Miss Universe spricht Klartext: So lief meine Ausbildung bei OTL wirklich! OTL Uncut #4

YouTube interview (OTL Uncut #4) with Lia, a professional bikini athlete from Cologne and Miss Universe 2024. Lia describes her athletic background (childhood swimming and gymnastics), transition into bodybuilding (first competitions in 2022), competition frequency and seasons, and her coaching business. She details completing OTL's Trainer B license—highlighting anatomy and cardiovascular modules—explains why she chose formal education over self-study, and gives practical coach-advice (empathy, passion, perseverance). She outlines a heavy competition year with world and regional championships and a prolonged contest diet (April–October).
Questions this video answers
Miss Universe 2024
Early 2022 (first competition in 2022).
At least 4 per year; she suggested a broader estimate of about 10–12 across multiple seasons.
Trainer B license (OTL).
World Championship in southern France on 7–8 June; Asia Pacific Championships in Tokyo in August; Miss Universe in Malaysia in October.
Hi und herzlich Willkommen auf unserem YouTube Kanal, herzlich willkommen bei unserem neuen Format OTL Uncut. Ich habe es schon auf Instagram angekündigt. Neben mir sitzt Lia und wir sind hier im AI Fitness in Köln Poll und wir haben uns gedacht, wir unterhalten uns heute mal ein bisschen und ihr lernt die Lia gleich kennen und wir werden auch noch zusammen trainieren. Da werdet ihr auch noch ein bisschen was von sehen. Und ich möchte euch einfach Lia mal vorstellen, so ein bisschen ihre Geschichte, ihren Weg erzählen und deswegen würde ich herzlich willkommen, Lia. Schön, dass du da bist.
Dankeschön.
Stell dich doch einmal vor, bitte.
Das freut mich total, dass ich heute hier sein darf. Und ich glaube, wir können den Leuten ganz, ganz viel über die Ausbildung mitgeben und auch über meinen Weg als Profibikiniathletin. Genau, also ich bin Lia, komme aus Köln, habe vor dreieinhalb Jahren mit Bodybuilding angefangen. Vorher habe ich Leistungsstunden gemacht und in den Sport meine große Leidenschaft gefunden, habe das alles noch gar nicht so wirklich realisiert, dass ich jetzt schon zweifache Weltmeisterin und Miss Universe bin und habe auf meinem Weg so extrem viel gelernt und es ist wirklich auch jetzt meine Leidenschaft, das an andere weiterzugeben.
Sehr, sehr cool. Schön, dass du da bist. Ich habe mir so ein bisschen Notizen gemacht, damit wir über alles sprechen. Ein bisschen was hast du schon angerissen? Erst Schwimmerin und Turnerin, glaube ich auch.
Geturnt habe ich auch, da war ich aber nie so erfolgreich, habe ich gemacht.
Und Jetzt Miss Universe 2024, letztes Jahr in Vegas war das. Erzähl uns mal ein bisschen mehr zu deiner Geschichte. Wie bist du ursprünglich irgendwann mal zum Sport gekommen? Also mit den ersten beiden Sportarten und wie ging es dann und wieso ging es dann in Richtung Bodybuilding?
