kraft. Und es waren noch andere Leute bei uns, also in diesem Raum mit dabei. Und da sagt er: Sie hat mehr Kraft und Energie als wir alle hier in dem Raum zusammen und noch draußen da das Viertel. Das ist eine Hausaufgabe für einen Menschen, diese Energie erst mal sich ihrer bewusst zu werden und sie zu halten und mit ihr umzugehen. Und er hat dann gemeint, da sie aus Afrika diese Religion mitgebracht haben und dort mit Metaphern, also mit Tieren gearbeitet wird, hat er dann dieses Tier, den Alligator, benannt und hat gesagt, man würde dir den Alligator zuordnen, weil er eben diese Energie in sich trägt. Er ist mit eines der stärksten Tiere in Afrika. Und weil er aber die ganze Zeit unter der Wasseroberfläche, da kommen wir zu dem, was du gesagt hast, die ganze Zeit versteckt er sich unter dem Wasser, den sieht gar keiner so richtig, aber der ist da und hat aber diese Kraft, ja. Und nur wenn man ihn, sagen wir mal jetzt in der Tierwelt, reizt oder eben irgendwie stört oder so, dann kommt diese Kraft zum Vorschein. Das ist die tierische Ebene. Bei mir, ich hatte dann ab diesem Moment gar keine andere Wahl, als diese meine Kraft, die sich bis jetzt nur auf der materiellen Ebene ausgetobt hat, in allen wunderbaren schönen Formen und Farben, jetzt dann auch in die feinstoffliche Welt zu lenken. Und damit habe ich so gesehen diese Energie, diese viele, viel Energie oder viele Kraft genutzt und meinen Fokus auf diesen Weg der weiteren Erforschung dessen zu lenken, was ich damals erlebt habe, wovon mir keiner vorher erzählt hat und was mir auch sonst keiner in irgendwelchen Büchern so nahe gebracht hat, wie ich in meinem Erlebnis. Und ich hatte eine Tonne voller Fragen. Und immer, das ist wichtig, immer dann, wenn ich Lehrer gefragt habe, man macht ja dann unterschiedliche Dinge, man geht so seinen Weg, war die sehr frustrierende Antwort: Ach, du wirst die Antwort schon finden, wenn es so weit ist. Oder: Das wird dir die geistige Welt offenbaren, wenn es so weit ist. Das war so frustrierend, dass ich dadurch geleitet immer mehr, immer mehr, immer mehr meine Suche so gemacht habe, wie ich sie gemacht habe.
Und ich finde es ja so faszinierend bei dir, wir gehen gleich ein bisschen noch mehr in deinen Werdegang, deinen Lebenslauf, so faszinierend, Weil auf der einen Seite hast du zum Beispiel eine Modelagentur geleitet, warst auch selber Model und Schauspielerin, was man ja oft mit so oberflächlichen Dingen beschreibt. Und dann bist du ein zutiefst spiritueller Mensch. Und für mich war das immer so interessant, diese Facetten, all diese Facetten bei dir wahrzunehmen und zu sehen: All das bist du. Da gibt es keinen Widerspruch. War für dich zeitweise da ein Widerspruch? Wie konntest du das verbinden, diese unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche mit deinem inneren Seelenweg?
Das Spannende ist, für mich selbst war es nie eine Frage, weil wie gesagt, du bist, was du bist. Du bist, was du bist. Du lebst es oder du lebst es nicht. Für mich war ab dem Licht an, war dann nur noch okay, das bin ich. Alles klar. Jetzt sagt er mir hier noch, das ist ein bisschen mehr Energie. Cool. Aber natürlich die Reibungen, die in der Außenwelt dann passieren, die sind nicht ohne. Das weißt du mit Sicherheit auch. Und gerade in der Geschäftswelt und in der Unternehmerwelt, da ist es sehr, sehr schwer, das wirklich zu leben. Und es hat sich aus mir heraus immer mehr ausdrücken wollen. Empathie, Mitgefühl war für mich selbstverständlich. War Licht an, war vorher schon da, aber war halt dann entfacht. Klar. Und wollte sich immer mehr zeigen und leben, wurde aber eben immer weniger oder wurde nicht mehr gehört. Nur weil ich es mehr zeigen wollte, haben es die Leute nicht mehr gehört oder gesehen. Das hat dann durchaus auch sehr viel Desillusionierung gebracht. Aber das gehört meiner Meinung nach mit dazu. Ja. Auf eine gewisse Art und Weise. Aber die Reibung, war ich schon immer wieder auch an einem Punkt, wo ich echt auch traurig geworden bin. Und es hat auch was Einsames, logischerweise. Wenn du sagst auf der einen Seite: Hey, ich mag die Materie, ich mag gerne Frau sein, ich trag gerne High Heels und ich schmink mich gerne. Bin ich jetzt deswegen kein spiritueller Mensch? Nein, ich bin unbedingt auch ein spiritueller Mensch, der aber das auch lebt. Es schließt sich für mich nicht aus. Aber ich lebe in einer Welt, und das muss ich leider feststellen, die das gerne ausschließt. Und damit bin ich täglich konfrontiert. Aber um final das zu beantworten. Ich gehe damit jetzt gelassener um. Sagen wir es so.
Ja, manche Menschen sind einfach überfordert. Und mein Gott, das hängt aber auch an ihrem Denken. Und ich finde es großartig. Wir alle können so schillernd sein. Und ich erlebe es ja an mir auch. Ich erlaube mir in letzter Zeit immer mehr, auch lustige und verrückte Phasen in meinem Leben zuzulassen. Nicht immer nur heilig zu sein. Wir sind all dies. All dies. Ja, aber wahrscheinlich wolltest du nicht schon als Kind Model und Schauspielerin und spirituelle Autorin werden. Wie ging denn bei dir dein Leben los? Ich habe gelesen, dass du eigentlich schon als kleines Kind Dinge wahrgenommen hast, was andere nicht wahrgenommen haben.
Ja, ich habe als kleines Mädchen, und wir sind im Sozialismus aufgewachsen, das heißt, Religion war nicht da und es ist auch gut so. Ich bin sehr dankbar dafür, weil ich keinerlei Prägung diesbezüglich bekommen habe. Ich nehme aus meiner Wahrnehmung eins zu eins wahr. Aber ich hatte immer wieder Momente, wo ich aus dem Körper nachts raus bin, anders als in diesem Erlebnis, was ich gerade geschildert habe. Ich habe richtig gemerkt, wie ich Ich habe geschlafen und plötzlich macht es wie so ein Rucken. Und ich wusste, es war so ein Drrrr, so richtig, ich kann das gar nicht anders beschreiben. Ich habe richtig gemerkt, ich habe eine Schicht durch, ich bin mit etwas durch eine Schicht durch. Aber ich bin immer noch ich. Ich fühle mich genauso wie vorher. Aber irgendwas ist jetzt anders. Und plötzlich war ich anders als in diesem Erlebnis. Aber ich war außerhalb meines normalen Seins. Ich war noch im Schlaf, aber ich bin, ja, ich glaube, man nennt das Astralreisen. Ich bin gereist des Nachts. Ich habe mit meiner Gedankenkraft, habe ich versucht, unterschiedliche Orte zu entdecken. Das Schöne war, wir sind ja als Kinder sehr neugierig auch. Und ich habe da diese Neugierde natürlich dann auch weiter geschürt. So, ach, was ist das denn? Wieso passiert das? Also im kindlichen Geist. Und habe da versucht, irgendwie Orte zu bereisen, auch mal Menschen aufgesucht. Das Spannende war nur, wenn ich dann Menschen wahrgenommen habe in dieser anderen Wahrnehmung nachts außerhalb vom Körper, dann waren die wie, die haben wie geschlafen. Also die waren offen, die Augen waren offen, die waren so da und haben so richtig so— Und ich habe immer so: „Hallo!" und so, und es hat mich keiner verstanden. Das heißt, ich habe sie auf irgendeiner anderen Ebene wahrgenommen. Das war sehr frustrierend. Das war dann total langweilig, weil ich war dann zwar des Nachts unterwegs von A nach B, schön, aber es war niemand anderes weiter da, außer ich habe es forciert, diesen Menschen jetzt mal aufzusuchen. Aber der hat mich dann nicht wahrgenommen. Und dann wurden die Träume auch immer so gesehen weniger interessant. Ich hatte kein Gegenüber. Und wichtig auch noch zu erzählen, auf dem Rückweg war auch sehr interessant, wieder zurück im Körper. Das ist dann mehr oder weniger passiert. Ich habe das nicht so beschlossen, sondern es war wieder dieses Ruckeln. Und das war dann sehr intensiv. Der Körper hat sich dann plötzlich ganz schwer und ganz heiß angefühlt. Tronnenschwer. Das kann man nicht in Worte fassen, aber es ist wirklich, als würdest du extrem viel Blei an dich hängen und du bist plötzlich so schwer. Dabei bist du einfach nur jetzt wieder im Körper. Und diese paar Grad, die wir hier in unserem Körper haben, die haben sich angefühlt wie ein Vulkan. So heiß im Vergleich zu dem, was ich vorher außerhalb des Körpers empfunden habe. Und grundsätzlich war ich immer schon ein sehr sensibler Mensch. Das ist eine Hausaufgabe für mich gewesen, weil, weißt du sicherlich selbst auch, mit dieser Sensibilität in dieser Welt, die sehr rau ist, die sehr harsch ist, die auch gerne mit Witzen verletzt, war es für mich immer eine sehr, sehr, sehr schwere Aufgabe, damit umzugehen. Also was mache ich jetzt mit dieser Sensibilität? Halte ich die jetzt ganz zurück? Ist die doof? Die bringt mir irgendwie gar nichts. Niemand hat mich abgeholt, das zu nutzen. Etwas, das ich schade finde, dass unsere Gesellschaft derartige Hypersensibilitäten, wenn man das so sagen kann, auch gleich fördert im Kindesalter oder noch nicht genügend.
