77: Imposter Syndrom: Warum es Freund und Feind ist!
1 Apr 2025 · 26 min
In dieser Solo‑Podcast‑Folge spricht Anna‑Carina Hausegger über das Impostor‑Syndrom und erklärt, warum es gleichzeitig schützend und hemmend wirkt. Sie beginnt mit einer persönlichen Geschichte aus ihren Anfängen 2008, als sie ihren ersten Podcast startete, aber von Angst und Selbstzweifeln gelähmt war. Sie beschreibt, wie sie über Jahre hinweg immer wieder neu anfing, alte Folgen löschte, Plattformen wechselte und schließlich zur neunten Staffel ihres Formats kam. Dabei teilt sie die harten Lebenskrisen, die sie erlebte – Insolvenz, Corona, familiäre Belastungen, Sucht und emotionale Instabilität – und wie diese Erfahrungen ihr Verständnis von Zeit‑ versus Energiemanagement prägten. Sie argumentiert, dass das Impostor‑Syndrom uns vor der überwältigenden Größe unseres wahren Selbst schützt, aber gleichzeitig unser Handeln blockiert. Durch Atem‑ und Meditationsübungen, das Zulassen des Impostors und das Setzen von authentischen Prioritäten kann man das Syndrom in einen Wachstums‑Motor verwandeln. Anna‑Carina berichtet von ihrer strategischen Neuausrichtung: Verzicht auf Kurse, Masterclasses und Workshops, Fokus auf One‑on‑One‑Coaching und Speaking, sowie ein bewusstes Re‑Branding, das zu ihrer erdverbundenen Persönlichkeit passt. Abschließend gibt sie den Hörerinnen eine praktische Aufgabe (Breathwork‑Meditation, Reflexion) und ermutigt, den Impostor als Freund und Feind zu akzeptieren, um das gewünschte Leben zu gestalten.
Chapters
Du bist nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt. Du hast es verdient, ein Leben zu leben, von dem du dir wünschst, es wäre deines. Lass all den Ärger hinter dir und erschaffe dir ein Leben, das dich mehr als überwältigt. Hallo, mein Name ist Anna-Carina und in diesem Podcast dreht sich alles um deine Identität, die du seit Jahren gekonnt versteckst, damit du scheinbar glücklich bist. Jetzt ist die Zeit, aus deinem selbstgebauten Gefängnis auszubrechen und dich mit all deinen Facetten zu verkörpern. Bist du bereit, diese Reise anzutreten? Dann freue ich mich, dich als neuen Treuenhörer begrüßen zu dürfen. Ich möchte heute mit dir über den Impostor sprechen, über das, Warum er Freund und Feind gleichzeitig ist. Ich persönlich, jetzt erzähle ich dir gleich eine Geschichte dazu. Ich habe nie wirklich verstanden, was andere Menschen in mir sehen. Ich habe nie wirklich verstanden, warum andere Menschen mich so hochleben lassen. Denn ich persönlich empfinde mich als einen ganz normalen Menschen, der durchschnittliche Dinge kann. Und durch die jahrelange Dekonditionierung von meinem eigenen Ich, meiner Gesellschaft und dem Antisozialisierungsprogramm, das ich für mich selbst entwickelt habe, habe ich erkannt, was andere Menschen in mich sehen, also in mir sehen. Und dann ist mir klar geworden, ich habe 2008 19 mit meinem allerersten Podcast angefangen, und ich kann mich noch so gut erinnern dran. Ich bin auf diesem Schreibtisch gesessen, habe alles vorbereitet, was da war, und traute mich nicht, den Text, den ich geschrieben habe, vorzulesen. Heute habe ich hier die 4 Stichpunkte und weiß ganz genau, dass das einfach aus dem Stegreif geht. Doch Damals war das— ich musste da wirklich dran arbeiten. Ich konnte mir diese Folgen nicht anhören. Sie hatten— sie hörten sich absolut schrecklich an. Es war, als wie wenn ein Alien mir etwas erzählen probierte. Solche Angst hatte ich davor. Und was heißt das im Endeffekt? Im Endeffekt heißt das Wir alle haben Angst vor unserer eigenen wahren Größe. Wir alle haben Angst vor dem, wer