53: Höre auf dein Herz Interview mit Sina Reuter
23 May 2023 · 43 min
In this German‑language podcast episode, host Anna‑Carina Hausegger interviews Sina Reuter, a former riding‑therapist who now coaches business‑starters. The conversation traces Sina’s personal journey from an employee to a reit‑therapeutin, then to a personal‑coach focused on inner work for entrepreneurs. She explains how her own anxiety disorder and a strong inner “call” pushed her to leave the corporate world, develop a coaching practice, and help others avoid the high dropout rate (over 80 % after one year) that many new businesses face. The dialogue explores the importance of listening to one’s heart, distinguishing genuine personal dreams from externally imposed goals, and the concept of “Vision behind the Vision.” Both speakers critique superficial manifestation and purpose‑finding trends, emphasizing that true motivation must arise from within. Practical advice is shared: verify that a goal truly belongs to you, create a structured plan with calendars and routines, maintain regular reflection, and use “Leidensdruck” (pain pressure) as a catalyst for change. The episode ends with concrete resources – a free PDF guide on business start‑up steps and an upcoming bootcamp – and a closing mantra to always follow your heart.
Chapters
Im heutigen Expertentalk geht es darum, warum du auf dein Herz hören sollst. Die liebe Sina Reuter hat ein Businesskonzept für Businessstarterinnen, das von innen nach außen gerichtet ist und nicht von außen nach innen. Und ich liebe das, wie sie das rüberbringt. Wir sprechen in diesem, in diesem Interview darüber, wie sie von einer Reittherapeutin zur Coachin für Businessstarter wurde, was ihre absoluten Geheimtipps für das Erfüllen ihrer wahren Träume ist und wie sie es geschafft hat, ein Leben in ihrer absoluten Traumgeschichte zu erschaffen. Es war absolut wahnsinnig, wir hatten so einen Spaß, und nach dem Intro geht's weiter mit dem Talk, also bleibt dran. Hey, ich bin Anna-Carina und heiße dich herzlichst in der Anna-Carina Hausegger Show willkommen. Freue dich auf Inspirationen, Erkenntnisse und eine Menge Lachflashs von mir und den Experten der heutigen Zeit. Schnapp dir dein Getränk der Wahl und lass dich von dieser Folge inspirieren, dir ein eigenes Traumleben zu erschaffen.
Danke dir mal auf jeden Fall dafür, dass du heute hier bist. Und stell dich einmal kurz vor, bitte.
Okay, in der Kurzform, also ich heiße Tina und ich arbeite mittlerweile mit Business-Startern und bin seit 2019 selbstständig. Und ich habe aber angefangen als Reittherapeutin und ja, ich sag mal Coach so im Allgemeinen. Damals habe ich so mein Thema noch nicht gefunden gehabt. Genau, aber zwischenzeitlich bin ich bei den Business-Startern gelandet. Und ja, ansonsten liebe ich die Natur, ich bin eigentlich meistens draußen und ja, habe auch einen Hund und Pferd. Genau, und bin ja vor fast einem Jahr jetzt schon, bin ich nach Norddeutschland gezogen. Das war so ein Traum von mir, und ja, lebe jetzt hier und bin darüber super happy. Das mal so in Kurzform.
Wie bist du von dem Reiz, von dem Reizthema zu dem Business-Thema gewechselt?
Ich habe, als ich noch im Angestelltenverhältnis war, mich schon angefangen zu orientieren, weil ich so gemerkt habe, ich kann— also ich wusste noch gar nicht was, aber ich habe festgestellt, ich möchte nicht mein Leben lang in diesem Angestelltenverhältnis sein, und habe dann einfach angefangen, eine reittherapeutische Ausbildung zu machen. Weil ich eben schon immer reite und mit Pferden zu tun habe. Das war so das Naheliegendste tatsächlich, und das war auch erstmal der einzige Grund, dass dann diese reittherapeutische Ausbildung an sich eher sowas wie meine persönliche Heilung geworden ist, und auch meine Coaching-Ausbildung, die ich dann noch gemacht habe, und ich so einen ganz anderen Blickwinkel auf die Welt bekommen habe. Ja, habe ich eigentlich von vornherein schon gewusst, das geht. Also ich mache eine Kombination draus und habe zwar schon auch vor Ort mit meinem Pferd gearbeitet, aber ich habe eben nur ein Pferd und mir war auch klar, also ich will ja jetzt nicht den ganzen Tag da am Stall stehen bei jedem Wetter, irgendwie 10 Stunden wäre ja auch für das Pferd viel zu viel. Und danke an noch Corona, was mich eh dazu gezwungen hat, online zu arbeiten. Und dann habe ich trotzdem thematisch erstmal noch eine ganze Weile mit, mit Angstpatienten sozusagen gearbeitet und habe aber gemerkt, dass sie alle eins gemeinsam haben. Also eine Angststörung, da war ich ja auch selbst sehr lange betroffen, hat ja auch irgendwo eine Ursache und kommt ja nicht einfach so ums Eck. Und im Grunde steckt so wirklich bei 90% meiner Kunden war so das Thema, dass sie halt einfach ein Leben leben, in das sie nicht reinpassen, in dem sie nicht glücklich sind, oft verbunden mit dem Job, aber auch ja andere Lebensbereiche. Und ja, dann hat es mich immer mehr dazu hingezogen, mit Menschen zu arbeiten, die sich wirklich selbst verwirklichen wollen, die ja eigenes Business auf die Beine stellen wollen, und Das ist ja auch so ein Thema, was in der Online-Welt gerne mal super leicht aussieht, aber tatsächlich nicht ist. Und ja, ich fand die Zahl, ich weiß sie gerade nicht, ändert sich ja auch immer wieder, aber über 80% brechen nach einem Jahr ab, einfach weil diese Business-Sache an sich, weil sie das nicht verstanden haben, wie das geht. Und damit überfordert sind. Und das ist so mein Herzensthema geworden, also sie deshalb dabei zu unterstützen. Ich würde mich auch nicht als Business Coach bezeichnen, sondern als Personal Coach, Life Coach für diese ganzen inneren Themen, die dann auftauchen, wenn man diesen Weg geht. Weil darum geht es ja meistens, dass man dann auch wirklich da dabei bleiben kann.