Ja, da ist so ein bisschen mehr Verständnis mittlerweile da. Aber wahrscheinlich haben auch da schon die wenigsten Menschen überhaupt nachvollziehen können. Was du ihnen erzählt hast.
Gar nicht, gar nicht. Ja, genau, so nach dem Motto: Was bist denn jetzt schon wieder so sensibel? Und so. Und ich habe immer das Gegenüber auch schon gefühlt und wusste, ohne das zu wissen, halt mit dem kindlichen Verständnis: Oh, der Mensch hat dies oder jenes an vielleicht Themen in sich oder so. Lass mal ein bisschen aus, drück da nicht zu sehr nach, stress den oder die mal nicht zu sehr, vergiss es. Wenn ich darüber gesprochen habe mit Menschen, war es wie als würde ich mit Also von einem anderen Planeten, als wäre ich ein Alien. So, damit bin ich aufgewachsen.
Ja. Okay. Ja, also in einer Welt, die nun mal so ist, wie sie ist, in einem Schulsystem, das nun mal so ist, wie es ist.
Genau.
Du hattest auch lange Jahre eine Brille, musstest tragen und da wurdest du auch gehänselt. Und wie ging es dir da? Wie hast du da auch irgendwo ein bisschen deine Bewusstheit, deine Neugier ans Leben, an die Spiritualität bewahren können? Oder kam das eigentlich erst viel später?
Ich habe es dann weggedrückt. Ich habe es dann tatsächlich weggedrückt.
Wie es halt oft so ist, gell?
Nein, du gehst kaputt daran, ganz ehrlich. Das ist für mich, und ich behaupte jetzt wirklich nicht, wenig Kraft zu haben, sogar für mich war das nicht zu halten. Ich habe dann immer mehr gesagt: Das ist nicht gut, sei so nicht. Und habe dann das Gegenteil, der Alligator kann natürlich auch Killer unterwegs sein, klar. Habe dann eher so in diese Richtung weitergearbeitet. Ehrgeiz, es muss dieser Film sein und das sein und dies und jenes und die Firma und Erfolg, Erfolg, Erfolg. Das war dann mein Ziel. Und je nachdem, wohin wir uns ausrichten, dort werden wir gehen. War dann das ganze sensible Thema nicht mehr mein Thema, aber eben bis zu diesem Moment. Das war dann meiner Meinung nach eine von der geistigen Welt initiierte, höchst notwendige Aktion, zu sagen: Hey du, Sylvia, ist ja ganz nett, du bist jetzt lange in diese andere Richtung gegangen, aber hey, du hast noch andere Talente und die sollen jetzt noch auf die Welt und die sollen den Sie sollen wirken. Du sollst das sein.
Und das ging ja über viele Wege. Du wolltest mal Chemikerin werden, habe ich gelesen.
Ja, ich liebe Physik und Chemie. Das war immer für mich Kickifax. Chemie ging mir total leicht von der Hand, komischerweise, weil es war wie gefühlt. Ich habe immer so die Antworten schon gefühlt. Deswegen, ich bin auch in meiner Herangehensweise eher, sage ich mal gerne, physikalisch, wenn man das so sagen kann, oder wissenschaftlich. Quantenphysik interessiert mich natürlich sofort, klar. Also Das ist immer schon meine Herangehensweise gewesen, weil auch das irgendwie Teil von mir ist. Ich wollte es praktisch verstehen, was da passiert.
Du bist schon auch so ein Forschergeist. Du bist einfach neugierig, interessiert in unterschiedlichen Bereichen des Lebens, muss man wirklich sagen. Und später wurdest du wirklich eine Forscherin der Spiritualität, über die wir noch kommen. Aber zunächst einmal hat dich das Leben in den Modelberuf gebracht, in die Schauspielerei gebracht. Und es war gar nicht so, dass du dir vorher vorgenommen hast, ich will das jetzt unbedingt machen, sondern es kam eher zu dir, oder?
Das ist tatsächlich zu mir gefallen, so muss ich sagen. Glaube mittlerweile da an pureste Führung, sage ich dir ganz ehrlich, weil die Schmerzen in der Kindheit habe ich sehr intensiv empfunden. Jeder anders, ich halt so.
Ich auch im Übrigen.
Und die haben mich sehr wütend gemacht. Deswegen habe ich auch dieses Titelbild gewählt übrigens. Es ist nicht nur eins, das euch anlächelt. Es ist auch eins, das ist durchaus mit sehr viel Wut, und Wut ist die Schwester der Traurigkeit, gefüllt. Und da gab es tatsächlich auch noch ein, zwei andere Erlebnisse, die habe ich im Buch geschildert, die mich so tief verletzt haben und so wütend gemacht haben, dass das der Schub war zu sagen: Okay, ich ändere das jetzt alles total. Ich gehe jetzt total in das Äußere. Ich zelebriere das Äußere und ich lebe jetzt mal wirklich nur diese Materie. Wie gesagt, das Spirituelle weggedrückt, das Sensible weggedrückt, unterdrückt, sagen wir mal so. Also habe ich mich eben dazu entschlossen, dann halt volle Kanne, go for it in diese Richtung. Also halt das Aussehen, Models, Filme, halt also in meinem Verständnis, mehr geht nicht. Vielleicht noch okay, Aktienbroker.
Ja, und Unternehmerin bist du ja auch noch geworden.
Ja gut, aber Aktienbroker ist noch mal die heftigere Version davon.
Aber Schauspielerei, ich meine, wir haben die gemeinsame Vergangenheit. Ich habe nicht so große, nicht so berühmte Rollen gehabt, aber Rote Meile, ganze Serien. Du warst ein Star auf Hunderten von Titelblättern der Magazine. Viele Menschen haben dich gekannt und und geliebt. Wie ging es dir damit? Warst du da auch selbst eine Weile glücklich in diesem Beruf?
Das war cool, natürlich, weil ich habe mich ja jetzt dazu entschieden, dass ich diesen Weg gehe. Und dann habe ich das total genossen. Aber es hat dann durchaus auch wieder— das Problem ist, du bist am Ende, was du bist, sagt, glaube ich, Goethe schon. Ich konnte diese andere Energie nicht weiter wegdrücken. Die wollte dann auch immer wieder mal sich zeigen. Und die Verletzungen in der Filmwelt sind ja durchaus auch eine Realität. Habe ich auch in dem Buch beschrieben, was es da für Untiefen gibt, auch in dieser Branche. Und ja, deswegen konnte ich nicht anders, als erst mal nach außen zu gehen. Aber das Innen hat immer auch gerufen. Ja. Bis zu dem Moment.
Und trotzdem, ich finde das so toll. Ich liebe ja auch Kunst in jeder Form und du hast wirklich fast alle Ausdrucksformen zelebriert. Du warst auch eine Weile dabei, eine Gesangskarriere zu starten, mit Leslie Bandochi und andere Leute hast du zusammengearbeitet. Dann ist, glaube ich, ein Manager verstorben, der dich sehr unterstützt hat. Das war dann auch— Hast du aber einfach das angenommen oder war das auch erst ist ja auch erst mal mit Leid und Traurigkeit und Enttäuschung verbunden. Wie ging es dir da?
Es in mir hat sich halt logischerweise getrieben, selber auch in das immer mehr, immer mehr. Und du hast nicht immer, das weißt du selber, du hast ja nicht immer nur Filmangebote.
Nein.
Und ich habe mir zum Glück das zum Herzen genommen, was viele meiner Kollegen mir gesagt haben. Wenn ich jetzt so Hauptrollen hatte, dann hast du auf der einen Seite die Hauptrolle und dann kommen immer Gastschauspieler bei einer Serie. Die spielen dann immer in einer Folge, sind die so gesehen. Das Thema, die Geschichte und die Hauptdarsteller spielen sich so drumrum. Also beim Traumschiff hast du die Hauptdarsteller und die anderen kommen als Gast und bei denen passiert dann was. So war das bei mir auch und ich habe mich immer mit denen sehr viel unterhalten. Du merkst es, ich bin auch immer ein— oder weißt es, ich bin ein kommunikativer Mensch und wollte immer wissen, dass die mir was erzählen vom Leben. Wie geht es euch? Was ist? Und die haben alle fast unisono, haben die gesagt: Pass auf, es wird nicht immer so sein, du hast nicht immer so viele Drehtage und es wird eine Zeit geben, da bist du froh, wenn du einen Drehtag hast. Lausch in dich hinein, ob du Theater machen willst. Wird aber nicht so viel Geld geben wie eben beim Film und so weiter und so fort. Also war für mich klar, ich muss auch noch auf andere Standbeine gehen. Na ja, und dann kam das Singen daher. Mich hat jemand angesprochen: Hey, du hast eine schöne Stimme, kannst du nicht auch singen? Klar kann ich singen, ich habe nur Chor gesungen. Da hat sich meine Stimme geformt, wichtig fürs Filmen. Und so hat irgendwie alles zusammengepasst. Und immer wenn Sachen auf mich zugekommen sind, habe ich die natürlich gerne angenommen, weil das war für mich wie so ein: Ja, okay, dann soll das jetzt so sein. Ich habe es nicht so in Frage gestellt, ich habe die Dinge so, wie sie sind, genommen. Und wenn sie gegangen sind, ja, gebe ich ehrlich zu, war ich schon erst einmal traurig und habe es nicht verstanden.
Auch verständlich.
