Generationswechsel im Gerüstbau: Übergabe, Verantwortung & Neuanfang | Walter & Ingolf Stuber | #50

YouTube interview (Mutmacher im Gespräch #50) in which Walter Stuber hands over his company shares to his son Ingolf. They cover Ingolf’s background (age, family, training, entrance into the company in 2012, master craftsman certification completed 2018, membership in the Handwerkskammer Dresden examination board since 2020), the failed first handover attempt and the later successful plan with coaching and financial arrangements, operational challenges (outdated calculation software, need for better Neukunden-Akquise), strategic partnerships (Firma Leier), published books and upcoming projects (Walter’s Top Mastermind), and reflections on gratitude and legacy.
Chapters
Guten Morgen, Mutmacher Im Gespräch, Folge 50, die letzte Folge von mir. Heute darf ich euch vorstellen meinen Sohn und Unternehmensnachfolger meiner Geschäftsanteile, mein Sohn Ingolf. Bitte Ingolf, stell dich mal selber vor.
Guten Morgen, mein Name ist Ingolf Stuber, Ich bin jetzt 45 Jahre alt, bin glücklich verheiratet, habe zwei Kinder und bin jetzt schon seit 2012 im Unternehmen und werde jetzt ab dem neuen Jahr, ab 01.01.2026 in deine Fußstapfen treten, in deine großen Fußstapfen.
Gut, also ich habe, viele denken, ich hab Fußstapfen hinterlassen, Ich bin aber der Meinung, dass jeder selber seine eigenen Fußstapfen gehen muss und ich bin da auch überzeugt davon, dass man in den ausgetretenen Fußstapfen, die muss man verlassen. Und du hast auch mit dem Dirk sicher über eine Vision schon mal geredet, wie es mit der Firma weitergehen soll und erzähl mal ein bisschen aus dem Nähkästchen.
Ja, da haben wir natürlich schon drüber geredet. Wir haben uns auch für 26 auch wieder Ziele gesetzt, die wir erreichen wollen. Aber im Großen und Ganzen müssen wir sagen, dass wir unsere Innovation, die wir bisher jetzt vorangetrieben haben, die vor allem auch du vorangetrieben hast, dass wir diese beibehalten wollen. Wir wollen die unbedingt beibehalten und auch, ich sag mal, unsere Wurzeln, die wir im Spezialgerüstbau haben, dass wir dazu weiter stehen mit den ganzen Werten und alles, was wir bisher gemacht haben, die werden wir genauso weiter vorantreiben.
Erzähl mal so ein Projekt, wo dir so am Herzen liegt oder dir und Dirk zusammen am Herzen liegen, wo du sagst, okay, das ist für uns jetzt ein technisches Projekt und dann mal so ein Werteprojekt.
Ein technisches Projekt. Also technisch haben wir ja die Herausforderung mit unserer Kalkulation. Aktuell funktioniert das ja noch alles so, wie wir das bisher gemacht haben, dass wir unsere Projekte ordentlich kalkulieren und auch nachher nachkalkulieren können. Aber in der Zukunft sieht das wahrscheinlich etwas anders aus, dadurch, dass die Software nicht mehr weiterentwickelt wird in dem Sinne. Und da müssen wir irgendwo versuchen, da jetzt was zu finden, dass wir dort auch für die Zukunft weiter in unsere Nachkalkulation kommen, dass wir auch wissen, wo stehen wir denn, wie stehen wir denn mit den Projekten. Das ist von der technischen Seite her und von der Werteseite her auf alle Fälle. Was uns auch oder was mir die letzte Zeit wieder bewusst geworden ist, das Thema Beziehung, die Beziehung zu unseren Mitarbeitern, die Beziehung zu unseren Kunden, dass wir dort praktisch wirklich unsere Wertschätzung, die wir haben zu unseren Mitarbeitern, unseren Kunden auch von beiden Seiten gelebt gefühlt wollen.
Jetzt bist du ja nicht auf einem normalen Weg zum Gerüstbau gekommen und du hast es auch nicht in die Wiege gelegt bekommen. Erzähl mal deinen Werdegang, was du beruflich gemacht hast. Also ich habe vor kurzem auch einen Lehrer getroffen, der hat dann, ja, der Ingolf war nicht der fleißigste, aber er hat es geschafft und er ist gut durch die Schule gekommen. Erzähl mal von deiner Schulzeit, von deiner Ausbildungszeit, was du gemacht hast und wie du zum Gerüstbau gekommen bist.
