Online-Ausbildung bringt nichts? Jenny beweist das Gegenteil! | OTL uncut #1

A German-language interview (YouTube) between an OTL interviewer and Jenny, a 25-year-old trained nurse turned fitness trainer. Jenny describes her personal fitness journey, motivations, training routine (5–6x/week, upper/lower split), experiences completing OTL B- and A-licenses (flexible online learning, in-person exams in Berlin), use of learning aids, and ambitions to coach privately and pursue a Personal Trainer license. The conversation addresses common concerns about online education and emphasizes flexibility, scientific grounding, and personal development.
Herzlich willkommen zurück auf unserem Kanal. Seit langer Zeit mal wieder ein YouTube Video, denn ich habe mir gedacht, ich schnapp mir mal Kundinnen und Kunden von uns und führen mit denen mal Gespräche. Deswegen sitzt heute Jenny bei mir. Jenny wird sich gleich einmal kurz vorstellen und dann werde ich so ein bisschen. Ja, ich habe ein paar Fragen vorbereitet, die ich Jenny stellen möchte, um mal zu erfahren, wieso überhaupt Ausbildung, wieso überhaupt B Lizenz, warum denn genau OTL und was so ein bisschen die persönliche Geschichte ist. Und Jenny ist freundlicherweise hierher nach Hamburg gekommen. Wir sind hier im Eve Adam Fitness in der Spitaler Straße, mitten in der Innensta Wir haben einfach ein bisschen was vorbereitet und ich würde sagen, Jenny, sei so lieb und stell dich doch mal kurz vor. Erzähl mal ein bisschen, wer bist du? Wie hat so deine Sportreise begonnen, damit die Leute dich ein bisschen kennenlernen?
Ja, hallo miteinander. Ich bin Jenny, ich bin 25 Jahre jung und ich bin ausgebildete Gesundheits und Krankenpflegerin und mittlerweile auch Fitnesstrainerin. Und ich glaube, meine Reise hat mal vor fünf Jahren ungefähr gestartet. Ich glaube, mit diesen üblichen Problemen, die man so hat, so Unsicherheiten, so eine persönliche Lebenskrise und ja, dann bin ich da mehr oder minder reingerutscht in die ganze Thematik. Du bist heute beigeblieben.
Also mit 20 war das dann ungefähr.
Ja.
Wie lange machst du deinen Beruf schon?
Ja, also mit 18 habe ich angefangen.
Also nach der Schule direkt in den Bereich rein. OK, cool. Und was war so, weil du gesagt hast, Unsicherheiten? Erklär mal ein bisschen genauer, was war deine Motivation, was war dein Warum überhaupt mit dem Sport anzufangen?
Also das war so, dass ich mich halt körperlich sehr, sehr unwohl gefühlt habe und ich wollte da einfach einen Weg herausfind. Genau. Und da hat sich das mehr oder minder so geebnet. Ich habe zu Hause immer schon ein bisschen Sport für mich gemacht, aber ich dachte mir, ich möchte jetzt was verändern. Aber das war auch mit vielen Unsicherheiten verbunden, jetzt auch ins Fitnessstudio allgemein zu gehen und diese Ängste, die man halt so hat, wenn man klassischerweise anfängt.
Verstehe, verstehe. Und was sind aktuell so deine Ziele in dem Bereich, also im Bereich Sport? Was hast du dir da vorgenommen? Hast du irgendwas, worauf du hinarbeitest oder geht es dir einfach nur darum gesund zu bleiben, besser zu werden, stärker zu werden? Was sind so die Ziele dahinter?
Also ich bin ja im Kraftsportbereich tätig und jetzt für mich privat ist natürlich meine Bestform zu erreichen mein primäres Ziel, aber natürlich stellt es für mich auch einen Ausgleich zu meiner Arbeit dar und im beruflichen Sinne mir natürlich auch eine Selbstständigkeit da in dem Bereich aufzubauen und Leute zu coachen und zu motivieren, auch ihren Weg zu gehen.
Da kommen wir auf jeden Fall später nochmal zu. Wie oft gehst du ins Gym um.
Die fünf mal die Woche? Fünf bis sechs, je nachdem.
Okay, cool. Wie trainierst du?
Tatsächlich teile ich das ganz klassisch in Ober und Unterkörpertraining ein, also keine Hexenwelt.
