89: Es tut weh, das zu hören – aber du musst es hören.
12 Jun 2025 · 26 min
In this unscripted solo episode, host Anna‑Carina Hausegger reacts emotionally to the recent school shooting in Graz, describing her personal shock, grief, and the collective pain of parents and children. She questions how the education system failed to notice suffering, highlighting teacher overload, bullying, and mental‑health neglect. The discussion expands to critique modern digital culture: constant dopamine‑driven stimulation, social‑media façades, and the erosion of authentic values in youth. Hausegger argues that a shift toward individualism and self‑realisation is hindered by societal pressures for perfection and conformity, leading to exclusion and further alienation. She introduces her “Masterpiece” program as a non‑judgmental space for personal growth, encouraging listeners to reconnect with their true selves, drop masks, and find supportive communities online. Throughout, she calls listeners—especially those grieving—to reach out, cherish moments with their children, and consider the broader responsibility each person holds in preventing such tragedies. The episode ends with a hopeful invitation to join her projects and a reminder to nurture inner silence and authentic values.
Chapters
Du bist nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt. Du hast es verdient, ein Leben zu leben, von dem du dir wünschst, es wäre deines. Lass all den Ärger hinter dir und erschaffe dir ein Leben, das dich mehr als überwältigt. Hallo, mein Name ist Anna-Carina und in diesem Podcast dreht sich alles um deine Identität, die du seit Jahren gekonnt versteckst, damit du scheinbar glücklich bist. Jetzt ist die Zeit, aus deinem selbstgebauten Gefängnis auszubrechen und dich mit all deinen Facetten zu verkörpern. Bist du bereit, diese Reise anzutreten?
Dann freue ich mich, dich als neuen treuen Hörer begrüßen zu dürfen. Heute kommt einmal eine Solofolge wieder seit langem, und eins vorweg, diese Folge war absolut nicht geplant. Diese Folge entsteht gerade aus einem inneren Verlangen daraus, etwas sagen zu müssen, was hier bei uns passiert ist. Was soll ich sagen? Also, als ich gestern diese Nachricht erfahren habe, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Mein ganzer Körper zitterte. Dieser Amoklauf in Graz hat mich persönlich sehr bestürzt, aus dem Grund, weil meine Kinder dort in die Schule hätten gehen können. Die hätten dort dabei sein können. Die hätten dort in der Schule sein können. Und für mich bedeutet das im Umkehrschluss, dass es diesen Eltern gerade richtig, richtig mies geht, dass es— die sehen ihre Kinder nie mehr wieder. Überleg einmal, die sind Teenager. Vielleicht sind sie auch einfach ein bisschen im Krach auseinandergegangen, und alles nur, weil ein Mensch, der angeblich Mobbing-Erfahrung hatte, so tief verletzt wurde, dass er Jahre später zurück an diese Schule geht, nur um sich zu rächen. Er kannte diese Kinder gar nicht, er hatte gar keinen Bezug zu diesen Menschen wahrscheinlich, und Für mich, ich frage mich die ganze Zeit nur, was wurde diesem Jungen angetan, dass er so eine Handlung durchführte? Und dadurch, dass wir ja selbst ein bisschen in dieser Art betroffen sind mit psychischen Erkrankungen, weiß ich, dass das gar nicht einfach ist. Das kann nicht einfach sein. Und ich persönlich bin halt jetzt hier als Mutter, als Frau und auch als Raum- und Frequenzhalter ein so ein sensibler Mensch, der das halt natürlich alles aufnimmt. Und für mich persönlich ist das eine massive Anstrengung zurzeit. Sich irgendwie außerhalb dieses, außer meines Zuhauses aufzuhalten und irgendetwas einzuschalten, weil es mich einfach zu sehr fordert. Und für mich persönlich ist das, und ich habe hier gerade ein kleines Zeichen, hier fliegt eine Hummel, draußen an meiner Fensterscheibe. Also ich mache, glaube ich, gerade den richtigen Schritt. Und für mich persönlich ist die Frage eigentlich nur, wie sehr ist unser System, unser Schulsystem, wirklich