02: Selbstreflexion: Ohne kannst du nicht wachsen
27 Aug 2019 · 26 min
In dieser Solo‑Folge des Podcasts The Smart Business Mom erklärt Gastgeberin Anna Hausegger, was Selbstreflexion ist, warum sie für persönliches und berufliches Wachstum unverzichtbar ist und wie sie praktisch umgesetzt werden kann. Sie definiert Selbstreflexion als die Fähigkeit, über das eigene Leben zu urteilen, und verbindet sie mit den fünf Lebenssäulen (Beruf, Soziales, Gesundheit, Beziehung, Persönlichkeit). Anhand ihres eigenen Geburtstags (30 Jahre) illustriert sie, wie ein Meilenstein zum Nachdenken anregen kann. Anschließend stellt sie konkrete Methoden vor: strukturiertes Journaling mit gezielten Fragen, einfache Meditation, etablierte Morgen‑/Abend‑Rituale, digitale Tools und Worksheets. Zum Abschluss gibt sie sechs handfeste Tipps, um die Reflexion effektiv zu gestalten (Zeit, Ruhe, Routinen, herausfordernde Situationen, sich selbst ernst nehmen, Ehrlichkeit). Die Episode endet mit einem Aufruf, ein Tagebuch zu beginnen, Fragen über Social Media zu stellen und den Podcast zu bewerten.
Chapters
Hallo und schön, dass du eingeschaltet hast, liebe Business Mom. Heute sprechen wir über Selbstreflexion. Weißt du, was Selbstreflexion ist? Wie geht das mit Selbstreflexion? Warum brauche ich das? Warum ist es wirklich wichtig, Selbstreflexion bei sich selbst zu haben? Und welche Methoden es dafür gibt, das und mehr besprechen wir gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zu The Smart Business Mom, der Podcast, der dir zeigt, du endlich deine Zeit perfekt in 24 Stunden aufteilst. Und hier ist deine Gastgeberin Anna Hausegger. Willkommen zurück, liebe Business Mom! Heute mit dem Thema Selbstreflexion. Selbstreflexion, alle mehr selbst reflektieren. Nur ehrlich, wie viele Leute wissen wirklich, was Selbstreflexion, Achtsamkeit und Selbstliebe ist? Und genau dem möchte ich heute ein wenig entgegenwirken, denn ich hatte die letzten 2 Wochen Urlaub, sozusagen Familienzeit, und hatte diese Zeit genommen, genutzt für das, um mein Leben selbst zu reflektieren. Ich hatte ein einschneidendes Erlebnis auch in meinem Urlaub. Ich wurde 30 Jahre. Und da kann man schon einmal zurückdenken, ob der Weg, den man geht, eigentlich der richtige ist. Meistens wird man zum Geburtstag oder zu Neujahr oder so sehr sentimental und emotional und überlegt, ob das das Richtige ist, was man macht, und ob man nicht etwas verändern möchte. Und ich nahm meinen Geburtstag dafür her, um zu schauen, ob der Weg, den ich gehe, der richtige ist. Aber was ist Selbstreflexion? Auf Wikipedia steht es so schön: Selbstreflexion hilft dir herauszufinden, warum es dir so schwer fällt, dein Idealselbst zu erreichen, und an welchen Stellen du ansetzen musst. Ja, kann man das vielleicht auch verdeutschen, war mein Gedanke. Im Endeffekt ist die Selbstreflexion nichts anderes als die Fähigkeit, über sich selbst nachzudenken. Das heißt, über sich selbst zu urteilen. Man nehme zum Beispiel jetzt mal die Frage her: Bin ich mit meinem Leben zufrieden? Also eine klare Ja- oder Nein-Antwort. Wenn ja, könnte man noch genauer sagen, warum. Und bei Nein weiß man ganz genau, warum man nicht zufrieden ist. Und genau das ist Selbstreflexion. Ich reflektiere mich selbst. Ich denke über mich selbst nach. Nach, und wenn