81: Du entscheidest alleine wie dein Leben verläuft. Interview mit Helena Mikloška
24 Apr 2025 · 22 min
In dieser Podcast‑Folge spricht Gastgeberin Anna‑Carina Hausegger mit 23‑jährigen Helena Mikloška, Gründerin einer eigenen Event‑ und Marketingagentur. Helena erklärt, warum sie sich trotz noch laufendem Masterstudium für die Selbstständigkeit entschieden hat: die Schwierigkeit, passende Festanstellungen im Event‑Bereich zu finden, ihr Wunsch nach persönlicher Freiheit und die Motivation, ein Leben zu führen, für das sie morgens gerne aufsteht. Sie beschreibt ihr Geschäftsmodell – von Full‑Service‑Eventplanung über reine Konzept‑ oder Day‑of‑Management‑Leistungen bis hin zu begleitendem Event‑Marketing – und betont, dass ihr Fokus auf erlebnisorientierten, erinnerungswürdigen Events liegt. Ihre Zielgruppe ist ausschließlich B2B (Firmen, Marken) und Kundengewinnung erfolgt vor allem über Mund‑zu‑Mund‑Empfehlungen, Instagram und zunehmend LinkedIn, wobei sie die Herausforderung beschreibt, regelmäßig wertvollen Content zu produzieren. Helena spricht offen über die Hürden junger Gründerinnen: Imposter‑Syndrom, Alters‑ und Erfahrungsvorurteile sowie die Angst, zu scheitern, und wie sie diese durch Ausprobieren und das Akzeptieren von „cringe“ Momenten überwindet. Sie positioniert sich als flexibler, innovativer Einzel‑Anbieter, der Unternehmen eine persönliche, anpassbare Alternative zu großen Agenturen bietet. Abschließend gibt sie den Hörern praktische Ratschläge – keine Angst vor Kritik, auf die eigene Vision fokussieren, klein anfangen – und nennt ihre Kontaktmöglichkeiten (Website, kostenlose Erstberatung, Instagram, LinkedIn) für Buchungen oder Unterstützung bei Selbstständigkeit.
Chapters
Du bist nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt. Du hast es verdient, ein Leben zu leben, von dem du dir wünschst, es wäre deines. Lass all den Ärger hinter dir und erschaffe dir ein Leben, das dich mehr als überwältigt. Hallo, mein Name ist Anna-Carina und in diesem Podcast dreht sich alles um deine Identität, die du seit Jahren gekonnt versteckst, damit du scheinbar glücklich bist. Jetzt ist die Zeit, aus deinem selbstgebauten Gefängnis auszubrechen und dich mit all deinen Facetten zu verkörpern. Bist du bereit, diese Reise anzutreten? Dann freue ich mich, dich als neuen Treuenhörer begrüßen zu dürfen.
Ich wünsche jetzt einmal in erster Linie mal einen wunderschönen Tag.
Danke, danke.
Und wir haben uns ja in der Business Österreich Online-Gruppe kennengelernt, kann das sein? Genau, ja, von der Andrea. Genau, und erzähl mal kurz, was du machst.
Also, ich bin Helena, ich bin 23 Jahre alt, ich habe seit Kurzem eine Eventmanagement- und Marketingagentur. Ja, ich habe auch nebenbei auch einen Podcast, ist leider auf Kroatisch, also wird wahrscheinlich nicht relevant sein. Genau, ich glaube, so viel zu mir. Ich habe einen Bachelor in internationalem Management Ja, und jetzt bin ich da.
Und wie hast du deine Events- und Management-Marketing-Agentur— was machst du da für andere Menschen, um eine schönere Welt zu zaubern?
Ja, ich würde sagen, was mir ganz wichtig war, dass man— also bei mir war Fokus sehr groß auf Erlebnisse. Das war auch irgendwie so mein Ziel dahinter, dass man ein Event macht, wo man Erlebnisse schafft und wo man sagt, okay, An das werde ich mich erinnern. Das war so ein Event, das mich, weiß ich nicht, also richtig überrascht hat, dass es so gut war. Und das ist auch irgendwie mein Motto hinter dem, einfach Erlebnisse zu schaffen für andere Menschen, damit sie sich wohlfühlen.
Und wie kann man das mit einer Marketingagentur in Verbindung bringen?