Spannend. Also Du hast dich eigentlich selbst therapiert und bist dann in ein komplett anderes Thema gekommen. Das klingt cool.
Also ja, das hängt ja irgendwie auch oft zusammen. Also diese, diese Angststörung konnte sich ja auch für mich erst lösen dadurch, dass ich neue Wege eingeschlagen habe. Und als ich aber gestartet bin, zum damaligen Zeitpunkt hätte ich mich jetzt auch noch gar nicht, da hatte ich ja selbst noch nicht die Erfahrung auch mit Business, da hätte ich ja mit diesem Thema gar nicht arbeiten können. Aber es hat mich damals schon dahin gezogen, also das war auf jeden Fall auch schon, schon da. Und jetzt hat sich das so entwickelt.
Ja, es ist ja meistens wirklich so, dass die meisten eben durch diese inneren Themen, so wie du gesagt hast, wirklich abbrechen, weil sie sich einfach nicht stellen wollen. Und wenn sie sich nicht stellen, werden sie immer an der gleichen Stelle bleiben und Dann geben sie auf. Das ist wie mit Abnehmen in jedem Lebensbereich.
Ja, genau, genau.
Ja, und wenn man also, wenn man dir so zuhört, du hast gesagt, du hast ein Pferd und du wolltest es nicht so unterstützen und so. Jetzt frage ich mich nur, wie war dann der Schritt in das, dass du jetzt so glücklich bist bist, wie du heute bist? Also was waren dann die wirklich, die Punkte, die es gebraucht hat?
Ich muss mal nachdenken, weil ich glaube, es sind natürlich mehrere Punkte, die irgendwie immer wieder Thema sind und auf jeder neuen Entwicklungsstufe irgendwo ja wieder da sind. Aber es ist ja vom Prinzip her oft ähnlich. Ich würde sagen, bei mir war eine wichtige Sache auch überhaupt, also in Bezug auf die Angststörung, da überhaupt mal offen zu werden dafür, dass vielleicht mein aktuelles Leben nicht zu mir passt. Da musste mein Körper schon sehr, sehr deutlich werden. Ich hatte wirklich ultra schlimme Symptome, halbseitig gelähmte sich selbst und sowas, was mir dann so viel Angst gemacht hat, dass ich dann gesagt habe, okay, ich weiß zwar nicht, was ich sonst machen kann, aber offensichtlich ist das hier nicht mein Weg. Also einfach diese Erkenntnis zu haben, ich glaube, die ist egal, an welcher Stelle man steht, wichtig, weil sonst geht's ja gar nicht voran. Und sowas Neues macht ja auch einfach Angst, wenn man nicht weiß, ja, wie sich das entwickelt, oder was dann da kommt und ob es überhaupt funktioniert. Ich würde sagen, was mich, was mir geholfen hat, diesen Schritt dann zu machen, oder immer wieder diesen Schritt zu machen, ist, dass ich genau, also ich habe wie so einen inneren Ruf einfach auch, wo es mich hinzieht, auch wenn es mir Angst macht. Wo ich schon immer wusste, okay, das möchte ich machen. Und was ich vor allem am Anfang echt immer noch gebraucht habe, ist auch ein bisschen so ein Leidensdruck, ne, und festzustellen, wenn ich jetzt nämlich nichts verändere, dann sieht das irgendwie gar nicht rosig aus. Und das hat mich einfach immer wieder dazu bewegt, zu sagen, okay, okay, ich bewege mich selber, ich gehe weiter und finde Wege. Und ich muss auch sagen, oder ich habe so die Erfahrung gemacht, in dem Moment, wo man offen wird für so ein, für neue Möglichkeiten, sage ich jetzt mal, zeigen sich auch ganz neue Möglichkeiten, die vielleicht schon vorher irgendwie auch eine Weile schon im Feld rumgeschwirrt sind, aber die man gar nicht wahrgenommen hat, weil man halt immer so verbohrt auf diesen einen Weg und wie das zu funktionieren hat. Und ja, ich würde sagen, also das klingt vielleicht jetzt nicht so romantisch, aber dieser Leidensdruck, den habe ich tatsächlich gebraucht. Und mittlerweile weiß ich halt, also jetzt lasse ich es nicht mehr so weit kommen, ne. Wenn ich merke, oh, es fühlt sich irgendwas gerade wieder nicht stimmig an, dann gehe ich auch so in mich und guck, wo passt gerade nicht und was darf sich verändern. Weil ich glaube, es ist ja auch einfach immer der Weg und nicht irgendwie ein, wir kommen irgendwann in unserem Traumleben an und dann ist es so. Also so nehme ich das zumindest wahr. Und wenn ich jetzt aber zurückblicke, ne, von vor, also als ich da gestartet bin mit den ersten Überlegungen und so, da hätte ich mir das Leben, das ich eben jetzt habe, das hätte ich mir nicht erträumt. Ja, das ist wirklich so mein Also, und trotzdem hat sich jetzt mein Traum natürlich auch wieder weiterentwickelt, ne, es sind andere Projekte aufgetaucht, die ich auch gerne machen möchte, und ja, ich glaube, es geht da einfach immer weiter.