Da muss ich meinem Lehrer nicht Unrecht geben, weil in der Schule habe ich immer geschaut, dass ich immer so gerade so zwischendurch schwimm. Schule war nie so das, worauf ich jetzt besonders Wert gelegt habe, weil ich habe meine Fähigkeiten schon immer irgendwo im Handwerk gesehen. Ich bin relativ zeitig Zeit zu meinem Urgroßvater mit ins Haus eingezogen und habe bei meinem Urgroßvater von ihm sehr viel gelernt. Er war Tischler, Schreiner, wir haben ganz viel mit Holz gearbeitet, wir haben einen großen Garten, das weißt du ja selber. Und da haben wir jetzt die, da habe ich so viel gelernt, das ganze Handwerkliche mitgenommen und das war immer das, wofür ich gelebt habe. Ich bin als kleiner Junge, schon als Zehnjähriger bin ich losgezogen. Wir hatten viel Tiere, wie gesagt, auch in dem Garten mit drin, alles drum und dran, hatten Hühner, hatten Eier. Irgendwann habe ich dann als kleiner Junge mal vom Konsum schon auch Eier verkauft, durfte das auch. Da kam dann immer mehr dazu. Da habe ich dann mal Gurken aus dem Gewächshaus bei der Mutti geerntet und und und und so kam dann immer mehr dazu. Ich habe versucht, immer alles irgendwo an den Kunden zu bringen oder beziehungsweise an die Leute zu bringen, habe das verkauft und es hat auch wunderbar geklappt. Und da bin ich schon als kleiner Junge dann losgezogen. Dann bin ich in die Schule, habe ich dann, ich sag mal, mit Ach und Krach mehr oder weniger bestanden, habe meine Mittelschule gemacht. Das war auch gut, dass ihr da praktisch als Eltern ordentlich nachgetreten habt, dass ihr gesagt Hey Junge, mach was aus dir, mach deine Schule ordentlich. Und das habe ich gemacht. Dann bin ich nach München gegangen. In München habe ich dann Spengler gelernt. Ich wollte immer Dachdecker werden Und dann sagte mein Chef ne Dachdecker bilde ich nicht aus, aber Spengler mache ich. Spengler, was ist Spengler? Okay, das ist das ganze Blech am Dach. Klingt gut, mache ich. Das hat mir dann gefallen und das habe ich dann tatsächlich 1997 bis 2012 in München gemacht. Wir haben nebenbei immer den Gerüstbau mitgemacht. Gerüstbau hat mich auch schon immer fasziniert. Ich hatte natürlich durch dich auch immer schon auch Wurzeln mit im Gerüstbau, auch als junger Mensch, weil meine Ferien bin ich in der Firma, habe Ferienarbeit gemacht und und und. Bist du dann irgendwann mal gesagt hast 2012, du wie sieht es denn aus? Oder 2011 war das dann wollt ihr nicht langsam mal wieder zurückkommen? Es wäre langsam Zeit. Wir sind so an dem Wendepunkt, wo wir sagen du könntest zurückkommen, die Firma steht jetzt gut da und wir könnten einsteigen. So bin ich ja dann 2012 zurückgekommen, war ursprünglich für den Bereich Frankfurt bestimmt. Dann hatten wir aber in Braunschweig einen jungen Meister, wo auch klar war, dass er irgendwann sein väterliches Unternehmen zurückgeht. Der ist ja dann relativ schnell in sein väterliches Unternehmen zurück und damit war Frankfurt dann auf einmal vom Tisch und da wurde es Braunschweig. Dann war ich ja in Braunschweig und habe in Braunschweig vier Jahre lang die Niederlassung oder drei Jahre lang die Niederlassung geleitet. Und bis dann der Punkt kam, wo man gesagt he, jetzt brauche ich mal noch irgendwie ein Meister, weil sonst steht das Ganze ja dann auch auf der Kippe. Wie können wir dann die Tradition fortsetzen? Und dann bin ich ja in die handwerkskammer gegangen, habe 2016 mein Meister angefangen. Dem wollte ich dann durchziehen 2017 dass ich schnell fertig bin mit allem, weil ich dachte jetzt oder nie. Dann war ja 2017 ein anspruchsvolles Jahr, wo er dann gesagt Ingolf, wir brauchen dich. Du musst unbedingt zurückkommen, du musst uns in der Projektleitung unterstützen, weil es war so viel Arbeit. Da wir gesagt okay, wir unterbrechen. Dadurch bin ich dann erst oder habe ich das dann 2018 vollendet. Seitdem habe ich dann den Meister. Und dann war das Jahr 2020, da hat mich dann die Handwerkskammer gefragt, hey Ingolf, wie sieht es aus? Wir bräuchten noch jemanden im Prüfungsausschuss. Und seitdem bin ich dann auch mit im Prüfungsausschuss in der Handwerkskammer Dresden.
Mein Traum war ja viel früher auszusteigen, weil ich wollte schon immer was ganz anderes noch machen. Und ich war auf ganz vielen Seminaren unterwegs und da hat mir eine Frau Mal Bei Sinn mach Gewinn Kongress Erzählt, Ja, sie würde Ganz Gerne mit 27 hätTe sie ganz gern ein Kind. Das Kind hatte Angst davor, das Kind zu ernähren, weil sie nie kochen gelernt hat oder noch nie sich damit befasst hat, Wie funktioniert das Ganze mit dem Kind? Das war nicht die einzige Frau, sondern ich habe da mehrere Frauen getroffen in meinem Leben, die das immer wieder erzählt haben. Und dann habe ich recherchiert und habe festgestellt, dass Ballungsgebiete wie Frankfurt, München und in Berlin teilweise Wohnungen gibt ohne Küchen, Karrierefrauen gibt oder auch Karrieremänner gibt, die gar nicht mehr kochen, sondern aus dem Haus gehen, ihr Brötchen mitnehmen, abends Abendessen gehen und das ist ihr Tagesverlauf, Aber Karriere steht im Vordergrund. Und dann bin ich an den Ingolf herangetreten und dann haben wir den ersten Versuch gemacht mit der Firmenübernahme und meine Frau war auch kritisch dem gegenüber, was ich machen wollte, weil ich wollte die jungen Menschen zu uns nach Hause einladen und meine Frau kann ganz gut kochen, kann ganz gut im Garten, kann ich auch mithelfen und so weiter. Und wir wollen denen ein Coaching Wie lerne ich kochen? Wie lerne ich Kinder erziehen, Wie lerne ich Gartenarbeit, Selbsternährung und so weiter. Wir waren dann auf dem Weg und haben OK, wir bereiten jetzt das Ganze vor. Ich glaube, in dem ersten Versuch der ersten Übergabe haben wir einen wesentlichen Fehler gemacht. Erzähl mal von deiner Seite, wie du das gesehen hast, den ersten Versuch.
