Familienbetrieb, Großprojekte & klare Grenzen | Matthias Feig über Gerüstbau & Verantwortung | #40

German-language interview (Walter Stuber host) with Matthias Feig, co-managing director of Feig Gerüstbau GmbH (family scaffolding business from Seewald). Matthias describes his career (in company since 1991; Meister since 2007; co-managing director since 2015), daily routine (wakes ~06:00; processes emails; observes a 15–20 minute midday nap), and deliberate work–life boundaries (aims to finish work ~17:00, delegates operational oversight). He outlines company scale and projects: Feig Gerüstbau employs 47 staff and uses ~50 subcontractor fitters; firm founded in 1973; notable past projects include Hohenzollernbrücke (early use of glued-laminated timber in Köln) and large bridge/bridge-renovation work (e.g., long Ludwigshafen bridge façade project ~2.7 km). He discusses staffing shortages, difficulty finding skilled mount workers and subcontractors, limited apprenticeship uptake (no current apprentices planned for scaffolding but space now exists to train office apprentices), bidding practices (avoids full LVs, no public tendering), financial stress from a large project (Speyer bridge work completed 2015 with outstanding payments and substantial advance financing required), and administrative/IT practices (central document storage, outsourced IT/backups). Personal items: son (20) is autistic and expected to start a vocational apprenticeship as an office clerk around September; Matthias takes two weeks' vacation in summer and two in winter; hobbies include dog training, darts, and gaming. The tone is pragmatic, family- and quality-focused with cautious optimism about maintaining current business scope.
Questions this video answers
1991
2007
2015
47 employees
About 50 subcontractor fitters
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Herzlich willkommen zu Walter Stuber, der Mutmacher im Gespräch. Herzlich willkommen beim Mutmacher im Gespräch. Heute mit dem Gast, dem Matthias Feig von Feigger Rüstbau aus Seewald. Matthias, stell dich mal selber vor.
Mein Name ist Matthias Feig. Ich bin einer der Geschäftsführer der Firma Feig Gerüstbau GmbH aus Seewald im Schwarzwald, muss ich betonen, weil es gibt noch mehrere Feigs. Wir sind eine große Gerüstbauerfamilie und Ich bin seit 1991 im Unternehmen, seit 2007 Meister und seit 2015 Geschäftsführer oder mit Geschäftsführender.
Jetzt bist du natürlich in die Wiege gelegt worden schon mit dem Gerüstbau. War es für dich immer klar, dass du mal in den väterlichen Betrieb einsteigst?
Jein, Ich habe durchaus mal ein paar Säcke ausprobiert. Also in der Schule das Praktikum, da wollte ich mal noch Koch werden. Da das Praktikum so schlecht organisiert war seitens dem Hotel, wo ich da hin musste, habe ich das ad acta gelegt, weil ich durfte dann drei Tage nur Kartoffeln schälen und so habe ich mir das nicht vorgestellt und ich durfte einfach nicht mehr machen. Dann die Schule fertig gemacht und ich habe mich dann schon Richtung Gerüstbau im weitesten Sinne orientiert. Ich habe dann Bauzeichner Schule gemacht und nachdem diese fertig war, war ich zwei Jahre in der Findungsphase, habe alles Mögliche ausprobiert, vom Fahrer bis zum Bäckerei Verkäufer und irgendwann hat der Vater Komm, was soll denn das jetzt hier? Jetzt kommst du mal ins Büro und ich lerne dich ein. Was recht gut funktioniert hat und ich dort auch recht schnell Fuß fassen konnte. Ich meine drei oder vier Jahre nach dem Eintritt habe ich dann die damals maximal höchste Prüfung absolviert. Das war noch der geprüfte Gerüstbau Kolonnenführer. Da gab es von der Innung einen Restkurs für Führungskräfte, der dann innerhalb drei Wochen ablief, anstatt den ursprünglichen sechs Wochen. Den habe ich damals absolviert. Und ja, seither bin ich eigentlich im Büro in der Planung, Angebotsausarbeitung tätig.
Jetzt sehe ich natürlich viele Menschen folgen auf meinem Status in WhatsApp und du bist auch einer dabei. Seit neuestem erzähle ich natürlich, du bist schon recht früh unterwegs. Bist du sagst du okay, ich schau im Bett noch aufs Handy oder bist du schon aktiv in der Früh?
