Das Kano Modell im Fitnessmarkt | Definition von Gesundheit

German-language instructional video (OTL - Online Trainer GmbH) explaining the concept of health and applying the Kano model to the fitness market. The speakers define health as physical, psychological, and social well-being, describe Kano’s three customer-satisfaction categories (basic, performance, delight), and translate these into concrete expectations for gym trainers. The bulk of the content lists required trainer competencies (anatomy, common pathologies, training theory, nutrition, coaching/communication, empathy) and emphasizes continuous education and individualised coaching.
Herzlich willkommen auf dem Kanal der Online Trainerlizenz. Hier möchten wir dir heute einen kleinen Einblick in unseren kostenlosen Demobereich geben.
Nun, was ist denn eigentlich Gesundheit? Und zwar ist es der Zustand völligen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefinden. Was heißt es für dich als Fitnesstrainer? Dadurch, dass nicht nur körperliche Aspekte wichtig sind, sondern auch psychische Aspekte, heißt es, dass du gerade jemand bist im Fitnessstudio, der motivierend ist, der die Leute wieder aufbaut, der Anerkennung und Respekt den Leuten entgegenbringt, weil es eben auch Einfluss auf die Gesundheit hat. Je gesünder der Einzelne ist, desto gesünder ist tendenziell auch die Gesellschaft. Und das ist jetzt ein großer Sprung, den wir da jetzt machen. Aber man hat einfach festgestellt, umso wohler wir uns fühlen, umso gesunder wir sind, umso produktiver sind wir auch. Dementsprechend ist auch die ganze Gesellschaft produktiver. Und das Spannende ist, das hat auch der Einzelne erkannt. Wir haben ganz, ganz starken Trend dazu, dass immer mehr Menschen Geld ausgeben, damit sie gesünder sind, nicht nur um leistungsfähig und produktiv zu sein, sondern auch um sein Leben zu genießen. Das sorgt natürlich auch dafür, dass die Qualität im Fitnessmarkt gesichert werden muss, dass die Qualität weiter ausgebaut werden muss. Und ein Modell, um dies zu gewährleisten, ist das sogenannte Canyo Modell. Es geht darum zu unterscheiden, was ist dem Kunden wirklich wichtig. Man unterscheidet dabei zwischen drei Faktoren. Den Basisanforderungen, also kommst in einen Fitnessstudio, kommst in eine Fitnessanlage und du gehst davon aus, dass es sauber ist. Du gehst davon aus, dass du begrüßt wirst. Du gehst davon aus, dass du Umkleidekabinen hast und eine Toilette. Du gehst davon aus, dass die Geräte funktionieren. Das nimmst du als selbstverständliche Faktoren, egal ob du beim Discounter bist oder beim Premium Anbieter. Dies sind grundsätzliche Anforderungen und die Erfüllung sorgt für Zufriedenheit und wenn sie nicht erfüllt werden, für Unzufriedenheit. Eine Leistungsanforderung wäre zum Beispiel, dass du einen Trainingsplan bekommst, dass du Getränke bekommst, dass du Handtücher bekommst oder zumindest, dass es angeboten wird. Wenn es nicht da ist, sorgt es tendenziell für Unzufriedenheit. Und dann gibt's Begeisterungsfaktoren. Damit rechnet der Kunde nicht und wenn sie nicht da sind, dann machen sie auch nicht unzufrieden. Aber wenn sie da sind, dann sorgen sie für Zufriedenheit. Der Trainer spricht dich mit deinen Namen an, der Trainer fragt dich, ey sag mal, wie hat denn das und das funktioniert, Wie kommst du voran? Das sind so alles Faktoren, wo die Kunden sagen, echt super, die erinnern sich daran und das sorgt für Zufriedenheit. Und genau das ist das, was auch weitererzählt wird. Wir gucken jetzt mal, was das für dich als Fitnesstrainer bedeutet. Eine Basisanforderung ist einfach Freundlichkeit. Ganz einfach. Das erwartet der Kunde von dir, dass du ihn anblickst, dass du ihn ernst nimmst. Das ist eine Basisanforderung, denn du bist das Gesicht des Fitnessstudios. Wenn derjenige mit dir redet, von dir einen Trainingsplan bekommt, wenn er dich betreut, dann verbindet er immer dein Gesicht und deine Kompetenz mit den Fitnessstudios und daraus sicherst du deinen Arbeitsplatz. Du als Trainer motiviert den Kunden, sorgst dafür, dass seine individuellen Bedürfnisse wirklich in den Trainingsplan