Und da gibt es so eine schöne Übung, ich habe die vor einem Monat oder so gehört, das erste Mal, und habe mir eigentlich nur gedacht, stimmt, es gibt das, da gibt es eine Übung, die heißt die Vision hinter der Vision. Ja, das heißt, du hast ja deine Vision, so wie du sie dir vorstellst, und eigentlich möchtest du ja das, was dahinter ist, aber du noch gar nicht fassen kannst. Ja, bei den meisten ist es wirklich so, sehen nur das Vordere, und das Hintere wissen sie zwar, aber sie können es noch nicht wirklich benennen. Ich sehe so viele, so viele, viele, viele Parallelen zum Zum einen Erkenntnissen, das kannst du dir gar nicht vorstellen. Alleine nur meine Abnehmjourney, so wie du gesagt hast, man muss durch diesen Schmerz durch, nur wenn der Schmerz groß genug ist. Ja, vorher geht es nicht. Und ich glaube, das ist auch das Wichtigste, denn eigentlich wollen wir ja alle das Leben haben, das wir uns erträumen.
Ja, ja, ich, also ich weiß nicht, wie du es empfindest. Ich habe ganz lang nach diesen Zielen im Außen so gestrebt, ne, so diese, ah ja, finanzielle Freiheit, freie Zeiteinteilung und all diese Dinge, bis mal eine Mentorin zu mir gesagt hat Was würdest du denn, fand ich eine total wertvolle Frage, was würdest du denn machen, nachdem du jetzt erstmal 2 Jahre Urlaub gemacht hast? Ja, und dann ist mir schon auch schnell klar geworden, weil es ist tatsächlich so, also ich kann maximal 2 Wochen im Urlaub sein, dann ist mir aber auch echt langweilig.
Lange, bei mir geht es genau 4 Tage.
Ja, ich sag ja maximal, also eigentlich fängt das schon nach einer Woche an. Und nicht, weil ich irgendwie nicht irgendwie mal runterfahren kann und so, sondern einfach, weil es mich immer dahin zieht, irgendwas zu tun, was mich echt erfüllt, was mir was gibt, was mir auch einen Sinn gibt. Und das ist auch das, wo ich mittlerweile einfach für meine Arbeit empfinde, ne. Wenn ich, wenn ich so eine Session habe und dadurch wieder jemand weiterkommt, dann gibt mir das natürlich einen Sinn, und dann Habe ich damit irgendwo einen Beitrag geleistet? Und ich glaube, das geht eben auch in diese Richtung von die Vision hinter der Vision. Denn was wollen wir denn eigentlich wirklich, wenn all diese materiellen Wünsche erfüllt wären oder sind? Die machen einen ja nicht glücklich. Es ist ja immer was, was aus uns heraus entsteht. Und ja, ja, da durfte ich auf jeden Fall auch ganz viel lernen, was Ja, wo einfach ich gewisse Ziele schon erreicht hatte und dann so gemerkt habe, toll, ich bin hier immer noch total frustriert und macht keinen Spaß. Also es ist einfach auch ganz, ganz viel diese innere Einstellung, das, was man sich selbst erlaubt, auch innerlich frei zu sein, und dann zeigt sich das auch im Außen. Also so nehme ich das wahr, ne, von innen nach außen.
Ich glaube auch immer, dass man zuerst im Inneren— ich vergleiche es Business an sich mit Abnehmen, weil es gibt sehr viele Parallelen. Also du musst diszipliniert sein, du musst wirklich wissen, was du möchtest, denn einfach so abnehmen mit Datum, Diät, funktioniert nicht. Und also Es sind wirklich sehr viele Parallelen dahinter. Und wenn man dann so, wie du gesagt hast, eben innen— ich kann, ich kann nicht sagen, ich möchte das werden und morgen bin ich das. Ja, also das ist wirklich ein Weg und das ist wirklich eine Herausforderung, und die muss man sich stellen, und die muss man sich stellen, und der muss man halt einfach entgegengehen. Und Ziele erreicht man halt nur, indem man sie geht.
Ja, auf jeden Fall.
Ich kann jetzt nicht sagen, ich möchte jetzt, so wie das die meisten Menschen ja eigentlich in dieser Welt, in deren wir uns befinden, ja uns erzählen, träume es dir und morgen hast du es. Ja, also man muss schon was tun auch dafür.