es mir nicht gefällt, wie es gerade ist, kommt man zu dem Entschluss, es zu ändern, und vor allem, wie man es ändert. Denn Selbstreflexion hat sehr viel mit sich selbst zu tun, und man muss sich selbst wahrnehmen. Wahrnehmen in erster Linie deswegen, Weil wir dadurch auf uns selber schauen. Unser Leben ist sehr stressig geworden in den letzten 10 Jahren, sehr schnelllebig und sehr— also wir müssen uns immer— also wir haben immer mehr Entscheidungen zu treffen an einem Tag. Früher hatte man diese Entscheidungen nicht. Früher gab es 3 Kugeln Eis. Vanille, Schoko und Erdbeer. Heute kannst du dich entscheiden zwischen Raffaello, keine Ahnung, Apfel-Vanille, Schwarzwälder Kirsch. Es gibt auf jeden Fall mehr als 3 Sorten, somit ist die Entscheidungsfindung um einiges größer. Und viel, viel entscheidender. Und das ist der Grund, warum wir uns alles mehr selbst reflektieren sollten. Aber gehen wir mal weiter. Warum ist Selbstreflexion so wichtig? Wichtig ist es deswegen, da man sich künftig besser oder bewusster entscheiden kann. Wir wissen und wir kennen unsere Stärken besser, Wir kennen auch unsere Schwächen besser. Wir können unsere Stärken noch mehr stärken und unsere Schwächen in Stärken umwandeln. Denn bei Selbstreflexion reflektieren wir uns in allen Bereichen des Lebens, in allen 5 Lebenssäulen. Das heißt im Beruflichen, in Sozialem, im Gesundheitszustand, in der Liebe und Beziehung und mit deiner eigenen Persönlichkeit. Und in dieser Zeit musst du einfach dich nur mit dich selbst beschäftigen, und dadurch findest du deine Stärken, sehr schnell heraus. Meistens findet man die Stärken viel, viel schneller. Du wirst aber auch deine Schwächen entdecken, und dadurch kannst du deine Schwächen irgendwann in Stärken umwandeln. Denn nehmen wir als Beispiel her meine Schwäche: Ich bin ein sehr perfektionistisch veranlagter Mensch. Bei mir muss immer alles sehr genau sein und sehr perfektionistisch sein. Das ist eine sehr große Schwäche von mir. Ich habe jetzt meine Schwäche, bin ich dabei, in eine Stärke umzuwandeln. Das heißt, diese Schwäche Perfektionismus kann man sich abtrainieren. Indem man ein gewisses Wurschtigkeitsgefühl hineinbekommt. Und das wird trainiert und das muss ich trainieren. Und so wird aber meine Schwäche zur Stärke. In manchen Bereichen, wie zum Beispiel in SEO, ist meine Schwäche eine klare Stärke, denn dort muss man perfektionistisch veranlagt sein. Oder in der Buchhaltung oder Ja, ganz egal. Auf jeden Fall verstehst du, was ich meine. Deine Schwächen können ruhig auch in gewissen Bereichen Stärken sein. Du solltest es nur wissen: Wo ist deine Schwäche? Was ist deine Schwäche? Und wo kann deine Schwäche eine Stärke sein? Und das findest du nur mit Selbstreflexion heraus. Leute, die sich noch nie in ihrem Leben selbst reflektiert sind, und du fragst sie oder fragst sie vielmehr: Was ist deine Stärke? Dort wirst du hören: Ich bin zielstrebig und optimistisch und das und das. So die typischen Phrasen, die man von Bewerbungsgesprächen kennt. Aber das möchten die Leute nicht wissen. Was ist eine Stärke? Aber das ist ein anderes Thema, das schleifen wir jetzt leider nicht so raus. Du verstehst auch deine Probleme besser. Du schaffst dir die Möglichkeit, etwas zu verändern, um mit den Problemen und Schwierigkeiten umzugehen. Du