22 Jun 2023 · 33 min
Anna Lengwenus, Mentorin und Gründerin des Coaching-Programms Feel Your Identity, erzählt, wie ein Gesundheitsschock sie zur Selbstständigkeit führte. Sie arbeitet mit Frauen daran, Kindheitsmuster zu lösen und ihr Business aus echter Überzeugung zu führen. Ihr Kern: Du musst dein Angebot zu 100 Prozent lieben, um es authentisch zu verkaufen.
Questions this episode answers
Sei du selbst. Erkenne wirklich, wer du bist, und liebe dich für alles, was du bist. Sei verdammt stolz auf dein Leben. Sei dankbar, dass du hier auf diesem Planeten sein darfst, dass deine Seele genau dich als Person ausgesucht hat, und schwimm einfach mit diesem Fluss des Lebens mit. Vertrau darauf, dass alles so kommt, wie es für dich richtig ist.
Chapters
Hey und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von der Anna-Carina-Hausegger-Show. Im heutigen Podcast-Interview war die liebe Anna Lengwenos. Anna ist Mentorin und begleitet selbstständige Frauen dabei, gerade die am Anfang stehen, im eigenen Business zu feiern. Sie ist davon überzeugt, dass wir unsere Produkte nur dann verkaufen können, wenn wir sie zu 100% feiern. Und ehrlich gesagt, das verstehe ich, und ich bin da voll der gleichen Meinung. Wir müssen unsere Produkte feiern, um sie verkaufen zu können oder anbieten zu können, denn energetisch merken wir immer, was wir für Energien in haben. Bei Anna geht es um sabotierende Muster, Muster, die sie vielleicht in der Kindheit schon hatten und die ihr Business dadurch sabotieren können. Wir haben gesprochen über Intuition, wir haben gesprochen über das, wie wir uns selbst sabotieren. Und ich wünsche dir jetzt viel Spaß bei dieser Episode. Hör rein und ich freue mich auf ein Feedback. Und gleich geht's los nach dem Intro. Hey, ich bin Anna-Carina und heiße dich herzlichst in der Anna-Carina Hausegger Show willkommen. Freu dich auf Inspirationen, Erkenntnisse und eine Menge Lachflashs. Von mir und den Experten der heutigen Zeit. Schnapp dir dein Getränk der Wahl und lass dich von dieser Folge inspirieren, dein eigenes Traumleben zu erschaffen.
Liebe Anna, ich wünsche dir mal einen wunderschönen Tag. Ich freue mich, dass du hier bist und stell dich einmal bitte vor.
Hallo liebe Anna, ja, ich freue mich auch mega. Ich war heute Morgen voll, ja, voller Freude. Ich gehe nämlich immer spazieren und da habe ich erstmal gleich gepostet, dass ich bei dir dann zum Podcast bin, und da habe ich mich schon echt mega gefreut. Ja, also ich bin Anna, ich bin ausgebildete Mentorin und Hypnotiseurin und ich habe mich selbstständig gemacht als mein kleinster Sohn 10 Monate alt war, in der Elternzeit. Und ich begleite Selbstständige, die gerade so am Anfang sind, und zwar wirklich sich und ihr Business zu feiern und vollkommen von ihrer Arbeit überzeugt zu sein und ihre Angebote, also das, was sie lieben, voller Selbstbewusstsein und Stolz immer aussprechen zu können, dass sie so von ihrer Arbeit überzeugt sind, dass sie denken, es gibt nichts Geileres auf dieser Welt als dieses Angebot. Und ich arbeite halt ganz, ganz viel an der Innenwelt, wirklich an diesen Dingen. Also wer musstest du als Person sein, als du Kind warst, für deine Eltern? Weil genau diese Aspekte wenn wir die vorher nicht lösen, uns so krass in unserem Business selbst blockieren, weil wir dann nicht wirklich wir sein können, nicht diese Power, diese, diese Authentizität ausstrahlen können. Und an Glaubenssätzen, an, an Verstrickung, die immer wieder kommen, an Sabotagemuster, die uns vielleicht bremsen, an unserem Vertrauen, Dinge einfach durchzuziehen, weil sich für uns gerade geil anfühlt, das einfach zu machen, weil wir wissen, dass dass ja wir alles in uns haben und keine Entscheidung absprechen müssen, sondern wenn wir diese tiefe Verbindung zu uns haben, wird's magisch.