Nein, also In der Regel stehe ich so gegen sechs auf. Das ist so meine Uhrzeit, mal Viertelstunde früher, mal so Viertelstunde später, wie ich aufwache. Ich stelle mir keinen Wecker, weil das ist so viele Jahre brauche ich keinen Wecker mehr. Das Handy arbeite ich dann am Frühstückstisch ab, so meine privaten Kontakte, was gibt es Neues, bisschen Social Media. Was ich dann auch schon tue, ist die unnötigen E Mails löschen, die dann immer reinfliegen, weil das Handy ja synchron ist damit, wenn ich dann irgendwann zwischen 7 und halb 8 in Betrieb gehe, dass ich das alles schon nicht mehr auf dem Schirm habe und mich dort dann gleich auf die eingegangenen E Mails konzentrieren kann. Die arbeite ich dann morgens immer ab. Meistens sind es Anfragen, die bei mir landen und da sortiere ich dann aus, was tatsächlich dann angeboten wird und was nicht. Das sind so meine ersten Schritte morgens recht früh, gut, für manchen mag das früh sein. Ich hatte schon frühere Jahre, wo ich acht Jahre in Stuttgart tätig war und dort das Baubüro für die Industrie geleitet habe. Da bin ich um halb sechs aus dem Haus. Und losgefahren, damit ich den Verkehr umgehe.
Jetzt bist du, also bei mir geht es oft so, dass ich nachmittags so ein kleines Tief habe, so kurz nach dem Mittagessen. Wie geht es dir der ganze Tag? Bist du den ganzen Tag motiviert und energiegeladen oder sagst du, ja, ich muss um drei nachmittags aufhören? Oder bist du jemand, der sagt, okay, ich arbeite bis 18 Uhr und länger?
Nein, ich halte mich an meine Arbeitszeit, also ich arbeite bis, dann mache ich Mittagspause bis und dann arbeite ich bis 17 Uhr und da versuche ich mich bestmöglich dran zu halten, weil irgendwann ist man ausgepowert. Ich mache auch schon, seit ich eigentlich denken kann, ich glaube, seit ich 25 bin, ein Mittagsschläfchen von 15 bis 20 Minuten, was sich sehr gut eingebürgert hat und auch wieder Energie gibt. Also das heißt, ich habe nicht weit nach Hause vom Büro, zwei Minuten Fuß weg, bin ich zu Hause Mittagessen und dann lege ich mich in der Regel 15, 20 Minuten hin und bin dann wieder voller Tatendrang auf den Mittag. Sicherlich gibt es Ausnahmen, wo ich mal früher da bin oder auch länger bleiben muss, weil es einfach dringend, was fertig gemacht werden muss, kennt jeder, aber ich versuche das bestmöglich einzuhalten. Hat mir mein Senior mal mit auf den Weg gegeben, mach es nicht so wie ich und bist dann fünf, sechs Tage in der Woche im Büro. Ich hab viele Aufgaben, die er noch selber überwacht, ich sag ausdrücklich überwacht hat, habe ich delegiert und meine Mitarbeiter aufgetragen und ich muss eigentlich nur noch stichprobenartig kontrollieren. Die komplette Überwachung, wenn man das selbst versucht, das geht nach hinten los, weil dann brauche ich keine Mitarbeiter, dann kann ich gleich alles selber machen. Man muss da schon den Leuten vertrauen und auch Fehler eingestehen, die können passieren, die sollten halt nicht öfters passieren. Aber von dem her, wie gesagt, Freizeit ist ein wichtiges Gut, auch Zeit mit der Familie und deshalb versuche ich bestmöglich auch mich an meine Zeiten zu halten und natürlich muss ich auch ab und zu Gas geben, damit ich dann meine geplanten Aufgaben erledigt bekomme.
Ja, also euer Unternehmen kenne ich sehr gut. Was mich mal begeistert hat in den er Jahren, also 1990 oder sowas war das oder 91 habt ihr die Mangfallbrücke gemacht mit Holzleimbinder und es hat mich total begeistert das Projekt und deswegen war ich immer an den Fersen eures Unternehmens dran und zu schauen, was macht ihr besonders gut Und da habe ich festgestellt, ihr macht ganz viel sehr gut, aber.
Da muss ich korrigieren, die Mangfeldbrücke, das war mein damals Onkel Robert, das war der Köschinger Falk, die waren unter, die haben sie abgekippt und dann vorgefahren, wieder hochgezogen. Wir haben in die ER Jahre aber auch mit dem Thema, aber wir hatten das zuerst auf dem Tisch, Wir haben die Sinntalbrücke mit Leimwinter gemacht, damals die Hasentalbrücke, Entschuldigung. Und die Sintal war mit Stahlbau und die ersten Leimbinder wurden eingesetzt von uns in Köln an der Hohenzollernbrücke. Das war auch so Anfang der ER Jahre ein Riesenprojekt für uns damals eigentlich so das Durchbruchsprojekt, sagen wir mal. Das war damals Größenordnung, ich meine 12 Millionen D Mark, alles in allem lief natürlich mehrere Jahre und das war schon eine Herausforderung für die damalige Betriebsgröße.
Wie groß seid ihr jetzt momentan von den Mitarbeitern?
Wir sind 47 Mitarbeiter und ich decke noch etwa 50 Monteure über Nachunternehmer ab.
