3 Feb 2020 · 39 min
Anna-Carina Hausegger became a mother at 18, built a fishing supply business, and burned out juggling kids, work, and housework. On December 31, 2018, she realized bad time management was the problem. Now she coaches self-employed mothers on delegation and planning systems.
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Hallo zur ersten Folge von The Smart Business Mom. Heute möchte ich mich mal vorstellen und dir sagen, warum ich dir eigentlich etwas über Zeitmanagement erklären kann, beziehungsweise warum ich finde, dass ich eine smarte Business Mom bin. Okay, wo beginnen wir? Also, wer bin ich eigentlich? Ich werde am 10. August 30 Jahre alt, habe 2 Kinder und einen Hund und bin jetzt seit 5 Jahren mit meinem Mann verheiratet. So, das einmal zu den normalen Wer-bin-ich-Geschichten. Genau, meine Kinder sind jetzt 8 und 9 Jahre. Und ich werde 30. Das heißt, jeder, der normal denken kann, weiß, dass die letzten 10 Jahre für mich nicht leicht waren. Denn mit 18 ein Kind bekommen und mit 19 ein Kind bekommen, das ist eine sehr große Verantwortung. Im Nachhinein bin ich froh darüber, aber ehrlich, es ist eine sehr schwere Zeit gewesen. Genau, aber wenn man so nachdenkt, wer bin ich? Es ist eigentlich Es ist eine komplette Mindset-Frage in meinen Augen. Denn um mal zu wissen, wer ich persönlich bin, muss ich mich ja mal eigentlich nur mal mit mir auseinandersetzen. Und das kann für den ein oder anderen eine sehr schwere Zeit sein, denn Um Probleme zu erkennen, muss man sich selbst akzeptieren können, um Probleme auszusprechen genauso. Also, wer bin ich? Ich heiße Anna-Carina Hausegger, bin noch, noch 29 Jahre alt, Habe 2 Kinder im Alter von 8 und 9 Jahren, bin jetzt mit meinem Mann seit 13 Jahren zusammen und seit 5 Jahren verheiratet. Wir haben auch noch einen Hund, Buka ihr Name, der ihr Leben sich eigentlich den ganzen Tag nur darum dreht, zu spielen und zu schlafen, wie halt Hunde so sind. Aber wie komme ich eigentlich auf diese Geschichte mit Zeitmanagement und das perfekt organisierte Tagesleben und diese ganzen Geschichten? Naja, ganz einfach. Ich persönlich, ich persönlich bin sehr perfektionistisch veranlagt. Das heißt, in meinem Beruf, in meinem erlernten Beruf muss es perfekt sein. Ich bin gelernte Grafikerin, eigentlich ursprünglich. Und wenn das nicht 1000% mir gefällt, sitze ich auch 10 Stunden dabei. Ansonsten sage ich persönlich immer, bitte nicht perfektionistisch veranlagt sein und bitte tut den Perfektionismus weg. Perfektionismus bringt einem nichts. Besser gemacht als perfekt. Aber bei meinen Grafiken, ich sitze ja auch bei meinen Social-Media-Posts 2 Stunden, 3 Stunden, bis es mir nicht 100% gefällt und ich nicht 100% dahinter stehe, bin ich nicht fertig. Das ist zum einen ein Problem, ein Zeitproblem, wie man eben so schön jetzt feststellt. Auf der anderen Seite, es macht mir einfach Freude, und ich zeige der Öffentlichkeit nur dann etwas, wenn ich zu 100% dahinter stehe. Deswegen, ich bin persönlich, also ich selbst, bin eigentlich perfektionistisch veranlagt, versuche dies aber gerade zu minimieren. Also ich möchte sie eigentlich ablegen. Wir werden sehen, du wirst es mitkriegen, wie gut ich das schaffe. Weiteres: Ich bin der komplette Planungsfreak. Ich liebe es zu planen, ich liebe es, neue Kalender auszuprobieren, mit neuen Kalendern zu arbeiten. Ich habe auch noch nicht, muss ich dazu sagen, den perfekten Kalender für mich gefunden. Ich liebe es, Offline-Kalender zu haben, zu schreiben, zu malen. Oh ja, jeder Planermensch versteht mich jetzt. Also die ganz ohne Sticker und so, aber einfach so