Das stimmt. Das kann ich persönlich nur beschreiben, also unterstreichen, so heißt das Wort.
Ja, ja.
Ich habe es heute ein bisschen mit meiner Sprache, ich habe keine Ahnung, heute sind extrem viele Energien, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ja, ja, wir haben es ja gerade mitbekommen.
Wir haben es ja gerade mitbekommen, ich hatte ja mein Mikrofon angestöpselt und plötzlich konnte ich dich nicht mehr hören. Und wir haben ja die ganze Zeit gedacht, dass deine Kopfhörer das Problem sind, dabei war es ja mein Mikrofon.
Na ja, nein, ich hatte das Problem heute ja auch schon in den Stories. Also egal was ich schreibe, ich verschreibe mich immer. Heute war es extrem, also ich kann, Koordination war heute nicht. Also das stimmt schon, man muss wirklich etwas ausstrahlen.
Ja, genau.
Wie bist du zu diesem Traum gekommen, also zu Realisierung dieses Traumes?
Ja, ja, also ich habe immer, immer wenn ich mich mit meiner besten Freundin treffe, sagt sie immer zu mir, oh Anna, ich weiß, dass du immer wieder zu mir gesagt hast, du willst dich irgendwann mal selbstständig machen. Und das war immer schon ein Gedanke in meinem Kopf, aber ich war damals noch nicht mutig genug, Ich hatte noch nicht dieses Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein in mich, also dass ich heute hier mit dir so sitze und so locker und flockig rede. Glaub mal, vor guten 5 bis 8 Jahren war das nicht im Entferntesten so. Da hätte ich mir in die Hose geschissen Tage vorher. Ich hätte abgesagt, weil ich gedacht habe, nein, das kriege ich gar nicht hin. Weil ich war wirklich jemand, der immer an sich gezweifelt hat. Immer andere nach ihrer Meinung gefragt hat. Ich konnte kein Nein sagen. Ich war wie wirklich, stell dir das so vor, ich war wie so eine graue Maus. Wenn ich irgendwo zu einer Veranstaltung gekommen bin, dann hätte ich mich am liebsten unterm Tisch verkrochen, weil diese Blicke allein haben mich so verunsichert, dass ich, ich konnte keine Gespräche führen. Ich wurde rumgeschubst. Ich habe alles mit mir machen lassen, weil ich gedacht habe, nur wenn ich den Mund halte und still bin, dann werde ich halt angenommen. Ich habe mich so krass angepasst. Ich habe immer das getan, was alle anderen von mir erwartet haben, und gar nicht das gelebt, was ich eigentlich wollte. Also das komplette Gegenteil. Und ja, irgendwann war es so, dass ich mit Verdacht auf Schlaganfall in der Klinik lag, weil ich nicht mehr sprechen konnte. Meine linke Seite war komplett gelähmt. Ich habe gedacht, echt, ich sterbe. Mein Sohn war gerade 3 Jahre alt, ich konnte ihn nicht mehr sehen, weil ich konnte ihn nicht erkennen, weil ich konnte einfach nichts mehr sehen. Ich habe echt gedacht, ich sterbe, ne. Und ich bin ja gelernte Krankenschwester und habe ja dieses medizinische Wissen auch noch und lag da auf dieser Liege in der Notaufnahme und habe gedacht, echt, ich werde sabbernd im Pflegebett gar nichts mehr machen können. Und da bin ich, ich glaube, da war ich 33, jetzt werde ich 38, siehst du, vor 5 Jahren. Und da fing ich dann wirklich an zu gucken, okay, wer bin ich eigentlich, ne, wer will ich sein, und wie möchte ich, dass andere Menschen mit mir umgehen. Und da habe ich irgendwann angefangen zu verstehen, dass alles, was im Außen passiert, also wie Menschen mit mir umgehen, was ich so reflektiert bekomme, immer was mit mir zu tun hat. Immer. Ich hatte damals eine Arbeitskollegin, die hat mich so schlecht behandelt, die hat Sachen über mich vor Patienten gesagt, die hat mich rund gemacht. Und ich habe das aber zugelassen. Ich habe erlaubt, dass sie so mit mir umgehen kann. Und damals habe ich aber noch nicht verstanden, dass ich immer alles verändern kann und dass Menschen nur so mit mir umgehen, wie ich es zulasse. Und irgendwann, genau nach diesem, nach dieser Geschichte, und ich habe echt 6 Wochen gebraucht, um da wieder rauszukommen. Es war auch kein Schlaganfall, das war damals ein Migräneanfall, weil die konnten nichts anderes finden. Das fand ich so krass. Aber mein Körper hat mich so ausgeknockt, weil er mir, weil er mir so viele Signale vorher immer geschickt hat, die ich überhört habe, ne.