Also um die 100 Mitarbeiter. Ganz schöne Größe für ein Unternehmen im Gerüstbau. Seid ihr sicher bei den, sagen wir mal so, die meisten Unternehmer haben ja 10 bis 30 Mitarbeiter da drin, vielleicht noch kleine Mitarbeiter, das ist überwiegende Zahl. Und es gibt ja ganz wenige große Unternehmen, das sind drei große ganz vorne. Dann bis 100 gibt es ein paar Firmen, aber dann, wo 100 Mitarbeiter haben, die kann man fast an der Hand abzählen in Deutschland, glaube ich.
Möglich, ja.
Was ist denn jetzt deine Vision für die nächsten Jahre? Wo möchtest du hin?
Ich möchte eigentlich nirgends mehr hin. Ich möchte das erhalten, was momentan unser Fachgebiet ist, dort die letzten Schwächen ausmerzen und die Qualität zu halten bzw. An manchen Stellen noch verbessern. Ich habe das Problem, die Leute zu finden, die dann wochenlang auf Montage gehen möchten, ist äußerst schwierig. Ich habe vor, das so zu halten, wie es jetzt ist. Vielleicht muss man auch ein bisschen kleiner werden, um das alles bewerkstelligen zu können. Arbeit ist genug da in unserer Sparte, da sehe ich keine Probleme. Ich habe eher das Problem, dass mir die Leute und das Material ausgehen, eher die Leute Aufträge ablehnen muss, weil ich keine Leute mehr akquiriert. Krieg selbst auch Nachunternehmer nicht mehr, die das können, was wir machen bzw. Was ich auch einfordere, was sie können müssen.
Es geht uns ähnlich, es geht uns sehr auch wir bilden aus. Wir haben deshalb drei Auszubildende, die auslernen, die bleiben das mal. Aber wir haben immer die Herausforderung mit Montage, immer wieder die Leute aufhören wegen Montage. Und die Nachunternehmer, die wo kommen, die kannst du vielleicht noch abbauen lassen zu finden, die wirklich guten Plan lesen können. Sehr, sehr selten geworden.
Das ist richtig.
Gut.
Wir haben alle eingesessene Nachunternehmer, die sind schon größer, 35 Jahre für uns tätig, aber die kommen natürlich auch ins Alter langsam zumindest die Inhaber. Da ist dann irgendwann das Ziel, wenn die dann meinen, jetzt möchten sie doch in Rente gehen, dass man die Mitarbeiter zumindest übernimmt, weil ich sehe da viel Potenzial auch die Leute sind teilweise lang dabei und die Vorarbeiter sind gut, die kann man auch alleine schicken. Und das, sagen wir mal schriftliche, was jetzt der jetzige Firmeninhaber macht, das kriegt man denen ja auch noch beigebracht, dass sie halt ihre vernünftigen Bautagesberichte schreiben und die Rapporte vernünftig aufs Papier bringen. Alles andere ist in der Regel geplant und wird vom Bauleiter von meinem Haus gesteuert. Aber es geht meistens um die Kleinigkeiten vor Ort, die man noch schnell mitmachen soll, sollte man dann auch entsprechend auf Papier bringen können. Aber da sind wir dran. Das wird zumindest mal die nächsten zehn Jahre noch funktionieren.
Jetzt hast du ja nicht nur Höhen gehabt in eurer Unternehmenszeit. Das Unternehmen gibt es seit 1973, da gibt es auch einige Tiefen. Wie seid ihr denn damit umgegangen mit so Rückschlägen?
Gut, was heißt Rückschläge? Ich mein Rückschläge möchte jetzt nicht sagen, wir waren eigentlich die letzten 30 Jahre, solange ich jetzt im Unternehmen bin, ich glaube bis auf ein Jahr immer gesund und das eine Jahr war bilanziell ungesund, weil die Außenstände so hoch waren bzw. Viele Nachträge noch nicht bezahlt wurden. Das konnte man im Folgejahr dann akquirieren, weil dann die Nachträge eingingen bzw. Die unzähligen Gerichtstermine zu Ende waren. Niederlagen würde ich jetzt nicht sagen. Ich sage mal, man zahlt ab und an mal Lehrgeld, wenn man sich an neuen Sachen versucht. Daraus muss man halt seine Schlüsse ziehen und das zukünftig vermeiden. Es ist immer schwierig. Einer unserer Referenzprojekte, die Große Brücke in Speyer, die hätte uns fast Kopf und Kragen gekostet, weil planungstechnisch so viel gefehlt hat, dass wir dann liefern mussten und vorschießen mussten monetär. Die wurde 2015 abgeschlossen, die Gelder sind noch nicht geflossen. Das muss man erstmal verkraften als Unternehmer. Das ist eine hohe sechsstellige Summe, die man da vorschießen musste, geschweige die Nachtragssumme, die sich da über drei, vier Jahre angesammelt hat, solange das Projekt lief. Ich meine, jetzt im September ist mal ein Gerichtstermin. Ich hoffe, da gibt es jetzt mal eine Entscheidung und nicht wieder nochmal fünf neue Gutachter. Was ein großes Problem ist, dass niemand entscheidet.