mit Handlettering zu malen oder zu doodlen, oder es macht einfach Spaß. Also, ich persönlich bin ja der komplette Planungsfreak. Das habe ich schon gesagt. Planer sind mein Leben. Aber ich habe auch einen Online-Kalender, der für das perfekt geeignet ist. Somit, ich kann dir da sehr viele Sachen schon sagen und erklären und auf was man achten sollte, und ich liebe es zu schreiben, zu journalen. Ich wollte mir auch einmal ein Bullet Journal zulegen. Ich liebe diese Einfachheit, dass man selbst entscheiden kann, was man möchte. Ich bin aber ehrlich gesagt zu faul, mir das jedes Mal vorzuschreiben, denn als Business-Mom braucht man nicht monatsweise einen Kalender. Sondern man braucht ihn jährlich. Sowieso, wenn man 2 Kinder hat, die in die Schule gehen. Denn ich muss jetzt wissen, wann die Kinder im Mai frei haben. Und wir haben jetzt August. Ah, Juli noch. Noch Juli. Also ich muss wissen, wann sie nächstes Jahr im Mai schon frei haben, damit ich mir meine Zeit so einteilen kann. Ich muss ja vorarbeiten, damit wenn sie hier sind, damit ich halt einfach nicht den ganzen Tag arbeite, sondern einfach da bin und etwas unternehmen kann mit ihnen. Deswegen, ich persönlich bin der komplette Planungsfreak und perfektionistisch veranlagt. Liegt vielleicht an meinem Sternzeichen, ich bin übrigens Löwe. Aber wir werden sehen. Ich hoffe, ich kann euch da mehr noch erklären und zeigen und erzählen über diese Geschichte. Aber was mache ich? Sagen wir mal, gehen wir mal weiter. Was mache ich denn? Ich helfe Business Moms mit ihrem Zeitmanagement, Zeitfresser zu finden und so mehr Lebenszeit mit ihrer Familie und Freunden zu verbringen. Denn sind wir ehrlich, unser Business ist zu 90% auch unser Hobby. Keine Business-Mom macht sich selbstständig, um dann etwas zu machen, was ich nicht möchte. Somit müssen wir uns wohl oder übel eingestehen, dass es eigentlich unser Hobby ist und wir unser Hobby zum Unternehmen machen. Da übersieht man gleich einmal, wenn 6 Stunden Arbeit vorbei ist, denn als Business-Mom ist Arbeiten nicht Arbeiten, sondern Hobby. Und wir machen daraus ein Business. Somit müssen wir unsere Zeit dann irgendwann auch besser einteilen, beziehungsweise so einteilen, dass unsere 24 Stunden auch 24 Stunden haben und nicht unsere 24 Stunden eigentlich 260 sein sollten, um unsere Arbeit zu erledigen. Aber jetzt Das heißt, ich zeige meinen Coaching-Teilnehmern oder 1:1-Teilnehmern, wie sie am besten ihre Zeit einteilen können und aber auch, wie sie gewisse Sachen einfach reduzieren oder anderen abgeben. Denn eine Person kann nicht alles auf einmal machen, sollte es auch nicht auf einmal machen. Deswegen einfach abgeben. Ich muss nicht jeden Tag den Geschirrspüler ausräumen. Genau um diese Sachen geht es. Einfach einmal Arbeit abgeben. Aber dazu kommt in den folgenden Wochen noch mehr Input, damit ihr mehr wisst, um was es sich eigentlich in meinem Leben dreht, wie man am besten halt alles plant und organisiert. Und ja, genau, auf jeden Fall. Aber wie bin ich zum Zeitmanagement gekommen? Zeitmanagement, ein Begriff der Superlative. Wie managt man seine Zeit? Wie kommt man auf die Idee, sich mit Zeitmanagement auseinanderzusetzen? Ich habe mit 19 meine Kinder bekommen, also mit 20 war ich zweifache Mutter. Und war dann mit 23 aus der Karenz. Also ich habe mit 22 oder 23 Jahren, machte ich mich selbstständig. Also im Jahr 2014 war es eigentlich. Im Jahr 2014 habe ich mich selbstständig gemacht. Nachdem meine Kinder in den— also meine Kinder kamen in den Kindergarten und ich machte mich selbstständig mit einem Onlineshop für Fischereiartikel, da mein Mann das