35 Jahre Gerüstbau, Übergabe & Verantwortung | Dirk Beyer im Gespräch | Der Mutmacher #41

Interview (German) of Dirk Beyer by Walter Stuber reflecting on Beyer’s 35-year career in scaffolding, company founding in 1990 with his father, succession planning with his 39-year-old son, operational routines, quality and safety measures (e.g., system change to vorkragendes/vorlaufendes Geländer in 2020), training apprentices, handling setbacks (non‑paying clients, insolvencies), hobbies (windsurfing), gratitude and involvement in the trade association (Innung, deputy state chair). The tone is conversational, experience-focused and practical.
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Herzlich willkommen zu Walter Stuber, der Mutmacher im Gespräch. Herzlich willkommen zu Mutmacher im Gespräch. Heute begrüße ich ganz herzlich den Dirk Bayer. Lieber Dirk, erzähle mal.
Dankeschön für die Einladung. Danke, dass wir uns unterhalten können. Freue mich, dass ich mal was sagen kann, was ich zu mir sagen kann. Wie gesagt, Ich bin jetzt 60 geworden. Ist ein komisches Alter, wenn 6 plötzlich vorne steht. Aber gut, man ist so jung, wie man sich fühlt. Habe drei Kinder, mein ältester Sohn arbeitet mit in der Firma als Bauleiter. Bin verheiratet. Mir geht's gut und die Arbeit macht Spaß.
Was begeistert dich in deinem Beruf Gerüstbau? Du machst das jetzt auch wie Viele Jahre schon?
35 Jahre schon. 35 Jahre sind es ja. Was begeistert mich? Ich habe Zimmermann gelernt, also viel mit Holz gearbeitet und Zimmermann, da war auch der Geruchsbaum anteilig dabei. Mein Vater war damals Abteilungsleiter beim großen Gerüstbau und ich habe schon immer, wir haben schon mit meinem Vater schon immer zusammengearbeitet und Baustellen gemacht. DDR ist noch ein bisschen was anderes gewesen. Begeistert mich. Das ist eine schwere Arbeit. Ich sage immer, man muss nicht mehr ins Fitnessstudio gehen. Das macht Spaß, Gerüste aufzubauen, Fassadengerüst, sage ich mal, kann jeder oder weiß, was jeder ist. Wenn man hoch raus ist, das war auch damals in der Zimmerei, wenn man oben auf dem Dach war, war schon was Schönes.
Wann stehst du in der Früh auf? In der Regel dein Morgenanlauf?
Ja, es kommt darauf an. Ich versuche eigentlich halb sechs, aber oft wird es auch, dass ich halb fünf aufstehe oder um fünf aufstehen, je nachdem, was an Arbeit anliegt. Also sprich, man muss ja mit den Mitarbeitern, die muss man ja sehen oder auch die Subunternehmer muss man morgens sehen und dann fängt der Tag an. Aber der Tag fängt an, wenn der Wecker angeht und man die ersten Gedanken schon hat. So fängt der Tag an, so endet er auch. Aber erstmal ist man Unternehmer geworden und ich möchte eigentlich auch nicht mehr zurück.
Wie schaffen wir das, immer gut motiviert zu sein und immer energiegeladen zu sein.
Wie ist man energiegeladen? Es läuft nicht alles glatt. Und in 35 Jahren Berufserfahrung weiß man das, dass es nicht alles glatt geht und glatt läuft. Energiegeladen ist man nicht immer. Meistens Aber doch schon aus dem Wissen, man muss auch die anderen mal motivieren. Wie gesagt, ich bin verheiratet diese 40 Jahre und wir haben eine gute Beziehung. Meine arme Frau arbeitet auch mit in der Firma und wir vertragen uns immer. Also sie unterstützt mich da und schön zu sehen, dass mein Sohn mitmacht. Und das ist eigentlich Motivation. Manchmal bekommt man Feedback auch von Kunden, die Mensch, ihre Leute haben aber gut gearbeitet oder das Gerüst sieht gut aus. Ja doch, das ist Motivation.
Wo du vor 35 Jahren gegründet hast, hast du eine gewisse Vision gehabt, wo deine Firma hin soll. Warst du in der Zwischenzeit mal größer, weil der Bauboom im Osten war ja in den er Jahren sehr groß und hast gesagt, ich gehe wieder zurück, werde ein bisschen kleiner oder wie war zu deinem Weg?