Sehr gut. Wenn du so an deine Anfänge zurückdenkst. Was sind so, ich sag mal, klassische Fehler, die du vielleicht am Anfang gemacht hast, die jeder macht oder die man vielleicht vermeiden könnte, wenn man sich ein bisschen mehr Gedanken vorher macht?
Ich glaube, dass man zu viel auf einmal will, also dass man unrealistische Vorstellungen hat und dementsprechend auch sich dadurch immer ein bisschen demotiviert und dass man auch ziemlich viel variiert in den Übungen. Also diese ganzen Klassiker, man sieht irgendwo welche neuen Übungen, irgendwelche fancy Stuff und macht es nach und hat dann nicht so die Kontinuität in dem Ganzen drin gehabt und hatte dann auch nicht so die Fortschritte und der Proteinbedarf wurde nicht gedeckt.
Ist das ein Thema gewesen? Klassisch? Ja. Okay, okay. Ich glaube auch generell Kalorien ist eventuell bei Frauen manchmal auch so ein Thema oder dass man Angst hat irgendwie oder denkt, das reicht und es reicht halt lange nicht.
Ja, man hat dann glaube ich, da auch so ein bisschen so ein pathologisches Bewusstsein im Ernährungsbereich entwickelt, dass man immer schön geguckt hat.
Okay, okay, verstehe. Lass uns gerne mal ein bisschen zur Ausbildung zur Lizenz sprechen. Du hast die B Lizenz schon gemacht und die A Lizenz schon.
Genau.
Was war für dich damals wichtig, als du dich informiert hast und gesagt hast, du möchtest eine Ausbildung in dem Bereich machen? Worauf hast du geachtet bei der Wahl des Anbieters?
Also wie ich ja gesagt habe, ich bin ja noch als Krankenschwester tätig und zu dem Zeitpunkt habe ich im 3 Schichtsystem 40 Stunden gearbeitet und da war es für mich natürlich unerlässlich einen Anbieter zu finden, der mir eine gewisse Flexibilität dort einräumt, damit ich das halt umsetzen kann, auch mit den Schichten. Und danach habe ich mich zum einen orientiert, dann natürlich auch die Rezension und bei OTL sind halt relativ viele und auch sehr positive Erfahrungsberichte mit bei und dann bin ich ein sehr optischer Typ, also ich achte so sehr auf das Layout und den Aufbau und da hat mich OTL von Anfang an auch sehr abgeholt, also auch sehr übersichtlich und ja cool.
Wie bist du letztlich dann auf uns aufmerksam geworden?
Ich habe das ganz klassisch gegoogelt und mir die Seiten angeguckt und je nachdem habe ich mich dann entschieden, also OTL hat mich da abgeholt und man kann sich auch so einen Test, Testzugang holen. Das heißt, man hat ja schon mal vorher den Einblick, wie ist das aufgebaut und das wirkte für mich auch da schon sehr strukturiert und auch umfangreich.
OK, cool. Und wenn du jetzt mal so an die Ausbildung denkst, wenn du dann gestartet hast, du hast eben schon die Flexibilität angesprochen, was ja für dich in dem Moment, wenn du sagst 3 Schichtsystem, 40 Stunden Arbeit. Genau, also das entscheidende Argument gewesen sein wird, was darüber hinaus hat dir noch gut gefallen oder was, wo du sagst, dass es wirklich noch so das, was on top kommt, was auch noch dir gut gefallen hat.
Also wie gesagt, das Layout und dann auch von der Fachlichkeit muss man das jetzt auch mal wirklich so sagen, also dass viele Anbieter das längst nicht so umfangreich machen und auch nicht so wissenschaftlich fundiert, wie OTL das halt macht. Man kann ja auch reingucken und ich glaube, dass einige das auch wirklich unterschätzen zum Teil die Ausbildung und da war ich auch sehr positiv überrascht, dass das doch so umfangreich ist.
Wann genau hast du die B Lizenz gemacht?
Das heißt glaube ich schon zwei Jahre her ungefähr.
Zwei Jahre her. Das heißt, du hast schon drei Jahre ungefähr trainiert. Ja, ich frage deshalb, weil mich interessiert immer, wie viel von dem Stoff aus der B Lizenz für dich trotzdem noch neu war und lehrreich war, wenn du schon drei Jahre lang Erfahrung hattest, wie war das für dich?
