So misst du deinen BLUTDRUCK richtig | 170 OTL Fitness-Podcast

This German podcast episode (Online Trainer Lizenz Podcast) explains heart physiology with emphasis on the ‘Sportherz’ — differences in stroke volume, resting and maximal cardiac output between trained and untrained individuals — and gives a practical, stepwise guide to measuring arterial blood pressure. Key points: trained endurance athletes can have much larger stroke volumes (up to ~180–200 ml) and lower resting heart rates (≈35–50 bpm), allowing similar cardiac output at lower heart rate; cardiac output (Herzzeitvolumen) is the product of heart rate and stroke volume and rises substantially with exercise (rest ~5–6 l/min; untrained peak up to ~18 l/min; trained up to ~39 l/min). The episode defines systolic and diastolic pressure, their physiological determinants (stroke volume/heart rate, peripheral resistance), normative example 120/80 mmHg, and practical measurement recommendations (5 min rest, heart level, correct cuff size, average of two measurements, prefer arm with higher pressure, note medication timing).
Questions this video answers
60–90 ml per beat
up to 180–200 ml per beat
about 35–50 beats per minute
about 5–6 liters per minute
up to ~18 liters per minute
In der heutigen Podcast Folge sprechen wir einmal über das Herz und auch das Sportherz und wie man den Blutdruck wirklich richtig misst. Und ich habe auch noch eine kleine Schreib mir gerne an die unten stehende E Mail Adresse, die findest du in der Beschreibung. Einmal deine Rezension. Wie findest du den Podcast, aber auch, was du dir in den nächsten Wochen von uns findest, von OTL hier im Podcast wünscht. Also wir hören uns gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast im Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest.
Die Werte bezüglich des Schlagvolumens sind in der medizinischen Literatur nicht ganz einheitlich dargestellt. Während die Normalwerte für das Herzschlagvolumen bei untrainierten Normalpersonen zwischen 60 und 90 Milliliter liegen, können hoch ausdauertrainierte Sportler mit jedem Herzschlag bis zu 200 Milliliter Blut in die Aorta auswerfen. Die Fähigkeit, bei jedem Schlag ein so hohes Schlagvolumen auszuwerfen, bringt für die Arbeitsweise des vergrößerten Sportherzens folgende erste Unter intensiven sportlichen Belastungsbedingungen kann der ausdauertrainierte Sportler sein Herzminutenvolumen trotz gleicher maximaler Herzfrequenz von 200 in der Minute. Gegenüber Werten eines gleichaltrigen, gleich großen untrainierten Menschen verdoppeln. Die Schlagvolumenzunahme ermöglicht es dem Sportherzen, in Ruhe das gleiche Herzminutenvolumen mit entsprechend niedriger Herzfrequenz zu fördern. Das Sportherz eines hochausdauertrainierten Sportlers mit einem Schlagvolumen von 180 ML kann ein Herz Minutenvolumen von 7,2 Liter pro Minute mit nur 40 Schlägen in der Minute pumpen. Ein untrainiertes Herz mit einem Schlagvolumen von 90 ML benötigt für das gleiche Herzminutenvolumen eine Herzfrequenz von 80 Schlägen pro Minute. Dass sich das ausdauertrainierte Sportherz leisten kann, ein bestimmtes Herzminutenvolumen mit entsprechend niedriger Herzfrequenz zu fördern, bedeutet nicht, dass sich das Herzminutenvolumen eines ausdauertrainierten Sportlers im Ruhezustand von dem eines untrainierten Menschen unterscheidet. Denn trainierte Organe und eine trainierte Muskulatur brauchen natürlich unter Ruhebedingungen nicht mehr Sauerstoff und Nährstoffe als untrainierte. Bei entsprechend erhöhtem Schlagvolumen kann die hohe Herzfrequenz hochausdauertrainierter Sportler durchaus bei 35 bis 50 Schlägen pro Minute. Liegen. Früher galt, dass bei einer verminderten Schlagfrequenz in Ruhe und während der Leistung das Schlagvolumen entsprechend erhöht sein müsste. Heute beweisen Katheteruntersuchungen über das Kreislaufverhalten, dass beim Trainierten das Schlagvolumen nicht erhöht, sondern meist noch geringfügig herabgesetzt ist. Dies wird mit der höheren arteriovenösen Sauerstoffdifferenz erklärt. In der Tat ist der Blutbedarf, nicht der o-Bedarf des ausdauertrainierten Organismus. Aufgrund verbesserter Kapillarisierung in Ruhe und bei Belastung vergleichsweise geringer. Es braucht in der Zeiteinheit weniger Blut, vom Herzen gepumpt zu werden. Analog zur Atmung ist auch beim Herzen die Frequenzerhöhung unökonomischer als die Schlagvolumenerhöhung. Während der Leistung reagiert das Sportherz zunächst mit einer erheblichen Zunahme seines Schlagvolumens. Es wird also