Gerüstbau in Berlin: Wachstum durch Struktur | Tim Menke im Gespräch | Der Mutmacher #33

Interview (German) on the YouTube channel 'Der Mutmacher' where host Walter Stuber speaks with Tim Menke (Geschäftsführer, Menke Gerüstbau). Menke describes his age and family situation, training path (early completion of apprenticeship, master courses), takeover timing (generational transfer around 01.01.2022), daily routine (wakes at 5:00, at the depot ~6:00), leadership split between field work and company work, strategy of 'Wachstum durch Struktur' (growth through structure), logistics advantages in Berlin (special Ladesystem and seven lorries with cranes), expansion into construction hoists via ScanClimber/Scanrent (fleet grew from ~10 machines to over 200), recruiting/apprenticeship initiatives (campaigns, 12 hires from one campaign but only 1 completed; currently two apprentices in year one), and personal hobby (Harley motorcycles).
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Herzlich willkommen zu Walter Stuber.
Der Mutmacher im Gespräch. Herzlich willkommen bei Mutmacher im Gespräch. Heute ein ganz besonderer Gast, der Tim Menke von Menke Gerüstbau aus Berlin. Lieber Tim, stell dich mal einfach selber vor.
Mein Name ist Tim Menke, ich bin 33 Jahre alt, bin verheiratet, habe zwei Kinder, junge Kinder, ein halbes Jahr alt und zwei Jahre alt und bin Geschäftsführer der Menke Gerüstbau.
Genau, jetzt habe ich gesehen, du warst der beste deutsche Geselle im Gerüstbau.
Erzähle mal nicht ganz richtig. Der beste Berlins war es damals und dann gab es den Bundesausscheid in Dortmund, da habe ich einen dritten Platz belegt.
Tatsache auch sehr gut. Kann man doch stolz sein.
Parallel, der Wettbewerb hat stattgefunden. Parallel dazu, da war ich schon in einer Meisterschule, den habe ich in Weiterstadt gemacht und bin dann quasi auf besondere Entlassung für den Tag sozusagen zu diesem Bundesausscheid gefahren. War eine spannende Sache, aber irgendwie war es trotzdem einfach irgendwie dazwischen gequetscht, aber hat Spaß gemacht.
Jetzt hast du den elterlichen Betrieb, bist du eingestiegen, Meisterprüfung und gleich in die Geschäftsleitung oder wie war der Weg dahin?
Also ich bin, hab die Ausbildung gemacht, hab die frühzeitig beendet, also nach zweieinhalb Jahren, hab mich dann direkt zum Meisterkurs angemeldet, der hat gestartet, ich weiß gar nicht mehr, knapp ein Jahr später in Vollzeit und wie gesagt in Weiterstadt und habe dort, also zumindest Für den Teil 1 und 2, Teil 3 und 4 habe ich hier in Berlin gemacht am Meringdamm und bin dann Vierteljahr in Weiterstadt gewesen, habe dort meinen Meister gemacht und bin dann quasi, nachdem ich den Meister in der Tasche hab, normal arbeiten gegangen als Monteur, Geselle, Meister, wie auch immer. Also habe auf der Baustelle mitgearbeitet und dann ging es relativ schne, dass ich in die Geschäftsführung gekommen bin, allerdings erstmal nicht im elterlichen Betrieb, sondern mein Bruder und ich haben seinerzeit einen Betrieb aus dem Umland übernommen mit unserem Mitgesellschafter und Geschäftsführer Sascha Döll, die Schröter Gerüstbau und das Tagesgeschäft, die Geschäftsführung habe ich gemacht mit dem Sascha Döll zusammen Und genau in die Geschäftsführung im EL, im körperlichen Betrieb bin ich oder im Familienbetrieb ist ja nicht nur meine Eltern, wir sind ja die dritte Generation schon, bin ich Anfang 2022 also ziemlich genau zum 01.01.2022. Also Generationenwechsel ist bei uns ein großes Thema, was wir auch frühzeitig angegangen sind. Und genau so ist quasi natürlich so.
Gerüstbau habe ich dann schon immer so begeistert oder hast du mal gesagt unterwegs?