Also da war durchaus noch einige Dinge dabei, die ich halt auch lernen konnte, auch so hinsichtlich Trainingsgestaltung und Planung für einen selbst, auch womit man beispielsweise auch so Plateaus überwinden kann. Das war für mich ganz gut und das war zwar ein bisschen Dröge Anatomie, vielleicht kennt das ja einer von euch da draußen auch mit Ansätzen und Pipapo. Das war zwar Dröge, aber es hat mir ein besseres Verständnis letztendlich auch eingeräumt, auch für meine eigene Trainingsgestaltung, dass man dann halt auch mehr damit anfangen konnte und auch mit den Übungen, weil zum Beispiel Schulter ist ja nicht gleich Schulter, gibt ja verschiedene Anteile und je nachdem auch gewisse Übungen. Wenn ich nur einen Bereich speziell haben möchte, den ich nochmal hervorheben möchte, kann man sich da auch spezialisierter dann halt fokussieren. Also das hat mir wirklich auch was gebracht.
Ja, verstehe ich. Ich weiß nicht, ob jeder außerhalb von Norddeutschland weiß, was Dröge bedeutet, aber lang trocken, das ist der Hintergrund von Dröge. Falls es jemand nicht kannte, welches Modul war denn so das Beste für dich? Was hat dir am besten gefallen?
Ich glaube wirklich so Trainingsgestaltung letztendlich kann.
Ich verstehen, sagen dann einige tatsächlich auch An der Stelle ist natürlich auch das, was man wahrscheinlich, egal ob man es für sich selbst anwendet oder für andere, wenn man selber Coach ist, wahrscheinlich einen erstmal am meisten weiterhilft. Auf jeden Fall Sehr, sehr gut. Sehr, sehr gut. Hast du die Lernhilfen genutzt?
Ja, also wie gesagt, ich habe schon die B und Lizenz gemacht und bei der B Lizenz habe ich definitiv die Anatomiekarten genutzt gehabt und das kann ich auch wirklich jedem nur empfehlen. Das war mir super vereinfacht, das Ganze auch zu lernen und dann Durchblick zu behalten, auch mit dem ganzen Latein. Und bei der A Lizenz habe ich tatsächlich auch diese spezialisierten Lernkarten genutzt, also für die FIT A Lizenz. Ich glaube für die B gibt es das mittlerweile.
Ja, für die B haben wir es jetzt mittlerweile.
Genau. Und das kann ich euch auch nur ans Herz legen. Also bei der A habe ich davon sehr profitiert, dann hatte ich auch das unterwegs immer dabei. Also das war eigentlich ganz cool. Oder man konnte mal abgefragt werden.
Ich habe letztens darüber nachgedacht, dass es witzig ist, dass wir erst nach relativ langen Jahren darauf gekommen sind, weil ja jeder irgendwie so ein eigener Lerntyp ist. Jeder lernt so auf seine eigene Art und Weise und irgendwann haben wir dann gedacht, Mensch, eigentlich kann man doch voll gut mit Karteikarten lernen. Da haben wir mit Anatomie angefangen, für Ernährung haben wir das auch, für IA haben wir es auch, für Yoga kommt es jetzt tatsächlich auch, weil wir auch da diese verschiedenen Yoga Flows, die man ja irgendwie lernen kann, dann so ein bisschen solche Kartenstaffeln. Ja, ist eine super Erfahrung auf jeden Fall.
Auch krass, wie die rumgekommen sind. Also ich hatte sie überall dabei zur Prüfung, in der Straßenbahn, in der Sauna, sie waren überall beim Sport.
Sehr gut.
Habe ich sie auch mitgenommen, habe ich in den Satzpausen dann zwischendurch auch mal gelernt. Musste die Zeit ja effektiv nutzen.
Ist so. Hast du die Prüfung online gemacht oder in Präsenz?
Also ich habe beide in Präsenz gemacht. B war ja noch schriftlich als auch praktisch in Präsenz damals und bei der A war die schriftliche online und die praktische dann halt auch.
Wo hast du die gemacht? Welcher Prüfungsstandort?
Berlin bei Eric Heckel.
In Berlin bei Eric. Okay. Schon sehr, sehr, sehr, sehr lange bei uns.
Aber das ist für mich auch ein absolutes Vorbild, muss ich sagen.
Cool. Schön. Wie warst du für dich von der Prüfung?
