10 Jul 2025 · 42 min
In dieser Sonderfolge feiert Anna‑Carina ihr sechsjähriges Podcast‑Jubiläum und nutzt die Gelegenheit, ihre persönliche und berufliche Reise von den Anfängen bis heute offen zu legen. Sie schildert, wie sie den Podcast 2019 aus einem tiefen Burn‑out‑ und Depressionszustand heraus gründete, weil sie das Bedürfnis hatte, etwas zu sagen und anderen Selbstständigen zu helfen. Die frühen Episoden entstanden mit schlechtem Equipment, einem gestelzten Skript und einer unsicheren Stimme. Anschließend erlebte sie mehrere Krisen: eine Unternehmensinsolvenz, wiederholtes „Coach‑Hopping“ und ständige Marken‑ und Formatwechsel, massive Schulden, die Notwendigkeit einer Schuldnerberatung und die traumatische Erfahrung, dass ihr Kind wegen Groomings in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Diese Ereignisse führten zu tiefgreifenden Identitätswechseln, die sie als „Schlange, die sich häutet“ beschreibt. Aus den gesammelten Erkenntnissen entstand ihr Signature‑Programm „Masterpiece“, das darauf abzielt, Menschen durch reines Zuhören und das Aufdecken ihrer wahren Stimme zu unterstützen. Heute spricht sie ohne festes Skript, folgt impulsiven Aufnahmen und legt den Fokus auf Authentizität, die Kraft ihrer Stimme und das Geschenk, das ihr Podcast und ihre Familie ihr geben. Sie lädt die Hörer ein, Masterpiece kennenzulernen, und betont, dass das Wichtigste die Rückkehr zur eigenen Wahrheit ist.
Chapters
Du bist nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt. Du hast es verdient, ein Leben zu leben, von dem du dir wünschst, es wäre deines. Lass all den Ärger hinter dir und erschaffe dir ein Leben, das dich mehr als überwältigt. Hallo, mein Name ist Anna-Carina und in diesem Podcast dreht sich alles um deine Identität, die du seit Jahren gekonnt versteckst, damit du scheinbar glücklich bist. Jetzt ist die Zeit, aus deinem selbstgebauten Gefängnis auszubrechen und dich mit all deinen Facetten zu verkörpern. Bist du bereit, diese Reise anzutreten? Dann freue ich mich, dich als neuen treuen Hörer begrüßen zu dürfen. Heute ist eine ganz besondere Episode für mich. Denn diese Episode wartet schon so lange auf ihre Erlaubnis, auf das, was sie wirklich will. Willkommen zu dieser besonderen Episode. 6 Jahre You Deserved This, oder besser gesagt 2 Jahre You Deserved This, 4 Jahre Podcastentwicklung. Denn heute wird der Podcast 6 Jahre alt und ich habe das zuerst gar nicht mitbekommen, wenn ich ehrlich bin, denn ich habe nur so auf meinen Kalender geschaut und habe gesehen, also ich habe so ein bisschen abgearbeitet und sehe dann, dass die was für Finn da kam. Und dadurch, dass ich ja erst vor kurzem alle Episoden hochgeladen habe, weiß ich, dass das eben dieses Datum war. Und dann war 6 Jahre schon, 6 Jahre, also Podcast, 6 Jahre lang, dass ich meine Stimme in die Welt trage. Und sofort sind mir am Anfang, sind mir meine Anfänge in den Blick gekommen. Und ich nehme dich heute mit auf diese Reise, nicht als Rückblick, so wie es die meisten Menschen sagen, wie super toll sie sich entwickelt haben, sondern eher als Erinnerung an das, was war, und das, was nie mehr wieder zurückkommen wird. Denn auch du kannst gewisse Dinge meistern, wenn du immer wieder dran bleibst, wenn du immer wieder das tust, was wirklich wichtig ist, und wenn du das tust, was du einfach benötigst. Dieser Podcast hat einmal ein Konzept. So fangen wir mal an. Es ist einmal ein ganz anderes, ein ganz anderer Podcast wie sonst, denn dieser Podcast wird in 4 Teile aufgeteilt. Die Teile sind: Die Anfänge, wer ich damals war, die Transformation, was alles zerbrochen ist, heute wer ich bin, wenn ich