Der erste Versuch war zu einer Phase, wo ich, muss ich ganz ehrlich sagen, wo ich auch voll unter Strom stand. Ich stand voll in die Projekte drin und ich hatte tatsächlich für mich auch den Kopf noch nicht so weit. Ich wollte das, das war ja, ich sag mal, das war ja meine Vision am Anfang, wo wir zurückgekommen sind, dass wir hey, wir kommen zurück und ich werde irgendwann mal deine Firmenanteile übernehmen. Und mit dem ersten Versuch, das war, ich sag mal, für mich noch nicht ganz klar, wie soll das funktionieren, wie soll das finanziert werden? Man hat damals auch schon über im Berg Geld gesprochen, wo wir gesagt haben und meine Frau hat dann irgendwann mal auch zu mir Du Ingo, ich habe ein ganz schlechtes Gefühl dabei. Und da haben wir dann gesagt, okay, oder haben wir dann oder wir dann einfach entschieden, okay, wir brechen das jetzt ab, weil es waren auch von Anfang an für mich zu viel Leute mit dabei. Ich weiß, du bist Mensch, du willst immer alles sicher machen und schnell durchziehen und zack, zack, zack. So und für uns hatte dann im Moment in gewissen Punkten irgendwo stand dann die Sicherheit im Raum, wie kriegen wir unsere Familie weiter durch? Wie funktioniert das? Und deswegen haben wir in dem Moment dann dort gesagt, das funktioniert nicht, weil auch ihr von der Firma her, du mit dem Dirk zusammen, ihr habt jahrelang immer alles, was gewinne waren, immer wieder ins Unternehmen reingesteckt und immer wieder besser zu werden und neue Innovationen zu machen und und und. Da stand ja die Finanzierung für mich ganz klar auch ein bisschen auf der Kippe, weil wie sollten wir das hinbringen als Familie gerade auch noch dann noch das zweite Kind, noch die Isabel war ja dort geboren, dann danach oder davor, kurz davor. Und da waren Unsicherheiten da und deswegen haben wir dann gesagt, ne, es ist besser, wir brechen das Ganze jetzt ab.
Für mich im ersten Moment sehr enttäuschend. Wir sind dann auf Plan B übergegangen, wir haben weitergearbeitet und zu einem späteren Zeitpunkt, also 4, 5 Jahre später, war ich auf einem Mastermind mit meiner Mastermind Gruppe Gerüstbau unterwegs, mit Tom Köhler und da waren wir in Würzburg beim Thorsten Warner und da ist die Diskussion aufgekommen mit der Übergabe grundsätzlich. Also ich habe mich damit wieder beschäftigt mit der Ü Was mache ich und was tue ich und wie mache ich es? Da hat mir dann der Frank Schimmer ganz klar Du musst ins Tun kommen. Und die anderen haben mir dann gewisse Vorschläge gemacht, wie ich das machen könnte oder wie tun könnte. Und dann bin ich auch heimgekommen und dann habe ich drei Träume gehabt, War sehr interessant. Ich habe eine Schwester, die ist fast 20 Jahre älter als ich und hatte zu dem Zeitpunkt Bauchspeicheldrüsenkrebs Und ich habe also da geträumt, dass ich vor meiner Schwester sterbe. Und dann war für mich, weil ich in meinem Leben schon immer viel geträumt habe und viele Sachen sind Zoo gekommen, war für mich höchste Eisenbahn, Entscheidungen zu treffen. Und die erste war ja schon seit über zehn Jahren klar, dass Ingolf in meinem Todesfall die Firma übernimmt. Aber das wollte ich vorher regeln. Da habe ich dann sie zum Gespräch genommen, die Ingolf und die Janine und habe gesagt, es gibt drei Möglichkeiten und drei Möglichtheiten sind ganz einfach. Möglichkeit Nummer eins, ihr übernehmt, brauchen wir gar nicht reden und ihr zahlt mir einen Kaufpreis, der angemessen ist. Nummer zwei, ich steige aus als Geschäftsführer, bleibe Gesellschafter, das Unternehmen führt Dirk alleine weiter als Geschäftsführer. Und die Nummer 3, ich verkaufe meine Geschäftsanteile an jemand Fremdes und es kommt jemand Fremdes rein. Und ich habe euch ja zusammengesetzt. Was habt ihr gedacht? Wo ich dann gesagt, jetzt will ich die Entscheidung und nicht morgen früh, sondern jetzt sofort.