unbedingt wollte. Er wollte einen Onlineshop mit Fischereiartikeln und Und so weiter und so fort. Und dadurch, dass ich dann zu Hause war, habe ich gesagt, okay, passt, ich übernehme das. Habe das Logo entworfen, dadurch, dass ich gelernte Grafikerin bin, habe ich das Logo entworfen, habe die Homepage erstellt. Grafikerschwerpunkt im Bereich Webdesign, deswegen war das für uns kein Problem. Ich habe das einfach erstellt. Und dann haben wir uns um die Vermarktung gekümmert. Genau. Und dann haben wir uns um die Vermarktung gekümmert. Das lief am Anfang richtig gut, sodass wir irgendwann einmal feststellten, okay, wir haben keinen Platz mehr. Wir haben das Ganze dann von zu Hause aus versendet, also ich war den ganzen Tag zu Hause und habe von zu Hause aus gearbeitet. Ich hatte in unserem Wohnzimmer einen kleinen Bürotisch stehen, unsere komplette Homepage wurde auf einem Küchenmesser erstellt. Wenn ich heute noch zurückdenke, denke ich mir, oh mein Gott, das war die schönste Zeit in meinem Leben. Ich sitze mit meinem Laptop am Küchentisch und programmiere einen Onlineshop, während, so wie man sich das auf Fotos vorstellt, währenddessen ich kochte, den Haushalt schmiss und meine Kinder in den Kindergarten brachte und aus dem Kindergarten holte. Und im schlimmsten Fall sind sie sogar noch nebenher herumgehüpft. Mit 3 und 4 Jahren. Aber war eine lustige Zeit. Irgendwann bekam ich dann einen Schreibtisch, um meine ganzen Sachen nicht immer während dem Essen vom Küchentisch wegzuräumen und wieder komplett den Fokus zu verlieren. Und das ging eine richtig lange Zeit gut. Sogar so gut, dass wir uns irgendwann feststellten, dass wir keinen Platz mehr in unserem Keller haben. Unser Keller bestand zu 90% aus Fischereiartikeln und zu 10% aus unseren eigenen. Das Problem an dieser ganzen Geschichte: Wir hatten nicht einmal alle Artikel da, die wir im Onlineshop hatten. Somit brauchten wir Lagerräume.
Dann—
ich hatte zu dieser Zeit kein Auto, muss man dazu sagen— überlegten wir, wie wir das rechtlich lösen könnten mit einem Lagerraum. Dann habe ich geschaut im Internet und fand Lagerräume um 500, 600, 700 Euro, so 80, 90 Quadratmeter, denn unser Keller hatte 50. Und dann haben wir festgestellt, okay, passt. Wir brauchen für das auch aber noch eine Betriebsversicherung, eine eigene. Wir brauchen Diebstahlversicherung und wir sind nicht die ganze Zeit da. Ich bräuchte ein Auto und müsste hin und her pendeln. Also das heißt einpacken oder schlimmstenfalls den ganzen Tag dann dort sitzen. Aber in einem Lagerraum sitzen ist ziemlich finster. Somit von zu Hause aus arbeiten und Pakete dann einpacken und dann müsste der Paketdienst dorthin. Wenn nicht, müsste ich dann da sein. Wäre sehr kompliziert. Gewesen, für das ich alleine arbeite. Dann kamen wir 2016 auf die glorreiche Idee, wir könnten einen Laden, also ein Geschäftslokal eröffnen, denn dort hätten wir mehr Platz, wir hätten so plus minus um 200-300 die gleichen Ausgaben, wir könnten auch— Kunden können auch zu uns kommen, Wir könnten einen Paketshop eröffnen, damit noch zusätzliche Einnahmequellen kommen. Und wir könnten so eine Art Fischerdorf erledigen. Dann fanden wir genau in unserer Gemeinde, in Stöllhofen, ein Geschäftslokal, das leer stand. Und wir hatten uns kurz entschlossen, kürzestens, also es war keine 5-Minuten-Entscheidung, dass wir das nehmen. Dann ist das ganze andere halbe Jahr eh nur gewesen, Online-Shop und Offline-Shop und wie auch immer. Auf jeden Fall hatten wir dann das alles erledigt und wir eröffneten im Dezember 2016 unser Ladenlokal. Bis dorthin lief alles noch rund. Komplett