Klar, aber konnte dann auch relativ schnell loslassen. Deswegen habe ich im Buch auch hinten dieses Wohl an den Herz, nimm Abschied und gesunde als eines der Hauptthemen genommen. Du weißt selbst, wie wichtig das Loslassen ist.
Ja, total.
Und damit, da habe ich mich, glaube ich, in der Filmwelt oder in dieser ganzen Branche gut üben können, den Muskel des Loslassens.
Und dann wurdest du Unternehmerin. Etwas, was für mich ganz— ich weiß gar nicht, wie das funktioniert. Unternehmer, Manager, was sind da für Qualitäten, die du da ausleben konntest? Was ja wirklich eine völlig andere Qualität wieder ist im Leben als Schauspiel.
Das stimmt. Aber diese Ohnmacht, die du erlebst als Schauspieler, dass du da sitzt. Wann wirst du jetzt wieder besetzt? Welchem Redakteur gefällt jetzt gerade blond? Oder wenn du vielleicht doch—
Du wartest ja die meiste Zeit auch während der Drehzeit. Du sitzt ja nur da und wartest, bis du wieder ein paar Minuten drehen kannst. Ja, das kommt auch dazu.
Ja, du bist überwiegend am Warten, aber du bist vor allem abhängig von den Entscheidungen von vielen Menschen, Produzenten, Regisseuren, Redakteuren und so. Das ist ein Wahnsinn. Es ist ein kleiner Lottogewinn, wenn du eine Rolle kriegst. Klar, du hast jetzt Castings und so, auch kein Thema, aber dieses, das hat mich, das ist eben der Alligator, das ist diese Energie. Dieses Warten ist nicht meins, tut mir leid. Und da war klar, du musst was unternehmen. Aber es gab auch früher als Kind schon erste Erlebnisse. Wir haben im Osten, mussten wir praktische Arbeit Ich weiß nicht, dass Menschen, also wir mussten in Fabriken gehen und mussten dort arbeiten. Das Fach hieß praktische Arbeit. Hey, super, ich wusste, was ich nicht will.
Das kenne ich auch, ja. Ist auch schon mal gut.
Und damit war klar, nee, nee, auf gar keinen Fall so was, also in der Fabrik werde ich nicht, also egal wie, ich will was machen, was ich eher eigenständig machen kann. Und je mehr im Laufe des Lebens diese Reibereien passiert sind mit Menschen, die Sensibilität, der Rückzug, der alles so damit dazugehört, War irgendwie klar: Okay, dann nimm deine Kraft und mach halt, unternehme. Und da ich halt als Model gearbeitet habe, ein bisschen, habe ich mir gedacht: Ja gut, dann mache ich halt eine Modelagentur. Das lag irgendwie auf der Hand. Deswegen, so ist es passiert. Aus der Ohnmacht des Filmes heraus eine Lösung finden. Ganz ehrlich.
Und du hast ja beschrieben, wie du als Model auch verschiedene Erfahrungen gemacht hast von Menschen, die dich halt auch nur ausgenutzt haben oder nur die eine Seite gesehen haben. Menschen, die sich auch nicht immer so redlich verhalten haben. Hast du da auch bewusst gesagt, ich will es anders machen?
Ja, absolut natürlich. Dazu sind wir da. Ich finde, das ist ja die Aufgabe überhaupt, dass wenn wir merken, da ist irgendwas im Argen, dass wenn jeder sich das vornehmen würde, was wäre das für eine schöne Welt, oder? Okay, also ich habe es mir vorgenommen. Ich habe mir gedacht, okay, ich möchte eine bessere Unternehmerin sein als die, denen, was mir passiert ist, was natürlich in dieser sehr oberflächlichen Welt oft passiert ist, aber ich eben echt nicht verstanden habe. Man muss doch nicht oberflächlich sein in dieser Welt, in dieser Branche auch, auch wenn es ums Äußere geht, aber das Innere strahlt doch auch nach außen und es gibt da auch spannende Menschen, aber wenn man nicht hinschaut, wenn keiner wirklich sich die Zeit nimmt und ja, für mich war Respekt immer sehr wichtig. Also ich habe es glaube ich gut geschafft, dass ich den Models gegenüber und aber auch den Kunden gegenüber immer respektvoll war.
Ja, viele Karrieren und irgendwann in Mitte des Buches, wenn es dann um dein zweites Leben geht, hast du irgendwann gesagt, geschrieben: Meine beiden selbst erschaffenen Spielfelder Film und Unternehmertum konnten unterschiedlicher nicht sein. Im Film therapierte ich meine geprügelte und gehänselte Kinderseele mit einer Unzahl an Mutproben und Masken. Im Unternehmertum entfaltete sich meine mir angeborene Kraft zum Führen und Lenken von Menschen und Ideen. Doch beides bedient sind, wenn man das aus einem übergeordneten Blickwinkel aus betrachten will, nur mein Ego, aber nicht deine Seele. Das heißt, die Seele meldete sich dann irgendwann immer stärker, vor allem ab einem Ereignis eben im Jahr 2002, wo es glaube ich, wo du wirklich eine ganz tiefe Begegnung im Jenseits hattest.
Genau, das hatte ich ja schon angesprochen, dass ich dann durch einen Atemstillstand plötzlich außerhalb des Körpers war, anders als das, was ich in der Kindheit erlebt habe. In der Kindheit war es nicht plötzlich alles hell. Und ich habe keinen Tunnel erlebt, sondern ich war einfach plötzlich im Hellen. Und es war schön und es war warm und es war so voller Liebe und so erfüllend, dass ich in keinster Sekunde, wenn man das überhaupt, da gibt ja keine Zeit oder so, in irgendeiner Art und Weise an ein Leben zurückgedacht oder so. Es war für mich da und es war schön und es war so real. Ich habe mit jemandem kommuniziert, wie mit dir hier, und das war so erfüllend, dass ich nicht zurück wollte. Aber es war doch auch gleich eine Art Botschaft, deutliche Botschaft, nicht nur Art, die gesagt hat: Es ist jetzt an der Zeit, dass du alles aus dir heraus lebst. Und ohne mir genau zu sagen, was das ist, hat es gereicht, diesen, diese Welt mir zu offenbaren in diesem Moment. Und das Gefühl natürlich, wie ich schon gesagt habe, das Gefühl, dass ich irgendwie ohne Körper, aber irgendwie in mir gefühlt habe, Das habe ich dann mitgenommen wieder zurück in den Körper. Mein Freund hatte mich wieder zurückgeholt. Und als ich dann wieder bei Sinnen, bei unseren, diesen Sinnen hier war, war ich so erfüllt noch von dieser Energie. Erstens: Wieso bin ich jetzt wieder hier? Das war so schön. Traurig. Aber auf der anderen Seite war ich so erfüllt von Liebe. Eigentlich reicht das Wort Liebe dann wieder nicht mehr. Erfüllt von etwas, das wir hier nicht fühlen oder nicht so deutlich fühlen können. Das hat mich erst mal lange, lange weinen lassen. Aber vor Überwältigung, weil ich so erfasst, ergriffen war davon. Und diese, könnte man jetzt, komme ich logischerweise von der eher physikalischen Seite, diese, ich sag mal, vielleicht hohe Frequenz, in die ich da eingetaucht bin, in die, in der ich wahrgenommen habe, die wollte ich dann erhalten. Das heißt, das war wirklich wie so eine aus mir heraus entfachte Flamme, wo ich wo ich wusste, okay, es tut sich jetzt zwar über den Körper etwas entladen in Tränen, aber das, was sich da entlädt, das soll trotzdem bleiben. Also der Körper ist dann in dieser Zeit, in der ich geweint habe, wie würde ich sagen, hochgefahren, eben auch um sich an diese Schwingung anzupassen. Und seitdem versuche ich, diese Frequenz, wenn man mit solchen Worten arbeiten möchte, irgendwie zu halten. Aber das war definitiv sehr, sehr, sehr intensiv und deutlich. Und es war so deutlich, dass es mir keine Zweifel mehr zugelassen hat.
Schön.
Gerade ich, keine Religion, das ganze Zeug ist so Quatsch, was die da alle reden. Interessiert mich auch gar nicht. Religion hat mich nie interessiert. Und plötzlich war da etwas, wo ich keine Ahnung von hatte, was aber so deutlich da war, dass ich es nicht mehr einfach nur wegschubsen konnte. Und natürlich noch mit dieser Botschaft: Jetzt ist es an der Zeit, dass du wirkst in dieser Form. War dann klar, okay, I have a mission. Also jetzt bitte, muss ich den Fokus auch noch woanders hin lenken? Und das ist dann eine wunderschöne Forschungsreise geworden.
Ja, das glaube ich. Und man kann es auch wunderbar lesen. Ich finde es auch toll, wie du sehr ausführlich beschreibst, wie du in manchen Gruppen verschiedene Übungen erlebt hast, was du da so gelernt hast. Und da wurde mir erst klar, was du alles dir angesehen hast, ja, so in so vielen Bereichen. Was waren so Deine tiefsten Forschungsreisen, wenn man das überhaupt so zusammenfassen kann? Gibt ja einiges.
