27 Sept 2024 · 15 min
This content was created by Anna-Carina Hausegger. This content was uploaded by Anna-Carina Hausegger. This is a German-language podcast episode titled "72: Warum uns unser Umfeld zerstören kann" (published 2024-09-27) featuring a monologue by Anna-Carina Hausegger. In the episode (a personal-development/personal-transformation podcast), she discusses current family-related emotional turmoil, exhaustion and early signs of burnout, the societal pressure on caregivers, and how people sabotage their own recovery. She offers practical guidance (e.g., writing down your “No-Presence-Identity,” scheduling at least one hour of self-care, sauna/bath/nature, etc.), reflects on boundaries and individual strengths, apologizes for being under the weather, and closes by announcing resumed 1:1 coaching availability (starting at 555 netto) with contact links in the episode info.
Chapters
Du bist nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt. Du hast es verdient, ein Leben zu leben, von dem du dir wünschst, es wäre deines. Lass all den Ärger hinter dir und erschaffe dir ein Leben, das dich mehr als überwältigt. Hallo, mein Name ist Anna-Carina und in diesem Podcast dreht sich alles um deine Identität, die du seit Jahren gekonnt versteckst, damit du scheinbar glücklich bist. Jetzt ist die Zeit, aus deinem selbstgebauten Gefängnis auszubrechen und dich mit all deinen Facetten zu verkörpern. Bist du bereit, diese Reise anzutreten?
Dann freue ich mich, dich als neuen treuen Hörer begrüßen zu dürfen. Ich begrüße dich recht herzlich zu einer neuen Episode von You Deserve This, dem Podcast, der persönlichen Transformation und Weiterentwicklung. Und Entschuldigung, dass— ich entschuldige mich gleich jetzt, ich bin etwas verkühlt. Und eigentlich soll es genau um meine jetzige Situation in diesem Podcast gehen, denn ich habe für mich festgestellt, dass wir endlich aufhören müssen, unsere Probleme im Inneren auszumachen. Und vielleicht hilft dir diese Folge auch damit, denn diese Folge hat den Namen: Warum müssen wir uns eigentlich selbst so sehr quälen, dass wir uns selbst zerstören? Denn in meinem Leben gerade läuft es nicht leicht. Ich sag's genauso, wie es ist. Es ist alles noch nicht einfach. Seit April geht es in unserer Familie auf und ab, ein Gefühlschaos nach dem anderen. Und als nicht-sakrales Wesen, nennen wir es so, ist das recht anstrengend für mich. Es ist richtig anstrengend für mich. Ich kämpfe mit Übermüdung, Erschöpfung und die ersten Anzeichen eines Ausgebranntseins und Und ich weiß, wie sich das anfühlt, denn ich war schon mal an so einem Punkt. Ich war schon mal an einem Burnout und es ist absolut keine lustige Zeit gewesen. Warum erzähle ich dir das? Denn im Endeffekt hört man es an meiner Stimme, es geht nicht mehr. Ich bin seit Wochen übermüdet. Und in dieser Abwärtsspirale und tue alles dafür, dort nicht rauszukommen. Warum? Aus Liebe zu meiner Familie, aus Liebe zu meinen Kindern, aus Liebe, ihnen die Liebe zu zeigen, dass wir da sind für sie, und Dabei zerstören wir uns selbst. Mag für dich jetzt vielleicht hart klingen, vor allem wenn du nicht, also kein Elternteil bist, aber jede Mutter oder Vater versteht das, dass er über alles gehen würde, damit es ihren Kindern besser geht. Und man Was soll ich sagen? Wie vor allem soll ich sagen? Denn diese Abwärtsspirale schleicht sich natürlich nicht so einfach so herein, dass es heißt, so, jetzt haben wir die Abwärtsspirale und gehen da hinein und es geht uns Tag für Tag schlechter. Nein, diese Abwärtsspirale kommt langsam und schleichend und Das Problem ist nur, dass viele Menschen nicht wissen, wie sie dort wieder rauskommen. In meinem Fall weiß ich, wie ich dort wieder rauskomme, aber ich sabotiere mich gekonnt sehr gut selbst, und du wahrscheinlich auch, dort wirklich rauskommen zu wollen, denn es würde heißen dass ich meine Familie nicht liebe. Wenn ich aus dieser Abwärtsspirale rauskomme, würde das im Umkehrschluss heißen, dass ich auf mich achten muss. Es würde im Umkehrschluss heißen, dass ich mich wieder um meine Dinge kümmere, um meine Bedürfnisse kümmere, meine Bedürfnisse stille, und die Bedürfnisse meiner Familie einfach links liegen gelassen. Es würde bedeuten— ich habe absolut keine Stimme, das heißt, das will nicht gesagt werden— das würde auch im Umkehrschluss bedeuten, wenn ich aus dieser Abwehrspirale aussteige, dass ich mir anhören muss, was ich für eine schlechte Mutter bin, nicht gut genug, mich darum zu kümmern. Es würde auch heißen, dass wir schlechte Menschen werden, weil wir uns nicht darum gekümmert haben, dass es besser wird, weil wir uns nicht gekümmert haben um diese Lösungen, weil wir nicht da waren, weil wir Du verstehst, was ich meine. Im Endeffekt ist, wenn du von der Außenwelt, also von deiner Umwelt, von deinem Umfeld in diese Abwärtsspirale gezogen wirst, viel, viel schwerer, da rauszukommen. Denn wenn ich selbst in dieser Abwärtsspirale bin, weil ich Probleme oder wie auch immer Herausforderungen vorausprophezeie, kann ich sie ja ganz einfach lösen, indem ich mich um mich kümmere, damit es mir wieder