Das haben wir auch durch.
Also ich versuche jetzt auch Auftragsgrößen. Es ist immer schön, wenn man einen Großauftrag hat und Zeitang war es dann Mode? Ja größer. Da brauchen wir nicht so gute Preise. Das rechnet sich dann schon, weil du hast weniger Gemeinkosten. Die Transporte, das akquiriert sich alles sehe ich komplett anders. Ich sehe das so, das Große muss genauso viel verdienen wie das Kleine, weil wenn ich was Großes habe und da verschiebt sich was und es schiebt sich dann in eine Zeit rein, wo ich eigentlich schon voll bin oder ich kann gar keine anderen Aufträge annehmen, wenn ich das Große hab, wo kommt dann die Kohle her? Also muss das Große das Gleiche erwirtschaften wie eine kleine Baustelle. Das ist ein langer Weg, bis man das auf Papier hat. Aber wenn man dann seine Zahlen anschaut und die Zeiten vernünftig kalkuliert, dann sieht man, dass man auf dem großen, ich sag fast genauso viel Kosten hat wie auf einem kleinen Projekt.
Bei uns ist es so, wir haben Projektuntergrenzen und wir haben Projektobergrenzen uns eingeführt und wir haben einfach für uns selber festgestellt, Euro sind die besten Aufträge und da drin haben wir die höchsten Deckungsbeiträge. Und ich sage immer, das Einfachste wäre, Wir können einfach 80 Aufträge, das wäre das Liebste, das ganze Geschäft im Jahr gedeckelt, am besten hat die schon im Januar im Haus.
So einfach, wenn es wäre. Das habe ich jetzt nicht Untergrenzen, ja, weil ich kalkuliere jedes Projekt auch mit Transportkosten und so weiter. Die Untergrenze ergibt sich automatisch, weil ich die Aufträge dann meistens nicht bekomme. Wenn es zu klein ist und ein bisschen weiter weg, habe ich dann preislich keine Chance. Es ist recht schnell kalkuliert, wenn es eine Standardanfrage ist. Ich gebe sie meistens ab, weil es die Kunden halt sonst auch von mir erwartet. Aber ich sage mal, Untergrenze bei uns wird, ich schätze, eher 40 bis 50 sein und nach oben Durchschnitt, wie gesagt, so 100 bis ist so der Durchschnittsauftrag in unserem Gebiet. Natürlich gibt es auch größere, aber das ist der standard.
Wir haben 2018 haben wir noch 1000 Angebote abgegeben im Jahr, letztes Jahr waren es noch 450 Angebote und da haben wir jetzt ungefähr so 50 Prozent haben wir dann gewonnen oder bekommen. Und es ist so, wir machen gar keine öffentlichen Ausschreibungen mehr. Das machen wir nicht, auch keine beschränkte. Wir konzentrieren uns auf eine gewisse Kunden, unsere Stammkunden und das läuft auch ganz gut.
Habe ich auch 0 öffentlich, 0 in Anführungszeichen öffentlich schon, aber ich bin immer hinten dran hinter irgendeinem GU oder wie auch immer. Im Brückenbau oder Ingenieurbau sagt man ja, ist schwierig da direkt an Aufträge zu kommen, weil die schreiben aus beim GU Gerüst Einstieg Pauschal, schau mal was du brauchst. Da schreibst du halt mal eine Pauschale rein. Finde ich völlig daneben, vor allem durch die Schnelllebigkeit, die wir jetzt haben, dass alle Unterlagen einfach per E Mail eins zu eins durchgereicht werden. Kriegst du 500 Blatt Papier und zwei Seiten betreffen dich eigentlich. Ich versuche dann die Erfahrung zu nutzen und sagen OK, die Arbeiten werden gemacht, also wird das und jenes benötigt, schickt es dann rein und in der Regel passt es und wenn es dann noch Fragen gibt oder ich eine Kleinigkeit vergessen habe, dann schiebt man es halt hinterher. Also so LV würde ich nie mehr nie ausfüllen, nie.
Jetzt gehen wir auf. Was machst du so in der Freizeit? Ich.
