Vom Bankjob in den Gerüstbau-Familienbetrieb: Büro, Baustelle & Digitalisierung | Der Mutmacher #47

Interview (German) with Marion Schneider of Gerüstbau Burbach GmbH (Bonn). Marion, a 49‑year‑old former bank clerk and insurance specialist, joined her family scaffolding business about 4.5 years ago to run the office while her brother remains managing director. The conversation covers her day-to-day office role and occasional site/LKW driving, challenges introducing digital tools (tablets, apps, DATEV) because her brother prefers paper, training through industry women's seminars (praxis and payroll/social‑security topics), cybersecurity/backups (no formal disaster plan), staffing/vision topics, and personal notes on family, gratitude and reading habits.
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Herzlich willkommen zu Walter Stuber, der Mutmacher im Gespräch. Herzlich Willkommen im Mutmacher im Gespräch heute Marion Schneider von Gerüstbau Burbach GmbH in Bonn. Liebe Marion, stell dich bitte selber vor.
Hallo Walter, vielen Dank für die Einladung, das Gespräch. Ich bin Marion Schneider, geborene Burbach. Ich bin 49 Jahre alt und habe zwei erwachsene Söhne, eine kleine Enkeltochter und arbeite im Büro, Bin gelernte Bankkauffrau und Versicherungsfachfrau. Das ist mein Werdegang gewesen und bin jetzt seit vier Jahren, seit viereinhalb Jahren fest in der Firma meines Vaters mit dabei.
Jetzt ist ja immer die spannende Gerüstbau ist Leidenschaft. Wenn du jetzt erst vier Jahre dabei bist, hast du vorher die Leidenschaft nicht gehabt, im eigenen Betrieb zu arbeiten oder was hat dich dann bewogen, später dazu zu kommen?
Das hat sich tatsächlich nie so ergeben. Also ich bin ja mit dem Gerüstbau groß geworden. Der Betrieb gehört meinem Vater, glaube ich, seit ein oder zwei Jahren vor meiner Geburt, wenn ich das richtig im Kopf habe und bin da schon mit groß geworden. Aber für uns war das tatsächlich ein Männerberuf. Also in unserer Familie war das der Beruf des Vaters. Die Frau, meine Mutter hat immer ein bisschen das Büro mitgemacht und auch vorher schon, als ich gelernt habe und gearbeitet habe, habe ich ein bisschen Büro mitgemacht nebenher. Und es hat sich einfach so ergeben durch die vielen Änderungen und durch dadurch, dass mein Bruder irgendwann die Firma übernommen hat und auch mit seinem Schlaganfall, seiner kleinen Behinderung, dass es irgendwann Sinn gemacht hat, dass wir darüber nachgedacht haben in unserer Familie, ob wir nicht jemanden komplett fürs Büro nehmen wollen, der dann aber wirklich auch alles machen kann. Und so bin ich dann im Prinzip komplett eingewechselt, aber gearbeitet oder ein bisschen was gemacht im Büro. Wir sind ein Familienbetrieb seit jeher. Meine Oma hat früher das Büro gemacht, aber es war alles immer nur nebenher. Und wie gesagt, seit vier Jahren ist jetzt tatsächlich, bin ich die Erste, die es komplett macht.
Büro. Wie gestaltest du jetzt deinen Tag? Bist du so eine Frühaufsteherin und sagst, ich bin jetzt in der Früh um sechs im Büro der Erste?
Nein, überhaupt nicht. Ich komme als letztes ins Büro. Überhaupt nicht. Also es ist gar nicht meins. Also wenn ich mal mit auf die Baustelle fahre, was ab und an zu vorkommt, dann bin ich auch schon um sieben hier, so wie die Arbeiter, aber ich selber bin in der Regel zwischen, ich sag mal, zwischen Viertel nach acht und neun im Büro und bleibe dann so lange, bis ich meine Sachen fertig habe. Also ich überhaupt gar kein Frühaufstück, wenn.
Ich jetzt richtig verstehe. Arbeitest du draußen auf der Baustelle mit, wenn du sagst, ich arbeite ab und.
An, ab und an. Also wir haben, wir sind manchmal passiert es tatsächlich, dass wir haben im Moment drei LKW Fahrer, aber es passiert auch schon mal, dass jemand krank ist oder wie auch immer und wir einfach zu wenig Fahrer haben und ich darf aufgrund meines Alters noch einen LKW fahren, acht bis siebeneinhalb Tonnen. Das ist ja heute schwierig, auch Mitarbeiter zu finden, die diese Führerscheine haben. So ist das dann passiert, dass ich ab und an, wenn dann mal ein LKW Fahrer gebraucht wird, dass ich dann einspringe und mitfahre und dann bleibe ich auch in der Regel auf der Baustelle. Manchmal muss ich auch nur hinbringen, werde dann abgeholt und manchmal baue ich dann eben ein bisschen mit auf und ab. Aber das kommt nicht so oft vor. Aber es passiert schon bald.