Ja, also Sport war schon immer meine Leidenschaft als Kind. Ich habe mit sieben, glaube ich, angefangen zu schwimmen. Also als ich ganz, ganz klein war, hat mich meine Mama schon in den Sportverein gesteckt und ich habe halt Sport immer so ein meinen Anker im Leben gehabt als Ventil, wo ich auch alles rauslassen konnte, auch wenn es mal nicht so leicht war. Und das ist halt immer geblieben, diese Leidenschaft. Und ich finde, wenn man einmal Wettkämpfe gemacht hat, egal in welcher Sportart, hat man diesen Drive einfach und man sucht immer wieder neue Herausforderungen, wo man auch wieder sich neue Challenges macht, die meistert, dadurch auch mehr Selbstvertrauen bekommt. Und das war dann halt am Anfang des Schwimmen gewesen. Ich war auch schon erfolgreich im Schwimmen, habe damals überlegt Sportsoldatin zu werden bei der Bundeswehr und über diesen Weg zu gehen, habe mich dann aber doch für eine Ausbildung als technische Zeichnerin entschieden tatsächlich damals. Und als das Schwimmen dann so zum Ende kam, also die Mannschaft hat sich aufgelöst, die Leute sind studieren gegangen, wie das halt so ist, habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet und da habe ich halt geschaut, was kannst du denn im Fitnessstudio für Wettkämpfe machen? Und da gibt es dann ja ein paar verschiedene Möglichkeiten, ob du jetzt Weightlifting machst, High Rocks oder halt eben Bodybuilding, weil zu der Zeit sogar auch noch Sophia Thieler da Wettkämpfe gemacht.
OK, wann war das ungefähr? Also welches Jahr?
2019, 2020, da habe ich das gesehen und halt auch schon auf der FIBU so andere Bikini Athletinnen und du möchtest auch mal so aussehen, das einfach mal machen, den Körper so trainieren, zu wissen, wie ist der Weg, wie komme ich dahin und entweder du hast mega Freude daran oder halt nicht, aber dann ist das auch okay. Dann war das halt so diese Erfahrung, dann stand ich das erste Mal auf der Bühne und dann hat es mich direkt gepackt. Wann war Dein erster Wettkampf 2022? Anfang 22.
Und wie viele Wettkämpfe hast du jetzt seitdem gemacht?
Ich will jetzt nichts Falsches Sagen, aber mindestens 4 im Jahr.
Mindestens 4 im Jahr. Krass, das ist schon viel. Das ist schon viel.
Vier, acht, zwölf, 22, 23, 24, sagen wir mal zehn bis zwölf.
Sind es immer vier in einer Saison sozusagen gewesen wahrscheinlich oder sind die über das ganze Jahr verteilt gewesen oder eher nah beieinander?
Also ich empfehle immer, ich habe einmal das ganze Jahr durch Wettkämpfe gemacht. Das ist sehr hart für den Körper, weil du bist auf Dauer Diät. Ich mache meistens eigentlich immer nur die Herbstsaison und dann vier. Aber 2022 also sogar in meinem ersten Jahr, habe ich die Frühjahrs und die Herbstsaison gemacht. Aber das war auch wiederum wichtig, um halt die Bühnenpräsenz, die Erfahrung zu sammeln, sich auf der Bühne zu präsentieren, sicher zu werden, grundsätzlich besser eine Saison machen.
Und dann das Highlight Ende letzten Jahres war es in Vegas Miss Universe.
Ja, das war das Highlight, wo ich halt auch wirklich über zwei Jahre dann darauf hin trainiert habe.
Im krass, sehr, sehr stark. Herzlichen Glückwunsch. Was machst du sonst, wenn du nicht.
Gerade Bodybuilding machst, wenn ich nicht gerade Bodybuilding mache? Also man muss dazu sagen, der Sport nimmt sehr viel Zeit ein. Ich sehe das immer, wenn ich das mit Film vergleiche, weißt du, da konnte ich auch mal noch feiern gehen und Alkohol trinken, da konnte ich auch mal noch essen gehen mit Freunden und all das, was jetzt natürlich extrem weniger ist. Also ich sage immer so die drei Monate vorm Wettkampf lege ich so einen Schalter rum und dann dreht sich alles um den Sport. Aber die andere Zeit, also auch in der Offseason mache ich auch sehr, sehr gerne was mit Freunden. Ich liebe es, um die ganze Welt zu reisen, an unterschiedlichen Orten zu trainieren und halt eben das Thema Coaching, also auch meine Leidenschaft an andere weiterzugeben, Personal Trainings zu machen, auch Online Posing und auch Posing in Präsenz. Hier, wo wir gerade sitzen, gebe ich auch Posing Workshops, dass die Mädels, die dann auch auf die Bühne gehen, das erlernen können.