Was haben wir da gedacht? Ich meine, wie gesagt, wir haben ja die ganze Zeit immer mal wieder drüber gesprochen, auch zu Hause privat und wir waren uns in dem Moment, waren wir uns dann eigentlich einig. Dann habe ich mich mit Janine angerufen, habe gesagt, los komm, wir gehen den Schritt. Also wir sind momentan gerade in einer Phase, wo es uns, ich sag mal, relativ gut geht, alles soweit in Ordnung, auch mit unseren Kindern. Josefine auch sind wir jetzt, haben wir momentan einen sehr guten Lauf, muss man ja dazu sagen. Josephine hat ja seit ihrem Lebenstag noch ein Handicap und da war auch nicht immer alles ganz klar und klar gibt es immer wieder Rückschläge, aber wir waren in dem Moment, haben wir uns angeguckt und haben gesagt, wir werden den Weg gehen. Und das haben wir dir dann auch wirklich gleich signalisiert. Da haben wir gesagt, ja, das machen wir. Das war unsere Vision, wie wir zurückgekommen sind. Da haben wir gesagt, den Weg, den gehen wir. Wir wollen auch hier praktisch unsere Zelte, sag ich mal, nicht wieder abbauen. Also wir sind ja nach 15 Jahren wieder nach Sachsen zurückgekommen, haben wir ein Haus gebaut, haben alles aufgebaut, haben ein Grundstück und haben gesagt, wie geht es dann weiter? Und wenn du die Zukunft mit weiter gestalten möchtest oder wenn du die Sicherheiten haben möchtest und Sicherheiten, weißt du, ist für mich ein bisschen immer wichtig, dass man gewisse Sicherheit, auch gerade wenn du einen neuen Gedanken hast und du sagst, hey, den Gedanken ziehen wir jetzt durch und das machen wir Und dann sagst du ja immer, du bist ja sowieso immer dagegen. Ne, ich bin nicht dagegen, ich fange dann immer schon das Rotieren an und was könnte passieren, wenn ich versuche dann immer schon so die Sicherheit ein bisschen abzustecken. Und zu dem Zeitpunkt war es ein guter Moment. Ihr habt hier in der Firma in der ganzen Jahre dann bis dahin habt ihr, du und Dirk zusammen, ihr habt so viel geregelt, ihr habt die Verträge anders gestaltet und und und. Das war ja dann in dem Moment klar Und von daher wussten wir, OK, jetzt können wir den Schritt auch gehen.
Also auch nach dieser Mastermind Zeit mit den Gerüstbauern, was ich mit Tom Köhler zusammen gemacht habe und dann auch später mit Andreas Ginger, war für mich auch klar, wir müssen hier im Unternehmen festlegen, wenn das laufen soll, dass wir gewisse Anteile aus der Firma nehmen. Das ist dann beim Notar festgelegt worden mit Dirk zusammen und es war eine weise und weitreichende Entscheidung. Für mich war dann klar, oder für mich und Dirk war klar, wenn wir das Projekt dann durchziehen, dann nehmen wir einen Coach dazu, der im Ingolf hilft vom Mitarbeiter zum Unternehmer zu werden. Weil es ist nicht grundsätzlich, dass man, wenn man vorher Mitarbeiter war, auch schnell Entscheidungen treffen kann oder man muss ja manchmal schnell Entscheidungen treffen, man kann manche Entscheidungen aussitzen. Das machen viele ganze Unternehmer, die sitzen aus ihre Übergabe in die nächste Generation und irgendwann stehen 75 oder älter und da gelingt es vielleicht nicht mehr. Und somit haben wir Andreas Ginger mit reingenommen, der dich gecoacht hat jede Woche um das voranzubringen und auf der anderen Seite haben wir uns gekümmert um die Finanzen, Das haben wir zusammen mit dem René Briggs gemacht, der uns seit 20 Jahren in Finanzen begleitet extern. Und wie ist dir das gegangen jetzt so, wenn du so ein Jahr mal zurückblickst und die Entwicklung von einem Jahr wöchentliches Coach, möchtest du das beibehalten oder sagst den Scheiß mache ich nicht mehr weiter, das hat mich genervt oder wie hast du das empfunden?
Also ich habe das sehr gut empfunden und für mich verging das Jahr jetzt tatsächlich irgendwie, wenn ich überlege, jetzt ist in ein paar Tagen Schluss oder ist es soweit? Wie auch immer, für dich ist Schluss, für mich ist es soweit, ging das wirklich rasant das ganze Jahr und das Coaching hat mir geholfen, das hat uns geholfen, das war auch gut, dass wir dann jetzt die letzten Runden auch gemeinsam mit Dirk zusammen noch mal da saßen, dass wir wirklich noch mal gesagt haben, wo wollen wir hin, wie wollen wir das machen, wie wollen wir weiterführen? Und definitiv werde ich auch das mit dem Andreas, den werde ich zukünftig auch als Mentor mit an der Seite weiter behalten. Das haben wir schon ausgemacht, aber nicht mehr wöchentlich, sondern zweiwöchentlich und auch fürs Team. Wir haben den Andreas ja auch ins Team mit reingeholt und haben gesagt, hey, wir müssen unser Team weiterbringen und auch dort werden wir weiter daran arbeiten.
