99: Der Mutige Weg der Selbstständigkeit: Eine Geschichte von Helena Miloska
9 Oct 2025 · 21 min
In dieser Podcast‑Folge von You Deserved This interviewt Gastgeberin Anna‑Carina Hausegger die 23‑jährige Unternehmerin Helena Miloska. Helena stellt sich vor, erklärt ihren akademischen Hintergrund (Bachelor in International Management, Master‑Studium) und berichtet, dass sie vor Kurzem eine eigene Event‑ und Marketingagentur gegründet hat. Der Kern ihrer Arbeit liegt in erlebnisorientierten Events – von Brand‑ und PR‑Events bis zu Corporate‑Events – die sie entweder als Full‑Service‑Angebot (Strategie, Konzept, Durchführung und begleitendes Event‑Marketing) oder als modulare Teilleistungen anbietet. Ihre Zielgruppe ist ausschließlich B2B: Unternehmen und Marken, die ihre Sichtbarkeit erhöhen oder interne Corporate‑Events realisieren wollen. Helena beschreibt ihre Wachstums‑ und Akquise‑Strategien: zunächst starkes Word‑of‑Mouth, intensive Nutzung von Instagram (und teilweise Facebook) und einen gerade erst beginnenden Auftritt auf LinkedIn, weil das Netzwerk für B2B‑Kunden wichtig ist. Sie spricht offen über die psychologischen Hürden, die ihr junges Alter mit sich bringt – Imposter‑Syndrom, Zweifel von potenziellen Kunden und die Angst, nicht ernst genommen zu werden. Trotzdem sieht sie ihr Alter und die Tatsache, dass sie allein arbeitet, als USP: Flexibilität, persönliche Betreuung und Innovationskraft. Ein zentrales Motiv ist für sie die Freiheit, Arbeit und Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten – sie will selbst entscheiden, wann und wo sie arbeitet, und sucht nach einer Balance zwischen Beruf und Privatleben. Helena gibt praktische Ratschläge für andere junge Gründer: den Schritt wagen, auch wenn das Ergebnis unsicher ist, das Risiko als Lernchance sehen und bei Bedarf kostenlose Erstberatungen sowie Social‑Media‑Kontakt anbieten. Abschließend lädt sie die Community ein, sie über Instagram, Facebook, LinkedIn oder ihre Website für Fragen zu Selbstständigkeit, Event‑Management oder Kooperationen zu kontaktieren.
Chapters
Ich begrüße dich recht herzlich zu einer neuen Episode von You Deserved This. In der heutigen Episode habe ich das erste Interview mit der lieben Helena. Helena ist eine junge Entrepreneurin, die als Eventmanagerin und gleichzeitig noch Studentin ihr Unternehmen international bewirbt. Sie spricht sieben Sprachen und wenn du wissen willst, wie sie es herangeht und ihre Herausforderungen meistert, bleib gerne dran, denn nach dem Intro geht's weiter. Du bist nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt. Du hast es verdient, ein Leben zu leben, von dem du dir wünschst, es wäre deines. Lass all den Ärger hinter dir und erschaffe dir ein Leben, das dich mehr als überwältigt. Hallo, mein Name ist Anna-Karina und in diesem Podcast dreht sich alles um alles um deine Identität, die du seit Jahren gekonnt versteckst, damit du scheinbar glücklich bist. Jetzt ist die Zeit, aus deinem selbstgebauten Gefängnis auszubrechen und dich mit all deinen Facetten zu verkörpern. Bist du bereit, diese Reise anzutreten? Dann freue ich mich, dich als neuen treuen Hörer begrüßen zu dürfen.
Also, ich bin Helena, ich bin 23 Jahre alt, ich habe seit kurzem eine Eventmanagement- und Marketingagentur. Ja, ich habe auch nebenbei auch einen Podcast, ist leider auf Kroatisch, also wird wahrscheinlich nicht relevant sein. Genau, ich glaube, so viel zu mir. Ich habe einen Bachelor in internationalem Management. Ja, und jetzt bin ich da.