Ich kenne einen ähnlichen Gerüstbaubetrieb, da fährt die Frau auch immer, die ist aber schon älter, die geht an die über 50, fährt regelmäßig mit auf die Baustelle, weil sie irgendjemand fehlt auch einen kleineren Betrieb, muss damit raus und mithelfen.
Genau, das ist bei uns halt ab und an auch immer so.
Du bist jetzt, bekomme ich dich so richtig energiegeladen. Wie machst du das jeden Tag, dass du so energiegeladen bleibst?
Das war wahrscheinlich mein Kaffee, ne? Also ich bin so, ich bin ein, ja, ADHS Mensch, also so schlimm ist es nicht, aber ich bin halt so ein Hans Dump in allen Gassen tatsächlich meistens und ich kann es gar nicht sagen. Also das ist mein, am Wochenende nehme ich es auch mal genau angekehrt. Dann habe ich auch schon mal Tage, wo ich mich wirklich den ganzen Tag nicht tue. Aber im Grunde genommen bin ich jemand, der immer weiter, immer mehr. Das ist einfach, ich glaube, das bin ich. Also früher hätte man, glaube ich, Zappelphilipp oder ADHS Kind gesagt. Das gab es zu meiner Zeit zum Glück nicht so schlimm.
Also so eine reinläden Natur.
Ja, absolut. Absolut.
Hast du erzählt, dein Vater ist 72 und du mit deinem Bruder oder Dein Bruder leitet die Firma als Geschäftsführer und ihr habt ja sicher eine Vision, wo ihr hin wollt. Man hat ja irgendwann mal steigt man ein und sagt, ja gut, Heute sind wir zehn Mitarbeiter, wir wollen in fünf Jahren, wollen wir noch drei, vier Mitarbeiter mehr sein oder wir wollen 50 Mitarbeiter sein. Habt ihr euch mal darüber Gedanken gemacht?
Nein, also ich tatsächlich überhaupt nicht. Ich weiß aber, dass mein Bruder tatsächlich, als er es angefangen hat, auch wirklich zu übernehmen. Für ihn ist es schon, ich glaube nicht, dass der ein Ziel hat, so und so viele Mitarbeiter oder so und so groß, aber er setzt sich die Ziele praktisch jährlich. Er möchte immer noch ein bisschen mehr schaffen, so wenn das funktioniert. Das hat er schon. Also ja, aber ich persönlich tatsächlich nicht. Ich finde so, wie es gut, wie es läuft, eigentlich gut. Also ich finde es auch, ich kenne es noch von früher, wo es nur drei, vier Mitarbeiter waren. Das war natürlich auch weniger Stress drumherum deswegen. Aber ich glaube, wenn man die richtigen Mitarbeiter findet, also wir gucken ja auch immer und Arbeit haben wir tatsächlich viele Stammkunden. Also mein Bruder hat ein sehr gutes Management, was den Kunden betrifft. Das kriegt er wirklich gut hin, hat eine hohe Bindung an viele Kunden, auch noch Kunden von meinem Vater. Arbeit haben wir tatsächlich immer, wenn wir neue Mitarbeiter finden, die dann auch bleiben, Wobei bei uns die Fluktuation schon sehr hoch ist, finde ich. Jetzt komme ich aber auch aus einem ganz anderen Berufsbereich, wo das nicht so ist. Also ich kenne das von meinem Beruf nicht, aber er selber sagt, wenn es mehr wird und besser wird und ich nächstes Jahr noch ein bisschen mehr schaffe, dann umso besser. Aber ich glaube nicht, dass er einen ganz festen Plan.
Was ist denn jetzt so deine größte Herausforderung im Büro? Also du bist ja jetzt aus dem Finanzbereich gekommen, sehr computerlastig, sehr fortschrittlich und du kommst jetzt in Büro rein bei Gerüstbauer.
Ja, das stimmt. Also bei uns war natürlich alles, also wir waren komplett digital, das habe ich jetzt hier so ein bisschen mit eingeführt. Meine größte Herausforderung ist tatsächlich, Mein Bruder ist nicht digital, also null. Mein Bruder arbeitet noch wie mein Vater am liebsten mit kleinen Zettelchen und wär am liebsten auch komplett ohne Computer. Und diesen Knackpunkt, das hinzukriegen, dass das immer ein bisschen besser wird, weil man merkt schon, dass dieses im Kopf behalten alles, also mein Bruder kennt jede Baustelle im Kopf, das muss man einfach sagen, weiß jede Straße, wo die liegt, Ich natürlich nicht. Und diese Verbindung, das hinzukriegen mit dem Büro und mit ihm, weil er halt auch nicht so, er ist nicht so offen oder der schafft es nicht, sich so gut umzustellen auf neue Programme, für ihn einfach etwas schwieriger. Und das hinzukriegen, dass wir jetzt trotzdem ganz leicht in die digitale Welt mit eintauchen können, damit die Organisation vielleicht ein bisschen einfacher wird. Das ist meine Herausforderung, ohne dass ich meinen Bruder überfahre mit den Dingen, die gemacht werden sollten. Also das ist tatsächlich schwierig. Also wenn wir eine Frage kriegen zu einer Baustelle, egal von wem, von einem Mitarbeiter, von einem Kunden, ich weiß so gut wie gar nichts darüber, außer vielleicht den Preis, weil ich den gemacht habe in meinem Computer. Also ich kann halt so diese Sachen gucken, aber diese Verbindung, dass wir es schaffen, dass wir vielleicht alle Fotos mal wirklich für alle da haben und so, das ist so meine Herausforderung. Und ich musste mich komplett in Buchführung und Lohnabrechnung einarbeiten. Das war so, das war also meine Herausforderung, damit wir das dann alles machen können.