Ich, Seele hat dann im Endeffekt gesagt, stopp jetzt, ja, hör mir jetzt endlich zu.
Genau, genau, genau. Und sie hat mir, sie hat mir vorher sehr viele Botschaften geschickt, weißt du. Ich war irgendwann so wattig im Kopf, dass ich mich gar nicht mehr konzentrieren konnte. Ich habe aber immer weiter gepowert, weiter gepowert, weil ich in der Kindheit halt einfach dieses Muster entwickelt habe, ich bin nur gut, wenn ich leiste, und ich bekomme nur Anerkennung und Liebe, wenn ich leiste. Ja, du lachst, vielleicht kennst du das auch. Ja, genau. Und ich finde, gerade wenn du dich selbstständig machst, ist ja die Selbstständigkeit so ein krasser Spiegel deiner Innenwelt. Also krasser geht es überhaupt 0,0, dass all diese Muster, diese Glaubenssätze, also das, was du denkst über dich, was wahr ist, immer wieder ans Tageslicht kommt. Und auch dieses Leisten-Ding, ne, dieses gerade im Business, wie oft ich manchmal da reinrutsche. Und aber mittlerweile ist es so, dass ich ganz genau weiß, was der Ursprung ist, und ich kann mich da ganz schnell wieder rausholen, weil ich weiß, dass ich gerade nur leiste, um Anerkennung zu bekommen, und das absolut scheiße ist, dass das nicht der Weg ist, um erfolgreich zu sein. Und ja, dann ist mein Sohn 10 Monate alt geworden. Nee, er ist geboren, und da habe ich schon gedacht, also irgendwie muss doch mein Leben mehr für mich bereithalten, außer in Anführungsstrichen Mutter zu sein und irgendwie einen geregelten Job nachzugehen. Also keine Verurteilung gegen Mütter, die das lieben, Mutter zu sein, das meine ich damit nicht, ne. Aber ich glaube, du weißt, wie ich das meine. Ich, ich habe gedacht, ich bin ja auch noch Frau, und, und ich möchte— ich hatte so eine krasse Vision von mir, und ich dachte, es muss doch noch mehr für mich drin sein.
Also ich bestätige voll und ganz, denn mein innerer Ruf unter Anführungszeichen war immer der: Ich bin vielleicht jetzt Mutter, aber mein mein Leben hat ja einen Sinn, das hat genau mit Kinder kriegen zu tun, richtig?
Ja, richtig.
Also ich kann dich da gut nachvollziehen, und auch das mit dem Stoppschild. Denn der Grund, warum ich damals meine erste Selbstständigkeit wirklich in eine Insolvenz laufen habe lassen, also ich habe das bewusst so entschieden, damit ich aus gewissen Verträgen rauskomme, war damals ein Zusammenbruch Wegen maximaler Überforderung. Genau, das war wirklich— ich bin damals in dem Geschäft gestanden, ich weiß noch, es waren 8 Männer in diesem Geschäft. Ich bin zwischen ihnen gestanden, habe sie alle probiert gleichzeitig zu bedienen und bin einfach umgefallen. Ja, einfach umgefallen. Ich kann mich nur erinnern, dass auf einmal 8 Männer oben mir gestanden sind: Geht es dir gut? Und ich so: Oh mein Gott, was ist denn? Also ich weiß noch Also ich verstehe dich da sehr voll mit dem, aber dass man so taub wird, das habe ich noch nicht gehört.
