Vegane Ernährung: Tipps & Tricks zur Ernährungsumstellung | Das solltest du beachten

Aufgezeichnetes Webinar von OTL (Referent: Timo) gibt einen Überblick zur veganen Ernährung: Definitionen und Abgrenzungen zu Vegetarismus, Motivationen (Ethik, Umwelt, Gesundheit) sowie eine pragmatische 8‑Wochen-Umstiegsstrategie. Wichtige Warnung: Veganismus ist nicht automatisch gesund — es gibt mehrere potenziell kritische Nährstoffe (Omega‑3/EPA‑DHA, Vitamin B12, Proteine/Aminosäuren, Eisen, Selen u. a.), auf die beim langfristigen Umstieg geachtet oder supplementiert werden sollte. Am Ende folgt eine Q&A-Session mit praktischen Tipps und Hinweisen zur veganen Ernährungsberater-Ausbildung.
Hallo und herzlich willkommen auf dem Kanal von Online Trainerlizenz. Schön, dass du eingeschaltet hast. Mein Name ist Timo, ich bin Prüfdozent sowie fachlicher Experte bei OTL. Alle 14 Tage halte ich ein Live Webinar für unsere Kundinnen und Kundinnen. Dabei referiere ich über ein Fitness oder ernährungsspezifisches Thema und anschließend können auch live Fragen gestellt werden. Genau so eine Aufzeichnung möchten wir dir heute kostenlos zur Verfügung stellen. Viel Spaß dabei. So, als erste Übersicht hätte ich gerne ein Inhaltsverzeichnis vorgestellt. Und zwar wollen wir so ein bisschen durchgehen, was zeichnet vegane Ernährung überhaupt aus? Wie könntest du auf eine vegane Ernährung umstellen und vor allem worauf solltest du achten? Deine vegane Ernährung blind durchzuführen ist nicht immer die beste Wahl. Das heißt, hier kann man auch auf einige Dinge Rücksicht nehmen. Fangen wir soweit an mit der veganen Ernährung. Was zeichnet diese Ernährungsform überhaupt aus? Eine pflanzliche Ernährung könnte man in sehr viele Kategorien suborganisieren. Das heißt, wir haben sehr viele Subkategorien innerhalb dieser pflanzlichen Ernährungsweise, die wir haben. Größte Unterscheidung finden wir aber zwischen Vegetarismus und Veganismus. Ganz kurz Übersicht, was es so für vegetarische Ernährungsformen gibt. Es gibt die Ovo Lactovegetaria, die pflanzliche Lebensmittel natürlich essen, aber auch Milch und Milchprodukte sowie Eier essen. Lactovegetarier Lacto vom Wort Milch kommen Milch und Milchprodukte dazu. Ovo zum Beispiel nur Eier. Pescetarier, die auch einige tierische Produkte wie Fisch und Meeresfrüchte direkt noch essen. Gibt also sehr, sehr viele Unterscheidungen. Die vegane Ernährung setzt sich ganz unten an und zwar sie isst nur pflanzliche Ernährung, beziehungsweise das Ziel ist es nur die pflanzliche Ernährung zu konsumieren und dort keine anderen Milch, Milchprodukte, Eier, also nicht nur auf Fleisch zu verzichten, sondern generell auf alle tierischen Produkte, die es in der typischen Ernährungsweise so gibt. Ein paar Zahlen und Fakten, die wir dort irgendwie so finden können in Deutschland. Laut manchen Untersuchungen, die jetzt selbst aber auch von der veganen Organisation herausgefunden wurden, sind so knapp über eine Million Menschen, die in Deutschland aktuell vegan leben. Andere unabhängige Zahlen sind so knapp unter einer Million. Nur mal so die Größenordnung, so Pi mal Daumen eine Million Menschen, die in Deutschland circa vegan leben. Ein Großteil ist aktuell so ein bisschen von Frauen vorherrschend, Großteil ist auch so im mittleren moderaten alter, so bis 40 Jahre. Und der Hauptbeweggrund ist unter anderem das Ganze zum Tierwohl zu machen. Das heißt, hier haben wir so einen ganz großen Punkt, der dazu dient, wir wollen den Tieren kein Leid zuführen. Warum sollen Tiere sterben, wenn wir selbst essen wollen, sozusagen? Das gibt uns das Recht dazu, Tiere zu töten. Da kommen wir gleich noch mal ein bisschen genauer drauf zurück. Das nur so ein bisschen als Zahn und Faktenübersicht. Genau, wir haben jetzt verschiedene vegane Ernährungsformen ganz ganz grob durchgestellt. Da gibt es noch weitere Unterteilungen, aber an sich haben wir scheinbar in Deutschland eine steigende Anzahl an Veganern, wir haben eine steigende Anzahl an pflanzlicher Ernährung. Jetzt kommt es darauf an, okay, was sind so die Dinge, die man irgendwie beachten muss, wenn man umstellen wollen würde und gehen da so ein bisschen mehr ins Detail rein. Und zwar Veganismus kommt ja nicht irgendwoher, sondern es gibt immer gewisse Beweggründe und zwar dieses Warum, was eine Person hat, wenn sie auf vegetarische Ernährung umstellen möchte bzw. Vegane Ernährung umstellen möchte. Das heißt, es gibt irgendeinen Grund, den die Person dazu bewegt. Und da kann man ganz ganz grob in 3 grobe Richtungen unterscheiden, und zwar Ethik, Umwelt und Gesundheit. Da mal ganz kurz ein paar Zahlen, um das zu sagen. Zum Beispiel etwa über 55 Prozent geben an in Umfragen, sie wollen gesünder leben mit der veganen Ernährung. Über 40 Prozent geben an, sie wollen sich wohler fühlen. 40 Prozent auch etwa, wie wir eben gesagt haben, die wollen das für das Tierwohl machen, aber auch etwa diese 40 Prozent, die für die Umwelt machen möchte. Knapp unter 40 Prozent haben wir dann ungefähr, die es fürs bessere Gewissen machen möchten. Wir sehen also sehr, sehr viel geht in diese Richtung Ethik, Umwelt, Gesundheit. Hier finden wir uns wieder, wenn es um die Beweggründe für eine vegane Ernährung gibt. Das Interessante an der veganen Ernährung ist halt, dass wir sehr, sehr viel Einfluss darauf haben. Das heißt, wenn du auf eine vegane Ernährung umsteigen möchtest, entscheidest du, was du essen möchtest, wie viel du davon essen möchtest und du hast einen sehr, sehr großen Einfluss auf die Ethik, auf die Umwelt und auf deine Gesundheit, denn es begleite dich Tag für Tag. Genauso wie man statt des Autos vielleicht auch mal das