kaputt, dass man nicht merkt, wenn es Kindern schlecht geht? Wie sehr müssen Lehrpersonen in ihrem Job überfordert sein, dass sie diese Dinge nicht sehen? Oder wollen sie die Dinge nicht sehen? Und für mich persönlich ist das— es macht mich einfach sprachlos. Und gleichzeitig habe ich so viel in meinem Kopf zu sagen. In meinem Kopf sind so viele Gedanken, die ich absolut noch nicht einordnen kann, die ich noch nicht absagen kann. Aber ich weiß, dass irgendetwas raus muss, und für das gibt es diese Folge. Und ich danke dir wirklich, wenn du diese komplette Folge bis zum Schluss anhörst, weil dann wirst du merken, wie sehr mich dieses Thema gerade selbst betrifft, obwohl ich gar keine Betroffene bin, aber ich kollektiv diesen ganzen Schmerz fühle. Und es ist nicht einfach. Warum soll es auch einfach sein? Und man kann da jetzt nicht einfach so das abtalen mit, er war krank und weiter und so fort. Denn wie kann man, wie kann es sein, dass man so untergeht in der Welt, dass einem, dass wir nicht sehen, was wirklich mit uns los ist? Und Ich sehe das ja öfters, denn unsere Kinder sind eigentlich richtig arme Menschen. Die nächste Generation, die da heranwächst, die hat Dauerstress, Dauerbeschallung, immer wieder der nächste Dopaminreiz und der nächste Kick hier und der nächste Kick da. Und das Nervensystem von diesen Menschen, von diesen jungen Menschen, ist von Kind, von Kleinkind an massiv überfordert mit den digitalen Medien und mit allem, was es hier so gibt. Und im Endeffekt, was soll ich sagen, Sie können sich halt auch nicht anders helfen. Ich möchte da jetzt niemanden verurteilen oder Sonstiges. Es ist einfach nur eine objektive Betrachtung, um mich persönlich freizusprechen, und Irgendwann wird es halt so werden wie in Amerika, wo wir durch Metalldetektoren durch müssen, und nur weil die Menschen den Bezug zu ihren eigenen Werten verloren haben. Und hier sind wir wieder da, wo das mich so schmerzt. Kinder bekommen nicht mehr die Werte geliefert, die wichtig sind. Durch diese heutigen Social-Media-Aktivitäten, wenn man das durchscrollt und einfach ein bisschen länger scrollt, dann wird irgendwann sein eigener Feed zu einem allgemeinen Feed. Und wenn man dann so sieht, wie diese ganzen Menschen sich aussehen, alles perfekt inszenieren, und so ein junger Mensch kann die Realität, können ja die meisten erwachsenen Menschen gar nicht mehr greifen, weil was wirklich real ist und was Fake ist. Und dann frage ich mich nur, wie sollen diese Menschen noch wahre Werte leben können, wenn sie in einer Welt aufwachsen, die ihnen keine wahren Werte vorlebt? Es ist nicht immer alles wunderhübsch und superschön, und manchmal muss man auch mit Frustration umgehen können. Manchmal muss man auch etwas nicht bekommen, was man will, damit man langfristig das erreicht, was man haben will. Aber wenn man immer wieder alles in den Geschwindigkeiten erhält, wie es den anderen Menschen vorausprojiziert wird, dann werden sie alle nur unglücklich. Und wie möchtest du dich selbst verwirklichen, deine wahren Werte leben, wenn du immer wieder nach dem nächsten Kick suchst? Deine wahren Werte liegen in der Stille. Deine wahren Werte liegen in der Ruhe, in dem, was Wir, was uns ausmacht, in dem, was für uns bestimmt ist. Und wenn wir immer wieder nur das tun, was andere Menschen von uns verlangen, wie können wir dann der werden, der wir wirklich sind. Und genau das ist es, was mich die ganze Zeit so erschüttert. Und auch ich kämpfe genug mit körperlichen Symptomen, denn auch ich weiß, wann es für mich genug ist, und auch ich übergebe mich oft genug in dem, was ich tue. Und trotzdem ist es nicht immer einfach. Aber wie können wir diese Werte leben, die uns wichtig sind, wenn unser System darauf ausgelegt ist, dass wir alle gleich sind. In einer Welt, wo wir alle gleich sind, werden Individualisten immer ausgegrenzt. Und genau diese Ausgrenzung ist ja das, was durch Mobbing dann passiert. Und ich erzähle dir jetzt aber eines: Ab 2027, man, wir merken es ja jetzt schon, diese