rund. Mein Mann arbeitete nur noch zu Hause, also arbeitete nur noch in einer Art Schichtbetrieb. Also hatte einmal Vormittagsschicht und Nachmittagsschicht. Und so war das dann im Grunde irgendwie einteilbar. Das heißt, ich konnte auch nach Hause, konnte den Haushalt erledigen, und ich ging zu Fuß keine 3 Minuten. Genau, und ich ging halt zu Fuß, keine 3 Minuten. Doch keine 3, 4 Monate später bekam mein Mann ein Jobangebot für einen Außendienstjob. Bei einer renommierten Werkzeugfirma. Das Problem bei dieser Geschichte war nur, er musste für ein halbes Jahr nach Deutschland. Das heißt, von Montag bis Freitag ist er in Deutschland, am Freitagabend kam er heim und am Sonntag ist er wieder gefahren, damit er am Montag um 8 Uhr seine Einschulung weiterführen konnte. Das Ganze ging von Juli bis Dezember. Jetzt kann man sich vorstellen, wie das für mich war, ein Ladengeschäft zu führen, Kunden aufzubauen. Gleichzeitig haben wir aber ab Juli Sommerferien, 9 Wochen in Österreich. Und musste auf unsere Kinder dann logischerweise den ganzen Tag schauen, musste gleichzeitig einen Haushalt führen und irgendwann hätte ich auch noch keine Zeit für mich gehabt. Die Zeit für mich, die habe ich immer ganz hinten angestellt, die kam erst wieder jetzt 2018. Somit, am Anfang war es eigentlich ziemlich recht gleich wie immer, aber irgendwann dann fing das Ganze zum Bröckeln an. Denn ich habe keine 40 Stunden am Tag zur Verfügung. Es stresste mich, ich war ausgelaugt, Erholung hatte ich 0,0. Die Kinder waren den ganzen Tag bei mir, die Kinder waren langweilig, logisch, die saßen den ganzen Tag in einem Geschäft. Es war zu dieser Zeit sehr warm. Dadurch, wenn es extrem heiß ist, gehen nicht viele Leute fischen. Das heißt, ich hatte trotzdem Online-Umsatz, saß aber offline die ganze Zeit im Geschäft. Und im schlimmsten Jahr, also im 2018er Jahr, letztes Jahr also, gab es auch Wochen, wo ich alleine drinnen saß. Wo höchstens einmal ein DHL oder so kam, um Pakete abzugeben, die dann auch nicht geholt wurden und wieder zurückgeschickt wurden. Also im Endeffekt war das dann sehr deprimierend, wenn du in einem Lokal sitzt, das irgendwie leer ist, du online die Sachen verkaufst, und offline eingesperrt bist. Dann war es dann irgendwann so weit, wo ich dann im August sagte, ich mag das nicht mehr, ich will nicht mehr. Wir hatten dann auch einen Wasserschaden, wo ich sowieso 3 Monate zu hatte, also nicht am Stück, aber immer wieder, weil es unmöglich war, weil das komplette Mauerwerk feucht war. Es wäre fast zum Schimmeln, also es hat eigentlich sogar geschimmelt, und das war so, wie sie die Wand geöffnet haben, habe ich gesagt, nein, du kannst nicht mehr in dieses, das geht nicht. Wenn du deine Kundschaft im schlimmsten Fall krank machen möchtest, deine Kinder krank machen möchtest, dann hatten wir ja einen Hund auf einmal, letztes Jahr ab Mai. Und dann habe ich gesagt, nein, das funktioniert so nicht. Und habe dann eben übermal von Juni bis— nein, von Juli bis September geschlossen. Und das verkrafteten unsere Kunden dann nicht. Sodass ich eben die letzten 2, 3 Monate nur mehr drinnen saß, und die Leute nur vorbeigingen und hereingewunken haben. Und andere Leute auch gar nicht mehr kamen. Aber egal. Ich beschloss dann einfach im Dezember, am 31.12.2018, revidiere— also resümiere ich eigentlich immer über das komplette Jahr. Das ist ein sehr emotionaler Tag für mich, Denn da bin ich so ziemlich den kompletten Vormittag damit beschäftigt, zu überlegen, ob das Jahr, das sich also so wie das Jahr verlief, ob das so ist, wie ich wollte, oder ob ich eigentlich etwas ändern möchte.
