Welche Rückenmuskulatur trainierst du? | 107 OTL Fitness-Podcast

Monolog eines OTL-Podcast-Episodes zur Bedeutung gezielten Rückentrainings zur Vorbeugung und Behandlung von Rückenschmerzen. Kernpunkte: Rückenschmerzen werden oft durch Dysbalancen in der Rumpfmuskulatur (Bauch vs. Rücken), Stress und Bewegungsmangel verursacht; die Rückenmuskulatur wird in autochthone (tief, stabilisierend) und allochtone (oberflächlich, z. B. Latissimus) Anteile unterschieden; je nach Ziel (Schmerzlinderung vs. ästhetischer breiter Rücken) sollte das Trainings- und Dehnprogramm angepasst werden. Verweis auf weiterführende Übungen im OTL-Blog.
Trainierst du die richtige Rückenmuskulatur, um deinem Ziel näher zu kommen. Dies und vieles mehr klären wir gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast im Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest. Das Rückentraining ist eine sehr wichtige Komponente bezüglich unseres generellen Trainingsplans. Der Rücken ist eine wichtige Funktion bezüglich unseres Körpers, denn viele Leute dort draußen leiden unter Rückenschmerzen und Rückenschmerzen sind schon eine Volkskrankheit. Wo liegen eigentlich die Ursachen? Und zwar ist es ganz klar, zum einen sind es die Dysbalancen in der Rumpfmuskulatur. Die Rumpfmuskulatur besteht aus der Bauchmuskulatur und der Rückenmuskulatur. Kommt es dort zu Dysbalancen, ist zum Beispiel die Bauchmuskulatur stärker als die Rückenmuskulatur, dann kommt es eben zu starken Schmerzen, aber eben auch andersherum. Es muss unbedingt ausgeglichen sein. Und wie du das hinbekommst, da gibt es dann verschiedene Ansätze. Wie gesagt, schau einfach mal, geh zu einem Arzt, wenn du starke Rückenschmerzen hast und lass das einfach mal analysieren, welche Muskulatur ist eigentlich stärker, wo musst du quasi ansetzen. Und da gibt es natürlich unzählige Übungen für die Bauchmuskulatur, aber eben auch für die Rückenmuskulatur und für die Rückenmuskulatur. Da wollen wir heute näher drauf eingehen. Aber nochmal zurück. Also Dysbalancen sind eine große Ursache bezüglich der Rückenschmerzen, aber es ist eben auch Stress und vor allem zu wenig Bewegung. Wir bewegen uns viel zu wenig in unserem Alltag. Wir sitzen acht bis neun, vielleicht sogar auch zehn Stunden in unserem Büro, gehen vielleicht höchstens mal zum Drucker, übergeben eine Mappe an einen Kollegen, aber dann war es das auch schon. Vor allem, wir tippen dann nach vorne gebeugt unsere Brustmuskulatur, die verkürzt, weil wir halt einfach viel mehr vorne arbeiten als damals, wo wir einfach einen Speer genommen haben und möglicherweise Mammut erlegt haben. Dort hatten wir einfach nochmal die viel bessere Beweglichkeit in der Schulter. Und wie gesagt, wenn wir heute vor unserem Laptop sitzen, vor unserem PC, einfach an unserem Arbeitsplatz, dann verkümmert unsere Rückenmuskulatur. Sie ist nicht mehr so stark und der Tonus in der Brustmuskulatur wird viel stärker. Aber auch unausgeglichene Psyche ist eine wichtige Komponente, die Rückenschmerzen beeinflusst. Wichtig ist nun zu wissen, wie du den Rückenschmerzen entgegenwirken kannst oder auch präventiv. Und hier kommt jetzt ein sehr wichtiger Punkt. Man muss nun differenzieren können. Die Rückenmuskulatur lässt sich in zwei Bereiche unterteilen. Einmal in die autochthone Rückenmuskulatur, einmal in die allochtone Rückenmuskulatur. Die autochthone Rückenmuskulatur ist die Muskulatur, die eng an der Wirbelsäule vom Becken bis hoch zum Kopf geht. Die Hauptaufgabe dieser Muskulatur ist, dich zu stabilisieren und somit möglichen Rückenschmerzen entgegenzuwirken. Die Allochthone Rückenmuskulatur ist zum Beispiel die, man sagt, oberflächige Rückenmuskulature, zum Beispiel der Latissimus dorsi. Und je nachdem, was dein Ziel ist, musst du nun schauen, okay gut, was möchte ich trainieren, wo lege ich primär meinen Fokus drauf? Wenn du Rückenschmerzen entgegenwirken möchtest, dann solltest du Richtung autochthone Rückenmuskulatur deinen Fokus setzen. Dort kannst du zum einen natürlich die Rückenmuskulatur trainieren, aber eben auch dehnen. Denn wichtig ist, wenn du je nachdem, ob du einen starken Muskeltonus hast, dann solltest du schauen, dass du deine Rückenmuskulatur zum Teil eben auch aufdehnst, natürlich auch stärkst, aber eben auch deine Beweglichkeit trainierst. Denn wenn der Muskeltonus der Rückenmuskulatur stärker wird, dann übt dieser Muskel natürlich auch eine stärkere Zusammenquetschung der Bandscheiben. Heiß Die Wirbelkörper werden stärker aufeinander drauf gedrückt und zwischen diesen Wirbelkörpern befinden sich ja die Bandscheiben und dann entstehen natürlich sehr starke Rückenschmerzen. Deshalb muss man da sein Mittel der Wahl treffen. Wichtig ist zu dehnen, aber eben auch den Rücken zu stärken bzw. Die komplette Rumpfmuskulatur. Angesprochen hatten wir auch die allochtone Rückenmuskulatur, wo unter anderem der Latissimus dorsi zugehört. Diese sollte man nicht außer Acht lassen. Doch wer hier primär seinen Fokus legt, der trainiert für das Aussehen für einen ausgeprägten Rücken, den man auch sehen soll. Natürlich wirken auch hier die Muskeln, wie zum Beispiel der Kapuzenmuskel oder eben auch der Latissimus dorsi entgegen der Brustmuskulatur. Wenn man dann eine starke Kyphose im oberen Rücken hat, sollte man unbedingt seinen Rücken trainieren, seine Brustmuskulatur aufdehnen, um wieder in die aufrechte Doppel S Form zu kommen. Wenn dich das Thema Rückentraining näher interessiert und vor allem welche Übungen es gibt, damit du deinem Ziel näher kommst, dann schau auf jeden Fall mal auf dem OTL Blog vorbei. Link ist in der Beschreibung. Das war der Online Trainer Lizenz Podcast, der Podcast, falls the Fitness Fans.
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