verstehst besser, was dir langfristig gut tut und was nicht. Du wirst unabhängiger, du handelst eigenverantwortlich und lebst selbstbestimmt, du nutzt dein Potenzial zu 100% aus und du entwickelst dich stetig weiter. Und wenn du dich regelmäßig selbst reflektierst, erleichtert es dir auch, Entscheidungen zu fällen. Also deswegen ist Selbstreflexion auch sehr wichtig. Nehmen wir uns einen Punkt heraus: Du handelst eigenverantwortlich und lebst selbstbestimmt. Was heißt das? Du handelst eigenverantwortlich, das heißt, ich weiß, wie ich ticke, und darum kann ich leichter meine Arbeit erledigen. Und dadurch kann ich jetzt in meinem Fall besser meine Arbeit meistern. Und so entwickelst du bei Selbstreflexion meistens auch den Gang vom Angestellten zum Selbstständigen, da du mit deinem Leben dann einfach nirgends mehr zufrieden bist. Deine Probleme werden dadurch sichtbar, für dich sichtbar, aber gleichzeitig findest du neue Lösungsansätze. Wie du deine Probleme lösen kannst. Aber warum braucht man Selbstreflexion jetzt? Wir wissen jetzt, warum es wichtig ist, warum, was es ist, aber warum brauchen wir es? Selbstreflexion brauchen wir alle, davon bin ich fest überzeugt. Jeder von uns sollte, auch wenn er es nicht täglich macht, Aber mindestens monatlich oder quartalsweise, sagen wir quartalsweise, mindestens quartalsweise sollte sich jeder Mensch einmal selbst reflektieren. Das heißt, jeder weiß, wo er hin will. Also jeder Mensch, ganz egal ob Lagerarbeiter oder Oberster von Obersten, Chef, weiß, wo er hin möchte in seinem Leben. Und deswegen weiß jeder, was sein Ziel ist. Ich kann aber mein Ziel nicht verfolgen, wenn ich nicht selbst schaue, ob ich mich auch verändere. Ich als— nehmen wir mich als Beispiel. Genau darum geht es. Mit Selbstreflexion kannst du selbst deine Probleme früh genug erkennen. Wo hast du Engpässe? Wo kannst du Neues lernen? Und wie kommst du weiter? Ich zum Beispiel stehe gerade an der Herausforderung, wie ich Personal Branding betreibe. Mir hilft es jetzt nichts weiter, wenn ich mich um Mitarbeiterführung kümmere. Das weiß ich aber nur deswegen, weil ich mich selbst reflektiert habe. Ich weiß, wo ich hin will, und ich weiß, was ich dafür tun muss, um dorthin zu kommen. Und das ist Selbstreflexion und sonst eigentlich nichts. Aber wie, welche Methoden gibt es denn jetzt? Machen wir es einmal kurz. Was für Methoden gibt es denn eigentlich? Es gibt ja mehrere. In erster Linie, also die einfachste Methode in meinen Augen, ist, wenn man sich Zeit nimmt. Man nimmt sich jetzt, blockt sich eine Stunde in den Terminkalender, am besten wo einen niemand stören kann, nimmt sich seine Lieblingstasse mit seinem Lieblingsgetränk, Kaffee, Tee, wie auch immer, Und schreibt sich folgende Fragen auf: Wofür bin ich heute dankbar? Was hat heute gut funktioniert? Wie habe ich mich heute gefühlt? Was habe ich heute getan, um mein Business voranzubringen? Was habe ich heute gelernt? Was möchte ich morgen besser machen? Und meine absolute Lieblingsfrage: Warum mache ich das alles? Diese Fragen schreibt man sich auf einen Zettel oder hat schon einen Vordruck, aber am besten, man schreibt sie wirklich jedes Mal von Neuem, denn dein Unterbewusstsein schreibt während des Schreibens schon die Geschichte dazu. Und geht einmal wirklich in sich und schaut