Wie kommt es zu BLUTHOCHDRUCK | 171 OTL Fitness-Podcast

A German podcast episode from the Online Trainer Lizenz Podcast explaining how high blood pressure (Bluthochdruck) arises, how blood pressure is measured (systolic/diastolic), and why persistent hypertension damages organs. The hosts define hypertension as persistent systolic ≥140 mmHg or diastolic ≥90 mmHg and list major modifiable and non-modifiable risk factors: abdominal (visceral) obesity (waist circumference warning: men >102 cm, women >88 cm), BMI thresholds (overweight ≥25 kg/m^2, obesity ≥30 kg/m^2), high salt intake (average in Germany ~8–12 g/day; recommended upper limit with hypertension 5–6 g/day), excessive alcohol, smoking, physical inactivity, chronic stress, heredity, age and sex. The episode emphasizes lifestyle modification (weight, salt, activity, stress reduction, quitting smoking) to reduce hypertension risk and notes that short-term blood pressure rises are normal while chronic elevation causes arteriosclerosis, left ventricular hypertrophy, heart failure, kidney damage and cerebrovascular harm.
Questions this video answers
Bei einem konstanten Blutdruck von mehr als 140 mmHg systolisch oder 90 mmHg diastolisch.
Männer: über 102 cm; Frauen: über 88 cm.
Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern (kg/m²).
Übergewicht ab 25 kg/m²; Fettsucht (Adipositas) ab 30 kg/m².
Durchschnittlich etwa 8–12 Gramm pro Tag; bei Bluthochdruck liegt die Obergrenze bei 5–6 Gramm pro Tag.
Du darfst mitbestimmen, welche Themen wir hier in dem Podcast besprechen. Du darfst auch Wünsche an Interviewpartnern äußern. All dies kannst du mir gerne schreiben, und zwar an die E Mail Adresse. Die findest du in der Videobeschreibung oder in der Podcast Beschreibung, je nachdem, wo du diesen Podcast hörst. Also ich freue mich auf deine E Mail. Und nun schauen wir uns erstmal die Risikofaktoren des Bluthochdrucks an. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast. Im Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest.
Die Blutgefäße des Körpers bilden ein weit verzweigtes, flexibles Rohrsystem. In diesem System kreist das Blut. Es wird vom Herzen in den Körperkreislauf gepumpt, versorgt die Organe mit Sauerstoff sowie Nährstoffen und transportiert die Abfallprodukte. Die Blutgefäße, in denen das Blut zu den Organen fließt, werden Arterien Schlagadern genannt. Gefäße, die das von den Organen kommende Blut zum Herzen zurück transportieren, sind Venen. Dabei herrscht im arteriellen Teil des Körperkreislaufs grundsätzlich ein höherer Druck als im venösen. Die Blutdruckmessung mit der Manschette sagt etwas über den Druck im arteriellen Kreislauf aus. Das Herz, das sich jeder Muskel anspannen und entspannen kann, pumpt das Blut in die Arterien. Mit den Anspannungs und Entspannungsphasen des Herzmuskels steigt oder fällt dort der Druck. Die dadurch entstehende Druckwelle ist als Puls tastbar. Auch die Blutgefäße können Druck erzeugen. Besonders die Arterien können sich verengen oder erweitern, da ihre Wände teilweise aus Muskelgewebe bestehen. Verengt sich das Gefäß, steigt der Druck an, erweitert es sich, fällt er ab. Der Blutdruck ist also abhängig von dem Durchmesser der Gefäße und der Kraft des Herzens. Warum steigt der Blutdruck an? Die Anspannungs und Entspannungsphasen des Herzmuskels sowie die Verengung bzw. Erweiterung der Gefäße werden von vielen körpereigenen Systemen gesteuert. Dank dieser aufwändigen Steuerung können Herz und Gefäße auf alle inneren und äußeren Einflüsse reagieren. Nur so kann Blut permanent kreisen und auch die äußersten Bereiche des Körpers erreichen. Dies wird erschwert, je tiefer der Blutdruck absinkt. Deshalb