Von den besten lernen, Gespräche mit Ingolf Stuber & Dirk Eckart #1

Ingolf Stuber and new business partner Dirk Eckert discuss the first month after longtime co-owner Walter Stuber's departure. The company won the Ludwig-Erhard-Preis in silver and is shifting from monetary incentives to intrinsic appreciation, with plans to hire a sales director and modernize recruitment through social media and school outreach.
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Von den besten Lernen Der Podcast mit.
Ingolf Stuber.
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Ich sage herzlich willkommen zu meinem ersten Podcast der Heiß von dem besten Lernen Gespräche mit Ingolf Stuber und mein erster Gesprächspartner ist heute mein Geschäftspartner, der Dirk Eckert.
Hallo. Hallo und guten Tag lieber Ingolf. Obwohl wir bloß drei Türen auseinandersetzen, machen wir doch eine Aufzeichnung über Zoom, was du auch wünschst. Und ich freue mich ganz, ganz besonders, dass ich dein erster Gast in deiner ersten Podcast Reihe sein darf. Herzlichen lieben Dank.
Ja, gerne. Das war auch so ein Wunsch von mir, weil so jetzt im ersten Monat, nachdem dein alter Geschäftspartner, der Walter Stuber gegangen ist und ich als dein neuer Geschäftspartner hier mit dabei bin. Wie fühlst du dich damit, dass wir so mal berichten, wie so der erste Monat uns ergangen ist, wo jetzt der Walter wirklich sagt, jetzt bin ich raus. Am 27. Dezember hat er ja seine Abschiedsveranstaltung gegeben, seinen Abschiedsgottesdienst und was auch gleichzeitig die Übergabe war. Wie fühlst du dich so den ersten Monat mit mir zusammen hier in der Runde?
Ich fühle mich erstmal gut, muss ich ganz ehrlich sagen. Für mich ist es natürlich auch sehr, sehr spannend gewesen, weil ich ja auch mit dem Walter über 30 Jahre zusammengearbeitet habe, fast 25 Jahre gemeinsam mit dem Walter das Geschäft geführt habe, die Gemeinhardt Service und klar ist es für mich eine neue Herausforderung. Wie genau wie für dich. Wir zwei kennen uns nun zw. Schon seit 2012, das sind mittlerweile auch schon 14 Jahre. Kennst du uns viel länger? Ich kenne dich noch als Schüler, wo du hier Ferienarbeit bei uns gemacht hast. Ich weiß ungefähr, wie du tickst, wie du denkst, aber eine Geschäftspartnerschaft ist natürlich auch noch was ganz anderes. Wir müssen uns heute halt auch noch aneinander gewöhnen, dass wir beide auch diese Entscheidungskraft gemeinsam tät, dass wir das Unternehmen halt auch gemeinsam führen. Also klar, es wird schon noch eine Weile dauern, bis wir eine Einheit sein werden.
Eine Einheit, du sagst es genau. Und ich sag mal, auf dem Weg begleitet hat er hauptsächlich mich, ich sag mal der Andreas Ginger, das war ja so als Mentor an meiner Seite. Er hat auch den Walter sehr gut mit begleitet und in den letzten Gesprächen warst du ja, du warst das, sag ich mal, sowieso immer mit eingebunden. Aber trotzdem fand ich das schon gut, dass wir dann gesagt haben, die letzten Gespräche dann kurz bevor es soweit ist mit der Übergabe, da geht der Job mit rein und dass wir dann wirklich gemeinsam noch mal besprechen, dass wir unsere Ziele klar festlegen, dass wir alles haben. Und ich fand das für mich persönlich war das schon gut, dass wir wirklich sagen, so wie du sagst, dass wir eine Einheit dann zum Schluss bilden. War das für dich auch so?
Ja, die Gespräche mit Andreas haben natürlich auch ganz, ganz viel gebracht, auch um erstmal Klarheit zu bringen, wer da auch für was auch verantwortlich ist. Gerade diese Verantwortlichkeit ist ja auch ganz, ganz wichtig, wenn man Unternehmen gemeinsam führt und vor allem auch die Einigkeit, dass man auch vor den Kunden, den Mitarbeitern, den Lieferanten eine Einheit darstellt und nicht wie so ein wilder Haufen. Jeder hat seine eigene Meinung und ich denke, dass wir genauso werteorientiert auch weitermachen können, wie ich das viele Jahre mit Walter gemacht habe. Denn diese Werte sind ja ganz entscheidend. Ziele und Visionen kann jeder auch für sich entscheiden, aber die Werte müssen halt passen. Und das ist das ganz Wichtige. Und ich glaube, die gleichen Werte sind schon oder die annähernd gleichen. Die gleichen Werte hat man nie, aber zumindest die Grundwerte, auf was man wirklich im generellen Wert legt, die sind schon da.
Genau, das haben wir ja auch zum Abschiedsgottesdienst tatsächlich noch mal festgestellt, dass auch die Werte, die der Walter vorher hatte aus seinem christlichen Glauben und auch unsere gemeinsamen Werte, dass die schon wirklich ziemlich übereinstehen und dass diese auch nicht nur was mit dem christlichen Glauben zu tun haben, sondern dass das unsere Werte wären oder sind, wie unser Unternehmen auch dann geführt ist. Genau, jetzt sind wir schon bei unserem Unternehmen. Sag mal für dich, was waren so deine Höhepunkte im nächsten Jahr?
Der ganz große Höhepunkt, der steht genau hier halt hier hinter mir und zwar ist das der Ludwig Erhard Preis in Silber, den wir dieses Jahr im Mai bekommen haben. Ende Mai haben wir uns den in Berlin geholt über dieses EFE Programm, wo wir ausgezeichnet wurden als sehr soziales und soziales, marktgerechtes Unternehmen, was wir hier führen. Und da kann man schon recht stolz sein. Wir waren der ähnliche Handwerksbetrieb, der überhaupt ausgezeichnet wurde. Und da misst man sich natürlich auch mit ganz anderen größen. Da ist BMW, da ist Bosch, da sind Riesenkonzerne mit dabei, für diesen diese Auszeichnung bewerben Und das ist dann schon eine große Ehre, so eine Auszeichnung als kleiner Mittelständler mit gerade mal 40 Mitarbeitern und das aus dem kleinen Rosswein, da kann man schon recht stolz drauf sein, muss ich sagen.