Naja, ich sag mal so, was heißt begeistert? Ich habe es, seit ich auf der Welt bin, seit es mich gibt, war es immer bei mir. Also ich kenne es. Also wie gesagt, mein Opa hatte damals den Betrieb mit seinem Bruder gegründet, das war 1971 in Göttingen. Und genau, mein Opa ist dann sozusagen auf Montage über einen großen Kunden nach Berlin gekommen. Und irgendwann haben sich halt diese beiden Betriebe voneinander getrennt. Und es gibt eben Berlin und es gibt Göttingen, die gibt es auch nach wie vor. Und genau, also ich bin Urberliner, ich bin hier geboren, meine Eltern kommen halt aus dem Landkreis Höxter und sind dann irgendwann, sage ich mal, über diesen Arbeitsweg sozusagen nach Berlin gekommen. Richtig. Also wie gesagt, das ist eben, ich habe diesen Beruf, diese Arbeit mein Leben lang um mich gehabt. Also es war eine Zeit lang so, da war das Büro bei uns im Keller im Elternhaus und jeden Freitag kamen halt die Monteure und haben sich Geld auszahlen lassen, wie das halt früher so war. Und ja, ich bin dann da halt als Kind immer schon um die ganzen Leute rumgesprungen und viele oder einige, viele sind es heute nicht mehr, aber einige kennen mich halt auch noch aus dieser Zeit, aber spätestens, sage ich mal, seit meiner Ausbildung kennen mich viele der alteingesessenen Mitarbeiter von dieser Zeit.
Jetzt habe ich bemerkt, du bist telefonisch sehr schlecht zu erreichen. Wie beginnt denn so dein Tag? Kommst du um 9 in der Früh, wie die meisten Gerüstbauer, Unternehmer oder wann beginnt dein Tag?
Nein, also Tatsache nicht. Ich bin immer noch jemand, der früh anfängt, lange bleibt trotzdem, aber finde ich jetzt persönlich auch nicht schlimm. Also ich stehe um 5 Uhr auf, mache mich fertig, sage Tschüss, meine Familie schläft dann meistens noch, also meistens kriege ich keine Antwort, aber verlasse dann das Haus und bin Dann so gegen 6 Uhr kurz vor 6 im Betrieb. Da gibt es dann erstmal einen Kaffee, dann wird der Laptop angemacht, dann werden Mails gecheckt, die am Vortag noch nicht oder nicht mehr beantwortet werden konnten. Meistens beantworte ich die so früh dann noch nicht, aber wie gesagt, guck zumindest mal rein, während ich meinen Kaffee trinke und bin dann um Uhr, gehe ich aus dem Büro raus, also direkt nebenan ist unser Lager, unsere Halle und begrüße alle Mitarbeiter, die da sind, also die, sage ich mal, übers Lager kommen, Hier anfangen die Lagerarbeiter und bespreche dann alles mit den Kolonnen, die für mich den Tag unterwegs sind, dass sie Bescheid wissen, was vielleicht noch zu klären ist und bin halt morgens ansprechbar für alle möglichen Themen und entweder gehe ich dann wieder zurück ins Büro oder fahre eben auf die Baustelle und mache eine Einteilung. Das war eben vor Ort oder eine Einweisung. Eine Einteilung passiert ja vorher, aber dass dann sozusagen vor Ort nochmal geguckt wird, gibt es noch offene Fragen oder wirst es selber kennen oder kennst es sicherlich selbst. Das ist ja teilweise, man kann so viel vorbereiten, wie man will, irgendwas ist immer. Und dass man dann halt einfach vor Ort ist. Und wie gesagt, so beginnt in der Regel mein Tag.
Ich habe euch wahrgenommen, ihr seid so mitunter die Größten in Berlin als Gerüstbauunternehmen. Wo geht denn deine Vision für die nächsten Jahre noch hin oder wo möchtest du die nächsten Jahre noch stärker wachsen oder sagen, okay, es reicht jetzt das Wachstum?