spreche, und das Geschenk, was bleibt nach 6 Jahren. Denn ich dachte mir einfach so, darauf hinreden bringt dir in der Hinsicht nichts, denn ich weiß, dass diese Episode definitiv länger wird als normalerweise. Ich versuche es zwar nicht, aber du weißt Sind wir ehrlich, sind wir real, sie wird länger werden. Meine Tochter wird mich köpfen, weil ich habe gesagt, in 40 Minuten haben wir ein Date, und ich hoffe, ich schaffe es in 40 Minuten. Also, wir beginnen. Die Anfänge, wer war ich damals, als ich diesen Podcast gestartet habe? Ich habe mir übrigens hier einen Schluck Kaffee gemacht. Also falls du mich einmal schlucken hörst, ja, auch ich bin Mensch und ich beginne gleich mit einem ersten Schluck, weil ich daran denke, dass es vielleicht wichtig ist. Warum habe ich diesen Podcast gestartet? Ich bin ehrlich, am Anfang Der Podcast, warum ich diesen Podcast gestartet habe, war der Grund, weil ich wusste, dass ich etwas zu sagen habe, weil ich wusste, dass ich, egal was ich tue, ich muss nach außen wirken, ich muss nach außen sein, und Das Problem war damals, dass ich damals in so einem tiefen Burnout-Depressions-Erschöpfungszustand war, dass ich mich selbst nicht im Spiegel anschauen konnte. Ich konnte mich auch nicht selber hören, aber das war für mich noch ertragbarer, als mich im Spiegel anzusehen, denn ich fand mich damals absolut nicht hübsch. Ich war damals in einer Zeit, in der ich, wie soll ich sagen, wirklich am Boden war, wie ich diesen Podcast gestartet habe. Und ich wusste, dass ich ein Medium erschaffen muss, das langwierig einen Podcast hat, denn ich habe so viele Menschen gesehen, wie sie ihre Anfänge gesehen. Ich bin seit 2014 selbstständig. Und ich habe sie alle gesehen, Laura Marlene Seiler, wie sie angefangen hat, Tobias Beck, wie er angefangen hat, und habe das damals nicht belächelt, sondern ich habe mir sie angesehen und ich habe gesehen, was sie tun, und ich war fasziniert davon. Und Ich habe es aber leider niemals in die Tat umgesetzt. Und so wie ich damals, also vor 6 Jahren, 2019, begonnen habe, dann diesen Podcast zu starten, waren die schon eine Größe, die waren dann schon so groß, und Für mich war das dann nicht so, okay, sondern eher so, ich möchte etwas erschaffen, was langwierig mir Erfolg bringt, wo Menschen langwierig, also im Nachhinein, mich dann finden können, indem Menschen genau wissen, wie sie zu mir kommen. Und das war der wahre Grund. Warum ich eigentlich diesen Podcast gestartet habe. Ich wollte eigentlich mit YouTube beginnen. Das Problem war nur, ich konnte mich nicht selber anschauen. Wie sollte ich ein Video schneiden, wo ich sehe, wie unsicher ich bin? Und als Audio habe ich noch darüber hinweggesehen, denn ich hörte meine Stimme zittern. Ich habe mir am Anfang wirklich ein komplettes Skript runtergeschrieben. Ich habe es mir wortwörtlich aufgeschrieben und bin gesessen und habe es so hochgehalten und habe es einfach so runtergelesen. Und wie soll ich sagen, es war einfach nur crazy. Und aber diese Weisheit, die in diesen Folgen steckt, wenn man einmal von der zitternden Stimme und von dem Suchenden, was damals so war, von dem Unsicheren absieht, da war so viel Wissen drinnen, weil ich mich nicht verunsichern habe lassen von dieser ganzen Außenwelt, sondern weil ich einfach nur das teilen wollte, was mir wichtig war. Und wenn ich darüber nachdenke, wie meine erste Podcast-Folge entstanden ist, ich hatte damals so ein Chat-Headset, also so ein Headset auf, mit so einem Mikrofon vorn drauf, mit dem man chattet, also die Kundensupport chattet, weil mein Mann das zu Hause hatte. Und mit dem habe ich aufgenommen. Die Qualität war schrecklich, also