Das ist schon ein ganz besonderer Preis. Ich meine, es ist ja nicht bloß bei einem Preis geblieben, den, wo wir letztes Jahr bekommen haben, auch noch mehr Preise gekommen. Zum Beispiel wurden wir, das habe ich jetzt mal mitgenommen, das ist praktisch, dass wir ausgezeichnet sind von der Ertragswerkstatt aus, ausgebildeter oder ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb und das schon fünf Jahre in Folge. Und das ist schon eine Hausnummer, was wir hier erreicht haben, auch mit unseren Ausbildern zusammen, überhaupt mit unserer, mit unserem ganzen Ausbildungsteam, was da dahinter steckt, Weil ich sage mal, das kommt ja nicht von irgendwoher, sondern das ist ja wirklich, wo wir richtig stark arbeiten. Ihr wart oder jetzt am Wochenende war wieder die Karriere Start in Dresden, wo wir wieder mit auf einer größten Ausbildungsmessen im Osten, sage ich mal, wo wir mit standen und unser Leben präsentiert haben. Und wenn ich so bei dir in den Hintergrund gucke, steht ja dort auch noch so ein kleiner blauer.
Ja genau, das ist das Ausbildungsast. Das haben wir am 10. Januar in diesem Jahr bekommen. Da hat uns die Marlene Zellmeier, die ist bei den Wirtschaftsjunioren Sachsen integriert und die hat uns vorgeschlagen, dort für das Ausbildungsass und das Ausbildungsassistenz diese Ehrung nimmt. Die werden über die Wirtschaftsjunioren Deutschland vorgenommen und dort haben wir auch einen Sonderpreis bekommen für unsere besondere Ausbildung, die wir machen. Also geht es vom Fallschirmsprung, die jeder mit Azubi bei uns kriegt, bis hinten zur Obstwiese, wo jeder Azubi einen Obstbaum sich selber pflanzt, Bänke für die Region an Wanderstraßen, die unsere Azubis gebaut haben und und und. Also es ist ein riesengroßes Spektrum. Das wird nicht bloß irgendwas ausgezeichnet, sondern diese ganzzeitliche Ausbildung, die wir nun mal unternehmen. Und wir sind wirklich auch total glücklich, das auch jedes Jahr wieder vornehmen zu können und vor allen Dingen Azubis zu bekommen. Mittlerweile ist es noch kein Selbstläufer, aber es kommt pro Ausbildungsjahr doch ein oder zwei, die die vorherigen Auszubildenden mitbringen, die einfach sagen, hey, komm doch zu uns. Bei uns ist es cool, hier wirst du gewertschätzt und ja, es lohnt sich beim Gemeinhard eine Ausbildung zu machen. Und darauf können wir schon stolz sein.
Genau, das ist auch so ein Höhepunkt für mich. Wir hatten ja, ich sag mal jetzt Im vergangenen Jahr 25 haben wir auch wieder 6 neue Azubis eingestellt, darunter auch das erste Mal in Azubi als Lagerfachkraft bei uns auf dem Lager, weil wir gesagt haben, hey, das ist eine Branche, die wollen wir auch mitbesetzen und dann unsere Auszubildende im Büro, die wollen wir bloß alle frei aufsetzen im Büro. Mehr wie ein kriegen wir nicht bewerkstelligt im Büro bei uns und von daher ist es okay. Und was mich auch ganz besonders geehrt hat, ich sag mal, ist, dass unsere drei Ausgelernten letztes Jahr, die durften wir ja Magdeburg abholen und ich sag mal, die haben dort ihre Gesellenprüfung bestanden und die haben wir übernommen und die wurden dort, wie heißt freigeschlagen.
Freigesprochen.
Freigesprochen, genau.
Nicht freigeschlagen, geschlagen werden sie später. Ne Quatsch.
Freigesprochen, genau.
Genau.
Und was das noch ausmacht mit der Ausbildung bei Gemeiner, das hat mir dann Ende letzten Jahres, wo im November danach die auch die Freisprechung waren, die große Meisterfeier in Dresden, dass wir dort auch von unseren Azubis, die sag mal, die wo bei uns gelernt haben und der eine ist noch bei uns und der andere ist auch in sein väterliches Unternehmen zurückgegangen, dass wir die zwei zum Meister beglückwünschen durften. Das war natürlich auch eine besondere oder macht mich besonders stolz, vor allem auch dadurch, dass ich ja über den Prüfungsausschuss in Dresden bin in der Handwerkskammer war aber dadurch, dass die zwei dabei waren, letztes Jahr ausgeschlossen. Dieses Jahr ist es so, dass wir auch wieder jemanden drin haben von uns, der Richard, der ist jetzt seit September schon in seinem Vorbereitungskurs für die Meisterprüfung und der wird dann, denke ich mal, nächstes Jahr soweit sein. Das ist schon eine besondere Herausforderung für uns.
Genau, also dass wir nun mittlerweile auch die Meister hier im Betrieb ausbilden, zeugt auch von hoher Fachkompetenz und vor allen Dingen auch von großer Sozialbereitschaft. Also muss ich auch sagen, solange wir das können, werden wir das auch machen und ich hoffe, wir können das noch ganz lange.
Das werden wir, das werden wir. Die Weichen sind gelegt dafür, würde ich sagen, so wir zwei sind ja nur welche, die früh, ich sag mal, hier sehr energiegeladen ins Unternehmen kommen. Meine Mädels daheim sagen immer früh gute Laune, die kotzt mich an Ne, die sagen, Papa, weißt du, die verdrehen bloß auf die Augen. Die sagen schon gar nichts mehr. Wo nimmst du deine Energie her mit der, wo du früh auf Arbeit kommst?