widergespiegelt werden, sorgst dafür, dass sich, wenn er sein Ziel erreicht hat, sich neue Ziele daraus ergeben und sorgst auch ständig dafür, dass er kleine Erfolge feiert, die ihn motivieren und ihm helfen, dran zu bleiben. Und die Kunst des Trainers ist es natürlich auch, auf den Kunden individuell einzugehen. Nicht jeder will Muskelmasse aufbauen, nicht jeder will abnehmen. Manche haben Schmerzen, manche wollen sich nur ein bisschen wohler fühlen, manche wollen auch irgendwie ein bisschen Kontakt mit anderen Leuten kommen. Also es kann sehr unterschiedlich sein. Manche wollen einfach nur Spaß haben, manche wollen sich einfach nur ein bisschen bewegen, ein bisschen Spaß haben. Die wollen sich. Und das bedeutet eben auch, dass du dich ständig weiterbilden musst. Der Fit B gibt dir diesen Kasten, aber du musst mit der Zeit immer neue Tools dort reinlegen. Und das ist dieses Fachwissen. Und das sorgt am Ende dafür, dass du nicht austauschbar wirst, dass du der Spezialist dafür bist. Und ich gehe natürlich, wenn ich ein Problem habe, zu diesen Spezialisten. Und das bedeutet auf der anderen Seite, dass ich nicht jeden über das Gleiche volllabere, weil mich das gerade beschäftigt. Zum Beispiel Muskelaufbau. Angenommen, ich will auf die Bühne, dann kann ich natürlich nicht in jedem Kunden jemanden sehen, der Muskelmasse aufbauen will und auch auf die Bühne will, sondern dann ist es nämlich so, dann hast du einen Werkzeugkasten und du hast ein Werkzeug da drin und das ist Muskelaufbau Und dann kommt irgendjemand zu dir und sagt, du hier, ich habe Schulterprobleme und du kannst immer nur mit antworten Muskelaufbau. Das funktioniert halt nicht. Das heißt, du übernimmst Verantwortung für das Fitnessstudio, für diese Kunden und du musst individuelle Lösungen finden, die du professionell an die Einzelnen anpasst und immer flexibel darauf reagieren kannst. Und das macht es halt nicht einfach. Diese Kombination zwischen Psychologe, zwischen Trainingsexperte, aber auch zwischen einfacher Ernährungslehrer. Und das ist halt eine sehr umfangreiche Ausbildung. Die Schwierigkeit ist nicht, dass du irgendwas ganz, ganz Komplexes, Schwieriges verstehen musst, sondern die Schwierigkeit ist das Basiswissen, was aber sehr umfangreich ist. Es ist unheimlich viel Verantwortung, das ist ihr wichtigstes Gut. Und du hast auch die Verantwortung, dass du nicht irgendeinen Scheiß erzählst, wo sie vielleicht im schlimmsten Fall verletzen können oder vielleicht ihre Probleme noch verschlimmern, sondern du hast auch die Verantwortung dafür, dass sie das einhalten und dass sie sich wirklich verbessern. Wir gucken uns jetzt mal an, was muss denn in deinem Werkzeugkasten sein, damit du halt eben nicht das falsche Werkzeug rausziehst und denjenigen vielleicht schädigst, sondern einfach das richtige Werkzeug, was für jeden passt. Anatomie ist extrem wichtig. Ich weiß, es ist ein trockenes Gebiet, aber wenn derjenige sagt, mir tut es hier irgendwo weh, dann solltest du auch wissen, was für ein Muskel da ist, wie der funktioniert, wie du ihn trainieren kannst bzw. Wenn du anfässt, wenn er verspannt ist vielleicht auch, wie du ihn dehnen kannst, was für Bewegungen macht denn eigentlich dieser Muskel. Und da ist Anatomie extrem wichtig, um die Empfehlungen, die irgendwo stehen, auch richtig einordnen zu können. Du brauchst einen Überblick über Krankheitsbilder. Keine Angst, du bist kein Arzt, du bist auch kein Physiotherapeut, aber du solltest schon wissen, was ein Impingement Syndrom ist, um einfach zu wissen, OK, der kann nicht über Kopf arbeiten, da wird es eher schlimmer, muss eng am Körper arbeiten, der muss die Rotatorenmanschette trainieren, Aussenrotatoren zum Beispiel oder Innenrotatoren. Du brauchst dann als nächstes die Trainingslehre. Und das klingt am Anfang auch erst ein bisschen trocken und manche Sachen klingen selbstverständlich, aber ich merke in der Praxis, dass viele das überhaupt nicht berücksichtigen. Wie baue ich denn systematisch einen Trainingsplan auf? Wie bringe ich denn jemandem einen Liegestütz bei? Was sind die einzelnen Stufen, die ich