Ja, das ist ja auch irgendwie regelrechter Markt geworden, dass irgendwelche Manifestationsprogramme oder solche Dinge verkauft werden, in denen es irgendwie nur darum geht, dass du dich einmal in diese Energie rein visualisierst und plopp, ist es dann so. Ja, das ist natürlich nicht der Fall. Und also ganz ehrlich, ich habe mir sowas auch irgendwann mal gebucht vor 2, 3 Jahren, weil ich so dachte, oh ja, voll. Und ich finde auch, also das Gefährliche daran Gerade, dass man sich dann, also da geht es ja auch meistens darum, setzt dir erstmal ein Ziel und dann visualisierst du das. Und ich finde, meistens setzt man sich dann da tatsächlich ja auch Ziele, die man tatsächlich eigentlich gar nicht will, sonst hätte man sich ja schon längst in diese Richtung bewegt, ne. Und deswegen finde ich auch, egal bei welchem Thema, ob es jetzt Abnehmen oder Business ist, ich finde es so wichtig, überhaupt auch mit sich selbst in Verbindung zu sein und damals zu checken, ist das überhaupt mein Ding, oder was steckt denn hinter diesem Wunsch, dass ich unbedingt keine Ahnung wie viel tausend Euro im Monat verdienen will und so. Das ja finde ich ziemlich insgesamt auch schon sehr spannend, weil es ja so oft auch darum geht, was ist dein Warum, ne, über dieses, was ist dein Warum. Und ich finde schon auch, es braucht natürlich ein Warum, ne, weil sonst Warum solltest du sonst in die Richtung von irgendeinem Ziel gehen? Aber ich finde halt so wichtig, dass das aus dem Herzen kommt, ne, dass es wirklich dein Warum ist und, und man sich damit verbinden kann. Und ich finde, es gibt einem dann schon auch Halt, ne, gerade in diesen Phasen, wo irgendwie du merkst, oh, ich weiß nicht, so wichtig ist mein Ziel doch nicht. Das haben wir ja dann alle mal, ne. Ja, und da finde ich halt wichtig, irgendwie Wege für sich zu finden, sich wieder damit zu verbinden, warum man das jetzt eigentlich tun möchte, und vielleicht auch, was passiert, wenn man es halt nicht macht, ne. Weil dann bleibt man logischerweise ja da, wo man jetzt schon unzufrieden ist. Also da ist ja die Frage des Leidensdrucks, ne, wie groß ist der. Und ja, das ist sehr spannend, was da am Markt alles passiert. Und ja, ist halt so, kann man auch Geld mitmachen, ne, mit solchen Produkten.
Immer noch, man kann immer noch Geld damit machen. Also was ich so in meiner Instagram-Bubble sehe, das, man kann es immer noch. Okay, aber dieses mit dem Warum, ich finde, dass dieses Warum und dieses Purpose und Passion-Dings eigentlich komplett ausgelutscht ist. Seit 2016, und ich mache das Ganze ja schon lange. Also ich hatte ja davor den Onlineshop, und seit 2014 bin ich eigentlich in dieser Welt. Ja, wir sind jetzt, und es sind schon 9 Jahre, bald hast du 10-Jähriges. Oh mein Gott, nein, das ist mir jetzt gerade bewusst geworden. Egal, aber da gibt es ja so einen Immobilienmenschen, Ich glaube, Fischer heißt der, ich weiß es nicht mehr. Und der hatte mit diesem Purpose angefangen, du brauchst einen Purpose und du brauchst das. Und aber ich glaube, dass dieses Ganze, du brauchst und das solltest du machen, die Menschen noch viel mehr verwirrt, wie sie eigentlich schon verwirrt sind.
Ja, tatsächlich. Ich habe tatsächlich dann auch oft bei meinen Kunden das Problem, in Anführungszeichen, dass die irgendwie Die sind so beschäftigt damit, ihren Purpose zu finden, dass sie dann denken, bevor sie das nicht konkret in Worte fassen können oder benennen können, geht es nicht weiter. Dabei ist es ja eigentlich andersrum. Beweg dich mal in verschiedene Richtungen und merkst ja, wo es dich hinzieht. Also dass jeder so seinen Purpose eigentlich hat, das glaube ich schon. Aber was halt die Branche draus macht, ist natürlich weniger schön. Aber deswegen können wir es ja auch anders machen.
Das ist ja auch genau das Schönste. Ich habe 5 Jahre lang jetzt— es ist ganz schlimm— ich habe 5 Jahre lang gebraucht, um mich so, wie soll ich sagen, also jetzt nicht meinen Purpose zu finden, sondern eher das zu benennen, was ich wirklich möchte. Ja, ich befinde mich seit 5 Jahren in einer Sparte, Ja, und habe das wirklich monatlich neu benannt, weil es nie das war, was ich mir vorgestellt habe.
Ja, das kenne ich.
Das ist Zeitverschwendung. Und im Endeffekt habe ich Dinge so benannt, dass sie einfach offen sind für alles, und ich kann es einfach ändern. Und das sind die Kleinigkeiten. Ja, wir werden alle sehr spät— also ich glaube, man weiß erst dann, was man wirklich will, wenn man mit sich zu 100% zufrieden ist. Und das Problem ist, man ist nicht zu 100% zufrieden.