Fahrrad nehmen kann, kann man durch die vegane Ernährung sehr, sehr viele Faktoren gleichzeitig beeinflussen. Ich kann die Umwelt beeinflussen, ich kann das Tierleid senken vielleicht, ich kann meine eigene Gesundheit vielleicht steigern. Das heißt, mit einer einzigen Entscheidung der Ernährungsform, die uns ja täglich und unser ganzes Leben beeinflusst, können wir schon sehr, sehr großen Einfluss auf all diese Faktoren nehmen. Wenn uns einige dieser Faktoren sehr wichtig sind, ist es auch ein sehr, sehr großer Grund dafür, das Ganze irgendwie durchzuführen. Schauen wir uns diese einzelnen Beweggründe oder diese einzelnen Warums mal so ein bisschen genauer an. Die Ethik ist, glaube ich eigentlich das, was am indiskutabelsten ist. Dann, wenn man logisch argumentiert und okay, ich möchte halt das Tierwohl nicht über mein eigenes Wohl oder meinen eigenen Appetit stellen, spricht eigentlich nichts dafür, Tiere zu essen. Also es gibt dir per se irgendwie kein Recht. Viele Leute, die auch sagen würden, okay, wenn ich das Tier selbst mit eigenen Händen töten müsste, würde ich keine tierischen Produkte essen. Das ist eigentlich so ein erstes klares Zeichen, dass man dann auch logisch inkonsequent handelt, wenn man sagt, okay, andere dürfen für mich das Tier töten, ich esse es dann dafür sozusagen. Auf die Ethik möchte ich aber gar nicht so detailliert eingehen, denn ich finde, das ist ein Grund, den jeder für sich selbst irgendwie entscheiden muss. Es spricht aber auch nichts dagegen zu sagen, wenn man vielleicht isst und das mit sich vereinbaren kann, dann ist es OK. Man muss einem einfach nur bewusst sein, was darunter leidet, dass vielleicht andere Lebewesen darunter leiden. Denn wenn man sich dafür entscheidet, tierische Produkte zu essen, dann ist einem das Leben des Tieres weniger wert als das Leben eines Menschen. Und wenn man da logisch sich betrachtet, auch so logische Schlussfolgerungen drauf zieht und so ein bisschen schaut, wie Menschen auch logisch argumentieren, wird man schon relativ schnell sehen, Dann kommt man sehr, sehr schnell in unlogische Beweg Gründe. Dann würde man einem Tier andere Eigenschaften zuweisen als einem Mensch. Und das kann man rein faktisch gesehen eigentlich nicht wirklich machen. Viel interessanter sind aber auch die Faktoren wie Umwelt und Gesundheit, denn dort haben wir einen gewissen Einfluss, den wir nehmen können, ohne dass andere irgendwie darunter auch leiden müssen. Umwelt ist so ein großer Faktor, der einen häufiger Grund darstellt. Gerade so Treibhausgase sind so Untersuchungen in diese Richtung. Bis zu 15 30 Prozent, 15 bis 30 Prozent können wir durch eine rein vegane Ernährung reduzieren, wenn alle Menschen sich quasi weltweit vegan ernähren würden. Wir können die Regenwaldrodung drastisch um bis zu 80 Prozent reduzieren. Man könnte die Artenausrottung reduzieren, Teeleit natürlich um bis zu 95 Prozent reduzieren. Das sind also alles so Faktoren, die wir Umwelttechnik irgendwie beeinflussen könnten. Gesundheitlich ist jetzt so eine Sache, die ich persönlich auch immer ein bisschen kritisch sehe. Be klaren Stigmen, die man dort irgendwie sieht, nicht so ganz zustimme. Denn häufig wird Veganismus mit gesund assoziiert. Wenn sich jemand vegan ernährt und das erzählt wird häufig oh, du achtest super stark auf deine Ernährung, du lebst sicherlich super gesund, du achtest auch noch dort auf alle Faktoren, die deine Umwelt beeinflussen und so weiter. Ist in der Praxis nicht immer so der Fall. Vegan handelt es sich nicht per se um die gesündere Ernährungsform. Eine gut durchgeführte Mischkost kann genauso gesund sein wie eine vegane Kost. Eine schlecht durchgeführte vegane Kost kann sogar ungesünder sein als eine gut durchgeführte Mischkost zum Beispiel. Das heißt, hier ist häufig irgendwie ein Trugschluss vorhanden zu OK, rein vegan ist automatisch eine gesunde Ernährung. Denn auch beim Veganismus kann man sehr, sehr, sehr, sehr viel falsch machen, wie wir später -auch bei den potenziell kritischen Nährstoffen betrachten. Werden. Das heißt, eine vegane Ernährung ist kein Garant für Gesundheit. Ganz im Gegenteil, falsch durchgeführt kann es sogar eher weniger gesundheitlich förderlich sein, als wir das vielleicht auch anstreben. Im Prinzip ist aber eine gesunde Ernährung, eine ausgewogene Ernährung vegan möglich und spiegelt sich auch in verschiedenen Sachen wieder. Was man hier aber betrachten muss. Okay, viele Dokumentationen, Gamechanger, das war zum Beispiel neu draußen, viele Studien und so weiter propagieren immer so die vegane Ernährung sei irgendwie das Gesündeste oder sei besser als eine Mischkost. Was dort häufig vergessen wird, ist, dass in diesen Untersuchungen betrachtet OK, vegan versus typische Mischkost zum Beispiel. Und es ist natürlich logischerweise so, dass in einer typischen veganen Ernährung deutlich mehr Obst und Gemüse drin ist bzw. Pflanzliche Nährstoffe, die wir wissen, sehr gesundheitlich förderlich führend sind. Obst und Gemüse ist sehr wichtig, Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, all diese Faktoren, die eine Rolle spielen. Das heißt, wenn ich in meiner Lebensmittelauswahl natürlich eingeschränkt bin und zwar keine tierischen Produkte essen kann oder essen möchte, ist ja logischerweise von diesem per se als gesundheitlich bekannten Lebensmittel mehr esse. Als Schlussfolgerung ist aber nicht, dass die vegane Ernährung dann an sich dafür sorgt, dass gesund ist. Also nicht dieses Wegbleiben von Fleisch der gesündere Faktor ist, sondern das Dazunehmen von pflanzlichen Produkten der gesunde Faktor ist. Das heißt auch eine Mischkost mit primär pflanzlich basierten