17: Wie du deine wahre Erfüllung findest - Interview mit Kreativcoach & Fotografin Steffi Rose
30 Jun 2020 · 12 min
In dieser Episode von The Mindful Way interviewt Gastgeberin Anna‑Carina Hausegger die Kreativcoach und ehemalige Fotografin Steffi Rose. Steffi erzählt, wie sie vor etwa 17 Jahren in Australien zur Fotografie fand, trotz anfänglicher Zweifel und äußeren Zweifeln. Nach mehreren Jahren als Fotografin, in denen sie immer wieder gefragt wurde, wie man von der Fotografie leben kann, entwickelte sie ein Interesse daran, ihr Wissen in ein Business‑Coaching‑Modell zu überführen. Sie absolvierte eine Coaching‑Ausbildung, betont jedoch, dass das größte Learning das Sichtbar‑werden war und dass selbst‑gesteuertes Lernen, Austausch mit anderen Coaches und das Herausfiltern von für einen persönlich passenden Tools wertvoller seien als standardisierte Ausbildungspläne. Steffi spricht über ihre innere Motivation, die stark von ihrer aktiven Mutter geprägt ist, und gibt praktische Tipps: das klare „Warum“ definieren, Wunsch‑vs‑Muss‑Aufgaben unterscheiden und schriftlich festhalten, um ins Handeln zu kommen. Aktuell arbeitet sie an einem Workbook, das im Juli als PDF‑Ausfüllvorlage erhältlich sein wird und später als gedrucktes Buch über ihre Website und Amazon vertrieben wird. Das Gespräch endet mit dem Leitspruch „Wenn nichts passiert, passiert nichts“ und dem Aufruf, einfach zu handeln.
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Hey und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von The Mindful Way, der Podcast für deine Selbstverwirklichung. Ich freue mich, wenn du heute wieder dabei bist, und wir starten mit der heutigen Episode. Hey, meine Liebe, Ich wünsche dir einen wunderschönen und sonnigen Tag. Ich bin Anna und möchte dir mit dieser Podcast-Episode einmal ein knackiges Interview anbieten, das mit der lieben Steffi Rose gemacht wurde. Steffi Rose ist ursprünglich Fotografin gewesen Und hat sich dieses Wissen zunutze gemacht, um als Business-Mentorin voll durchzustarten. Ich verlinke dir später kreativcoach.steffianderlendrose gerne in den Shownotes und Hör es dir einfach an. Es ist ein kurzes, aber doch sehr intensives Gespräch. Da wir beide uns ja schon kennen, sind das natürlich andere Themen, die ich sie dann frage. Aber hör einfach selbst rein. Ich bin gespannt, was du dazu sagst, und wünsche dir jetzt viel Spaß mit dem Interview.
Ich begrüße dich herzlich zum Podcast The Mindful Way. Liebe Steffi, erzähle mal etwas von dir. Was machst du so?
Ja, also erst mal, ich bin Steffi Rose. Ich bin Kreativcoach, nenne ich mich. Und das heißt, dass ich Frauen dabei unterstütze, ihr Business aufzubauen. Und zwar nicht nur mit Businessgrundlagen, die ich vermittle, sondern eben auch mit den Themen Freude und Gelassenheit. Und zudem fotografiere ich Frauen auch. Also in ihrem Business sozusagen, mache authentische und lebendige Fotos.
Das klingt ja sehr spannend. Ja. Bei The Mindful Way geht es ja in erster Linie darum, sich selbst zu 100% zu leben. Wann stand für dich fest, dass du Fotografin werden möchtest?
Oh, das ist schon lange her. Vor 17 Jahren, würde ich sagen. Also ich dachte früher immer, ich kann gar nicht fotografieren, weil ich nicht beide Augen— Quatsch, nicht nur ein Auge zumachen kann. Und ich dachte, ja, dann kann man ja nicht fotografieren, wenn man nicht entweder beide Augen zu oder beide Augen offen sind. Und ja, war irgendwie vor 17 Jahren in Australien und habe mitgekriegt, irgendwie geht es auch so. Habe mir eine Kamera gekauft und habe angefangen zu fotografieren. Und seitdem bin ich drangeblieben quasi.
Das ist aber gut.