Mache in meiner Freizeit, ich habe zwei Hunde bzw. Wir in der Familie, wir gehen auf den Hundeplatz, wir gehen mit den spazieren, ich versuche die zu trainieren. Momentan machen wir den sogenannten Hundeführer Schein in Anführungszeichen. Also ich möchte Hundeführer sein am Schluss. Ich habe zwar einen kleinen Hund, der das nicht bräuchte, ich möchte das mit dem aber machen, weil ich finde auch ein kleiner Hund muss entsprechend Erziehung genießen und das macht sehr viel Spaß, wenn man die Erfolge dann sieht. Auch einiges meiner Frau zu verdanken, weil die hat ein bisschen mehr Freizeit, die beschäftigt sich ein bisschen mehr mit ihnen, die bringt ihnen auch viel bei. Des Weiteren spiele ich gerne Darts, habe ich vor 30 Jahren auch aktiv gemacht, in jungen Jahren, jetzt seit drei vier Jahren spiele ich für mich zu Hause dreimal die Woche, so eine Stunde um abzuschalten und ich gehe mal hier in Verein mal einen Abend oder zwei einfach mal um gegen andere zu spielen. Was ich auch sagen muss, ich bin ein Gamer schon immer gewesen, bin ich heute noch. Also die PS läuft durchaus auch ein zweimal die Woche.
Hast noch kein eigenes Gerüstbauprogramm entwickelt.
Zum Gamen. Aber es gab tatsächlich mal so ganz einfaches Programm, das hieß Bridge Building. Da hat man da musste man Brücken bauen, also ganz einfaches Ding, musste man die Stäbe irgendwie zusammen frickeln und am Schluss Knöpfchen drücken und dann ist ein Zug drüber gefahren und hat es entweder gehalten oder nicht. War hochinteressant. Ganz einfaches Programm für den PC, auch schon 30 Jahre her fast, aber so eigene Programme. Also in meiner Freizeit versuche ich nichts mit Gerüst zu tun zu haben. Ich sage auch meiner Frau die auch hier arbeitet. Ich möchte zu Hause eigentlich nichts wissen, weil ich habe den ganzen Tag genug um die Ohren und wenn sie dann ein Problem hat und zu Hause anfängt, dann sage ich, ne, das kannst du mir morgen sagen.
Betrieb. Jetzt ist ja im Schwabenland ja eine Ausnahme, dass man Lob bekommt. Bekommst du deinem Vater genügend Lob?
Nichts geschwätzt ist klob, nur sagt man doch selten. Ich bekomme schon Rückmeldung, ja gut gemacht.
Oder.
Schöner Auftrag geholt. Aber jetzt so, wie soll ich sagen, wortwörtlich sage ich, ich freue mich oder das ist toll. Ne, ich glaube, so sind die Schwaben auch nicht gestrickt oder zumindest meine Familie auch nicht. Ich gebe auch zu wenig Lob, sage ich auch ganz offen ehrlich. Das kommt selten vor, dass die Mitarbeiter mal sagen, ja hast du super gemacht. Es kommt vor, aber zu wenig, zu wenig. Also an alle meine Mitarbeiter, die das sehen, ich lobe euch alle. Ich bin froh, dass ich euch habe.
Was möchtest du so im Leben noch erleben? Ein persönliches Ziel.
Ich persönlich für mich hab eigentlich keine größeren Wünsche. Ich möchte, dass mein Sohn, der ja Autist ist, dass wir den voll auf den richtigen Weg bekommen. Wir haben es jetzt geschafft, Er ist jetzt 20 Jahre alt und beginnt voraussichtlich im September seine Lehre als Bürokaufmann. Ich wünsche mir, dass das klappt. Der macht im Moment ein Praktikum in Offenburg. Da gibt es so Einrichtungen, die Ausbildung an einer Stelle ausgebildet. Also da ist Büro, Berufsschule, Ausbildung, Internat, alles an einer Stelle. COD heißt die Einrichtung und da ist er jetzt seit Montag. Bis jetzt klappt es gut. Also er war noch nie allein irgendwo und es ist sehr, sehr schwer für ihn, das weiß ich. Und ich wünsche mir, dass das funktioniert und dass sein Wunsch in Erfüllung geht und er irgendwann bei mir im Büro als Kaufmann arbeiten kann.
Das wäre super. Ja, da kann ich auch einige Geschichten erzählen. Da kenne ich auch jemand. Die Frage ist ja das bei den Gerüstbauern viele, Mein Urlaub ist im Büro. Wie ist es bei dir? Wie lang konntest du in deinem Leben jetzt schon oder wie lange warst du mal überhaupt schon im Urlaub?