Bei mir ist es genau andersrum. Ich bin digital sehr weit. Also wir sind 100 Prozent digital in der Firma und mein Sohn hätte gern noch Ordner.
Ja.
Mein Sohn ist gern Ordner. Es hat sich ein bisschen in dem Jahr gelegt, aber wo er sich nervt, wenn wir ein Programm ein und es geht nicht zu 100 Prozent und es läuft nicht und wir müssen noch nachjustieren, wir haben ganz viel Eigengewächse programmieren lassen und das funktioniert irgendwas nicht. Dann wird er fuchsig und dann hätte am liebsten noch Ordner und ich scheide am 31. Dezember aus der Firma aus. Ein Abschiedsgeschenk wird dann vielleicht sein in Ordner eine Rechenmaschine. Vielleicht habe ich noch eine Kugelkopfschreibmaschine der.
Schieblehre, also eine Rechenmaschine habe ich auch noch hier stehen tatsächlich. Also man muss schon sagen, ich glaube die Herausforderung, das ist schon so dieser Übergang in Digitalität. Also ich bin auch, versuche das viel digital zu machen. Es geht natürlich nicht alles. Mein Sohn ist Angestellter hier, der ist natürlich jung, der will noch mehr digital. Also so und die, ja, das ist wirklich schwierig so ein bisschen. Aber das sagen oder am Ende des Tages wird es so gemacht, dass mein Bruder damit am besten klarkommt. Das muss man auch ganz klar sagen, weil er der Geschäftsführer ist und er auch die Planungen macht. Also ich mache, ich sage immer in Anführungsstrichen nur das Büro. Es würde natürlich ohne das nicht laufen, das wissen wir auch, aber die Planung und so, das hat er alles noch mit. Also ich habe auch jede Woche Ordner, ich muss auch immer wieder neue kaufen und ich bin froh, wenn das irgendwann nicht mehr so viel ist. Also ich finde auch der Platz mit.
Dieser Ordnung bei uns ist es so, das Einzige, was wir noch räumen, wir haben glaube ich 2008 digital umgestellt.
Ach, das war früh.
Also die ganzen Baustellenakten digital und das Einzige, was wir momentan noch räumen in unserem Archiv sind Buchhaltungssachen. Aber da sind wir ungefähr vier, fünf Jahren eingestiegen in die digitale Buchhaltung.
Das habe ich Anfang des Jahres gemacht.
Da sind wir dann eingestiegen und auch DATEV online eingeführt. Und das ist schon eine Erleichterung, also da zu gehen den Weg. Ja, das war eine gute Entscheidung. Dieses Jahr haben wir eigene App. Also wir haben vorher immer schon seit sechs, sieben Jahren machen wir Tablets auf den Baustellen mit Bildern, mit allem drum und dran, automatisches Ablegen eingebaut. Aber dieses Jahr haben wir eine eigene App programmieren lassen, wenn wir Qualität verfolgen wollen.
Das finde ich, das finde ich großartig. Also ich habe tatsächlich jetzt auch drei Tablets bestellt für die drei Vorarbeiter. Ich bin die gerade am Einrichten, weil wir jetzt auch mal eine App ausprobieren möchten, dass dann die Baustellen da so ein bisschen mit Fotos und allem drin sind. Ich hoffe, das funktioniert.
Das funktioniert immer. Man muss nur, was ich immer sage, man darf nicht aufgeben.
Ja, aber das ist das, was ich meinte eben. Es ist so ein paar. Ich habe die jetzt praktisch einfach gekauft. Also die Software oder gemietet, wie auch immer man das nennt, bei solchen Apps, die sind natürlich, das wirst du selber wissen, wenn was nicht so klappt oder wenn was nicht so ist, wie man das am liebsten hätte. Das ist ja immer ganz schwierig, wenn man sowas, Deswegen hast du es wahrscheinlich selber, also selber eine machen lassen. So weit sind wir natürlich noch lange nicht. Das finde ich großartig. Also das würde ich auch am liebsten machen. Ich habe da so Sachen im Kopf, wo ich sagen würde, so und so. Nicht, dass ich das könnte, wie es geht, aber ich könnte mir vorstellen, wie das so aufgebaut ist. Aber natürlich in meiner Naivität denke ich, das ist total einfach und das ist es halt nicht. Aber ich habe es jetzt, also wir haben gerade wirklich, bin gerade dabei, meine drei iPads einzurichten, um zumindest da so ein bisschen mehr, dass wir irgendwann ein bisschen mehr ineinander gegriffen arbeiten können.