Cool. Zu dem Punkt Online Coaching, Postner Training kommen wir später noch. Mich interessiert auch, du hast ja Lizenzen, Ausbildungen bei uns gemacht. Welche und wieso oder was hat es dir gebracht?
Ja, ich habe die Trainer B Lizenz gemacht. Es hat mir insofern was gebracht. Also was ich sagen muss, wo ich am allermeisten noch dazugelernt habe, weil ich das früher in Biologie auch gar nicht hatte, war das ganze Thema Anatomie. Also es ist ein zähes Thema, aber im Endeffekt fand ich es super interessant, weil ich mich auch sehr viel mit meinen Muskel Connection beschäftigt habe und halt auch wirklich mal zu sehen, wie ist so ein Bizeps aufgebaut, wie trainiere ich den am besten? Was macht er eigentlich, wenn ich die Übung ausführe? Und das halt dahinter noch zu verstehen. Das war für mich so das Coolste jetzt an der Trainer B Lizenz Ausbildung. Und du fragtest noch warum?
Ja, genau. Wie bist du darauf gekommen und was war der ausschlaggebende Punkt für dich, dass du gesagt Hey, ich will da tiefer rein, ich will das besser verstehen und für dich ist der richtige Weg, eine richtige Ausbildung zu machen und nicht dir alles irgendwie mit YouTube oder dergleichen beizubringen.
Das war nach meinem ersten Weltmeistertitel, habe ich logischerweise schon sehr viele Coaching Anfragen bekommen und ich habe immer gesagt, Leute, ich bin Maschinenbautechniker, ich bin kein Coach, also Sport ist meine Leidenschaft. Ich weiß super viel darüber, ich habe da keinen Zertifikat oder so und wir leben ja in Deutschland. Man kann das Ganze natürlich auch ohne machen, aber ich finde es einfach schön, auch was zu haben, was man nachweisen kann. Also ihr seid ja super gute Ausbilder auch, was sehr, sehr gut auch angesehen ist. Ich möchte jetzt nicht im Fitnessstudio arbeiten oder so, sondern ich mache nur mein eigenes Coaching Personal Training. Aber mir war das einfach wichtig, da erstmal was haben und auch mich noch mal weiterzubilden. Also weil natürlich im Internet gibt es super viele Informationen, aber ich sag halt, eine professionelle Ausbildung ist halt eine Beschleunigung, um an ein Ziel zu kommen, weil du kannst ja selber alles irgendwie zusammensuchen, wo dann vielleicht manche Sachen nicht mehr stimmen, nicht mehr aktuell sind. Es hat sich auch super vieles verändert und da habe ich tatsächlich dann über eine Freundin, die Inken, ich weiß nicht, ob du die kennst, sagt mir jetzt sofort was, aber gehört, dass sie bei der Online Trainer Lizenz die Ausbildung gemacht. Haben und habe sie dann hey, wie war das denn? Sehr, sehr positives Feedback bekommen, vor allem was die Flexibilität halt angeht, weil ich das ja auch alles neben meinem Job gemacht habe und mich dann angemeldet.
Cool, hast eben schon gesagt, Anatomie hast du wahrscheinlich am meisten gelernt, sagen die meisten Kunden bei der B Lizenz. Welches Modul ist dir noch besonders in Erinnerung geblieben?
So dieser Bereich Herz Kreislauf System, das fand ich auch sehr spannend, auch weil ich in der Familie mit Bluthochdruck zu tun habe und da auch mal so ein bisschen den Hintergrund zu verstehen, wie das alles funktioniert. Also so Trainingspläne, Schreiben, erstellen, all das kannte ich halt vorher. Das war für mich jetzt so nichts Neues, aber so diese ganzen Körper Herz Geschichten, Sportlerherz und wie der Körper aufgebaut ist, Knochen, Sehnen, Bänder, das war halt.