Ja, das ist eine gute Frage. Das ist also eigentlich, liegt der Hauptfokus auf Events, aber dadurch, dass das quasi Brand-Events sind und halt PR-Events, PR-Events und Corporate-Events sind, braucht man auch Marketing, und ich mache dann quasi alles dafür.
Also du bist dann die All-in-One-Person, sagen, okay. Und wie bist du darauf gekommen, das als Selbstständige zu tun?
Das ist auch eine gute Frage. Ich muss sagen, ich habe mir das ganz lange überlegt, vor allem weil ich bin ja 23 und es ist auch irgendwie nicht logisch, das jetzt zu machen. Ich bin ja auch gerade noch in meinem Master und ich habe mir gedacht, okay, vielleicht will ich das ausprobieren, weil ich habe seit immer gewusst, okay, ich will im Eventmanagement arbeiten. Und das Ding ist halt, es ist ziemlich schwer, einen Job im Eventmanagement zu finden. Ich habe aber schon genug Erfahrung gehabt, dass ich sage, okay, ich kann dann was Eigenes machen. Und deshalb war es so ein Punkt, wo ich gesagt habe, okay, Ich mache was Eigenes.
Okay, und bei You Deserved This geht es ja im Grunde darum, wie du dir ein Leben erschaffst, das du wirklich möchtest, und vor allem, wie du es geschafft hast, dir ein Leben aufzubauen, was du wirklich möchtest. Was sind deine großen Träume und wie willst du sie erreichen?
Also ich habe ziemlich große Träume und ich muss sagen, das ist halt auch so eine Sache, dass mich ja— ich bin so ein bisschen der Lulu, wenn man das so sagen darf. Also ich mag Träumen und ich glaube, ein großer Traum von mir ist es einfach, dass ich erfolgreich bin in dem, was ich mache. Ich würde auch gerne Speakerin werden, also einfach vor Leuten zu sprechen, einfach dass man mir zuhört und dass ich halt was denen was beibringen kann. Und auch allgemein, dass ich eine erfolgreiche Eventagentur habe.
Und wie genau sieht das aus? Dürfen wir das erfahren?
Ja, also jetzt bezogen auf Events oder halt auf meinen Traum, Speakerin zu werden?
Events sind ja meistens immer nur ein— also unser Purpose ist ja meistens immer nur ein kleiner Teil, der uns glücklich macht. Genau, und im Großteil sind wir eigentlich, haben wir einen Traum, so wie wir uns vorstellen zu leben. Wie schaut das aus bei dir? Alles, was du verraten möchtest.
Okay, das ist, das ist gut. Muss aufpassen, was ich sage. Nein, Spaß. Also ich glaube, mein großer Traum ist es einfach, dass ich, was mir ganz wichtig ist, dass ich diese Freiheit habe, wo ich sagen kann, okay, ich kann machen, was ich will. Will und wann ich das machen will. Und ich glaube, das ist irgendwie so ein Hauptpunkt bei mir, wo ich sage, okay, wenn ich das nicht habe, dann kann ich irgendwie nichts machen. Und ich glaube, alles, was ich dann machen würde im Sinne von mein Job, meine Karriere, ich würde es auch so anpassen, dass es zu meinem quasi Privatleben passt, dass ich sagen kann, okay, ich kann jetzt arbeiten, ich muss aber nicht. Also ich kann jetzt keine Ahnung für 3 Wochen wegfliegen. Und ich glaube, darum geht es mir, dass ich einfach so frei bin. Entscheidungen zu treffen und zu sagen, okay, das mache ich jetzt für mich, weil ich das so haben will. Und ich glaube, das ist so, ich glaube, das ist, das ist mein Hauptpunkt, wo ich sage, das ist mein Traum. Weil ich glaube, heutzutage ist es ein bisschen schwierig, vor allem wenn man, wenn man arbeitet, wenn man irgendwo angestellt ist, zu sagen, okay, ich will jetzt 5 Tage freinehmen. Das geht glaube ich nicht. Also ich glaube, das ist so eine Sache.
Und du hast gemeinsam mit deinem Freund diese Eventagentur gegründet, oder hast du sie alleine gegründet?
