OTL Fitness-Podcast 009 | Der Aufbau des Knie- und Hüftgelenkes

German-language podcast episode (OTL Online Trainer Lizenz) explaining the anatomy and biomechanics of the knee (Kniegelenk) and hip (Hüftgelenk) for fitness practitioners. Covers joint components (bones, menisci, ligaments, capsule, bursae), joint mechanics (flexion/extension, rotation, meniscal movements), and hip joint structure (acetabulum, femoral head, ligaments, movement ranges). Intended as an educational resource for trainers and fitness enthusiasts.
In der vorherigen Folge haben wir gelernt, wie das Schulter und Ellbogengelenk aufgebaut sind. Heute widmen wir uns dem Knie und Hüftgelenk. Wie es aufgebaut ist, erfährst du gleich nach dem Intro. Und zwar habe ich heute wieder eine Sequenz aus dem Audiobook für dich. Also viel Spaß. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast. Im Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportfilme vermeidest.
6 Kniegelenk. Das Kniegelenk ist die gelenkige Verbindung zwischen Oberschenkelknochen, Femur, Schienbein, Tibia und Kniescheibe Patella. Hierzu im Skript eine erklärende Abbildung. Aufbau des Gelenks. Das Kniegelenk setzt sich aus Oberschenkelknochen und Schienbein zusammen und wird als Femorotibialgelenk bezeichnet. Die Verbindung zwischen Oberschenkelknochen und Kniescheibe heißt Femoropathellargelenk. Die überkorpelten Gelenkflächen vom Oberschenkelknochen und Schienbein werden Kondylen genannt. Der Oberschenkelknochen weist zusätzlich noch eine Gelenkfläche Facies patellaris für die mit Knorpel bedeckte Fazies articularis der Kniescheibe auf. Zwischen den Kondylen von Ober und Unterschenkelknochen liegen die mit der Gelenkkapsel verwachsenen faserknorpeligen Menisken, der Meniscus medialis und der Meniscus lateralis. Der laterale Meniskus ist halbrund. Der mediale Meniskus erscheint sichelförmig und ist mit dem medialen Seitenband verwachsen, woraus eine geringere Beweglichkeit bei Beugung und Streckung des Kniegelenks sowie eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit resultieren. Die Meniski vergrößern die Kontaktfläche zwischen Tibia und Femur und gleichen die Inkongruenzen zwischen den Kondylen aus. Bänder. Das Kniegelenk wird durch komplexe Bandstrukturen, Ligamente gesichert. Seitenbänder. Die Seitenbänder, auch Kollateralbänder genannt, stabilisieren das Kniegelenk. Ihre Anspannung während der Extension verhindert Innen und Außenrotation, sodass diese nur im gebeugten Knie bei gelockerten Bändern möglich werden. Kreuzbänder. Das vordere Kreuzband verläuft in der Gelenkhöhle von hinten lateral nach unten medial, das hintere von oben medial nach unten lateral. Bei Innenrotation umwickeln sich die Kreuzbänder, bei Außenrotation weichen sie auseinander. Bei der Beugung verhindern die Kreuzbänder ein Abrutschen der Femokondylen nach dorsal. Weitere Bä Das Gelenk wird weiterhin durch die als Ligamentum patellae bezeichnete Fortsetzung der Sehne des Musculus quadriceps femoris, den lateral liegenden Tractus iliobialis sowie durch die dorsal liegenden Ligamentum popliteum oblicuum und Ligamentum popliteum aquatum stabilisiert. Gelenkkapsel und Schleimbeutel. Die weite Gelenkkapsel umfasst alle Gelenkflächen des Kniegelenks einschließlich der Patella. In dem von der Kapsel umfassten Raum befindet sich ein Fettkörper, Corpus adiposum infrapatellare, welcher die Kapsel unterpolstert. Er wird auch als Hoffascher Fettkörper bezeichnet. Im Bereich des Kniegelenks liegen darüber hinaus zahlreiche Schleimbeutel, die sich bei Entzündung vergrößern und das Aussehen der Beinoberfläche verändern können. Biomechanik. Femorotibialgelenk. Das Femorotibialgelenk, Radgelenk und Scharniergelenk bezeichnet man als Rad bzw. Drehwinkelgelenke. Um die Vertikalachse und die Horizontalachse sind vier Bewegungen mö Extension, Flexion, Außenrotation, Innenrotation, Extension Flexion. In der Anfangsphase der Beugung bis