So ein bisschen neu. Ja, ist auch, also das merkt man, finde ich, auch gerade heute, wenn es so um Fitness oder Bodybuilding oder allgemein Sport geht. Es wird immer mehr Menschen bewusst, wie wichtig eben auch der kardiovaskuläre Apparat ist und dass man eben nicht nur pumpen sollte, sondern eben auch selber an der Ausdauer arbeiten. Ich hab witzigerweise selbst letztes Jahr damit angefangen und ich bin so ein bisschen nerdy. Ich track hier mit Apple Watch ein Hubarn Band und ich sehe zum Beispiel meine Ruhe Herzfrequenz geht seitdem deutlich runter, meine Herzfrequenz Variabilität geht seitdem stark nach oben. Und das ist so geil zu sehen, dass das im Hinblick auf meine ganzheitliche Gesundheit einen enorm positiven Effekt hat. Und wenn man das lernt und das begriffen hat, das ist so so wertvoll. Das ist mega sehr cool. Du hast ja schon gesagt, Flexibilität. Was war davon ab vielleicht noch oder was war generell der Grund, warum du dich dann für uns für OTL entschieden hast?
Also erstmal, weil ich diese direkte Empfehlung hatte von einer Freundin und die würde mir das ja nicht empfehlen, wenn sie es nicht selber gut gefunden hätte. Und dann halt aber auch Preis Leistungsverhältnis. Also der Preis war super, dass das von überall aus machen kann, dass ich auch jetzt für die Prüfung, das war ja auch alles in Köln bei mir vor Ort. Also ich hatte wirklich sehr, sehr wenig Aufwand nur gehabt, fand es auch sehr anschaulich. YouTube mache ich ja auch selber, habe ich mir angeschaut von euch. Dann hatte ich Podcast, mir Sachen angehört und einfach schon super viele Informationen auch gefunden, die ich gut lernen kann. Ich hatte dann auch die Karteikarten und all das fand ich halt sehr hilfreich.
Du hast ja schon, als du die Lizenz gemacht hast, einiges an Erfahrung gehabt. Wie anspruchsvoll war es dennoch und wie viel hast du trotzdem neu gelernt?
Ja, Entschuldigung, ich muss mal kurz überlegen, wo ich anfange. Es waren halt gewisse Themen, wo ich noch nicht so viel Vorwissen hatte wie Anatomie, was für mich schon auch anspruchsvoll war. Einfach viel auswendig lernen im Endeffekt. Aber andere Sachen, die kannte ich schon, aber da konnte ich mein Wissen trotzdem noch mal erweitern. Auch da habe ich noch mal einiges mitgenommen. Und während ich die Module so bearbeitet habe, fand ich relativ entspannt. Aber als es dann auf die Zwischenprüfung zuging, dann kann man ja diese Testprüfung machen, da habe ich schon gemerkt, okay, du musst dann doch noch ein bisschen mehr lernen. Und dann habe ich noch mal angefangen und mir nochmal alle Module von vorne das zweite Mal angeguckt und dann auch noch mal mehr mitgenommen und die Prüfung dann auch bestanden.
Ich habe noch zwei Fragen zur Ausbildung und dann möchte ich gerne mit dir ein bisschen über dein Coaching sprechen. Wie wichtig war es für dich? Oder nein, anders. Wie hast du es geschafft, neben Vollzeitjob, neben eigenem Training die Lizenz noch unterzubringen? Nimm uns mal ein bisschen mit. Wie hast du das gemacht? Wie hast du den Alltag so gestaltet?