Ich habe sie alleine gegründet. Genau, also der Grund dahinter war einfach, dass er nicht so viel in diesem Bereich ist. Er ist natürlich immer meine Unterstützung, es ist aber ein bisschen schwieriger, wenn man sich nicht auskennt. Er ist natürlich eine sehr große mentale Unterstützung, und da bin ich sehr dankbar dafür, weil ich glaube, ohne den wäre ich heute nicht da. Ich meine, ich da, aber halt Ich wäre wahrscheinlich anders. Ich wäre sehr überfordert. Bin ich ja teilweise jetzt auch. Aber ich glaube, es ist anders, wenn man so einen Support hat.
Deine Antworten sind so kurz und knapp.
Ja, es ist—
Ich habe keine anderen Fragen mehr. Doch, ich habe viele Fragen. Aber ich weiß nicht, ob ich sie stellen darf.
Ja, sicher. Kannst du mal probieren.
Wenn man 23 Jahre alt ist, und man entscheidet, selbstständig zu sein. Ich meine, ich war damals 24. Was geht da einem durch den Kopf, warum man das wirklich tut? Und nicht, warum man sagt, man geht jetzt, man versucht denn mal ein bisschen zu arbeiten, sondern wirklich, warum geht man gleich diesen Schritt?
Ja, ich muss sagen, das ist ein ziemlich großer Schritt, weil wie gesagt, mit 23 ist ja schon ein bisschen Ich hätte gesagt mutig, weil es ist halt anders, wenn du jetzt 23 bist oder wenn du jetzt 40 bist und ziemlich viel Erfahrung hinter dir hast. Es ist nicht leicht. Und ich glaube, was meine Angst da war, war, dass ich irgendwie das— wie kann man das sagen, dass es nicht falsch klingt— aber dass ich diesen Imposter-Syndrom habe, wo ich sage, okay, ich bin jetzt in dieser Welt und ich kenne mich schon aus, aber ich fühle mich irgendwie komisch, irgendwie so jung, so weiß ich nicht, so frisch. Und es war auch immer meine Angst, dass man dann sagt, okay, ja, wir wollen dich nicht, weil du so jung bist, oder wir wollen halt mit einer Agentur nicht arbeiten, weil du ja alleine bist und weil du so jung bist. Aber ich glaube, das sind so Sachen, wo man, wo man für sich selbst nachdenken muss, will man das wirklich? Und ich glaube, wenn man etwas machen will, dann macht man das im Endeffekt. Und das war bei mir auch so, ich habe gesagt, ich kann es probieren. Das Schlimmste, was passieren kann, ich habe keine Aufträge, ich kann mein Gewerbe wieder schließen, ich habe es ausprobiert. Und ich glaube, was ich, was für mich noch wichtig war, dass das irgendwie, dass es nicht offen bleibt sozusagen, dass ich nicht sage, okay, ich will das gar nicht probieren, weil ich Angst habe, weil sonst, ich glaube, das tut mir leid, und dass ich das nicht gemacht hätte. Und es war einfach wichtig zu probieren, und ich habe gesagt, schauen wir mal, ehrlich, also es war Ich habe schon drüber nachgedacht, aber es war auch irgendwie so, ja, schauen wir mal. Also es kann immer was anderes passieren.
Ich kenne eine Dame, nennen wir sie Dame, ich weiß es nicht, wie ich sie benennen soll. Sie ist 18 Jahre alt und ist die jüngste Moderatorin Österreichs, ist wirklich sehr erfolgreich. Und sie hat damals mit 15 gesagt, egal was ich tue, ich werde es tun, weil es mir Spaß macht. Und vielleicht sind Eventmanagement-Agenturen so in dem Alter, wie du es bist, genau für diese Personen, weil sie eben wissen, dass sie jung sind und für eine komplett andere Generation sind wie für Coca-Cola-Brands zum Beispiel.
Ja, das stimmt. Und ich muss sagen, da ist auch so ein Punkt, wo man sagt, okay, genau deswegen, also das ist quasi mein USP sozusagen, weil Ja, ich bin alleine, ich bin jung, okay, aber ich bin halt deswegen innovativ, ich bin deswegen anpassbar, weil wenn du halt mit einer Person arbeitest anstatt mit einer ganzen Agentur, ist es schon was anderes. Und ich glaube, die meisten, also die meisten Firmen, also die einige Firmen heutzutage bevorzugen das, wo sie sagen, okay, wir würden lieber halt eine Person haben, wo wir wissen, okay, wir können das mit ihr besprechen, sie ist halt flexibel. Es gibt nicht diese, diese Basic-Pakete, wo man sagt, okay, wir müssen das jetzt so machen, jede Agentur das vorgibt. Und ich glaube, das ist schon ein Vorteil.