Also ich wollte das ganze Medie, wenn man das so bezeichnen kann, wirklich kennenlernen, aber war eigentlich getrieben von der Antwort auf meine Fragen. Was ist das? Was war das? Warum habe ich geweint? Noch mal, ich rede ja heute aus einem geschulteren Bewusstsein. Damals war das für mich erst einmal nur alles völlig Neuland. Keine Ahnung. Und erst einmal völlig alleine auch damit. Weil wenn ich jetzt damit in die Welt hinausgegangen bin, haben sie mich für verrückt erklärt. Eh klar. Schade, diese Abwertung gleich schon wieder erlebt zu haben. Okay, aber ich habe mich, ich hatte gar keine andere Wahl, dann auf diese Reise begonnen und habe versucht, so viel wie es irgendwie geht zu machen. Ich habe die Rosenkreuzer besucht. Das war das Erste, wo ich wirklich ein bisschen eine Art Leitplanken bekommen habe, eine schöne Form. Man bekommt wöchentlich Übungen, die man machen muss. Das hat mir gefallen. Das ist wirklich eine schöne Art von Schulung gewesen. Treffen dazu. Aber wirklich intensiv war tatsächlich dann eine Schule in Berlin, House of Shaman, heißen die.
Gibt's die noch?
Nein, leider nicht. Wir haben einmal im Monat uns getroffen, alles, sage ich mal, medial interessierte Menschen und auch sehr begabte Menschen, und haben dann dort Übungen gemacht in Ritualen. Und das ist eine krasse Energie, die da natürlich ist, wenn du so viele Gleichgesinnte hast, also alle schon auf einem etwas anderen Level unterwegs, Interessenlevel auch unterwegs. Wenn die dann alle anfangen und machen solche Rituale von einem Lehrer, von einem schamanischen Lehrer geführt. Das waren richtig, richtig heftige Erfahrungen. Auch da wieder so deutlich feinstoffliche Sachen, die ich da erlebt habe, wo ich auch nicht sagen konnte, das ist jetzt nicht, sondern das war sehr, sehr, sehr, sehr real. Also da war ich wirklich smashed. Und ich würde am liebsten, wenn ich mich klonen könnte, würde ich so eine Schule gründen, sage ich dir ganz ehrlich. Weil es hatte so einen Mehrwert.
Ist ja noch vieles möglich. Und du bist auch noch jung.
Ja. Aber es hatte so viel Inspirierendes, so viel Tolles und ging so tief. Es hat natürlich Commitment von mir gefordert. Etwas, das ich finde, das zu diesem Weg auch gehört.
Absolut. Es ist erst mal wichtig, sich irgendwann für einen Weg wirklich zu entscheiden und dann dranzubleiben. Weil gerade wenn es eng und schwierig wird, beginnt die eigentliche Arbeit, da dranzubleiben.
Genau. Und da hat es bei mir bedeutet, halt wirklich einmal im Monat dahin zu fliegen. Ich war damals schon ausgewandert und dorthin und dann 8, so gut wie 8 Stunden wirklich durch. Wir haben richtig durchgeackert, natürlich eine kleine Pause mitten drin. Aber das war hoch energetische Arbeit. Das kannst du alleine nicht. Das ist mir auch wichtig, dass ich da die Leute inspiriere. Deswegen habe ich es auch relativ en détail versucht festzuhalten, dass die Leute mitgehen können. Das soll inspirieren. Hey, natürlich kannst du viel alleine, aber es ist schon schön, dann sich auch mal in Gruppen zu begeben, wenn es die richtige Gruppe ist.
Ja, und das gefällt mir aber wirklich gut, weil du beschreibst sehr respektvoll diese einzelnen Schulen und Wege, beschreibst so ein bisschen, was du da so erlebt hast, bringst Gibt es sogar kurze Texte, offizielle Einladungen, wie das alles funktioniert, Rosenkreuzer. Oder auch später Arthur Findlay College, wo du auch warst, wo du auch nochmal sehr lebendig ganz toll beschreibst, was du da erlebt hast. Und wie du es natürlich erlebt hast, wie diese Menschen mit gewissen Vorgaben arbeiten. Das heißt, in der Jenseitsmedialität ist es wichtig, Beweise genau zu eruieren. Und dann ist vielleicht noch 10% der Zeit übrig für die Botschaft. Während du sagst, warum nicht sofort die Botschaft? Und was ich auch spannend finde, wo du in irgendeinem Teil erzählst, dass gesagt wird, ja, du kannst eigentlich wirklich am besten wahrnehmen mit geschlossenen Augen. Und da hast du gesagt, nein, bei mir ist viel besser, wenn ich die Augen offen habe. Das finde ich so interessant, weil du auch immer so beschreibst, ja, es ist wichtig, sich, wie du schon sagtest, sich auf einen Weg einzulassen, aber trotzdem hör auf deinen Weg, auf deine innere Wahrheit.
Absolut. Schön, dass du das sagst. Und dafür möchte ich natürlich auch echt immer wieder Inspiration sein. Dass man, aber das hat was mit Selbstvertrauen auch zu tun, klar, dass man diesen inneren Impulsen, die man da empfängt, die man hat, dass man denen auch wirklich, wirklich folgt. Aber zurück zu dem, zu dem House of Shaman, weil da ist bei mir dann auch ein Schlüssel, ganz, ganz wichtiger Schlüssel geschehen. Über diese so intensive Arbeit dort und diesen Meditationen habe ich einen meiner wichtigsten Zugänge erfahren dort in dieser Schule, und zwar ist das dieses psychografische Schreiben. Ich hatte in einer dieser Meditationen, die wir gemacht haben, und ich bin immer sehr ungeduldig und auch neugierig, war ich eher so, die waren alle noch am relativ Zurückkommen, ich war schon längst wieder zurück. Zurück sagt man jetzt, du hast die Meditation gemacht, du hast das erlebt oder hast deine Forschung gemacht, deine Arbeit, deine Übung, und dann holt der Lehrer oder Schamane, holt dich dann langsam wieder in das Hier und Jetzt. Und da haben die sich immer sehr viel Zeit gelassen. Ich war schon längst wieder im Hier und Jetzt. Aber eben doch noch nicht ganz. Und das ist genau das, was ich erzählen möchte. Ich war dann da und hatte gewartet, bis die anderen auch wiederkommen und hatte 1000 Fragen wieder, weil mir irgendwas ist wieder gewesen. Ich habe wieder irgendwas gesehen. Ich glaube, ein Bild oder eine Vision gehabt in dieser Meditation und stand wieder da und hatte keine Antwort. Und plötzlich fing an, die Hand sich zu bewegen. Ich so, was geht denn jetzt? Sorry, aber was soll das jetzt? Und dann habe ich gedacht, ach komm, Ich bin gerade so entspannt, ich lass die Hand einfach machen. Ist jetzt auch egal, oder? Und dann hat die Hand angefangen, was zu schreiben. Ein Buchstabe nach dem anderen, auch Symbole. Und ich habe gedacht, was? Und dann habe ich hingeschaut und es war ein ganz weicher Teppich und am Ende stand da ein Wort. Und dieses Wort hatte mir schon wieder eine Art Antwort gegeben auf eine der Fragen, die ich vorher hatte. Und das fand ich extrem spannend. In dieser der extremen Entspannung, in der ich da gerade war, aus der Meditation, kommt plötzlich noch was nach, was hinterher. Und als Werkzeug hat es sich jetzt meinen Körper genutzt. Und das war natürlich für mich, die Forscherin, extrem auffordernd, jetzt zu sagen: Wenn das funktioniert, wenn das so was geht, dass ich da irgendwie Antworten bekommen kann, möchte ich das ausformen. Und ab da habe ich angefangen, dieses Tool noch weiter immer weiter zu üben, zu üben, zu üben, zu üben. Es funktioniert mit Magnetismus, würde ich jetzt mal sagen, um das den Menschen verständlich zu machen. Also auch wenn ich in der totalen Entspannung bin, dann kann der Körper sich trotzdem ganz fein bewegen. Wenn man den Körper wirklich richtig, richtig, die Muskeln absolut entspannt, gibt es feinstoffliche Bewegungen. Manchmal diese, wenn der Körper anfängt so zu schaukeln, das läuft ungefähr auf diesem Niveau. Und wenn man über Magnetismus spricht, wenn wir die Hände aneinander nehmen, spüren wir auch Magnetismus. Und bei mir ist das genauso, wenn ich schreibe. Ich spüre, da geht's lang, da geht's nicht lang, da geht's lang, da geht's nicht lang, da geht's lang. Also es ist alles Magnetismus. Wirklich Widerstand, Anziehung, Widerstand, Anziehung. Am Ende ist es ein Wort. Und das habe ich dann durch viel, viel Übung verfeinert, immer weiter. Und daraus sind dann meine nächsten Werke, letzten Endes meine ersten Bücher entstanden, weil ich habe natürlich eine Welt voller Fragen gehabt. So viele Lehrer, die mir keine Antworten konnten. Tolle Schule in Berlin, die mir schon auch geholfen hat, das noch mehr zu integrieren. Aber Fragen hatte ich trotzdem. Und das waren auch Lehrer, die eben immer gemeint haben, die Antwort wird sich dir zeigen. Also mir keine Antwort gegeben haben. Und jetzt hatte ich das erste Mal das Gefühl, ich kann mit dem Kosmos echt kommunizieren. Was auch immer das genau ist, kann ich ja alles noch erforschen. Aber es hat Spaß gemacht. Es war so erfüllend, so wie wow, ich kann jede Frage stellen. ChatGPT ins Feinstoffliche. Und das hat natürlich meinen Forschergeist so inspiriert, dass ich dann Vollgas da reingegangen bin und eigentlich muss ich sagen, jetzt nur noch so lebe. Ich gebe mich dem völlig hin und bekomme die Antworten und Impulse aus der geistigen Welt mittlerweile auch auf andere Art und Weise. Das war nur ein Zugang. Und weiß, dass die Übung den Meister macht, klar. Aber wie gesagt, ich bin dann auch an den Punkt gekommen, wo die ganzen Antworten, die sich mir offenbart haben, wirklich aufgeschrieben werden mussten. Und deswegen sind dann auch meine Bücher daraus entstanden. Und so hängt das alles zusammen. Also die Schule in Berlin hat mir dieses Tool letzten Endes ermöglicht. Ich habe mich so weit geöffnet, dass ich das dann leben konnte. Und dann habe ich es gelebt. Vollgas.