Ich bin grundsätzlich ein sehr strukturierter Mensch und habe halt wirklich immer so meine Routinen, wo ich alles plane und mir einen Wochenplan aufschreibe und habe das halt dann wirklich wie ein Termin in meinen Kalender gesetzt. Also meistens tatsächlich abends vorm Schlafen, weil das für euch nicht ganz optimal ist. Aber ich habe halt morgens gearbeitet, dann bin ich ins Training und dann habe ich mir abends die Module noch angeschaut und halt viel am Wochenende. Aber ich habe auch damals den Maschinenbautechniker schon in der Abendschule gemacht. Ich war das halt gewöhnt, auch dieses Samstags lernen, nach der Arbeit lernen. Und ich finde im Endeffekt auch, wenn man was macht, was einen auch super interessiert, dann fühlt sich das auch nicht so nach Arbeit an. Mich interessiert das Thema ja auch. Und ob ich mir jetzt dann abends irgendwie Fernsehen reinziehe oder das Herz Kreislauf System, dann war das für mich eigentlich immer so ein schönes Abendprogramm gewesen.
Und letztlich ist es ja das, was du eben auch gesagt hast, dadurch, dass du es dir komplett frei einteilen konntest und es eben am Abend oder am Wochenende machen konntest, bist du natürlich auch so, dass es in deinen eigenen Tagesablauf super gut zu integrieren ist. Und das ist immer das, wo ich sage, hey, das ist einfach, so macht man es heutzutage. Letzte Frage dazu. Ganz am Anfang, als ich bei OTL neu war, Das war so 2017, habe ich ganz oft gehört, naja, online, das kann ja nicht funktionieren und so. Was würdest du Leuten sagen, die diese Zweifel noch haben?
Ich glaube, das hat sich nach Corona so ein bisschen aufgehoben, dieser Zweifel, wo dann alle auf einmal von zu Hause aus gearbeitet haben und online alles funktioniert. Und das ist halt einfach diese alte Denkweise, das kann online nicht funktionieren. Man ist ja trotzdem vernetzt, auch wenn ich mal irgendwelche Fragen hatte. Ihr habt mir ja immer super schnell geantwortet und man kann sich ja trotzdem austauschen. Und es ist halt dann dieses, wie in einem Studium halt auch eigenverantwortliche lernen, dass man sich halt hinsetzt und das macht's. Also braucht da jetzt keinen Vorturner, der da steht, wo ich dann persönlich hingehe. Das ist halt auch eine Sache dann irgendwo von eigener Motivation. Dein Warum muss halt groß genug sein und dann die Disziplin, das auch durchzuziehen. Aber ich finde, jetzt ist es wirklich kein Hexenwerk. Also jeder, der da so ein bisschen Interesse für hat oder sowieso auch schon den Sport macht, wird das Meister. Da mache ich mir gar keine Gedanken.
Mit Eigenverantwortung und Disziplin sollte man das auf jeden Fall schaffen. Sehr, sehr schön. Lass uns zu deinem Coaching kommen. Wie hat das angefangen? Erzähl mal so ein bisschen, wie der Weg für dich war.
Angefangen hat das mit diesen Nachrichten nach meinen Titeln durch den Sport. Wie bietest du denn auch Coachings an? Und dann war ich erst mal, ne, aber Ich habe hier YouTube Workouts und so, die könnt ihr machen, habe das dann geschickt und dann war der Anfang bei mir mit Trainingsplänen, die ich geschrieben habe. Also aber so komplett unstrukturiert, sage ich mal. Also nicht unstrukturiert natürlich. Ein Kunde kam zu mir, hat mir gesagt, was sein Ziel ist. Hey, ich möchte Muskeln aufbauen, ich kann dreimal die Woche trainieren, ich möchte den Fokus auf Beinen haben bei den Frauen meistens. Und dann habe ich daraufhin einen Trainingsplan erstellt. Dann habe ich oft noch Personal Trainings nebenher angeboten, wo ich dann über die Trainingsausführung geschaut habe, mit den Leuten zusammen trainieren war im Gym. Und das war halt so der Anfang. Das hat mir auch schon super viel Spaß gemacht, aber man hat auch relativ schnell gemerkt, dass es einfach viel zu zeitintensiv ist, wenn man da halt viele Kunden hat, weil du kannst ja nicht jeden persönlich treffen und das alles abdecken. Und da habe ich mir dann tatsächlich auch noch jemanden mit ins Boot geholt, also eine Diplom