Ja, hey da, dürfte ich mal das, das, das und das?
Ich glaube nicht, dass das auch zusammengehört. Nein, das musst du extra kaufen. Und wie weißt du, dass der schon nach rechts geht?
Warum?
Weil ich das letztes Jahr gesehen habe.
Echt?
Fürs Brauchen eine große Federschachtel, eine Schlampe-Tasche. Und dann normalerweise besuchen.
Also sie, aber wenn, wenn das wirklich was Einzelnes ist, brauche ich ja dich zwar nicht mitkaufen, aber dich kannst du da kaufen.
Such dir so das.
Okay, haben wir die Idee. Okay. Und dann geht's jetzt los?
Vor der Schule. Mach die Tür bitte zu. Dankeschön. Und ich saß so am Schreibtisch, auf meinem Schreibtisch zu Hause, denn ich hatte irgendwie schon so abgeschlossen mit dem Geschäft. Ich nahm einfach am 23. Dezember meinen PC mit, Drucker mit und alle anderen Sachen, aber auch dadurch, dass wir 2 Wochen dann zu hatten im Dezember, also Weihnachtsferien, habe ich halt dann die Buchhaltung erledigt. Ich mache das lieber zu Hause, wo ich meine Ruhe habe. Auf jeden Fall habe ich— saß ich am 31.12.2018 auf meinem Schreibtisch, weiß ich noch ganz genau.
Mama, können wir die da bestellen?
Nein, die kann man sogar kaufen.
Und wo?
Muss ich erst schauen. Okay.
Machst du die Tür bitte? Ja, ich weiß.
Und das saß ich auf dem Schreibtisch und ich weiß noch ganz genau. Ich saß davor und mir schossen die Tränen über den Wangen. Ich dachte nach und dachte mir, ich werde nächstes Jahr 30 Jahre und das ist nicht das Leben, das ich möchte. Ich war Sklavin meiner Selbstständigkeit, kann man so sagen, denn ich hatte im Oktober eine Steuerprüfung, das kam mir noch dazu. Dadurch, dass wir Amazon-Händler waren, oder derzeit noch sind, und man aber ab einem gewissen Umsatz in Frankreich und dergleichen Steuern zahlen muss, für das muss man sich aber anmelden, also für das braucht man eine Sozialversicherung, das muss man bei der Sozialversicherung dort bekannt geben. Und zwar, ja, komplizierte Geschichte, auf jeden Fall hatte ich dann eine richtig große Nachzahlung, da ich einige Sachen falsch berechnet habe und der Steuerberater meines Vertrauens das auch nicht wusste. Auf jeden Fall hatte ich eine richtig, richtig hohe Nachzahlung. Bei der ich übrigens heute noch kämpfe, und zwar so richtig kämpfe. Denn wie sagt Tony Robbins so schön, wenn die Scheiße kommt, dann kommt sie mit dem Ventilator. Auf jeden Fall war das dann alles super schön, und ich beschloss dann einfach im Dezember, so mache ich nicht mehr weiter. Also an meinem 30.
12.
Jetzt nervst mich schon mit deiner blöden Brüll.
SIM-Karte gesperrt ist.
Ja, dann musst du dein Handy ausschalten und einschalten, musst dein SIM-Code, deinen Code reintun. Dein SIM-Code musst reintun.
Was ist mein SIM-Karten?
