Durch Fitness zurück ins Leben gekämpft | Erfahrungsbericht Absolvent bei OTL

Interview (YouTube) with Janis, an OTL alumnus who describes transforming his life from severe substance use, obesity (≈165 kg) and a 2007 panic attack to a healthy, fitness-centered lifestyle and a career in fitness education. He recounts rapid behavior change, sustained training, certifications (B/A licenses), holistic education (nutrition, psychotherapy-related studies, naturopathy), and his current efforts to build a coaching business and continue teaching. The piece is motivational and focuses on health, recovery, and helping others.
So, hallo liebe Zuschauer, ich habe hier einen neuen Gast für euch und zwar den Janis. Janis, herzlich willkommen bei uns.
Hi Ben, danke dir. Janis, soll ich einfach loslegen?
Warte, warte ab, warte ab, nicht gleich loslegen. Wie geht es dir denn?
Gut, danke der Nachfrage. Ist immer so eine Frage, da könnte man zwei Stunden drauf antworten, aber im Großen und Ganzen gut.
Im Großen und Ganzen gut, das ist doch schon mal schön. Janis, mir geht es auch gut. Danke der Nachfrage. Janis, du hast bei uns die Ausbildung in Hamburg gemacht und dein Dozent war der Michelle und der Michelle hat uns. Hey, der Janis, der hat eine interessante Story zu erzählen, da könnt ihr ganz interessant für eure Interviews sein. Dementsprechend haben uns zusammengesetzt, jetzt spontan diesen Termin gefunden. Und was ist denn deine besondere Story, was Michelle meinte, was hast du denn vor? Oder sag mal, was hast du denn so in deiner Vergangenheit gemacht, was dich dazu gebracht hat, die Entscheidung zu treffen bei uns eine Ausbildung beginnen?
Also eigentlich war es meine ganze exzessive Kindheit und Jugend, sagen wir mal, die ziemlich außer Kontrolle geraten ist, die ich gebraucht habe, um den Weg dahin zu gehen, dass ich heutzutage so gesund, so bewusst, so fokussiert auf diesen ganzen Gesundheitssport und Fitness Lifestyle gekommen bin. Das heißt, ich versuche mich mal kurz zu halten. Ziemlich schwere Kindheit gehabt, war alles nicht so einfach durch Bewältigungsmechanismen und was die Psyche dann alles halt zu Tricks parat hat. Mich hochgefressen auf 165 Kilo jeden Tag gekippt, 165, 164, 3, also man will ja auch keine Fehlinformation angeben, Jeden Tag gekifft, in den falschen Freundeskreis gerückt. Früher auf dem Dorf waren auch irgendwie diese Mechanismen nicht, dass da viel kontrolliert wurde. Man kam immer an Alkohol ran, man kam immer an Marihuana ran. Nach der scheidung meiner Eltern, 18. Lebensjahr, ziemlich, sagen wir mal, um es so ein bisschen salopp zu sagen, Hartgas gegeben, immer Hangover, immer stoned in der Schule, vom Gymnasium abgerutscht und so weiter und so fort. Und dann Gott sei Dank Eines Tages am 7. Februar 2007 eine ziemlich krasse Panikattacke bekommen. Also ich war im Theater mit meiner damaligen Freundin Herzrasen bekommen, der sich ein bisschen damit beschäftigt, weiß, wie sich das anfühlt, gedacht dass ich sterbe. Und das war dann genau dieses bekannte man fällt auf die Fresse. Ich bin dann in der Nacht noch so in die Notaufnahme gefahren, hab geheult und ey, sterbe und mir tut das alles so leid und ich will nie wieder kiffen, blablabla und wurde von oben bis unten und für mich war dann eigentlich klar, ich sterbe. So und man hat dann irgendwie mit 17 Jahren, was ein bisschen hardcore ist, einmal sein Leber reflektieren lassen. Dann kam der Arzt nach dem dritten Tag und allen Untersuchungen und hat dann so Herr Westfeli, hören Sie mal zu, sie sind 17 Jahre alt, wiegen über 160 Kilo, rauchen am Tag eine Schachtel Zigaretten, kiffen, saufen, aber Sie sind eigentlich ein aufgewecktes Bürschchen. Ich kann Ihnen zwei Sachen Entweder