45: Warum ich so lange nichts mehr veröffentlicht habe
11 Jul 2022 · 18 min
This content was created by Anna-Carina Hausegger. This content was uploaded by Anna-Carina Hausegger. This is a German-language podcast episode titled "45: Warum ich so lange nichts mehr veröffentlicht habe" (published July 11, 2022). It is a solo episode / monologue in which the host explains why they paused releases since May, shares personal reflections on burnout, mental health, Human Design and Gene Keys (identifying as a Projector), challenges balancing business, community work, household and two children, and a turn toward minimalism, structure and self-care. The host describes significant stress-related weight gain and skin issues, announces taking the month of June (and an extended summer break) off from business obligations to rest and reorganize (with plans to resume around August), and invites listeners to follow and message them on Instagram. The content is personal, reflective, and focused on wellbeing, productivity, and lifestyle changes.
Chapters
Hey, happy people! Ich freue mich, dass du heute wieder zu einer neuen Episode einschaltest. Und zwar möchte ich ein Statement abgeben, warum es eine Episode gab im Mai und seitdem gar nichts mehr. Statement in dem Sinn nicht ganz, aber ich möchte mich erklären, warum das Ganze so verlaufen ist, wie es verlaufen ist. Denn ich beschäftige mich sehr viel mit meinem eigenen Human Design und mit meinen eigenen Gene Keys. Ich weiß nicht, ob du weißt, was das ist. Wenn ja, schreib mir doch gerne auf Instagram eine Nachricht, welches Profil du hast. Würde mich interessieren. Auf jeden Fall habe ich mir jetzt etwas zu trinken gemacht. Und möchte mich ein wenig, möchte dich ein wenig auf meiner Journey, meinen Weg mitnehmen, damit du verstehst, warum ich manchmal sehr sprunghaft bin. Denn ich werde mal was trinken, denn Ich weiß, dass viele Menschen das nicht verstehen können, wie Leute auf dieser Welt so euphorisch für neue Dinge sind und dann sofort wieder loslassen können. Und zwar, wo habe ich, ist es ja schon mittlerweile mein 4. Podcast, aber ich konnte mich nie wirklich mit einem Podcast, ich liebe Podcasts, ich spreche sehr gerne, das ist auch meine Autorität, wie ich mich wie ich mich mitteile mit anderen Menschen und wie ich anderen Menschen weiterhelfen kann. Und ich brauche prinzipiell immer ein Thema, um andere Menschen wirklich begleiten zu können. Das heißt, du sagst mir, wo du ein Problem hast, ich höre mir kurz deine Geschichte an und ich kann dir sofort sagen, typisch Projektor-Guidance, sofort sagen, wirklich wo du hin musst und was du probieren solltest. Auf jeden Fall habe ich diesen Podcast, meinen vierten Podcast, erstellt aus dem Grund, ich wollte kein spezifisches Podcast-Thema mehr wie früher meine anderen Podcasts. Die hatten alle ein Thema, ein Mainstream-Thema, und das wollte ich nicht. Ich wollte so wie jetzt einfach frei Schnauze raussprechen, was ich mir denke und warum gewisse Dinge einfach so laufen, wie sie laufen, mit dem Bezug auf natürlich meine Arbeit. Ich bin Happiness Guidance und habe mir das so schön im Kopf ausgemalt. Genau, ich habe es mir ausgemalt, ja, du veröffentlichst jede Woche eine neue Episode Und dann werden die Leute schon kommen. Und du hast auch immer so tolle Tipps. Und du tust dir ja leicht bei deiner Arbeit. Und du liebst ja deine Arbeit. Und so weiter und so fort. Dann: Ich bin vor 4 Jahren schon einmal an einer Depression erkrankt, nennen wir es so. Ich weiß nicht, ob es wirklich eine Depression war. Es fühlte sich auf jeden Fall so an, und ich war aber nie bei einem Arzt und konnte das nie wirklich richtig abklären. Aber dadurch, dass ich dann mehr mit— also dadurch, dass ich dann in das Thema Human Design gerutscht bin, habe ich es dann irgendwie herausgefunden und gelernt. Und so, wie soll ich das sagen, Und so wurde mir klar, wieso ich jedes Mal so überfordert bin mit Dingen. Denn wir brennen schnell aus, wir sind euphorisch, helfen, aber wir können halt nichts länger unter Anführungszeichen alleine durchziehen, wenn uns gewisse Muster fehlen, nennen wir es so. Und das ist dann meistens aber auch mein Problem, denn ich kann mich schnell etwas hineinsteigern, kann das machen, jedoch dieses auf lange Sicht hinweg, mir