Dein SIM-Code. Sagst, muss die Leonie fragen, die weiß, wie das geht. Musst sagen, dass der SIM gesperrt ist, sie soll dir die SIM entsperren. Sie weiß ja, wie das geht. Und ich beschloss an diesem Tag, dass ich so einfach nicht mehr weitermachen möchte. Ich rief am 7. Jänner, also am ersten Schultag, meinen damaligen Vermieter an, also Pächter vielmehr, und sagte, komme was wolle, ich gehe. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Ich hatte damals einen 5-Jahres-Vertrag. Ist nach zweieinhalb Jahren halt nicht gerade leicht, aber er willigte ein und sagte, ja, es hatte keinen Sinn, ich möchte dir nicht noch mehr Schaden zufügen, ganz egal wie, wie auch immer, und wir lösten den Vertrag auf. Und dann kam sie. Der RSA-Brief. Ein RSA-Brief, der mir sprichwörtlich und richtig den Boden unter die Füße wegzog. Ich bekam vom Finanzamt einen Brief mit der Beschuldigung von Steuerhinterziehung.
Ich.
Ich, der korrekteste Mensch, der für alles Steuern zahlt und auch kein Problem damit hat, dass ich privat Steuern zahle und doppelt so viel nachher fürs Unternehmen. Ja, egal. Auf jeden Fall, eine Steuerhinterziehung. Dort musste ich auftauchen. Innerhalb von 4 Stunden. Und Rechenschaft ablegen. Da ja bei der Überprüfung herauskam, dass ich für gewisse Sachen zu wenig Steuern zahle, wegen der Sozialversicherung und so weiter, Und die Finanzpolizei dann meinte, Sie haben Steuerhinterziehung begangen. Und ich, mm-mm. Auf jeden Fall, das Ende vom Lied ist noch mehr Kacke. Ja, kann man so sagen, noch mehr Kacke. Ich kämpfe mich gerade aus der richtigsten Krise raus, die man sich nur vorstellen kann. So richtig unterm Boden, unten durch, finanziell Komplett zerstört.
Auf jeden Fall, Mama, vergesst die SIM-Karte nicht zum Entsperren.
Ich weiß nicht, wie das geht.
Ich habe ihre SIM-Karte schon mal entsperrt.
Ja, war ja Handy aus und hat sie es noch mal, hat sie wahrscheinlich wieder eingegeben. Ja, nein, ist wurscht, man kann die einfach nicht anrufen. Der Papa kann das. Leonie, Leonie, ich nehme auf. Ich nehme auf, die ganze Zeit schon. Du gehst tausendmal da rein. Wenn die Tür zu ist, ist sie zu. Da würde ich eigentlich meine Ruhe haben, weil ich aufnehme. Und Ja, auf jeden Fall, ich komme halt unter die unterste finanzielle Katastrophe, was man sich nur vorstellen kann. Und ich saß da am Schulschluss und überlegt, so lange dauert das, das geht nämlich ganze 7 Monate, dauert dieser Prozess mittlerweile. Und am Schulschluss dachte ich nur Und ich hatte aber meine Coaching-Kollegen immer schon öfter, also immer schon, ich hatte den Leuten immer schon erklärt, wie auch immer, und ich hatte das System auch vorher schon. Und aber ich denke mir jetzt mittlerweile, so wie Anthony Robbins das sagte, wenn die Scheiße kommt, dann kommt sie mit dem Ventilator. Genauso fühle ich mich gerade. Und ich kämpfe mich heraus. Aber um auf den Punkt zu kommen, was das mit Zeitmanagement zu tun hat: Mir wurde am 31.12. klar, dass man ohne perfektes Zeitmanagement, also dem eigenen, jeder hat sein eigenes System, das er benötigt, aber ohne dem für sich perfekten Zeitmanagement kommt man als Business-Mom nicht weiter. Du trittst auf der Stelle. Dein Erfolg ist gering bis schwindend gering. Jeder braucht sein Zeitmanagement und das muss erarbeitet werden und gefunden werden. Und ganz egal, wie schlecht es mir jetzt geht, ich zeige meinen Coaching-Kundinnen— sind nämlich nur Kundinnen, meine Zielgruppe sind selbstständige Mütter, Business Moms halt, die smart werden möchten, deswegen der Podcast The Smart Business Mom— ich zeige ihnen, wie sie es nun