Und wie hast du deine Event- und Management-Marketing-Agentur, was machst du da für andere Menschen? Um eine schönere Welt zu bauen.
Ja, ich würde sagen, was mir ganz wichtig war, also bei mir war Fokus sehr groß auf Erlebnisse. Das war auch so mein Ziel dahinter, dass man ein Event macht, wo man Erlebnisse schafft und wo man sagt, okay, an das werde ich mich erinnern. Das war so ein Event, das mich persönlich so richtig überrascht hat, dass es so gut war. Und das ist irgendwie mein Motto hinter dem, einfach Erlebnisse zu schaffen für andere Menschen, damit sie sich wohlfühlen.
Und wie kann man das mit einer Marketingagentur in Verbindung bringen?
Ja, das ist eine gute Frage. Das ist also eigentlich liegt der Hauptfokus auf Events, aber dadurch, dass das quasi Brand Events sind und halt PR Events und Corporate Events sind, braucht man auch Marketing und ich mache dann quasi alles dafür.
Also du bist dann die All-in-One-Person. Und wie bist du darauf gekommen, das als Selbstständige zu tun?
Ich muss sagen, ich habe mir das ganz lange überlegt, vor allem weil ich bin ja 23 und es ist irgendwie nicht logisch, das jetzt zu machen. Ich bin ja auch gerade noch in meinem Master und ich habe mir gedacht, okay, vielleicht will ich das ausprobieren, weil ich habe seitdem gewusst, okay, ich will im Eventmanagement arbeiten. Und deswegen ist es halt ziemlich schwer, einen Job im Eventmanagement zu finden. Ich habe aber schon genug Erfahrung gehabt, dass ich sage, okay, ich kann da was Eigenes machen. Und deshalb war es ein Punkt, wo ich gesagt habe, okay, ich mache was Eigenes.
Okay.
Und bei You Deserved It geht es ja im Grunde darum, wie du dir ein Leben erschaffst, das du wirklich möchtest und vor allem wie du es geschafft hast, dir ein Leben aufzubauen, was du wirklich möchtest.
Ja.
Was sind deine großen Träume und wie willst du sie erreichen?
Also ich habe ziemlich große Träume und ich muss sagen, ich bin so ein bisschen der Lulu, wenn man das so sagen darf. Also ich mag träumen und ich glaube, ein großer Traum von mir ist einfach, dass ich erfolgreich bin in dem, was ich mache. Ich würde auch gerne Speakerin werden, also einfach vor Leuten zu sprechen, einfach dass man mir zuhört und dass ich halt denen was beibringen kann. Und auch allgemein, dass ich eine erfolgreiche Eventagentur habe.
Und wie genau sieht das aus? Dürfen wir da was erfahren?
Ja, also jetzt bezogen auf Events oder halt auf meinen Traum?
Event sind ja meistens immer nur ein, also unser Purpose ist ja meistens immer nur ein kleiner Teil, der uns glücklich macht. Und im Großteil sind wir eigentlich, haben wir einen Traum, so wie wir uns vorstellen zu leben. Wie schaut das aus bei dir? Alles, was du verraten möchtest.
Okay, das ist gut, ich muss aufpassen, was ich sage. Also ich glaube, Mein großer Traum ist es einfach, dass ich, dass mir ganz wichtig ist, dass ich diese Freiheit habe, wo ich sagen kann, okay, ich kann machen, was ich will und wann ich das machen will. Und ich glaube, das ist irgendwie so ein Hauptpunkt bei mir, wo ich sage, okay, wenn ich das nicht habe, dann kann ich eh nichts machen. Und ich glaube, alles, was ich dann machen würde im Sinne von meinem Job, meiner Karriere, ich würde es auch so anpassen, dass es zu meinem Privatleben passt. Dass ich sagen kann, okay, ich kann jetzt arbeiten, ich muss aber nicht. Also ich kann jetzt für 3 Wochen wegfliegen. Und ich glaube, darum geht es mir, dass ich so frei bin, Entscheidungen zu treffen und zu sagen, okay, das mache ich jetzt für mich, weil ich das so haben will. Und ich glaube, das ist so, ich glaube, das ist mein Hauptpunkt, wo ich sage, das ist mein Traum. Weil ich glaube, heutzutage ist es ein bisschen schwierig, vor allem wenn man arbeitet, wenn man irgendwo angestellt ist, zu sagen, okay, ich will jetzt für Tage freinehmen, das geht glaube ich nicht.