Ja, ich weiß, das ist eine komische Erklärung. Aber ja, genau. Es hat einfach meine Leidenschaft geweckt. Das Land, die Natur, die Leute und so. Und dann habe ich es einfach ausprobiert. Und man war eben weg von den Leuten, die einem auch vermitteln, dass man das nicht kann. Das liegt ja auch daran.
Das stimmt. Meistens sagen alle, man kann sie nicht.
Genau, genau. Und wenn auf einmal diese Personen weg sind und man dann merkt, da gibt es ja Fürsprecher, oder ich habe einfach den Impuls aus mir heraus, das zu leben, dann macht man es auf einmal. Und das ist echt viel wert.
Das klingt aber interessant. Und wie kommt man jetzt von einer Fotografin zu Business-Mentorin?
Ja, also es Ja, war so. Also ich habe immer schon so seit 5 Jahren oder so haben mich Leute angesprochen, wie schaffst du es eigentlich, von der Fotografie zu leben? Und ich habe eben viele Tipps gegeben und so weiter und dachte dann irgendwie, wäre doch irgendwie ganz schön, da tatsächlich noch mal ein Business drum zu kreieren. Zumal ich gemerkt habe, dass mich bestimmte Themen in der Fotografie nicht mehr so gereizt haben und ich sozusagen mein Business sowieso anpassen wollte. Und dann kam das dazu und dann habe ich eine Coaching-Ausbildung gemacht und dachte mir, ja cool, dann nehme ich Themen raus, die für mich gut sind, und kombinieren das einfach so, wie es für mich stimmig ist. Und die letztendliche Kombination steht ja auch erst seit 2 Monaten oder so. Genau.
Ja, und was hast du dann von dieser Coaching-Ausbildung mitgenommen? Denn die meisten sagen immer, du musst ganz viele Ausbildungen machen, um wirklich dein wahres Selbst zu finden. Was hast du wirklich definitiv jetzt von dieser Ausbildung Bildung mitgenommen?
Dass es wichtig ist, sichtbar zu werden. Das ist tatsächlich das größte Learning, was ich da noch mal gehabt habe. Also ein anderes Sichtbarwerden als in der Fotografie, weil das konnte ich. Da wusste ich, wie ich mein Business sichtbar mache. Aber als Coach noch mal tatsächlich drauf zu vertrauen und Tools zu bekommen, die einfach irgendwie Ja, mehr Vertrauen geben. Aber ehrlich gesagt, die Ausbildung war jetzt nicht so hilfreich. Ist böse, wa?
Nein, ist es gar nicht. Aber die meisten sagen immer, wir brauchen 10 Trilliarden Ausbildungen, um endlich ins Tun zu kommen. Und dann hört man so etwas gern, dass es nicht der Fall sein muss.
Nee, genau. Ich glaube, dass es viel besser ist, sich auszutauschen, auszuprobieren, Bücher zu lesen, sich mit Leuten auszutauschen, die die man sehr wertschätzt, so wie wir ja auch einen Austausch haben. Und dann einfach das rauszunehmen, wo man selbst sagt, ah ja, da sehe ich mich wieder. Und was kann ich denn da für mich mitnehmen? Und was kann ich dann wiederum anderen weitergeben? Also für mich ist es viel wertvoller als eine Ausbildung, die mir sagt, ja, du musst es so und so und so tun. Und dann nachher ist es gar nicht meins. Oder jedenfalls nicht alles.
Also das heißt nicht Ausbildung nach Plan, sondern wirklich individuell.
Genau. Genau. Genau.
Und lässt du dich als Coach auch coachen von anderen Menschen?
Auf jeden Fall.
Ja.
Also in diesen 3 Jahren habe ich jetzt schon, weiß ich gar nicht, 5 Coaches bemüht. Wie auch immer. Auch da ist es ja so, man muss immer das raussuchen, was für einen gerade dran ist. Also zwischendurch dachte ich, ich brauche noch mal ein paar Tools, die ich lernen möchte, habe da eben Coaches befragt. Oder jetzt mache ich gerade was zu meinem Mindset und so, also ganz verschieden.
Das stimmt, das ist— ich kenne die Geschichte, die ist sehr, sehr verwirrend. Und bei uns, also in dem Podcast von der Mindful Way, geht es ja in erster Linie um Selbstverwirklichung. Mit, wie soll ich jetzt sagen, brauchst du Motivation, um dich selbst zu motivieren? Oder hast du innerlich Motivation?