Produkten super gut gesund sein kann sehr sehr viele Vorteile mit sich bringen und das Essen von Fleisch ist nicht per se mit ungesund irgendwie einherzugehen sozusagen. Das wollte ich dazu ein bisschen klären, denn ich bin keiner, der irgendwie eine Ernährungsform bewusst propagiert. Ich sehe überall vor und Nachteile drin. Man muss für sich dann selbst entscheiden, welches warum man sich wählt. Rein gesundheitlich zu sagen, okay, vegan ist die gesündeste Ernährung, ist per se nicht richtig sozusagen. Jede Ernährung kann gesund und ungesund sein. Das heißt das große ganze Spiel, eine gut durchgeflogene Ernährung kann viele Vorteile mit sich bringen, die auch viele Befürworter dann auch berichten. Genau. Wenn das Warum geklärt ist, hilft es dir auf jeden Fall weiter am Ball zu bleiben. Das heißt, wenn du dich dafür entscheidest, dich vegan zu ernähren zum Beispiel, ist es natürlich wichtig zu wissen, warum machst du das Ganze überhaupt? Was ist für dich der wichtigste Grund es zu machen? Sei es Ethik, sei es Umwelt, sei es Gesundheit oder irgendwas anderes. Was die auf dem Herzen liegt, hilft dir dabei am Ball zu bleiben, hilft dir dabei die Ernährung umzustellen. Alles was danach kommt ist dann sehr individuell. Die Herangehensweise ist sehr sehr unterschiedlich. Es gibt Leute, die mögen einen sehr drastischen Umstieg zu okay, ab heute verzichte ich auf alle tierischen Produkte. In der Praxis hat sich das als bisschen schwierig herausgestellt. Gerade wenn man jetzt jahrzehntelang vielleicht sich auch tierisch ernährt hat, ist es nicht so leicht von heute auf morgen alle Produkte wegzu Was sinnvoll sein kann, ist somit Schritt für Schritt verschiedene Produkte rausstreichen bzw. Auch verschiedene Produkte als Ersatz implementieren. Das heißt, ich habe so Schritt für Schritt einen Umstieg von einer tierischen Ernährung hin zu einer rein pflanzlichen Ernährung. Wie das Ganze aussehen könnte, habe ich hier mal so einen 8 Wochen Plan dargestellt. Das kann länger dauern, das kann kürzer gehen. Das sind aber so gewisse Meilensteine, die man irgendwie erreichen sollte. Das heißt, man muss nicht direkt in Woche 8 kommen und alles irgendwie ersetzen. Man muss aber auch nicht ewig lang in Woche 1 herumprobieren. Das heißt, hier findet man irgendwie seinen eigenen Weg und kann Schritt für Schritt eigene Meilensteine erreichen und diese Meilensteine auch Schritt für Schritt umsetzen. Woche 1 könnte man einfach so machen, okay, ich probiere erstmal pflanzliche Ersatzprodukte aus, ich esse so wie sonst, probiere aber einfach mal aus, okay, ich nehme hinzuziehen von veganen Ersatzprodukten. Ich probiere hier zum Beispiel mal einen Linsenburger hinzu aus zum Beispiel. Ich nehme verschiedene typische vegane Produkte, vor allem Ersatzprodukte hinzu, weil diese erinnern noch sehr sehr stark an die aktuelle Ernährung. In der Woche 2 kann man es dann sogar schon so machen, dass ich nicht nur hinzunehme, sondern zum Teil auch Fleisch durch diese Ersatzprodukte ersetze. Das heißt, ich kann veganen Aufschnitt nehmen, ich kann veganen Burger machen, ich kann vegane Schnitzel braten und wie auch immer. Das heißt, hier kann man die Fleischprodukte schon durch die dafür vorgesehenen Ersatzprodukte setzen. Woche 3 kann man das nächste Kapitel angehen. Man kann zum Beispiel Eier rausstreichen. Ist für viele gar nicht so schwer, weil sie vielleicht nicht so viele Eier essen. Man muss jetzt nicht auf alles achten, wo auch von Spuren von Ei oder ähnliches drin ist. Das heißt, das wäre vielleicht noch einen Schritt zu weit. Man kann aber so langsam schon mal darauf achten, okay, Eier vielleicht einfach aus der Ernährung rauszustreichen, Weiter in Woche 2 durchzuziehen und so einen Schritt in die nächste Richtung zu erlangen. Woche 4 kann man dasselbe Vorgehen auch mit Milchprodukten machen. Das wird schon viel schon schwieriger, ist aber auch gar nicht so schwierig. Man kann dann zum Beispiel eine Milch durch Hafermilch, Sojamilch oder ähnliches ersetzen. Man kann Milchprodukte zum Beispiel irgendwie auch einen Sojajoghurt nehmen statt einen Milchjoghurt. Da gibt es verschiedene Methoden, um dann die Milchprodukte vielleicht auch so langsam aus dem Ernährungsplan zu streichen. Woche 5 geht es dann so ein bisschen ans Eingemachte. Man kann dann die typischen Lieblingsrezepte umstellen. Vielleicht ist Spaghetti Bolognese dein Lieblingsrezept, Kannst du schauen, wie kannst du eine Alternative finden mit roten Linsen zum Beispiel und ein paar Möhrchen drin und basierend auf einer Tomatensoße zum Beispiel kann man dort vielleicht die typischen eigenen Lieblingsrezepte so langsam finden. Wie kann ich diese auf eine vegane Ernährung umstellen. Woche 6 könnte man schon Verzicht beim Einkaufen auf Produkte, welche tierische Lebensmittel enthalten, zum Beispiel gilt auch für Fertigprodukte, Süßigkeiten zum Beispiel hier Gummibärchen hier dort darstellen, zum Beispiel mit der Gelatine. Hier kann man also schon das Einkaufen einpassen. Alles, was man nicht daheim hat, was man schon beim Einkaufen reduzieren kann, sorgt dann dafür, dass man auch einen leichteren Überblick zur veganen Ernährung findet. Woche 7 großer Schritt, pflanzliche Ernährung zu 100 Prozent. Da können noch Ersatzprodukte drin sein, da können auch typische vegane Hilfsmittel mit drin sein, gar kein Problem. Vegane Proteinpulver zum Beispiel für die sportlich engagierten Leute. Hier kann man schon mal den Umstieg auf eine 100 Prozent vegane Ernährung machen und das Ganze hört hier aber nicht auf. Und das ist der Faktor, wo viele aufhören. Sie denken jetzt vegan sind auf einmal gesund. Hier fängt es aber dann erst