mehr Blut pro Herzschlag transportiert, um dem erhöhten Bedarf der tätigen Organe gerecht werden zu können. Mit einem Schlagvolumen von etwa 95 bis 115 ML in Ruhe kann. Eine nahezu hundertprozentige Steigerungsmöglichkeit auf bis zu 200 ML während einer Belastung. Stattfinden. Dies zeichnet das trainierte Herz aus, denn bei einer untrainierten Person ist der Faktor der Ausweitung des Schlagvolumens nur sehr gering von 60 bis 90 Milliliter auf maximal 105 Milliliter pro Herzschlag. Nachdem durch die Belastung das Herz ein Schlagvolumen angepasst hat, folgt nach dessen nahezu völliger Ausschöpfung eine Erhöhung der Schlagfrequenz. Es wird also nun mehr Blut in kürzeren Zeitabständen durch den Körper gepumpt. Diese Kombination aus Herzfrequenz und Schlagvolumen ergibt das Herzzeitvolumen, welches in Ruhe rund 5 bis 6 Liter und unter Belastung bis zu 18 Litern beim untrainierten betragen kann. Ein ausdauertrainiertes Herz kann bis zu 39 Liter während einer Belastung pro Minute durch den Blutkreislauf transportieren. Diese Menge ist nötig, um die Organe sowie die Muskulatur und den gesamten Körper mit ausreichend Blut und Nährstoffen versorgen zu können. Das Ausdauertraining setzt dabei hauptsächlich Anpassungen bezüglich des Schlagvolumens Die maximale Herzfrequenz passt sich nur minimal an und ist mehr oder weniger vom Alter und weiteren körperlichen Faktoren abhängig. Durch ein Ausdauertraining kann aber mit der limitierten maximalen Herzfrequenz pro Schlag mehr Blut transportiert werden, sodass das Herz Minuten Volumen im Optimalfall doppelt so groß im Vergleich zum untrainierten Herz sein kann. Hierzu eine Tabelle und eine erklärende Grafik im Skript. Blutdruck. Der Blutdruck ist der Druck des Blutes in einem Blutgefäß, in der Fachsprache auch Gefäßdruck genannt. Er entspricht der Kraft pro Fläche, die zwischen Blut und Gefäßwänden der Arterien, Kapillaren und Venen ausgeübt wird, wobei beim Blutdruck meist der Druck in den größeren Arterien gemeint ist. Der Blutdruck in Millimeter Quecksilbersäule ist innerhalb der EU eine gesetzliche Maßeinheit für den Blutdruck, weshalb nur diese Einheit verwendet werden darf. Systolischer arterieller Druck. Die Auswurfkraft des Herzens baut den systolischen arteriellen Druck auf. Diese repräsentiert den Druck in der linken Herzkammer im Moment der maximalen Herzmuskelkontraktion. Infolgedessen werden die großen Gefäße gedehnt und geben beim Zurückschnellen in ihre Normalausdehnung einen Teil des Druckes weiter an die efferenten Gefäße. Diese weitergegebene Energie sorgt für eine kontinuierliche Strömung des Blutes. Man nennt das in der Fachsprache auch Windkesselfunktion oder Pufferfunktion. Die Höhe des systolischen Drucks hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab. Herzfrequenz 2. Das Produkt aus Herzfrequenz und Schlagvolumen ergibt das Herzzeitvolumen. Peripherer Widerstand. Bei körperlicher Belastung nimmt die Herzfrequenz zu und damit das Herzzeitvolumen. Gleichzeitig sinkt der periphere Widerstand. Aufgrund der Gefäßerweiterung in den Arteriolen und Präkapillaren liegen jedoch arteriosklerotische Veränderungen im Gefäßsystem vor. Besonders in der Peripherie kommt es zu einer Einschränkung der Elastizität der Gefäße. Diese Einschränkung bedingt, dass es in der Belastungssituation zu keiner ausreichenden Weitstellung der Peripherie kommt. Die Folge ist ein zu hoher peripherer Widerstand und damit ein zu hoher systolischer Druck. Der systolische Blutdruck bleibt nicht über den Tag verteilt konstant. Abhängig von der Situation steigt und fällt er. Belastungsspitzen treten bei Stress und starker körperlicher Aktivität auf. In Ruhe und während der Nacht sinkt er auf sein physiologisches Minimum. Erst ein hoher systolischer Ruhewert wird als pathologisch angesehen und ist behandlungsbedürftig. Zweitens Diastolischer Blutdruck. Der diastolische Blutdruck ist der Druck, der bei der Erschlaffung des Herzmuskels entsteht. Während dieser Phase füllen sich die Kammern des Herzens mit Blut aus den Vorhöfen, welches durch die nächste Kontraktion Systole ins Gefäßsystem ausgestoßen. Wird. Der diastolische Blutdruckwert repräsentiert somit den niedrigsten Druck im Gefäßsystem, also einen Basisdruck, dem die Gefäße permanent ausgesetzt sind. Normale Werte für den diastolischen Blutdruck liegen zwischen 80 und 90. Eine weitere wichtige Funktion der Diastole liegt in der Versorgung der Herzkranzgefäße. Während der Systole kontrahieren die Herzmuskeln so stark, dass für