sich einfach nur die Frage an, zum Zum Beispiel: Wofür bin ich heute dankbar? Und in dem Moment fällt einem normalerweise ein, was man schreiben sollte. Dabei sollte man sich nicht selbst anlügen, denn dein Unterbewusstsein hat nichts davon und du eigentlich auch nicht. Deswegen sei wirklich ehrlich zu dir. Wenn ich jetzt lese in meiner Situation, ich habe, es ist jetzt 9:40 Uhr, ich mache das prinzipiell immer am Abend, also ich, das ist mein Schlussding, wenn ich zum Arbeiten aufhöre, also wenn mein Arbeitsalltag offiziell aus ist, setze ich mich noch hin 10 Minuten und schreibe das runter. Das ist wirklich nur geschrieben, geschrieben, geschrieben in meinem Tagebuch. Und das war's dann. Und da steht dann drinnen, wofür bin ich heute dankbar. Wenn ich jetzt um 9:40 Uhr am Vormittag mir diese Frage stelle, wäre meine Antwort einfach, dass ich gesund aufgestanden bin, noch beide Beine und Füße habe, mit beiden Augen sehen kann, noch alles riechen und schmecken darf und dass es meiner Familie gleich geht wie mir. Dafür bin ich dankbar, dass wir alle gesund sind. Und so würde ich die Fragen weiterarbeiten. Was habe ich heute getan, um mein Business voranzutreiben? Ich habe diese Podcastfolge aufgenommen, diese und noch 3 andere. Und solche Sachen, also diese Fragen, das ist meine absolute Lieblingsfrage, also Lieblingsmethode zur Selbstreflexion. Natürlich gibt es da Ausführungen, Wenn ihr möchtet, kann ich euch da auch mal ausführlichere Sachen dazu geben. Also ich kann euch auch ein Worksheet schreiben, eben mit diesen Fragen, oder einfach für ein Jahr eine Jahresreflexion. Die habe ich meistens immer am 31.12., da reflektiere ich mein Leben noch einmal. War nur spontan anlässlich meines Geburtstages, meines runden Geburtstages. Kann ich euch gerne schreiben, kein Thema. Braucht es nur in die Kommentare sagen. Aber es gibt auch noch weitere Methoden zur Selbstreflexion, für manche vielleicht leichtere Methoden, und zwar zu meditieren. Jetzt nicht Yoga oder so, sondern einfach zu meditieren, den Kopf frei bekommen von dem kompletten Alltagsstress, Alltagsentscheidungen, Alltagsleben. Einfach sich hinsetzen, die Augen schließen und über nichts nachdenken. Einfach nur schließen und sitzen. Man braucht dafür keine Meditations-Apps. Natürlich sind sie toll und super und klasse, also da werde ich auch in nächster Zukunft auch ein bisschen was mehr beweisen, mehr zeigen. Aber sich einfach einmal hinsetzen auf dem Boden oder wie auch immer, die Augen schließen und über nichts nachdenken, und dann wirst du merken, wie du nach 1-2 Minuten, wie die Gedankenströme durch den Kopf gehen, wie als wenn das kleine Mini-Autos sind, die einfach nur durch deinen Kopf ziehen, hin, links, rechts, oben, unten. Und da stehen Sachen drauf, und natürlich liest du im inneren Auge ja mit, und das liest und das rennt und das hüpft, und das nicht wahrnehmen. Und nach deiner Meditation, wenn sich das Ganze wieder beruhigt hat, schreib sie dir auf, diese Sachen, denn das sind die Sachen, die dich beschäftigen, die dich wirklich beschäftigen, nicht die Entscheidung, welche Milch du heute trinkst, ob Soja oder normal oder wie auch immer, sondern das sind die Sachen, die dich wirklich beschäftigen, so richtig zu 100%. Und diese kannst du so auch herausfinden. Das ist auch