Da kann ich einen ganz tollen Tipp geben. Wir geben immer die Tablets oder neue Sachen, geben wir immer den Vorarbeiten, die sich am meisten schwer tun, weil wenn die wissen, wie es geht, machen alle anderen mit. Also es kriegen nicht die, wo es am besten können, weil dann kriege ich nicht das hin, dass es eingeführt wird, sondern wir geben es dem, der die meisten Probleme damit hat. Bei uns haben wir also Vorarbeiter, da kriegen wir die Baustellenunterlagen oft nach fünf Tagen erst. Und jetzt haben wir es demjenigen gegeben, der die Baustellenunterlagen nach 5 Tagen bringt und haben gezeigt, haben gesagt, wie einfach jetzt das geht. Du kannst das Bautagebuch besprechen, also nicht mehr schalten, sondern besprechen. Die Bilder hochladen geht vollautomatisch. Und das haben wir als Erfolg Konzept bekommen. Wir geben die Programme immer denen, wo sie am schwersten tun.
Ja, wir haben tatsächlich nur in Anführungsstrichen drei Vorarbeiter und die drei bekommen es halt einfach. Und genau, dann gucken wir mal, sind.
Alles nur Mist, immer klein anfangen. Nicht alle haben wir drei Probleme.
Wobei ich da das Glück haben muss. Da ist nur einer, der tatsächlich nicht so affin ist mit Elektrik, mit elektronischen Sachen. Die anderen beiden, die sind noch sehr jung, die machen das wirklich, die sind da sehr froh drum. Und der Dritte ist auch froh drum, dass das da ist. Und das bisschen, was wir da machen können, das glaube ich, bekommt er dann auch hin. Und die Schnittstelle mit meinem Bruder, das müssen wir dann noch so ein bisschen. Wie gesagt, für ihn ist es immer am schwierigsten, sich umzustellen. Das muss man einfach so sagen. Das ist der Weg, den wir brauchen, um das zu machen, ist ihn dann so richtig ins Boot zu kriegen. Aber er will es versuchen und das ist das Wichtigste.
Ihr seid ja jetzt auch Mitglied in der Bundesinnung und Bundesverband und du hast sicher auch dieses Damenseminar gemacht. Erzähl mal ein bisschen was über das Damenseminar, was es dir gebracht hat und wie du das weiterempfehlen würdest.
Also mir hat das persönlich sehr viel gebracht, einfach weil ich ja aus einem komplett anderen Sektor gekommen bin und habe geguckt, was kann ich so machen? Also A kenne ich das von der Bank, dass man immer sich fortbildet, dass man irgendwas macht. Das war so mein Anspruch, mal zu gucken, was gibt es denn überhaupt im Gerüstbau? Wir sind schon immer, glaube ich, in Erinnung und ich glaube, ich bin die erste in der Familie, die irgendwann mal gesagt machen jetzt mal Seminare und sind seitdem ich dabei bin, auch überhaupt erst viel enger in der Innung mit verbunden. Und ich fand es einfach toll, dass man einfach Man hat viele Frauen kennengelernt, wo die Gerüstbaubetriebe auch ähnlich sind. Also wo man einfach mal gemerkt hat, das ist nicht nur bei uns so oder Also die Mitarbeiter ist ja tatsächlich auch so eine ganz spezielle Thema Mitarbeiter im Handwerk grundsätzlich. Jetzt komme ich, wie gesagt, Bank, das ist eine ganz andere Art der Kommunikation untereinander. Das ist eine ganz andere Art des Miteinanders. Das kann man sich nicht vorstellen, wenn man das vorher nicht kannte, glaube ich. Und bin halt hier hingekommen und habe gedacht, das ist eine ganz andere Welt und habe immer gedacht, wie kann das sein und warum ist das so? Und durch diese Seminare hat man so viele kennengelernt, die ähnlich sind oder wo man gehört Mensch, das ist bei denen nicht anders oder die haben diese gleichen Probleme. Nicht nur wir haben dieses und nicht nur bei uns läuft das so, sondern überall. Das fand ich sehr interessant dann überhaupt. Es haben sich tatsächlich Freundschaften und gute Bekanntschaften darüber gebildet, was ich auch super Wir haben eine ganz tolle Kommunikation untereinander. Die ist mal besser, mal schlechter. Das ist ganz normal. Es sind mittlerweile sehr viele. Und man hat einfach auch Dinge gelernt oder angedient bekommen, wo man vorher einfach gar nichts von wusste. Also ich war ja im Gerüstbau wirklich, was das betrifft, fremd und habe viele Dinge gelernt, wo ich gedacht Mensch, auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen. Dann gab es auch das Praxisseminar, das fand ich mega. Einfach mal zwei Tage wirklich auch beigebracht bekommen, wie man dieses Gerüst aufbaut. Ich war schon mal mit auf der Baustelle, aber dann wurde ich halt