Also ich nehme meine Energie eigentlich aus dem täglichen Leben. Ich bin kein Miesepeter. Ich habe auch mal schlechte Laune. Gibt es überhaupt keine Frage, wird jeder Mensch haben. Aber ich sage mal immer, die Leine, die du verbreitest, nehmen die anderen mit auf. Und wenn ich mit sinkenden Kopf und kaum mit dem Guten Morgen ins Unternehmen reintrete, da weiß ich doch, wie der Tag verläuft, wie meine ganzen Mitarbeiter aufnehmen. Das ist bei mir auch nicht gespielt. Also ich spiele da auch nicht gute Laune vor. Ich habe die wirklich, weil ich gehe gern in mein Büro, weil ich treffe da Menschen, ich kann mich mit Leuten unterhalten, ich mache meine Arbeit gern Und warum soll ich da mit schlechter Laune aufstehen? Also es gibt selten Tage, wo ich mal nicht so gut drauf bin und wo ich das hernehme, weiß ich auch nicht. Ich bin halt generell ein sehr offener und lebensbejahender Mensch. Das sagen auch meine ganzen privaten Freunde. Woher nimmst du immer die gute Laune? Ja, weiß ich nicht. Ich habe wahrscheinlich irgendwann mal einen Kasper gefrühstückt oder keine Ahnung, habe ich da gemacht. Ich kann es nicht direkt sagen. Ich habe da kein Rezept dafür, woher man gute Laune kriegt. Es ist wahrscheinlich auch so ein Ausgleich zwischen Privat und Unternehmen, dass man da eine gute Balance findet, dass alles wichtig ist. Nicht bloß der Beruf, sondern auch das Privatleben, die Familie, Freunde, Hobbys. Das muss eine gewisse Balance geben. Es gibt es nicht immer, ist klar. Manchmal steht irgendwas im Vordergrund, was sein muss. Aber ich bin da wirklich stark dahinter, dass ich da auch alle auch irgendwie bediene oder mich auch mit integrieren möchte.
So geht es mir auch. Ich stehe früh auf und denke mir so, das Erste, was ist, ich denke.
Mir.
Es geht alles, es funktioniert alles. Und das nächste ist, wenn ich dann meine Tochter früh mit ihren zwölf Jahren am Tisch sitzen sehe und sie so, ich wünsche einen schönen guten Morgen und das mache ich gerne auch mal in anderen Sprachen, so wie ich halt dort bin, so letzte Zeit auch viel mit Japanisch und auch mal Englisch und so, das sind, dann fängt sie an, so die Augen zu verdrehen und ich wünsche auch jeden Tag einen wunderschönen guten Tag und ich sage immer, denk dran, der Tag wird so, wie du ihn dir gestaltest. Und das habe ich mir so mitgenommen und der Tag wird so, wie du ihn dir gestaltest. Und deswegen möchte ich auch immer, dass er einen schönen Tag hat. Und dann frage ich sie auch abends immer, ist fast immer mein erster Sport. Ich sage, und mein Schatz, wie war es heute? In der Schule war es schön und die letzte Zeit war es immer sehr, naja, mit zwölf Jahren Schule ist nicht so, aber sie sagt die letzte Zeit schon öfters mal, hey, es war ein schöner Tag heute Morgen schön. Ja, weil das und das. Also es kommen auch solche Sachen, wo ich sage, schick das Wort. Ja, wir haben ja dieses Jahr was vor. Wir haben ja letztes Jahr damit gestartet. Wir haben ja im letzten Podcast von Walter schon kurz drüber gesprochen. Wir haben ja uns den Stefan Rabenpflück an Bord genommen und mit dem bauen wir ja einen Vertrieb auf. Ich sag mal, es ist nicht nur, dass wir da jemanden reingenommen haben und der wo uns sagt, ich bau dir hier einen Vertrieb auf, ich mache das, sondern es ist ja auch ein Teil, was mit uns zu tun hat, wie wir arbeiten, wie wir sind. Und ich habe das auch gerade diese Woche wieder in dem Meeting mit Stefan gemerkt, dadurch, dass ich ja so immer stark, immer so lösungsorientiert bin, so wie das natürlich ist für unsere Kunden und alles. Man gibt immer alles auf Lösung. Bei Stefan ist das anders. Stefan sagt immer, versuch die Leute selbst auf die Lösung zu bringen und indem sie selbst auf die Lösung kommen, auch deine Mitarbeiter, wenn die zu dir kommen und haben ein Problem, hinterfrag sie. Da ist sehr viel auf Fragen aufgebaut. Wie findest du das mit dem Vertrieb?
Also ehrlich gesagt, mir geht es ein kleines bisschen zu langsam. Wir sind jetzt seit November mit dem Stefan im Vertragsverhältnis und machen das. Wir haben jetzt Mitte Januar oder Ende Januar schon sind, sind drei Monate schon vergangen. Wir haben bis dato noch keinen Mitarbeiter für den Vertrieb gefunden, der dafür auch passen würde. Was mich natürlich auch immer weiterbringt. Ich weiß, wir sind immer, wenn jemand zu uns kommt, geben wir ihm eine Lösung, was nicht richtig ist. Also es geht auch darum, wie geht man mit Mitarbeitern um? Wie motiviert man Mitarbeiter zur höheren Leistung? Das ist bestimmt nicht das, dass ich, wenn er mit einem Problem zu mir kommt, ihm eine Lösung gebe und mache das so und so. Damit motivierst du niemand, sondern die müssen ihre eigenen Lösungen finden Und das haben wir viele Jahre ja auch gemacht, dass wir die Mitarbeiter immer versucht haben, mit irgendwas anderem zu motivieren und dann feststellen mussten, doch so motiviert waren sie ja gar nicht. Es gibt keine Frage. Wir haben ein echt super cooles Personal und super Team hier an Bord mit ganz, ganz wenigen Kündigungen und ganz wenigen Wechsel hier im Unternehmen. Wir haben viele langjährige Mitarbeiter mit über 20 Jahren Betriebszugehörigkeit und das muss man dann im Alter, was ich ja auch du schon mittlerweile bin, muss man das dann auch mal lernen, dass es eine andere Zeit gibt, Leute zu motivieren. Früher wurde das alles mit Geld gemacht, da ist man mit wegen Geld sonnabends und sonntags von mir aus noch arbeiten gegangen. Die Zeiten sind aber jetzt vorbei. Man muss es jetzt ein bisschen anders machen und es ist eine schwierige Aufgabe, jetzt das nochmal umzuändern. Aber ich bin da gern dabei, ich mache das auch gern noch mit. Wie gesagt, lebenslanges Lernen ist für mich genauso wichtig wie alles andere und ich will euch da auch noch eine ganze Weile begleiten oder uns begleiten.