Erzähl mal ein bisschen relativ entspannt. Ich muss sagen, was das angeht, auch ein kleiner Schisser. Also ich habe ordentlich Prüfungsangst, aber die wurde einem relativ fix auch genommen. Also vor allem vor der praktischen hatte ich eher Schiss, wie das so sein wird. Aber es war eine super entspannte Atmosphäre. Also wie gesagt, ich war ja in Berlin bei Eric und es war dann halt auch so, dass er das so in Gruppen abgenommen hat, dass wir uns das gegen quasi erläutert haben und er quasi von außen zugeguckt hat. Und das hat einfach den Druck rausgenommen, weil man nicht das Gefühl hat, alle gucken auf einen und spricht nur eine, sondern es war halt jeder so für sich und es hat sehr aufgelockert. Also das kam mir auch sehr zugute.
Das ist ganz spannend, weil Prüfungsangst ist wirklich, ich mache ja nahezu, ich habe es heute noch nicht gemacht, heute ist Freitag, ich mache ja nahezu jeden Freitag diese Fragerunden. Und Prüfungsangst ist wirklich das, was jede Woche eigentlich vorkommt. Also Prüfung auf jeden Fall und eigentlich auch jede Woche Prüfungsangst. Was mache ich, was mache ich, wenn ich durchfall, ich schaffe das nicht. Wann bin ich gut vorbereitet? Was würdest du so sagen, was waren so die wesentlichen Punkte für dich in der Prüfungsvorbereitung?
Also wie ich gelernt habe oder wie meinst du? Also ich muss sagen, das Lernen hat bei mir schon im Vorfeld angefangen, weil ich mir alle Module per Hand noch mal rausgeschrieben habe und das war mein Lernen. Also wer schreibt, der bleibt, sagt man immer so doof. Das hat auch Ewigkeiten gedauert, aber es hat mir am meisten wirklich geholfen, weil man alles schon einmal halbwegs im Gedächtnis hatte und dann quasi nur noch mal wiederholen musste. Also das war quasi meine hauptsächliche Vorbereitung, so Anatomie, so spezielle Begrifflichkeiten. Klar, das musste man noch mal explizit lernen, aber ich würde sagen, das hat vorher schon angefangen.
Also währenddessen, also quasi immer, wenn du ein Modul bearbeitet hast, hast du dann schon quasi angefangen, dich vorzubereiten.
Und ich habe mir für die Prüfung nachher noch mal so eine Art Übersichten erstellt, so eine Poster, die habe ich in meiner ganzen Wohnung mitteilt.
Sehr gut.
Also auch so mit Fragen. Man wird ja nach jedem kleineren Modul hat man so einen Test für sich. Genau, und da habe ich auch Fragen rausgeschrieben und die habe ich mir dann auch überall in der Wohnung hingehangen. Also für die Zeit sah das echt ein bisschen schlimmer aus.
Wie lange hast du gebraucht für die Ausbildung?
Jeweils ungefähr ein halbes Jahr. Dadurch, dass ich ja noch im Schichtsystem drin war und man ja auch ein bisschen Erholung zwischendurch braucht, hat sich das zum Teil ein bisschen gezogen.
Gut, halbes Jahr ist ja auch das, was wir immer sagen, was so die Standardzugangszeit ist, die man auch hat. Von unserer Seite aus sagst du aber mit Vollzeitjob im Schichtsystem hat das für dich gepasst?
Ja, also für mich hat es absolut gepasst.
Super, super. Sehr, sehr gut. Ja, wichtige Frage auch neben dem, was man an, ich sag mal, fachlichem Wissen dazu gewinnt, hast du dich auch persönlich in der Zeit weiterentwickelt durch die Ausbildung?
Ja, definitiv. Es hat mir auch andere Möglichkeiten nochmal eröffnet und mir auch geholfen, dass ich mein eigenes Training nochmal verbessern konnte, ausbauen konnte. Und ich glaube, wenn man einmal so in diesem Sport drin ist, dann ist das auch so eine Form von Persönlichkeitsentwicklung und die habe ich auch irgendwo mit durchgemacht. Also da hat OTL mich auf dem Weg, sag ich mal, auch unterstützt, weil am Anfang war ich auch sehr, sehr unsicher im Gym und habe mich vieles auch nicht getraut und auch Kabeltürme waren für mich ein Graus und irgendwie das hat mir Sicherheit in diese ganze Materie auch reingebracht. Also es hat auf jeden Fall seinen Beitrag dazu geleistet.
Sehr gut. Und das heißt auch, nachdem du ja schon drei Jahre lang trainiert hast, sagst du das, was du dort gelernt hast, hat dir auf jeden Fall in deinem Training noch weitergeholfen, dich aufs nächste Level gebracht?