geschickt, irgendwas zu holen oder festhalten. Und dieses Praxisseminar, das würde ich persönlich zum Beispiel auch Pflicht muss man es vielleicht nicht machen, aber ich würde es mehr anpreisen, weil ich finde es total super, wenn man auch im Büro weiß, was die draußen überhaupt machen. Und das fängt auch schon mit der Arbeitskleidung oder mit den Arbeitsmitteln an. Also ich sitze hier in meinem Büro warm, wenn ich Glück hab, sonst mache ich mir die Heizung an und egal wie das Wetter ist und wenn es heiß ist, kann ich rausgehen. Ich kann mich so ein bisschen machen, wenn ich auf der Baustelle bin. Die müssen halt, die müssen ihre PSA, die müssen das alles anziehen, immer auch bei 35 Grad und man kann das immer so einfach ja, mach das doch, zieh doch den Helm an und mach das doch, ist doch logisch. Ja, und klar, ich bin eine Frau, Ich bin mittlerweile 50, das heißt, ich habe natürlich ein ganz anderes Empfinden für Gefahren als, ich sage jetzt mal ganz klar, Mein Sohn mit 24, der am liebsten ganz oben auf dem Gerüst steht ohne irgendwas, weil das so toll ist. Also ja, und wenn man mitfährt oder wenn man das mal auch in dem Seminar gelernt hat, dann müssten wir die komplette Montur anziehen in der Halle. Wir haben, glaube ich, nur eine Lage gebaut. Also eigentlich natürlich Quatsch, aber man hat mal gemerkt, Mensch, das ist wirklich auch anstrengend und was bedeutet das? Und ich glaube, man kann sich viel mehr reinversetzen in viele Themen, dadurch, dass man das gelernt hat, Auch die Verbindung zur Sozialkasse, also seit Jahren mit diesen Sozialkassenbeiträgen und so, das kennt man. Ich habe das früher noch bevor ich mit DATEV gearbeitet habe, händisch eingepflegt, meine Monatsmeldung und wir haben früher Löhne mache ich schon länger anhand einer Excel Tabelle, die meine Tante malt, die ursprünglich auch mal dazu gehört, erstellt hat das Urlaubsgeld berechnet. Wir mussten das ja irgendwie machen und rechnen und da rausziehen. Und dann hat man dieses Seminar bekommen und wurde mal so ein bisschen dran geführt. Also man weiß natürlich, wofür eine Sozialkasse ist, aber wie es so genau funktioniert und was dahinter steht und so und dass man auch die Menschen kennenlernen kann. Also ich fand es Toll, dass so Dr. Häusele oder jemand, der da noch mal dabei ist, man fühlt sich, finde ich, mehr angenommen und hat, wenn man jetzt anruft, auch gar nicht mehr so viele Hemmungen. Also weil man einfach auch Leute kennt und sagt und ich finde es gut, dass man einfach näher an die Materie rangekommen ist, weil selbst wenn ich Bürokauffrau gelernt hätte, ist Gerüstbau ja noch mal was anderes und Lohn sowieso. Also wenn man mit Leuten spricht, Steuerberatern, also ich habe ein paar Steuerberater Freunde in meinem Freundeskreis, wenn sie sagt Gerüstbau, Lohn, bleib mir weg. Also die meisten wollen das gar nicht machen. Das fand ich ganz interessant, wie man dann über diese Seminarreihe viel gelernt hat und diese Verbindung dann auch hergestellt hat zu den anderen Frauen. Finde ich super.
Es gibt ja verschiedene Module, also jetzt weißt du die Module noch auswendig, wie die heißen alle?
Nee, ich glaube nicht. Also einmal war es, glaube ich, also ne, ich kann dir gar nicht sagen, wie die heißen. Also Lohn und Gehalt war mal drin, Sozialkasse, aber ob das jetzt der Name der Module war, das tut mir leid.
Und wo habt ihr euch jemand getroffen? In den Gerüstfahrbetrieben, oder?
Ne, das wird, findet, also die Innung plant das ja immer in Hotels deutschlandweit. Also man ist, also ich war in Wiesbaden einmal, ich war in Ingolstadt, hatte ich mal, Würzburg, Bremen. Also es ist immer so, es wird aber auch, ich glaube, das hat ein bisschen was damit zu tun, wer auch die, wer die Seminare leitet. Ich weiß zum Beispiel, es ist immer etwas in Bruchsal, weil die Frau Kamera Röckel, glaube ich, heißt sie, die diese Seminare gibt mit Lohn und Gehalt und das ist noch ein zweites, das ist nämlich auch gar nicht Pflicht. Sie macht noch ein zweites, fällt mir jetzt nicht ein, wie das heißt. Ich glaube doch Büroorganisation im Alltag und das macht sie halt dann im Bruchsal, weil das für sie, glaube ich, dann mit am einfachsten ist. Und ich glaube, die Innung guckt dann, wie das so passt, wer die Seminare leitet und wo kann man das machen. Ist aber auch ganz schön, man kommt immer mal ein bisschen rum.