Ja, ja, ja, also ich konnte nicht sprechen, ich war gelähmt, also mein Körper hat mich komplett ausgeknockt und ich habe echt lange gebraucht, um mich da wieder zu erholen. Und ja, und dann ist mein Sohn 10 Monate alt geworden und dann habe ich irgendwie auf Facebook, war da so eine kostenfreie Werbung, lief da, vom Baby breit zum Businessstart hieß es damals, so eine Woche, so ein Workshop. Und ich habe gedacht, ach, das mache ich. Und dann war das zu Ende, und natürlich hat sie dann ihr Produkt angepriesen, und das hörte sich so stimmig für mich an. Und das war das erste Mal, dass ich in meinem kompletten Leben so viel Geld in mich investiert habe. Habe ich vorher nie gemacht. Ich war vorher immer so, ne, Äußeres, Klamotten, da habe ich halt viel mein Geld investiert. Aber als ich angefangen habe, mich zu verändern und wirklich meine Persönlichkeit zu entwickeln, habe ich immer mehr und mehr das Geld wirklich für diese Dinge investiert, in mich, ne. Und mittlerweile glaube ich auch einfach, und da bin ich fest von überzeugt, dass die geilste Investition immer in dich selbst ist, weil das kann dir niemand mehr nehmen. Dieses Wissen, was du dir aneignest, diese Entwicklung, das kann dir verdammt niemand mehr nehmen. Aber ein Fernseher, den du dir für 1.500 kaufst, der geht irgendwann kaputt und der macht dich nicht glücklich.
Oder ein neuestes Handy, das fast genau gekostet.
Genau, genau. Und dann stand ich da und ich sage zu meinem Mann, ne, ich in der Elternzeit stand vor meinem Mann und sag, ich will das buchen. Da ich weiß, es hat damals 1333 € gekostet. Das waren 3 Monate Begleitung, wo du wirklich dein Thema, was möchtest du machen in der Selbstständigkeit. Ich habe bestimmt 3, 4 Nächte nicht geschlafen, weil ich mir in die Hose geschissen habe vor diesem Betrag. Aber meine Seele hat gesagt, das ist der Weg, Anna, das musst du jetzt machen, um weiterzukommen. Und das war die beste Investition in meinem Leben, weil genau da begann diese Reise. Und da habe ich wirklich geguckt, okay, was habe ich denn für mich verändern können in meinem Leben? Und wobei kann ich denn anderen Menschen helfen? Und in dieser Elternzeit habe ich dann auch noch einige Ausbildungen gemacht, eine Coaching-Ausbildung, eine Hypnoseausbildung, Human Design, Basisausbildung habe ich gemacht mit Astrologie und Gene Keys. Ich habe in NLP mehrere Weiterbildungen, positive Psychologie. Und jetzt musst du dir mal überlegen, ich hatte 2 Kinder, ne, in der Elternzeit, und ich habe das halt alles nebenbei gemacht, weil ich das unbedingt wollte. Und viele haben mich dann immer gefragt, sag mal, wie schaffst denn du das von der Zeit, wann machst denn das? Für mich war das überhaupt gar keine Überlegung. Oder du bist ja selber Mama, das ist doch so.
Also wenn ich so zurückdenke, was ich alles an Ausbildungen gemacht habe die letzten 5 Jahre, sind einige.
Ja, ja. Und da ist überhaupt gar nicht die, also da stellt man sich gar nicht die Frage, okay, wie soll ich das zeitlich schaffen, sondern ich habe dann einfach geguckt, okay, wo habe ich Lücken und wo kann ich was einbeziehen. Ja, und ich habe auch neben den, neben diesen Ausbildungen habe ich ja auch mein Business gestartet. Das heißt, ich habe ja auch schon mit Kunden gearbeitet, das kam ja auch noch dazu. Und ich hatte meinen Kleinen ja noch zu Hause, weil er ja war ja erst 10 Monate alt.
Also wenn man will, geht's. Bitte? Also wenn man will, geht es dann.