Was genau machst du als Eventmanagement?
Ich biete, also ich biete einige Sachen an. Ich biete die Full-Service-Planung, also wirklich alles von der strategischen Planung, also von der Ideenkonzeption bis hin zur Ausführung am Tag. Ich biete aber auch Teilbereiche an, also ich biete zum Beispiel nur die strategische Planung, also nur die, nur das Konzept. Oder halt nur, dass man am Tag dabei ist, also diese, diese quasi das Eventmanagement am Tag. Und zusätzlich dazu biete ich dann auch das ganze Eventmarketing dazu.
Und wie genau kann man sich das vorstellen?
Ich glaube, du bist eingefroren. Ich habe dich leider nicht gehört. Wie?
Okay, ich weiß nicht warum. Wie kann man sich das genau vorstellen?
Ich höre dich nicht wieder.
Hörst du mich nicht?
Jetzt geht's, ja, jetzt geht's. Geht's wieder?
Ja, okay, keine Ahnung warum, wir wissen es nicht, ist egal. Wie kann man sich das genau vorstellen?
Also man kann zuerst mal zu mir kommen. Ich biete auch die, die ersten Consultations sozusagen kostenlos an, wo wir uns halt die Idee anschauen können. Man kommt mit entweder mit einer Idee zu mir und sagt, hey, also ich brauche da jetzt eine ganze Eventplanung und halt das Eventmarketing dazu. Und dann arbeiten wir gemeinsam entweder von der Idee bis hin zu, bis zum Event, oder eine Person kommt zu mir und sagt, hey, ich will ein Event machen, das muss so und so ausschauen, ich brauche das so und so, und das mache ich dann einfach so. Also es ist halt, es sind verschiedene Ansprüche, je nachdem, was man braucht. Also man kann entweder schon mit einer Idee kommen, mit einem Konzept, das ich dann quasi nur ausführen muss, Oder man kommt mit einer Idee und wir besprechen, ob das überhaupt möglich ist, wie ist es möglich und wie kann ich da unterstützen.
Und welche Zielgruppe hast du? Also wer fühlt sich da angesprochen?
Ich würde sagen, also ich bin sehr oder halt quasi nur im B2B-Bereich, also wenn, dann wirklich Firmen und Brands, die ja, die sich entweder, die ihre Marke bekannter machen wollen oder die einfach so Corporate Events machen. Also quasi nur exklusiv B2B-Bereich.
Wie erreichst du dann deine Kunden?
Das ist eine gute Frage. Das ist immer eine interessante Frage, weil ich muss sagen, im Eventfeld ist es ein bisschen schwierig, weil es gibt ja schon so viele Eventagenturen und so viele Agenturen, die anderes anbieten. Ich glaube, du bist— Bist du da? Weil du bist kurz weg.
Du kannst ruhig weiterreden.
Okay, aber das ist nicht reconnecting. Okay, passt. Okay, ja, auf jeden Fall, das ist immer anders, weil es gibt ja verschiedene Agenturen. Aber ich muss sagen, am leichtesten, vor allem am Anfang, ist es für mich das ganze Word of Mouth. Also die Leute kennen mich, wenn ich schon ein Event gemacht habe. Die Leute wissen, okay, sie hat Event gemacht, und so geht es dann quasi der Reihe nach. Aber sonst über Social Media, also Instagram ist da sehr stark, Instagram, Facebook teilweise auch, aber heutzutage nicht mehr so.
Ja, LinkedIn nicht?
LinkedIn schon, aber da muss ich sagen, da bin ich noch nicht zu sehr drinnen. Ich war nie wirklich aktiv auf LinkedIn, habe jetzt begonnen, wirklich aktiv zu werden quasi, und es ist ein bisschen schwierig, weil man muss immer wieder so die ganzen, also man muss immer was posten, wo die anderen was davon haben, und ich finde das ein bisschen schwierig, weil ich weiß nicht, worüber wie ich schreiben soll, aber da bin ich jetzt dabei.
Okay, ja, weil du B2B gemeint hast, deswegen.