ganzen Shifts, diese ganzen Energien, dieses Ganze, was hier so auf dieser Welt passiert, hat ja alles astrologisch und magnetresonantisch zu tun. Das Thema gehen wir gar nicht an, das ist viel zu komplex jetzt, da will ich jetzt auch gar nicht einsteigen drauf. Denn das, was wir gerade alles spüren und empfinden, ist eine magnetisch und energetische Frequenzänderung in das Zeitalter des Individualismus. Vom kollektiven Eins zum jeder ist sein eigener individueller Mensch. Also warum verurteilen wir Menschen, die anders sind? Und da geht es jetzt gar nicht mehr so um Kinder, sondern vielmehr Achte doch einmal darauf, was du, wie du agierst. Achte mal darauf, wie du andere Menschen verurteilst, wie du andere Menschen behandelst und ansiehst. Denn im Endeffekt sind wir ja das Vorbild für unsere Kinder. Und wenn du schon immer auch alles perfekt, und das muss perfekt sein, und das muss perfekt sein, wenn auch du immer wieder so denkst, wie sollen dann deine Kinder oder die Kinder in deinem Umfeld etwas anderes lernen, wenn wir schon in der Hinsicht versagen? Und ich sage bewusst versagen, denn es ist ein kollektives Versagen, ein kollektives Versagen der letzten Generationen, die aufgrund von anderen historischen Ereignissen aus uns diese Menschen gemacht haben. Und diese ganzen Dinge, auch so hart es jetzt auch klingen mag, müssen leider passieren, damit wir alle aufwachen können, damit jeder aufwachen kann, um in dieses Zeitalter des Individualismus, des Selbstverwirklichungs- Mechanismus eintauchen zu können. Alles, was passiert, passiert aus einem Grund. Auch wenn wir den Grund am Anfang nicht wissen, rückblickend gesehen werden wir wissen, warum es passiert ist. Es ist tragisch für diese Menschen, die es passiert ist. Es ist wahnsinnig tragisch. Und wenn ich darüber nachdenke, merke ich, wie sehr es mich wirklich belastet. Aber auf der anderen Seite sind wir alle daran schuld. Jeder, jeder Einzelne ist schuld daran, dass solche Geschehnisse auf dieser Welt passieren, denn jeder gibt einen Beitrag dazu, um so etwas geschehen zu lassen. Denn gehen wir zurück auf das Social-Media-Beispiel, es ist am einfachsten zum Erklären. Wie viele Likes bekommt der perfekte Bali-Urlaub oder das perfekte Morgenrutinen-Geschichte? Und ein Mensch, der sich öffentlich teilt und sagt, wie schwer es ihm gefallen ist, gewisse Dinge zu durchbrechen, wird einfach ignoriert, obwohl genau das das wahre Leben ist. Und er wahrscheinlich seinen ganzen Mut zusammengefasst hat, das zu sagen, obwohl das perfekte Bild sich der oder die einfach nur dahinter versteckt, aus Angst, seine wahren Sachen sehen zu müssen, aus Angst zu sehen, dass es ihm doch nicht so gut geht, wie er vielleicht hier schildert. Und das sind so diese Dinge, das sind so diese Dinge, wo ich dann immer sage Warum müssen wir alles akzeptieren, was andere Menschen von uns erwarten? Warum müssen wir immer wieder erkennen, dass es nicht der richtige Weg ist, den wir alle eingeschlagen sind? Und unsere Liebe aus dem Universum, unsere Erde, jeder Einzelne gibt uns gerade nicht nur einmal einen massiven Tritt in den Arsch, um das erkennen zu können, das verarbeiten zu können. Und wir müssen daran arbeiten, für das— und genau für das habe ich Masterpiece erfunden, damit solche Dinge eben nicht mehr passieren. Damit wir kollektiv daran arbeiten, eine bessere Welt zu gestalten. Damit wir erkennen, dass wir als jeder Einzelne sich selbst das sein kann, was er möchte. Und da geht es jetzt nicht um sexuelle Vorlieben, um Aussehen und Geschlecht oder Sonstiges. Da geht es darum, anzuerkennen, wer man wirklich ist, und das auch mit hundertprozentiger Verkörperung zu leben. Das zu leben, was wirklich wichtig ist für einen. Und für den einen ist das das, und für den anderen ist das das. Und jeder wird diese Menschen finden, die ihm helfen helfen, sein Leben in 100%igem Einklang mit sich selbst zu leben. Für das ist das Internet der perfekte Ort, aber nicht dafür, andere Menschen klein zu machen, zu verurteilen, für