Wenn du jetzt so die Zukunft anschaust, momentan ist ja die Bauwirtschaft so einen gewissen Tiefpunkt. Ich habe das mehrfach erlebt. Ich habe das 1988 in München erlebt, ich habe das 1998 erlebt, fast sagen wir so irgendwann mal in den er Jahren nochmal. Und jetzt haben wir wieder so einen Tiefpunkt. Und ich, ich persönlich finde den tieffunk, was wir 1988 im Westen hatte, war der noch viel, viel tiefer. Und was viele, viele nicht verstehen, der Zusammenschluss zwischen Ost und West war eine Rettung für die westdeutsche Wirtschaft damals. Auf der einen Seite ist viel Geld reingepumpt worden, auf der anderen Seite ist die Wirtschaft wieder floriert, ist nach vorne gegangen. Und was wir Deutsche einfach oftmals vergessen, wir müssen uns auf das konzentrieren und auf unsere Wurzel konzentrieren. Und was haben wir alles nach dem Krieg geschaffen, Ost wie West. Und wir haben auch einen Zusammenschluss geschafft zwischen zwei unterschiedlichen Völkern, die einen im Sozialismus, die anderen in der Demokratie. Und wir haben beides zusammen bekommen und haben ganz viele Sachen geschafft. Und jetzt, wenn du jetzt mal so den Weg für die Zukunft für dich anschaust, wo würdest du denn sagen, wo würdest du gerne in fünf Jahren stehen mit der Firma?
Gute Frage. Also auch in 5 Jahren sehe ich uns immer noch in der Vorreiterrolle im Spezialgerüstbau, weil wir dafür auch alles Mögliche tun und auch tun werden, damit es weitergeht, auch wenn es jetzt gerade wirtschaftlich auch durch die Medien viel propagiert, bergab geht, kommt der Wendepunkt und an dem Wendepunkt musst du startklar sein, dann musst du dastehen und dann musst du Gas geben. Daraufhin tun wir uns vorbereiten Und wir warten aber auch diesen Wendepunkt einfach nicht ab, sondern wir geben auch immer weiter Gas.
Dann sag mal, wir machen ja, oder wir haben jetzt in der Vergangenheit ganz viel Ausbildung von Gerüstbauern gemacht. Wir haben eine Talentschmiede aufgebaut, wo andere Gerüstbaubetriebe oder Söhne und Töchter bei uns reinschnuppern dürfen und schauen dürfen, was wir machen bei Gemeinhardt und wollen das in die Welt tragen, dass andere Betriebe daraus profitieren. Und wo würdest du jetzt den Schwerpunkt hinlegen die nächsten Jahre? Würdest du sagen, okay, wir müssen oder ihr müsst beide noch andere Schwerpunkte finden? Wo würdest du die festlegen, diese Schwerpunkte?
Ganz klar, auch durch unser letztes Temposeminar, was wir jetzt die letzten drei Tage hatten, kam für uns ganz klar raus, also für den Dirk genauso wie für mich, dass wir gesagt haben, wir haben einfach definitiv ein Problem verkaufen. Wir verkaufen an unseren Kunden, was unsere Stammkunden sind, das läuft alles super, da haben wir einen super Kundenstamm uns aufgebaut, wir haben ein super Verhältnis zu unseren Stammkunden. Doch, wir haben ein Problem in Neukunden Akquise. Dafür haben wir ja aber auch letzten Monat gerade noch den Vertrag unterschrieben mit dem Stefan Rabenglück, der wo uns praktisch ein Vertrieb aufbaut, dass wir wirklich im Vertrieb aufbauen, dass wir dort da noch mal ein, zwei Leute zusätzlich einstellen, die wo rein nur Vertrieb für uns machen. Somit können wir in der Bauleitung oder Projektleitung, da kann sich die Projektleiter genau auf ihre Projekte konzentrieren und im Vertrieb wird, ich sag mal, von anderen Team organisiert. In dem Moment, wenn dann der Schwungumbruch ist, vom Verkaufen ins Projekt rein, übernehmen dann wieder die Projektleiter, aber vorab machen das praktisch im Vertrieb das Team.
Jetzt hast du darüber jetzt natürlich hier in dieser Aufnahme erzählt. Jetzt wissen ja die Teilnehmer nicht, dass es kostet, sowas aufzubauen und vielleicht auch noch ein Stück mehr. Meinst du, dass unsere Mitbewerber, die draußen unterwegs sind, in die Hand nehmen, sowas aufzubauen?
Ehrlich? Ja, nein, also unsere Mitbewerber würden das nicht aufbauen, weil wir haben unseren Mitbewerbern auch schon so viele Chancen und Möglichkeiten gegeben. Wenn ich alleine nur an unseren Simon denke, der die Gefährdungsbeurteilung für uns macht, die baustellenbezogene Gefährdungsbeurteilung lassen wir jetzt schon über die KI laufen. Wir füttern damit zwei, drei Zeilen, was wollen wir da machen, geben den zwei, drei Bilder dazu und er schreibt uns eine ganz saubere Gefährdungsbeurteilung nach WG Richtlinien, alles drum und dran, alles was einzuhalten ist. Das hat uns ja auch schon einen Batzen Geld gekostet, das zu entwickeln. Und wenn wir dann auf den Markt rausgehen und sagen, hey, wir würden euch das anbieten, das will ja auch keiner in die Hand nehmen, also gehe ich davon aus, es wird auch keiner irgendwo, oder wir werden am Ende wahrscheinlich von Euro reden, weil zwei Mitarbeiter noch dazu. Alleine die Schulung, die kostet ja schon fast so viel oder die kostet mehr sogar, wenn man jetzt mal das Personal mitzieht, was wir, weil es werden ja nicht praktisch nur die Leute gecoacht, die wo jetzt neu dazu stoßen, sondern es werden, wird erstmal das ganze Team gecoacht und danach stoßen die anderen dazu, weil es bringt nichts, wenn du jetzt jemanden vorne sitzen hast, die den ganzen Vertrieb machen und dann wird der Kunde praktisch übergeben und die eigenen Leute machen das dann mehr oder weniger, ich sag mal in Anführungszeichen, kaputt. Deswegen wird erst mal das ganze Team gecoacht und dann stoßen die neuen Leute dazu.