an, wirklich in die gesunde Ernährung zu kommen. Denn Woche 8 kann man so machen, dass man auch die Ersatzprodukte ersetzt. Bringt nichts, wenn man jedes Fleischprodukt jetzt auf einmal durch 10 Ersatzprodukte ersetzt und trotzdem nur 100 Gramm Gemüse in der Woche isst, bringt im Endeffekt auch nicht wirklich viel. Ist nicht Sinn und Zweck der ganzen Ernährungsform. Das heißt, hier kann man schauen, dass man jetzt so langsam die Ersatzprodukte ersetzt, eine ausgewogene, vielleicht primär naturbelassene Ernährung hinbekommt. Ist natürlich kein Muss, aber das wäre das Ziel einer typischen plant based veganen Ernährung, die wirklich darauf OK, ich setze die pflanzlichen Lebensmittel in meinen Fokus, denn Das würde eine pflanzlich fokussierte Ernährung bedeuten. Ich esse ungefähr 70, 60, 80 Prozent meiner Ernährung aus typischen pflanzlichen Lebensmitteln wie Nüsse, Reis, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst. Das sind so die typischen Dinge, die man dann vielleicht primär essen kann. Kein 1 zu 1 Fahrplan, den jeder so durchführen muss. Ich denke, das ist klar. Aber es sind so verschiedene Meilensteine, die einfach eine wichtige Rolle spielen. Wenn das halt zwei, drei Wochen dauert, auf Milchprodukte zu verzichten, dann ist das absolut okay. Dann kann man sich die Zeit nehmen und kann sich das Ziel dort vielleicht ein bisschen näher in die Länge strecken. Zum Beispiel vom Grundprinzip ist die Aufgabe okay. Man nimmt sich aber verschiedene Meilensteine, die ich irgendwie erreichen möchte, kann die Schritt für Schritt abarbeiten und kann dann so seinen eigenen Weg in eine pflanzliche Ernährung finden und kann dann dort auch vielleicht schon auf dem Weg dazwischen mehr Zeit verbringen oder das Ganze auch schneller durchziehen. Das ist dann sehr individuell. Jetzt kommt das große Aber. Bisher war alles sehr, sehr einfach. Wir nehmen einfach ein paar Ersatzprodukte rein, tauschen die irgendwann wieder aus, wir achten darauf, dass wir ein bisschen Obst und Gemüse essen und das Ganze war es. Da hört es auf. Wenn wir nicht so viel Wert auf eine wirklich gesunde, ausgewogene Ernährung legen, kann man dort stoppen, kann so weitermachen und wird sich auch nicht deutlich besser oder schlechter ernähren als ein Milchköstler, der auf nichts achtet. Allerdings muss man für eine wirklich optimale pflanzliche Ernährung wirklich einige Dinge unbedingt beachten, wenn man sagt, okay, ich möchte langfristig mich auch leistungsfähig, gesund und ausgewogen pflanzlich ernähren. Da gibt es einige kritische Nährstoffe, die ich auch in einem anderen Webinar schon mal vorgestellt habe, die ich jetzt ganz kurz nur überreißen würde. Das heißt, das würde nämlich den Rahmen sprengen, wenn wir sagen würden, ich gehe jetzt auf jedes detailliert ein, ich werde zu allen Nährstoffen irgendwie so ein bisschen was sagen. Wenn man aber detailliert was dazu lernen möchte, muss man sich selbst weiterbilden oder in unsere Ernährungsberater, Veganausbildung zum Beispiel reinschauen. Und das wären so die primären Faktoren, die man dann dort irgendwie beachten sollte. Ganz, ganz grob essentielle Fettsäuren. Was gibt es für Fettsäuren? Wir haben ganz grob gesättigte Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren gelten so ein bisschen als diese gesunden Fettsäuren, aber eigentlich nur, weil sie typischerweise unterdosiert sind. Im Prinzip sollten alle etwa in der Balance sein. Und in diesen mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben wir die Omega 3 und die Omega Fettsäuren, die in einer gewissen Balance sehr, sehr wichtig für uns sind. Denn alltäglich werden diese Omega 3 und Omega Fettsäuren in unsere Zellmembran eingespeichert. Wenn wir sie also zu uns führen, konkurrieren beide davon, okay, welcher möchte jetzt vermehrt in der Zellmembran eingespeichert werden, Ist im Prinzip erstmal nicht gut oder schlecht. Allerdings hat jedes dieser beiden Fettsäuren eine gewisse Eigenschaft. Zum Beispiel ist Omega 3 eher entzündungshemmend, Omega 6 eher entzündungsfördernd. Beides ist sehr, sehr wichtig für den Körper. Aber die Balance ist eben auch sehr wichtig. Das heißt, wenn ich nur entzündungsförderndes Omega 6 zu mir nehme und kein entzündungshemmendes Omega 3, sorgt das langfristig dafür, dass sich eher in diese eine Richtung abdrifte. Das heißt, unsere Ernährung nimmt Einfluss darauf, was in der Zellmembran eingespeichert wird. Und sobald diese Fettsäuren in der Zellmembran wieder aufgelöst werden, setzen sie sich frei und diese Effekte werden in Gang gesetzt. Das heißt Entzündungsförderung, Entzündungshemmung und so weiter. Das heißt, die Ernährung nimmt Einfluss darauf, wie wir die Balance gestalten. Und da ist jetzt das Problem, dass typische pflanzliche Quellen für mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Omega 3 eben sehr, sehr schlecht umgewandelt werden können. Und zwar ist die wirksame Form EPA und DHA. Eicosapentainsäure ist es zum Beispiel und das ist eine wirksame Form, die wirklich die Vorteile von den Omega Fettsäuren vertritt. Die ist aber nur in Fisch und tierischen Produkten zum Beispiel primär enthalten. Ein Lachs, wenn man da irgendwie 400 Gramm in der Woche isst, hat man alles perfekt abgedeckt zum Beispiel. Das sind sehr, sehr gute Werte, die man dort erreichen kann. Wir wollen auf circa ungefähr 2 Gramm EPA DHA kombiniert pro Tag kommen und das ist eben sehr schwer mit pflanzlichen Quellen, denn in pflanzlichen Quellen ist es ALA enthalten, die Alpha Linolensäure, die aber nur zu 5 bis 10 Prozent überhaupt in das EPA umgewandelt werden kann. Das heißt, sie haben eine sehr, sehr schlechte Ausgangsposition, um mit