Und du hast gemeinsam mit deinem Freund diese Eventagentur gegründet oder hast du sie alleine gegründet?
Ich habe sie alleine gegründet. Genau, also der Grund dahinter war einfach, dass er nicht so viel in diesem Bereich ist. Er ist natürlich immer meine Unterstützung. Es ist aber ein bisschen schwierig, wenn man sich nicht auskennt. Er ist natürlich eine sehr große mentale Unterstützung und da bin ich sehr dankbar dafür, weil ich glaube, ohne den wäre ich heute nicht da. Sehr überfordert bin ich ja teilweise jetzt auch, aber ich glaube, es ist anders, wenn man so einen Support hat.
Deine Antworten sind so kurz und knapp.
Hast du gar keine Fragen mehr?
Nein, doch, ich habe viele Fragen. Ich weiß nicht, ob ich das stellen darf.
Ja, sicher, kannst du immer probieren.
Wenn man 23 Jahre alt ist und man entscheidet, selbstständig zu sein, Ich meine, ich war damals 24. Was geht da einem durch den Kopf, warum man das wirklich tut und nicht, warum man sagt, man geht jetzt, man versucht den mal ein bisschen zu bearbeiten, sondern wirklich, warum geht man gleich diesen Schritt?
Ja, ich muss sagen, das ist ein ziemlich großer Schritt. Mit 23 ist es schon ein bisschen Ich hätte gesagt mutig, weil es ist nicht anders, wenn du jetzt 23 bist oder wenn du jetzt 40 bist und ziemlich viel Erfahrung hinter dir hast. Es ist nicht leicht. Und ich glaube, was meine Angst da war, war, dass ich, wie kann ich das sagen, dass es nicht falsch klingt, aber dass ich dieses Imposter-Syndrom habe, wo ich sage, okay, ich bin jetzt in dieser Welt und ich kenne mich schon aus, aber ich fühle mich irgendwie komisch, irgendwie so jung, so, weiß ich nicht, so frisch. Und es war auch immer meine Angst, dass man dann sagt, okay, ja, wir wollen dich nicht, weil du so jung bist. Oder wir wollen halt mit deiner Agentur nicht arbeiten, weil du ja alleine bist und weil du so jung bist. Aber ich glaube, das sind so Sachen, wo man für sich selbst nachdenken muss, will man das wirklich? Und ich glaube, wenn man etwas machen will, dann macht man das im Endeffekt. Und das war bei mir auch so. Ich habe gesagt, ich kann es probieren. Das Schlimmste, was passieren kann. Ich habe keine Aufträge, ich kann mein Gewerbe wieder schließen. Ich habe es ausprobiert und ich glaube, was für mich noch wichtig war, dass das Spiel jetzt nicht offen bleibt sozusagen, dass ich nicht sage, okay, ich will das gar nicht probieren, weil ich Angst habe, weil sonst, ich glaube, das tut mir leid, dass ich das nicht gemacht hätte. Und es war einfach wichtig zu probieren und ich habe gesagt, schauen wir mal, ehrlich. Ich habe schon drüber nachgedacht, aber es war auch irgendwie so, ja, schauen wir mal. Also es kann immer was anderes passieren.
Ich kenne eine Dame, nennen wir sie Dame, ich weiß nicht, wie alt sie ist. Ich bin 21 Jahre alt. Und ist die jüngste Moderatorin Österreichs, ist wirklich sehr erfolgreich. Und sie hat damals mit 15 gesagt, egal was Ich tue, ich werde es tun, weil es mir Spaß macht. Und vielleicht sind Eventmanagement-Agenturen so in dem Alter, wie du es bist, genau für diese Personen, weil sie eben wissen, dass sie jung sind und sie eine komplett andere Generation sind wie für Coca-Cola-Brands zum Beispiel.