wir wirklich sind, aus dem Grund, weil wir dadurch uns vor uns selbst schützen. Wir schützen uns vor dem, wer wir sind, damit unser Nervensystem nicht komplett zusammenbricht. Obwohl sich ein alles, unser Körper, unsere Seele, alles freuen würde, wenn wir unsere Wünsche und Träume schon auf einmal alle erfüllt hätten. Wir könnten damit nicht umgehen, weil wir nicht wissen, wie wir damit agieren sollen. Und zurück zur Geschichte: Ich habe, ich sitze dort und habe so viel Angst. Und man hört es auch in den ersten Folgen, und ich habe sie mir jetzt alle angehört. Also ich bin noch dabei, aber ich höre mir alle Folgen an und und mach da ein bisschen neue Überschriften drauf, damit die Leute wissen, um was es wirklich geht. Nicht das, was ich damals dachte, um was es geht. Hör mir das so an— und ein paar sind natürlich von der Qualität schrecklich, da ich das Geld damals gar nicht hatte, da es damals diese Möglichkeiten auch gar nicht gab, eine High-Definition-iPhone-Kamera herzunehmen und ein Video aufzunehmen. Das kostete damals Unmengen an Geld. Das ist nur 6 Jahre her, es kostete trotzdem sehr viel Geld. Und außerdem, ich hatte Angst. Ich wollte immer einen Podcast haben, ich wollte immer durch meinen Podcast berühmt sein, ich wollte immer erzählen, etwas über meine Geschichten erzählen, in Interviews eingeladen werden, und Einfach sprechen über das, was mich bewegt. Das war der Grund, warum ich mit meinem Podcast gestartet habe. Doch dann kamen diese Zweifel. Es kam die Angst, dass andere Menschen über mich urteilen würden, dass andere Menschen das, was ich zu sagen habe, gar nicht interessiert, dass andere Menschen mich shamen dafür, wer ich wirklich bin. Und so schränkte am Anfang diese Vorfreude, die ich hatte über den Onlinekurs, über diesen Podcast, eher mehr in diese Coaching-Szene rein. Denn da konnte ich ja im One-on-One so sein, wie ich wirklich will. Aber da hatte ich auch immer meine Probleme, weil ich eben nicht so sein konnte, wie ich will und wer ich wirklich bin. Und deswegen hatte ich jedes Mal, wenn mich persönlich— ich hatte immer wieder, ja, ich mache einen Podcast, und ja, ich mache einen Podcast, und ja, ich habe immer wieder angefangen. Der heutige Podcast ist Version Nummer 9, deswegen heißt er auch 9. Staffel, denn ich habe letztes Jahr für mich entschieden, als ich den Podcast— und by the way, der Podcast hieß noch nie so lange so, wie er heißt. Noch nie hatte ich den Gedanken, alle Folgen, die ich noch habe, denn einige habe ich leider gelöscht oder wurden durch verschiedene Umzüge auf verschiedenen PCs einfach verloren gegangen, dachte ich mir, ich lade alle hoch, um meinen Progress zu sehen. Um das zu sehen, wo ich gestartet bin. Und ich finde es bis heute ziemlich gut, auch wenn nicht mehr viele Menschen diese Podcastfolgen sehen. Aber mir zeigt es, dass ich nie aufgegeben habe. Mir zeigt es, dass ich, egal was ich tue, immer an mich selbst glaube. Und ich bin der Meinung, dass es das Wichtigste auf dieser Welt ist, dass man sich selbst nicht verliert, dass man sich selbst nicht vernachlässigt und das, was man wirklich will, und dort, wo einen dein Körper, also dein energetisches Feld hinzieht, dass man das immer probiert, bis es dir gefällt. Und der Grund, warum ich so oft angefangen habe, war, weil ich jedes Mal nach Folge 10 11, 12. Ich hatte die ersten 10 Folgen, hatte ich immer so einen Plan, was ich tue. Und dann bekam ich so das Gefühl von Angst, aber Angst im Grunde von, es hört sich keiner diese Folgen an, oder hören sich nur ein paar diese Folgen an. Und die ersten 2 waren natürlich der