ist es eine wichtige Aufgabe des Körpers, den Blutdruck phasenweise ansteigen zu lassen. Dies passiert automatisch bei Schmerz oder Anstrengungen, während der Blutdruck im Schlaf absinkt. Kurze Hochdruckphasen und Blutdruckschwankungen sind also normal. Ein ständiger hoher Blutdruck dagegen hinterlässt dauerhafte Schäden an Herz und Gefäßen. Zweitens. Was bedeutet Bluthochdruck? Der gemessene Blutdruck entspricht dem Druck in den Arterien. Bei der Blutdruckmessung werden zwei verschiedene Werte gemessen. Das hängt mit dem An und Absteigen des Drucks in den Arterien während der Pumparbeit des Herzmuskels zusammen. Der obere systolische Wert entspricht dabei dem höchsten, der untere diastolische Wert dem niedrigeren Druck in der Arterie. Ein ständiger Druck von mehr als 140 mm Quecksilbersäule systolisch oder 90 mm Quecksilbersäule diastolisch bedeutet Bluthochdruck. Die meisten Krankheiten sind erkennbar, weil sie Beschwerden, zum Beispiel Schmerzen, auslösen. Ein hoher Blutdruck macht sich häufig nicht sofort bemerkbar. Auf Dauer jedoch schädigt der hohe Druck in den Arterien sowohl das Herz als auch die Gefäße. Die flexible Gefäßwand wird starrer, es entwickeln sich Gefässwandverkalkung, Verhärtung und Verengung, sogenannte Arteriosklerose. Auf längere Sicht entstehen Schäden, vor allem Gehirn im Sinne einer Hirnleistungsstörung durch viele kleine Schlaganfälle, Niere, Nierenversagen, Herz, Herzkranzgefässerkrankungen, koronare Herzerkrankungen, KHK und Augen sind davon betroffen. Neben der Herzkranzgefässerkrankung kommt es meistens zu einer krankhaften Vergrößerung der linken Herzhä, da diese ständig gegen den hohen Druck im Körperkreislauf anpumpen muss. Beide Faktoren zusammen führen auf Dauer zu einer Herzschwäche, Herzinsuffizienz. Oft ist es jedoch nicht alleine der Bluthochdruck, der die Gesundheit schädigt. Vielmehr wirken verschiedene Risikofaktoren zusammen. Je mehr es gibt, desto größer ist das Risiko, beispielsweise für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Viele Faktoren lassen sich aber beeinflussen, wie Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel. Zu den Blutdruckwerten im Überblick an dieser Stelle eine Tabelle im Skript F. Risikofaktoren für Bluthochdruck. Bei primärem Bluthochdruck sind die Risikofaktoren klar definiert und größtenteils über den Lebensstil bauchbetontes Übergewicht, Bauchfettsucht, zu hoher Salzverbrauch, zu starker Alkoholkonsum, Rauchen, Bewegungsmangel, chronischer Stress, Erbanlagen, Alter und Geschlecht, also nicht regulierbare Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle. Bei Veranlagungen zu Bluthochdruck können die vom Lebensstil abhängigen Risiken schneller wirken. Übergewicht. Die Verteilung der Fettpolster spielen eine Rolle. Um mögliche Kreislaufrisiken einzuschätzen. Besonders dem Bauch und der Taille gilt heute das Augenmerk. Der Taillenumfang lässt sich einfach messen, wenn er bei Männern 102 und bei Frauen 88 cm überschreitet. Abhängig von der Körpergröße ist das ein Warnzeichen. Mit wachsender Taille steigt auch das Gesundheitsrisiko. So könnte sich zum Beispiel ein Typ Diabetes entwickeln. Für Herz und Kreislauf verheißt das nichts Gutes, da das Bauchfett zahlreiche ungünstige Veränderungen im Körper auslöst. Zum Beispiel sprechen Leber, Muskel und Fettgewebezellen schlechter auf das zuckersenkende Hormon Insulin an. Der Körper benötigt dann mehr Insulin. Das führt letztlich auch zu steigendem Blutdruck. Zudem besteht das Risiko für eine Zuckerstoffwechselstörung. Typ Diabetes. Die Insulinresistenz kann bei Fettsucht sogar dazu führen, dass sich der Hochdruck hartnäckig festsetzt. Eine weitere Gewichtsgrösse ist der Body