Ja, das stimmt. Und ich muss sagen, da ist auch so ein Punkt, wo man sagt, okay, Genau deswegen. Also das ist quasi mein USP sozusagen, weil ja, ich bin alleine, ich bin jung, okay, aber ich bin halt deswegen innovativ, ich bin deswegen anpassbar, weil wenn du halt mit einer Person arbeitest anstatt mit einer ganzen Agentur, ist es schon was anderes. Und ich glaube, einige Firmen heutzutage bevorzugen das, wo sie sagen, okay, wir würden lieber halt eine Person haben, wo wir wissen, okay, wir können das mit ihr besprechen, sie ist halt flexibel. Es gibt nicht diese Basic-Pakete, wo man sagt, okay, wir müssen das jetzt so machen. Die es da gibt. Und ich glaube, das ist schon ein Vorteil.
Was genau machst du als Eventmanager?
Also ich biete einige Sachen an. Ich biete die Full-Service-Planung, also wirklich alles von der strategischen Planung, also von der Ideenkonzeption bis hin zur Ausführung am Tag. Ich biete aber auch Teilbereiche an. Also ich biete zum Beispiel nur die strategische Planung, also nur das Konzept. Oder halt nur, dass man am Tag dabei ist, also diese, diese quasi das Eventmanagement am Tag umzusetzen. Dazu biete ich dann auch das ganze Eventmarketing dazu. Und wie genau kann man sich das vorstellen?
Wie kann man sich das genau vorstellen?
Wie kann man sich das genau vorstellen? Genau, also man kann Zuerst mal zu mir kommen. Ich biete auch die ersten Consultations sozusagen kostenlos an, wo wir uns halt die Idee anschauen können. Man kommt entweder mit einer Idee zu mir und sagt, ich brauche da jetzt eine ganze Eventplanung und halt das Eventmarketing dazu. Und dann arbeiten wir gemeinsam entweder von der Idee bis hin zum Event. Oder eine Person kommt zu mir und sagt, ich will ein Event machen, das muss so und so ausschauen, ich brauche das so und so und das mache ich dann einfach so. Also es ist halt, es sind verschiedene Ansprüche, je nachdem, was man braucht. Also man kann entweder schon mit einer Idee kommen, mit einem Konzept, das ich dann quasi nur ausführen muss, oder man kommt mit einer Idee und wir besprechen, ob das überhaupt möglich ist. Wie ist es möglich und wie kann ich da unterstützen?
Und welche Zielgruppe hast du? Also wer fühlt sich da angesprochen?
Ich würde sagen, ich bin sehr oder halt quasi nur im B2B-Bereich. Also wenn, dann wirklich Firmen und Brands, die ja, die sich entweder, die ihre Marke bekannter machen wollen oder die einfach so Corporate Events machen. Also quasi nur exklusiv B2B-Bereich.
Und wie wächst du deine Kunden?
Das ist eine gute Frage. Das ist immer eine interessante Frage, weil ich muss sagen, im Eventfeld ist es ein bisschen schwierig, weil es gibt ja schon so viele Eventagenturen und so viele Agenturen, die anderes anbieten. Am leichtesten, vor allem am Anfang, ist es für mich das ganze Word of Mouth. Also die Leute kennen mich, wenn ich schon ein Event gemacht habe, die Leute wissen, okay, sie hat ein Event gemacht. Und so geht es dann quasi der Reihe nach. Aber sonst über Social Media. Also Instagram ist da sehr stark. Instagram, Facebook teilweise auch, aber heutzutage nicht mehr so.
LinkedIn nicht?
LinkedIn schon, aber da muss ich sagen, da bin ich noch nicht so sehr drinnen. Ich war nie wirklich aktiv auf LinkedIn, habe jetzt begonnen, wirklich aktiv zu werden quasi. Und es ist ein bisschen schwierig, weil man muss immer wieder so die ganzen, also man muss immer was posten, wo die anderen was davon haben. Und ich finde das ein bisschen schwierig, weil ich weiß nicht, worüber ich schreiben soll. Aber da bin ich jetzt dabei.