Dann werde ich also mit meinem Vater zusammen. Wir haben zusammen angefangen 1990 am 1. September 90 wurde gegründet. Ja was war das? Wir wollten was bewegen. Es war viel Arbeit da. Mein Vater hat das Know how gehabt. Wir hatten auch Unterstützung vom Gerüsthersteller Rux. Die haben gesagt, pass auf, du kannst das Material erstmal nehmen und bezahlst nach der Währungsunion. Wir wollten was bewegen in der Stadt Brandenburg auch und haben Leute gehabt, die waren vorher Bienenzüchter, die haben dann gearbeitet. Man learning by doing. Man hat es gearbeitet. Man hat die ersten LKWs gekauft. War eine spannende Sache. So wurde man auch größer. Zu guten Zeiten waren wir glaube ich 20 Leute, aber aus wirtschaftlich bedingten Gründen weniger geworden. Wie gesagt, es war Spaß. Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie das weitergeht. Man wusste zwar noch nicht alles, wie sich alles entwickelt.
Jetzt hast gesagt, bist jetzt 60 und wie alt ist jetzt dein Sohn, der bei dir in der Bauleitung arbeitet?
Der ist 39. Ist der 39 und planst du jetzt.
Schon die Übergabe oder sagst du ja gut, okay, ich möchte noch so und so viele Jahre bleiben.
Also wir planen tatsächlich die Übergabe. Ich weiß auch, es dauert länger als man denkt. Einfach aus Vorbereitungsgründen und rechtlichen Gründen. Wir reden drüber und sind dabei Allerdings das richtige Plan. Das schafft man eigentlich nur, sage ich mal in Wintermonaten Frühjahr, weil im Sommer dann überrennt einen die Arbeit oder man hat zu tun und darüber schlägt sich vieles und man hat wenig Zeit auch persönlich miteinander zu reden, aber wir sind dabei drüber zu reden und ich denke mal auch in absehbarer Zeit das zu übergeben. Das heißt aber nicht, dass ich dann ich würde mich von meinem Sohn anstellen lassen. So ist der Plan, dass ich noch weiter arbeite. Also als Rentner möchte ich noch nicht wirklich sein. Die Arbeit macht ja auch Spaß, meistens jedenfalls.
Bei mir ist es anders. Ich höre am 31.12 auf als Gesellschafter Geschäftsführer da gebe einem so in die Geschäftsanteile und mich sieht auch keiner mehr. Ich gehe komplett raus. Die brauchen, ich bin schon seit über zehn Jahren nicht mehr operativ im Geschäft dabei, die brauchen mich nicht. Dirk ist ja noch da und Dirk ist seit sechs Jahren aus dem Operativen raus, mach ein bisschen Wochenbesprechung mit den Bauleitern und ansonsten sind die autark für sich. Das macht mein Sohn und das jetzt 45 und ich möchte im Prinzip möchte ich danach mit Gerüst nichts mehr zu tun haben. Also dass ich vielleicht nicht Interesse hätte daran, aber ich möchte den nicht reinreden.
Das ist richtig, habe ich auch gehört. Gut, die sich ganz zurückgezogen gesagt haben, nein gar nichts mehr. Ich will da auch nicht reinreden, einfach nur unterstützend da sein. Jeder hat seine eigene Art und so wichtig und ja, aber Kundenkontakt habe ich noch oder ich mache da noch viel im Büro mit Abrechnung und so, da würde ich ihn erstmal unterstützen, aber das sagen soll er dann haben. Jeder soll seine eigenen Fehler machen. Nein, das nicht. Jeder soll seinen eigenen sich selber verwirklichen können.
Also ich mache zurzeit einen KI Nachfolgebot, dass ich mein gesamtes Wissen über die ganzen Jahre in diesen Bot hochlade. Alles, was ich an Wissen gesammelt habe, was ich auch an Unterlagen zu Hause noch habe, was ich an Bücher gelesen habe, wird alles hochgeladen und können die Fragen stellen, wenn sie wollen und wenn sie keine Fragen stellen, sollen sie es lassen und meine ganzen E Mail Verkehr der letzten zehn Jahre sind eh archiviert und das wird alles mit hochgeladen. Damit können sie da rein. Wie stellst du in deinem Betrieb die Qualität und die Sicherheit deiner Arbeit her?