Ich glaube, ich habe das einfach aus mir heraus. Also was nicht stimmt, weil ich glaube, dass ganz viel unsere Prägung, unser, wie wachsen wir auf und so weiter, damit reinspielt. Ich habe einfach eine super aktive Mutter, was nicht, also was Fluch und Segen in in allem ist, aber die mir einfach gezeigt hat, dass wenn man nichts tut, dann passiert nichts. Also habe ich aus mir heraus sozusagen eine Motivation entwickelt, einfach mein Leben immer selbst in die Hand zu nehmen.
Und das heißt, dein Trick Nummer 1 ist deine Mama?
Tatsächlich. Ich hätte nie geglaubt, dass ich das mal so sage. Aber ja, ich würde schon sagen, ja.
Und hast du einen anderen Tipp vielleicht auch noch für mehr, nicht Motivation, sondern einfach ins Tun zu kommen?
Ja, sich vielleicht einfach mal zu überlegen, was will ich wirklich? Und weg von diesem, was muss ich tun, hin zu dem, was will ich tun? Und das mal aufzuschreiben und da immer wieder sozusagen diese Liste länger zu machen und immer wieder durchzugehen und zu prüfen und reinzuspüren und so weiter. Und ich glaube, dann kommt das eigentliche Tun von selbst. Wenn man weiß, warum man es macht, sozusagen. Wenn man weiß, ich habe da eine Leidenschaft für, ich brenne dafür.
Das heißt, das große Warum wieder einmal. Ja, es dreht sich irgendwie immer alles um das Warum.
Ja, komisch, oder? So ein Zufall. Ja.
So, jetzt habe ich aber noch eine einzige Frage an dich, und zwar: Hast du ein Angebot für die Community, die du ihr geben kannst? Damit sie endlich das schaffen, was sie schaffen möchten?
Also im Moment schreibe ich gerade an meinem Workbook. Also das heißt, das ist ein Buch, mit dem man selbst erarbeiten kann, wie finde ich eigentlich mein Thema? Also wie kreiere ich meine, meine Business-Idee oder meine Projektidee? Und was will ich eigentlich? Und wie gehe ich denn dann mit dem Marketing vor? Und das Buch kommt im Juli raus und ist sozusagen erst mal eine kleine Hürde, um einfach erst mal loszugehen für sich und sein eigenes Thema.
Wo kann man das dann kaufen?
Als Erstes über meine Webseite kreativcoach.steffi-rose.de.
Setze ich dann natürlich alles in die Shownotes.
Supi.
Ganz verständlich. Gibt es das Buch nur bei dir zu kaufen?
Erst mal. Erst mal. Genau. Und dann zukünftig auch bei Amazon und dann auch als richtig gedrucktes Buch. Genau. Aber als Erstes ist es ein PDF zum Ausfüllen direkt am Rechner. Genau.
Okay.
Und wie heißt das Buch? Weißt du das schon?
Nein, das ist das Einzige, was noch offen ist. Arbeitstitel heißt es im Moment.
Okay.
Das Buch Arbeitstitel steht dann bei dir auf der Homepage zur Verfügung. Die Links setze ich natürlich alle in die Shownotes.
Bis dahin hat es auch einen Namen.
Bis dahin hat es ganz bestimmt auch einen Namen. Die Steffi ist auch auf Instagram zu sehen unter kreativcoachsteffigrose. Ich glaube, mit Underline geschrieben, wenn ich das richtig im Kopf habe. Genau, setze ich natürlich auch alles in die Shownotes. Muss sein. Ja, ist so. Und ich wünsche dir heute noch einen wunderschönen Tag. Wünsche dir das Beste, was es gibt. Mach was draus, wie immer. Und ich wünsche dir noch einen schönen Tag, meine liebe Hörerin und Hörer. Hast du auch noch etwas zu sagen?
Ich glaube, einfach, einfach machen. Also mein Leitspruch fürs Leben ist immer: Wenn nichts passiert, passiert nichts. Und genau das kann ich vielleicht weitergeben.
Das sind wunderschöne Worte. Das ist nämlich auch mein Leitspruch. Einfach mal machen. Und ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag. Bis dann, eure Anna und Steffi.
Ja, bis dann.
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