Okay, weil du B2B gemeint hast, deswegen. LinkedIn ist ja ein hauptsächlich B2B-Netzwerk.
Genau, ja.
Sicher, ja.
Jetzt habe ich noch eine Frage. Als du dich damals entschieden hast, diesen Weg zu gehen? Was war wirklich der ausschlaggebende Grund, diesen Weg einzuschlagen?
Das ist eine schwierige Frage. Also es gab mehrere Gründe, aber ich glaube, das Wichtigste für mich war einfach, dass ich mir ein Leben machen kann, für das ich aufstehen will. Ich glaube, dass ich einfach deswegen gesagt habe, okay, ich, also ich bin eine Person, die nicht gerne früh aufsteht. Und das ist immer ein Problem, wenn ich weiß, okay, ich muss aufstehen und jetzt muss ich zum Beispiel arbeiten gehen, 9 to 5, ist ein bisschen schwierig. Und ich habe gesagt, okay, mir will ich was finden, wo ich sage, okay, ich kann es kaum erwarten, morgens aufzustehen. Und ich glaube, da bin ich jetzt. Und ich glaube, das ist einfach der Grund, warum ich gesagt habe, okay, ja, ich glaube, wenn, dann kann ich das nur mit einer eigenen Agentur schaffen.
Wenn du die Zeit noch einmal zu—
also wie lange bist du schon selbstständig? Nicht, nein. Ich bin selbstständig seit dem Anfang des Jahres.
Aha, dann gibt es die Frage nicht. Wenn du dich noch einmal zurückerinnerst an den Anfang deines Studiums, würdest du alles noch einmal so machen?
Ich muss sagen, es war schon ziemlich schwierig. Es war wirklich eine schwere Zeit. Es war eine lustige Zeit, ja, aber ich weiß es nicht, ob ich das wieder so schaffen würde, ehrlich. Weil ich war an einer FH und das Ganze, also die ganze Anwesenheitspflicht war schon ein bisschen stark, muss ich sagen. Einfach jeden Tag den ganzen Tag dort zu sein und dann noch daheim lernen und dann noch daneben arbeiten. Es war schon herausfordernd und ich glaube, da war ich jünger und es war leichter. Und ich glaube, jetzt wäre es doch ein bisschen schwieriger. Also ich glaube, es ist anders, wenn man so was mit 18 macht und mit 23 jetzt. Ich glaube, ich bin einfach an einem anderen Punkt, wo ich das einfach nicht mehr machen würde.
Also du würdest zum Beispiel jetzt diesen Weg so nicht mehr gehen?
Ja, ich glaube, da müsste ich überlegen. Also es hat mir schon was gebracht, aber wenn ich könnte, ich würde mich vielleicht für eine Uni entscheiden. Ich glaube, weil es einfach ein anderes Leben wäre als eine FH. Was ist der Unterschied?
Was ist der Unterschied zwischen einer FH und einer Uni?
Ja, ich glaube, das größte Problem an einer FH ist die Anwesenheitspflicht, wie gesagt, weil du musst wirklich vor Ort sein. Und ich glaube, es sind einfach viel mehr, also sie verlangen viel mehr von dir. Du hast ja ziemlich viele Projektarbeiten, Gruppenarbeiten, also du bist wirklich von Montag bis Freitag eingeteilt. Ja, fast den ganzen Tag. Und es gibt dann Tage, wo es richtig zart ist. Und ich glaube, es ist ein bisschen schwierig, daneben zu arbeiten. Vor allem wenn du sagst, okay, ich würde jetzt samstags arbeiten, dann bist du ja 6 Tage die Woche eingeteilt, wann wir so lernen. Alles andere ist dann okay.
Okay, nein, ich habe weder irgendeine Uni noch eine Matura oder sonstig etwas besucht.
Ah, okay. Ich habe damals Ich auch.
Was, wenn ich jetzt so zurückdenke an meine Zeit, und die war verdammt schwer, aber ja, es geht ganz, ganz weit auseinander. Was ist es, so auf Deutsch, was ist es, was du den Hörern mitgeben kannst, wie sie ihr bestes Leben erreichen?