Und jetzt, wenn du jetzt so die Seminare mit den Frauen gemacht hast, hast du dann dich auch mal auf den Weg gemacht und die anderen Liebe angeschaut und mit deinem Bruder mal zusammen.
Wenig. Also am Anfang habe ich mal geguckt, wenn man jemand kennengelernt hat, so ein bisschen, aber irgendwann hat man es dann über die Erzählungen dann gehört mit den Frauen. Und dann habe ich mir das so wirklich angeguckt.
Das Mal habe ich mit meinem Gesellschafter jahrelang gemacht, dass wir mindestens jedes Jahr ein, zwei oder drei Gerüstbaubetriebe angeschaut haben und haben einfach mit den Augen gestohlen Also einfach heimgefahren und dann mit den Augen die Betriebe mal geschaut, was können die besser, was machen die richtig gut und dann einfach mal geschaut, können wir das daheim auch umsetzen, vielleicht noch ein bisschen besser machen.
Ah, okay. Ne, das haben wir tatsächlich, also auf die Idee bin ich tatsächlich noch nicht.
Also nicht nur manchmal ist so eine näheren Umgebung, dass keiner sich in die Karten schauen, aber wir sind dann auch mal drei oder 400 Kilometer gefahren und haben abends vorher angereist, den nächsten Tag den Betrieb angeschaut bis mittags und sind dann wieder heimgefahren. Aber das hat uns gerade in der Winterzeit, wenn man ein bisschen Zeit hat, manchmal ganz viel gebracht, einfach mal mit anderen Unternehmern sich zu unterhalten, weil wir haben, so wie du sagst, wir haben alle die gleichen Sorgen. Also man hat Aufträge, wenn man Aufträge hat, hat man keine Mitarbeiter. Wenn man beides hat, geht das Geld irgendwo aus, weil irgendein Kunde nicht bezahlt. Jetzt kommt das vierte Problem noch dazu, das ist die Digitalisierung, die Automatisierung KI, das ist das vierte, was dazukommt. Und ich sage immer eins, wenn viele reden über Digitalisierung, dann sage ich immer eins, Leute, wenn ihr darüber nachdenkt, denkt gleich über KI nach, denkt drei Schritte weiter nach über KI und es wird euch ganz viele Probleme lösen, die ihr heute noch gar nicht wisst, was lösbar ist.
Mit KI bin ich zum Beispiel noch gar nicht so angefreundet, also gebe ich auch zu, das ist noch so gar nicht mein Thema. Also mit der Digitalisierung, da bin ich so ein bisschen, aber so KI muss ich sagen, ist gar nicht so mein Thema.
Wir haben eine Sache gehabt, eine steuerrechtliche Sache und wir haben die Problematik, wir haben ein Bild ausgeschnitten aus dem Computer und haben die Problematik der KI erklärt, was wir für ein Problem haben mit Auslösen. Und die KI hat uns die Antwort gegeben, also die Antwort und die Antwort haben wir dann Herrn Oerschl von der Bundesinnung geschickt, das haben wir Anfang des Jahres mit dem schon besprochen gehabt und er hat sich also gewundert, wie präzise die KI die Frage.
Ja, das ist krass. Also das habe ich tatsächlich, ne, also so weit bin ich tatsächlich noch gar nicht so mit anderen Unternehmen. Ich muss sagen, wir haben hier im Umkreis, also mein Vater ist schon damals immer, also mit denen, die hier nah sind, gab es ganz früh auch mal so einen Stammtisch. Also die haben schon immer eine ganz gute Verbindung gehabt und das auch heute noch. Also mein Bruder hat heute auch noch mit 2, 3 Betrieben so hier im Umkreis und die tauschen sich auch schon mal ein bisschen aus und gucken dann. Aber die sind auch, die sind teilweise größer als wir oder anders aufgestellt. Aber das habe ich tatsächlich noch nie gemacht. Anderen Betrieb besichtigt.
Du bist ja jetzt in Rheinland und nicht im Schwäbischen. Bekommst du genügend Lob von deinem Bruder oder von deinem Vater?
Kann man jemals genug Lob bekommen? Wie sagt man immer? Kein, wie heißt es richtig? Kein Meckern ist auch Lob. Nein, also am Ende des Tages schon. Also am Ende des Tages bekomme ich die Wertschätzung, die man auch braucht. Also ich glaube, so ein bisschen braucht man das eher so versteckt. Wir sind halt ein kompletter Familienbetrieb, das muss man auch sagen. Und in der Familie ist Lob ja auch noch mal was anderes als in einem in einem Umfeld, wo man einfach nur Kollege ist oder Vorgesetzter und Angestellter. Doch, aber am Ende des Tages würde ich sagen, ist es so, dass ich es auch gar kein bisschen bereut habe, diesen Schritt zu gehen.