Ja, ich glaube auch, also weiß nicht, mir ist es am Anfang, dachte ich immer, wenn dann mal mein Job zum Beispiel, ne, wenn das läuft, dann bin ich total zufrieden. Und irgendwann habe ich halt festgestellt, okay, es gibt halt auch noch andere Lebensbereiche, ne. Wenn ich hier, keine Ahnung, wie so ein kleiner Workaholic 10 Stunden am Tag an meinem Business hänge und dabei überhaupt nicht mehr die Zeit genießen kann, die sonst noch ist, schöne Zeit mit meinem Partner verbringen oder Sonstiges. Das macht ja dann ebenfalls nicht glücklich. Und da darf man halt einfach irgendwie nicht vergessen, dass es mehrere Lebensbereiche auch gibt, ne? Ja, genau. Und sich in diesen einzelnen Bereichen ja auch echt viel, viel bewegen kann. Und das halt einfach, und, und das haben wir ja alle gemeinsam, immer irgendwie einfach bei uns selbst anfängt. Und ja, vielleicht sich auch einfach weiterentwickelt und mal wieder verändert. Also das, was du gerade beschrieben hast, dass du so lange gebraucht hast, irgendwie zu benennen, das, da bin ich rein nur bei meinem Business auch über ein Jahr oder so mich darum geeiert und habe dann auch keine Kunden mehr angenommen, weil es sich für mich alles voll falsch angefühlt hat, ne. Ich habe so gewusst, nee, das ist es nicht mehr, es ist irgendwie was anderes, aber was ist es? Und gerade wenn es irgendwie darum geht, Business zu machen, dann gibt es ja natürlich auch unendlich viele Marketingstrategien und Dinge, die dir dann sagen, du brauchst eine spitze Positionierung und du brauchst dies und das und weiß ich nicht was alles, ne. Und das hat mich auch irgendwie extrem wuschig gemacht, was ist eigentlich hier los, ne. Bis ich dann irgendwann angefangen habe, hey, nee, ich verbinde mich jetzt jeden Morgen wieder so mit meinem Herzen, mit meinem Higher Self. Ich mache da immer so eine Morgenroutine und folge dann einfach meinem Weg. Und so bin ich dann bei diesem Business-Startup gelandet. Und vielleicht ändert sich das auch irgendwann wieder. Aber im Grunde, oder das Kernthema ist ja, dass ich Menschen dabei helfen möchte, sich zu trauen, ihr Ding zu machen. Und das könnte ja in jedem Lebensbereich sein. Und nur rein marketingtechnisch, und das stimmt schon auch, macht es natürlich keinen Sinn, wenn ich jetzt sagen würde, bei mir gibt's alles, weil dann fühlt sich ja auch keiner angesprochen. Aber ganz, ganz oft ist dieses, ja, diese Business-Begleitung, sind einfach persönliche Themen, ob das Beziehungen sind, ob das Grenzen setzen ist, was auch immer da hochkommt bei den Menschen. Und ja, sich da nicht so einengen zu müssen, finde ich auch einfach mega schön.
Also wenn ich das jetzt von meinem Standpunkt aus sehe, bei mir ist ja auch die individuelle Traumerschaffung. Das klingt schon wieder so marketingtechnisch. Eigentlich, du kannst deine Träume in einem Plan verfassen. Das heißt, du hast einen Traum und für den braucht man aber Struktur, um ihn zu erreichen. Ja, man kann ja nicht einfach so sagen, ich möchte das jetzt und am nächsten Tag habe ich es. Das funktioniert ja nicht. Und für das braucht man einen Plan oder eine grobe Struktur. Und ja, aber welchen Traum du hast, das ist ja dir überlassen.
Absolut. Ja, also ja, und das finde ich aber so das Schöne, weil das ist ja trotzdem klar deshalb, was es bei dir gibt, ne? So dieses, hey, du hast einen Traum, und lass uns den doch mal in bestimmte Strukturen Struktur bringen und in einen Plan packen und den dann auch dadurch so verbindlich machen irgendwie. Das ist ja auch einfach das Tolle, wenn man dann einen Plan hat, dann ist es ja nicht— da weiß man auch, okay, jetzt wäre Schritt Nummer 1 dran, und sollte ich dann mal anfangen. Genau, das schafft einfach ja auch viel Verbindlichkeit und ist dann nicht so ein Aufschieben. Das macht man doch auch mit Träumen einfach gern, ne? So, ja, ja, mache ich irgendwann, und im 10 Jahren macht man es halt immer noch irgendwann.
Genau, denn wie wir wissen, Manifestieren passiert über Nacht.
Genau, ja, ja, das ist ja viel lustiger und viel einfacher.
Ja, und hast du jetzt vielleicht noch 1 bis 2 oder 3, ja, ein paar Tipps, was man tun kann, um seine Träume zu erreichen?
Ja, suchst du jetzt Fragen?
Habe ich gelernt.