Ja, das ist eine wichtige Frage und ich glaube, heutzutage ist es ein bisschen verloren gegangen, dass man über sich nachdenkt. Das, was ich sagen kann, und das ist ganz wichtig, man soll keine Angst haben, cringe zu sein. Also cringe im Sinne von, okay, es werden mich Leute auslachen, das wird komisch ausschauen. Jeder muss irgendwo beginnen, weißt du? Wenn ich jetzt zum Beispiel sage, okay, ich will ab morgen Sängerin werden, ich muss irgendwo beginnen. Und es wird leider am Anfang ein bisschen komisch ausschauen oder klingen, aber das muss man auch überleben. Und ich glaube, nachdem ist man einfach froh, dass man das für sich gemacht hat. Und im Endeffekt ist es ja besser für dich. Und es ist auch noch wichtig, einfach, ja, ich will nicht sagen, auf andere Meinungen nicht zu hören, aber einfach sich auf sich fokussieren. Und zu sagen, okay, ja, die anderen können reden, was sie wollen, aber im Endeffekt ist es ja mein Leben. Und ich glaube, das fällt den meisten ganz schwierig. Ich muss sagen, für mich war das auch so eine Sache, wo ich gesagt habe, okay, sie machen ganz was anderes. Das ist ja mein Leben, ich mache das ja für mich. Und ja, wenn sie halt Sachen erzählen, dann sollen sie das auch machen. Also ich glaube, ein wichtiger Punkt ist einfach, nicht so viel Wert darauf setzen, was die anderen sagen.
Das ist ein guter Anfang für diese Challenge. Stimmt, also muss doch recht geben. Und das mit dem Cringe stimmt übrigens auch. Wenn ich so alte Videos ansehe, frage ich mich noch, oh mein Gott, was habe ich mir damals gedacht?
Wer weiß genau. Ja, oder sogar in 5 oder 4, also das ändert sich immer.
Nächstes Jahr, in einem halben Jahr.
Ja, genau.
Es gibt es etwas, was der Community geben möchtest? Im Sinne von einer Angebotsidee oder wie man auf dich zukommen kann, wenn man was von dir braucht?
Ja, also ich muss sagen, ich bin auch fast allen Social-Media-Kanälen. Ich bin also auf Insta, ich bin auf Facebook und auf LinkedIn und ich bin immer sehr offen, vor allem wenn es Fragen gibt, vor allem wenn es halt um Selbstständigkeit geht. Auch wenn man jung ist, ich bin da immer sehr gerne Unterstützung oder wenn man halt sagt, okay, ich weiß nicht, wo ich jetzt wirklich beginnen soll, ich kann da gerne als Unterstützung sein. Ist ja nicht mein Job, aber ich mache das immer gerne, weil ich weiß, wie es mir gegangen ist. Außerdem, wenn es halt um Eventmanagement geht, Eventmarketing, bin ich auch immer sehr gerne da für Rat oder halt einfach, ja, kleine Zusammenarbeit. Also einfach melden, ich bin immer erreichbar. Wie kann man dich buchen? Mich buchen am besten über meine Website. Es gibt eine Form für die kostenlosen Consultations oder einfach auf Insta anschreiben. Da bin ich am aktivsten, würde ich sagen. Und wenn jemand sagt, okay, ich würde einfach, ja, ich hätte ein Problem, das kann man mir auch gerne persönlich schreiben.
Ich liebe, ich verlinke natürlich unten alles in der Infobox.
Ja, super.
Und bedanke mich jetzt mal bei diesem netten ersten Gespräch. Du warst die Erste. Alles Gute.
Schön. Das freut mich. Das ist echt cool.
Also Die allererste, die auch in der Challenge dann per Art dabei ist.
Das ist toll, das freut mich.
Ja, und ich wünsche dir einen wunderschönen Tag noch. Ich danke dir noch einmal für das Gespräch und ich wünsche auch allen Hörern einen wunderschönen Tag noch. Und ihr wisst es, you deserve the best.
Ebenso von mir. Danke, schönen Tag. Bye-bye.
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