Für was bist du jetzt so im Leben besonders dankbar?
Ja, tatsächlich ich für meine Familie. Also ich habe neben meinem Bruder noch zwei Schwestern. Wir haben ein sehr enges Verhältnis in der Familie. Wir haben sehr guten Familienzusammenhalt, auch mit Kindern, mit allem. Also das ist für mich so, ja, wo ich glaube ich am dankbarsten für bin, weil das immer funktioniert hat und ich das mit am wichtigsten finde. Das ist so. Ja, ich glaube, das ist so das, wo ich am dankbarsten bin.
Gerüstbauer frage ich immer so das Thema nach dem größten Kirchturm. Ja, das kannst du sicher nicht beantworten, oder Vielleicht hast du das im Kopf, was der höchste Kirchturm eingerüstet ihr schon.
Mal habt von uns. Ne, das kann ich tatsächlich nicht beantworten. Das könnte mein Bruder, glaube ich, beantworten.
Die meisten Gerüstbauer haben ja ein Spielzeug. Also die einen haben einen Porsche in der Garage stehen und die anderen haben einen großen Autokran.
Ja, wir haben weder das eine noch das andere. Also da ist tatsächlich bei uns beides nicht. Also das Einzige. Ich muss sagen, so ein Gerüst, also wenn es darum geht, welches Gerüst ich mal hatte, wo ich mich noch mit am besten daran erinnere, was so was Besonderes war. Wir hatten mal ein Gerüst, das ist aber schon viele Jahre her. Ich fand das kurios, was praktisch teilweise in der Luft hin, so richtig mit Statikberechnung und allem, sowas haben wir nicht oft und das habe ich damals auch sehen dürfen, weil ich zufällig war bei uns in der Innenstadt in Bonn und dann bin ich da auch hingegangen und das ist das, wo ich damals da, wo ich da stand, habe gedacht, boah, also was wir alles können oder was man alles machen kann mit Gerüst, das war schon gut, aber Porsche und Kran, sowas, also was kenne ich auch gar nicht, dass meine, also mein Vater hatte nie die Ambition sowas und ich glaube mein Bruder auch nicht, Also wir auch nicht.
Ja, ganz freche Frage. Eine freche Frage darf man ja stellen, oder. Erzähl uns mal was, was keiner wirklich weiß.
Ja, das ist eine gute Frage, das weiß ich nicht, weil ich bin also kommunikativer, dass ich immer sehr wenig für mich behalten kann und die meisten Sachen, die ich so gemacht habe, die weiß auch immer jemand. Also ich bin, ich kann nichts für mich behalten, ist das Falsche, das wäre ja so. Ich könnte auch keine Geheimnisse für mich behalten, aber Dinge, die mich betreffen, die ich da gemacht habe. Also ich wüsste, diese Frage habe ich auch eben gelesen, habe gedacht, aber ich wüsste jetzt tatsächlich nicht. Also meine Familie weiß sowieso alles über mich.
Hat man ja auf der einen Seite Digitalisierung, auf der anderen Seite auch Ordner stehen. Ja, und die große Frage ist immer, wo man oft nicht dran denkt, es könnte ja auch ein Büro mal abbrennen. Habt ihr einen Notfallplan im Hause?
Nein, also tatsächlich, was das betrifft, überhaupt nicht. Das stimmt. Habe ich noch nie drüber nachgedacht, wenn ich ehrlich bin. Ich habe ja alles in meinem Computer, in meiner Cloud. Das heißt, selbst wenn mein Computer abbrennt, ist es ja irgendwie noch da. Ich muss mich ja nur einwählen. Das heißt, meine kleine Welt ist ja immer vorhanden. Aber es stimmt, unsere Angebotsordner, also mein Bruder macht für jede Baustelle noch seinen kleinen Zettel, wo er draufschreibt und das ist halt wirklich abgeheftet. Das ist auch nicht digitalisiert. Also Höhe, Breite, was man so braucht und so, Das stimmt, habe ich nicht. Nein, muss ich ehrlich sagen, habe auch noch nie drüber nachgedacht.
Wir haben dieses Jahr Cyberangriff gehabt im Unterweg und sind über eine E-Mail-Adresse über 1000 Mails rausgegangen mit. Einem Code. Ja, wenn er den Code angeklickt hat, also wir haben nichts von Schäden gemerkt. Hätte das System drüben komplett lahmgelegt von den Kunden oder Lieferanten oder sonst was, dass Gott sei Dank nichts passiert. Wir haben das rechtzeitig noch gemerkt, weil die E Mails relativ schnell raus sind, hat unser System zugemacht in dem Cyberangriff, kenne ich von einigen Gerüstbauführungen, haben erhebliche Probleme gehabt. Also man darf sich nicht darauf verlassen, dass das in der Cloud liegt. Also wir haben zu Hause, ich habe zu Hause noch eine Festplatte stehen, wir sichern fünfmal, das ist immer noch nicht sicher. Wir haben also jetzt jedem Mitarbeiter ein Firmenhandy gegeben, dass im geschützten Bereich ist. Also wenn sie sich in der Firma einwählen, dass sie alle geschützte Bereiche haben. Also wir haben jetzt nochmal rund Euro in die Hand genommen, um das ganze System nochmal zu schützen. Das ist auch noch nicht das 0 plus Ultra, aber man kann doch ein bisschen ruhiger schlafen.