Sie machen die nächsten fünf Jahre so weiter, dann kippen Sie wirklich mit einem Herzinfarkt beim Fußball um oder Sie nehmen jetzt ihr Leben in die Hand. Dann hat der Arzt mir sozusagen eine Option gestellt, entweder mein Leben zu verändern und alles gemäßigt, da den Mittelweg zu finden oder halt wirklich zu sterben. Ich bin am nächsten Tag ins Fitnessstudio, das war Nordsee Cuxhaven, sagt einigen Leuten was da die Ecke, bin ins Dorfstudium gegangen, man muss sich das einem vorstellen in der Zeit, da wurde noch geraucht im Studio, da war alles noch, Da sind nicht 1000 junge Leute gewesen. Ich bin dann mit meinen 160 Kilo, ich hab angenehm, habe mich angemeldet, habe mir ein Rennrad geholt vom Schrottplatz, muss man sagen, weil meine Familie damals nicht die reichste war, sag ich mal. Wir haben Stahlreifen auf dieses Rennrad gezogen, damit das mein schweres Gewicht aushält. Und ab diesem Tag bin ich jeden Tag mit meinen 160 Kilo mit dem Rennrad 20 30 Kilometer zur Schule morgens. Also ich habe an dem gleichen Abend nach der Panikattacke meine Bong zerstört für Leute, die mich kiffen, Das ist einfach eine Pfeife, in der man Marihuana konsumiert habe meine Zigaretten zerstört, habe alles, was mit Bier, Alkohol zu tun hat, in den Abfluss gegossen, also so ein bisschen flight mäßig, densom watching, alles zerstört, was mich selber zerstören kann und habe ab dem nächsten Tag gesagt in einem kleinen Selbstdialog, so jetzt ist Schluss und ich fange neu an, Bin dann jeden Tag mit dem Fahrrad sechs, also fünf Tage die Woche zerstört, Schule gefahren. Auf dem Rückweg von der Schule bin ich immer direkt ins Gym gefahren, habe dann ein, zwei Stunden trainiert, hatte natürlich große Sorge, dass ich später hängendes Gewebe habe und ganz viele Hautlappen und so. Mir kam da Gott sei Dank noch das Alter, dass sich das Hormonhaushalt des Bindegewebes alles sehr, sehr gut zurückgebildet hat. Ich bin aber auch jeden Abend sechs Tage die Woche, anderthalb Jahre lang zum Bauchbeine Po Kurs gegangen, weil ich einfach so Schiss hatte. Genau, und so lief dann mein Leben. Also ich bin dann am nächsten Tag zwischen Hamburg und Cuxhaven in eine Bücherei gegangen, habe mir 20 Bücher übers Kochen geholt, über Fitness, über Arnold, über Hormone, über alles, was man halt so grundlegend wissen sollte und hab mein Leben dann komplett verändert. Also meine Mutter hat mittags Fischstäbchen gemacht, ich bin nach Hause gekommen und habe eine Stunde irgendwie von 40 Fischstäbchen die Panade abgemacht, damit ich das Protein aus dem Fisch bekomme. Hab geguckt, ja und dann fängt man ja erstmal an, das erste Mal im Leben mit Makronährstoffen, was bedeutet dies, das Ich will jetzt aber auch nicht weiter ins Detail gehen und habe es dann geschafft, Gott sei Dank, oder für mich gilt eher aber auch eine lange, lange Geschichte, eher Buddha sei Dank, nach zehn Monaten 60, 70 Kilo abzunehmen. Und so ging es dann weiter. Dann hat derjenige, der Fitnessstudioleiter oder Gym Besitzer, ey, du bist eh 8 Tage die Woche von 7 hier, willst du nicht Aushilfskraft und ein bisschen. Dann habe ich mit 17 immer neben der Schule trainiert, dort gearbeitet, viele Fitness Bodybuilding Leute kennengelernt und jetzt zwölf Jahre später. Und so ging dann halt der Weg. Also ich habe dann noch am Abendgymnasium mein Abitur nachgemacht, dann lange, schwere Krankheitsgeschichte von meinem Bruder, habe mich dann aus dem Abendgymnasium gerissen, tagsüber in einem Fitnessstudio gearbeitet, also jetzt nochmal um diesen Kreis zu schließen. Ich habe immer im Gym gearbeitet bis heute jetzt, bis ich fast 30 Jahre alt bin und hab dann immer gedacht, ich muss noch diese psychologische Achse dazu bekommen, weil Geist und Körper