Ja genau. Lebenslanges Lernen. Du sagst, wir sind, wir sind ja auch immer viel unterwegs. Wir gehen ja auch für dieses lebenslange Lernen, gehen wir auch immer wieder auf Seminar rein, besuchen die gerade auch übers Wochenende Freizeit etc. Wie machst du das? Wie kommst du damit klar? Wie kannst du dein Beruf mit deiner Familienleben miteinander verbinden? Und man hat ja auch noch Hobbys, also dem, wo man nachgeht. Wie schaffst du das?
Also ich habe lernen müssen. Es ist aber schon eine ganze Weile her, dass 16 Stunden in 16 Stunden Tag und das mal sechs Tage nicht das Nonplusultra ist, sondern wir haben ja verschiedene Tools auch im Unternehmen uns integriert, wie Teams, wie ein Planner, dass wir uns wirklich auch Zeiten setzen, wann wir was tun. Und damit kann man auch effektiver arbeiten, muss ich ganz ehrlich sagen. Auch Einsatz von KI Gefährdungsbeurteilung nenne ich da jetzt bloß mal oder unser Sicherheitsfachkraft oder Sicherheit der Simon, der uns unsere Gefährdungsbeurteilung über KI löst, kann man ganz, ganz verschiedener Meinung drüber sein. Uns hilft es einfach weiter und spart uns unheimlich Zeit. Und die will ich natürlich auch nutzen, entweder unserem Kunden, unserer Weiterbildung oder auch meinen privaten Sachen zugutekommen lassen. Ich bin auch noch Stadtrat bei uns hier in Rosswein. Ich habe auch alle 14 Tage donnerstags immer Stadtratssitzungen. Ich habe Fraktionssitzungen, die dann auch abends immer abgehalten werden. Und ich versuche dann halt auch mal in der Woche einfach auch mal 15 Uhr nach Hause zu gehen und vielleicht meinen Enkel in Leipzig vom Kindergarten mal abzuholen. Also ich versuche das schon irgendwie in Einklang zu bringen. Was muss, das muss, das ist klar, aber nicht alles, was muss, ist auch sofort ganz, ganz wichtig. Vielleicht hat es auch noch mal einen Tag Zeit, um zu reifen.
Genau. Und ist ja auch nicht, wenn du zu Hause bist, ist ja nicht, dass du zu Hause bist, weil du bist ja weiterhin erreichbar. Und gerade durch die digitalen Tools und durch die Apps, durch die Dashboards, die wir uns gebaut haben, haben wir immer irgendwo den Überblick. Also wenn es sein muss, können wir auch von zu Hause jederzeit sofort handeln.
Genau. Genau.
Vor uns hatten wir das Thema Azubis schon mal kurz angeschnitten mit unseren Auszeichnungen. Und jetzt noch mal eine Frage zu den Azubis. Wir sind ja nur, wie gesagt, so ein ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb. Wie wollen wir die nächsten Jahre weiter damit vorangehen? Was wollen wir vielleicht noch verbessern? Wir sind gut unterwegs, aber wir wissen, man kann immer noch eine Schippe drauflegen. Hast du da irgendwie einen Tipp für alle, die draußen auch auf dem Markt sind, die Hey, ich schicke keine Azubis und das wird alles nichts, weil wir wollen ja praktisch auch die Leute, dass sie besser werden, dass uns nicht nur unsere Mitbewerber, sage ich mal, dass die auch, dass die wirklich auch den Erfolg mitführen können. Wir zeigen es immer, wir machen es vor, sie schauen viel bei uns, nehmen viel an und der eine mehr, der andere weniger. Aber was ist so dein Tipp dafür, dass sie wirklich.
Also ich muss immer sagen, der Spruch, den ich bei jedem sage, ist, wenn du nicht sichtbar bist, wirst du auch nicht gesehen. Also die Internetseite muss fit sein, die muss auf dem modernsten Weg sein. Social Media muss betreut werden. Du musst dich zeigen in Schulen, du musst dich in der Öffentlichkeit zeigen. Du musst präsent sein, wenn Stadtfeste sind. Du musst unterstützen. Du musst einfach sichtbar sein, dass die Kiddies oder die Jugendlichen dich auch sehen. Und das ist nicht immer der LKW, der durch die Straßen fährt oder nicht immer ein Gerüst, was da irgendwo in der Stadt steht mit dem fetten Plakat Sucher, Mitarbeiter. Ich glaube das muss man ein bisschen anders machen. Ich bin jetzt gerade wieder dran, bei uns im kleinen Ort eine Azubi Messe mitzugestalten. Also wir wollen uns da ein paar Unternehmer haben uns da jetzt mal Gedanken gemacht, warum Es gibt in allen umliegenden Städten gibt es so kleine Ausbildungs Wiederkehrungsmessen oder sowas und wir wollen das jetzt in Rosswein versuchen zu installieren und da bin ich gern bereit, auch in eine Mail mehr zu gehen hier für unsere Stadt, dass wir das irgendwie hinkriegen. Da werden jetzt in den nächsten Tagen die ersten Gespräche, also wie gesagt, die ersten Gespräche laufen und das ist wichtig, dass man den Leuten zeigt, was man tue Gutes und rede drüber. Viele tue Gutes und rede nicht drüber. Doch man soll drüber reden, Man muss auch in die Öffentlichkeit bringen, denn wie gesagt, wenn es niemand sieht, wird man auch nicht gefunden. Das ist so meine Strategie, die ich verfolge und ich glaube, mit der sind wir in der letzten Zeit auch ziemlich gut gefahren mit den Bewerbern, denn wir haben heute schon zwei unterschiedene Ausbildungsverträge für August 2026 und wir haben jetzt gerade mal Ende Herde war.