LinkedIn ist ja ein hauptsächliches Netzwerk. Sicher, ja.
Jetzt habe ich noch eine Frage: Als du dich damals entschieden hast, diesen Weg zu gehen, was war wirklich der ausschlaggebende Grund, diesen Weg einzuschlagen?
Das ist eine schwierige Frage. Also es gab mehrere Gründe, aber ich glaube, das Wichtigste für mich war einfach dass ich mir ein Leben machen kann, für das ich aufstehen will. Ich glaube, das war einfach das, wo ich gesagt habe, okay, ich, also ich bin eine Person, die nicht gerne früh aufsteht, und das ist immer ein Problem, wenn ich weiß, okay, ich muss aufstehen und jetzt muss ich zum Beispiel arbeiten gehen, 9 to 5, okay, ist ein bisschen schwierig. Und ich habe gesagt, okay, irgendwie will ich was finden, wo ich sage, okay, ich fühle, also ich kann es kaum erwarten, morgen aufzustehen. Und ich glaube, da bin ich jetzt. Und ich glaube, das ist einfach der Grund, wo ich gesagt habe, okay, ja, ich glaube, wenn, dann kann ich das nur mit einer eigenen Agentur schaffen.
Und so, jetzt habe ich meine Frage vergessen. Wenn du die Zeit noch einmal zu— also wie lange bist du schon selbstständig?
Nicht lang, ich bin selbstständig seit dem Anfang des Jahres.
Aha, nein, dann hilft die Frage nicht so viel. Wenn du dich noch einmal zurückerinnerst an den Anfang deines Studiums, würdest du alles noch einmal so machen?
Schwierig. Ich muss sagen, es war schon ziemlich schwierig. Es war wirklich eine schwere Zeit. Es war eine lustige Zeit, ja, aber ich weiß es nicht, ob ich das wieder so schaffen würde, ehrlich, weil ich war an einer FH und das Ganze, also die ganze Anwesenheitspflicht war schon bisschen zart, muss ich sagen. Einfach jeden Tag, den ganzen Tag dort zu sein und dann noch daheim lernen und dann noch daneben arbeiten, es war schon herausfordernd. Und ich glaube, da war ich, also es klingt dumm, aber ich war irgendwie jünger und es war irgendwie leichter. Und ich glaube, jetzt wäre es doch ein bisschen schwieriger. Also ich glaube, es ist anders, wenn man sowas mit 18 macht und mit 23 jetzt. Ich glaube, ich bin einfach an einem anderen Punkt wo ich das einfach nicht mehr machen würde.
Also du würdest zum Beispiel diesen Weg so nicht mehr gehen?
Ja, ich glaube, da müsste ich überlegen. Also es hat mir schon was gebracht, aber wenn ich könnte, ich würde mich vielleicht für eine Uni entscheiden. Ich glaube, weil es einfach ein anderes Leben wäre als eine FH.
Was ist der Unterschied? Ich weiß es nicht.
Was war die Frage? Was ist der Unterschied?
Was ist der Unterschied zwischen einer FH und einer Uni?
Ja, ich glaube, das größte Problem an einer FH ist die Anwesenheitspflicht, wie gesagt, weil du musst wirklich vor Ort sein. Und ich glaube, es wird einfach viel mehr, also sie verlangen viel mehr von dir. Du hast ja ziemlich viele Projektarbeiten, Gruppenarbeiten, und wie gesagt, also du bist wirklich von Montag bis Freitag eingeteilt, ja, fast den ganzen Tag, und Es gibt dann Tage, wo es richtig zäh ist, und ich glaube, es ist ein bisschen schwierig, daneben zu arbeiten. Vor allem wenn du sagst, okay, ich würde jetzt samstags arbeiten, dann bist du ja 6 Tage die Woche eingeteilt, wann wir so lernen. Also es ist ein bisschen— ich glaube, das ist halt das größte Problem. Alles andere ist dann okay.
Okay, nein, ich habe weder irgendeine Uni noch eine Matura oder sonst irgendwas besucht. Okay, ich habe damals in der 3.
Klasse beschlossen, ich höre auf.