Genau, genau. Es, ich glaube, es kommt auch immer drauf an, wenn du wirklich etwas für dich gefunden hast, was du so aus der Tiefe deines Herzens machst. Dann stellst du dir gar nicht die Frage, oh mein Gott, wie soll ich das schaffen, sondern was kann ich dafür tun. Und ja, und ich habe dann halt erstmal Frauen begleitet, die halt so dieses, diese Selbstwertgeschichte haben, ne, sich nicht genug zu fühlen und Da habe ich sie begleitet. Und Anfang des Jahres, und das war so spannend, ich habe letztes Jahr dann so ein Programm entwickelt, Feel Your Identity heißt das. Oh Gott, und das war, ich fand den Namen so geil. Und im Laufe dieses Jahres hat sich einfach so herausgestellt, warum ich überhaupt diesen Namen gewählt habe, weil ich halt in diesem Programm möchte, dass die Frauen spüren, wer sie wirklich sind, weg von diesen ganzen Konditionierungen, weg von diesen Glaubenssätzen einfach so diese reine, wahre Person erkennen und stolz auf sich sind und wirklich selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Und das Spannende war, dass ich letztes Jahr 90% Selbstständige damit angezogen habe, obwohl ich gar nicht die explizit angesprochen habe, ja. Und dann Anfang des Jahres habe ich gemerkt, irgendwie kann ich so nur Frauen gar nicht mehr ansprechen, ich habe gar nicht mehr so diese Verbindung dazu. Und das war so eine krasse Erfahrung. Auf einmal habe ich gemerkt, okay, ja, ich spreche ja die ganze Zeit Selbstständige an, die gerade am Anfang stehen. Also mein Programm zieht die irgendwie so an, ne? Dann spreche ich sie jetzt auch direkt an. Und weißt du, was da passiert ist? Mein Kopf war so krass die ganze Zeit, du bist nicht genug für Selbstständige, du bist nicht genug. Obwohl ich ein ganzes Jahr mich wirklich nur mit diesen, mit dieser Kundengruppe beschäftigt habe. Und das ist einfach, finde ich, wenn du in der Selbstständigkeit bist, es werden immer wieder irgendwelche anderen Aspekte ans Tageslicht gebracht, die dich ja manchmal auch blockieren, diesen Weg zu gehen. Und hätte ich mich nicht selbst dadurch führen können, dann hätte ich das gar nicht durchgezogen. Dann hätte ich gesagt, okay gut, mein Kopf, das fühlt sich gerade nicht gut an, dann bleibe ich doch bei den Frauen. Weißt du, wie ich da meine?
Ja, also du musst im Endeffekt durch den Schmerz selbst durchgehen, damit du weißt, was du sagen kannst.
Genau, aber du musst dafür dich selber zu 100% kennen. Und wer kann das denn? Das können die wenigsten, weil wir immer darauf hören, was die anderen sagen, weil wir im Außen sind.
Also mir fällt es persönlich extrem auf, wenn ich sehr unter Stress stehe, aber wenn ich jetzt wirklich ein sehr stressige Zeit habe, merke ich, wie ich mich im Außen probiere abzulenken. Ja, obwohl ich mir den Stress ja eigentlich selbst zuführe. Ja, aber wenn er mir wirklich zu viel wird, dann werden die Social-Media-Zeiten mehr, schaue ich eher auf das, obwohl ich das eigentlich gar nicht möchte. Ich mein Kopf weiß bewusst, also ich weiß ja bewusst, warum tue ich das schon wieder? Und im gleichen Atemzug schaue ich aber weiter.
Ja, richtig.
Und dann komme ich in diese typische Abwärtsspirale, weil der macht das so, der macht das so, der macht das so. Bestes Beispiel: Ich habe mich am Freitag durch Zufall, habe ich einen Social-Media-Account gefunden von einem glaube Amerikaner oder Australier ist das, der hat eine kostenlose Meditation angeboten. Gedacht, ich trage mich da ein, einfach nur weil ich wissen wollte, wie sich, wie er diese Meditation aufbaut, einfach nur weil ich sie selbst auch gelernt habe von Grund auf, wie man Meditationen aufbaut, einfach nur zur Erfahrung zu bringen, wie es ist, und weil mich sein Content interessiert. Und dann angemeldet, und mein erster Gedanke war dann sofort am Freitag Ich könnte das ja auch machen. Ich könnte ja auch jetzt einfach so mein E-Mail-Marketing irgendwie erweitern, weil das ist etwas, das habe ich noch gar nicht. Und ich sage, okay, passt. Ich bin zwar kein— ich lese gerne E-Mails, also wirklich von Menschen, die mich interessieren, lese ich die gerne. Und ich freue mich dann immer drauf, wenn ich weiß, sie kommen, es kommt. Ich habe das ganze Wochenende, ich, diese Meditation habe ich, ich habe zigtausende Meditationen, ich hatte die perfekte gefunden. Glaubst du wirklich, dass diese Automationsverhandlung funktioniert hätte? Hat nicht. Ich weiß nicht warum, und ich kann das normalerweise. Ich habe es einfach nicht geschafft, und es hat mich so geärgert am Sonntagabend, dass ich zu meinem Mann gesagt habe, es reicht mir jetzt, es gibt keine blöde Meditation, es gibt es nicht, obwohl ich es in den sozialen Medien angekündigt habe. Aber Das war auch so typisch außen und von außen einfach.