immer zusammen Hand in Hand gehen. Dann das Abitur am Abendgymnasium nachgeholt, wollte dann Psychologie studieren, hätte dann aber 10 Wartesemester gebraucht, hab dann 2 Semester Psychologie Fernstudium gemacht, sofort gemerkt, ohne mich da rausreden zu wollen, ich bin ein sehr schlechter Mathematiker und ich glaube an das Karl Arm, Reich, Schwarz, Weiß etc. Dass man in der Psychologie schnell merkt, es ist alles sehr statistisch und es wird gebraucht und Schulmedizin ist gewiss interessant und jeder braucht das, aber es muss gar nicht so weit kommen. Deswegen habe ich mich dann damals entschieden, nach Kiel zu gehen und noch meine große Psychotherapeutenausbildung in Zusammenhang mit dem großen Heilpraktiker zu machen, weil ich einfach irgendwie für mich gecheckt habe, immer Körper geht zusammen mit den Emotionen. Emotionen geht immer zusammen mit dem, was ich meinem Körper zuführe. Sei das ernährungstechnisch, sei das emotional, sei das in meiner Beziehung, sei das mit dem, was ich konsumiere oder konsumiere, egal ob in Form von Autos etc. Oder egal Konsum im Generellen, dass ich merke, ich muss noch mal diesen natürlichen geistigen Weg. Das war dann so ein Gemisch. Dann habe ich halt die letzten Jahre versucht, mich komplett sozusagen zu machen, diese Ernährungsberater, B Lizenz, A Lizenz bei euch gemacht, großen Heilpraktiker gemacht, Psychotherapeuten gemacht, alles über naturmedizinische Kräuter etc. Gelernt, damit ich wirklich aus allen Bereichen irgendwie gefestigt bin, um mir dann selber halt den Schluss zu machen, man muss sich ja irgendwie, egal ob als Frau oder Mann, irgendwann dazu entscheiden, woran man glaubt. Und ich glaube halt an Körper, Emotion, Natur. Und wenn man da so einen guten Kreis schließt, dann kann man damit viel erreichen oder vielen Leuten vielleicht auch zeigen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss, dass man in diese schulmedizinische Schiene rutschen muss. Sei es Blutverdünner, Betablocker, schweres Übergewicht, dass man halt später wirklich eine lange psychologische Bedrohung braucht. Das meinte ich mit den schulmedizinischen. Also ganz vieles kann man halt vorher vermeiden, wenn man gar nicht erst diesen großen Knall entstehen lässt. Und auf euch bin ich halt gekommen. Ich kann es gar nicht genau sagen. Ich glaube, es war ziemlich simpel, dass ich im Internet geguckt, vergleiche immer zehn Foren und dann gucke ich, was wirkt nach Fake Bewertung, was wirkt echt. Und dann habe ich mit zwei Leuten auch intern bei Facebook geschrieben, weil ich dann OTL eingegeben habe und dann kam alles zusammen so super praktisch. Ich konnte es überall lernen. Ich konnte sowohl im Abendgymnasium oder auf der Arbeit, ich konnte immer zugreifen auf das, was ich brauchte. Es war alles super sortiert und man spricht mit Leuten, die es auch gemacht haben. Und ich hab mir ein paar Dozenten online angeguckt und dann ist es immer für mich nicht wichtig, ob jemand aussieht wie, keine Ahnung, the Rock oder wie, sondern dass jemand sympathisch ist und dass jemand ehrlich rüberkommt, kompetent rüberkommt. Nachdem ich mir die Dozenten angeguckt habe und gesehen habe, da sind viele normale Menschen und einfach Trainer und so, ist für mich einfach das Entscheidendere, weil das Wissen einfach zählt, habe ich gedacht, ey, das kann eine gute Nummer sein. Habe es dann mit der B Lizenz sozusagen versucht, den Michelle dann kennengelernt und dann, das sind nur noch die dazukommen. Also Michelle, Mega Dolls, Herz geschlossen, ist ein toller Dozent, den ihr da in Hamburg habt und ich bin auch immer noch in freundschaftlichen Kontakten mit ihm und habe mich dann direkt auch entschieden, da weiterzumachen, was einmal gut ist und so.