Ja, lass mich kurz nachdenken. Was sind denn so die Kernratschläge, die ich am wichtigsten finde? Also ich finde, das Wichtigste ist, dass es dein Traum ist. Also einmal so abzuchecken, ist es mein Traum? Weil ich glaube, dass ganz viele irgendwelchen vermeintlichen Träumen hinterherlaufen, weil das halt eben gerade dadurch, dass im Außen und in dieser ganzen Bubble so viel los ist, immer alles so toll aussieht. Aber diese, dieser, diesen Check-in zu machen mit sich selbst und zu gucken, was ist denn eigentlich wirklich mein Traum, weil ich bin auch schon den falschen Zielen, also in Anführungszeichen den falschen, nicht meinen Zielen nachgelaufen. Und die Erfahrung, die man dann immer macht, oder ich gemacht habe, ist einfach ja, dass ich dann schon irgendwann merke, das macht mir gar keinen Spaß hier, ja, es ist Also nicht mein Ding. Und sich das dann immer aufs Neue eingestehen zu müssen, ist ja auch immer so ein bisschen ernüchternd, so. Aber die anderen haben es doch alle, ja. Und aber sich wirklich zu trauen, seinen eigenen Traum, ja, sich dem auch zu öffnen, weil der kann ja auch Angst machen. Also sich dem wirklich zu öffnen und in dieses Gefühl zu gehen, so. Oh mein Gott, krass! Ja, das wäre so krass, ne? So, das macht, finde ich, ganz viel, wenn man schon mal in diese Energie eintaucht und, und auch wirklich spürt, dass das eigene Ding ist. Und ich finde, ich weiß nicht, erzähl mir auch gerne mal, wie du das wahrnimmst, wenn du magst. Ich finde, da ist so eine ganz andere Energie halt dahinter, wenn wir so merken, jetzt, das ist mein Weg, das ist mein Traum, da geht's alles auf, ne?
Und ehrlich gesagt gesagt, mache ich das sogar jeden Tag. Ich habe wirklich eine ganz klare Vision von dem, was ich möchte. Und andere Menschen meditieren vielleicht, ich schließe meine Augen und sehe mir das, dieses Spektakel, diesen Film an. Und ich freue mich dann jeden Tag so sehr darauf, das zu machen. Und ich glaube, das ist die wahre Manifestationsenergie.
Ja, voll, genau. Ja, also genau, das ist der wichtigste Tipp eigentlich. Und dann, wie du sagst, also wenn man dann sich dafür entschieden hat, ja, oder auch erkannt hat, okay, da soll es hingehen, finde ich das, wie du sagst, total wichtig, einen Plan zu haben, also zumindest eine grobe Struktur. Ansonsten verliert man sich ja auch total in diesem Ganzen, ja, was ist jetzt da zu tun, oder wie bringe ich das tatsächlich auch in die Umsetzung. Und ich finde, das schafft auch sehr viel Klarheit im Kopf, wenn man dann einen Plan hat, und auch ja viel, viel mehr Bewusstsein für den Prozess, weil man halt viel klarer erkennen kann, okay, ich wollte hier irgendwie Schritt 1, 2, 3 gehen, und jetzt merke ich bloß, okay, total schwer. Und dann kann man da ganz anders mit arbeiten, wie wenn man völlig planlos da irgendwo rumrennt und dann schlimmstenfalls halt nach Wochen oder Monaten feststellt, irgendwie hat das nicht geklappt. Also genau, und das ist, das ist glaube ich dann auch mein Tipp Nummer 3, immer wieder regelmäßig zu reflektieren, einfach um dieses Bewusstsein dafür zu haben, wie der Prozess ist und wo man da steht, um überhaupt zu checken und auch überprüfen zu können, ja, habe ich mich jetzt eigentlich vorwärts bewegt oder Ja, oder bin ich, also das ist mir so gegangen, ich bin ganz, ganz oft dann wirklich für lange Zeit wieder komplett in so einen unbewussten Modus abgetaucht, indem ich gar nicht gemerkt habe, dass ich nicht mehr in Richtung von meinem Traum laufe, sondern das wirklich wieder aufgeschoben habe auf so ein irgendwann, ne. Genau, also ich glaube, das sind die, die 3 wichtigsten Dinge, und die mache ich auch tatsächlich. Regelmäßig.
Ja, das heißt, das ist für dich dann zum Ritual geworden. So, ja, das heißt, Rituale werden für dich auch wichtig.
Ja, also ich bin jetzt nicht so der Freak, der so jeden Morgen um 6 genau diese Übung so ganz strikt macht, das nicht. Ich bewege mich mehr in so einem in so einer groben Struktur, aber ich sorge quasi schon durch bestimmte Routinen dafür, dass ich regelmäßig reflektiere und mich auch wirklich, und das mache ich täglich, dass ich mich mit mir verbinde und dadurch jetzt mittlerweile auch einfach sehr schnell merke, wenn was nicht meins ist. Weil ansonsten war ich oft sehr kopfgesteuert, vor allem wenn es darum geht, Geld zu verdienen und so. Und bin dann— du auch, genau. Und ich bin dann einfach lange immer solchen Egozielen hinterhergerannt, mit unendlich viel Kraftaufwand und krank werden und wieder einbrechen und klappt alles nicht. Und dann kommt da so viel Frustration und alles mit. Und dadurch, also durch diese doch sehr, ich sag mal, schmerzvollen und ungemütlichen Phasen, habe habe ich mir einfach so, ja, so Routinen entwickelt, die jetzt zwar nicht strikt täglich sind, aber regelmäßig, um gar nicht erst da so reinzukommen, ne, dass ich gar nicht irgendwie wochenlang einem falschen oder einem Ziel hinterherlaufe, das gar nicht meins. Genau, das heißt, ja, Routinen finde ich total wichtig, aber ich finde wichtig, dass man die so macht, wie die gut für einen passen. Ich habe ganz lange gedacht, so, okay, muss jetzt, wie alle das machen, jeden Morgen muss ich eine halbe Stunde Yoga machen. Ja, das probiert, und Yoga ist halt einfach nicht mein Ding, weil ich körperlich auch einiges an Blockaden hatte. Und, und mich dann immer nur, das hat mich total frustriert, Yoga, weil ich das nicht so machen konnte, wie ich wollte. Und ich habe da auf jeden Fall versucht, Routinen zu erschaffen, die eben auch nicht zu mir passen. Und dann habe ich eine ganze Weile auch versucht, alles immer täglich zu machen, und es hat mich total gestresst, hat mich total viel Zeit gekostet. Und dann habe ich als mal Stunde in mein Journal reingeschrieben und dachte danach so, ja shit, jetzt habe ich keine Zeit mehr für, was ich eigentlich machen wollte. Und deswegen habe ich das ein bisschen in einem lockereren Rahmen, das passt besser für mich. Aber wichtig ist halt, es trotzdem zu machen.