Renner. Es war Corona-Zeit, es war also, es war vor Corona und in im ersten Jahr Corona. Und ich bereue es heute zutiefst, dass ich die Folgen jedes Mal gelöscht habe und jedes Mal wirklich einen neuen Account erstellt habe, anstatt dass ich einfach nur gesagt hätte, ich ändere es und droppe es drauf. Denn wenn ich so nachdenke, ich hätte so viele Zuhörer, und ich glaube, dass die meisten das auch wirklich brauchen könnten, die damals das noch gehört haben. Und auch heute sind meine Zuschauerzahlen nicht schlecht, denn ich bin auch dazwischen geswitcht. Also ich sehe nicht die originalen Zahlen, wie sie früher waren, denn wenn man von einer Plattform auf die andere Plattform switcht, verliert man diese ganzen Statistiken. Und ich habe dazwischen— ich habe gestartet mit einem kostenlosen Host, bin dann zu einem Bezahlhost übergegangen Und bin jetzt erst vor einem halben Jahr wieder zurück auf den kostenlosen, weil diese kostenlose von Spotify— kleine Werbung hier— für mich persönlich einfach mehr Wert bietet für das, was ich es brauche, anstatt für das, was ich es nicht brauche. Wenn ich da so nachdenke darüber, was ich eigentlich alles dadurch verloren habe, oder was sich dadurch nicht zeigt und dieser wahre Weg sich eigentlich dadurch gar nicht zeigen kann. Das ist auch in deinem Leben so. Wenn du darüber nachdenkst, wie oft hast du in deinem Leben schon Dinge gelöscht, egal ob Social-Media-Präsenzen oder Webseiten, da kann ich ein Lied davon singen, Oder egal was, wie oft hast du Dinge schon gelöscht aus Angst, dass es nicht das Richtige ist? Aus Angst, dass das, was du dir aufbaust, nicht das ist, was deinem innersten und sehnlichsten Wunsch nach Freiheit entspricht? Wie oft hast du einfach schon Nein gesagt, obwohl du eigentlich innerlich ja sagen wolltest? Wie oft hast du dich eigentlich schon nicht getraut, diesen einen Sprung zu gehen, und du in einer immer wieder ähnelnden Schleife landest, die dich nicht loslässt, weil du diesen Schritt gehen musst, um das nächste Chapter zu erreichen? Wie oft bist du eigentlich schon in deinen eigenen Fußstapfen getreten, ohne dass du wusstest, dass es deine Fußstapfen sind. Zurück zum Impostor, denn zu Podcast, zu meinem Podcast, also zu dem Podcast hier. Und zwar habe ich mir halt so die ersten 10 Folgen jetzt angehört und holy shit, ich war damals in einer richtig, richtig, richtig schweren Zeit für mich. Es war gerade die Anfänge meiner Insolvenz, es war Corona, 2 Kinder zu Hause, ich emotional absolut gar nicht belastbar. Werden meine Kinder höchstwahrscheinlich mitgespürt haben, durch Distanz, die ich brauchte für mich, da ich sonst wirklich zugrunde gegangen wäre. Und da war so viel Weisheit in dieser Folge, da war so viel. Auch wenn sie— ich habe die Folgen also in den ersten, also den ersten In dieser, also in der ersten, meinem ersten Podcast, The Smart Business Mom, ging es um Zeitmanagement, weil so habe ich angefangen. Nachdem ich mein Geschäft aufgegeben, zugeschlossen habe, bin ich von so vielen Menschen gefragt worden, wie ich es eigentlich geschafft habe, mein Geschäft und Haushalt und das ganze Unternehmen zu führen und auch noch zu leben. Und so dachte ich mir, ja, ich entwickle, ich zeige den Menschen einfach, wie ich das mache, und Das wird schon werden. Ja, es wurde nichts, denn Zeitmanagement klingt vielleicht interessant, aber niemand braucht Zeitmanagement. Sind wir ehrlich, niemand braucht das. Denn das, was wir wirklich brauchen, ist ein Prioritätenmanagement und ein Energiemanagement, wie viel Energie wir wirklich haben am Tag für was und was wirklich wichtig