Warum?
Ich habe alles, was ich brauche. Ich habe einen TÜV Stempel, ich habe die Lizenz von euch, ich kann damit überall mich bewerben, ich kann damit überall hingehen. Genau, das ist so meine grobe Geschichte. Also so kurz vorm Klippe und Abgrund die Kurve bekommen und mich dazu entschlossen, dass egal ob ich 40 Jahre alt werde oder 60 Jahre alt werde, ich möchte möglichst viel Menschen dazu bewegen, sich selber so gesund und bewusst zu behandeln, sich selbst um sich so gut zu sorgen, dass man am Ende auch gut für sich und seine Familie sorgen kann. Das heißt, man kann alles machen, man kann viel Geld haben, man kann geile Autos haben, man kann erfolgreich sein und so weiter und so fort. Aber das Kapital ist immer, dass dein Kopf, dein Geist, dein Herz, deine Gefäße etc. Wenn da irgendwas nicht stimmt, wenn diese, um das mal in Worten eines Rappers zu was ist die Zeit, was ist die Rolex wert, wenn du deine Zeit nicht genießen kannst. Und das ist immer das Fundament. Das heißt, erstmal kommt der Körper, dein eigener Geist. Und wenn du mit dieser Euphorie, mit dieser Gelassenheit, mit diesem Gleichmut, den du dir selber erarbeitet hast, durch Sport, durch Ernährung etc. Pp. Damit deine Umwelt anstecken kannst, damit den Leuten zeigen ey, guck mal, wie mein Lifestyle früher war, Schau mich jetzt an, schau an, wie ich versuche Leuten zu helfen. Das ist doch was Ehrenhaftes, was man loben sollte. Dann sage Das ist der Grund, warum ich irgendwie auf dieser Erde bin. Und jetzt wird es total philosophisch. Aber im Endeffekt seid ihr auch Teil davon, dass ich meine Mission hier auf der Erde durchführen kann, Dass ich vielen Leuten hoffentlich davor, dass ich viele Leute davor bewahren kann, dass es so schlimm und so weit geht, wie es damals mit mir gegangen ist, weil ich das niemandem wünsche. Es war eine schwere und eine harte Zeit und jetzt ist es so wie es euch kann ich Leute daran teilhaben lassen und hoffentlich viele Leute dazu bewegen, ein schönes, langes und gesundes Leben zu führen.
Janis krasse Story. Das war mal bei uns im Unternehmen gibt es den Insider, den Benolog. Wenn ich mal anfange zu reden, dann höre ich nämlich auf. Das ist dann der Benolog. Das war jetzt von dir. Der Janolog.
Immer wenn ich rede, ist Predigt sagen meine Freude.
Genau. Oder der Janolog. Geil, ne? Cool. Ich habe mir ein paar Fragen noch notiert gehabt, aber die brauche ich eigentlich alles gar nicht mehr stellen, weil du hast sie alle beantwortet. Sehr inspirierend. Das heißt, du hast den Arschtritt, den dir dein eigener Körper gegeben hat, die letzten Notsignale hast du zum Glück begriffen und dann die Kurve wieder bekommen. Man kann eigentlich sagen, du hast durch Fitness die Kurve wieder bekommen. Zurück ins Leben. Wenn ich das so richtig verstanden habe mit dem Fahrradfahren, regelmäßig ins Bauchbeine, Po.