Ja, und das ist auch, klingt schon alles wie geführt, wie so Schritt für Schritt. Man reagiert einfach nur. Und es sind wirklich eine Reihe großartiger Bücher entstanden. Ich habe sie gerne immer wieder auch empfohlen. Wir blenden sie auch mal ein. Eine ganze Reihe gechannelter Weisheitsliteratur, möchte ich schon fast sagen. Und auch das begann ja mit einem ersten Buch und vorher mit einem Buch in diesem Heilzentrum, wo du Schwarte de Gosh begegnet bist. Magst du das mal erzählen, was ist da geschehen? Und wie kam dieser Ruf zu dir?
Ich hatte erst das Einmaleins des Seins veröffentlicht. Da war ich noch nicht ausschließlich im Channeln unterwegs, sondern da war es ein Mix aus Meditation, welche Botschaft bekomme ich über ein Bild, über ein Gefühl, dann schreibe ich das auf. Das ist das eine Werk. Aber das Problem war da, dass viele Menschen mir gesagt haben, ich verstehe das nicht so gut, was du da schreibst. Ich will ja die Menschen erreichen. Also es ist wichtig, dass sie mich verstehen. Und dieses Tool des psychografischen Schreibens war also perfekt, jetzt einfach nur auf Frage-Antwort zu gehen. Und ich hatte durch die Augenthematik, du hast es angesprochen, ich hatte eine Brille, die hatte sehr viele Hänseleien nach sich gezogen, hatte ich dann natürlich auch Motivation, mich da mehr reinzubegeben. Weil du hörst auch ganz oft, ah, da versteckt eine, da steckt eine versteckte Botschaft dahinter, wenn du eine Augenthematik hast. Na ja gut, dann schaue ich mir die doch an, logisch, ja, wozu bin ich da? Und deswegen bin ich irgendwann in Abadschan gelandet. Gelandet bei João de Deus und wollte eigentlich die Antwort auf die Augenfrage. Was aber passiert ist: Ich bin vor João de Deus, also vor die Wesenheit, die in dieses Medium hinein inkorporiert ist. Wichtig.
Genau, ein damals weltbekanntes Medium. Hunderttausende von Menschen sind dahin gepilgert, jahrelang.
Um körperlich zu leiden überwiegend, zu heilen überwiegend natürlich. Und das hat er auch, glaube ich, sehr gut hinbekommen. Er hat eine echte Gabe gehabt. Also ich bin dann vor dieses vor diese Wesenheit in dem Körper getreten. Und der Mensch, Joao de Deus, sprach dann: Du wirst eine Gabe entfalten. Womit sich, wie gesagt, die zwei Dinge getroffen haben. Gerade das entdeckt und das, und ich bin am Entfalten dieses Zugangs, ja. Aber mehr habe ich über meine Augen dort nicht erfahren. Egal, kein Problem. Aber als ich dann dort war und eben in der Kommunikation auch mit der geistigen Welt, kam dann irgendwann auch durch: Mensch, es wäre sehr wichtig, wenn du ob du die Wesenheiten, die in Joao de Deus inkorporiert sind, tatsächlich auch mal befragst. Die haben viel zu erzählen. Warum tun sie das? Wo kommen sie her? Wie war ihr Übergang? Wie war ihr letztes Leben oder welches Leben, über was sie berichten möchten? Warum wirken sie jetzt, dass sie in diesem Medium inkorporieren? Was möchten sie den Menschen mitgeben? Ist ja auch nicht uninteressant. Und das ist dann ein ganzes Buch geworden. Das war dann Interviews mit den Wesenheiten von Abhazjan. Ja, sehr, sehr, sehr berührendes Buch. Ich habe das so nicht erwartet, weil sich dann jede Wesenheit von selbst vorgestellt und eben eine Geschichte hatte. Sehr berührend und sehr spannend. Ich habe übrigens auch den Inhalt dann als Podcast veröffentlicht, weil ich auch da will, dass die Menschen da Zugang dazu bekommen, dass sie offen dafür werden. Es geht um Offenheit auch in unserer Arbeit, wie du weißt. Heißt.
Absolut. Hast du es auch auf Englisch übersetzt eigentlich?
Englisch und Portugiesisch, weil er ja Portugiesisch gesprochen hat.
Und wie ist das, was kriegst du für Reaktionen? Wie entwickeln die Bücher ihr Feld? Was geschieht da so?
Also das Buch wurde verboten. Ich habe ein verbotenes Buch geschrieben.
Ja, sehr schön.
Nein, das Buch wurde verboten. Naja, natürlich von einer Welt, die es nicht mag, wenn du an ihren Pattern ruckelst. Und das haben diese Wesenheiten durchaus ausgetan. Die haben dann schon gesagt, dies und das und jenes könnte in dieser Casa dort verbessert werden. Sag den Menschen, sie sollten dort mehr in die Stille gehen, sie sollen dort mehr meditieren. Oder da gibt es zum Beispiel Kristallbetten, sie sollen die Kristallbetten bewusst benutzen, nicht nur sich hinlegen, sondern wirklich bewusster sein und so. Da gab es unglaublich schöne Ratschläge, aber die haben halt dann trotzdem eben den ein oder anderen dort nicht gefallen, dann haben sie es verboten. Okay, kein Problem, das Buch gibt es trotzdem noch.
Ja, genau, das Buch gibt es noch.
Und ich habe das dann als Kick-off genommen und habe mich dann in die Einweihungsreihe begeben. Das hattest du angesprochen, Einweihung in die Geheimnisse des Kosmos. Da habe ich meinen alten Lehrer, meinen alten Lehrer und Freund, Freund der Indianer, eine Plattform gegeben. Das tue ich bis heute, in der er aus der geistigen Welt wirken kann durch mich, wobei ich uns als Team sehe. Er sagt immer, wir haben mal zusammengearbeitet in einem anderen Leben, wirklich Mensch zu Mensch. Beide so irrsinnig geforscht, aber er möchte nicht mehr inkarnieren. Und das ist das Coole daran, weil er kann dann auf der anderen Seite schauen, was ich nicht hinkriege in diesem Körper. Und ich halte es dann hier fest und kann es verbreiten. Und wir sind so gesehen da das Team. Mit ihm habe ich die erste Basis festgehalten, wie er oder ja, wie eben meine ganzen Freunde den Kosmos wahrnehmen. Ich sage es immer ganz deutlich, das bin nicht ich, die das wahrnimmt. Aber das hörst du sicher nicht zum ersten Mal. Aber dann haben sich natürlich auch relativ zügig auch andere Wesenheiten gezeigt. Das hat auch mit Abhajan ja damals zu tun. König Salomon zum Beispiel. Ich habe dann noch eins, Einweihung in Geburt und Tod, weil ich unbedingt wissen wollte, was passiert bei Geburt? Was passiert, wenn wir sterben? Ist da ein Unterschied? Was müssen wir beachten? Wie ist das mit Verbrennen? Ist das gut? Wann dürfen wir verbrennen? Was passiert mit dem Körper überhaupt? Was passiert mit der Seele? Und dann ging es in die Einweihung von den Lebensweisheiten von König Salomon, auch unglaublich schön, diese weise Lehre, weise Energie noch zu erleben, mit einer ganz anderen Geschichte als mein Freund, Freund der Indianer. Und so ging das die ganze Zeit weiter. Und ja, es wird sehr gemocht von Menschen, die Spiritualität greifen möchten, die sagen, ich kann das jetzt, und damit habe ich mein Ziel erreicht, von einem Einmaleins des Seins, das für die Menschen eher schwerer zu verstehen war, in ein: Hey, das ist ja richtig cool, das kann ich richtig verstehen. Du stellst ja richtig menschliche Fragen, auch durchaus mal physikalisch, weil ich das eben auch mag, quantenphysikalisch vielleicht auch mal echt spannend. Und damit kann ich, also diese Menschen, die das mögen, tatsächlich besser greifen. Hallo, was will ich mehr?
Ja, total. Und es ist auch einfach wirklich wunderschön zu lesen. Ich mag die Bücher sehr.
Danke.
Vieles habe ich vielleicht schon vergessen, aber meine Seele hat das als Wissen gespeichert. Und man spürt auch diese feine, schöne Energie dieser Wesenheiten. Und du spürst es halt auch beim Lesen. Das ist eigentlich das Schöne. Also das heißt, es ist ein mentales Lernen, aber auch irgendwie ein herzöffnendes Lernen. Und das ist— da gibt es für mich nur wenig Autoren, Autorinnen von sogenannt gechannelter Literatur, die das vermögen. Und deswegen, ja, noch mal an dieser Stelle: Toll! So, und damit nicht genug. Du hast ja noch weitere andere Karrieren angefangen, wieder aufgehört. Du warst eine Weile Moderationskollegin bei Next World. Und wir haben vor, dass in Kürze du auch mich interviewst. Ich freue mich schon, bin schon ein bisschen aufgeregt. Machen wir gleich hinterher. Also das ist toll. Und jetzt hast du was Neues ins Leben gerufen, weil du gesagt hast, du willst einfach Heiler, Heilende, Heilungssuchende verbinden. Du willst Antworten liefern für Menschen, die sich nach Heilung sehnen. Und gute, sichere Adressen liefern. Und in der modernen Welt ist es natürlich im Internet oder noch besser eine App. Und da hast du eine App entwickelt.
Ja.
Was ist da passiert?