diesem ALA, also den pflanzlichen Omega Fettsäuren, wirklich hohe Mengen an wirksamen Formen herbeiführen zu können. Hier muss man also als pflanzliche Ernährungsform zum Beispiel ein bisschen darauf achten. Man kann dann selbst irgendwie Algenöl zum Beispiel supplementieren. Hier gibt es dann verschiedene Methoden, die man beachten muss. Für eine optimal gesunde Ernährung sollte man aber darauf achten und vor allem wissen, worauf man achten sollte. Man kann die Auswahl der pflanzlichen Öle zum Beispiel optimieren im Sinne von Leinöl. Solche Dinge sind kleine Feinheiten, indem man Omega 6 und Omega 3 in einem guten Verhältnis zusammen kombinieren könnte. Vitamin B, so typische Symptome, wenn das unterdosiert ist, was viele Veganer vielleicht auch kennen, die umsteigen und nicht darauf Erschöpfung, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen. Das sind so typische Sachen, die durch Vitamin B Mangel einhergehen könnten, natürlich keine eindeutige Indikation sind. Hier ist bei uns Menschen die Eigenproduktion von Vitamin B sehr, sehr problematisch, denn an sich können wir sie durch Bakterien im Darm produzieren. Allerdings nehmen wir Menschen Vitamin B für den Dünndarm auf und unsere Bakterien sitzen aber im Dickdarm und dieser liegt darunter und somit funktioniert die Aufnahme nicht. Bis aufnehmen könnten wurde es noch gar nicht produziert. Das heißt, infolge ist bei uns Menschen leider falsch herum. Bei Tieren ist es anders, die können das Ganze produzieren im Prinzip, wenn sie zum Beispiel Kot aufnehmen, nehmen indirekt auf. Bei Tieren funktioniert auch die Eigenproduktion ganz gut. Wir nehmen also typischerweise in der Ernährung Vitamin B auf, indem wir typischerweise Tiere zu uns nehmen oder tierische Produkte zu uns nehmen. Denn wenn die das Aufnehmen, produzieren, speichert es im Fleisch zum Beispiel Vitamin B und wenn wir dann Fleisch essen, nehmen wir zum Beispiel Vitamin B. Heutzutage ist es wieder ein bisschen anders, weil die Tiere selbst bekommen das auch primär supplementiert. Das heißt, statt den Tieren das zu supplementieren, kann man es als Veganer zum Beispiel auch einfach selbst supplementieren. Spricht an sich nichts dagegen. Es gibt sehr, sehr gute Supplements, die man da nehmen könnte zum Beispiel. Es muss aber nur bewusst sein, dass in typischen pflanzlichen Lebensmitteln eben die Vitamin B Versorgung meistens nicht ausreicht. Es gibt zwar einige typische Ersatzprodukte, die mit Vitamin B angereichert werden, aber auch diese Anreicherung reicht meistens nicht aus, um den möglichen Bedarf zu decken. Methylcobalamin ist zum Beispiel eine Form als Supplement, die man dort nehmen könnte, wenn man das Ganze möchte. Hier kann aber auch natürlich die Zusammenarbeit mit dem Arzt und dem Blutwert natürlich auch Sinn machen. Ein weiter potenzieller kritischer Nährstoff sind Proteine, die häufig angeführt wird. Ist ein sehr, sehr wichtiger Makronährstoff für unsere Zellen. Gesundheit. Muskelaufbau. Neben Fetten und Kohlenhydraten, einer der drei Makronährstoffe der Ernährung. Und liefert uns sehr, sehr wertvolles Baumaterial für die Zellen und für die Muskeln natürlich. Die Qualität von Proteinen kann man unter anderem zum Beispiel definieren, indem man sich das Aminosäurenprofil anschaut. Das heißt, es gibt ungefähr 20 21 verschiedene Aminosäuren in den Proteinen, das sind die kleinsten Bausteine dieser Proteinketten. Und von diesen 20 Aminosäuren sind wiederum 8 essentielle Aminosäuren. Das heißt, aus diesen 8 essentiellen Aminosäuren können alle anderen Aminosäuren auch hergestellt werden. Und hier ist es leider so, dass typische pflanzliche Lebensmittel eben im Prinzip so 10, 20 Prozent weniger essentielle Aminosäuren aufweisen. Das heißt, im Umkehrschluss können wir zum Beispiel 10 bis 20 Prozent mehr Gesamtprotein als vegan ernährender Mensch aufnehmen. Um dann diese Problematik der essentiellen Aminosäuren ausgleichen zu können, ist für eine ganz normale Ernährung ohne großartig Sport gar nicht so relevant, auch wenn da essentielle Aminosäuren natürlich eine Rolle spielen wird aber besonders wichtig, wenn wir quasi Krafttraining und optimales Krafttraining Muskelaufbau anstreben, dann sollte man schon darauf achten, dass man auch hochwertige Proteinquellen aufnimmt. Ist aber halb so wild, wenn man dort ein bisschen auf das Aminosäurenprofil achtet. Man muss es nur wiederum auch wissen. Das heißt, man kann hier verschiedene Quellen kombinieren, Hülsenfrüchte, Linsen zum Beispiel sind eine super Quelle und kann hier durch verschiedene Kombinationen von Lebensmitteln auch sein Aminosäurenprofil natürlich auf Vordermann. Weiterer Nährstoff, den man aufzählen könnte, wäre zum Beispiel Eisen, sehr sehr wichtiges Spurenelement, Sauerstofftransport, für den Blut zuständig, Immunsystem, Gehirnfunktion hier haben also sehr sehr wichtige Funktionen für uns. Hier wird grundsätzlich so ein bisschen Hemeisen und Nicht Hämeisen unterschieden. Das heißt, das Nicht Hämeisen ist das, was vor allem in Pflanzen enthalten sind. In tierischen Produkten ist das Verhältnis 40 zu 20 von Hemeisen zu Nicht Hemeisen. Und der Unterschied ist, dass das Nicht Hämeisen vor allem durch aufnahmefördernde oder hemmende Faktoren beeinflusst werden kann. Das heißt, das Hämeisen, vereinfacht ausgedrückt, geht direkt durch, wird verwertet. Das Nicht Hämeisen kann aber durch verschiedene Faktoren entweder verbessert in der Aufnahme werden oder sogar gehemmt werden. Da in pflanzlichen Lebensmitteln aber jetzt vor allem Nicht Hämeisen vorhanden ist oder fast ausschließlich Nicht Hämeisen, ist es natürlich wichtig zu wissen, was sind aufnahmefördernde