Also ich sag mal so, Wachstum hat ja erstmal nichts mit dem Material zu tun oder mit dem, was man an Kapazitäten hat, Material oder personaltechnisch? Meine Vision oder meine Mission. In dem Fall ist es der Wachstum, wie es bei vielen Betrieben ist, hat sich halt über die Jahre eingestellt. Das haben klar meine Eltern gemacht und wie das halt immer so ist. Und das ist ein offenes Buch. Bei uns bleiben natürlich bei Wachstum gerne mal Strukturen auf der Strecke. Also mein Ziel ist es ganz klar oder unser Ziel Wachstum durch Struktur. Das ist im Grunde genommen ein sehr großes Thema aktuell. Ansonsten, ich sag mal, das, was an Wachstum durch Material, durch Kapazitäten sich dadurch dann eingliedert, schrecken wir auch nicht vor zurück. Also ich habe keine Angst davor mehr zu machen, um mein Team zu erweitern. Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass sich der Wachstum mit den vorhandenen Kapazitäten ganz automatisch einstellen wird.
Jetzt hast du natürlich genügend Ressourcen, also genügend Gerüstmaterial. Ich habe gesehen, ihr beschäftigt euch auch sehr intensiv mit einer weiteren Firma mit Aufzüge. Erzähl mal uns davon, wie das gekommen ist, dass ihr euch auch mit diesem Thema angenommen habt.
Genau, also wir hatten zu Zeiten von meinem Opa hatten wir schon mal ein paar Aufzüge und mangels und mangelndes Interesse wahrscheinlich, ich weiß es nicht, das war vor meiner Zeit, war das dann halt nichts auf Dauer bzw. Waren die halt nicht langlebig und man hat sich dann wegen dem Aufwand eben dazu entschieden, die wieder zu veräußern oder musste sie verschrotten. Das weiß ich nicht ganz genau, aber so war es. Und dann haben wir. Letztens noch gerechnet zwölf Jahren ungefähr zwölf oder 15, also es war auf einer Bauma davor den Entschluss gefasst, dass wir uns wieder mit Bauaufzügen beschäftigen wollen und haben dann die Bauma dazu genutzt, uns alle Hersteller, also alles was am Markt verfügbar ist, anzusehen und sind dann damals schon auf der Bauma mit Scan Climber ins Gespräch gekommen. Das war damals Jan Kabitsch, der uns dort sozusagen betreut hat und beraten hat übrigens schöne Grüße und der hat uns sozusagen mit den ersten zehn Maschinen damals versorgt Inzwischen, also genau wichtig war halt auch damals schon, was wir gesagt haben, wenn wir das machen, dann macht das eben nicht der Gerüstbau nebenher, sondern es gibt eine eigene Aufzugsabteilung, die sich halt ausschließlich damit beschäftigt und auskennt. So das war die Prämisse. Dann haben wir eben dieses Team gehabt oder Bearbeiter und haben sind mit den ersten 10 Maschinen gestartet und das lief dann sehr gut und wir sind weiter gewachsen, haben auch aufzugstechnisch, sage ich mal, ordentlich nachgelegt und sind dann irgendwann mit dem Jan Kabitsch ins gespräch gekommen und scanclimber hatte einen mietpark in deutschland mit 40 maschinen und genau die haben wir dann übernommen. Das war so ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, als Tractel die Scan Climber übernommen hat, aufgekauft hat. Da haben wir dann mit Jan Karbic zusammen die scanrent gegründet und machen darüber das Aufzugsgeschäft, wenn man so möchte und vermieten, ich möchte sagen, also deutschlandweit auf jeden Fall, teilweise gehen auch Maschinen ins Ausland, also da sind wir sehr weit gestreut, Wie gesagt vor 12 oder 15 Jahren, ich weiß nicht mehr ganz genau, mit den ersten zehn Maschinen gestartet. Inzwischen ist unser Park bei über 200 Maschinen mit einer sehr guten Auslastung. Selbst die Maschinen von vor 12 oder 15 Jahren, möchte ich sagen, haben eben durch unser Aufzugsteam eine Qualität die sich heute noch sehen lassen kann. Also die Maschinen sind nach wie vor im Einsatz und brauchen sich nicht vor anderen Aufzügen, die auch neuer sind, verstecken.