Wie stelle ich die her? Qualität lege ich Wert drauf. Ich muss auch sagen, ich habe mein Gerüstsystem umgestellt. 2020 habe ich es umgestellt aufgrund der gesetzlichen Maßgabe des voreilende Geländer. Vorlaufende Geländer ist richtig, das voreilenden Geländer, was mittlerweile alle Hersteller haben, aber habe ich jetzt umgezwitscht und ich sehe zu, dass ich ordentliche Gerüste baue habe auch unterschiedlich. Also die meisten Feedbacks gegeben, die positiv waren. Ich kann jetzt bauen, alles in einer Ebene, ohne irgendwelche Bohlen überzuschmeissen, überzuwerfen, was zu verschrauben. Und ja, das ist eine ganze Menge an Qualität. Und mittlerweile haben meine Leute es auch gelernt, mit dem vorlaufenden Geländer zu bauen. Man muss es nicht zwangsweise machen, aber wie gesagt, wir bauen tatsächlich mit dem vorlaufenden Geländer, weil ich habe das P AB System und nach einem Jahr haben die Leute gesagt, okay, jetzt kommen wir auch damit klar. Das sind meine Qualitätsansprüche, wie ich den Arbeitsschutz organisiere. Da habe ich eine Unterstützung durch eine Fachkraft.
Jetzt hast du natürlich auch in deinem ganzen Leben, so wie ich natürlich auch so Herausforderungen gehabt und manchmal auch Rückschläge. Die Rückschläge sind meistens so, Kunde bezahlt nicht. Das ist so ein Rückschlag, Schwierigkeiten auf den Baustellen und auf der anderen Seite so ein guter Mann, der jahrelang da war, bekommt eine neue Frau und auf einmal ist er weg damit um.
Oder.
Hast du die gar nicht solche Sachen?
Doch, doch. Also Rückschläge gibt es natürlich auch. Ich denke auch, es ist nicht jeder als Unternehmer geschaffen oder kann nicht jeder Unternehmer Qualitäten haben. Meine Frau sagt immer bloß gut, dass du es machst. Ich könnte es nicht, würde ich nicht machen. Sicherlich gibt es da Rückschläge, wie du schon sagst, wenn eine Firma Konkurs geht und nimmt dein Geld mit und dann kommt der Insolvenzverwalter und sagt nee, pass auf, du musst aber die letzten jetzt sind es drei Jahre, vorher war es mal acht Jahre, wollen die wieder haben. Dann trägt man die Haare schon offen und ist dann glücklich, wenn der Vergleich bloß noch 15 Prozent der geforderten Summe vielleicht ausmacht. Das sind so die Rückschläge, wo man aber auch lernen muss umzugehen. Man muss auch, sage ich mal, Kapital im Hinterhalt haben. Manchmal wird zwar gesagt von den ach, du hast so viel Geld und du machst dich so reich, aber ich kaufe kein Boot, ich kaufe kein dickes Auto, ich kaufe kein Haus. Ich muss das Geld für Eventualitäten zu liegen haben. Versuche ich meinen Leuten natürlich immer zu erzählen, aber ja gut, ein Ohr rein, andere Ohr raus. Es gibt nicht so viel Rückschläge. Nein, das nicht. Und Mitarbeiter. Ich sehe zu, dass ich die Mitarbeiter an mich binde durch unterschiedlichste Sachen und wir werden zusammen alt, wir kriegen zusammen graue Haare. Das Problem letztendlich hat mein Sohn. Was macht ihr mit den alten Leuten oder? Nein, also viele alten doch, also die meisten halten durch. Ich habe auch sagen wir 64 ist einer. Ja, es geht. Also wir werden zusammen alt, wir sind zusammen aufgewachsen, wir sind zusammen alt geworden und das finde ich schön.
Ich habe auch ganz Viele Mitarbeiter, die 25 Jahre und länger da sind und ist der erste jetzt schon in Rente gegangen? Meine Buchhalterin ist in Rente gegangen. War für eine interessante Zeit, dass die vor dir in die Rente gehen. Und wenn wir so ein Firmenevent machen, dann werden die alle Rentner wieder mit eingeladen. Einige jetzt schon. Was ist denn so dein Hobby? Was machst du hobbymäßig bis hobbymäßig gerüstbauen oder hast du noch ein anderes Hobby?
Krust bauen macht Spaß. Mir macht es Spaß. Allerdings mit dem neuen System kenne ich mich auch nicht so richtig aus. Wenn ich mal mitarbeiten muss. Es kommt ab und an auch vor in der Urlaubszeit oder Krankheit oder weiß ich was, dann sage ich, pass auf, ich komme mit. Ihr müsst mir aber sagen, ich bin euer Praktikant, Dann reden die mich immer mit Chef an und die anderen gucken alle komisch. Ich habe aber auch noch, also ich gehe Windsurfen und wenn ich dann im Sommer im Urlaub bin, ich versuche regelmäßig Urlaub zu machen, dann suche ich mal was aus, wo ich dann surfen gehen kann. Das ist mein Hobby. Ich sage mal, jeder hat sein Ding. Ich kann nicht verstehen, dass da 22 Leute in der Ball Herren beim Fußball oder ähnliches. Jeder hat so seine Macke. Also das macht mir Spaß. Das ist mein Hobby.