Ich habe zum Beispiel, ich habe schon ein tägliches Ritual. Aber dieses Ritual läuft von halb 6 in der Früh, also das sind mehrere Dinge, also eigentlich ist es meine Morgenroutine unter Anführungszeichen, von halb 6 in der Früh bis um 9 Uhr vormittags.
Ja, super.
Und da ist wirklich dabei Spazierengehen mit dem Hund und Frühstücken mit meinem Mann. Also frühstücken, wir frühstücken nicht, aber wir verbringen die halbe Stunde in der Früh halt zusammen. Und dann eben mein, meine Visualisierung von meinem großen Traum, weil das gibt mir wirklich Kraft und Energie, und die brauche ich öfters am Tag. Ja, aber ich habe das auch probiert mit Yoga, und du musst das täglich, ich meine, ich mache gewisse Sachen täglich, aber immer in diesem Zeitraum. Das heißt, ich mache auch 5-mal die Woche Sport, ja, aber das ist wirklich jeden Tag bis um 9. Das ist ein Zeitraum.
Also das habe ich tatsächlich auch. Ich mache eigentlich vor 10 zum Beispiel auch keine Kundentermine. Das ist mein Space. Und ich gehe auch mit Hund spazieren und mache mir auch— also das ist schon Teil meiner Routine. Ich frühstücke ganz gemütlich was Gesundes, was mir irgendwie so richtig— also ich genieße das auch, ne. Ich denke mir immer so richtig, ich bin also richtig dankbar für dieses hochwertige Essen und genieße dann so richtig, ja. Und macht, wie gesagt, also was ich auch echt täglich mache und auch in dieser Zeit morgens, ist mich mit mir zu verbinden und reinzufühlen, was es irgendwie heute braucht. Und dann schmeiße ich auch ganz gern mal meinen Tagesplan noch mal um, wenn das irgendwie anders besser passt. Und ja, also diesbezüglich so könnte ich schon auch sagen, ich habe auf jeden Fall auch jeden Tag die gleiche Morgenroutine. Routinen. Aber es ist jetzt auch kein Weltuntergang, wenn das mal irgendwie anders läuft.
So, das stimmt schon. Ja, es ist ein strukturierter Flow.
Ja, genau, das drückt doch schön aus, ein strukturierter Flow. Die Struktur braucht er irgendwie auch, dass es den Flow geben kann, ansonsten ist alles so Chaos.
Also für mich persönlich, und ich weiß nicht, ob das für andere Menschen auch so ist, aber Für mich persönlich gibt es nichts Schlimmeres, wenn mein Kalender leer ist, wenn an diesem Tag nichts drinnen steht, absolut gar nichts. Das erzeugt in mir ein so ein ungutes Gefühl von, ich habe keine Kontrolle. Und ich bin aber kein Kontrollfreak oder so, aber bei mir muss wirklich drinnen stehen in meinem Kalender, von wann bis wann habe ich meine Morgenroutine, von wann bis wann ist unsere Mittagspause, weil ich koche ja jeden Tag frisch für meine Familie. Und wann ist der Laptop zuzumachen und was mache ich wirklich wann? Also das sind für mich wirklich Termine, wenn die nicht drinnen stehen, ich bin komplett nervös. Deswegen sind wir wahrscheinlich so schlecht, weil da steht nicht drinnen.
Da kann ich schwimmen und von da Also ja, das ist total spannend. Bei mir ist es nämlich genau andersrum. Wenn ich mir diese Dinge im Kalender eintrage, dann kriege ich Stress.
Nein, ich brauche die wirklich. Also mein Kalender, meine Kinder sagen immer, was tust du für einen Stress? Das ist für mich die volle Befreiung. Das ist für mich wirklich die Befreiung, weil ich weiß, das habe ich am Tag zu tun. Tun. Und diese Zeit habe ich dafür, denn ich prokrastiniere halt auch sehr gerne, muss man dazu sagen. Und so kann das nicht, weil ich habe für das eine Stunde Zeit, und für das, wenn die Stunde fertig ist, ist die fertig. Dann muss das erledigt sein.
Also diesbezüglich muss ich sagen, das hilft mir tatsächlich auch sehr, weil ich sonst dazu neige, wenn ich jetzt, sagen wir mal, ich habe Zeitfenster von 3 Stunden theoretisch, für eine Aufgabe, die ich aber auch in einer Stunde schaffen kann, wenn ich sie fokussiert mache, dann kann es natürlich passieren, irgendwie hier so Handy rumgedaddelt und rumprokrastinieren, und nach 3 Stunden war ich irgendwie hier am Laptop ohne Pause und bin total fertig. Deswegen habe ich mir das auch angewöhnt, tatsächlich zu sagen, okay, das ist jetzt meine Aufgabe für die nächste Stunde, und danach, wie du gesagt hast, Laptop zu, Pause, rausgehen. Dazu muss ich mich auch wirklich zwingen, weil ich genau weiß, das lädt meine Akkus so schnell wieder auf. Aber jetzt, wenn ich jedes Mal frei entscheiden muss, geht mir heute noch so, dann denke ich mal, ich kann noch 15 Minuten so. Ich muss mich deshalb, das muss ich mir auch wirklich einplanen, sonst mache ich das nicht.