Und vielleicht war es deshalb so, weil es eigentlich gar nicht von dir so richtig gewollt war, weil du aber gesehen hast, dass es bei dem vielleicht gut funktioniert, ne, dieses Außending, und dann gedacht hast, naja, das machen halt alle so mit diesem E-Mail-Marketing, dann reihe ich mich da ein. Aber eigentlich wolltest du es gar nicht so richtig.
Ja, eigentlich, also im Grunde möchte ich schon, weil ich bin eher der Mensch, der sagt, okay, passt, ich habe eine kleine Gruppe und die freuen sich, wenn sie was hören, und kommen halt dann besondere Angebote und so. Also ich möchte das schon, aber ich glaube, es ist jetzt einfach nicht an der Reihe.
Ja, vielleicht das. Und das, das ist richtig spannend, weil ich habe genau das gleiche Erlebnis gehabt. Ich habe auch ein Clearing-Produkt entwickelt, ein kostenfreies, und habe das aufgenommen, 2 Teile, und hatte aber so im Gefühl, ich möchte lieber eine Telegram-Gruppe eröffnen, wo ich regelmäßig auch Impulse gebe und da diese Clearing-Audio zur Verfügung stelle. Und dann irgendwie im Außen war auch wieder E-Mail-Marketing und so, Und da habe ich gedacht, oder machst du jetzt doch eine E-Mail-Liste? Da könntest du ja auch noch mal. Und dann morgens habe ich alles über den Haufen geworfen, ne, habe ich alles über den Haufen geworfen und habe 6 Stunden an dieser E-Mail-Liste, diesen Aufbau mit Anmeldeformular und so weiter gearbeitet, weil ich es ja vorher nie gemacht habe. Ich war so aggressiv, weil es nicht funktioniert hat. Ich war so aggressiv, ich habe gedacht, so eine Scheiße, was soll das denn, ne? Ich war richtig wütend. Irgendwann habe ich es dann sein lassen und denke mir, Scheiße. Und dann war aber so, ja, aber das macht ja jeder, und vielleicht musst du das auch machen. Und irgendwann habe ich mich entspannt und habe gedacht, nee, es ist cool, wenn es funktioniert, aber mein Herzensding ist ja diese Telegram-Gruppe. So, dann habe ich mich entspannt und dachte, ich habe ja alles gemacht, Telegram-Gruppe ist vorbereitet, habe das dann auch in meinen Stories gepostet. Und abends, als ich so entspannt war und gedacht habe, ich gucke noch mal, vielleicht finde ich ja den Fehler. Du glaubst es nicht, ich habe einen Klick gemacht, das Ding war durch.
Letztendlich ist bei mir auch so, denn ich habe dann einfach beschlossen, wenn ich meinen ersten Mitarbeiter habe oder meinen ersten Freelancer habe oder einen Menschen, der mir das hilft, der setzt mir das dann auf, das interessiert mich nicht, Punkt.
Ich sage, ich glaube, das ist immer so, wenn wir nicht unserem Herzen folgen, dann zeigt uns das Universum schon ganz genau, dass das nicht dein Weg ist, aber wir wollen dann verbissen diesen Weg gehen, obwohl er eigentlich nicht für uns bestimmt ist.
Ja, und also ich muss dir ehrlich sagen, vor 2 Jahren hätte ich mich glaube ich noch ein ganzes Monat lang damit beschäftigt. Ja, jetzt habe ich mir nach 2 Tagen, also ich habe mir am Samstag habe ich gar nichts gemacht, ich habe am Freitag angefangen am Vormittag, okay, passt, machen wir, machen wir. Und am Sonntag, ich habe es dann einfach gleich gelassen, gesagt, lass mich interessieren. Ja, obwohl ich nicht zum ersten Mal in meinem Leben einen E-Mail-Marketing-Funnel aufgebaut habe, muss ich auch dazu sagen. Ich weiß, wie das geht, das ist klick, klick, klick, klick. Aber allein nur die E-Mail zu schreiben dauerte schon 2 Stunden für einen Fünfzeiler. Und ja, Texte in 10 Minuten so, also ja, wenn es fließt, dann schreibe ich, schreibe ich, schreibe ich. Genau, ich bin dort gesessen, vor dem Laptop gesessen, also vor dem Apple Note, vielmehr vor dem leer, und dann schreibe ich da jetzt Ja, habe ich schon gewusst, es blockiert mit irgendwas.