Jetzt ist das so, wir waren ja die Tage vor Weihnachten noch bei der Firma Leier in Eibensbach und in Eibensbach habe ich 1977 meine Ausbildung begonnen. Bei der Firma Leier. Und wir haben also mich verabschiedet bei der Firma Leier in Eibensbach, bei der Caroline Langer und beim Georg Leier. Auf der anderen Seite war das dein Antrittsbesuch. Du kennst ja die beiden auch schon viel länger. Andererseits sind wir beide mütterlicherseits wie väterlicherseits verwandt. Nachdem ich dich auf Kindesstadt adoptiert hab, bist du ja auch mit ihnen verwandt. Das Geld haben wir leider nicht, aber wir haben die Gene von Eibenzbach, die Gene aus nichts was Wertvolles zu machen. Und als wertvolles Geschenk habe ich also dieses geschenkt bekommen. Ich habe gesagt, ich gehe ganz persönlich komplett aus dem Gerüstbau raus und ich werde diese Figur in der Firma stehen lassen. Vielleicht baue ich auch hier oben noch zwei Kameras ein und Mikrofon, dass ich euch beobachten kann und dass ich dann den KI Strahl euch durchs Gehirn jage, wenn es nicht funktioniert mit euch beide. Und es ist so, dass ich.
Schon.
Immer ein Leier Fan war. Und was schätzt du an der Firma Leier? Wir bauen Ja explizit nur mit Leiergerüste. Wir haben alles, was wir sonst an System haben, rausgenommen, bis auf ein paar ganz exklusive Fachmaterial, wo wir speziell brauchen. Aber was schätzt du an der Firma Leier?
Ich sage Leier, weil das schon von Haus aus mein System ist, mit dem ich groß geworden bin. In dem kann man ja so sagen, mit dem ich groß geworden bin. Ich sag mal der Spruch mehr möglich ist auch möglich und das schätze ich und auch die Innovation. Und jetzt, nachdem wir auch die Carolin Lange und den Georg Leyer auch noch mal persönlich getroffen haben, schätze ich da wirklich auch, dass gerade die beiden zu uns gesagt haben, also zu mir und Dirk, wir wollen genau mit euch dieselbe Beziehung weiter beibehalten. Diese Wertschätzung, die, wo wir bisher mit dem Walter hatten. Und das schätze ich wirklich sehr. Und auch die Firma Leier. Sicher macht die Firma Leier hauptsächlich ihr ganzes Gerüstsystem und schwenkt mich um wie andere Unternehmen nehmen das noch dazu und das noch dazu. Aber sie machen mit dem, was sie haben, viel möglich oder nach ihrem Slogan mehr möglich.
So, jetzt habe ich ja mit Dirk zusammen und haben ja zwei Bücher geschrieben. Mutmacher das Praxishandbuch von zwei verrückten Unternehmer und das drei Bücher haben wir insgesamt geschrieben. Dann Mutmacher das Praxishandbuch von fünf mal fünf Gründer und Gründerinnen. Da haben wir 25 Gründer und GründerInnen mitgenommen und dann haben wir noch mal ein ganz kleines Buch geschrieben für unsere Kunden. Mutmacher das Leben haben Geschichten aus dem Leben erzählt. Und jetzt bin ich hergegangen, hab okay, ich mache zum Ende meiner Zeit über meine Zeit im Berufsleben noch mal so ein kleines Buch. Gut gerüstet. Der Titel kommt von Dirk. Wir haben den Vorschlag bekommen. Dirk hat gesagt, das ist ein ganz toller Titel und Gut gerüstet mein Leben zwischen Baustelle und Bibel. Und das erzählt über meinen Glauben, wie ich dazu stehe, wie mich mein Glauben noch mal verändert hat. Ab 2012. 2012 hatten wir ja von 2010 bis 2012 hatten wir ein Krisenjahr, wo es ganz steil nach unten gegangen ist, wo wir Privatvermögen nochmal nachlegen mussten, dass wir eine Insolvenz umgangen sind, wo uns aber auch Menschen geholfen haben, wo wir die einfach gefragt Können wir noch mal Geld von euch haben? Zum Beispiel auch der Herr Gemeinhardt Senior, der leider bis jetzt leider jetzt verstorben ist. Der Heinrich Gemeinhardt hat uns da noch mal finanziell geholfen, auch der Dithelm Wagner hat uns von Wilsdroff hat uns finanziell noch mal geholfen, um da durchzukommen durch die Krise. Und das Buch habe ich dann jetzt rausgebracht. Und ich habe dich und deine Frau und auch Dirk gefragt, ob die ihr einen Gastbeitrag schreibt und was hast du da empfunden, wo ich auf dich zugekommen bin? Und hab hier, schreib mal einen Gastbeitrag zu dem Thema.
Ganz klar Dankbarkeit, Dankbarkeit und Wertschätzung, das habe ich empfunden. Und so habe ich auch, du weißt ja, ich habe nicht den Glauben, den du hast, aber ich habe meinen eigenen Glauben und den Glauben habe ich gefunden und auch an das, was ich glaube. Das ist für mich wichtig und das ist das, worüber ich hier gesprochen habe, weil die Werte, die in den Glauben stecken, die sind gemeinsam kompatibel. Und deshalb habe ich hier einen wunderbaren Gastbeitrag geschrieben.