Was natürlich viele interessiert, Berlin ist natürlich eine Stadt, wo sehr viel Verkehr ist. Wie machst du die Logistik in Berlin mit deinem Gerüstteil? Wie bringst du die auf die Baustelle? Hast du was Besonderes aufgebaut, gerade was Logistik angeht?
Also wir haben ein Ladesystem, das haben wir schon immer. Also das ist Geschichten besagen, ich weiß nicht, ob es stimmt, dass mein Opa das damals mal entwickelt hat. Es gibt aber auch andere Geschichten, die habe ich inzwischen auch gehört, dass das von einem Kollegen aus dem Dorf mal entwickelt wurde, also auch Gerüstbauunternehmer, Aber es sind Ladesysteme, das sind Bügel, wo wir unser Material reinpacken, wo wir, sage ich mal, wenn wir das material verbaut haben, 1000 Quadratmeter Leergut auf einen Kubikmeter plus minus ein bisschen zusammenstapeln können, was uns natürlich innerstädtisch einen Riesenvorteil bringt. Plus die Pakete haben halt, sage ich mal, maximal drei Quadratmeter, also ein Meter breit, drei Meter lang bei drei Meter Bohlen, klar, Diagonalen gucken dann noch mal raus oder so, aber wir haben relativ kompakte Pakete, die es dann eben auch ermöglichen, die Logistik vor Ort relativ, ich sag mal, individuell auf die Baustelle anzupassen. Und wir liefern alles mit Ladekran. Also wir haben sieben LKWs mit Ladekran, die halt Tag und Nacht nicht aber den ganzen Tag Material rausfahren, Material reinholen. Und da guckt man natürlich auch, das so wirtschaftlich wie möglich zu halten und so umweltfreundlich wie möglich, dass wir, wenn was rausgebracht wird, auch gleich wieder was mit reinholen. Also die Fluktuation können wir sicherstellen. Dass eigentlich fast keine Lehrtouren vorkommen.
Hast du natürlich gesagt, du arbeitest von 6 bis 20 Uhr oder 20 7 Tage.
Das war so vor den Kindern. Inzwischen gucke ich 17 spätestens 18 Uhr zu Hause bin. Wenn meine Frau das hört mit 17 Uhr, da wird sie mir wahrscheinlich einen Knuffi geben. Also in der Regel irgendwas halb sechs, sechs bin ich dann meistens zu Hause und genau, habe noch mal was von den Kindern und bringen dann auch meistens den großen ins Bett und die Zeit nehme ich mir.
Wie gestaltest du so dein Arbeitstag? Ich habe jetzt mitbekommen, du bist noch stark in die Bauleitung eingebunden, Bist du jetzt Oberbauleiter oder bist du jetzt vom Organisatorischen her, arbeitest du im Geschäft oder bist schon am Geschäft zu arbeiten?
Teils, teils. Also muss ich definitiv sagen, ich tue mich auch schwer, dieses im Geschäft arbeiten abzulegen, weil ich liebe das, was wir tun. Ich liebe das, was wir machen, was wir für Projekte haben, an was wir arbeiten. Natürlich picke ich mir auch die Rosinen raus, die ich dann selber betreue gerne. Aber ansonsten ist es halt eine Mischung. Definitiv.
Ich bin momentan in der Geschäftsübergabe. Ich habe noch heute genau 250 Tage, also heute ist, was haben wir heute vorgestellt, der 25.04. Ja genau, nach 250 Tagen bin ich aus dem Unternehmen raus und ich bin seit zehn Jahren, Jahren arbeite ich nur noch am Unternehmen. Dirk als Gesellschafter macht nur noch Kalkulationen, holt Aufträge, aber 60 Prozent auch am Unternehmen und das hat uns strategisch ganz gut getan, da uns rauszuziehen. Für meinen Sohn sind wir gerade am Abgewöhnen. Er wird es sicher nicht schaffen, bis dahin sich komplett rauszunehmen. Er ist also der Meinung, es hängt alles noch an ihm.