Machst du im Sommer mit deiner Firma Betriebsurlaub?
Nein, Betriebsurlaub habe ich nicht. Es geht immer weiter. Ja, wie gesagt, aber ich kann mich rausnehmen. Mein Sohn ist da oder ich habe noch einen Bauleiter. Der guten Bauleiter, der wird jetzt 69, ja, aber der ist auch noch aktiv und will auch noch macht.
Was war deine längste Urlaubszeit die letzten 35 Jahren?
Also 14 Tage. Doch, ich sehe schon aus. Sehe schon zu, dass ich tatsächlich 14 Tage Urlaub mache im Jahr mit meiner Frau dann zusammen hat auch meistens geklappt oder ganz selten, aber dann sind es andere Gründe. Also nicht die Arbeit dann. Also die Arbeit, das muss nicht dann sein.
Bist du ein Ausbildungsbetrieb? Hast du auch eigene Auszubildende?
Ja, ich bilde auch selber aus, bin Ausbildungsbetrieb. In guten Zeiten hatte ich drei Auszubildende. Im Moment bin ich zufrieden, wenn einer da ist. Ich habe auch einen Auszubildenden, der ist jetzt im dritten Jahr, darf noch ein halbes Jahr länger machen. Work Life Balance, sage ich mal. Aber wenn der sieht, dann ist er mir böse, wenn ich das so sage. Das ist nichts Gründe. Ich habe einen und bin zufrieden, dass ich einen habe Und eventuell habe ich noch auch jetzt einen neuen ab September.
Wo ist denn der größte Hindernisgrund, neue zu bekommen? Für dich? Ist der Gerüstbau nicht so bekannt in deiner Region oder wo liegt das dann?
Doch Gerüstbau ist schon bekannt.
Ist auch.
Mancher Lehrling sagt oder mancher Bewerber sagt, ach ich höre gerne die Vögel am Morgen zwitschern, das ist seine Motivation. Aber wenn er dann Praktikum macht oder gemacht hat, dann sagt er, ach nee, ist doch nicht mein Fall. Ja, Hintergrund ist einfach, sag mal, unser deutscher Staat, es muss keiner, es kriegen alle ihr Geld, ob sie wollen oder ob sie nicht arbeiten wollen und dann wollen ja viele studieren. Ja, die Großbau ist bekannt.
Was möchtest du so im Leben? Man hat ja so Wünsche und Träume mit seiner Frau zusammen. Was möchtest du so noch erleben?
Das kann ich nicht so genau beantworten. Also uns geht es gut. Ich habe eine gute Beziehung gesagt. Meine Firma wird übernommen von meinem Sohn. Was sie erleben will, dass wir zusammen alt werden. Wollen wir, dass wir gesund bleiben.
Genau. Gut.
Okay, ich muss da nicht irgendwo was rausreißen.
Nein, das ist jetzt eine Frage. Bist ja nicht im Schwäbischen. Im Schwäbischen heb gibt es keins. Aber mal die Frage an Wirst du von deiner Familie genügend gelobt für das, was du tust?
Doch, da bin ich geglobt. Ja, doch, ich werde da gelobt. Unterstützt. Ja, meine Frau sagte ja schon mal, möchte ich nicht deinen Job machen. Lob ist da. Wichtig ist die Familie, wie du sagtest. Und das sage ich meinen Mitarbeitern, auch den Lehrlingen oder Bewerbern. Die kommen auch. Die frage ich dann auch über ihre familiäre Situation und sind auch meine Erfahrung. Wenn die Familie dahinter steht, dann ist es leichter einfacher und ich merke dann auch, wenn dann plötzlich die Familie weg ist, weil die dann Freundin haben oder wegziehen, dann wird es schwieriger. Also Anerkennung, Lob ist von meiner Familie da und ich freue mich über meine Kinder und meine Familie.
Jetzt habe ich vor kurzem den Matthias Falk gehabt von Seewald, der macht ganz viele große Brückenbauwerke. Davor habe ich den Tom Nied im Podcast gehabt, der macht Schiffe und in der Regel machen die Gerüstbauer Kirchturme. Was war dein höchster Kirchturm, was du bis heute gemacht hast?
Der höchste Kirchturm war mal, ich denke 61 oder 62 Meter war das, aber das war noch ganz zum Anfang. Und dann, wie gesagt, haben wir mit dem Statiker zusammen Stück für Stück, da ging es noch Stück für Stück aufgebaut, da gab es noch keine Drohnen. Da hat man, sage ich mal, vier Meter gerüstet und dann wieder geguckt und dann wieder höher, höher. Aber das war das höchste Jahr. Aber interessant ist schon immer, ein Kirchturm ist kein Gerüst von der Stange.