fehlt dann einfach nicht die Motivation. Sondern das Durchhaltevermögen. Aber das ist jetzt nicht negativ gemeint, sondern ich möchte schon seit 3 Wochen eine Podcastfolge aufnehmen, aber dann kam das hinzu und das, und dann kam das. Und ich habe nämlich Ende Mai mitbekommen, wie ich wieder in alte Muster gefallen bin. Also wenn es dich interessiert, ich kann dir gerne mal eine Geschichte vor Human Design erzählen und vor dem jetzigen Leben, denn in meinen Augen bin ich letztes Jahr, habe ich eine neue Bewusstseinsstufe für mich entdeckt und da ist mir halt auf jeden Fall klar geworden, dass ich wieder in alte Muster falle, Und weil ich in alte Muster gefallen bin, machte ich sofort einen Stopp. Ich bin mittlerweile in einer Mastermind-Gruppe, helfe in einem Netzwerk mit, andere Menschen zu unterstützen, und ich habe an diesen ganzen Aufgaben richtig Spaß, aber es wurde mir kurzzeitig zu viel. Es wurde mir einfach zu viel, einen Tag vollgestopft mit Terminen zu haben und am eigenen Business zu arbeiten, am Business von anderen Menschen zu arbeiten, an einer Community zu arbeiten, an einem Haushalt zu arbeiten, an 2 Kindern mitzuwirken. Aber wo bleibe ich als Projektor? Ich werde in der Hinsicht nicht gesehen. Ich erledige Arbeit für andere, aber ich bin nicht gesehen worden. Und wie ich gemerkt habe, wie ich zugemacht habe, verschlossen habe, wie ich abgeblockt bin, habe ich gemerkt, dass ich einen Schatz brauche. Ich brauche einen kompletten Breakdown. So habe ich mich entschieden, zur Verwunderung meiner Familie, zur Verwunderung meiner Community, zur Verwunderung dieses Netzwerkes, dass ich den kompletten Juni frei mache. Ich mache frei von Businessarbeit, ich mache frei von anderen Dingen und widme mich nur mehr Dingen, die mir Spaß machen. Ich habe davor ein bisschen in meinen Genkeys herumexperimentiert, und früher, vor 6, 7 Jahren, habe ich es geliebt, Dinge zu minimalisieren, zu strukturieren. Ich war einer der Vorreiter von den Bullet Journals. Also ich hatte wirklich ein Bullet Journal, ich hatte auch einen Filofax, der wurde gestaltet, der wurde hübsch gemacht. Und Pinterest und Instagram, das waren alles Dinge, die ich schon seit Anbeginn der Zeit nutze, seitdem sie halt in Europa verfügbar sind, oder im deutschsprachigen Raum vielmehr, und habe das aber nie als Kanal entdeckt für mich. Um dort wachsen zu können und um mich zu zeigen. Das war eher so privat für mich und für mein Interesse. Und so habe ich mich wieder zurückerkannt, denn ich habe eine dieser Chinkies-Kugeln heißt Struktur, Ordnung und Minimalismus. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich habe es früher geliebt, jetzt kommen wir wieder zum Anfang von meiner Geschichte, habe ich es geliebt, Sachen zu strukturieren und zu ordnen. Und wenn Chaos am Tisch herrschte, machte mich das verrückt. Und ich liebte diese Einfachheit, wenn man in einen Raum betritt und es hat alles seinen fest definierten Platz. Und das ist etwas, das beruhigt mich, das beruhigt meine Seele, das beruhigt meinen Kopf, meinen Körper. Also das ist wirklich ein Punkt, da kann ich abschalten. Und weil mein Mann aber genau das Gegenteilige hat, habe ich halt immer wieder aussortiert und ausgeräumt, und auch im Beisein von ihm und sehr oft im Beisein von nicht ihm, denn er kann sich von sehr wenigen Sachen trennen. Somit musste ich das dann einfach entsorgen oder verschenken oder wie auch immer wir es weggebracht haben. Und das gab mir aber diese nötige Freiheit, um mich als eigenständigen Mensch frei zu entdecken. Und wenn du jetzt weißt, von was ich rede, also wenn du auch zum Beispiel dieses Tor aktiv hast von Einfachheit, Freiheit, Leichtigkeit, Struktur und Ordnung, Minimalismus, dann weißt du, dass es chaotisch, wenn es chaotisch ist, auch im Inneren sehr chaotisch ist. Und dann wurde mir eines klar, um jetzt auf den Punkt zu kommen, dass ich das das letzte Mal gemacht habe, wie wir in dieser einen Wohnung gewohnt haben. Und ich muss dazu sagen, seitdem wir aus dieser Wohnung ausgezogen sind, wurde es mir wirklich immer schlechter. Ich nahm immer mehr zu, meine Haut verschlechterte sich, mein Grundgemüt wurde immer schwerer, denn ich wurde schwerer. Das war so ein richtig— wenn man mich ansieht derzeit, merkt man, was die letzten 3, ja, dreieinhalb