Ich gehe jedes Jahr zwei Wochen im Sommer, zwei Wochen im Winter, im Winter schon immer. Da haben wir die Betriebsruhe einfach über Weihnachten, Feiertage, da ist der Betrieb geschlossen. Da habe ich zwei Wochen Urlaub und im Sommer gehe ich auch immer zwei Wochen in Urlaub mit der Familie. Der restliche Urlaub, ja, nehme ich sporadisch mal ein, zwei Tage, wie es gerade passt, wenn ich sehe, ich habe weniger und bleibe mal Mittag zu Hause oder wie auch immer. Aber der Familienurlaub ist eigentlich seit der Junior da ist auf jeden Fall regelmäßig. Ich denke seit jetzt 15, 16 Jahren. Ja, braucht man, muss man da geht die Welt nicht unter. Wenn man mal zwei Wochen nicht da ist, kann man alles vorher regeln. Man kann gucken, dass man alles Wichtige erledigt hat und für Notfälle bin ich ja dann erreichbar. Also ich bin noch nicht auf einem anderen Planet, wenn wirklich alles. Ich habe aufs Handy zwar dabei, aber immer umgeleitet, dass alle Anrufe ins Büro gehen und wenn man mich erreichen möchte, kann man mir E Mail schreiben oder WhatsApp, du springend melde dich mal kurz, wenn ich die Entscheidung treffe, wenn es nötig ist oder ich habe ja noch zwei Schwestern, die mit in der Geschäftsführung sind, die dürfen auch entscheiden. Also funktioniert recht gut.
Also wir machen jetzt zweite Jahr machen wir Betriebsurlaub. Das haben wir uns also nie vorstellen können, dass es funktioniert Hat letztes Jahr sehr gut funktioniert, 14 Tage zu Wir haben dann eine Notfallkolonne da, also drei Mann und einen Bauleiter. Das macht mein Sohn das Jahr, weil der dann nach dem Urlaub liegt, der noch zwei Wochen nach Japan von seiner Frau und ich finde das gute Lösung, dass man den Betrieb einfach mal runterfährt und die Kunden konnten damit auch ganz gut leben. Also wir haben das mit den Kunden schon ein Jahr im Voraus angekündigt, dass wir da Betriebsurlaub machen. Da kriegen sie nichts.
In meiner Sparte etwas schwierig, weil ich im Brückenbau oder Brückensanierung ist man meistens von irgendwelchen Sperrungen abhängig und wenn da noch Aufträge sind, wo die Bahn mitspielt, dann sind die Sperrfenster ein Jahr vorher schon festgeschrieben. Ja und gut, deswegen guter Auftrag nicht annehmen, weiß ich nicht, ist natürlich super, wenn das funktioniert, hätte ich auch gerne. Wir verteilen halt Urlaub gleichmäßig, dass jeder seine zwei bis drei Wochen Urlaub im Sommer hat und muss mal gucken, wer vertritt wen. Das kriegt man auch hin. Funktioniert auch.
Ihr seid mit eurem Betrieb schon sehr lange bei der Innung. Weißt du noch, wie lange ihr schon dabei seid.
Also ich meine von Anfang an, also relativ früh, ich weiß Nicht, ob von 73 an, aber seit ich in der Firma bin auf jeden Fall. Ob wir jetzt schon 50 Jahre in der Innung sind, müsste ich jetzt wirklich nachgucken, das weiß ich nicht.
Was hat euch die Innung insgesamt gebracht, wenn man mal so.
Also ich nutze die Innung, wenn ich Fragen habe, doch recht oft, wenn es eine technische Frage, eine rechtliche Frage, ich muss nicht immer gleich Anwalt anrufen oder wie auch immer, da rufe ich dort an und das Problem habe ich, schau mal schnell rein, kriege ich eigentlich meistens ad hoc Antwort, spätestens dann einen halben Tag, wenn es was komplizierteres ist, halben Tag später kriege ich eine E Mail, dass ich weiterkomme. Meistens sind es rechtliche Sachen, in die man doch nicht so bewandert ist auf Dauer. Was ich auch viel genutzt habe in jüngeren Jahren sind die ganzen Weiterbildungen und Seminarangebote. Also da sind auch recht gute dabei. Bei dir war ich glaube auch mal, du hast mal ein Kalkulationsseminar geleitet, wenn ich es noch richtig weiß. Ja, so Sachen. Also man kann da schon ein bisschen was abgreifen, denke ich, und das sollte man auch nutzen, weil man muss nicht immer alles wissen, aber die ganzen Unterlagen hat man zur Hand und meistens fällt einem doch was ein. Mensch, da war doch irgendwo mal was, das muss doch da gewesen sein und dann kann man es nachschlagen. Ich finde es keine schlechte Sache.
Jetzt hast du sicher auch bei deiner Betriebsgröße einige Auszubildende.