Ernährungswissenschaftlerin, die den Part Ernährung übernimmt. Und ich habe nach wie vor die Leidenschaft immer schon mehr für das zu Training, das Posing, aber ich mache auch Mindset, Motivation, Coaching. Und dann haben wir uns da zusammengetan, dann unser eigenes Coaching aufgezogen, was jetzt auch größtenteils online stattfindet. Also wirklich, weil ich ja auch viel reise, viel unterwegs bin, auch durch die Wettkämpfe kann ich auch Tatsächlich, mache ich online Trainingseinheiten mit Kurzhanteln vor der Kamera oder die Leute nehmen mich über FaceTime mit im Gym. Das geht alles heutzutage. Es gibt halt Leute, die wollen das halt, brauchen das so ein bisschen, dass ich damit drüber schaue und anleite oder dass ich auch vor der Kamera stehe oder halt andere. Mir reicht der Plan, den zu haben und mit dir einmal im Monat zu sprechen, dass wir auch über Themen wie Glaubenssätze, gesunde Routinen, My Maske Connection, Motivation und alles Mögliche sprechen. Also das ist dann eigentlich schon sehr individuell immer auf den Kunden abgestimmt. Und natürlich die Athleten Vorbereitung auf die Bühne. Das ist dann wieder dieses ganze Thema Posing, was noch dazu kommt.
Sehr umfangreich auf jeden Fall, ja. Was sind so drei absolute Weisheiten, Basics, Dinge, wo du sagst, die sollte jeder Coach drauf haben, die sollte jeder Coach beherzigen?
Die Frage hat mir noch nie jemand gestellt. Aber das erste, was ich direkt dachte, ist das Soziale, was ganz, ganz wichtig ist. Also dass du empathisch bist, dass du dich hineinfühlen kannst in deinen Kunden erkennst, was ist sein Problem, Weil viele stellen sich selbst immer dar auf Social Media. Aber im Endeffekt habe ich halt auch gemerkt, das ist ja nicht das, was den Kunden interessiert. Also schon auch, aber es geht ja darum, der hat ja ein Problem, der will zum Beispiel abnehmen und dann muss ich dem zeigen, wie er das Problem löst. Also dieser ganze Bereich ist extrem wichtig. Dann finde ich auch eine Leidenschaft für das zu haben, was man tut, weil ich finde nichts toller, als wenn jemand sowas gefunden hat, wo er richtig verbrennt, wo man so das Leuchten in den Augen sieht, wenn er darüber spricht. Und ich finde, das sollte man als Coach definitiv haben, um halt auch motivieren zu können, anstecken zu können, weil wenn du da selber keinen Bock drauf hast, dann kannst du es auch lassen, um was anderes machen.
Das ist so.
Ja. Und halt auch als dritter Punkt vielleicht immer an sich selbst zu glauben und dran zu bleiben, weil es wird nicht so sein. Also wenn man jetzt natürlich Titel hat wie bei mir, dann kommen die Leute auch dadurch, Aber wenn du jetzt von null anfängst, werden die dir nicht die Bude einlaufen am Anfang. Und da musst du halt wirklich dann auch das Durchhaltevermögen haben und sagen, ich bleibe mit meinem Marketing über mein Social Media und alles aktiv. Und auch wenn ich vielleicht erst mal nur zwei Kunden habe, ich mache trotzdem weiter und glaube daran. Was ich kann und dass ich die richtigen Leute, da kommen wir auch schon wieder in einen anderen Bereich, Zielgruppe auch anziehen werde. Auch das zu merken, das ist bei mir super spannend. Zum Beispiel, ich habe da letztens noch mit meinen Kunden drüber gesprochen, als ich so eine sechs Wochen Challenge, Neujahrs Challenge gemacht habe. Die meisten sind so Mitte 40 und Mutter, meine Kundin. Und das ist total, ich habe sie gefragt, also ich bin 26 und habe keine Kinder. Warum kommt ihr zu mir und wollt von mir etwas lernen? Weil ich habe eigentlich viel weniger Lebenserfahrung als ihr. Und die sagen dann, Lia, schau mal, was du schon in so jungen Jahren erreicht hast und deine Ausstrahlung, wie positiv du bist und wie du das Leben mit Leichtigkeit nimmst, deine Träume verfolgst und das inspiriert uns so sehr und uns gibt es einfach ein gutes Gefühl. Das ist, Entschuldigung, jetzt kommen gerade die ganzen Tipps. Das ist auch was. Hinterlasse deinen Kunden immer positiver, als du ihn vorgefunden hast.