Jahre an Stress, Negativität und und Schwerheit eigentlich mit mir gemacht haben. Ich habe 30 Kilo zugenommen, mein Gesicht schaut aus wie eine Kraterlandschaft von Pickeln übersät, und es macht einfach keinen Spaß mehr. Und da bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich eben im Juni und auf unbestimmte Zeit frei mache. Frei von Verpflichtungen, frei von Sorgen außer Kinder, Haushalt und Kochen. Ich möchte mich nicht mehr den ganzen Tag abhetzen. Erstens einmal kommt meine Lieblingsjahreszeit, der Sommer. Ich bin das pure Sommerkind, ich liebe diese Temperaturen. Heute hat er uns angesagt, 37 Grad. Ich freue mich, alle anderen schwitzen, ich, yay, es ist soweit, es ist Partyzeit! Ich brauche dieses, ich brauche das, diese Wärme, denn eins ist mir klar geworden: Wenn es warm ist, haben die Menschen alle keinen Stress mehr. Schon mal aufgefallen? Und sie sind alle viel entspannter, relaxter. Sie gehen Dinge nicht mehr in diesem Stressmodus an wie das letzte Jahr. Winter ist kühl, es ist nur Stress, weil Weihnachten. Im Frühling Stress, Stress, Stress, Stress, Stress. Wir haben noch so viele Erledigungen Anfang vom Jahr, wir müssen unsere Ziele alle einhalten. Im Herbst beginnt dann wieder Schulstress. Und wir müssen auf diese Veranstaltungen noch, wir müssen auf diese Veranstaltung noch, wir müssen das noch ernten, wir müssen das noch machen, wir müssen das, unsere Jahresziele sind noch nicht fertig. Aber in Mitte, also im Sommer, da sind alle Menschen relaxed. Und deswegen habe ich beschlossen, ganz einfach kurzerhand, dass ich wieder zu mir finde. Und warum ich jetzt aber eigentlich diese Podcastfolge heute aufnehme, ist erstens, weil es heute der ruhigste Tag in der Woche ist. Es ist Dienstag, falls du es wissen möchtest, am 29.06., noch 2 Tage im Juni. Also ich arbeite auch so im Juni, aber minimal. Ich sortiere gerade alles, den ganzen Juni aus, ordne und strukturiere meinen Notion-Ordner. Alles, mein Dashboard, und genieße einfach die Zeit mit mir selbst. Aber das Wichtigste, das Wichtigste: Ich nehme mir Raum, um wieder bei mir anzukommen, meine Facetten alle kennenzulernen, meine Masken alle anzusehen, schauen, ob sie mir dienen. Und habe schon einige extrem coole, aber coole Downloads bekommen, wie ich weitermachen werde. Und der Push ist da, es muss nur mehr in die Umsetzung kommen. Aber ich möchte mich nicht weiter stressen, und somit versuche ich jetzt natürlich trotzdem regelmäßig Podcastfolgen aufzunehmen, aber ich werde bis Anfang August, Anfang, Mitte, Ende August, also ganz bestimmt bis zu meinem Geburtstag weiterhin in den Ferien bleiben, denn Ich habe es verdient. Und es kommt nicht mehr, wenn du mehr tust. Es kommt mehr, wenn du weniger tust. Ich werde alles vorbereiten und werde danach einen so schönen Start, Neustart hinlegen für dich und für mich. Und wir werden beide daran gemeinsam wachsen. Und bis dorthin gibt es nur neue Podcastfolgen von mir. Also, ich hoffe, ich schaffe es, in 2 Wochen eine neue Folge zu produzieren. Das ist die einzige Aufgabe, die ich habe, wahrscheinlich auch die schwerste. Genau, also wenn du mehr von mir wissen möchtest— Entschuldigung, ich bin schon heiser nach 17 Minuten— und du mehr von mir und meinem Leben wissen möchtest, Folgt mir gerne auf Instagram. Ich erarbeite gerade dieses Programm und ab und an poste ich ja doch etwas, ab und an bin ich doch aktiv, aber es ist nicht— trotz werde ich müde, aber es ist nicht die Regel, denn wir müssen alle lernen uns wieder mehr zu entspannen. Denn love your life und werde damit glücklich. Man muss nicht immer die große Villa haben, um ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. So, das war mein Schlusssatz, und ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag heute. Genieße die Zeit, Genieße den Regen, genieße die Sonne, genieße jeden einzelnen Moment, denn er wird nie mehr wieder zurückkommen. Und fühl dich gedrückt, fühl dich glücklich, und ich wünsche dir noch einen schönen Tag. Und falls du wirklich mit mir interagieren möchtest, schreib mir auf Instagram eine DM, auf LoveYourLife_Queen und wirst mich finden. Ich werde dich auch noch in der Shownotes verlinken. Also, einen wunderschönen Tag wünsche ich dir. Bis zum nächsten Mal!
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