Leider nicht, Leider nicht, Leider nicht, nein. Ich habe aber vor, jetzt, da wir unser neues Bürogebäude bezogen haben, haben wir jetzt auch vom Platz her die Möglichkeit, zumindest mal im Büro einen Auszubildenden einzustellen. Das war vorher gar nicht möglich. Wir waren so überfüllt im alten Büro, das haben wir jetzt zwei Häuser weiter haben wir neues gebaut und da haben wir jetzt vom Platz her genügend Reserve, dass sowas auch denkbar ist. Rüstbau weiß ich noch nicht, ob ich das angehen möchte, möchte es aber auch nicht ausschließen. Vorher schon mal kurz angesprochen, die Montagetätigkeit, die wir ausüben, ist schon schwierig genug, Leute zu finden. Und wenn ich dann Auszubildenden sagen muss, ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt darf, dass der auf Montage geht, ich habe mich da noch gar nicht informiert, sage, du bist dann nur alle 14 Tage oder alle 10 Tage zu Hause, ob der sich dann darüber freut, glaube ich nicht.
Wir haben unser erstes und zweites Ausbildungsjahr machen bei uns, die machen Fassadengerüste um 30 Kilometer, nur die Haustüre. Erst wenn die im dritten Ausbildungsjahr sind, da sind sie meistens auch 18, da dürfen die auch 10 Stunden arbeiten mit 18, weil drunter dürfen die ja nur 8 Stunden arbeiten. Das sind dann behindert, behindern ja der ganze Betrieb. Da ist es so, im dritten Ausbildungsjahr fahren die dann mit auf Montage, da ist das kein Problem, aber drunter geht es nicht. Also darunter haben wir da Probleme. Jetzt ist es so, die Grussbauer wollen im Leben einmal einen großen Kirchturm einrüsten und kaufen sich ein Spielzeug normalerweise im Jahr im Leben. Jetzt ist es so, beim Tom Nitti, den habe ich jetzt vor kurzem auch im Podcast gehabt, den habe ich was anderes gefragt. Ich habe ihn gefragt, welches war sein längstes Schiff, was er eingerüstet hat. Und bei dir würde ich jetzt fragen, was war deine längste Brücke?
Die längste Brücke, das ist momentan die Brücke in Ludwigshafen, die man gerade einrichtet, die müsste außenlängen, habe ich noch 2,7 Kilometer, ob das jetzt die gesamtlängste? Ja doch, die müsste einer der längsten, zumindest was die Außensanierung betrifft, müsste das eine der längsten sein.
Und beim Autokran, das weiß ich, dass du die hast. Du hast sicher mehrere Autokräne, Ich habe.
LKW Kräne und was ich habe, ist ein Teleskoplader mit Winde, ein großer. Autokräne selber habe ich nicht, lasse ich mir immer beistellen, wenn ich welche benötige, hätte ich auch nicht die Ausnutzung, dass ich mir einen anschaffe, müsste.
OK. Für was bist du jetzt im Leben dankbar?
Ich bin dankbar, dass es mir gut geht, dass es meiner Familie gut geht. Ich bin dankbar für die Vorarbeit, die mein Senior geleistet hat, dass ich in gut vorbereitete Fußstapfen treten durfte. Ja, also das Wichtigste ist, dass es alle gut geht im näheren Umfeld eigentlich allen Menschen sollte es gut gehen, aber hauptsächlich ist man ja im eigenen Umfeld unterwegs. Das ist eigentlich, ich bin, was heißt dankbar? Ich bin für viele Sachen dankbar, aber ich glaube, da mache ich mir auch zu wenig Gedanken drüber. Vieles nimmt man als zu selbstverständlich hin, weil es einfach schon immer so war oder es war da. Ich sag nur immer zum Beispiel, wenn Manche Leute, mit denen man spricht, die dann schimpfen hier und es geht so schlecht und was weiß ich, schaut mal in andere Länder und dann sagst, ob es da noch schlecht geht. Das Niveau bei uns ist eigentlich zu hoch, um zu jammern.
Lieber Matthias, die Notfallplan. Du hast wohl jetzt zwei Schwestern, die in der Geschäftsleitung sind, die dich vertreten können, aber du hast sicher auch ein iPhone und deine Schwestern wissen dann sicher auch den code von dem iPhone.
Eher nicht wirklich. Notfallplan gibt es nicht rechtlich. Ja, also die ran können eher nicht. Dann weitergeht. Den Notfallplan gibt es nicht rechtlich. Ja, also wenn da irgendjemand was passiert, was mit der Firma dann wie es dann weitergeht, wer da für was verantwortlich ist, das ist wohl geregelt. Aber jetzt sage ich, okay, wenn ich mal Ausfall, dass einer mein Handy anschauen kann, eher nicht. Die E Mails wird man hinkriegen, weil das läuft über einen Administrator. Da hätte man recht schnell Zugriff. Aber muss ich ehrlicherweise. Ne, haben wir nicht und haben wir uns noch wirklich keine Gedanken darüber gemacht.