Sekundenbruchteile die Perfusion in den Herzkranzgefäßen abbricht. Erst mit dem Erschlaffen der Herzmuskulatur entsteht wieder ein normaler Blutfluss. Während der Diastole füllen sich nicht nur die Herzkammern, auch die Koronararterien werden versorgt. Die Koronararterien münden in eine Einbuchtung der Aorta wenig oberhalb der Aortenklappe, die linke Koronararterie in den linken Aortenbogen und die rechte in den rechten Aortenbogen. Während der Systole sind diese Einmündungen verschlossen, weil die systolischen Druckverhältnisse in der Aorta für das Koronarsystem schädlich sind. Mit Einsetzen der Diastole öffnen sich diese Einmündungen und der diastolische Druck verbunden mit der Aorta Windkessel Funktion und der großen efferenten Blutgefäße. Das wiederum bewirkt eine Versorgung der Koronararterien. D. Blutdruckmessung. Die Blutdruckmessung ist eine zentrale medizinische Untersuchungsmethode seitens der Ärzte oder examinierter Krankenschwestern und Pfleger. Die Messung des Blutdruckes bedingt Fachkenntnisse, um reale und zuverlässige Werte zu ermitteln. Außerdem können bei abweichenden und damit zum Teil lebensbedrohlichen Blutdruckwerten entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Für die Messung des Blutdruckes wird eine sogenannte direkte Messmethode herangezogen. Dazu wird eine aufblasbare Manschette um den Oberarm gelegt und langsam aufgeblasen. An einem gewissen Punkt ist der Druck in der Manschette annähernd gleich dem Druck in der Arterie. Nun wird der Druck geringfügig weiter erhöht, sodass sich die Oberarmarterie zusammenpresst. Der Puls, welcher durch den Schlag des Herzmuskels ausgelöst wird, ist nicht mehr hörbar. Mit einem Blutdruckmanometer lässt sich auf diese Weise der Druck in einer mittelgroßen Arterie am Arm oder am beIN bestimmen. Das Stethoskop dient dabei zur Verfeinerung der Messmethode. Zur optischen Kenntlichkeit kommt zusätzlich noch eine akustische Wahrnehmung. Über das Stethoskop hört der Untersucher genau, wann der Druck in der Manschette die Arterie abdrückt. Bei der Blutdruckmessung geht es immer um zwei Ermitteln des systolischen Blutdrucks in der Kompressionsphase des Herzens. Zweitens Ermitteln des diastolischen Blutdruckes während der Dehnungsphase des Herzens. Die Kombination beider Werte ergibt den unmittelbaren Blutdruck. Die ermittelten Werte werden mit entsprechenden Normalwerten verglichen. Dabei zeigt der Blutdruck eines jungen, ausgeruhten Erwachsenen einen Wert von etwa 120 zu 80 mm Quecksilbersäule, das der höhere Wert mit 120 mm Quecksilbersäure ist der systolische Blutdruck. Der niedrigere Wert mit 80 stellt den diastolischen Blutdruck dar. Umso älter ein Mensch wird, desto höher wird sein Blutdruck. Das resultiert aus verschiedenen Erkrankungen, aber auch in einem natürlichen Nachlasten der Dehnbarkeit der Blutgefäße. Eine spezielle Messung des Blutdrucks wird auch als arterielle Blutdruckmessung bezeichnet. Sie findet vorwiegend während Operationen oder auf Intensivstationen statt. Sie ist schnell und einfach durchführbar. Bei der Blutdruckmessung kann außerdem zwischen einer manuellen Messung und einer automatischen Messung mit Hilfe spezieller digitaler Messgeräte unterschieden werden. Digitale Messung. Eine der gängigsten Messmethoden ist die Messung mit einer Oberarmmanschette. Ebenso gängig eine Handgelenkmanschette. Hierzu eine Abbildung im Skript. Zweite Methodik der Messung. Die Messung sollte in Ruhe, nach fünfminütiger Ruhe in einem stillen Raum und auf Herzhöhe erfolgen. Letzteres ist vor allem bei Handgelenkgeräten Die Druckmanschette muss korrekt gewählt sein. Bei Kunden, die Medikamente einnehmen, sollte vermerkt werden, wann die Messung bezogen auf die Medikamenteneinnahme durchgeführt wurde. Bei Differenzen zwischen beiden Armen ist es besser, die Messung am Arm mit dem höheren arteriellen Druck durchzuführen. Für die Beurteilung der arteriellen Druckhöhe gilt der Mittelwert aus zwei folgenden Messungen mindestens im Minutenabstand. Zu den Einflussfaktoren bei der Blutdruckmessung an dieser Stelle eine Tabelle im Skript.
Ich hoffe, dir hat diese Podcast Folge gefallen. In der nächsten Podcast Folge schauen wir uns einmal das Thema des Bluthochdrucks an. Wann spricht man von Bluthochdruck und was kann man möglicherweise dagegen tun bzw. Was sind die Ursachen, um präventiv auch dort entgegenzuarbeiten. Das war der Online Trainer Lizenz Podcast, der Podcast für alle Fitnessfans.
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