gut geht, damit ich wieder die Energie habe, damit ich wieder das, was ich möchte, raushole. Wenn dein Umfeld dich aber in diese Abwärtsspirale bringt, und sogar als in meinem Fall, wenn du Mutter bist und es um deine Familie geht, Dann wirst du von der Gesellschaft verachtet, wenn du dich um dich selbst kümmerst, wenn du schaust, dass es dir gut geht, wenn du schaust, dass du ein gutes Leben hast und dabei aber passieren kann, dass deine Familie kein gutes Leben hat. Und Dann muss man sich anhören, man muss noch mehr tun, und man muss noch mehr tun, und man muss immer mehr tun, obwohl das Gegenüber doch gar nicht weiß, dass du schon auf Overload bist. Es gibt Menschen, die können einfach nicht mehr tun. Ich kann nicht 24/7 für andere Menschen da sein, wenn mein genetisches Profil darauf ausgelegt ist, alleine zu sein. Ich kann nicht 24/7 für andere Menschen da sein, wenn ich am besten Menschen helfen kann, indem ich Ressourcen suche, herausfinde und ihn anders unterstütze, als ihm körperliche Nähe zu geben. Jeder Mensch ist individuell und hat seine eigenen Stärken. Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir, nur wenn wir unsere eigenen Stärken und unsere eigenen Werte— wie soll ich jetzt sagen— wenn wir unsere eigenen Stärken und unsere eigenen Werte wirklich leben könnten, dann würde es jedem gut gehen, dann würde jeder aufblühen, dann würde jeder das tun, was ihm gut tut. Doch unser gesellschaftliches Bild ist immer der Meinung, andere müssen viel tun, um Und andere müssen gar nichts tun oder wenig tun. Und es geht ja nicht ums Tun in dem Fall, dass man etwas mehr macht, sondern einfach in dem Fall, dass man etwas nicht macht. Denn wie möchtest du aus so einem Strudel der energiesaugenden Umgebungen rauskommen, wenn du immer mehr da drinnen sein musst, weil dir andere Menschen raten, es tun zu müssen. Wäre es nicht besser, wenn man dann aus diesem Strudel rausgeht, indem man die Umgebung verlässt und Menschen, die die Probleme haben, nicht alleine lässt mit ihren Problemen, aber sie anders unterstützt, sie so unterstützt, damit es einem selbst gut geht. Und es ist wirklich, wirklich schwer zu erklären, ohne genau ins Detail zu gehen. Und ehrlich gesagt, ich möchte nicht ins Detail gehen. Es gibt so gewisse Dinge, die möchte ich einfach noch nicht der Welt erklären. Ich möchte einfach ein bisschen in der Hinsicht noch meine Ruhe haben. Aber warum müssen wir immer in der Gesellschaft beweisen, wie tolle Menschen wir sind, wenn wir doch einfach nur wir selbst sein müssen, um die perfekten Menschen zu sein? Und ich weiß nicht, was das hier alles zu bedeuten hat und was alles gesagt werden muss, um das für mich zu verarbeiten. Aber im Endeffekt geht es doch immer nur darum, dass wir selbst uns lieben, dass wir selbst für uns gut sorgen. Und um das Ganze auf den Punkt zu bringen: Wenn wir in dieser Abwärtsspirale sind, wenn wir merken, dass es uns immer schlechter geht, dann gibt es einen kleinen Tipp, und den habe ich gerade gemacht. Schreib dir auf einen Zettel auf deine No-Presence-Identity. Also deine nicht präsente Identität, und schreib dir auf, was du tust, und wenn du absolut nicht mehr Herr deines Körpers bist. Denn wenn du in einer Abwärtsspirale bist, bist du nicht Herr deines Körpers. Du bist alles andere, nur nicht mehr wirklich für dich da. Und schreib dir das einfach auf und mach es dir bewusst: Wann beginnt denn diese Abwärtsspirale? Und dann, egal was andere Menschen im Außen sagen und im Außen tun, und dann kümmerst du dich um dich. Und wenn es nur eine Stunde am Tag ist, kümmere dich um dich. Dich. Mach Dinge, die dir gut tun. Mach Dinge, die dir Freude tun. Gönn dir eine Massage, geh in die Sauna, nimm ein Bad. Mach Dinge, die dir wieder Energie geben. Geh in die Natur, nur um wieder diese Energie spüren zu können, damit du dabei nicht untergehen kannst. Und damit möchte ich jetzt diese Episode schließen, und ich danke dir, dass du zugehört hast. Es ist absolut keine Selbstverständlichkeit für mich, dass es Menschen gibt, die sich dafür interessieren, was ich zu sagen habe. Und auf eines möchte ich dich hinweisen, denn Ab sofort ist es wieder möglich, eins zu eins mit mir zu arbeiten. Das habe ich ja komplett ruhen lassen. Und wenn du daran interessiert bist, in deine persönliche Highest-Self-Transformation zu gehen und den Mut zu finden, endlich du selbst zu sein, dann freue ich mich wahnsinnig, wenn du mich kontaktierst über egal welche Plattform. Ich schreibe dir unten alle Links in die Info. Du kannst mir auch gerne eine E-Mail schreiben, ganz oldschool, wenn du möchtest, oder auf Telegram oder wie auch immer. Und dann werden wir sehen, wie unsere Guidance gemeinsam aussieht, denn es ist alles individuell, die Dauer, die Länge, der Preis. Starten tut's bei 555 netto. Und melde dich einfach gerne bei mir, ich freue mich, von dir zu hören. Und ansonsten wünsche ich dir jetzt noch einen wunderschönen Tag. Wir hören uns in der nächsten Episode und bis dann, be present and you deserve the life what you want. Bis dann, deine Anna.
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