ist, und nicht Was kann ich alles in 24 Stunden reinstopfen? Das musste ich aber auch erst lernen durch diese ganzen Erfahrungen, die ich jetzt machen durfte die letzten 6 Jahre. Und so war dieser Podcast, ist eigentlich 6 Jahre alt. 6 Jahre! Und wenn ich so darüber nachdenke, was in diesen 6 Jahren alles passiert ist, ich könnte Geschichten erzählen. Von überschwemmten Kellern bis katastrophalen Zuständen bis zerstörte Gärten bis 2 Insolvenzen, einer Alkoholsucht, die bekämpft wurde, Binge-Eating durch emotionale Instabilität. Wow, also da war recht viel, wenn ich so zurückdenke. Vielleicht erzähle ich euch alle diese Geschichten einmal, ich weiß gar nicht. Auf jeden Fall zurück, diese Folgen, natürlich sind sie nicht perfekt gesprochen und natürlich hört man meine Unsicherheit in diesen Stimmen. Und trotzdem, auf was ich eigentlich zurückkommen möchte, ist: Dein Impostor schützt dich, auch wenn du es nicht glaubst. Er schützt dich. Deine Ablenkungen, die du hast, Sie sind immer nicht nur negativ, so wie die meisten Menschen behaupten. Manchmal schützen dich diese Strategien davor, weil du mit dem— wie soll ich das sagen— weil du mit dieser wahren Größe, die du in dir trägst, gar nicht klarkommen könntest. Stell dir mal vor, schließe mal deine Augen und überlege mal, atme mal tief ein und wieder aus und Komm mal kurz zur Ruhe und stell dir mal vor, du hättest im Stand heute mit deinem Wissensstand, den du hast, mit deinen energetischen Ressourcen, die du gerade besitzt, alles, was du dir wünschst. Und fühle mal in dieses Gefühl hinein, was sich da in dir widerspiegelt. Also ich muss ehrlich sagen, ganz ehrlich jetzt, das ist jetzt nicht nur ein Gefühl der Vorfreude, sondern es dominiert eigentlich die Angst. Die Angst, es nicht halten zu können, die Angst, nicht stark genug zu sein, die Angst, es einfach nicht schaffen zu wollen und eigentlich das gar nicht wollen. Zu können, also ich das gar nicht zu wollen. Und vor diesem System-Shutdown deines Körpers schützt dich dieses Imposter-Syndrom. Einmal ein ganz anderer Blickwinkel, gell? Und du darfst durch verschiedene energetische Praktiken da auch rauswachsen und auch loslassen und Irgendwann weißt du, dass der Schritt jetzt wirklich da ist, um ihn zu gehen, und trotzdem wird dich immer etwas zurückhalten. Denn es ist dein Urinstinkt, nicht nach vorne zu preschen, wenn du nicht weißt, was läuft. Stell dir mal vor, ein Jäger, ein Buschmensch, würde weil die haben ja noch diese speziellen Urinstinkte. Also ein Buschmensch würde bei der Jagd einfach nach vorne laufen. Er weiß, er kann, er kann dieses Tier erlegen, und er würde einfach hinlaufen und es umbringen. Und auf der anderen Seite lauert ein anderes Tier. Wer glaubst du, würde sterben? Das sind solche tiefen Urinstinkte in uns, die uns dadurch befreien, die uns schützen und die für uns so notwendig sind, dass wir ihn gar nicht verdrängen dürfen. Wir dürfen manchmal zu ihm sagen, hey, es ist gut, wir werden jetzt nicht sterben, und let's go. Aber im Grunde dürfen wir ihn trotzdem nicht vertrauen. Und es ist Zeit loszulassen, dann wenn du tief in dir weißt, dass du bereit dazu bist, Und du wirst nie dazu bereit sein. Das ist die Quintessenz. Du wirst nie dazu bereit sein, wirklich zu 100% sagen, hey, ich kann das, hey, ich gehe da jetzt hin. Und trotzdem wird es einen Moment in deinem Leben geben, wo du ein Gefühl entwickelst. Du entwickelst ein Gefühl, wo du sagst, wow, ich muss da noch mal hin. Und da habe ich eine kleine Geschichte für dich. Ich fasse mich kurz. Es geht um diesen Podcast. Dieser Podcast war ja dann