Doch, auf jeden Fall.
Sehr gut.
Und auch diesen Weg überhaupt eröffnet, weil eigentlich habe ich die B Lizenz nur für mich gemacht, weil ich mein eigenes Training optimieren wollte. Und das hat für mich das erste Mal den Gedanken eröffnet, dass ich ich das auch beruflich machen möchte oder anderen auf ihrem Weg dann helfen möchte. Also das kam auch erst durch OTL.
Cool. Erzähl mal ein bisschen davon. Hast du damit schon angefangen? Hilfst du schon Freunden, Familie, Verwandten, Bekannten irgendwie weiter oder ist das erst mal nur so ein Plan, Ziel von dir? Wie sind da so deine Gedanken?
Also im Moment mache ich noch hauptberuflich im Krankenhaus als Krankenschwester und trainiere oder coache halt nur privat. Aber es ist definitiv mein Ziel, mir da auch beruflich was aufzubauen, so in Richtung Selbstständigkeit. Genau, dann halt persönlich, Aber bist also.
Schon aktiv und coachst selber schon?
Ja, im privaten Rahmen so mit Freunden.
Ja, cool. Wie viele Leute coachst du da so oder betreust du da so um die fünf? Mega. Ich habe das früher auch mal gemacht, also als ich noch nicht bei OTL war, sondern noch bei Volkswagen. Ich habe lange Zeit bei Volkswagen gearbeitet, habe mich aber auch schon lange mit dem Thema beschäftigt. Und wenn dann Freunde kamen und gefragt Kannst du mir irgendwie helfen? Ich habe das absolut gefeiert und so fängt das für ganz, ganz viele unserer Kunden auch an. Die denken gar nicht daran und sind aber so leidenschaftlich dabei und irgendwann ergibt sich das. Dann fragt einen Hey, kannst du mir nicht irgendwie helfen? Ja, klar, mache ich gerne. Und dann aber die Erfolge von anderen Menschen zu sehen, ist so ein cooles Gefühl.
Ja, auf jeden Fall. Mir macht es auch unglaublich Spaß, andere zu motivieren und da anzustecken. Und ich habe jetzt auch vor kurzem einen Instagram Kanal dafür auch eröffnet, weil ich gedacht habe, auch ein bisschen flächendeckender, dass ich mich irgendwie mit Leuten connecten möchte, austauschen möchte und sie auf ihrem Weg unterstützen möchte, sich gegenseitig auch zu pushen.
Du darfst jetzt auf jeden Fall noch deinen Instagram Account sagen für alle, damit sie dir folgen können.
Fitness Diary to go. Also schaut gerne mal rein.
Sehr gut. Sehr, sehr gut. Das freut mich. Wenn du mit deinem Vor der Ausbildungs Ich sprechen würdest, du hast ja auch gesagt, der Grund, warum du ins Gym gegangen bist, war noch so ein bisschen Unsicherheiten und nicht ganz wohlgefühlt. Wenn du mit deinem Vorausbildungs Ich sprechen würde, was würdest du dem sagen?
Ich würde dir auf jeden Fall Gehe deinen Weg und lass dich nicht beirren. Schau nicht so viel nach links und rechts, dann mach einfach, worauf du Lust hast. Ich glaube, das ist bei allen Dingen im Leben so.
Sehr gut. Ich wollte gerade sagen, das gilt wahrscheinlich für die meisten, weil das haben auch die anderen, mit denen ich gesprochen habe, haben das ähnlich formuliert. Also die gleiche Message ein bisschen mit anderen Worten. Sehr, sehr cool. Hast du schon erzählt. Also du hast jetzt die B Lizenz, die A Lizenz gemacht. Wie geht es noch für dich weiter? Was steht danach noch an?
Also aktuell bin ich auch dabei, meine Personal Trainer Lizenz bei OTL zu machen und auf meinem Instagram Kanal nehme ich euch auch dabei mit und gebe euch ein paar Einbl. Wenn ihr daran auch interessiert seid, dann schaltet mal rein.
Sehr gut auf jeden Fall. Wie sieht es aus mit dem Thema Ernährung? Wie bist du da aufgestellt?