Genau, also das ist schon eine Hausnummer. Und selbst auch bei den Ausbildungsverträgen, ich meine, ich denke mal jetzt auch so an unseren Praktikanten, Wir haben ja jemanden gerade, der ist jeden Montag einmal auf dem Hof so einen halben Tag und dann begleitet der das oder begleitet unsere Lagerarbeiter mit und der ist ja auch, er möchte gern bei uns anfangen, ist aber nicht ganz, braucht auch noch irgendwo ein Schuljahr dazu und wir haben auch gesagt, wenn du das möchtest, dann muss sich bei dir in der Schule auch noch ein bisschen was verändern. Wir wollen ja auch, weil wir ja auch gemerkt haben, dass wir in der Schule, wenn wir, ich sag mal, junge Leute einstellen, die wo Mathe, Physik nicht ganz so gut sind, dass sie sich in der Schule relativ schwer tun und somit geben wir den Menschen auch eine Chance, noch mal sich zu entwickeln, haben die noch ein ganzes Jahr Zeit über so ein, wie heißt Überbrückungsjahr im beruflichen Fortbildungscenter und somit haben wir ja dort auch noch mal eine Chance, wo wir sagen, wir tun noch mal die Leute, den jungen Leuten noch mal extra nochmal ein bisschen Mut zu gehen.
Eine Ausbildung ist wichtig. Ich sehe das auch so, mir wäre es ganz, ganz lieb, wenn wir auch wirklich wie so eine Teilfacharbeiter, wie es früher mal gab, eine Ausbildung im Gerüst da hinkriegen würden. Da habe ich schon mit der Handwerkskammer gesprochen. Die haben mir aber die Antwort Dirk, wenn du das durchkriegst, dann bist du hier nicht mehr im Betrieb. Da kriegst du schon lange Rente. So lange dauert das. Also Straßenbauer, Betonbauer und sowas haben das ja schon durchbekommen, dass es da eine zweijährige Ausbildung, eine verkürzte Ausbildung gibt. Das sind dann Fachkräfte halt und das würde ich mir wünschen für den Gerüstbau, um noch mehr junge Menschen, denen das Lernen vielleicht ein bisschen schwer fällt, hier ins Boot, in das Handwerk zu bekommen und dass die dennoch einen Abschluss haben. Das wäre natürlich richtig mega. Dafür würde ich mich einsetzen. Wie gesagt, die ersten Gespräche sind gelaufen, aber diese, sage ich mal, Bürokratie ist sehr, sehr schwierig.
Wie sieht es aus zum Thema Lob bei dir?
Zum Thema was zum Thema Lob?
Wie sieht es da bei dir? Wir sind ja nun auch, ich sag mal, ich bin jetzt seit einem Monat in einer anderen Position. Ich habe früher öfters von Dialog bekommen, wo du sagst hey, kommt nichts passiert. Was wurde die Schulter geklopft? Hast du gut gemacht? Wie oft habe ich das bei dir gemacht? Wahrscheinlich viel zu wenig.
Also man weiß als Unternehmer bekommt man nicht das Lob. Das Lob ist eigentlich zufriedene, glückliche Mitarbeiter. Das Lob bekommt man von ganz anderen, von ganz anderen Stellen. Und zwar sind das so Ein Lob wie zum Beispiel jetzt von der DIHZ Gruppe, wenn 10 Top Gerüstbauunternehmen bei uns im Unternehmen sind und Mensch, ihr habt wirklich ein geiles Unternehmen aufgestellt. Das ist doch das größte Lob, was man bekommen kann. Da ist auch mal dieser kleine Schulterklopfer, wo man einfach mal Mensch, toll, aber wer klappt denn sein Arbeitgeber schon auf die Schulter? Und das hast du geil gemacht? Es ist halt wirklich sehr, sehr selten, dass man das von einem Mitarbeiter oder so bekommt. Es würde auch mal gut tun, gibt es überhaupt keine Frage. Aber ich denke, viele Leute oder viele Mitarbeiter denken sich das schon, sonst wären sie ja nicht mehr da im Unternehmen. Also ja, es wird immer über Lob. Es muss alles immer viel gelobt werden, gelobt werden, gelobt werden, gelobt werden muss, wenn was Besonderes passiert. Ich bin der Meinung, wenn man so ganz normal seinen Job macht, kann man auch sagen danke, gibt es überhaupt keine Frage. Aber übermäßige Lob für, sage ich mal, normale Dinge finde ich übertrieben, weil dann erwartet man Lob, wenn man auch einfach nur seine Arbeit macht, die man bezahlt kriegt, die man vertraglich vereinbart hat, die man einfach auch nur tun muss. Also wenn jemand mit zugebundenen Schnürsenkeln über den Hof läuft, muss ich ihm nicht sagen, das hast du toll gemacht heute früh. Du hast deine Schuhe zugebunden. Ne, ich kann mich freuen, wenn er sie geputzt hat. Da würde ich einen Loop geben und Mensch, Junge, ich sehe, du hast deine Schuhe geputzt. Das ist echt cool. Halten die Schuhe nur ein halbes Jahr länger. Dafür bin ich ja aber bloß loben, um zu loben, finde ich einfach übertrieben.