beachten muss? Und wie sollten die aufeinander abgestimmt sein? Dann solltest du auch eine Grundahnung über Ernährung haben, denn wir wissen mittlerweile alle, dass wir, wenn wir trainieren, den Körper auch die nötigen Baustoffe geben müssen, die er braucht, um sich von diesem Training zu erholen und um eine Anpassung zu erzielen. Und du bist natürlich auch Coach. Du brauchst auch ein kleines Tool, das nennt sich Coaching. Also wie rede ich mit jemandem? Wie motiviere ich jemanden? Wie bringe ich in die Eigenverantwortung, dass er sagt, okay, nicht die Schokolade ist schuld, dass ich dick bin, sondern ich esse die Schokolade und jetzt muss ich gucken, wie ich dieses Resultat, was ich damit erzählt habe, wieder wegkriege. Aber eben auch Empathie entwickeln, denn die Leute kommen zu dir und sind total scheiße drauf, weil ihr Chef sie beleidigt hat oder irgendwas nicht so läuft. Und jetzt sollst du die in ein gutes Gefühl reinbringen. Du musst aber auch ein Kommunikationstalent sein. Das heißt, wie rede ich mit den Leuten? Mit manchen musst du sehr stark über das Gefühl reden, wie sich was anfühlt, Mit manchen musst du sehr stark motivieren. Manche brauchen eine sehr klare Sprache, wo du mal sagen kannst, ey du Arsch, jetzt streng mich mal an und bei anderen kannst du das nicht machen, die rennen heulend weg. Also deswegen solltest du auch wissen, wie kann ich mit den Leuten eigentlich reden? Wie sollte meine Sprache sein? Natürlich bist du auch ein Vorbild, das motiviert. Du sollst auch selber ein bisschen nach Fitness leben und ein bisschen wissen, wie es funktioniert und wie sich eine Kniebeuge anfühlt oder was für Probleme da auftreten können, weil du selber machst und dem Sinne merkst du, das wird jetzt immer mehr und du musst immer mehr analysieren, bevor du in den Werkzeugkasten reingreifst, musst du genau analysieren, was braucht denn eigentlich derjenige gerade von mir? Muss ich den mal kurz 5 Minuten zur Seite nehmen und mal ein bisschen über sein Problem reden oder kann ich sofort anfangen, den über seine Trainingsziele auszufragen. Das ist extrem wichtig und das bedeutet eben auch, dass du dich ständig weiterbilden musst. Der Fit B gibt dir diesen Kasten, aber du musst mit der Zeit immer neue Tools dort reinlegen und das ist dieses Fachwissen. Und das sorgt am Ende dafür, dass du nicht austauschbar wirst, dass du der Spezialist dafür bist. Und ich gehe natürlich, wenn ich ein Problem habe, zu diesen Spezialisten. Und das bedeutet auf der anderen Seite, dass ich nicht jeden über das Gleiche volllabere, weil mich das gerade beschäftigt. Zum Beispiel Muskelaufbau. Angenommen, ich will auf die Bühne, dann kann ich natürlich nicht in jedem Kunden jemanden sehen, der Muskelmasse aufbauen will und auch auf die Bühne will ich, sondern dann ist es nämlich so, dann hast du ein Werkzeugkasten und du hast ein Werkzeug da drin und das ist Muskelaufbau und dann kommt irgendjemand zu dir und sagt, du hier, ich habe Schulterprobleme und du kannst immer nur mit Antwort Muskelaufbau. Das funktioniert halt nicht. Das heißt, du übernimmst Verantwortung für das Fitnessstudio für diese Kunden und du musst individuelle Lösungen finden, die du professionell an die Einzelnen anpasst und immer flexibel drauf reagieren kannst. Und das macht es halt nicht einfach. Diese Kombination zwischen Psychologe, zwischen Trainingsexperte, aber auch zwischen einfacher Ernährungslehrer und das ist eine sehr umfangreiche Ausbildung. Die Schwierigkeit ist nicht, dass du irgendwas ganz, ganz Komplexes, Schwieriges verstehen musst, sondern die Schwierigkeit ist das Basiswissen, was aber sehr umfangreich ist. Es ist unheimlich viel, was du erst mal brauchst und dann darauf dieses Fachwissen aufbaust, aber jetzt nur dich über eine Sache definierst und fokussierst, dann wird dir auch schnell auffallen, dass wenn du alles über Muskelaufbau weißt, aber nichts über Coaching, wie du jemanden motivierst, dass du diese PS nicht auf den Boden bringst. Aber kein Problem. Deswegen bauen wir jetzt diesen Werkzeugkasten auf.
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