Ich muss sagen, dass ich mir da jetzt nicht so einen großen Druck mache. Also ich versuche ausgeglichen zu essen und auf meinen Proteinbedarf jetzt zu achten. Es ist jetzt aber nicht so, dass ich das extrem tracke. Also jetzt alles drumherum, da bin ich ein bisschen von außerhalb, weil ich damals als Jugendliche auch eine Essstörung hatte und deshalb so auch leicht die Tendenz habe, dass ich weiß, wenn ich das jetzt tracken würde, dass das bei mir in eine negative Richtung geht. Ich versuche mich gesund und bewusst zu ernähren und dann halt mit dem Kraftsport das zu kompensieren. Und so fahre ich, glaube ich, für mich persönlich einen ganz guten Weg.
Mega. Okay. Das heißt immer schon eine gewisse Beziehung zum Thema Essen gehabt. Hast du dich innerhalb der letzten Jahre, wo du in dem Sport, ich sag mal, mehr Wissen erlangt hast, auch beim Thema Ernährung noch weitergebildet? Also hast du dir da auch noch Wissen angeeignet oder ist das einfach so, du machst es intuitiv, du achtest darauf, dass es ausgewogen ist oder wie bist du da rangegangen?
Also ich mache es jetzt mehrheitlich intuitiv, also ich track jetzt keine Kilokalorien oder dergleichen, aber so ein gewisses Bewusstsein hat man ja auch dadurch, dass ich aus dem Gesundheitssektor komme.
Was würdest du anderen sagen, die mit dem Gedanken spielen, entweder überhaupt mit dem Sport anzufangen oder aber auch mit dem Gedanken spielen, eine Ausbildung zu machen? Was würdest du denen sagen, wenn sie sich fragen nach deiner Meinung, mach das.
Macht es einfach. Denkt nicht so viel drüber nach und lasst euch nicht von diesen kleinen Unsicherheiten dominieren oder euch davon eure Träume zerstören, weil ich glaube, es wird nie den perfekten Zeitpunkt geben für solche Dinge und es wird auch immer Leute geben, die vielleicht etwas dagegen haben oder denen das nicht gefallen wird, welchen Weg ihr einschlagt. Aber das ist doch egal, ihr lebt für euch, ihr lebt nur einmal. Also macht euer Ding.
Genau. Ein Thema, was noch häufig angesprochen wird bzw. Was ich am Anfang, ich bin jetzt ungefähr seit 7 Jahren bei OTL. Sehr häufig gehört habe, wenn ich mit Kunden oder Interessenten gesprochen habe, naja, das kann ja nicht funktionieren, das ist ja nur online. Wie war da deine Erfahrung dadurch, dass, ja, du hast gesagt, die Prüfung hast du dann nachher in Berlin gemacht, aber bis dahin findet ja logischerweise alles bei uns online statt. Wie war das für dich so in der Wahrnehmung?
Ich würde sagen, es ist das, was man daraus macht. Das ist ja nichts anderes wie in der Schule halt auch. Man hat es ja in der Hand, wie man sich vorbereitet, auch für die die Prüfung und ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass ich da irgendwie Abschläge gemacht habe, weil es online war oder so. Es gibt ja auch verschiedene Lerntypen und je nachdem hat man ja auch andere Bedürfnisse. Aber OTL deckt ja eine dicke Bandbreite ja auch einfach ab an den Lerntypen. Man hat ja auch diverse Hilfsmittel und Möglichkeiten und Videos, also eigentlich besser ausgestattet kann man da nicht sein.
Ja, spannend. Genau, das hat nämlich gestern der Eike, mit dem ich gesprochen habe, auch gesagt, das ist immer das, was man daraus macht. Und ich habe gesagt, es ist genau so. Ich verstehe nicht, warum man ja, das kann nicht funktionieren, das ist ja nur online, das hängt doch nicht an dem Medium. Natürlich gewisse Sachen, weiß ich nicht. Wenn man einen Führerschein machen will, ist klar, dann sollte man mal im Auto gesessen haben. Aber auch da, das Wissen dahin ist doch völlig egal, wie es vermittelt wird. Wichtig ist, was man daraus macht. Und ich habe dann auch immer ja auch beim Führerschein, klar muss man Praxisstunden machen und klar muss man das Ding mal gefahren sein, weil so ein großes Ding, aber man ist ja auch nicht danach fertig, sondern es geht ja auch darum, man muss immer weitermachen, man muss sich immer weiterbilden, man muss immer weiter auf sein eigenes Training achten. Und deswegen verstehe ich das immer nicht, wenn es kann nicht funktionieren, ist nur.