Gut, das Buch gibt es also jetzt für 10 Euro in allen Verlagen, alle Buchhandlungen könnt ihr das kaufen. Und weil ich ein Mensch bin, der nie aufhören kann, bin ich gerade dabei, das neue Buch zu schreiben. Es wird heißen, immer gut gerüstet die Nachfolge und es wird berichten über die Zeit, was wir jetzt hier in der Nachfolge gemeinsam zusammen erlebt haben, wie wir manche Sachen gestaltet haben, um die Sachen voranzubringen. Weil man braucht einen gewissen Mut von beiden Seiten. Mut von beiden Seiten. Der eine muss vorangehen und muss ich mache. Und wenn dann zwei Gesellschafter da sind, dann muss er andere Gesellschafter wie der Dirk muss sich einlassen darauf, auch mit dem Sohn von dem anderen Gesellschafter zusammen das zu machen. Das ist eine große Herausforderung. Man muss da irgendwo Gleichklang finden. Wir haben uns vorher blind vertraut, der eine hat das gemacht, der andere hat das gemacht. Und für mich war dann auch klar, ich mache dann was anderes, was ganz anderes. Ich steige komplett aus dem Gerüstbau aus. Daran glaubt keiner daran. Da glaube ich viel mehr daran wie alle anderen. Ich habe eine Firma gegründet, die heißt Top Mastermind und ich werde Mastermind Gruppen aufbauen mit Industrie und Handwerker, nicht mit Gerüstbauer, das möchte ich dazu sagen, ausdrücklich, weil ich ja das vorher mit dem Tom Köhler zusammen gemacht habe, mit dem DIHZ zusammen. In meine Rolle ist dann Andreas Ginger mit reingegangen und die zwei leiten das DIHZ, die Mastermind Gruppen Gerüstbau weiter und da kann ich auch jedem Gerüstbauer inspirieren, da hinzugehen und alle anderen dürfen gern zu mir kommen. Das mache ich mit der Joana Miglitz zusammen, die kenne ich schon ein paar Jahre. Wir werden zusammen Mastermind Gruppen aufbauen, die sich kollegial beraten, die sich weiterentwickeln und und ich brauche da Firmen, die heute schon Leuchttürme sind, aber noch nicht in der Gesellschaft blinken, blinken heiß. Ich möchte einfach viel besser werden wie andere Unternehmen. Ich möchte Vorbildunternehmen werden. Ich möchte Wertschöpfung machen, aber gleichzeitig möchte ich das, was ich wertschöpfe, auch im Gemeinwohl unterbringen. Ich möchte nicht nur sagen, ich möchte Geld scheffeln bis zum Ende meines Lebens und ich möchte im Gemeinwohl was machen. Ich möchte Vereine unterstützen. Ich möchte Start ups unterstützen. Junge Unternehmer, die vorwärtskommen möchten, möchte ich mit dem Gemeinwohl unterstützen. Und das ist so ein Herzensanliegen an mich. Und jetzt darfst du bitte mal so ein Schlusssatz für dich bringen, wo du sagst, okay, das hat mich die ganze Zeit jetzt bewegt in dem Interview oder das möchte ich gerne dir noch sagen.
Gerade habe ich noch dran gedacht. Eigentlich startest du. Was bewegt dich früh aufzustehen? Was treibt dich an, früh aufzustehen? Ich sage mal, früh aufzustehen ist für mich. Meine Frau würde jetzt das Nutella Brötchen, aber für mich ist es Nein, für mich ist früh aufzustehen. Ich stehe nicht ganz so früh auf wie du. Ich brauch früh nutze ich die Zeit liegt noch ein bisschen länger, aber dann treibt mich natürlich auch an. Was erwartet mich den Tag? Das treibt mich an, Was kommt heute auf mich zu? Du hast einen gewissen Plan, was du machen willst. Der Tag ist, sage ich mal, schon strukturiert, aber es kommen ja immer wieder neue Sachen dazu. Und das ist das, was mich auch antreibt, wo ich sage hey, hier kommen wieder Sachen, die musst du lösen, die darfst du lösen, nicht die muss ich lösen, die darf ich lösen. Das ist ganz wichtig. Oder ich darf jemandem helfen dabei die Sache zu lösen. Das ist das, was mich antreibt. Ich habe jetzt auch wieder die letzte Zeit, also ich habe auch dieses sogenannte Helfer Syndrom. Also man möchte immer anderen Leuten irgendwo bei etwas helfen. Genauso ist es auch, wenn ich so betrachte mit unseren Kunden zusammen. Wir helfen ja unseren Kunden. Wir helfen unseren Kunden, eine Lösung zu finden, wenn die irgendwo nicht weiter wissen. Sie wissen, ich muss da ran, ich muss da was machen, aber wie mache ich das? Und dann helfen wir unseren Kunden. Dieses Helfer Syndrom, das ist natürlich auch, ich sage mal, das liegt auch ein bisschen in den Genen. Wir haben beide, sind wir so groß geworden, dass wir helfen. Du hast auch von Anfang an dieses, ich sag mal, Helfer Syndrom. Wir helfen in der Familie, wir helfen untereinander. Man ist immer am helfen. Das ist auch ein Punkt, wo ich sage, hier möchte ich, da möchte ich auch nicht loslassen. Selbst wenn ich jetzt dafür in gewissen Punkten manchmal auch keine Dankbarkeit bekomme. Das ist ja auch für dich so ein Punkt, wo du sagst, hey, mir fehlt manchmal Dankbarkeit, Wertschätzung. Aber die Wertschätzung ist da. Wir sind sowieso Männer, wir drücken uns sowieso anders aus. Gegenüber unseren Frauen würden wir uns anders dankbar schätzen. Da bringen wir mal einen Strauß Blumen mit und da wissen sie, hey, der ist dankbar. Und wir als Männer mir danke, dass du das gemacht hast. Und oftmals im Alltag überhört man das ja auch. Und ich weiß nicht, ob dir das aufgefallen ist. Ich habe die letzte Zeit versucht, wenn ich zu dir irgendwie Danke gesagt habe oder irgendwie das hast du gut gemacht oder dank dir. Ich habe das dann im Nachgang, habe ich dir das noch mal irgendwie geschickt und hab hier, ich bin dir dankbar dafür, dass man das auch wirklich dann noch mal hört und spürt.