Da gab es zwei Initialzündungen. Das eine ist tatsächlich das Erlebnis mit meinem Papa. Der hatte eine Krankheit, die in unserer Welt als unheilbar galt, gilt, weiß ich nicht mehr. Und ich habe das nicht glauben können. Habe mir gedacht, das kann doch nicht sein. Frag mal jemand nach der Ursache. Warum hat er diese Krankheit? Hat keiner. Sie haben ihm alle nur Tabletten eine nach der anderen gegeben. Gefühlt 10, 12 Tabletten hat er genommen und war aber immer noch nicht geheilt. Hatte immer noch die Schmerzen. Das konnte ich nicht akzeptieren. Das konnte mein Forschergeist überhaupt nicht akzeptieren. Also habe ich mich auf die Suche gemacht. Aber ich musste lange suchen.
Ja, und ich muss sagen, das finde ich auch gut. Du schreibst so durchaus mal sehr kritisch, was da vorgefallen ist in den Krankenhäusern, wie die Ärzte einfach über Dinge hinweggesehen haben. Das ist schon auch nicht so toll.
Nee, kritisch bin ich natürlich schon auch gerne. Ich finde, ich mag Ich mag überhaupt nicht, wenn man Dinge zu weich— man muss schon auch realistisch bleiben. Aber ich konnte das nicht glauben, habe lange gesucht und habe wirklich fast 10 Monate gebraucht, um endlich Heiler zu finden, die auch diese Krankheit behandeln. Und dann, die haben sich sehr gut angehört, sind Deutsche in Thailand. Und gesagt: „Papa, das schenke ich dir jetzt. Wir fahren jetzt nach Thailand. Ich will wissen, wie die arbeiten. Ich will genau wissen, was können die, was die Ärzte bei uns nicht können." Also sind wir hingefahren und er hatte 2 Wochen dann intensiv dort mit denen Treatments. Ich weiß nicht, ich war nicht dabei. Aber ich hab gesehen, dass er im Laufe der Woche wirklich immer mehr, Wochen, gestrahlt hat. Aus sich heraus ist eine Energie rausgekommen, die habe ich vorher bei ihm noch nicht gesehen. Wunder-, wunderschön. Und er ist geheilt zurückgekommen und das ganze Thema war erst mal erledigt. Ich habe aber auch Leute getroffen dort, die hatten Krebs zum Beispiel. Die haben nicht 3 Monate, die haben nicht 10 Monate Zeit, die haben dann nur 3 oder 4 Monate. Das heißt, das Thema Zeit ist bei der Heilung durchaus ein wichtiger Faktor. Und da kommt die digitale Welt und ich kann sagen, hey super, wir müssen das verkürzen. Es muss möglich sein, dass man nicht 10 Monate rumsucht, sondern es muss schneller möglich sein, dass man diese alternativen, anderen ganzheitlichen Methoden auch schneller findet und die Menschen dazu. Und deswegen ist die App eigentlich eine Suchmaschine. Es ist in erster Linie eine Suchmaschine. Sie soll diese Suchenden und die Anbieter viel, viel schneller miteinander verbinden. Und der zweite Ansatz ist, dass das mein Call war. Also es ging darum, Sylvia, verbinde diese Welten, diese materielle Welt mit der feinstofflichen. Wo kann ich das besser als in einer Gemeinschaft, wo wir uns alle treffen und finden und dann dort austauschen? Und nicht dauernd abgelenkt werden. Das kreide ich vielen anderen Social Medias an. Ich habe die App, die ja eigentlich nur eine Suchmaschine ist, aber wie ein Social Media aufgebaut, damit wir auch ein bisschen Unterhaltung haben, ein bisschen uns wohlfühlen und hey, der postet mal was, der liked mal was, der teilt mal was und so. Diese Tools, die wir kennen, an die wir uns gewöhnt haben, dass die einfach auch schon da sind, habe ich mit reingepackt, aber eben ohne Ablenkung. Voller Fokus auf den spirituellen Bewusstseinsweg, auf das Dich, auf das Du oder auf das Ich, wie auch immer, dass man sich um sich kümmert, egal wie, ob jetzt mit einem Heiler oder dass sich Inspirationen über Podcasts oder über Events, die dort eingepflegt werden, einfach die ganze Welt mit einem Klick erreichbar. Abgesehen davon, dass ich es höchste Zeit fände, dass auch die spirituelle Szene, wenn man das mal so sagen kann, die jeder so sein eigenes Süppchen kocht, braucht. Du hast das auch mal, glaube ich, geschrieben. Dass die bitte, bitte, bitte endlich zusammenrutschen. Weil wir sind nicht wenige, da sind wir uns einig. Aber wenn jeder, der da in Timbuktu, der da, da und da und so, wenn jeder nur sein Süppchen isst, wird es für die Menschen nicht leicht, euch zu finden. Und es liegt auf der Hand dann zu sagen, ja, das sollte man wirklich vereinfachen. Und gerade wenn wir diese Möglichkeiten heutzutage haben. Also habe ich mir gedacht, okay, dann ist es jetzt ein Social-Media, der Heiler oder für Heilung, nenn es, nennst, wie du willst, es gibt 1000 Begrifflichkeiten, aber endlich ein Ort, wo nicht nur konsumieren, ich kaufe dies, meine Schuhe, meine Tasche, mein Auto, mein Haus, mein Pferd, mein Status, mein Erfolg und so, sondern es geht wirklich nur um den Menschen und seine innere Heilung.
Sehr schön. Und da sind wir uns ja recht einig, dass in der Tat, es gibt so viele Menschen, die so offen sind für diese Themen. Und ich sage immer, nehmen wir mal an, es würde eine Partei gegründet wird werden von allen Menschen, die den modernen Bewusstseinsweg gehen. Das wäre so eine Riesenmenge. Ja, die wenigsten sind interessiert, irgendwas zu gründen und so, aber was wäre oder ist das eigentlich jetzt schon für eine Power? Deswegen finde ich das toll. Und wir kennen uns ja schon lange und hast mir schon vor Jahren von dieser Idee erzählt und ich war eher immer so ein bisschen, ja, mal sehen und so. Und da war ich wirklich sehr beeindruckt, wie du über Jahre hinweg das mit Programmieren und viel Geld investiert hast, das Ding zu entwickeln. Jetzt ist sie da und das ist so der Stand. Hat sich schon rumgesprochen. Jetzt geht es natürlich darum, Spine, so heißt es, bekannter zu machen, größer zu machen. Was ist der aktuelle Stand?
Spine ist übrigens die Abkürzung für Spiritual Network. Cool. Ich bin im Laufe der Programmierungsarbeiten drangekommen. Du musst dann, wenn du die App hast, hast du so ein kleines Quadrat auf deinem Handy. Du lädst die App runter und dann steht da unten drunter der Name. Da hat Spiritual Network nicht hingepasst. Also musste ich es einkürzen. Spine. SpySpiritual und Network. Und ja, es werden täglich mehr. Mir ist es sehr wichtig, dass das international sich auch wirklich tut, und da wird es auch immer mehr aus dem Ausland, was ich sehr begrüße. Es wächst jeden Tag mehr. Es macht wahnsinnig viel Freude, diese Menschen kennenzulernen, auch die sich dort so treffen. Ja, und der Rest ist tatsächlich in den Händen der Heiler, weil ich erlebe es auch immer wieder mal, dass sie dann sagen, ja, ich schaffe es nicht. Ich frage dann wieder, ja, vielleicht TikTok weglassen, weil ist es nicht unbedingt das Medium, um Hilfe zu suchen? Klar, ist nett, alles diese Beschallung ist super, aber vielleicht doch die eine Minute dann dort hinein investieren, wo wir wirklich einen Mehrwert hinterlassen und die Menschen erreichen, die Hilfe suchen. Also ich habe tiefstes Vertrauen darin, und da das alles geistig geführt ist, also da ich da gar keine Wahl habe in dem ganzen Projekt, Ich lasse es einfach weiter wachsen, wachsen, wachsen und wachse dabei selbst. Aber ja, es ist natürlich ein ganz schöner Kraftakt. Aber hey, ich bin ja Alligator.
Und sind weitere Bücher in Arbeit oder in Planung?
Ich weiß es nicht.
Das ist auch wieder ein Riesenwerk. Du hast schon so viel geschrieben.
Ich meine, das ist Nummer 10. Ja, jetzt gerade habe ich noch keinen Call, sage ich ganz ehrlich. Aber es tun sich gerade neue Wahrnehmungen bei mir auf. Ich nehme jetzt mittlerweile so eine Art Energiegitternetz. Jetzt, könnte man sagen, wahr. Und da bin ich gerade am Forschen, was genau kann ich mit der Wahrnehmung. Also ich meine, die formt sich ja immer weiter. Haben übrigens die Lehrer in Berlin damals am schönsten formuliert. Die haben gesagt, der Kosmos ist immer gleich, nur unsere Werkzeuge ändern sich. Es geht also nur darum, dass wir dieses System, diesen Körper formen und mit diesem oder durch diesen Körper dann diesen Kosmos, der ja immer gleich ist, also gleich in Bewegung, aber er ist gleich, die Energiegesetze sind gleich, dass wir ihn noch besser wahrnehmen. Und das kann ich absolut bestätigen, mit all diesen vielen, vielen Übungen und Wegen, die ich da gemacht habe, tut sich dann immer wieder was Neues auf. Und jetzt stehe ich da und nehme ein Energienetz wahr und denke mir, wow, cool. Und dann nehme ich auf diesem Energienetz die Seelen wahr. Wie sehen die aus? Vielleicht kann ich darüber vielleicht heilen, ich weiß es nicht. Kriege ich Botschaften? Kann ich jemanden vielleicht orten? Wo befindet er sich in diesem Netz? Jetzt gibt es helle Stellen, gibt es dunkle Stellen. Das ist ein ganz neues Feld. Keine Ahnung, ob ich darüber mal schreiben werde, aber ich lasse auch das einfach fließen. Jetzt ist erst mal das und ich muss sagen, gerade auch mit Spine, also mit so einem, ich habe das jetzt der Welt, ich übergebe das der Welt. Ich übergebe es im wahrsten Sinne des Wortes der Welt. Die Verantwortung liegt bei den Menschen. Ihr findet endlich, oder ihr findet die Kraft, dass ihr euch zusammentut, die Heiler, dass sie sagen: „Ja, wir wollen geballt sichtbar werden." Oder: „Nein, ich mache mein Süppchen weiter." Okay. Oder: „Und die Menschen, seid ihr wirklich spirituell interessiert oder seid ihr nur oberflächlich?" Die Antwort werden mir die Menschen geben. Ich selbst habe das Tool gegeben, verstehst du? Ich bin da völlig wertfrei. Ich bin der lange Arm dieses einen, das das will, das das macht. Habe Spaß daran. Aber das wollte ich sagen. Das 10. Buch mit all den anderen Büchern plus Spine bin ich so, dass ich sage, ich glaube, ich habe, wenn man das überhaupt so sagt, mein Soll gerade erfüllt.