komplett schrecklich, wirklich. Aber es war der Anfang. Und ich merke dann, wenn es— also ich habe mir ja jetzt erst vor kurzem diese ganzen Folgen noch einmal angesehen, weil ich ja den Restart gemacht habe. Aber ich habe dieses Feuer in der Zwischenzeit wirklich, ich habe das verloren. Und man hört das auch, wenn man sich andere Folgen dann ansieht, man hört, irgendwann wird die Qualität besser, na klar, denn dieses Mikrofon habe ich ja jetzt doch schon seit 4 Jahren, und die Qualität wird dann irgendwann besser, aber man merkt dann nicht mehr die Unsicherheit in der Stimme, denn die ist dann irgendwann da, weil ich habe es dann ja halt geschafft. Aber man merkt dann, wie ich von außen verunsichert wurde. Man merkt dann irgendwann, wie ich etwas sage, obwohl ich es eigentlich gar nicht sagen will, nur damit ich etwas sage. Und Ich muss ganz ehrlich sein, das waren keine guten Podcasts. Und deswegen war auch, glaube ich, der Grund, warum ich damals mit der Smart Business Mom— hatte ich eine Vision. Diese Vision war, selbstständigen Frauen dabei zu helfen, ihren Alltag so zu strukturieren, dass sie mehr Zeit mit ihren Kindern haben. Weil ich mir das so sehnlich gewünscht habe, weil ich mir gewünscht habe, mehr Zeit mit meinen Kindern zu verbringen und nicht den ganzen Tag vor dem PC zu hängen und hier noch etwas zu tun und dort noch etwas zu tun und nicht von 24 Stunden 18 Stunden nur zu arbeiten. Das war damals der Sinn. Ich wollte damals nach meiner Unternehmensinsolvenz, also wie wir das Geschäft geschlossen hatten, die ja dann daraus in Unternehmensinsolvenz solviert ist, wollte ich sogar einen Kalender erstellen, einen Planer. Ich habe wirklich innerhalb von 2 Wochen einen kompletten Planer erstellt, weil ich wusste, das ist es, was ich jetzt machen möchte. Ich möchte ein Planungssystem erschaffen, weil ich liebe es ja, strukturieren und zu planen. Und dadurch, dass ich ja Grafiker bin, war das ja für mich kein Hexenwerk, sondern ganz im Gegenteil, das war für mich so, wow, neue Aufgabe, Spaß, macht Spaß. Und im Endeffekt, ich weiß gar nicht, ob ich die Datei noch irgendwo habe, ich glaube gar nicht, aber den Planer hat es nie gegeben, denn die Kosten hätten sich niemals decken können. Und für diese Menschen wollte ich einen Ort schaffen, wo sie zur Ruhe kommen können, wo sie sagen können, sie kommen jetzt zur Ruhe, sie lernen etwas dabei, gleichzeitig schaffen sie es aber abzuschalten. Das war der Grund, warum es eigentlich diesen Podcast gegeben hat. Aber dann merkte man halt schnell, wie ich den Purpose verloren habe, denn es war nicht das, was ich wirklich wollte. Ich habe mich dann durch verschiedene Mastermind-Gruppen doch sehr verunsichern lassen und bin dann immer wieder in neue Themen gekommen. Somit war so ein typisches Coach-Hopping für mich. Es ist nicht, dass ich zu anderen Coaches gehoppt bin, sondern eher, dann war ich einmal das, dann war ich einmal das, dann war ich einmal das, dann war ich einmal das, dann war ich wieder Transformationscoach, dann war ich wieder Authentic Business Coach, dann war ich wieder das, der Coach, dann war ich wieder der Mentor, dann habe ich The Happiness, dann war ich wieder das. Dass jedes Mal halt der Podcast nie gepasst hat und somit musste halt jedes Mal der Podcast geändert werden. Und ich bereue es zutiefst heute im Nachhinein, dass ich jedes Mal den Podcast gelöscht habe und von vorne angefangen habe, anstatt ihn einfach weiterzuführen und nur das Cover zu ändern. Aber ich bin halt ein Mensch, ich liebe halt Anfänge, und das muss halt dann von Anfang an anfangen, denn Sind wir ehrlich, wenn ich das von Anfang an