letztes Jahr, sagte ich zu mir so, wow, ich tue alle Folgen rauf, damit die Menschen das sehen, damit die Menschen, dass es ihnen besser geht. Und ich hatte ja meinen Fokus immer auf Coaching gerichtet, auf das Coaching, und ich muss den Menschen helfen, und ich muss den Menschen helfen, und habe mit Druck pro Dinge zu verkaufen in einer meiner schwersten Zeiten, und es ist total gescheitert. Es ist total gescheitert. Also umsatztechnisch war das das schlimmste Jahr meines Lebens, und trotzdem habe ich aber so viel gelernt. Denn der Impostor zeigte mir damals, dass ich diese Folgen raufladen soll. Wir probieren da mal ein bisschen. Was. Schauen wir mal, ob Resonanz ist. Es war ja schon vorhanden, ich habe es ja schon probiert, ich bin ja durch diesen Prozess, durch emotionalen Prozess schon durchgegangen. Vor 6, 7 Tagen hatte ich so das Gefühl, mir noch einmal diese Folgen anzuhören, weil ich innerlich so das Gespür hatte, wieder etwas zu verändern. So, es passt nicht, ich laufe da gegen eine Wand, es funktioniert nicht. Und zwar, ich habe solche Kalibrationen meistens dann, wenn ich etwas meditiere oder wenn ich gewisse Dinge tue. Und ich bin hier auf jeden Fall in diesem Prozess, also ich stecke immer noch in diesem Prozess und habe es ein bisschen gebrandet und bin so draufgekommen, dass die Farben, die ich früher verwendet habe, eigentlich gar nicht das ist, was ich wirklich will. Das ist zu hart, ich bin gar nicht so. Und das Ganze war eigentlich durch ein kleines Wort in meiner Astrologiechart, kam ich so in diesen Flow. Und ich bin hier jetzt in diesem Flow und ändere gerade mein Branding, ändere alles ein bisschen so, dass ich mich wohlfühle. Denn ich habe für mich festgestellt, ich muss mich wohlfühlen, denn nur wenn ich mich wohlfühle, kann ich dir diese Guidance bieten, kann ich dir sagen, hey, wir schaffen das gemeinsam, du kannst es, dein Leben zu leben, wie du wirklich— Prozess. Und die hatte ich vor 2 Jahren schon. Und dann kam der Gedanke, ich muss das monetarisieren. Egal, auf jeden Fall habe ich jetzt beschlossen, dass ich nur mehr One-on-Ones anbiete. Und sonst gar nichts mehr. Keine Classes mehr, keine Masterclasses, keine Workshops, keine bliblablub, interessiert mich nicht, kein Onlinekurs. Ich beschränke mich rein auf das Speaking und auf die One-on-Ones. Und es gab mir Freiheit. Und jetzt vor fünf Tagen, und ich habe was vor drei Wochen gelesen, es passiert ein Shift und du sollst dir sechs Wochen, also diese Eclipse Return, Master Return, Venus Return, keine Ahnung. Zeit geben. Du sollst nicht alles auf der Stelle ändern, wenn dir etwas nicht passt, sondern lass dir Zeit und fühl da hinein. Und ich habe das jetzt gemacht und dachte, okay, passt, die 6 Wochen gebe ich mir, ist egal, ob ich jetzt in 3 Wochen vorher dieses Design habe. Und es stimmt, ich habe das Design dazwischen noch 6-mal geändert, also für mich, meine Farben und wie mir das wirklich gefällt. Auch mein komplettes Style, mein komplettes Outfit. Ich gehe wieder weg von dem Schwarz, sondern eher wieder mehr in diese erdigen Farben, denn ich bin ein erdverbundener Mensch und Geht das? Dass ich dann so überlegt habe, ja, und wenn ich dann aber keine Verkäufe habe, wie soll ich das, wie sollen wir dann davon leben können? Und dann hatte ich jetzt vor 5 Tagen, jetzt sind wir wieder dort, wo ich war, den Impuls, einmal auf den Podcast zu sehen. Denn ich habe ihn ja sehr stiefmütterlich behandelt, wenn ich ehrlich bin. Obwohl ich dieses Format so absolut liebe, Podcasts zu sprechen und zu veröffentlichen, ich höre zurzeit nicht so viel. Dann bin ich