Sehr cool.
Also wirklich auch ein gutes Gefühl den Leuten zu geben. Es gibt so viele, ich nenne die immer Energievampire, die halt dir nur Energie nehmen. Immer nur ach, das Wetter ist heute wieder so schlecht und meine Hüfte tut auch wieder weh. Also so der deutsche Klassiker und sowas muss man halt, das geht nicht, wenn man Coaching macht. Und das ist vielleicht halt so ein ganz großer Tipp. Also so dieses positive Gefühl den Leuten zu geben.
Schön, das mag ich. Dann lass uns noch kurz einen kleinen Ausblick abschließen. Was steht und wann steht der nächste Wettkampf an?
Boah, also dieses Jahr wird heftig. Also der erste Wettkampf dieses jahr ist am 7. 8. Juni die Weltmeisterschaft in Südfrankreich. Also dieses Jahr wird heftig. Also der erste Wettkampf dieses jahr ist am 7. 8. Juni die Weltmeisterschaft in Südfrankreich. Das wird der erste sein. Da starte ich tatsächlich, weil ich jetzt noch nicht so hoch vom Gewicht bin, erst so Anfang April richtig hart in die Wettkampfdiät, weil meine Wettkampfdiät bis Oktober gehen wird. Also April bis Oktober. Dann habe ich die Asia Pazifik Championships in Tokio im August. Wow, das ist der zweite. Die sind immer in zwei Monatsabständen und im Oktober die Miss Universe dann wieder in Malaysia dieses Jahr auch sehr, sehr gespannt drauf. Und das ist halt einfach so cool, weil ich dann wieder die Athleten von der ganzen Welt treppe, das Ganze mit Reisen verbinde, natürlich durch die Ausbildung, die ich bei euch gemacht habe, auch von unterwegs aus dann arbeiten kann. Und ja, ich wirklich so meine Träume verfolge und lebe. Ich bin so dankbar, wirklich. Ich wache jeden Morgen auf, ich schreibe immer auf, wofür ich dankbar bin, dass ich das Leben so führen darf und mir das aber halt eben auch selber so kreiert habe, weil du bist halt Schöpfer von deinem Leben. Und wenn die Leute das verstehen und ich da auch durch YouTube und alles und dadurch, dass wir jetzt sprechen, das so was weitergeben kann, das bedeutet mir einfach so viel.
Sehr, sehr cool, sehr, sehr cool. Wir starten jetzt gleich ins Training für die Wettkämpfe wünsche ich dir auf jeden Fall ganz, ganz viel Erfolg. Wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben. Ich freue mich darauf. Du hast eine unglaublich coole Einstellung, eine unglaublich coole Message, die du verbreitest und behalte das bei und ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg. Ihr folgt Lia bitte auf Instagram und auf YouTube und natürlich auch uns auf Instagram. Und wenn ihr uns hier noch nicht abonniert habt, macht ihr das jetzt bitte auch. Wir gehen jetzt trainieren und bei Instagram werdet ihr dann noch ein paar Reels von unserem Training sehen, wo wir vielleicht auch noch das ein oder andere Thema aufgreifen. Post Workout Meal müssen wir immer abfragen, ist wichtig und viele weitere Sachen. Vielen, vielen Dank fürs Zusehen. Daumen hoch, abonnieren, Kommentar da lassen und wir sehen uns bald wieder. Macht's gut. Ciao, ciao.
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