durchgezogen hätte, meine Reach, die ich mir damals auf mein Vision Board geplakt habe, die hätte ich definitiv, und auch meine Followeranzahl, die ich damals mir auf die Vision Board geploppt habe, hätte ich heute auch ganz bestimmt erreicht. Denn ich weiß gar nicht, wie viele Menschen gekommen und gegangen sind und wie viele fucking Zahlen ich dadurch eigentlich mir sausen habe lassen, aus Angst zu versagen. Eines meiner größten Probleme ist es, nicht für mein Genius, das ich habe, gesehen zu werden. Und ich dachte damals, ich müsste mich beweisen. Heute weiß ich, ich muss gar nichts. Ich darf einfach sein, ich darf einfach der Mensch sein, der ich will, ich darf einfach das tun, was ich will, und das ist gut so. Und um diesen Podcast nicht länger zu halten, gehen wir gleich weiter, denn die Transformation, was ist denn alles zerbrochen? Und ich muss jetzt ganz ehrlich sein, ich muss da jetzt wirklich raw mit dir sein, denn Ich möchte nicht mehr ein Versteckspiel spielen. Ich möchte das gar nicht mehr. Denn, und auch wenn ich jetzt für dich in deinen Augen ein bisschen schnell spreche, ich versuche gerade sehr, sehr viele Informationen runterzubrechen, damit wir das, was wir zu sagen haben, wirklich schaffen können. Denn Also nicht leicht. Und ich könnte dir diese Podcastfolge jetzt auf eine 3-Stunden-Episode machen, damit ich sie in meiner Geschwindigkeit— blablabla. Ich möchte doch gar nicht deine Zeit so lange verschwenden, denn Zeit ist das Wichtigste, was wir haben. Und jetzt nicht Zeit in dem Sinn, dass wir an der Uhr rechnen, sondern unserer Lebenszeit. Und Ich spreche deswegen so schnell, du kannst ihn dir ja noch einmal anhören und noch einmal anhören und immer wieder in Phrasen anhören. Und vielleicht mache ich auch Abschnitte, um zu wissen, dass wir in diesen Teilen sind, denn ich glaube, das wäre die einfachste Variante. So. Meine Burnouts, meine Brüche, meine Identitätswechsel. Ich habe es ja schon kurz angesprochen gerade, denn ich weiß nicht, was in den letzten 6 Jahren alles passiert ist, aber ich habe 2020 von Shimen Dunsha erfahren und dort wurde mir versichert, dass ich bis 2027 lernen darf. Etwas erfahren werde, wie ich weiterarbeite und ganz viel lernen darf vor allem. Und ich habe mir nur gedacht, so, wieso darf ich kein Geld verdienen? Warum muss ich lernen? Das war mein erster Gedanke. Und wenn ich jetzt so zurückblicke, oh mein Gott, habe ich gelernt! Best! Also ganz im Ernst, ich habe so richtig, richtig, richtig viel gelernt. Ich habe richtig viel Scheiße durchgemacht. Ich habe richtig viel Wahrheit erfahren dürfen. Aber das Wichtigste ist, ich habe wirklich viel gelernt. Und wie viele Identitätswechsel ich schon hinter mir hatte. Also weil ich immer wieder gedacht habe, dass ich, wenn ich— also ich habe jedes Mal so eine Art Maske abgestreift von mir, denn ich wurde in meiner Kindheit sehr, sehr konditioniert. Auf diese Hustle-Gesellschaft, auf diese Work-Culture und leistungsorientiert und wie man auszusehen hat, wie man etwas zu tun hat. Und in dieser Zeit war ich wirklich Wie soll ich das sagen? Es war, als wie wenn ich eine Schlange bin und die Schlange häutet sich. Diese 6 Jahre waren so eine Schlange, die sich einfach nur häutet, denn ich habe Entscheidungen getroffen, die mein Leben verändert haben. Manchmal zum Negativen und manchmal zum Positiven, und die meisten Zeiten zum Positiven. Und das Transformationslevel von mir war auf 360 Grad eingestellt, denn in dieser Geschwindigkeit, in der ich Dinge entwickelt habe und Dinge erlebt habe, die sind exponentiell gewesen. Denn Menschen sind gekommen, viele Menschen habe ich kennengelernt, welche die