eine Art der Selbstreflexion. Noch eine Methode dafür sind Rituale einzuführen, um genau in diesen Meditationsmodus zu kommen. Das heißt, eine Morgenroutine zu haben, eine Abendroutine zu haben, desto mehr Routinen wir haben, desto leichter fällt es unserem Körper, Entscheidungen zu fällen, unserem Kopf vor allem. Denn wenn ich in der Früh schon stehen muss und schon überlegen muss, was ich anziehe, habe ich dafür schon Zeit verschwendet bzw. schon eine Entscheidung getroffen. Und wenn sie mir dann doch nicht passt, bin ich den ganzen Tag unzufrieden. Somit einfach Rituale. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Rituale, da können wir auch noch später darüber sprechen. Nicht das Thema. Auch eine Art der Selbstreflexion. Und eben meine, noch eine Art der Selbstreflexion, die ich dafür verwende, ist Tagebücher und Apps mit Selbstreflexionsanstoß. Tagebücher, also ich nehme jetzt her, ich habe ein, ich schreibe Tagebuch, das ist sehr befreiend. Am Anfang dachte ich mir, wie dumm ist es, seine Gedanken auf einem Blatt Papier zu schreiben. Ich meine ehrlich, ich bin mir vorgekommen wie ein kleines Schulkind, das sich so, wie man das in den Serien damals kannte: Liebes Tagebuch, qua qua qua. Heute, ich freue mich richtig darauf, einfach den kompletten Ärger oder alles, in das man sich in diese so am Anfang schreibe ich mein Tagebuch. Also es beinhaltet meistens eine A5-Seite, was so passiert ist, was mich geärgert hat, ja, einfach alles, was mich ärgerte. Und dann stelle ich mir meine Fragen, die beantworte ich dann natürlich auch. Es ist sehr befreiend, wenn man das eine Zeit lang macht. Das ist wirklich Und wenn dann nur drinnen steht: Heute habe ich wieder vergessen, den Müll rauszubringen. Die Müllabfuhr ist wieder ohne meinen Biokübel vorbeigefahren. Es belastet mich einfach nicht mehr dann. Weil es steht, ich habe es niedergeschrieben, ich kann es nicht mehr vergessen, aber ich habe es nicht mehr in meinem Kopf und es beschäftigt mich nicht mehr. Genau um das geht es in Tagebüchern. Sie sind sehr befreiend und sie können deinen Erfolg um 800% beschleunigen. Und das meine ich ernsthaft. Und mit voller Absicht. Wenn ihr eines aus diesen Podcastfolgen mitnehmt, dann bitte ich euch, beginnt mit einem Tagebuch. Denn Tagebücher können dein Leben verändern. Und jetzt habe ich noch einen letzten Punkt auf meiner Liste heute stehen zum Thema Selbstreflexion am Methoden-Mittwoch, der Thema Tipps. Es sagen alle immer so, ja, Selbstreflexion habe ich keine Zeit für, qua qua qua. Das stimmt schon. Ich habe 6 Tipps für dich, wie du dir deine Selbstreflexion richtig machst. Ich habe sie mir nur schnell ausgeschrieben und bitte nimm sie wahr. Und jetzt erzähle ich dir schnell die Tipps. Das heißt, Tipp Nummer 1: Selbstreflexion braucht Zeit. Meine erste Selbstreflexion dauerte 2 Stunden. Nimm dir wirklich Zeit dafür, mach es dir gemütlich. Denn es geht um dein Leben. Das ist nicht so ein schnell, schnell, schnell und das war's dann. Nein, bitte nimm dir wirklich Zeit dafür. Das meine ich ernst. Dann noch ein Tipp: Die Grundvoraussetzung für eine richtige Selbstreflexion ist Ruhe. Schalte dein Telefon aus, sperr dich ein, einfach Ruhe. Es hilft dir nichts, wenn die Waschmaschine läutet nebenbei oder der Wäschetrockner fertig ist oder der Postbote