Dient mir nicht, deswegen, also ich habe wirklich keinen Plan. So, okay, was, wenn ich jetzt so zurückdenke an meine Zeit, und die war verdammt schwer, aber ja, es geht ganz, ganz weit auseinander. Was ist es so auf Deutsch, was ist es, was du den Hörern mitgeben kannst, wie sie ihr Bestes, ihr bestes Leben erreichen können?
Ja, das ist eine wichtige Frage, und ich glaube, heutzutage ist es ein bisschen verloren gegangen, dass man, dass man darüber nachdenkt, dass man über sich nachdenkt. Das, was ich sagen kann, und das ist ganz wichtig, man soll keine Angst haben, cringe zu sein. Also cringe im Sinne von, okay, es werden mich Leute auslachen, das wird komisch ausschauen, Ja, okay, schon. Aber es muss irgendwie— jeder muss irgendwo beginnen, weißt du. Wenn ich jetzt zum Beispiel sage, okay, keine Ahnung wie viel, ab morgen Sängerin werden, ich muss irgendwo beginnen. Und es wird leider am Anfang ein bisschen komisch ausschauen oder klingen oder keine Ahnung, aber das muss man auch überleben. Und ich glaube, nachdem ist man— nachdem ist man einfach froh, dass man das für sich gemacht hat. Und im Endeffekt ist es ja besser für dich. Und es ist auch noch wichtig, einfach, ja, ich will nicht sagen, auf andere Meinungen nicht zu hören, aber einfach sich auf sich fokussieren und zu sagen, okay, ja, die anderen können reden, was sie wollen, aber im Endeffekt ist es ja mein Leben. Und ich glaube, das fällt den meisten ganz schwierig. Ich muss sagen, für mich war das auch so eine Sache, wo ich gesagt habe, okay, weiß ich nicht, so, was sagen sie jetzt? Soll ich das machen? Aber dann habe ich gesagt, ja, weißt du was, also sie, sie machen ganz was anderes. Das ist ja mein Leben, ich mache das ja für mich. Und ja, wenn sie halt Sachen nicht sehen, dann sollen sie das auch machen. Also ich glaube, ein wichtiger Punkt ist einfach, nicht so viel Wert draufsetzen, was die anderen sagen.
Das ist ein guter Anfang für diese Challenge. Stimmt, also muss ich dir 100% recht geben. Und das mit dem Cringe stimmt übrigens auch. Wenn ich so alte Videos von mir ansehe, habe ich mir nur, oh mein Gott, was habe ich mir damals gedacht?
Wer weiß, was passiert. Ja, oder sogar eine 5 oder 4. Also das ändert sich immer.
Nächstes Jahr, in einem halben Jahr.
Ja, genau.
Wir wissen, wir können lernen durch ständige Wiederholung. Gibt es etwas, was du der Kommunion geben möchtest? Im Sinne von einer Angebotsidee oder wie man auf dich zukommen kann, wenn man was für dich braucht?
Ja, also ich muss sagen, ich bin auf fast allen Social-Media-Kanälen ehrlich. Ich bin also auf Insta, ich bin auf Facebook und auf LinkedIn, und ich bin immer sehr offen Vor allem, wenn es Fragen gibt, vor allem, wenn es halt um Selbstständigkeit geht, auch wenn man jung ist. Ich bin da immer sehr gerne Unterstützung, oder wenn man halt sagt, okay, ich weiß nicht, wo ich jetzt wirklich beginnen soll, ich kann da gerne als Unterstützung sein. Ist ja nicht mein Job, aber ich mache das immer gerne, weil ich weiß, wie es mir gegangen ist. Außerdem, wenn es halt um Eventmanagement geht, Eventmarketing, bin ich auch immer sehr gerne da für Rat oder halt einfach Ja, für eine Zusammenarbeit auch gerne. Also einfach melden, ich bin immer erreichbar.
Wie kann man dich buchen?
Meine Entschuldigung, das ist mein Hund. Mich buchen am besten über meine Website. Es gibt da eine Form und eine Form für die kostenlosen Consultations. Oder einfach auf Insta anschreiben, da bin ich am aktivsten, würde ich sagen. Und wenn jemand sagt, okay, ich würde einfach, ja, ich hätte ein Problem, das kann man mir auch gerne persönlich schreiben.
Ich verlinke natürlich unten alles in der Infobox.
Ja, super.
Und ich bedanke mich jetzt mal bei diesem netten ersten Gespräch. Du warst die Erste. Alles Gute!
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