Da vergeben mir ja inzwischen auch schon die Schuhcreme an unsere Jungs, weil sie aus den Elternhäusern kommen, wo sie noch nicht mal wissen, was Schuhcreme ist.
Genau, ich habe mir noch vorgenommen, einen Schuhputzlehrgang hier im Unternehmen zu integrieren. Ich werde es aber erst im Frühjahr machen, wenn die Schuhe dann wieder trocknen, trocken sind, sonst werden dann wieder nasse Schuhe geputzt.
Ich stehe das auch mit Lob. Das ist ein Geben und Nehmen. Und für uns ist ein Lob auch, ich sag mal, so eine Auszeichnung wie bei dir der Ludwig, er bei selber dieser Lobs. Das sind Anerkennung, die wir bekommen Und das sind vor allem auch externe Sachen, die du bekommst, wo die erkennen, hey, das habt ihr toll gemacht.
Größtes Lob kriege ich jeden Dienstag früh, wenn ich zu meinem Netzwerk komme und die Leute und 36 Leute freuen sich, dass ich da bin und das kriege ich zu spüren. Hey Dirk, du bist wieder da und schön. Ich habe weitestgehend Anfahrt weg von unseren ganzen Mitgliedern. Ich Fahr jeden früh zwei oder 43 Kilometer hin und 43 Kilometer zurück und die Leute freuen sich, dass ich da bin. Das ist doch geil.
Das ist auch mega. Und da sind wir schon beim nächsten, wo ich Du hast jetzt von Freunden geredet und ich sag mal zum Thema Dankbarkeit. Dankbarkeit ist ja auch so ein Thema. Für was bist du dankbar?
Für was bin ich dankbar? Erstmal bin ich dankbar, dass ich halbwegs noch gesund bin. Mir ging es 2014 schon mal schlechter, da habe ich eine OP am offenen Herzen gehabt und ich sage, man kann eigentlich schon dankbar sein, dass man jeden früh gesund aufsteht wieder und abends gesund ins Bett geht. Das kriegt man immer gar nicht so richtig mit. Bloß man lernt es erst schätzen, wenn man wirklich krank ist und vielleicht doch bettlägerig ist. Ich bin ganz dankbar für meine Familie. Also wir haben wirklich mega gute, coole Familie, wo es keinen Streit gibt, wo es kein Theater gibt. Wir halten wirklich fest zusammen in der ganzen Familie von meiner Frau Ulrike diese Seite. Wir haben da eine ganz, ganz enge Beziehung und ich bin auch dem Walter dankbar. Nicht bloß im Nachhinein, sondern dem bin ich schon immer dankbar. Walter ist natürlich auch ein Typ, der mich auch ziemlich geprägt hat. Und das erste, was Walter für mich gemacht hat, was wirklich groß war, er hat 500 D Mark damals von seinem Lohn abgegeben, um den mir zu geben, wo ich in die Bauleitung gekommen bin. Also das macht nicht jeder, muss ich ganz ehrlich sagen. Es gibt jeder 500 d mark von seinem lohn ab, dass ich in die Bauleitung. Der Hintergrund ist, ich bin krank gewesen, ich habe einen schweren Bandscheibenvorfall gehabt, konnte kein Gerüst mehr bauen, war damals Gerüstbauer unter Walter und Walter hat gesagt, ich will dich nicht verlieren, ich will dich ins Büro nehmen. Und da wurde mir dann ein Lohn angeboten, den ich nicht annehmen konnte. Der ging einfach nicht. Ich konnte mit dem Lohn einfach, der war nicht auskömmlich. Und Walter hat aber gesagt, nee, ich will den Eckart in meinem Büro haben, er soll Bauleiter werden und wenn der Lohn nicht auskömmlich ist, verzichte ich auf 500 DM meines Lohnes, dass er das dem Eckart geben könnt. Und ehrlich gesagt, da bin ich Walter heute noch dankbar. Das habe ich auch schon viel mal gesagt, dass es wirklich so der Anfang war, unsere Beziehung, die wir miteinander hatten oder haben. Also wir telefonieren Auch und schreiben WhatsApp. Das ist für mich Dankbarkeit. Also wirklich, das werde ich auch nie vergessen. Und Das ist mittlerweile 25, ne? Das ist noch länger her. Das ist fast 30 Jahre her.
Genau, sind fast 30 Jahre, das jährige, das kommt ja noch.
Genau.
Das andere war aber zu anderen Zeiten noch davor.
Das war noch unter Gemeinhardt München. Genau, da war der Leiter noch eingesetzter Geschäftsführer gemeinsam mit dem Herrn Gemeinhard. Und genau die Entscheidung kam dann damals von dem Herrn Gemeinhardt, der gesagt hat, nee, so einen Lohn kann der Eckhardt nicht kriegen.
Okay, ja, das für mich tatsächlich bleibt man gleich mal dabei, auch Dankbarkeit, das ist tatsächlich das, was mir meine Eltern gegeben haben oder wo ich wirklich sehr dankbar sein muss, dass meine Eltern wirklich mich immer unterstützt haben, immer an mich geglaubt haben und deswegen auch mal so hart wie das klingt, vielleicht ab und zu mal so auf Deutsch gesagt, Arsch gelatscht haben und haben gesagt, hey, mach das, tut das, auch wenn du jetzt noch keinen Sinn dafür siehst, tut das. Wenn ich überlege, früher mit der Schule, wo ich gesagt hab, dann ist das gezogen. Die haben, Junge, mach das, haben wir einen Arsch gelatscht und das war auch gut so. Das ist das, wo ich sage, heute muss ich sagen, heute bin ich da sehr dankbar und heute sehe ich da auch so ein bisschen meine Kleider drin, die ist da so ein bisschen Obst auf der Grill, obwohl sie gerade so, natürlich die Mädchen, besser wie Papa, klar, aber trotzdem, wo ich ihr auch immer wieder in den Arsch trete, auf Deutsch gesagt. Und Mädel, mach das, du wirst es merken, später wirst du es brauchen. Und ich erzähl dann auch immer solche Geschichten. Da sagt sie, Papa, das hast du mir schon mal gesagt. Ich sage, okay, ich sage Wissen auf dich dran erinnern kannst. Ja, das sind auch Geschichten, weil ich gerade sage, Geschichten hast du da, Du hast jetzt schon gerade die Geschichte erzählt von dir und Verwalter, hast du irgendwas anders noch, wo du sagst, das würde ich gerne noch erzählen, die Geschichte? Wir haben jetzt gerade auch so nebenbei ist mir gerade so das Jährige eingefallen, das kommt, was jetzt vor uns steht. Willst du da noch eine Geschichte erzählen, oder?