schaffen, mit einer gewissen Strategie ihr Leben organisierter und entspannter leben zu können. Denn meine Strategie, die ich, bevor wir das Ladengeschäft hatten, hatte, die war unschlagbar. Ich war einer der produktivsten Menschen, die man sich nur vorstellen kann. Was ich in einer Woche geschafft habe, schafft ein anderer nicht einmal in einem Monat. Trotz Kinder, trotz Haushalt, es war immer sauber, wir hatten nie Wäscheberge, ich wusste immer, was gekocht wird, es war immer gekocht und meine Arbeit war auch fertig und ich war die, die um 7 dann dastand und sagt, so, und was machen wir heute? Und das verlor ich durch das Geschäft komplett. Deswegen glaube ich auch, dass es mich ein fast zerstört hätte, aber nur fast. Und auf jeden Fall, wir werden wieder richtig arbeiten. Ich werde hart daran arbeiten und ich werde dir auch zeigen, wie du das schaffst, falls du dich jetzt in einer Krise befindest. Oder falls du einfach nur mehr über Zeitmanagement erfahren möchtest. Wir werden eine coole Zeit miteinander haben. Ich werde dir so richtig zeigen, also ich werde dir in den nächsten 6 Wochen so richtig, jetzt einmal in den nächsten 6 Wochen, so richtig erklären, wie ich mir das vorstelle, Die nächsten Podcastfolgen werden ein grober Überblick sein über das Smart Business Mom. Wir werden natürlich dann nach diesen 6 Wochen genauer in diese Materie überall eintauchen, aber ich werde dir einfach mal kurzum erklären, was ist das Smart Business Mom? Wie wir das machen, und wir werden jetzt gemeinsam unser Zeitmanagement challengen. Deswegen, ich würde mich freuen, wenn du mir auf den sozialen Netzwerken noch folgst, vor allem auf Instagram, weil dort bin ich am meisten tätig. Ich versuche es zumindest, minimum 3 Stories am Tag zu posten, jeden zweiten Tag einen einen Post zu machen. Ich versuche es, denn sie sind nicht automatisiert. Die kommen dann, wann ich gerade denke dran oder wann ich Zeit habe. Deswegen, ich hoffe, ich schaffe es regelmäßig. Folge mir bitte gerne auf Instagram oder auf LinkedIn, auf XING. Dort werde ich jetzt auch aktiv.
Werden.
Ich bin auch auf Pinterest, Facebook, aber die werden jetzt mal im Nachhinein, die werden jetzt einfach mal hinten angestellt. Komm in meine Facebook-Gruppe Chillma, oder ich werde dir auch in den Shownotes unten meine dreiteilige kostenlose Videoserie verlinken, wenn sie fertig ist. Ich hoffe, sie ist heute schon fertig, wenn der Podcast online geht. Sonst einfach ab und an mal herschauen. Review, also bewerte den Podcast ehrlich. Ich bin froh, wenn ich öffentliche Kritik kriege, um etwas zu arbeiten. Ich brauche ein bisschen den Druck. Bewerte ihn, schreib mir Kommentare. Sag mir, über was ich sprechen soll, über was ich dir sagen, also wie ich dir weiterhelfen kann. Wir werden jetzt mal eine grobe Struktur machen, nur du kannst bestimmen, wie der Podcast sein soll. Deswegen, ich werde ab und an mal eine Story schreiben, über was ich genau sprechen soll, über das Hauptthema und was genau du in diesem Hauptthema hören möchtest. Ich nehme dann dazu die Folge auf, um dir Leichtigkeit zu geben und ein entspannteres Leben als Business-Mom. Bis dahin, ich hoffe, wir sehen uns bald. In der nächsten Folge geht es, das weiß ich heute schon, um— Moment— den Weg, den du für Finde deinen Weg für deine richtige Entspannung, denn wir müssen uns jeden Tag entspannen. Das gehört zum stressigen Alltag hinzu, sonst bekommen wir Burnout, und Burnout wollen wir alle nicht, denn dort bin ich auch schon durch in diesem Jahr. Bis dahin, deine Anna.
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