Faktoren und was sind vielleicht auch hemmende Faktoren. Denn wenn ich hemmende Faktoren nehme und keine aufnahmefördernden Faktoren, wird die sowieso schon geringe Bioverfügbarkeit von Nicht Hämeisen vielleicht noch negativ beeinflusst. Und dann denke ich, dass ich vielleicht super viele Lebensmittel mit Eisen nehme, aber mir das ganze Leben vielleicht auch schwer mache, weil ich die hemmenden Faktoren mit auf geht. Also schon sehr ins Detail und das zu wissen ist gar nicht so leicht, da muss man sich schon ein bisschen einlesen oder natürlich Leuten vertrauen, die das Ganze einem vorgeben. Nur mal ein bisschen was zu nennen, zum Beispiel Auswahl der Lebensmittel ist sehr sehr wichtig. Die Aufnahme fördernd sind zum Beispiel Vitamin C, Beta Carotin, sowie auch Prozesse wie Einweichen und Keimen von gewissen Lebensmitteln. Da entstehen Stoffe, die zum Beispiel die Aufnahmeförderung für Nicht hem Eisen zum Beispiel erhöhen. Gleichzeitig haben aber hemmende Faktoren wie die Phytinsäure, Zink und Calcium, sowie aber auch Adipositas, Alkoholismus. Das sind alles Faktoren, die dann zum Beispiel dazu führen, dass Eisen nicht so gut aufgenommen werden kann, ganz grob ausgesagt. Also ein Bier mit Spinat, um Eisen aufzunehmen, ist vielleicht nicht so die beste Option, zum Beispiel gleichzeitig Spinat mit Vitamin C zum Beispiel könnte eine sinnvolle Option sein, um das Ganze aufnahmefördernd zu gestalten. Hier muss man also schon sehr ins Detail gehen, um auch solche Mängel zu verhindern. Es ist pflanzlich durchaus möglich, den Eisenbedarf zu decken, man muss es aber einfach wissen. Viele machen es unbewusst richtig, viele machen es aber auch unbewusst. Feinheiten sind dann wirklich der Unterschied zwischen einer wirklich gesunden, ausgewogenen Ernährung und einer moderaten Ernährung, die halt funktioniert, aber vielleicht nicht optimal ist. Unterscheidet. Zu guter Letzt würde ich noch ganz kurz Selen vorstellen. Hier haben wir ein Spurenelement, was sehr sehr schön stark mit einigen sinkenden Risiko für Erkrankungen darstellt. Kardiovaskulär, Lungen, Prostatakrebs. Hier konnte ein bisschen Zusammenhang hergestellt werden. Gleichzeitig Selen auch für die Schilddrüsenfunktion super wichtig. Hier ist es auch wieder so, dass Tiere Selen primär zugeführt bekommen. Das heißt, wir nehmen dann Selen indirekt wieder auf, indem wir Tiere aufnehmen, was Tiere aber auch indirekt einfach nur zugeführt bekommen haben. Für Pflanzen ist jetzt wichtig, wie der Nährboden aussieht. Das heißt, der Selengehalt von zum Beispiel Nüssen kann sehr stark variieren, je nachdem wie. Der Nährboden von gewissen Pflanzen kann sehr stark variieren, je nachdem wie der Nährboden des Ganzen aussieht. Das heißt, hier haben wir sehr sehr starke Einflussfaktoren, die wir vielleicht auch gar nicht kontrollieren oder beeinflussen können. Da sollte man also auch vielleicht so ein bisschen auf Lebensmittelauswahl achten. Das heißt, hier gibt es gewisse Dinge, die sehr sehr reich an Selen sind und die man quasi durch einfache Zunahme sehr, sehr gut in seine eigene Ernährung integrieren könnte. Beispiel sind Paranüsse. Steinpilze sind so typische selenhaltige Lebensmittel, wo man durch ein, zwei Paranüsse pro Tag schon einen sehr guten Abtrag zu seinem täglichen Selenbedarf abdecken kann. Diese ganze Geschichte kann man weiterführen mit Jod, Zink, Calcium gibt es sehr sehr viele Faktoren in der pflanzlichen Ernährung, die als möglicherweise kritisch einzustufen sind. Das Hauptlearning, was ich daraus so ein bisschen mitgeben möchte, ist als Fazit zu sagen, okay, eine vegane Ernährung macht grundsätzlich natürlich aus ethischen Gründen Sinn. Wenn man sich dafür entscheidet, ist es sehr gut dem Tierwohl gegenüber, seinem eigenen Gewissen gegenüber natürlich eine sehr berechtigte und gute Entscheidung. Das kann jeder für sich entscheiden. Da kann man weder für die eine noch die andere Richtung jemanden zwingen. Der Umstieg an sich ist auch Schritt für Schritt relativ gut machbar. Heutzutage gibt es so viele vegane Restaurants, vegane Ersatzprodukte, um den Umstieg sehr sehr einfacher zu machen. Das ist denke ich, auf jeden Fall gar kein Problem. Es sollte aber auch bewusst sein, dass eine vegane Ernährung nicht per se gesünder ist, eine vegane Ernährung aber super gesund sein kann und super ausgewogen möglich ist. Nur solltest du dann, wenn du dich dafür entscheidest oder auch deinen Kunden eine vegane Ernährung empfehlen möchtest, solltest du darauf achten, OK, wie funktioniert eine ausgewogene, gesunde Ernährung, wie funktioniert die vegan, wie funktioniert die aber auch als Mischkost. Also es ist gar nicht so leicht auf alle Dinge zu achten. Es ist halt beim Veganismus besonders sehr Detailarbeit förderlich. Das heißt, ich kann nicht einfach nur sagen, ich esse halt ein bisschen Obst und Gemüse, auf einmal ist mein Eisenbedarf gedeckt, sondern man muss vielleicht auf ein paar Kleinheiten achten, Feinheit nach dasselbe Vitamin B zum Beispiel. Das heißt, das sind Dinge, die man vielleicht wissen muss, um das Ganze zu machen. Und genau das sind Faktoren, die halt sehr wichtig sind, die man wissen muss, um eine gesunde Ernährung zu machen, die man wissen sollte, besser formuliert, über die man sich informieren sollte. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten natürlich dafür. Und das ist eigentlich so das Hauptlearning, was ich gerne mitgeben möchte und bin heute somit sogar schon zeitnah durchgekommen mit meinem Referat oder mit meinem Vortrag und der Präsentation. Hoffe, dass für alle irgendwie was Gutes dabei war, ist heute ein bisschen überschaubarer geworden. Ich hoffe es ist so ein bisschen deutlich geworden, was ich sagen wollte. Ich bin da ein sehr reflektiert denkender Mensch, bevorzuge weder das eine noch das andere, sehe bei beiden Vor und Nachteile, möchte darüber eher aufklärenden Faktor liefern. Jeder kann das für sich selbst entscheiden, jeder ist alt genug, um das für sich zu entscheiden. Vegane Ernährung ist klasse, wenn man sie gut durchführt. Man sollte auf einige Dinge achten, sollte aber auch nicht Leute verurteilen, die dann vielleicht trotzdem Fleisch essen. Das ist für jeden so eine gewisse Selbstentscheidung, macht ethisch natürlich aber auf jeden Fall Sinn, sich dafür zu entscheiden oder es zumindest zu reduzieren. Genau. Vielen vielen Dank bis hierhin. Ich bin soweit mit meiner Präsentation durch und jetzt würden wir zu den Fragen kommen. Und zwar könnt ihr jetzt in der F A Funktion in Zoom eure Fragen stellen. Ihr könnt dort Fragen einreichen, können auch im Chat noch ein bisschen was hin und her schreiben. Ich würde jetzt Schritt für Schritt auf die Fragen eingehen, wenn Fragen vorhanden sind. Für alle, die hier jetzt schon irgendwie genug gelernt haben, könnt ihr auch gerne ganz kurz Feedback geben in den Chat, ob euch das Webinar gefallen hat, ob ihr was mitnehmen konntet und was so euer Hauptaspekt war, warum ihr euch dafür entschieden habt. Würde mich über ein kurzes feedback freuen. CIN 1. Wann kommt die Ernährungsberater Lizenz vegane Ernährung? Oh, da ist jemand schon up to date. Genau wie ihr vielleicht mitbekommen habt, produzieren wir aktuell die Ernährungsberate Lizenz für die vegane Ernährung. Das heißt, genau diese Dinge, die ich heute erklärt habe, soll sehr im Detail durchgeführt werden bzw. Im Detail aufgeklärt werden. Denn wir finden eine vegane Ernährung bietet super viele Vorteile und sollte von jedem mal bedacht werden, sollte aber auch bewusst durchgeführt werden. Das heißt, da sollten sowohl Ernährungsberater als auch Leute, die sich selbst dafür entscheiden, selbst dafür interessieren, sich auf jeden Fall weiterbilden. Und was gibt es da besseres als eine von uns staatlich anerkannte Ausbildung? Die vegane Ernährungs ist aktuell in der Prüfung der staatlichen Prüfstelle und sobald wir da Feedback bekommen, können wir sagen, ob wir die zum Verkauf anbieten können. Derzeit haben wir eine Early Bird Aktion, bei der ihr euch eintragen könnt. Gerne mal auf der Homepage vorbeischauen und da gibt es dann schon die ersten Informationen und ihr werdet sofort auf dem Laufenden gehalten, sobald wir dort von offizieller Seite auch Updates haben. Christina Dolce, was ist eine vegane Alternative zu Rührei und Spiegelei? Ich bin zum Beispiel jemand, der viele Eier isst, auch als wichtiger Eiweiß Lieferant. Man kann Eiweiß, glaube ich, also reines Eiweiß, was so ein bisschen diese Form hat, kann man, glaube ich, durch verschiedene Samen, zum Beispiel Leinsamen oder Chia Samen, so ein bisschen über Nacht einweichen. Da kriegt man so diese klebrige Konsistenz, mit der man zum Teil auch irgendwie backen kann. Ich glaube, es gibt auch direkt schon Eiersatzprodukte, die so ähnlich in diese Richtung gehen. Habe ich selbst noch gar nicht ausprobiert, Da kann ich also gar kein persönliches Feedback zu geben. Ich weiß nur, dass irgendwas in diese Richtung geht. Ansonsten als Eiweißlieferant gibt es natürlich auch super viele andere Alternativen. Man kann da zu Shakes natürlich greifen, wenn man einfach einen Weg gehen möchte. Man kann aber natürlich auch irgendwie Hülsenfrüchte oder durch einzelne Milchersatzprodukte. Pow. Da kann man natürlich sehr, sehr viele Alternativen finden. Christina fragt Ist es notwendig, bei veganer Ernährung regelmäßig die Blutwerte zu kontrollieren, beziehungsweise es ist empfehlenswert, um keine Mängel zu bekommen. Würde einmalig vielleicht Sinn machen, um so ein bisschen Eindruck davon zu bekommen, wenn du einige Dinge natürlich schon präventiv behandelst, ist sehr, sehr wichtig. Gerade bei Dingen, die aber auch lange gespeichert werden, wie Eisen, Vitamin B, ist natürlich auch wichtig, das vielleicht auch mal in Abstand von ein, zwei, drei Jahren zu machen. Denn einige Speicher sind so groß, dass man zum Beispiel am Anfang gar nicht merkt, dass man einen Mangel vielleicht produzieren würde, weil die Speicher noch durch die tierische Ernährung aufgefüllt sind, aber langsam Schritt für Schritt abgebaut werden. Und dann vergeht vielleicht ein Jahr, vergehen zwei Jahre und auf einmal ist man müde und bisschen schlapp und hat gar nicht mehr so diese Connection von, okay, diese Symptome kommen jetzt von dem Umstieg auf die vegane Ernährung. Dann sucht man und sucht man, wo sind die Gründe dafür. Kann aber vielleicht genau an diesem Umstieg liegen, dass die Speicher ein bisschen länger gebraucht haben, um zu lernen oder immer nur ein bisschen wieder aufgefüllt wurden durch eine suboptimale vegane Ernährung. Das sind so die wichtigsten Faktoren, die man beachten sollte. Macht ein Bluttest vielleicht mal Sinn, gerade ein halbes Jahr nach der Umstellung vielleicht und dann vielleicht mal zwei, drei Jahre nach der Umstellung zu schauen, um dort vielleicht, dass da Mängel sind. Macht meiner Meinung nach aber auch in der Mischkosternährung Sinn. Also es bringt nichts, auch eine Mischkost, also die Faktoren, die ich jetzt gesagt habe, mit auf Dinge, die man achten muss, die gelten auch für eine Mischkost. Also eine Mischkost ohne Obst und Gemüse ist dann genauso Mist im Vergleich dazu natürlich. Das heißt, auch hier würde es natürlich Sinn machen, einige Dinge abzudecken, einige Dinge zu checken und sich da nicht blind darauf zu vertrauen, okay, ich esse jetzt ein paar tierische Produkte und bin mit allem abgedeckt. So ist natürlich der Fall. Auch Christina, sehr gerne, dafür bin ich da. Fragen beantworte ich dir super gerne. Ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen. Simon freut sich oder bedankt sich fürs Webinar. Die Vorstellung der Ausbildung zum veganen Ernährungsberater war das eigentlich so ein bisschen im Prinzip schon. Das heißt, du kannst dir dieses Webinar heute nur in deutlich ausführlicher vorstellen und mit deutlich mehr Informationen noch darüber hinaus. Das heißt, es werden Dinge wie Ethik, Umwelt wird mit Zahlen und Fakten belegt. Wir arbeiten Da sehr wissenschaftlich. Zum Beispiel, wir haben in der Ernährungsberaterlizenz für die veganen Fokus auch die einzelnen kritischen Nährstoffe auf über 70 Seiten detailliert dargestellt. Das heißt, dort wird auch gesagt, okay, worauf muss man bei Selen achten, was ist bei Proteinen auch wichtig, nicht nur die Qualität der essentiellen Aminosäuren, was ist vielleicht auch schon bei pflanzlichen Dingen besser. Das heißt, wir gehen dort ein bisschen ins Detail. Ich habe heute so ein bisschen Umriss dafür gemacht, dient natürlich auch dazu, um einen Eindruck zu bekommen, was können wir als Akademie vermitteln. Es sprengt allerdings den Rahmen dieses ganzen Webinars, wenn ich wirklich auf jeden Nährstoff detailliert vorgehe. Von den Inhalten her ist es aber in der Ernährungsberaterlizenz vegan wirklich so, dass wir am Anfang ein bisschen erklären, wo kommt die vegane Ernährung her, Ernährungsgeschichtlich ein bisschen erklären, dann aber auch ein bisschen darauf eingehen, okay, was sind die Beweggründe dafür, sind die Beweggründe auch berechtigt zum Beispiel, Das heißt, sie gehen auch durch Zahlen durch Treibhausgasemissionen, Wasserproduktion für verschiedene Sojaprodukte ernten und so weiter, gehen danach auch so ein bisschen auf diesen Umstiegsplan genauer ein. Das heißt, ich habe jetzt diese acht Wochen ganz grob vorgestellt, die spielen aber natürlich viele andere Faktoren auch noch eine Rolle. Das heißt die Umwelt, die um dich herum ist, das heißt dein Umfeld, wie kannst du damit umgehen, wenn deine Freundin oder dein Freund nicht vegan ist zum Beispiel, wie kann man die überzeugen bzw. Wie kann man beides auch vereinbaren, man muss die anderen nicht auch unbedingt davon überzeugen. Dann geht es aber auch vor allem auch in die Richtung, wie kann ich als Ernährungsberater diese vegane Ernährung auch jemandem beibringen und worauf muss ich wirklich achten, was sind diese kritischen Nährstoffe und vor allem, wie kann ich diese vegane Ernährung auch im Sportkontext kombinieren. Das heißt gerade Fitness und Kraftsport ist auch ein eigenes Modul in der nährt mich aber dass du dich dafür interessierst. Also da kannst du ja dann dich im Early Bird schon eintragen, kannst die ersten Informationen bekommen und kannst als einer der ersten dann natürlich auch einen Blick auf die finale Ausbildung werfen und ich hoffe, ich konnte da so ein bisschen Eindruck dazu geben. Du hast noch eine weitere Frage, mich würde ansonsten deine Gericht Favoriten im veganen Bereich interessieren. Ein bisschen was habe ich schon vorgestellt, das heißt ich greife so ein bisschen auch auf Dinge zurück, die mir früher ganz gut geschmeckt haben. Das heißt, was wie eine Bolognese mache ich durch eine Linsen rote Linsenbolognese, die man sehr sehr gut machen kann, was ich sehr sehr gut finde zum Beispiel sowas wie Döner kann man als Falafel Döner Variante machen, das heißt, es gibt sehr sehr viele Methoden, die mir hier dort primär zusagen. Ansonsten bin ich aus diesem Fitnessbereich auch sehr stumpf eingerichtet, das heißt, ich kann auch einfach mal ein bisschen Reis mit Kidneybohnen zum Beispiel essen. Hier bin ich nicht immer der ganze Gourmet, der dort irgendwie was finden muss, sind aber so die typischen Dinge, die man dort vielleicht anwenden könnte. Genau, ich hoffe, das beantwortet in etwa deine Frage sogar sehr ausführlich. Gibt es noch weitere Fragen? Dafür stehe ich zur Verfügung, kann gerne noch ein paar Fragen beantworten. Ansonsten schon mal vielen Dank für alle, die Fragen gestellt haben. Sehr, sehr spannende Sachen dabei. Freut mich, dass interessant Thema überhaupt da ist. Ist nicht selbstverständlich. Der ganze vegane Markt ist natürlich am kommen und natürlich super interessant und da freut mich, dass auch so viele Leute dafür Interesse zeigen kann. Gerne noch mal zwei, drei Minuten warten, ob Feedback kommt. Ansonsten Silv bedankt sich auch schon. Schönen Abend wünsche ich dir auch. Vielen Dank für deine Fragen, für deine Teilnahme wieder. Hat mich sehr gefreut. Gut, sieht fast so aus, als würde es keine Fragen mehr geben. Das ist ein gutes Zeichen vielleicht. Dann habe ich es entweder gut erklärt oder es ist schon alles geklärt. Das freut mich. OK, cool. Dann würde ich sagen, vielen, vielen Dank für die Teilnahme. Hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe ihr konntet was lernen. Ich hoffe ihr konntet was mitnehmen. War so ein erster Überblick über die ganze Thematik. Bedanke mich für die Teilnahme und wünsche euch noch einen wunderschönen Abend und schon mal ein schönes Wochenende. Hat dir das Video gefallen, konnten wir dir vielleicht was Neues oder Lehrreiches beibringen? Dann schau doch jetzt mal unten in der Videobeschreibung vorbei. Dort haben wir einen Link zu unserer kostenlosen Demo zum Mitgliedbereich für dich vorbereitet. Dort kannst du einmal in unsere Ausbildung reinschnuppern. Außerdem findest du auf unserem YouTube Kanal noch weitere Videos. Viel Spaß dabei.
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