Genau, Richtige ist, und dann genau, und das ist doch so spannend dann zu erkennen, okay, ne, das kenne ich bei mir so, ne, wenn, wenn das war jetzt nämlich heute eben gerade so geil, 5 Minuten bevor wir jetzt hier uns getroffen haben, hatte ich so eine geile Idee, ne, geiles Projekt, ne, und dann habe ich in meiner Story, oh ja, ich habe voll die geile Idee, da geht es um Körpersymptome, wie du diese Verknüpfung erkennst mit Kindheit, Glaubenssätzen und so, habe ich voll abgefeiert, denke ich so geil, voll das geile Projekt, Produkt, ne, dann gucke ich auf die Uhr, 7:50 Uhr, denke ich, musste jetzt noch raushauen. Da habe ich eine Story gedreht und habe einfach mal innerhalb von 3 Minuten neues Produkt kreiert, Punkt, und habe das angeboten. Und das ist das, was ich meine, wenn du das fühlst, wenn du davon überzeugt bist, dann bremst dich doch nicht, dann haust doch einfach raus. Entweder gibt es Menschen, die finden das geil, oder es gibt sie nicht. Aber ich bin davon fest überzeugt, wenn du das schon fühlst und selber davon so überzeugt bist und weißt, was für ein Mehrwert das ist, dann können die anderen nicht anders, außer sagen, ja, will ich haben, mega. Wenn du aber so lange überlegen musst wie bei deiner E-Mail-Geschichte, ist schon vorbei, dann ist schon vorbei. Und dann glaube ich einfach, dass das wieder so ein Kopfding ist.
Ja, glaube ich auch. Und deswegen bin ich wirklich dann— ich habe mittlerweile— es gibt auch Blockaden, wo ich sage, okay, was, da mag ich persönlich einfach nicht. Aber ich weiß, kenne mittlerweile ja wirklich die Unterschied.
Ja, genau.
Und ich glaube, den müssen alle erkennen. Genau, das ist das, alle einfach erkennen müssen, um an die Träume, dass man wieder auf unser Anfangsthema kommt, um unsere Träume wirklich verwirklichen zu können, müssen wir ja im Endeffekt an uns selbst glauben.
Immer, immer, das ist das Wichtigste. Wirklich dieser Glaube an dich selbst, weil kein anderer kann das tun, das musst immer nur du machen.
Mein Lieblingszitat dazu ist immer: Du bist der beste Cheerleader in deinem eigenen Leben. Ja, ist auch so. Ich habe da wirklich so ein eigenes Ritual und ich freue mich darauf immer und dann denke ich mir, heute mache ich so viele coole Sachen, und aus dem entsteht meistens mein erster Punkt. Post habe, also meine erste Story am Tag, weil was mache ich heute alles Schönes? Ich sitze wirklich so, was mache ich heute schon, wie so ein kleines Kind.
Ja, ja.
Und ich glaube, dann müssen wir alle viel mehr wieder hinein.
Total, ne? Ja, ja, sehe ich auch so.
Eine Frage habe ich jetzt noch an dich, und zwar Was würdest du einem Menschen raten, den du noch nie in deinem Leben zuvor gesehen hast?
Sei du selbst. Erkenne wirklich, wer du bist, und liebe dich für alles, was du bist. Sei verdammt stolz auf dein Leben. Sei dankbar, dass du hier auf diesem Planeten sein darfst, dass deine Seele genau dich als Person ausgesucht hat, und schwimm einfach mit diesem Fluss des Lebens mit. Vertrau darauf, dass alles so kommt, wie es für dich richtig ist.
Ach, das ist cool. Ja, das ist wirklich cool. Irgendwie sagt jeder das Gleiche. Ja, also es ist immer andere Worte, aber immer das Gleiche, und zwar einfach nur schau nur auf dich.
Ja, und das ist aber auch die größte Herausforderung in unserem Leben, wirklich nur auf uns selbst zu schauen und uns nicht ablenken zu lassen, uns nicht ständig zu vergleichen, sondern verdammt stolz auf uns selbst zu sein, dass wir so sein dürfen, wie wir sind, und dass wir genau richtig sind und immer genug sind. Das stimmt, dass wir nicht leisten müssen, um gesehen zu werden, dass wir nicht leisten müssen für Liebe, sondern dass wir einfach sein dürfen, und das reicht völlig aus.