auf etwas gestoßen, dass man durch Podcast so eine Reichweite aufbauen kann, um gewisse Dinge zu tun. Und dann machte es Klick. Wieso habe ich die letzten Tage, also letzten Jahre damit vergeudet, zu tun, was mir gar nicht liegt, wenn ich eigentlich das, was ich immer gerne schon gemacht habe, so stiefmütterlich behandle? Das Einzige, was mir das wirklich gezeigt hat, ist, dass wir wieder mehr das tun dürfen, wo wir Spaß drin haben, wo wir wirklich herauskommen sollten. Und nicht so, wie es die meisten Menschen sagen: Ja, probier halt was anderes. Nein, nimm Abstand von dem, was dir Spaß macht, und schau, ob das wirklich etwas ist. Ich habe mittlerweile den Podcast ja 9 Mal verändert, und ich fühle mich erst jetzt so richtig zu Hause. Und ehrlich gesagt, ich hätte, glaube ich, mit meinem ersten Podcast hätte ich das niemals geschafft. Er war so strukturiert. Ich habe mittlerweile hier keine Struktur. Ich— der Podcast dreht sich darum, wie du das Leben erreichst, das du wirklich möchtest. Und ich spreche hier aus meinen eigenen Erfahrungen, aus Dingen, die ich lese, aus Dingen, die ich mit dir diskutieren möchte. Es wird Interviewpartner geben, wieder mehr, mit denen wir genau über diese Themen sprechen. Und im Endeffekt geht es immer nur darum, dass du glücklich bist und dass du dir das Leben aufbaust, das du wirklich willst, und nicht, dass du dir etwas erschaffst, was dir eigentlich gar keinen Spaß macht. Deswegen ist es ja umso wichtiger, wenn wir den Impostor den Raum geben, den er benötigt, um uns zu zeigen, wo er sich sicher fühlt. Denn wenn wir ihm zeigen, wo er sich sicher fühlt, können wir sicher vorankommen. Nur so können wir aus unserem eigenen Schatten treten. Wenn wir ihn immer wieder wegsperren, schnürt er immer nur noch mehr Angst. Und wenn wir uns einfach einmal hinsetzen und aufhören mit Hustle, Hustle, Hustle und diese Strategie und das Marketing und du musst Instagram so machen und du musst Instagram so machen und nur so läuft das und nur so läuft das und nur so läuft das. Für jeden Menschen ist das individuell. Und wie wäre es, wenn ich dir jetzt eine kleine Aufgabe gebe? Setz dich doch mal einfach hin. Entweder machst du eine Breathwork-Meditation oder hörst Musik, setz dich draußen hin. Bei uns ist zurzeit so schön. Such dir einen ruhigen Ort, an dem du wirklich ungestört bist, und komm einfach einmal zur Ruhe. Und wenn du zur Ruhe gekommen bist. Hab Stift und Zettel dabei, und vielleicht spricht ja diese tiefe Stimme in dir mit dir und sagt dir, wie du weitermachen sollst. Denn ich habe für mich herausgefunden, dass ich all diese Strategien nicht brauche, absolut nicht. Und sie verunsichern uns nur. Deswegen sei gespannt, wie es hier weitergeht. Ich beende jetzt diese Folge, denn sie soll ja nicht unnötig lange werden. Und ich wünsche dir einen wunderschönen Tag. Denke daran, dein Impostor ist dein Freund und dein Feind. Lerne, mit ihm umzugehen. Lerne, auch wenn du Angst hast, ihm den Raum zu geben, sich zu entfalten, damit du vorankommst, damit du deine Träume erreichen kannst. Und bis dorthin wünsche ich dir, bis zur nächsten Episode wünsche ich dir einen wunderschönen Tag. Ich wünsche dir jetzt auf jeden Fall einen wunderschönen Tag. Genieße es und denke immer daran: You deserve the life what you want.
More from Anna-Carina


Selbstoptimierung bringt dir gar nichts, solange du nicht weißt, was du wirklich willst | #111


Nicht die Entscheidung macht dir Angst, sondern die Konsequenz der Wahrheit | #109


Das Minimum deines wahren Lebens | Wie ein GPT-Prompt acht Jahre Selbstbetrug aufdeckte | #108