Ich kann nur sagen, auch jetzt. Und das Verantwortungsvollste ist immer auf seinen Körper zu hören, aber ohne Fitness, ohne Bodybuilding, ohne Sport. Es gibt keinen Tag in meinem Leben von sieben Tage die Woche. Also ich meditiere auch und mache auch Entspannungssachen, aber Sport ist das, was mich am Leben hält und mir das Leben gerettet hat. Das werde ich niemals vergessen. Und da werde ich dem Sport, egal in welcher Art und Weise, immer für dankbar sein und hoffe, dass, ja, dass viele Leute merken, dass es einfach. Ich kann das gar nicht beschreiben. Mir kommen da die Tränen so gewesen. Es war so mit 17 Jahren Blutdruck von 180 zu haben, hätte es den Sport nicht gegeben. Hätte es damals mein Dorf Gym nicht gegeben, dann hätte ich die Kurve nicht bekommen. Und jetzt jeden Tag, wenn ich alleine gehe oder mit meinem Trainingspartner, ich brauche niemanden, der mich motiviert. Weißt du, für mich ist das Passion. Ich liebe es, ins Gym zu gehen oder ich liebe es, rauszugehen, Sport zu machen. Ohne Sport wäre ich nicht mehr da.
Das ist krass. Ich hatte, glaube ich, so dreimal, jetzt das vierte Mal Gänsehaut bei deiner Story.
Das sind die Momente, die im Leben zählen. Einfach genießen.
Ich habe auch eine ähnliche gesundheitliche Geschichte, nicht mit Übergewicht, sondern ich hatte einen Tumor vor zwei Jahren und das hat auch in meinem Leben einiges verändert, einiges zum Positiven verändert. Und ich habe diesen Arschtritt meines eigenen Körpers gebraucht, um zu verstehen, wie ich mich eigentlich weiterentwickeln möchte und nicht da weiter updriften möchte, wie ich es gemacht habe. Krass. Jetzt bleibt eigentlich nur noch eine Was hast du zukünftig vor? Wie sieht deine Zukunft aus? Was möchtest du mit deiner Erfahrung, mit dem Wissen, was du dir angeeignet hast, zukünftig machen?
Nach wie vor Real Talk. Also ich bin jetzt noch in Lübeck dieses Jahr geblieben und ich hab endlose Flyer verteilt. Ich hab Instagram gemacht, ich hab richtig Gas gegeben, hatte aber leider auf sieben Monate. Ich habe mich vor sieben Monaten selbstständig gemacht, nur drei oder vier Klienten. Habe dann auch bei euch mal angefragt, ob ihr nicht Lust habt, dadurch, dass es so einen großen Ansturm gibt, ob ihr noch neuen Dozenten wollt, weil der Michelle mir gesagt Pass auf, wie sieht's aus? Bei mir wird es richtig voll in der Kaifu Lodge, kannst du nicht vielleicht Leute nehmen? Da hatte ich euch eine E Mail geschrieben, da war es nicht so passend für euch, weil ihr meintet, ihr hattet schon den Standpunkt in Hamburg. Das war dann so irgendwie der Schlüssel für mich. Ich will das noch gar nicht so irgendwie so totreden, aber ich war ein bisschen verbittert jetzt die letzten vier Monate, weil, weißt du, man hängt seine Emotionen rein, sein Herzblut rein, aber das gehört immer dazu. Das war immer Teil meines Lebens, dass man sich neu ausrichten muss. Und jetzt gehe ich ruck und hänge mich dann wieder rein. Versuch mich mit Leuten zu treffen, die sich mit Instagram auskennen, vielleicht ein bisschen meinen Namen Publika machen können. Ich habe keine Bandbreite, muss man einfach ganz klar Sagen. So mit 170 Followern bei Instagram und da kannst du noch so viel aus dem buddhistischen Kloster berichten und die Leute sagen alle, wow, krass, dass du dich entwickelt hast die letzten 10 Jahre, aber am Ende hast du halt 500 Euro und denkst, ja, fuck my life. Deswegen habe ich jetzt, ziehe ich gerade wieder sozusagen die Notbremse und gehe im Januar, ich bin in Hamburg geboren worden, gehe zurück nach Hamburg und versuche da Leute zu catchen, Leute zzu begeistern. Gerade Altona, Schanze etc. Sind viele Leute auch mehr, die Lust haben. Also ich habe auch so einen Meditationscoach gemacht, blablabla, war lange im buddhistischen Kloster, würde die Leute halt gerne so ein ganzheitliches Boot holen zu man trifft sich Sonntag für eine Stunde Meditation, macht drei Tage die Woche Sport etc. Arbeitet da gerade an einem Konzept, an so einem ganzheitlichen Konzept zwischen geistiger und körperlicher Ebene. Das möchte ich noch mal in Hamburg probieren, bis zum 1. April voll rein. Gerade nach Neujahr ist bei vielen Leuten ja diese Zeit der Veränderung. Und wenn es auch nicht klappt, es geht immer weiter, ganz klar. Ich habe viele Sachen gemacht. Ich war früher beim ZDF, ich war in Autoläden, ich habe auf Baustellen geholfen, ich kann immer nur eins, verfolgt mich immer in meinem Leben und das ist Sport und Ernährung und ich werde das so lange machen, bis ich so erfolgreich bin, dass ich nicht am 19. Des Monats wieder. Bei meiner Mutter anrufen muss und fragen muss, ob sie mir ein Fuffi überweisen kann. Ich hänge mich rein und ich versuche allen Leuten daran teilhaben zu lassen, an meinem Wissen, an dem, was ich erlebt habe. Und ich hoffe, dass ich eines Tages ein bisschen mehr Geld als jetzt damit verdiene. 100 Prozent muss weiter habe ich falsche.