Habe ich eigentlich nichts mehr zu sagen, irgendwie habe ich nur gewartet, ob irgendetwas kommt, was noch durch möchte, aber eigentlich nein, du bist genug und Punkt. Genau, das war jetzt aber ein sehr spannendes Interview. Echt? Ja, cool, freut mich.
Ich fand es auch mega.
Ja, wir hatten ja vorher schon so viel gequatscht. Ja, und unsere 10-Minuten-Panne, also genau, mein Mikro. Jetzt wissen wir es. Ja, ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag. Wir verlinken natürlich alle deine—
hast du ein Angebot?
Erzähl uns kurz von deinem Angebot.
Okay, warte, ich habe so vieles.
Nein, aber ich habe schon wieder—
ja, genau, ich habe eins, was mir so am Herzen liegt, und da hatte ich ja kurz vorher drüber gesprochen, und zwar Feel Your Identity. Ach, und das ist so schön, weil in diesem Programm erfährst du wirklich, wer du bist, und dass du— also da fällt wirklich alles von dir ab, was du immer geglaubt hast sein zu müssen. Meine Kundinnen heulen jedes Mal, weil sie einfach spüren, dass sie so sein dürfen und dass das alles in Ordnung ist. Wir arbeiten daran, ja, welche Annahmen du über dich hast, die aufzulösen, dass du immer wieder erkennst, wann du dich selbst sabotierst, dass du dich da selber durchführen kannst, ne. Das ist mir so wichtig, dass du dann da rausgehst und weißt, okay, ich habe die und die Muster, aber ich weiß ganz genau, wenn ich da wieder reinrutsche, dass ich da selbst wieder rauskomme. Diese, diese Sicherheit zu spüren. Wir gucken da drauf, okay, wer musstest du als Kind für deine Eltern sein, um geliebt zu werden? Weil das ist der allergrößte Größtes. Das ist die größte Blockade im Business, nicht weiterzukommen, weil du dich immer noch so gibst, wie du sein musstest, um geliebt zu werden. Und wenn du das erst auflöst, dann verändert sich dein komplettes Business. Und ja, ich arbeite halt auch sehr viel mit Hypnose, um einfach so diese tiefen Verwurzelungen im Unterbewusstsein aufzulösen, die wir so einfach nicht erkennen und nicht drankommen, ne. Ja, du wirst nach diesen 3 Monaten— geht das übrigens alles per Zoom— nach diesen 3 Monaten so krass von dir überzeugt sein, so stolz sein, so selbstbewusst, so, ja, dich einfach wirklich feiern für die Person, die du bist, und dadurch halt auch dein Business feiern und wirklich so selbstbewusst und stolz einfach das aussprechen kannst, was du in deinem Business anbietest, weil du so von dir überzeugt bist als Person. Und Business beginnt immer bei dir. Du musst dich selbst lieben und selbst, ja, von dir überzeugt sein. Dann verändert sich auch dein Business. Ja, genau, das mache ich in diesen 3 Monaten.
Mega spannend! Wo kann man sich das abholen?
Bei Insta, ne. Du kannst auch auf mein Insta-Profil gehen, das kannst du ja verlinken. Und ich mache das halt auch immer so, bevor du dieses Programm buchst, führe ich immer mit dir ein kostenfreies Gespräch, weil ich erstmal gucken möchte, bist du überhaupt bereit dafür, jetzt schon diesen Weg zu gehen, passt es mit uns, weil das ist mir mega wichtig. Und wenn ich merke, dass du noch nicht bereit bist, heute dieses Programm, dann kannst du es auch nicht buchen. Bei mir ist es wichtig, dass die Person den größten Mehrwert bekommt, wenn sie mit mir zusammenarbeitet. Und deshalb vereinbare ich immer erstmal vorher ein Gespräch und höre, ob das überhaupt passt.
Das mache ich auch so.
Ja, das finde ich so wichtig.
Ja, passt. Das heißt, wir verlinken alle wichtigen Details, also dein Insta-Account auf jeden Fall.
Genau.
Genau, und ich bedanke mich jetzt noch mal recht herzlich bei dir. Ich bedanke mich auch. Ja, fand ich auch. Danke, ich freue mich. Vielleicht machen wir eine neue Folge.
Unbedingt, ich bin bereit.
Und ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag.
Das wünsche ich dir auch.
Alle Hörerinnen und Hörer natürlich auch. Und ich freue mich auf die nächste Folge. Bis dann!
Ich freue mich auch.
Danke!
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