Ja gut, in 25 Jahren ist natürlich ganz, ganz viel passiert, was wir da so gemeinsam gemacht haben. Ich habe noch eine Geschichte, die habe ich aber auch schon ein paar Mal erzählt und zwar, ich sage immer, wir sind deutschlandweit unterwegs, von Norden zum Süden, vom Osten zum Westen und wir haben auf der Insel Bokum schon einen Leuchtturm eingerüstet und im Bayerischen Waldbrücken aus Holz gebaut und mir fällt eigentlich dieses Leuchtturm in Borkum fällt mir immer wieder ein, weil das war so grandios. Wir haben das kalkuliert für einen Korrosionsschützer und haben dann gesagt, okay, wir fahren nach Burkum. Ich bin dann zur ersten Baubesprechung hochgefahren und wir sind dann zweieinhalb Stunden mit der Fähre auf Borkum gefahren, haben dort schwarzen Tee getrunken und haben dann die Bahnbrechen gemacht. Ich war fast zwei Tage unterwegs alleine, nur um die Baustelle dort zu vermessen und zu machen. Es ist schon viele Jahre her, da haben wir noch nie über Drohnentechnik und über Scanner geredet. Das wurde dann noch als Plan und mit Lasermesser und so was gemacht. Und als ich dann zurückgekommen bin, da habe ich dann erstmal in die Kalkulation gucken müssen. Aber haben wir denn überhaupt diese riesenlange Überfahrt? Wir hatten Fährüberfahrten und alles kalkuliert, aber haben wir dort wirklich kalkuliert, zweieinhalb Stunden mit der Fähre dort rüber zu fahren? Es war nicht ganz so kalkuliert, aber das ist eigentlich Wir sind dann rüber mit zwei großen LKWs und Hänger auf die Fähre und haben das Gerüst gebaut, sind auch wieder zurückgefahren und beim Abbau dann ist unsere Kolonne, es waren drei Mann, aber mit zwei LKW und Hänger sind dann rübergefahren und es sollte dann auch fertig sein. Und da rief mich der Vorarbeiter an oder ich habe ihn angerufen, ich weiß gar nicht mehr so richtig, wie sieht es aus und seid ihr fertig? Und ich weiß noch, der Jens Mann war das damals, der heute auch noch im Unternehmen ist, der du wir können aber nicht zurückkommen. Ich sage wie es ist, August, wir haben hier 35 Grad Hitze hier in Sachsen, was ist dort los? Hier ist eine Sturmflut und da war eine Sturmflut in der Nordsee und da ist keine Fähre gefahren. Das drei Tage lang keine Fähre gefahren. Die Jungs, die hatten nur das Glück, die konnten in ihrer gebuchten Unterkunft bleiben, weil ja auch keine neuen Urlauber auf die Insel gekommen sind, die eventuell die Unterkunft sein sollte. Und wie gesagt, da haben die dort drei Tage auf der Insel gewartet, bis die Sturmflut vorbei war. In Sachsen waren 35 Grad plus und die dort oben haben gedacht, die Welt geht runter. Und das ist so eine Erinnerung, da muss ich immer drüber schmunzeln, was da von einem Moment zum anderen auf dich zukommt. Ich hatte ja auch mit den Leuten gerechnet, dass die hier wieder eingesetzt werden. Die waren aber nicht da, die können ja nicht mit der Fähre nicht kommt, da kommt sie nicht. Und das war so ein einschlägiges Erlebnis, was ich auch immer wieder erzähle. Und wir haben jetzt auch auf unserer Messe, haben wir auf dem Messestand das Bild von der Insel Bochum, von diesem Leuchtturm. Das haben wir auch darauf gemacht, weil das ein Leuchtturm ist und wir immer leuchten wollen, wie ein Leuchtturm mit unserer Strahlkraft nach außen. Bleibt mir das immer so im Gedanken hängen, wahrscheinlich bis an mein Lebensende.
Genau, das hat bloß noch keiner mitgekriegt, dass alle Leuchttürme eigentlich unser Logo nach außen hin tragen, die großen Schiffe vorbeifahren, kommt unser Logo vorbei, auch ein Leuchtpunkt in der Branche sind. Und wir werden auch tatsächlich von außen so gesehen. Ich habe gestern tatsächlich, ich sag mal, der Walter hatte ja kurz noch jetzt noch einen Dreh gehabt mit dem MDR und gestern Abend wurde Das ausgestrahlt um 19 Uhr im Sachsenspiegel und ich habe eine Nachricht aus Bayern bekommen. Ich habe ja das gerade gesehen von dir, dein Papa, das ist ja, das ist ja Wahnsinn. Und dann sagen die noch, Mensch, ich habe ja gar nicht gewusst, dass er so krank ist und so, wo ich dann sage, da haben wir aber schon mal drüber gesprochen. Aber gut, aber das ist einfach, man wird nach außen hin gesehen, man sieht auch durch so einen Beitrag zum MDR Sachsen, selbst in Bayern ist man da gesehen und so ist es. Wir werden immer wieder gesehen, Aber jetzt hast du vor uns auch gesagt, Mensch, da saßen die da oben und saßen drei Tage fest. Das ist ja dann schon auch wie es Jungs mit der Notfall, Notfall haben wir ja bei uns auch schon im Unternehmen Kopf gemacht. Wie ist es denn bei uns, wenn die jetzt mal nicht da sein würden, wie würde es weitergehen? Haben wir einen Notfallplan, Notfallstick.