Online, aber man hat erstens auch Videos. Und wenn es jetzt, glaube ich, vielleicht um den praktischen Bereich geht, wo vielleicht einige da irgendwie Probleme sehen, muss ich dazu aber auch sagen, wenn man diese Ausbildung macht für einen Fitnesstrainer, hat man ja, sollte man im Vorfeld eigentlich schon ein paar praktische Erfahrungen in dem Bereich haben. Und ich hatte das auch zum Beispiel Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln, das war ja auch an sich eine Übung für die Prüfung und das habe ich vorher auch noch nie in meinem Leben gemacht. Also was habe ich gemacht? Ich bin wie sonst auch ins Fitnessstudio gegangen, ich habe das selbst gemacht und ich habe dort einen Trainer gefragt, ob er mal drüber gucken kann und meine Ausführungen sich angucken kann. So ist das mit vielen Dingen im Leben, auch wenn man nachher später ausgelernt hat oder so, dass es in jedem Beruf, man weiß noch nicht alles, man lernt immer dazu, das ist ja auch ein Prozess und das ist auch nichts.
Schlimmes oder so voll fällt mir gerade ein. Hast du von der Ausbildung irgendetwas, was dir auch im Berufsalltag irgendwie weiterhilft, was du da irgendwo anwenden kannst, Sei es Wissen über Anatomie oder ich weiß nicht, gibt es da irgendwelche Überschneidungen?
Jetzt mein Beruf als Krankenschwester, also anatomisch muss ich sagen, war das bei OTL wesentlich umfangreicher. Soll ich das mal sagen?
Sollst du sagen, ja bitte.
Muskeln in der Ausbildung, ich weiß nicht, ob das ihm echt? Ja, das war nicht so viel. Also fürs im Injizieren, also in die intramuskuläre Injektion, die muss man lernen, aber ansonsten war da Anatomie nichts groß. Echt? Ja, habe ich auch fast bei null angefangen, aber ist ja nicht so schlimm.
Krass, das hätte ich nicht gedacht. Also es ist eine ganz normale Ausbildung wahrscheinlich geht drei Jahre, denke ich mal.
Und jetzt haben sie ja die ganze Ausbildung noch mal verändert. Ich glaube, der Anatomieanteil ist jetzt noch mal viel geringer.
Also es gibt jetzt keinen Anatomieanteil.
Wir beraten und anleiten jetzt ganz, ganz viel.
OK, krass. Na gut. OK. Kennst du den Podcast? Hörst du den Podcast? Gemischtes Hack?
Das ist jetzt ein Fauxpas. Also ja, ich kenne ihn, aber ich habe es noch nie gehört.
OK, macht nichts. Auf jeden Fall stellen die beiden sich da immer fünf schnelle Fragen und wir haben fünf schnelle Fragen vorbereitet. Wie schnell die sind, werden wir sehen. Was ist dein Lieblings Pre und Post.
Workout Meal, Pre Protein Shake und eine Banane und Post Rührei.
Sehr gut. Sehr, sehr klassisch. Banane finde ich sehr gut. Geht mir genauso. Was ist deine Lieblingsübung und welche magst du am wenigsten?
Ich glaube so eine klassische Hassübung habe ich nicht, aber ich habe so eine Hassliebe zu Hip Trust kann ich verstehen.
Machst du die frei mit der Langhantel oder frei? Oh man, nichts für mich.
Aber ich habe da auch echt lange drauf hingearbeitet, dass ich jetzt so viel schaffe, wie ich schaffe.
Ja, das glaube ich. Das glaube ich. Aber ich finde so, gerade wenn man dann irgendwann ein bisschen mehr Gewicht dabei hat, das ist einfach vom Setup her super Pain. Und wenn man so elendig lange Unterschenkel hat wie ich, ist es noch viel mehr Pain.
Probleme habe ich nicht.
Ja, das stimmt. Ich bin ganz froh, dass ich es mittlerweile an der Maschine zumindest machen kann. Ganz allgemeine Was bedeutet Sport und Fitness für dich?
Freiheit, sowohl im psychischen als auch physischen Sinne.
Schön. Das ist schön, finde ich gut. Gibt es eine Person aus der Fitnessbranche.
Die dich aktuell sehr inspiriert im Social Media Bereich? Leonie Kommerz und Mario Müller und privat Eric Heckel von den Alltagsathleten. Der hat mein Berufsbild sehr geprägt, muss ich sagen, und mich auch sehr inspiriert für mein eigenes Sein.