ca. 25 Grad gleiten die Femurkondylen nach dorsal. Bei stärkerer Beugung werden die Gleitbewegungen weitgehend aufgehoben, die Kondylen drehen sich auf der Stelle. Bei maximaler Beugung liegt die Kontaktfläche zwischen Ober und Unterschenkelknochen am hinteren Rand des Unterschenkelknochens. Die Meniski bewegen sich bei der Flexion nach dorsal, wobei der laterale Meniskus aufgrund seiner größeren Beweglichkeit eine weitere Strecke zurücklegt. Die aktive Beugung kann durch die aktive Insuffizienz der Beugemuskulatur nicht überschreiten. Durch Dehnung der Beugemuskulatur bei zusätzlicher Flexion im Hüftgelenk kann eine Flexion von erreicht werden. Die passive Beugung wird durch das Aufeinanderpressen von dorsaler Oberschenkel und Unterschenkelmuskulatur auf begrenzt. Die Streckung kann bis 0 Grad erfolgen. Passiv kann eine Überstreckung von 5 bis 10 Grad erreicht werden. Während der Extension bewegen sich die Meniski zurück nach ventral. In Neutral Nullstellung werden sie zur Seite gedrückt. Außenrotation, Innenrotation. Die Extensionsstellung verhindert Rotationen. Durch Seitenbänder im gebeugten Gelenk kann der Unterschenkel stärker nach außen rotiert werden, da die Innenrotation durch die sich aufwickelnden Kreuzbänder gehemmt wird bis 10 Grad. Während einer Außenrotation bewegt sich der laterale Meniskus nach vorn, der mediale Meniskus bewegt sich zurück. Bei der Innenrotation sind diese Bewegungen umgekehrt. Im gestreckten Kniegelenk liegt die Kniescheibe auf der Bursa supra patellaris, einem Schleimbeutel. Sie berührt nur mit ihrem Unterrand die Gelenkfläche des Oberschenkelknochens. Während der flexion gleitet sie 5 bis 7 cm auf dem Femur nach kaudal, wobei die resultierende Kraft immer größer wird und mehr als das Sechsfache des Körpergewichts erreichen kann. Aus diesem Grund gehören Verletzungen und Degenerationserscheinungen des retropatellaren Knorpels zu den häufigsten Knorpelschäden. 7. Hüftgelenk. Das gelenkige Hüftgelenk verbindet Becken und Oberschenkelknochen. Es ermöglicht die Bewegung des Beines und damit das Gehen bei gleichzeitiger Stabilisierung des Körpers. Im Skript hierzu eine erklärende Anatomie. Das Hüftgelenk besteht aus der Hüftpfanne, lateinisch Actaebulum, und Hüftkopf, lateinisch Caput femoris. Die Pfanne wird von Anteilen des Os ili, des Os pubis und des Os ischii gebildet, die über eine Y-förmige Fuge im Bereich des Acetabulum in Verbindung stehen. Der obere Rand der Pfanne ist durch einen knorpeligen Rand, den Limbus acetabuli, verstärkt. Der Hüftkopf ist eine in etwa kugelförmige Extremität des Femur, der in die Pfanne drückt und damit eine Verbindung zwischen beIN und Rumpf ermöglicht. Das Hüftgelenk ist somit ein Nussgelenk, das eine Unterform des Kugelgelenks Articulatio spheroidea darstellt. Zwischen Pfanne und Hüftkopf befindet sich das arteriell durchblutete Ligamentum capitis femoris, das im Bereich der Incisura acetabuli aus dem Becken heraustritt und in ein kleines Vorrahmen im Bereich des Scheitels des Hüftkopfes eindringt. Das Hüftgelenk ist von einer straffen Kapsel umgeben, die zusätzlich durch drei massive Bänder stabilisiert. Ligamentum iliofemorale. Ligamentum ischiofemorale. Ligamentum pubefemorale. Das Hüftgelenk hat drei Grade der Bewegung, die jedoch aufgrund seiner knöchernen, knorpeligen und ligamentären Führung eingeschränkt sind. Das Hüftgelenk wird als Nussgelenk, Enarthrose oder Napfgelenk bezeichnet. Das Bewegungsausmaß des Hüftgelenks. Flexion und Extension. Außenrotation und Innenrotation. Abduktion und Adduktion.
Nun weißt du, wie das Knie und Hüftgelenk jeweils aufgebaut sind. Wenn dir diese Podcast Folge gefallen hat, dann lass uns gerne eine Kundenrezension bei iTunes da. Damit können wir nämlich noch mehr Menschen erreichen. Ich würde sagen, das war der Online Training Lizenz Podcast. Der Podcast für alle Fitnessfans.
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