Toll. Also ja, du wirkst ja wirklich, wenn du auch so erzählst, wie eine Macherin. Wirkst aber trotzdem nicht wie jemand, der am Rande des Burnouts ist. Das heißt, du bist auch schon entspannt und im Flow des Lebens und machst einfach das, was getan werden möchte, oder?
Ich habe dir gesagt, dass ich diese Energie, die ich damals erlebt habe, 2002, dass ich die festhalte. Die ist der größte Schatz, den wir haben. Unsere Energie. Und das ist übrigens auch, glaube ich, so ein bisschen meine Expertise, weil im Laufe der Jahre hat sich das immer weiter herauskristallisiert über viele, viele, viele Fragen. Worum geht es denn? Ja, es geht um die Seele. Ja, und worum geht es in der Seele? Um die Energie in mir. Und das ist so das, was immer wieder durchkommt, das Potenzial einer Seele, das Kraftpotenzial einer Seele, das bei jedem unterschiedlich ist. Warum ist es Was ist das und wie können wir daran arbeiten? Die Übungen dazu, alles das. Also ich bin wie so eine Seelendoktorin, würde ich versuchen, oder Seelenwissenschaftlerin oder ja Forscherin, würde ich fast sagen. Mich interessiert Seele in ihrer Beschaffenheit und ihren, also die Energie interessiert mich wahnsinnig, weil das ist die Essenz aller Dinge, wie wir wissen. Die Energie, die Ursache allen Seins ist die Energie dahinter. Wir sehen sie nicht wirklich, sondern das, was hier ist, ist das, was sich ausdrückt. Also die Energie dahinter sehen wir nicht, wir sehen nur die Ausdrucksform von ihr, und mich interessiert die Energie dahinter. Und alles, was ich frage oder gefragt habe, hat immer wieder dorthin geführt. Deswegen glaube ich, stehe ich ein bisschen dafür, die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass man mit einem bestimmten Energiepotenzial kommt, Seelenpotenzial kommt, und dass man daran arbeiten kann, und dass wir das hier auf dieser Erde, also in dieser Spielebene, so toll können. Ich möchte Inspiration sein für diese vielen, vielen Möglichkeiten, die wir da sind. Wie gesagt, jeder kocht sein Süppchen, aber es gibt sie, man kann sie finden über viel Suchen oder mehr Suchen. Aber man kann diese Energie formen und dann geht man von dieser Ebene, aus diesem Kokon raus und hat diese Energie noch erweitert, noch vergrößert, strahlt noch mehr Energie. Das ist unsere eigentliche Währung. Also wenn du mich nach Erfolg fragen würdest, was ist deine Definition von Erfolg, würde ich sagen, ich sagen, wenn ich meine Energie anhöhen, also anreichern konnte, nicht damit hier, ja, Preise, oder ich habe so und so viele Millionen, oder frag mich nicht was. Nee, das ist das, worum es geht, weil wir kommen mit dieser Energie und wir gehen nur mit dieser Energie. Und an dieser Energie zu arbeiten, sie zu formen, ist, finde ich, eine der schönsten Aufgaben. Und ich hoffe, wie gesagt, ich kann in dem Buch inspirieren, dass das auch Spaß macht.
Total, also das kriegt man auch mit, und ich erlebe auch dein Feuer. Ich finde das großartig, was du erzählst. Hast du vielleicht noch so ein oder zwei konkrete Tipps, Werkzeuge, Methoden, die uns helfen, mehr in unsere eigene Körperenergie, Essenz, Seelenenergie wieder zu kommen?
Das wollte ich eh noch sagen. Auf der einen Seite habe ich ja gesagt, ich will diese hohe Frequenz von diesem Erlebnis damals wirklich behalten. Das ist mein höchster Schatz. Plus noch ausbauen, plus noch weiter heben.. Das heißt, ein Tool, für das ich wirklich brenne, was ich jedem Menschen, es ist so einfach, mitgeben möchte, ist das kosmische Kreuz. Eine Übung, die mir Freund der Indianer mit in dieser Einweihung in die Geheimnisse des Kosmos mit als eines der ersten mit durchgegeben hat. Das ist ganz einfach erklärt. Du, am Morgen meistens, bevor man so gesehen den Tag beginnt, Man nimmt kurz Luft, geht ganz in die Stille und versucht erstmal den Körper, also das, ich sage immer, das ist ja unser Instrument, überhaupt erstmal zu fühlen. Wenn da keine Schmerzen sind, ist super. Wenn welche sind, dann sollte man sich um sie kümmern natürlich. Aber dann in die Stille gehen und in dieser Stille sagen: Ich bitte um die Verbindung mit der kosmischen Kraft von oben. Ich mache dann auch immer die Handflächen auf, auf, damit ich— also ich fühle das in meiner Hand, wenn diese Energie so von oben hineinfließt. Könnte so gesehen helfen, wenn man es ein bisschen verstärkter fühlen will. Und dann zieht sich diese Energie von oben richtig runter und geht bis zu den Füßen. Der Satz ist: Ich bitte um die Verbindung mit der kosmischen Kraft von oben. Das lässt man dann wirken. Ich spüre es total intensiv. Wenn man das eine Weile übt, tut man das auch intensiver. Und das Gleiche macht man dann von unten. Ich bitte um die Verbindung mit der kosmischen Kraft von unten. Und dann geht genau das Gleiche, dann kommt Energie aus der Erde, geht durch den Körper hindurch. Ich empfinde das übrigens als Energiewand, nicht als eine Säule, sondern als Wand, so eine richtige, ja, weil wir sind ja in dieser Energie. Und dann geht das so durch und geht bis hoch, bis wieder raus aus dem Kronenchakra. Und dann als Nächstes, wenn man das gefühlt hat, wenn man wirklich diesen Fluss, diesen Energiefluss von unten nach oben geflossen hat, sagt man: Ich bitte um die Verbindung mit der kosmischen kosmischen Kraft von links. Ich mache die Handflächen dann gerne auch nach links auf, so dass ich das spüre, ob da wirklich diese Energie kommt. Und dann zieht sie sich über den Arm durch, geht hier rüber und geht dann wieder auf die andere Seite. Und das Gleiche machst du dann von der anderen Seite. Und du sagst: Ich bitte um die Verbindung mit der kosmischen Kraft von rechts. Und dann kommt dann auch wieder diese Energiewand. Übrigens rate ich dazu, die Arme ganz weit aufzumachen, Dann ist man ein bisschen gerader und zentrierter. Und dann kommt die Energie von rechts und zieht sich auch bis durchs Herz durch, wieder auf die andere Seite. Aber am allerwichtigsten ist das Herz, und dadurch passiert eine Zentrierung. Man kommt noch mehr in Ruhe, in Stille. Der Geist ist beruhigt. Er ist deswegen auch beruhigt, weil man ja das Ganze lenken musste und fühlen soll, also die Gedanken wegpacken Und dann ist man im Kopf, im Herz zentriert. Und dann gibt es noch weitere Fortführungen, die ich auch in meinem Buch mit noch dazu erzählt habe. So, das war jetzt die Version für die Beginner, dass sie erst einmal diese Zentrierung erleben. Denn jetzt dann kann man in die Meditation gehen.
Schön. Also ich merke es jetzt auch. Ich habe so halb mitgemacht, weil ich auch noch zugehört habe. Aber es macht Bringt eine Zentrierung.
Das ist ein Tool, was ich wirklich, wirklich total ans Herz legen möchte. Das ist Gamechanger, ehrlich, wenn ihr das jeden Morgen schafft. Das kann auch im Flugzeug sein, oder das ist egal. Man kann das überall machen. Und manchmal, ich habe es auch schon erlebt, dass ich gar nicht meine Hände bewegen konnte, aber ich habe es trotzdem gefühlt. Du kannst es innerlich überall. Das macht so viel, weil da passiert genau das, Darauf habe ich hingewiesen, dass die Energie sich, die wächst dabei, bekommt weiter Flexibilität. Also die Seelenenergie kriegt Energie dadurch, durch diese, durch das Herz. Und ein zweites Tool wäre überraschenderweise kein Tool, sondern ein Rat: Abstand zu allen denen, die einem wehtun, Abstand zu allem, was einem weh tut, was schmerzt, und zu Menschen, und auch ja, ja, Menschen, die einen verändern wollen. Das heißt heißt, ganz anders als manchmal in der spirituellen Welt, spirituellen Szene auch kommuniziert, ist für mich Abstand ein ganz, ganz wichtiges Tool. Weil in diesem Abstand ist dieses Erkenne dich selbst erst einmal wirklich möglich. Wer bin ich denn, wenn es ganz still ist? Was zeigt sich dann? Das geht aber nur, wenn ich in Abstand zu dem ein oder anderen gehe. Und aber auch zu Abstand zu Glaubensmustern. Also Abstand ist ein ganz, ganz wichtiges Tool. Das ich auf jeden Fall auch mitgebe.