Das habe ich schon gemerkt. Das ist auch für mich so ein ganz wichtiges Thema geworden die letzten Jahre, Dankbarkeit. Und das möchte ich auch so meinen Berufskollegen mitgeben. Am Ende nimmt keiner von euch was mit. Ihr seid alle nackt gekommen. Der eine ist erwartet worden, der andere, das Baby ist nicht erwartet worden. Das war vielleicht ein Fehler. Aber in der Regel wird von einer Mutter das Kind erwartet und ihr werdet später irgendwann im Leben mit dem gehen, was ihr am Leib habt. Mit nichts werdet ihr gehen. Und ich glaube, man muss eins man muss am Ende seines Lebens oder seines Berufslebens nicht die Firma vergolden wollen. Und man muss sagen, okay, ich muss das so übergeben, dass mir das Finanzamt keinen Strick dreht, dass man das Finanzamt sagt, okay, ich habe keine Schenkungsteuer gemacht oder was geschenkt. Das muss klar sein. Aber man muss die Firma nicht vergolden, sondern man muss sagen okay, jetzt ist die Zeit loszulassen, rechtzeitig loszulassen, rauszugehen zu Das ist meine Telefonnummer. Wenn du was wissen willst, kannst du jederzeit zu mir kommen. Ich unterstütze dich, ich helfe dir. Aber ansonsten mische ich mich in euer Geschäft, was ihr macht, mische ich mich nicht ein. Was wir installiert Wir haben einen Nachfolger Bot installiert im Unternehmen, wo ich auch weiterhin Sachen aufsprechen kann, Ideen einbringen kann. Die bringe ich aber nicht bei euch ein, sondern bei einer KI Sache ist immer das, was viele Ich muss die richtige Frage stellen, dass ich die richtige Antwort erhalte. Und wenn ich das nicht kann, die richtige Frage stelle, dann bekomme ich von der KI auch keine Antwort. Und wir haben das jetzt Ich habe das jetzt ein Jahr lang gefüllt mit Ideen, mit Sachen, was ich selber geschrieben habe, mit Sachen aus Beiträgen, wo ich gelesen habe, wo ich gesagt Das Buch ist interessant, das lasse ich da, da könnt ihr sie noch mal nachlesen. Oder dieses Hörbuch habe ich gehört. Hört euch mal das an. Schaut euch mal das an. Habe Ideen noch mal hochgeladen. Also ganz interessante Sache. Das muss ich immer wieder dazu Geht einen Schritt zurück. Schaut euer Unternehmen mal von außen an und schaut mal drauf auf euer Unternehmen und schaut mal, ob das zukunftsfähig ist für Nachfolger. Viele Betriebe sind heute gar nicht zukunftsfähig für Nachfolger. Das muss ich so sagen. Seid ihr zukunftsfähig für die Nachfolger? Hat auch ein eigenes Kind Interesse, die Firma zu übernehmen oder ein Mitarbeiter von euch das zu übernehmen? Und dann überlegt ihr euch ganz Wie können die weiterleben? Können die das finanzieren? Haben die Spaß an die Arbeit zu gehen? Das ist nämlich ein großer Erfolgsfaktor, Spaß zu haben, in die Arbeit zu gehen. Und wenn ihr mir weiter folgen wollt, ich habe ganz viele Kanäle. Ich mache drei Podcast Reihen weiter. Mutmacher im Gespräch macht Ingolf weiter mit einem anderen Slogan. Lasst euch überraschen. Da wird sicher im Januar die erste Folge kommen. Ich mache weiter mit topmastermind com Podcastreihe. Ich mache weiter mit Christsein im Business. Meine letzte Podcastreihe Heiß Leisenicker Bürger. Das ist ein Gemeinwohlprojekt, wo ich Menschen vor die Kamera bringen möchte, die in Leisnig, wo ich Wohne wohnen, die dort in den Kindergarten gegangen sind, in die Schule gegangen sind, ihre Ausbildung vielleicht dort gemacht haben oder in der Nähe gemacht haben und wieder zurückgekommen sind in ihre Heimat und sich in Vereine einbringen und die positiv über unser Land, über unsere Stadt berichten. Und wenn ihr das Ganze toll gefunden habt, dann lasst einen Daumen hoch da, einen Kommentar und abonniert den Kanal Gerüstbau TV. Vielen Dank.
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