schnelle Dopamin-Hits sondern dafür, um echte Verbindungen zu finden. Facebook wurde erfunden, um mit alten Bekannten in Kontakt zu bleiben, und nicht dafür, um den nächsten, keine Ahnung, 10-Tage-Schritt-morgen-DIY, 5-Uhr-Club oder wie auch immer, was es da auch alles gibt, zu zeigen. Instagram wurde erfunden, um Menschen zu zeigen, also um Freunden vielmehr zu zeigen, was sie gerade machen, damit sie sehen, dass es ihnen gut geht. Und nicht der perfekte Bali-Urlaub, der dreimal über Photoshop retuschiert wurde, weil die Dellen nicht sichtbar sein dürfen, damit die Frauen, die zu Hause sind und eh schon ein schlechtes Selbstwertgefühl haben, sich noch schlechter fühlen. Und ja, ich rede hier jetzt so einfach, aber auch für mich war das mein ganzes Leben lang ein schwerer, schwerer Prozess, mich selbst zu akzeptieren, mich selbst anzunehmen und wirklich ich zu sein. Und ich weiß nicht, wie ich sagen soll, denn es belastet mich so richtig. Also ich muss mich wirklich zusammenreißen gerade, was ich sage. Auf der anderen Seite ist das genau so etwas, was ich eigentlich posten möchte auf Podcasts. Nicht dieses 08/15 mit Interviews und so, sind toll, sind wunderschön, aber es wird wieder mehr in diese Richtung gehen, eigentlich nur etwas aus meinem Herzen zu sagen, denn ich möchte auch keine Videos mehr machen. Also keine Videopodcasts, denn es ist alles viel zu aufgesetzt. Ich sitze hier ganz oldschool. Ich habe da drüben mein Mikro stehen. Ich sitze hier mit meinem Smartphone, also mit meinem iPhone, einem Mini-Mikro mit Windschutz auf meinem Lieblingssessel, beobachte gerade die Vögel und lass einfach nur meine Gedanken schweifen und nehme dich hier einfach nur mit, damit, weil ich mir denke, dass es irgendjemanden gibt, der genau das gerade hören muss, der genau das erfahren muss, was durch meinen Kopf hier so durchgeht. Und ich weiß nicht, aber Wir alle müssen mehr wieder zu uns selbst finden, uns nicht mehr auf so viel auf das Außen konzentrieren, sondern eher darauf konzentrieren, was im Inneren wirklich stattfindet. Und dafür ist Masterpiece, dafür habe ich es erfunden, dass du zu dir selbst wieder zurückfindest. Dass du einen Raum hast, in dem du dich öffnen kannst, in dem du alles wertfrei einfach sagen kannst, ohne dass irgendetwas verurteilt, beurteilt oder Sonstiges wird. Einfach nur in einem Raum, in dem du du sein kannst. Und wenn du nicht weißt, wer du bist, dann wirst du in dem Raum die Person finden, die du immer schon warst. Denn in meinen Räumen wirst du all deine Masken fallen lassen. Und ich habe da ein kleines Projekt gestartet, das kommt jetzt dann bald auf Instagram. Da zeige ich dir, wie ein kleiner Olivenbaum nach einer 2-Jahres-Journey einer der wunderschönsten Bäume geworden ist, den ich jemals hatte. Und gleichzeitig habe ich ein neues Projekt gestartet mit einer Hortensie, denn das sind die besten Beispiele. Es gibt andere Menschen, die dich einfach links liegen lassen, die dich einfach wegschmeißen, als wenn du Müll wärst. Nur weil sie deine wahre Schönheit nicht erkennen. Und deswegen bist du aber nicht weniger wert. Deswegen bist du auch auf keinesfalls ein schlechterer Mensch. Du bist einfach nur nicht in der Umgebung, in der du wirklich dein wahres Ich zeigen kannst und so richtig aufblühen kannst. Und wenn du bereit bist, findest du den Weg zu mir. Und ansonsten wünsche ich allen, falls es jemand hört, der da betroffen ist, allen Hinterbliebenen viel Kraft. Und ihr könnt euch gerne bei mir melden und euer Herz ausschütten. Wenn es euch besser, wenn ihr euch dadurch besser fühlt. Und ansonsten denke ich an jeden, der sich gerade in dieser schlimmen Situation befindet. Drückt einfach eure Kinder, sagt ihnen, dass ihr sie lieb habt. Und genießt wirklich jeden einzelnen Moment mit ihnen. Und wir hören uns wieder bei der nächsten Folge. Und denke immer daran, wenn du nicht gesehen wirst, musst du in einen anderen Raum gehen, um wirklich aufzublühen.
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