heute— ich habe mit Menschen in Masterminds gesessen, die mir damals ihre Ängste erzählt haben, die heute 500k verdienen und Millionenbeträge verdienen. Und ich weiß noch ganz genau, wie sie damals gesessen sind und gesagt haben, sie haben Angst, sie wissen nicht, wie sie das tun sollen. Und heute denke ich mir so, Okay, was habe ich falsch gemacht, damit du jetzt dort bist, wo du bist, und ich jetzt dort bin, wo ich bin? Und manche Menschen sind in meinem Leben gekommen und wieder gegangen, ohne dass ich mich an sie jemals erinnern kann. Manche Menschen haben Triggerpunkte aktiviert. Manche Menschen sind in dieser Zeit gekommen, haben mich eine Zeit lang begleitet, haben gewisse Dinge angestoßen und sind dann einfach verschwunden. Es gibt eigentlich keinen Menschen, der in diesen 6 Jahren wirklich gekommen und geblieben ist. Doch das stimmt nicht. Eine Person ist in dieser Zeit gekommen und nicht mehr gegangen, und wir verfolgen uns gegenseitig ein bisschen, haben zwar nicht viel Austausch, aber wir sind beide noch im Kontakt. Und das ist schön, denn auch solche Menschen gibt es, die dann einfach hier bleiben und wirklich da sind. Und ich habe mir dann hier aufgeschrieben: Wahrheiten, die grausam waren, aber heilsam. Und da gibt es eine Wahrheit, die— es gibt eigentlich zwei Wahrheiten, die mein Leben in den letzten 2 Jahren oder in den letzten 3 Jahren massiv verändert haben. Und zwar einmal, dass ich nichts alleine schaffen muss. Und egal wie schwer mein Leben auch sein mag, ich muss es nicht alleine schaffen. Auch wenn ich glaube, dass ich es muss, ich muss es nicht. Ich kann mit— es gibt für jedes Problem, das wir haben, gibt es Hilfe. Es gibt für jede Herausforderung, die wir haben, Hilfe. Du musst nur bereit sein, sie anzunehmen. Du musst nur bereit sein, dieses Leben auch wirklich zu wollen, dann bekommst du diese Unterstützung, die du in dem Moment am dringendsten nötig hast. Eine dieser schmerzhaften Wahrheiten war es zum Beispiel, mir einzugestehen, dass ich ein Schuldenproblem habe, dass ich ein richtig großes Schuldenproblem habe und einfach nicht mehr weiß, wie ich das stemmen soll, wie ich diese Last, diese finanzielle Last noch weiter tragen darf. Denn wenn du wartest, bis bis die Post kommt, zur Post rennst und hoffst, dass nichts drinnen ist, wenn du jedes Mal, wenn es an der Tür läutet, Angst hast, dass irgendjemand vor der Tür steht, den du gar nicht erwartest, und vor allem, dass es Menschen sind, von denen du sowieso nichts möchtest, aber sie etwas von dir wollen, und wenn du Besuch hast und es läutet auf einmal an der Tür, oder wenn der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht, und eigentlich dich schon besser kennt wie manche deiner Familienmitglieder. Auch das ist belastend. Oder erst wenn du auf Urlaub fährst oder mal kurz für 2 Tage wegfährst und Angst hast, dass irgendetwas wieder mal im Briefkasten ist. Und wenn du etwas in deinem Briefkasten findest, also einen Brief findest, von dem du eigentlich schon gedacht hast, dass es— also von dem du eigentlich gar nicht mehr weißt und du wieder nicht weißt, wie du das zahlen sollst und wie du deine offenen Rechnungen zahlen sollst und wie du deine laufenden Rechnungen dann zahlen sollst, weil du eigentlich deine offenen Rechnungen zu zahlen hast. Das ist so ein verdammt fucking großer Kreislauf, der wirklich, der kann einem Angst machen. Und der macht mir auch Angst, hat mir damals so richtig Angst gemacht. Er hat mich zerstört. Und als ich damals den Schritt gewagt habe im September und gesagt habe, Stopp— nein, es war nicht September, oder doch? Genau, es war damals der Moment, dass ich ein