Ich glaube, man ist sowieso nie komplett für irgendwas. Das gibt es halt nicht. Das stimmt. Also gut, kleine Festplatte habe ich auch, allerdings liegt die auch hier. Also wenn es dann brennt, macht das glaube ich auch keinen Sinn. Ich habe mir da wirklich, da bin ich aber auch glaube ich ein Mensch, da habe ich noch nie so richtig drüber nachgedacht. Also ich denke mal, es passiert schon nichts. Wir sind sehr gut abgesichert. Also ich gebe zu, wir haben keine Cyber Versicherung, aber ansonsten so was so ein Betrieb so braucht und so rein von, also auch wenn es brennt, was geklaut wird, das ist alles irgendwo, das aber ja nur der finanzielle Bereich, das ist ja dann eben nicht, ob noch alles da ist. Das stimmt Grundsätzlich denke ich immer, das passiert nicht. Was wahrscheinlich ein bisschen blauäugig ist, ist.
Halt nicht im Hochwasserbereich.
Nein, nein, nein. Also Hochwasserbereich sind wir überhaupt nicht hier. Das ist also hier in dem Ort, wo wir sind, ne, das ist hier kein Thema. Also auch bei dem großen Hochwasser vor vier Jahren an der Ahr oder so, wir sind natürlich schon nah dran, aber jetzt speziell hier bei uns ist der Rhein, der ist schon ein ganzes Stück weg. Also nein.
Möchtest du noch was erzählen? Wir hatten ja auf deinen Bruder gewartet, aber der hat sich gekonnt ausgehalten. Hast du noch was was du noch erzählen möchtest.
Was soll ich dir noch erzählen? Ich wüsste jetzt gar nicht in welchem Bereich.
Dann vielen Dank, dass du mitgemacht hast.
Ja, sehr gerne. Jetzt werde ich ihn mir auch mal anhören. Ich muss jetzt mal gucken, dass ich mir Podcast anhöre.
Also ich habe 30 Minuten in der Arbeit und ich höre mir jeden Tag ein oder zwei Podcast an. Das ist hinfahren, rückfahren, meine eigenen nicht. Die höre ich auch ab und zu an, Aber in der Seltenheit höre ich meine eigenen nicht an, sondern ich höre immer Fremde an und sage, okay, ich bilde mich weiter und ich muss jetzt noch was denken. Und ich habe auch die Methodik. Viele sagen, meine Angestellten, sie lesen kein Buch. Und ich sage immer, ein Buch kannst du ganz einfach lesen. Du liest jeden Tag drei Seiten, Dann hast du in einem Monat ein Buch gelesen in der Regel oder zwei Monate hast du sechs Bücher im Jahr gelesen.
Ja, das mache ich viel. Also lesen tue ich auch viel. Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und zurück, da höre ich gar nichts. Also früher im Auto, wenn ich früher Auto gefahren bin oder Bahn, habe ich auch immer Musik. Mittlerweile würde ich wahrscheinlich dann vielleicht ab und an Podcast hören, aber Hörbücher machen wir schon auf der Autofahrt. Aber lesen tue ich zum Beispiel sehr viel. Das ist so mein. Ich habe mein Buch auch immer mit im Büro und hier in dem Büro, obwohl ich alleine bin. Also ich bin die meiste Zeit des Tages alleine, mache ich mir mittags, mache ich meine kleine Pause, mache meine Kleinigkeit zu essen, dann lese ich auch immer ein bisschen was. Da muss ich was anderes, brauche ich was anderes als diese Gerüstbausachen oder als diese Arbeitssachen. Das ist.
Ein ganz tolles Buch.
Dreiig Fragen, die dein Leben bereichern. Okay.
Habe ich jetzt für meine Angestellte besorgt. OK, die kriegen regelmäßig Bücher zum Lesen und danach fragen wir. Wir haben dreimal in der Woche, haben wir eine Viertelstunde Meeting per Zoom, auch mit den Bauleitern, wenn die auswärts sehen und dann werden Fragen aus den Büchern gestellt.
Das heißt, wenn deine anscheinend das nicht lesen, dann merkt man das genau. Aha, ja gut, ich lese eher so seichte Sachen, also nicht seicht, ne, das nicht, aber keine. Ich lese selten Wissensbücher, also außer wenn ich mich weiterbilde. Ansonsten lese ich eher so Krimis oder Psychothriller oder So, das ist so komischerweise zum Runterkommen, das, was ich schon immer gemacht hab.
Vielen Dank fürs Mitmachen.
Ich danke auch.
Das war Walter Stuber, der Mutmacher im Gespräch.
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