Falls du das nicht willst. Ja, dann haben wir, den haben wir schon seit vielen Jahren. Da liegt in einem Bank Safe. Genau, Zugang haben vier Leute bei uns im Unternehmen zu diesem Bankfach. Da wird alle Vierteljahr aktualisiert, Dort sind alle Notruf Telefonnummern drauf, dort sind alle Verträge eingescannt, dort sind alle Arbeitsanweisungen, wie man umgehen wird, dort sind selbst Nachfolgeregelungen drin. Wenn uns was passiert, dann haben wir wirklich schon seit vielen Jahren, ich glaube, haben wir gemacht 2014 oder 13, als das mit unserer, als der Walter auch erkrankt war, ich ein Jahr später erkrankt bin, haben wir gesagt, hier müssen wir was machen, hier können wir das nicht einfach so lassen. Und ja, also ich glaube, da Appelliere ich auch an alle Zuhörer, die heute vielleicht den Podcast hören, macht euch Gedanken, wenn euch mal was passiert, wie es weitergeht. Wir haben ja in unserer Branche auch schon mehrere solche Fälle gehabt, auch in der kurzen Vergangenheit, wo dann Kennwörter nicht mehr da waren, wo dann Passwörter weg sind, wo dann keiner mehr auf irgendwelche Dinge Zugriff hat. Überlegt euch das, was ihr euren Nachfolgern antut, sag ich mal, und auch euren Familien. Also es kann jedem immer mal was passieren. Ich will da überhaupt nicht schwarz malen, aber regelt, regelt es einfach, dass es weitergehen kann und einfach einfach weitergehen kann. Weitergehen tut es immer, aber dass es einfach weitergehen kann.
Natürlich weiß ich, dass wir das haben, weil die wurden ja beide Spiel aktualisieren. Ich wollte es auch von dir noch mal hören, dass du den Leuten praktisch draußen dazu noch mal was sagen kannst, weil es ist wirklich wichtig, gerade in solchen Situationen, wenn ich überlege, so wie du gerade sagtest, das war ja damals beim Walter und bei dir, das kam ja ziemlich zeitnah hintereinander und fast gleichzeitig und wo er dann auch sagte, ne, das ist schon schwierig und da macht man sich dann einfach mal Gedanken drüber, wie das schon wichtig. Ja, freut mich. Das ist echt super, dass das so gut geklappt hat. Ich würde sagen, wir sind jetzt auch am Ende von unserer Zeit, wir wollen das nicht zu lang ziehen und ich möchte den Zuhörern da 1000 noch mitgeben. Wer mehr von uns wissen will, kann in dem letzten Buch von Walter, da haben wir beide auch einen Artikel mit reingeschrieben und darf dort gerne noch mehr dazu lesen. Das heißt immer gut gerüstet mein Leben zwischen Baustelle und Bibel und wir beide haben da auch noch, durften damit dran teilnehmen und ich bin auch sehr dankbar, dass wir das heute gemacht haben. Mein erster Podcast, dass du mich dabei unterstützt hast. Ich hoffe, man hat meine Aufregung nicht gemerkt. Es ist alles was Neues ist neu.
Du hast ein gutes Konzept geschrieben, muss ich sagen. Hat mir vorhin noch rüber geschickt, dass mich Trainings darauf einstellen kann. Ich bin sowieso spontan, ich kann da immer irgendwo reinleuchten. Ich habe mich natürlich auch optisch ein bisschen angepasst an dich, an meinen neuen Geschäftspartner, sagen auch viele, aber ich kann da nichts dafür. Meine Frau wollte das unbedingt, dass ich jetzt ab jetzt Bad brauche. Sie hat gesagt, das sieht schöner aus, wenn ich im Alter dann auch ein bisschen Bartwuchs. Ich habe gar nicht gewusst, dass ich den Bartwuchs habe, habe mich immer schön rasiert. Ja, Ingolf, danke dir und hier an unsere Leser auch noch. Es gibt auch immer noch unser Mutmacherbuch, das Praxishandbuch von zwei verrückten Unternehmern. Es sind noch ein paar da, kostet ein Schein. Also wer da auch mit Widmung irgendwie was haben möchte, gern irgendwie eine Mail oder irgendwas an mich mit Adresse und wir schicken euch dann so ein Buch, Zurechnung liegt dann drin oder irgend so was. Kriegen wir schon hin. Wie gesagt, auch die Bücher sind noch da. Und Ingolf, ich wünsche dir ganz, ganz, ganz viele interessante Podcast Begleiter, den du so die kleinen Kniffe und Erlebnisse auch rauskitzeln kannst in deinem Gespräch. Und ja, ich freue mich auf die viele nächste Zeit mit dir mit unserem Team und dass wir auf Erfolgskurs bleiben.
Das werden wir bestimmt, lieber Dirk, das kriegen wir hin. Dafür sind wir ja, ich sag mal, schon lange zusammen bzw. Oder arbeiten wir zusammen jetzt anders zusammen, aber schon zusammen Und ich bin da vollkommen überzeugt davon, dass das auch aufgrund, wie manche sagen, der jetzt wirtschaftlichen schlechten Lage, das wird weitergehen. Wir sind wirklich auf Erfolgskurs und so wird es auch bleiben, weil wir haben nicht für umsonst so viel Anstrengung gemacht, um das zu erreichen, was wir jetzt erreichen. Okay, vielen Dank an meine Zuhörer, vielen Dank, dass ihr dabei wart und seid bitte auch das nächste Mal wieder dabei, wenn es wieder heiß Von den besten lernen Gespräche mit Ingolf. Danke, auf Wiederhören.
Ciao.
Von den besten lernen der Podcast mit Ingolf Stuber.
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