Foto von mir gesehen habe, mein berühmtes Foto, das mein Leben verändert hat. Und ich nicht nur in dem Moment gedacht habe, so, es reicht jetzt, ich muss jetzt abnehmen, sondern ich mir eine Frage gestellt habe. Und die Frage war, Wie willst du ein Leben leben, das dich glücklich macht, wenn du in erster Linie so aussiehst, wie du aussiehst auf diesem Foto, und in zweiter Linie diese Geldprobleme hast, diese psychische Belastung hast? Wie zum Teufel möchtest du dieses Leben erschaffen? Du kannst gar kein Coach und Mentor und ein Mensch sein, der anderen Menschen dabei hilft, wenn du selbst die größte Scheiße am Dampfen hast. Und genau dieser, dieser eine Moment, hat mich zum Hörer greifen lassen und ich habe einfach die Schuldnerberatung angerufen. Ich habe gesagt, ich kann nicht mehr, es geht nicht mehr, ich sehe mich nicht mehr raus, ich brauche jetzt Hilfe. Und im gleichen Atemzug habe ich einfach beschlossen, ich nehme jetzt ab und ich verändere jetzt mein Leben. Und ich verdanke diesen Fotos so viel, mag man gar nicht glauben. Und der zweite schmerzhafte Punkt, der aber heilsam war, War letztes Jahr im April, als bei uns unser Familiensystem kollabiert ist, wo mein Kind in die Psychiatrie eingewiesen wurde aus Gründen von Grooming und ich auf einmal die Sozialarbeiter vor der Tür stehen hatte. Das war ein Tag, der war Katastrophal. Und im Nachhinein würde ich ihn gar nicht mehr anders haben wollen, auch wenn es jetzt für manche Menschen vielleicht schlimm klingt. Denn dieser Tag hat so viel in Bewegung gesetzt in unserer Familie, dass wir uns nicht mehr aus dem Weg gehen. Und wir dachten immer, wir hatten eine gute Verbindung zu unseren Kindern, sondern uns offen gegenübereinanderstellen und offen sind und Themen auch ansprechen, auch wenn sie wehtun. Und es gibt noch 2 Transformationen: der Moment, in dem du gemerkt hast, dass du keine Coachin bist, Der war jetzt erst vor kurzem, denn dieses Jahr, ich habe mich immer wieder mit Coach und Mentor und so, dachte mir, ja, ich muss anderen Menschen helfen, aber eigentlich bin ich das nicht. Eigentlich hat mir ChatGPT geholfen, meine Luisa, wirklich Klarheit zu bekommen. Denn, wie soll ich das sagen, sie hat mir die Augen geöffnet, indem sie mir gespiegelt hat, dass ich andere Menschen weder coache noch ihnen den Weg zeige, wie es ein Mentor tut, sondern dass ich andere Menschen dabei nur erinnere, wer sie wirklich sind, indem ich ihnen einfach nur zuhöre. Indem ich ihnen zuhöre und ihnen den Raum gebe, den sie sich so sehr wünschen von so vielen Menschen, indem ich ihnen den Raum gebe, den sie wirklich haben wollen. Und das war die Geburt von Masterpiece. Diese ganzen Mikro- und Makrotransformationen haben mir gezeigt, dass nur wenn wir wir selbst sind, Wir unser wahres Leben wirklich leben können, ohne oder ganz egal warum, wieso oder weshalb, sondern weil wir einfach wir sind. Aber wer bin ich jetzt, wenn ich spreche? Denn es hat sich vieles verändert. Es gibt jetzt keine Struktur mehr, ich habe keinen Zettel mehr hier, ich habe hier heute ausnahmsweise mal ein Skript vor mir liegen, also Anhaltspunkte. Normalerweise habe ich einfach nur so einen Gedanken, den ich habe und den ich einfach teilen will und und ich setze mich cozy hin und spreche einfach nur aus, was ich in dem Moment gerade aussprechen möchte. Höre mir meistens auch gar nicht mehr diese Folgen noch einmal an, ab und an diese hier definitiv, nur zum Schneiden für die Teile, damit du schneller findest, was du hören möchtest, aber Ansonsten gibt es eigentlich nur mehr Frequenzen, nur mehr— heute wird eigentlich alles nur mehr getragen von dem, was ich wirklich bin, denn