Ich kann es nachvollziehen. Wunderbar.
Das sind so meine zwei Haupttools. Ansonsten natürlich mein Rat, wen das mal echt interessiert, dass es sich so um Seele und die Energie der Seele, was passiert, wenn ein Unfall ist, was passiert dann mit der Seele? Die wird aus dem Körper manchmal rausgeschleudert, zum Beispiel, nur um das kurz anzuteasern. Was Was passiert, wenn Seelen reißen? Warum reißen die? Wie kann ich das vermeiden? Wie hole ich wieder zurück? Alle solche Sachen. Das ist so eine Welt. Das wäre zum Beispiel bei Einweihung in die Kartographie der feinstofflichen Welten. Möchte ich da den Leuten auch noch mal ans Herz legen. Da habe ich mit meinem Freund auf der feinstofflichen Ebene echt mal wissen wollen: Gibt es eine Hölle? Was soll das? Die erzählen da immer so was. Vor allem die Religion macht immer hier diesen— viele Religionen leider. Du darfst dies nicht, du sollst das nicht, das ist Sünde, das ist Karma. Diese ganzen Sachen sind eher bedenklich, finde ich. Und ich wollte wissen, was ist denn da eigentlich los? Also haben wir uns auf eine Forschungsreise begeben gemeinsam und haben echt mal abgefragt, was ist denn Hölle, was soll dieses? Die haben das und das als Fegefeuer bezeichnet. Wie sieht das aus deiner Wahrnehmung aus? Gibt's Himmel? Was ist das? Was bedeutet das, wenn ich in meinem Leben mich überhaupt nicht um Energetik, mal die Energie meiner Seele gekümmert habe? Und das Ganze vielleicht eher abgetan habe, so wie ich ja auch anfangs in meinem Leben. Was könnte das bedeuten und wo kann ich an mir arbeiten und so weiter. Also das ist eine ganze Welt, die ich euch einladen möchte.
Schön.
Wirklich sehr wichtig, sehr schön. Und das sind eben meine Spuren und ich würde mich freuen, wenn die den ein oder anderen entfachen. Deswegen habe ich das Werk ja auch Aufgewacht genannt, weil ich möchte auch aufwecken.
Ja, und du schreibst auch immer wieder zwischendurch aufgewacht. Das heißt, damit deutest du an, dass dieses Aufwachen ja ein stufenweises Aufwachen, Erweitern ist. Und so sehe ich es genauso. Das fand ich irgendwie sehr schön. So, und jetzt sind wir hier in dieser Zeit. Spannend, was du schon alles gemacht hast, unglaublich. Und wer weiß, was da noch kommt. Du hast schon angedeutet, dass du dich mehr mit dem Netz verbindest, mit etwas. Und das ist ja auch wie geführt, ne? Zur rechten Zeit ist dann die Zeitqualität so, dass man merkt, okay, jetzt kann ich auch darüber schreiben. Und vorher geht es ja noch gar nicht. Und am Ende des Buches, das gefällt mir auch sehr gut, deutest du so was an, dass dein Fokus sich auch noch mal ein bisschen verändert hat, insofern, dass du dich doch immer mehr auch als ein Kanal, fast ein Werkzeug des Göttlichen siehst. Magst du das noch mal beschreiben in deinen Worten?
Irgendwann, wenn man diese ganze Arbeit macht, gerade beim Channeln selbst, bist du natürlich in dieser totalen Verbundenheit. Aber ich kann eigentlich, ich bin immer der Meinung, man lässt es gar nicht wirklich los, man lenkt nur den Fokus gerade kurz darauf hin. Aber irgendwann bin ich in so einem Gefühl angekommen, auch nach so vielen Reibungen, Erkenntnissen. Und da wollte ich doch dies und da hat aber das nicht geklappt. Und ich habe gedacht, das ist so, ach nee, es ist ganz anders. Irgendwann bin ich an einen Punkt gekommen, wo ich gesagt habe, weißt du was, ich habe ja gar nichts zu melden. Ich bin der lange Arm von dem einen, das sich hier ausdrücken will. Und wenn ich das mal akzeptiert habe, bin ich in einem solchen Frieden. Du kannst das sicher super nachvollziehen. Und das ist so schön und gar nicht schlimm, Man könnte jetzt sagen, ah, das fühlt sich ohnmächtig an. Nee, es fühlt sich schön an, wenn du das dahinter verstehst. Du bist ja Teil von dem einen, der aber etwas Gutes will. Der Kosmos ist supportive, er unterstützt, er unterstützt uns, auch wenn es manchmal Leidenswege sein müssen. Aber das Ziel ist immer ein unterstützendes. Die Energien, der Kosmos würde nie zulassen, dass eine Energie stirbt, was gar nicht geht, aber er würde nie würde nie irgendetwas extra machen, nur um etwas Negatives zu erzeugen, sondern es gibt immer eine Richtung und die ist das Positive. Er will, dass die Seelen in ihrer Energie wachsen, wachsen, wachsen. Ob sie das jetzt in diesem Leben tun oder erst in 100, ist letzten Endes wurscht, klar. Aber ich habe halt nicht vor, jetzt noch so oft zu kommen. Aber gut, ich kann auch das nicht bestimmen. Aber wenn man sich da so fast schon dienend hingibt, das ist schon auch noch mal spannend. Ja, das kann ich nur jedem ans Herz legen, sich da mal hineinzubegeben in diese Art von— ich hatte es glaube ich benannt mit diesem „Herr, dein Wille geschehe". Ich, wie gesagt, bin echt nicht religiös oder so, aber ich komme immer wieder in diesen Bereich.
Ich kann es total nachvollziehen, es geht mir im Grunde ähnlich.
Und du hast doch auch seitdem Frieden oder mehr?
Ja, also total.
Ich kann nur sagen, ich habe da ein Bild, das möchte ich ganz gerne mitgeben. Ihr kennt das alle, In Ägypten gibt es dieses in Stein gemeißelte Hieroglyphen an irgendeiner Pyramide oder ich weiß nicht wo, irgendein Tempel. Diese Sonne mit diesen Armen dran. Also wir meinen, es ist eine Sonne. Wir meinen, es ist eine Sonne. Und die hat diese Arme und am Ende, oder Strahlen, und am Ende ist eine Hand. So sehe ich den Kosmos mittlerweile. Du bist heute auch von der gleichen Kraft wie ich geführt. Und wir beide wollen uns aber heute einfach mal treffen und austauschen. Und weil die eine Kraft will das wissen, wie wir uns austauschen, und sie lernt dabei. Wir sind nur das Werkzeug, wir sind nur die Container dieser Energie. Und ja, noch mal, es wird dabei ausschließlich unterstützt, möchte ich auch noch mal nachheben. Zeigefinger gibt es nicht im Kosmos, gibt kein, kein, da hast du dies oder jenes und dafür wirst du bestraft, sehe ich überhaupt nicht so, sondern ich sehe immer auch ein Angebot daran zu zu wachsen und eben die Balance wiederherzustellen. Das ist das, worum es geht, weil die Energien müssen in Balance sein, sollten sie.
Das Leben ist gut und wir sind geführt, und je mehr wir dem vertrauen, umso leichter ist es. Und geht immer in Richtung Erweiterung, jede Evolution, jede Evolution der einzelnen Menschenseele und der Menschheitsfamilie geht in Evolution. Und das ist ja wunderbar ermutigend. Es gibt keinen Rückschritt, gibt's gar nicht. Gibt höchstens eine Blockade, Einmal so, ja, genau.
Und macht Spaß, absolut, macht so viel Spaß. Genau, den Humor, absolut nicht. Aber das ist halt das, was ich immer nicht verstehe, wenn die Leute meinen, oh ja, nee, okay, das ist so trocken, oder nein, das ist überhaupt nicht trocken, das ist total lebendig. Ich habe so viel erlebt, wie ich im Leben nicht erlebt habe über die spirituellen Reisen. Man muss sich halt öffnen dafür, das ist das Einzige. Der Kosmos fordert, glaube ich, wenn dann nur, komm Commitment. Du musst es wirklich wollen, oder dann halt nicht, dann halt ein anderes Mal. Also auch da ist es schon wieder nicht mit Bewertung jetzt negativ, aber wenn du jetzt willst, wenn du dich jetzt wirklich in dieses Thema oder in diese Themen reingibst und dich wirklich denen hingibst, dann holy moly, dann viel Spaß, gute Reise.
Wunderbar, es war mir eine große Freude, dich jetzt noch tiefer kennenzulernen. Wunderbar, weiter so bitte. Und ich finde, du bist auch so eine ermutigende Führerin für Menschen, die vielleicht auch Visionen und Ideen haben. Du würdest sagen: Mach es!
Ja.
Das ist toll.
Danke, dass ich das mal deponieren durfte hier bei dir.
Wunderbar. Danke. Alles Liebe dir. Bis bald. Dankeschön. Ja, ihr Lieben, war das nicht inspirierend, ermutigend? Alles Liebe. Also folgt eurem Herzen, setzt eure Visionen um. Mal schauen, was passiert. Bis bald.
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