Arm, ich weiß nicht, wo meine ganzen Tattoos sind, mein Tattoo rise and rise again until lambs become lions. Also immer wieder, genau, geil, fast richtig. Immer wieder aufstehen, immer wieder aufstehen, bis aus dem Lamm ein Löwe wird und du wirst noch unzählig mal auf die Schnauze fallen, aber es zählt, wie oft du aufstehst, da musst du einfach weitermachen. Krass. Ja, that's it. Ich habe keine weiteren Fragen. Ich glaube, es war eine sehr inspirierende Story auf jeden Fall. Hut ab vor dieser Erfahrung, die du hattest und dass du für dich auch das Wichtige, was auch immer das Wichtige im Leben ist, aber für dich das Wichtigste im Leben hast du erkannt und bist in die richtige Richtung gegangen, hast die richtigen Entscheidungen getroffen, hast dein Leben wieder in die richtige Bahn lenken können, obwohl es schon sehr abgefuckt auch war damals. Also wirklich Hut ab, Respekt, hast richtig gut gemacht. Ich drücke dir die Daumen, dass das alles so funktioniert, wie du dir das vorstellst. Du hast das Herzblut, du hast eine eigene Story, du hast eine eigene Erfahrung, du hast das Ganze alles durchgemacht. Das ist sehr authentisch und das ist, was man Selbstständigkeit braucht. Man muss damit mit Herzen dahinter sein. Man muss da also das, man muss nicht der krasse, übelste Unternehmer sein, man muss einfach mit Passion daran arbeiten, was man anderen Menschen vermitteln möchte. Passion ist so, das merke ich bei dir auf jeden Fall. Also ich mache mir da keine Sorgen. Wir werden immer größer, wir haben immer Interesse an Dozenten. Es muss halt immer strategisch von den ganzen Standorten passen. Also bleibt da auch am Ball.
Muss jeder einmal dort fallen. Wenn es bei Michelle zu voll wird, Ich bin ab 15. Januar in Hamburg, komme auf mich zu, ich bin heiß, ich bringe den Leuten gerne was bei, dann schreib, wenn ihr Neuen sagt mir Bescheid.
Ich werde das mit allen Sam, Michelle noch mal Bescheid.
Ich würde mich sehr freuen.
Alright, Janis, vielen herzlichen Dank für deine Story. Ich denke, das hat den einen oder anderen Zuschauer auch noch mal gecatcht. Vielleicht hat der eine oder andere auch eine ähnliche Vergangenheit. Ich selber habe eine ähnliche Vergangenheit. Wir sind, glaube ich, beide relativ gleich alt. Ich bin dreiig geworden dieses Jahr. Ich habe auch als Jugendlicher so ziemlich auch alles das gemacht und noch schlimmer, was du aufgezählt hast. Ich war nur nicht übergewichtig und wir haben beide die Kurve bekommen und das kann jeder da draußen auch. Jannis, ich wünsche dir noch einen schönen Tag. Mach's gut, bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.
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