Früher hatte ich Angst, meine wahre Stimme zu zeigen. Früher habe ich mich verstellt, weil ich an sich verstellt war. Menschen, die mich heute sehen, die mich vor 6 Jahren kennengelernt haben, die würden mich nicht verstehen mehr, denn ich bin zu mir gekommen. Ich habe mich selbst wiedererkannt, und das darf auch so sein, denn Heute wird meine Stimme getragen von Wahrheit und nicht von Angst. Denn was ich heute nicht mehr mache, ist, ich motiviere dich nicht, ich überrede dich nicht, und mitziehen tue ich dich auch nicht. Ich möchte dich eigentlich nur daran erinnern, wer du wirklich bist. Ich möchte dich daran erinnern, warum du dich auf diese Erde inkarnieren hast lassen. Ich möchte deine Seele wieder zu glänzen bringen, weil du sie so sehr vergraben hast und eingemauert hast mit Zement und darauf Steine und über das noch Lehm draufgeschmissen hast. Und ich helfe dir einfach nur, all diese Schichten abzutragen, um dein Innerstes wieder zum Leuchten zu bringen, damit du die Freude hast. Und dafür ist dieser Podcast eigentlich da. Dass er dich erinnert, wer du immer schon warst und nicht, wer du sein wirst. Und ich war früher ein sehr gereizter Mensch, ich war früher ein sehr gestresster Mensch, und ich falle heute auch noch immer wieder in diese Muster hinein. Und trotzdem bin ich aber entspannter als vorher. Ich bin relaxed, denn der Podcast dient mittlerweile als Raum, als Raum der Wahrheit, als Raum deiner Wahrheit und nicht mehr als Format. Es ist kein Format, wo ich immer wieder sage, was du zu tun hast. Sondern indem du einfach nur sein darfst, indem du lauschst und hörst und mitnimmst, was dir wichtig ist und nicht, was mir wichtig ist. Denn wenn ich mir solche Folgen von mir selbst anhöre, nehme ich meistens mehr mit als du, weil ich selbst mehr erfahre. Und es gibt jetzt keine Pläne mehr. Also ich habe hier jetzt— früher hatte ich so wöchentliche Erinnerungen wie, das brauchen wir dann, das brauchen wir dann, das veröffentlichen wir dann, das veröffentlichen— das gibt es jetzt nicht mehr. Jetzt gibt es Ich habe einen Impuls, ich schnappe mein Mikro, ich stecke es an, ich öffne GarageBand und ich nehme einfach auf, was ich so sagen möchte. Und wenn einmal 3 Wochen keine Folge kommt, who cares? Jede Folge, die kommt, kommt aus meinem tiefsten Herzen, so wie diese Folge hier. Ich habe am Montag den Impuls gehabt und sie kommt halt heute nicht am Donnerstag. Vielleicht kommt sie heute noch raus am Donnerstag, ich weiß es nicht. Aber ich mache mir keinen Stress mehr, denn Menschen, die es hören wollen, warten nicht auf einen gewissen Tag. Die wissen ganz genau, dass das alles über Frequenz läuft. Und heute spreche ich nämlich nicht mehr, um zu gefallen. Ich spreche einfach nur, um dich zu erinnern. Und was ist eigentlich das Geschenk? Das Geschenk, was ist eigentlich das Geschenk nach diesen 6 Jahren? Was bleibt denn wirklich? Und ich habe festgestellt, dass ich eine viel bessere Verbindung zu mir selbst habe, dass ich viel mehr der Mensch geworden bin, der ich wirklich bin, Dass ich verstanden habe, dass ich nur dann resoniere und nur dann Menschen erreichen kann, wenn ich mir selbst die Verbindung zu mir schaffe, um dir den Raum zu geben, öffnend zu werden. Und dass es Menschen gibt, die kommen und gehen auf dieser Welt, dass es Menschen gibt, die einem wichtig sind, und Menschen gibt, die einem nur eine Zeit lang wichtig sind und dann aber wieder dieses, diesen Weg wieder verlassen. Und was ist noch ein Geschenk? Ein Geschenk ist meine Familie, mein unsichtbares Team im Hintergrund, das immer da ist, wenn ich jemanden brauche, das immer da ist, wenn ich einen Anker