Der Meinung bin ich nicht. Also nicht, dass das falsch rüberkommt. Also es hängt nicht alles an mir. Unser Team ist so aufgestellt, dass die auch durchaus ohne mich klarkommen. Aber nichtsdestotrotz, wie gesagt, ich liebe halt den Beruf. Mich kribbelt es auch immer wieder, wenn wir Sonderkonstruktionen bauen, irgendwas Spannendes machen, selbst mit anzupacken. Das habe ich mir Tatsache abgewöhnt, weil die Zeit habe ich einfach nicht und die Zeit bringt mir auch keiner wieder. Ich habe es eben gesagt, ich versuche auch, wenn es spät ist, aber so zu Hause zu sein, dass ich noch was von den Kindern habe. Und wie gesagt, das müsste ich halt einfach hinten dranhängen und ne, also das habe ich mir Tatsache abgewöhnt und wie gesagt, Stück für Stück definitiv. Ich weiß auch um die Relevanz, was es bedeutet, am und nicht im Unternehmen zu arbeiten. Aber wie ich es gesagt habe, also mir fällt es halt schwer, weil ich auch Spaß dran habe. Also mich stört es nicht, mich mit Kunden auseinanderzusetzen, mir Konstruktionen auszudenken, Ideen zu entwickeln, wie ich eine Kundenanfrage bearbeite bzw. Dem das Ergebnis liefere, was er braucht. Also das stört mich nicht. Also ich gehe da drin auf. Das ist das, was ich meine.
Jetzt habe ich gesehen, wenn du mich angerufen hast, dein Hobby ist Motorradfahren. Hast du noch andere Hobbys?
Ich habe mir die Frage auch gestellt, ob ich noch andere Hobbys habe, Aber Tatsache, ne? Mein Hobby und mein Beruf ist Gerüstbau und mein privates Hobby ist Motorradfahren.
Was für eine Maschine fährst du?
Rate mal.
Du wirst vielleicht das gleiche fahren wie ich.
Richtig.
Aber kein Dreieck.
Normales Motorrad. Normales Motorrad, genau. Eben Harley Davidson. Ich bin so ein Verrückter. Ich habe tatsache drei, zwei relativ ähnliche, sage ich mal, sportliche Motorräder, also was man bei Harley sportlich nennen kann, also flach, breiten Reifen und eine, die habe ich mir jetzt tatsache eben auch aus beruflichen Gründen noch dazu geholt, eine Road Glide, also mit Koffern hinten dran, dass ich was mitnehmen kann. Also da ist es eben ähnlich. Ich verknüpfe gerne mein Hobby mit meinem Beruf. Wir waren eben bei dem Thema, dass der Verkehr in Berlin natürlich extrem ist. Gerade im Sommer möchte ich sagen, mache ich bestimmt 80 Prozent meiner Auswärtstermine mit Motorrad. Und da hatte ich halt mit den vorherigen Maschinen das Problem, dass ich nie was mitnehmen konnte und auch, sage ich mal, mich da jetzt nicht mit dem Rucksack irgendwie drauf schnallen wollte und gerade bei den Maschinen auch hier so eine Sidebag schwer zu montieren ging und dann ist es eine Roadglide geworden. Hing auch so ein bisschen damit zusammen, dass ich ein Projekt hatte in Potsdam, recht spannendes und bin dann halt ständig wegen einer Umfahrung bei Harley Davidson vorbeigefahren. Irgendwann bin ich mal reingegangen, da stand und dann, naja, war es um mich geschehen, aber ich möchte ausdünnen. Also ich sehe schon ein, dass drei Motorräder, gerade zwei relativ ähnliche, eigentlich nicht sinnvoll sind. Also falls jemand zuschaut, der eine FXDR haben möchte, kann sich gerne bei mir melden.
Da wäre ein Dreieck noch besser gewesen. Da kannst du noch mehr unterbringen. Und beim Dreieck geht natürlich noch ein Anhänger. Hätte es noch Gerüstmaterial mitnehmen können.