Also wir haben das vor Jahren mal vor acht oder zehn Jahren eingeführt und haben letztes Jahr, also wir haben die ganzen Verträge auf der Excel-Liste geführt gehabt und die ganzen Codewörter und die ganzen Programme, was wir haben und wer da zuständig ist. Im letzten Jahr haben wir dann ein Programm gekauft, wo wir die ganzen Verträge haben und das Programm kann jetzt seit neuestem Dortmals haben wir alles abschreiben müssen aus den Verträgen und aus den Rechnungen, was wir da vereinbart haben. Also nicht Kundenverträge, sondern Verträge mit Lieferanten und was man so alles an Verträge hat. Und dann jetzt hat es neue Programme, KI und liest es komplett vollständig aus. Also man braucht es nur eins, das Programm macht alles fertig und das beruhigt einen schon, wenn man dann weiß, man hat alle Verträge, Es waren dann am schluss waren es 346 verschiedene Verträge, also Leasingverträge, Versicherungsverträge, alles was da ist. Und es war dann schon beruhigend, dass man gesagt hat, jetzt haben wir Menschen die Verträge unter Dach und Fach und die haben wir dann nochmal von der Cloud runtergezogen und haben einen Stick ins Schließfach gesteckt, dass wir wirklich alles haben.
Ja gut, ich meine Ablage für die Geschäftsleitung, die gibt es, da hat auch jeder Zugriff drauf, wo wichtige Sachen einfach abgelegt werden, Da sind wir schon recht gut aufgestellt. Da liegen auch die ganzen wichtigen Einkaufslisten, was weiß ich, wie du sagst, Verträge mit Lieferanten, das liegt schon an einer Stelle zentral Und da würde ich jetzt auch behaupten, durch das, dass wir die IT anmieten, ist die Datensicherung safe, die geht außer Haus. Da mache ich mir eigentlich auch keine Gedanken, dass wenn da mal was abbraucht, dass man das nicht am nächsten Tag wieder hätte.
Lieber Matthias, wen würdest du mir denn als nächsten Gesprächspartner empfehlen?
Ich könnte dir empfehlen den Darius Postweiler von der Firma Quadrex, weil ich denke, er ist doch in jungen Jahren sehr pfiffig und in der Lage, ein relativ großes Fassadengerüst Unternehmen, in Anführungszeichen Fassadengerüstbau, die machen auch Module, doch in jungen Jahren doch in der Lage, das in Anführungszeichen schon zu leiten.
Möchtest du noch was sagen? Hast du noch was auf dem Herzen?
Normal war, ich habe auch schon ein paar älteres angeguckt, so ein paar Tipps an die Kollegen. Ja genau, war ja immer, ich habe mir versucht vorzubereiten, wenn ich Tipps geben sollte. Beim Angebot genau beschreiben, was man liefert und sich nicht durch die Hintertür aufbürden lassen, wenn dann im Vertrag wieder ganz andere Sachen drinstehen, die man eigentlich liefern sollte und durch die Hintertür wird dann das ULV irgendwo reingepackt und dann stehen dann Sachen drin, die man eigentlich nie angeboten hat. Das heißt auch Verträge vernünftig lesen, sich keinen Preis diktieren lassen. Ich habe so kleinere Leitsätze, kein Nachlass ohne Gegenleistung, ist immer so. Was ich mir immer hinter die Ohren schreibe und was ich für ganz wichtig ansehe, ist auch so ein kleiner Leitspruch, den ich gerne für mich sage, ist Gewinn durch Verzicht. Das heißt, ich muss mir nicht jeden Auftrag, wenn er auch noch so gut ist, an Land ziehe, weil wenn ich ihn nachher nicht vernünftig abarbeiten kann, kostet er mich Geld. Habe ich auch schon meine Erfahrungen gesammelt. Der Spruch, der ist auch nicht von mir, der kam tatsächlich von irgendeinem Mitarbeiter aus der Innung, der hat mir den gesagt, weil ich einen Auftrag erhalten habe und ich war am Verzweifeln und habe gefragt, ob ich irgendwie aus dem Vertrag wieder rauskomme. Und dann kam das zum Thema, war auch so schnell, schnell angeboten und zack Und das Ding kriegt und keine Leute, kein Material, nichts da und ganz schwierig. Wir haben es dann irgendwie gewuppt mit der Verwandtschaft und der Auftrag war am Schluss dann doch gut. Aber den Ärger, den ich damals hatte, den möchte ich eigentlich nie mehr haben, weil ich war dann 14 Tage schlaflos, also gefühlt. Und das sind so Sachen, die merkt man sich einfach. Und deswegen auch meine Haltung zur Arbeitszeit und kommt, man kann natürlich, wenn es nötig ist, mal ein paar Stunden dranhängen oder auch mal am Samstag, ist alles kein Thema. Aber ein Dauerzustand sollte es nicht sein.
Dankeschön. Dankeschön, dass du Zeit hattest für mich.
Gerne. In diesem Sinne, schönen Tag noch.
Das war Walter Stuber, der Mutmacher im Gespräch.
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