Es ist so, dass die meisten Gerüstbauer brauchen ein Spielzeug am besten. Ein großes Spielzeug am besten. Das hat vier, acht Räder drunter und hat einen ganz langen Ausleger dran. Hast du auch so ein großes Spielzeug zu Hause?
In der Tat, ja, zu Hause, ja. Der Betrieb ist ja mein Zuhause ist ja meins.
Habe ich.
Schon ein cooles Teil, so ein Dreiachser mit dem Ladekran dran. Ich sag zu meiner Frau musst du mal fahren, der hat Automatikgetriebe lang, du brauchst bloß Gas geben und Brillen, die anderen machen dir alle Platz. Also es macht schon Spaß zu fahren. Aber ist ich muss die Arbeitszeit da hinten dranhängen. Also ich mache es nur vertretungsweise, wenn der Kraftfahrer krank ist oder Urlauber ist. Aber das macht Spaß. Ja, das Spielzeug nicht nicht nicht wörtlich genommen als Spielzeug, sondern das macht Spaß.
Was bist du in deinem Leben dankbar?
Ja, da habe ich, habe ich eine Weile drüber nachgedacht. Ich bin dankbar, wie gesagt, für meine Familie. Ich bin auch Christ, gehe zurzeit aber nicht zu einer Gemeinde, aber ich bin dankbar über das eigentlich über jeden Tag, auch über die Sachen, die mal nicht so laufen. Aus den Sachen, die nicht laufen, kann man immer wieder was draus lernen. Ich bin dankbar für die Gesundheit, für meine Eltern, Schwiegereltern, Kinder, Enkelkinder, für meine Mitarbeiter auch dankbar. Auch meine Frau im Büro hier, also nicht meine Ehefrau, sondern noch eine Mitarbeiterin, die war lange Zeit krank, die ist wieder da. Wir freuen uns, dass wir uns wieder sehen, dass wir zusammen sein können.
Bist du Innungsmitglied? Bist du schon von Anfang an Innungsmitglieder, Mitglied mit deinem Betrieb?
Ja, ich in der Erinnerung bin ich Mitglied drin von Anfang an auch, ja. Und seit einigen Jahren stellvertretender Landesvorsitzender.
Und was hat denn die INUM für dich so für den Betrieb gebracht?
Das kann ich nicht wirklich beantworten. Das kann ich, weiß ich nicht, außer dass es preislich bei Tagung günstiger ist. Gut, muss ich Innungsmitglied sein? Also ich finde Tagung immer sehr gut oder Versammlung vom Grussbauverbäuden, weil man sich da sieht unter Gleichgesinnten, die von der Sache das gleiche Problem haben mit Mitarbeitern, mit Arbeitsschutz, mit Material, mit Finanzierung. Das ist eigentlich der Hauptgrund gewesen oder ist der Hauptgrund und finde ich schön, dass man sich dann austauschen kann.
Gut, Was würdest du drei Tipps geben an deine Gerüstbaukollegen.
An meine Kollegen? Miteinander sprechen, sprich über die Baustellen oder über die Projekte, die wir angefragt werden. Aber ich weiß auch, das ist immer nicht einfach, gerade in der jetzigen Situation, wenn die von überall herkommen und sich auf ein Objekt stürzen. Aber wie gesagt, miteinander sprechen, offen sein. Und problematisch auch mal Leute vermieten oder Material vermieten, austauschen.
Die letzte. Hast du hier vielleicht noch ein Teilnehmer, der mitmachen könnte? Kennst du jemanden persönlich, wo ich noch mit kein Interview noch nicht gemacht habe, wo du sagst, kenne ich und den frage ich jetzt.
Kenne ich auch, ja, weil ich komme aus der Stadt Brandenburg, ist klein, wir hatten damals viel Industrie, die aber mittlerweile alles weg ist und wir sind, sag ich mal, acht Gerüstbauer in der Stadt Brandenburg, haben auch guten Kontakt. Wir treffen uns nach Möglichkeit auch einmal im Vierteljahr damals, deswegen, ne, da würde ich auch einen fragen und der ist auch sehr gut, macht seine Sache gut. Ja, doch, ich kann mal einen fragen. Kann ich dir bestimmt einen empfehlen.
Vielen Dank, Dirk, dass du mitgemacht hast. Hat Spaß gemacht.
Ja, freut mich. Ja, schön, dass wir uns mal so gesehen haben.
Das war Walter Stuber, der Mutmacher im Gespräch.
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