Cool. Mario kenne ich auch. Erik natürlich auch. Die erste Dame Leonie, die kenne ich tatsächlich nicht.
Was macht die ist eine Bodybuilderin, aber die macht auch viel hilfreichen Instagram Content und erklärt auch viel. Es ist nicht so diese Standard Videos, wie macht man jetzt Hip Trust, sondern sie beantwortet auch so komplexere Dinge. Weiß ich nicht. Bulgarian Split Squads mit Erhöhung, ohne dann halt aus wissenschaftlicher Sicht. Also doch, die ist auch wirklich eine Inspiration auf dem Gebiet für mich.
Ist das ein Thema für dich, wo du sagst, da hättest du mal Interesse dran im weiteren Verlauf deiner Trainingszeit? Bodybuilding?
Also ich kann es für mich nicht ausschließen. Ich wurde auch schon mal gefragt, zum aktuellen Zeitpunkt sehe ich das jetzt noch nicht, aber man soll niemals nie sagen.
Das stimmt, das stimmt. Gut. Und vielleicht gerade wenn du dann ein bisschen mehr beruflich auch in die Richtung Sport gehst, dann hast du vielleicht auch einfach da ein bisschen mehr Freiheiten. Hast du so eine Zeit, so eine Timeline für dich, wann du da weiter vorankommen willst im beruflichen Sektor mit Training.
Coaching etc. Also ich möchte auf jeden Fall nicht Jahr damit durchstarten, auch im beruflichen Sinne.
Cool, sehr, sehr gut. Drücken wir dir auf jeden Fall die Daumen. Danke. Letzte Frage von den fünf Schnellen. Gibt es einen Song, den du gerade beim Training besonders feierst?
Ich glaube Next by Me von Nelix. Bin ich ein bisschen spät dran, aber sagt mir nichts. Ach so, doch beim Training, ich bin mittlerweile im Stadium angekommen. Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber ich höre nur noch Arznei und Techno.
Ich auch, aber tatsächlich mit irgendwelchen Anime Sachen im Hintergrund. Ja, ja. Was So was gibt's? Sowas gibt es ja. Das ist ganz merkwürdig. Ich bin da durch Freunde draufgekommen.
Schreien die denn dazwischen?
Ja, du hast quasi so Tonsequenzen aus Animes quasi im Hintergrund und da die Japaner sehr emotional schreien, kann es dadurch auch sehr emotional werden. Ja, ist cool. Bei schweren Einheiten ist das sehr cool.
Alles andere funktioniert nicht mehr, Womit Mama damals angefangen hat. Der Kuschelrock haut nicht mehr hin.
Wobei ich hör teilweise auch Podcast im Training. Echt? Weil ich manchmal einfach so, ich mag dieses zu sehr, zu aufregend, zu hype, zu viel mag ich manchmal nicht. Manchmal einfach entspannten Podcast dabei hören und sich trotzdem konzentrieren. Das finde ich auch sehr cool.
Aber nicht beim Leg Day mal so, mal so hart gesonnen.
Also das geht auch manchmal komplett ohne. Also ich bin auch, es gibt ja so Menschen, die Kopfhörer vergessen, ist furchtbar. Ich finde es gar nicht so schlimm einfach. Nö, dann konzentriere ich mich halt mal nur auf mich. Okay, ich guck mal, ob ich alles geklärt habe und ob wir alles besprochen haben, was wir besprechen wollten. Gibt es von deiner Seite aus noch irgendetwas, wo du sagen würdest, das würdest du noch Fragen stellen, an mich stellen, an uns stellen oder irgendein Thema, was du anbringen möchtest? Nö, nö. Gut, dann würde ich sagen, Jenny, vielen, vielen Dank für deine Zeit.
Sehr gerne.
Das hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Schön, dass du hier warst. Wir wünschen dir auf jeden Fall für deinen weiteren Verlauf alles, alles Gute.
Folgt Jenny auf Instagram, fitnessdiarygo.
So nämlich. Und mach viele Menschen glücklich. Bring viele Menschen zu einem besseren, gesünderen Leben, weil das ist das, was wir bei OTL tatsächlich tagtäglich machen. Und für die verbleibende Zeit. Alles, alles Liebe, alles Gute und vielen Dank.
Ich habe auch zu danken für den Support und es hat mich auch gefreut, dich kennenzulernen.
Freut mich.
Und ja, einen lieben Gruß an euch alle da draußen.
Macht's gut. Ciao, ciao.
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