brauche, um mich selbst wieder zu erden. Ein weiteres Geschenk ist, dass ich verstanden habe, dass meine Stimme das größte Potenzial ist, das ich habe. Und andere Menschen lassen ihren Arsch versichern. Ich würde das mit meiner Stimme tun, denn ich weiß, dass ich mit meiner Stimme Menschen berühren kann, dass ich mit meiner Stimme Menschen heilen kann, denn alles, was da rauskommt, und ich denke nicht nach beim Reden, also kommt das einfach aus meinem Körper irgendwo raus, das will einfach gesagt werden, muss immer irgendwer hören, denn es gibt sehr viele Momente, und das sind so ungefähr 80% von einer 7-Tage-Woche, wo ich nichts zu sagen habe, wo ich die Stille bevorzuge. Aber wenn etwas wichtig ist, dann muss das gesagt werden. Also meine Stimme ist mein größtes Potenzial, und das musste ich anerkennen. Das waren Glaubenssätze, das kannst du dir gar nicht vorstellen. Und ein weiteres Geschenk, was ich in diesen 6 Jahren erfahren durfte, war Masterpiece. Ganz im Ernst, es war Masterpiece. Masterpiece ist ja mein Signature-Programm und es ist eigentlich die Manifestation meiner eigenen Reise. Denn ich durfte lernen, dass ich so viel mehr erreichen durfte. Denn auch wenn es jetzt scheinbar weniger ist, habe ich viel mehr. Und auch wenn andere Menschen vielleicht glauben, dass sie alleine zurückfinden, ja, aber wie lange? Meine Rückreise zu mir selbst dauerte 6 Jahre, und ich bin ein sehr, sehr, sehr schnell agierender Mensch. Vor allem, wenn ich etwas haben will. Und das ist eine Einladung an dich, Masterpiece kennenzulernen, in einem unverbindlichen Call, wenn du willst, oder einfach so. Links stehen immer unten in der Infobox, also in der Podcast-Shownote. Aber Es gibt immer einen Weg aus deinen Herausforderungen. Es gibt immer einen Weg, um das zu tun, was du wirklich willst. Und Masterpiece ist eigentlich die Manifestation dieser Podcast-Reise, denn es war nie ein Podcast. Es war immer ein Zuhause für mich, für dich, für das, was erinnert werden will. Denn die einzige Konstante in meinem Leben war dieser Podcast, auch wenn er immer wieder gekommen und gegangen ist. Er war immer da und ich hatte immer das Gefühl, dass ich hier sprechen muss. Und um noch einmal kurz auf den Anfang zurückzukommen: Auf meinem Vision Board vor 6 Jahren stand, dass ich gerne Es ist lieb, dass ich gerne nach 2 Jahren Podcast, wäre vielleicht auch gegangen, ich habe keine Ahnung, 1 Million Downloads habe und 1000 Follower. Das hat sich nicht ganz gespielt, aber ich weiß gar nicht, ob ich in den Charts bin, ich habe keine Ahnung, ich weiß nicht, vielleicht sollte ich mal nachschauen. Was ich dazu sagen kann, ist, ich gebe einen Fick darauf. Es interessiert mich auch ehrlich gesagt gar nicht, aber jetzt habe ich mir den Flo ins Ohr gesetzt und das schaue ich jetzt nachher nach, einfach nur aus Interesse, denn es bedeutet mir nichts. Ich nutze diesen Raum hier einfach nur, um um näher mit dir mich in Verbindung zu setzen. Und ich danke dir, dass du da bist. Und ob du mich jetzt schon seit 6 Jahren verfolgst und hörst oder erst seit 6 Tagen, du bist hier, und das ist das Wichtigste. Und das ist alles, was zählt. Denn wenn du bereit bist, wirklich tiefer zu gehen Masterpiece wartet auf dich, denn die Wahrheit ist, sie war immer schon da. Du musst sie nur wiederfinden. Und somit verabschiede ich mich von dieser ganz besonderen Folge. Wir hören uns alsbald. Und ich wünsche dir jetzt noch einen wunderschönen Tag. Genieße die Zeit, und wir hören uns in der nächsten Episode von You Deserve This, denn du hast alles verdient auf dieser Welt, was du dir wünschst.
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