Ja, aber da kann ich nicht filtern. Darum geht es mir ja, dass ich schnell da durchkomme. Wenn Stau ist, fährt eine Frau auch.
Ab und zu mit.
Wir sind schon ab und zu mal gefahren zusammen. Ich sag mal eher so, ja, auch wieder, um es organisatorisch besser zu haben. Also wenn wir jetzt mal auf ein Konzert gefahren sind abends oder so einfach um den Verkehr zu umgehen. Da sind wir mal zusammen mit dem Motorrad gefahren. Wir haben einmal eine Ausfahrt zusammen gemacht. Ansonsten, also sie ist sozial, also kein, sie hat selbst keinen Motorradführerschein, hat es vor. Jetzt kamen die Kinder, also fehlt es da, sage ich mal, an Zeit und Muße und an der Freizeit dann auch, weil wenn, dann will man ja auch zusammenfahren. Aber wie gesagt, da ist aktuell noch nicht. Nein.
Du bildest Auszubildende aus im Gerüstbauhandwerk. Wie findest du die in Berlin? Schwierig.
Also ich sag mal so, wir haben schon viele Sachen ausprobiert, Messen sowieso, also besuchen wir auch jährlich, das ist das eine. Dann haben wir Kampagnen gestartet mit Plakatierung an Bahnhöfen, an, sag ich mal, Hotspots, wo sich dann auch junge Leute aufhalten, dass man auffällt. Ich sag mal immer themenbezogen. Also wir haben meistens, auch wenn ich jetzt nicht so ein Fussballenthusiast bin, Europameisterschaften und Weltmeisterschaften genommen und hatten zu einer Weltmeisterschaft war es glaube ich auch großen Erfolg mit dieser Kampagne und haben, oder wie man es nennen möchte, haben mit dieser Kampagne es geschafft, zwölf Azubis einzustellen. Von diesen zwölf Azubis muss man leider sagen, hat es ein einziger durchgeschafft. Also bei uns, ich weiß jetzt nicht, teilweise haben sie auch gewechselt, weil es dann einfach nicht gepasst hat. Und ich sag mal, das Angebot hier in Berlin ist ja groß an Ausbildungsbetrieben, aber bei uns hat es einer von diesen zwölf geschafft, mit dem sind wir auch super zufrieden. Er hat jetzt Kolonnenführer gemacht. Also wir bilden auch weiter dahingehend und wollen natürlich auch langfristig was von den Leuten haben. Klar, sonst macht man sich ja die Arbeit nicht. Und wie gesagt, also ansonsten hat man ab und an mal Glücksgriff auf Empfehlungen oder wir arbeiten mit einer Schule zusammen, wo uns dann, sage ich mal, Auszubildende oder zumindest erstmal Praktikanten zugeteilt werden, die, sage ich mal, oft dann in so einer Findungsphase sind und die Lehrerin dort, die kenne ich sehr gut, die, wie gesagt, schlägt dann halt gerne vor, wenn sie meint, das passt von den Schülern auch, sage ich mal, dass sie hier im Bau, im Handwerk Fuß fassen könnten, schlägt sie uns da gerne mal vor, bringt uns da zusammen. Und dort haben wir jetzt aktuell auch einen Auszubildenden, der über diese Sparte kommt. Im ersten Lehrjahr, aber es gibt auch Jahre, wo dann, sage ich mal, keiner kommt oder wenige kommen, die dann aufhören. Aktuell haben wir zwei Azubis im ersten Lehrjahr und hoffen mal, denken mal, dass das funktioniert.
Jetzt mal. Was war jetzt deine längste Urlaubszeit, wo du jetzt so in deinem Berufsleben weg warst? Jetzt aus dem Betrieb weg.
Stand jetzt zwei Wochen, stand ab nächster Woche zweieinhalb Wochen. Allerdings sind ja auch zwei Feiertage dazwischen und so hat sich das irgendwie ergeben.
Aber Telefon am Ohr oder Telefon bleibt.
Ne, wird weitergeschaltet aufs Büro. Es gibt eine Umleitung der Mails oder keine Umleitung, sondern automatische Antwort. Und die Leute, die mich.
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