klingelt oder ein Kind von dir etwas möchte. Oder, oder, oder, oder. Es hilft dir nichts. Du brauchst volle Konzentration auf dich und deiner selbst. Deswegen schau, dass du wirklich das machst, wenn niemand da ist oder deine Kinder schlafen und du wirklich weißt, so, ich habe jetzt die nächsten 20 Minuten zum Beispiel und es kann mich niemand stören. Das ist sehr wichtig, um das alles zu verstehen. Dann Tipp Nummer 3, Punkt Nummer 3: Schaffe dir Routinen. Eben eine Morgen- oder eine Abendroutine, um einfach deinen Kopf frei zu bekommen und dich auf diese Sachen schon in Gedanken zu konzentrieren. Zähneputzen ist auch eine Routine. Deswegen führe langsam Routinen ein. Du kannst jetzt nicht von deinem Körper verlangen, dass du eine Morgenroutine und eine Abendroutine hast. Alles auf einmal, das funktioniert nicht. Dein Körper braucht circa 30 Tage, bis eine Routine zur Gewohnheit geworden ist, und 90 Tage, bis eine Gewohnheit zu einer Lebenseinstellung geworden ist. Und schaffe dir kleine Routinen und baue sie immer weiter aus. Du kannst natürlich, wenn du jetzt sagst, so wie jeden Tag 2 Liter Wasser, Wenn du das die Hälfte von diesen 30 Tagen, also nach 15 Tagen, immer noch gut machst, kannst du ja schon mit dem nächsten beginnen. Und irgendwann hast du das einfach so drinnen. Aber schaffe dir Routinen, um dich selbst zu reflektieren. Es wird dich erleichtern. Dann Tipp Nummer 4: Reflektiere herausfordernde Situationen. Herausfordernde Situationen deswegen: Reflektiere Situationen, bevor sie entstehen. Und nachdem sie entstanden sind, um zu sehen, ob deine Selbstwahrnehmung die gleiche ist. Einfach mehr mit sich selbst beschäftigen ist eigentlich die Devise. Dann Tipp Nummer 5: Nimm dich selbst ernst. Das heißt, wenn du dich selbst als Klassenclown bezeichnest, dann wird auch nur Klassenclown rauskommen. Ganz einfach. Nimm dich selbst für voll, ernst. Einfachste Methode, um richtig zu sein. Und der letzte Tipp, Tipp Nummer 6: Sei ehrlich zu dir selbst. Wenn du dich selbst belügst, belügst du dein Leben. Sei ehrlich zu dir, sei ehrlich zu dir und lüg dich nicht selber an. Du kannst jeden anlügen, wenn wir uns ehrlich sind, aber sich selbst sollte man nie anlügen. Das war alles, also das war einmal ein kleiner Auszug zum Thema Selbstreflexion. Und wie du das am besten machst? Ehrlich, nimm einen Zettel, stell dir diese 6 Fragen oder 7. Ich werde sie dir unten noch einmal in den Shownotes hineinschreiben. Damit du sie auch greifbar hast. Schreibe Tagebücher, um deine Probleme und dein komplettes Potenzial zu entwickeln. Und Selbstreflexion ist meistens der erste Schritt in die richtige Persönlichkeitsentwicklung. Und ab dann gibt es sowieso kein Aufhalten mehr für dich. Und ich hoffe, du konntest sehr viel daraus mitnehmen. Zieh dir raus, was du benötigst. Frag mich auf Instagram oder LinkedIn, Facebook, wie auch immer. Du wirst mich in fast allen sozialen Netzwerken finden. Oder schreib mir einfach hier in den Kommentaren. Ich würde mich übrigens freuen, wenn du meinen Podcast bewertest. Und ich wünsche dir heute noch Bei allem, was du tust, viel Spaß, viel Erfolg und, und nur eine organisierte Business Mom ist eine smarte Business Mom. Ich wünsche dir noch viel Spaß heute. Deine Anna.
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