Ja, und mich, also mich persönlich hat das auch näher an meine Träume gebracht. Ja, wirklich dieses strukturierte Arbeiten und diese Struktur Strukturierte, meinen Tag einfach so zu strukturieren. Ich mag, er mag für manche Menschen wirklich schlimm aussehen, weil das sind, also ich habe 16 Kalender. Wow! Und da ich, es gibt zum Beispiel für Podcast einen eigenen Kalender, es gibt für mein Business einen eigenen Kalender, es gibt für meine Familie einen eigenen Kalender, es gibt für Haushalt einen eigenen, es gibt für meine persönlichen Sachen Selfie. Es gibt wirklich für alles, weil ich es liebe, mit Farben zu arbeiten. Und dann hat jeder eine andere Farbe. Und ich sehe wirklich, ist meine Woche ausgeglichen oder ist meine Woche nicht ausgeglichen? Ja, dann auch Dienstplan dabei, denn arbeiten gehe ich nebenbei auch noch. Ja, und aber ich weiß, wenn ich das nicht mache, ist eine Woche, ist eine Woche weg und ich habe nichts gemacht.
Ja, ja, und das zeigt ja aber auch so schön, dass du hast da genau deinen Weg gefunden, wie das für dich gut funktioniert. Und ich glaube, mich stresst das deshalb so, wenn ich das da so reinschreibe, dann wirkt es natürlich schnell voll im Kalender. Und das ist einfach das, wo mich früher im Angestelltenverhältnis halt sehr oft total gestresst hat, weil da war halt alles so voll. Und deshalb, ja, schreibe ich mir nur die wichtigen Sachen rein und mache die anderen aber trotzdem. Also so, dass meine Routine zum Beispiel, die mache ich ja eh, ich gehe ja trotzdem mit dem Hund laufen und ich frühstücke und so weiter. Aber das schreibe ich mir jetzt da nicht rein, dass ich da diesen Zeitraum habe, den habe ich mir quasi gedanklich geblockt. Ja, ist total spannend, ne, wie unterschiedlich da die Wege sein können und trotzdem ja dann alles funktioniert.
Voll cool, das stimmt. Hast du zum Schluss— ich sage mal auf jeden Fall mal danke für dieses tolle Interview, denn wir überziehen schon gleich.
Vielen Dank für die Einladung, auf jeden Fall.
Hast du zum Schluss noch einen Satz, den du den Zuhörern mitgeben möchtest?
Das wurde ich tatsächlich schon in fast allen Podcast-Interviews bisher gefragt, und ich sage immer das Gleiche. Ich denke auch jedes Mal noch mal drüber nach, aber es ist, glaube ich, so mein, ich sag mal, mein Mantra. Ich finde, das Wichtigste ist, auf das eigene Herz zu hören, egal in welchem Lebensbereich oder Einfach so im Grundsatz, weil wir uns kein erfülltes Leben erschaffen können, wenn es nicht sonst passt, und unser Herz eigentlich den Weg immer schon kennt. Also so nehme ich das wahr. Und ja, das ist mein Ratschlag an deine Hörer.
Der ist toll, und ich muss ehrlich sagen, ich sehe das genauso.
Ja, umso besser. Ja, da gefällt mir.
Dann bedanke ich mich noch einmal ganz offiziell jetzt bei dir. Hast du ein Angebot oder sonst irgendetwas in nächster Zeit, dass wir den Hörerinnen und Hörern zur Verfügung stellen können? Denn alle anderen Sachen werden natürlich in den Shownotes verlinkt.
Ja, es gibt wahrscheinlich ab nächster Woche bei mir ein kostenloses kostenlosen PDF-Guide zum Businessstart. Das heißt, den kann man sich ganz kostenfrei runterladen. Und ansonsten ist geplant, dass bald wieder— ich habe aktuell ein Business-Bootcamp laufen, und das läuft jetzt noch eineinhalb Wochen, und dann ist geplant, dass ich das wahrscheinlich noch mal mache. Genau, aber da sind— habe ich noch keine Infos Das ist gerade noch in der Planung. Genau, aber diesen kostenlosen PDF-Guide, den gibt es jetzt bald in Kürze, und das sind einfach so die Schritte drin, die man am Anfang wirklich braucht.
Genau, und den findet man wo?
Den gibt es dann auf meinem Instagram-Kanal. Du kannst das ja gerne verlinken, unterstrich Sina Reuthofer, unterstrich. Du kennst ja mein Profil. Genau, und da findet ihr den auf jeden Fall in den Highlights. Das werde ich machen.
Ich—
super, herzlichen Dank.
Ich wünsche jetzt allen Zuhörern und Zuhörerinnen meistens noch einen wunderschönen Tag, und ich verabschiede mich, und wir hören uns bei der nächsten Episode.
Bis dann, alles Liebe auch von mir. Ciao, ciao!
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