Maß Index BMI. Damit wird das Körpergewicht beurteilt. Berechnet wird der BMI, indem man das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße teilt. Übergewicht beginnt bei einem Body Maß Index von 25 kg pro Quadratmeter. Ab 30 kg pro Quadratmeter besteht eine Fettsucht. Da auch normal oder untergewichtige Menschen vermehrt Bauchfett entwickeln können, ist auch hier der Blick auf die Taille unerlässlich, um ein mögliches Herzrisiko abzuschätzen. Wer es im Vorfeld selbst angehen möchte, hat neben Bluthochdruckkontrollen und BMI Bestimmungen zusätzlich mit dem Messen des Taillenumfangs eine gute Handhabe. Weitere Befunde ergeben ärztliche Untersuchungen. Kochsalz, Natriumchlorid kann Bluthochdruck begünstigen, denn die am Druckaufbau maßgeblich beteiligten kleineren Arterien, die Arteriolen reagieren empfindlicher auf Kreislaufhormone. Der durchschnittliche Kochsalzkonsum ist in Deutschland mit etwa 8 bis 12 Gramm pro Tag zu. Hoch. Bei Bluthochdruck liegt die obergrenze täglich bei 5 bis 6 Gramm. Maßgebliche Salzquellen sind Brot, Brotbeläge wie Wurstwaren, Schinken und Käse und allgemein industriell verarbeitete Lebensmittel. Zu viel Kochsalz kann auch eine blutdrucksenkende Behandlung erschweren. Alkohol. Akut in größerer Menge konsumiert, erhöht Alkohol den Blutdruck vorübergehend und bei dauerndem Zuspruch chronisch. Dann schadet Alkohol nicht nur dem Blutdruck, Herz und Kreislauf, sondern auch anderen empfindlichen Organen wie Leber und Gehirn. Rauchen. Rauchen greift die Gefäße an, besonders die Herzkranzgefäße und Beinarterien. Die beim Rauchen übrigens auch von Wasserpfeifen aufgenommenen Schadstoffe, insbesondere freie Radikale, zerstören das gefäßerweiternde Potential der zarten Austeilung der Gefäße des Endothels. Dadurch fördern sie die Arteriosklerose. Auch die Fließeigenschaften des Blutes verschlechtern sich. Bekannt dafür ist das Raucherbein. Schmerzhafte Durchblutungsstörungen mit zunehmend eingeschränkter Gehstrecke erschweren dem Betroffenen das Leben. Körperliche Inaktivität schwächt den gesamten Körper und steigert den Fettansatz. Herz, Kreislauf und Lungen körperlich inaktiver Menschen arbeiten unökonomisch. Schon bei kleinen Anstrengungen reagiert das Herz hochtourig. Knochen, Muskel und Gelenke verlieren an Substanz. Der Stoffwechsel ist unterfordert und einseitig auf Anbau statt Abbau der Fettdepots ausgerichtet. Sogar das Gehirn wird träger und die Psyche anfälliger. Regelmäßige moderate Bewegungen mündet in einen gesünderen Lebensstil, erhöht das Wohlbefinden und kann vor vielen Krankheiten, darunter Bluthochdruck, schützen. Bei hypertonen Menschen trägt körperliche Aktivität oft dazu bei, erhöhte systolische und diastolische Druckwerte erfolgreich zu senken. Stress. Wird er lange Zeit nicht ausgeglichen oder überwunden, kann Stress den Blutdruck über den Schalter des vegetativen Nervensystems nach oben treiben. Das vegetative Nervensystem, besonders der Sympathikus genannte Anteil, steuert viele lebenswichtige Funktionen, allen voran Blutdruck und Kreislauf. Der Sympathikus stellt die Weichen für schnelle Leistungssteigerungen und ist daher auch direkt an der Stressreaktion beteiligt. Dämpfende Impulse werden über den Parasympathikus genannten Anteil des Vegetativen. Systems vermittelt. Entspannung und Stressausgleich haben also auch eine physiologische Grundlage. Unbewältigter Stress führt oft zu Schlafstörungen. Auch sie beeinflussen den Blutdruck ungünstig.
Vergiss nicht mir eine E Mail zu schreiben. Die ersten E Mails sind bereits eingegangen. Spannende Themen auf jeden Fall. Wenn dein Thema dabei sein soll, dann schreibe mir jetzt eine E Mail an die unten stehende E Mail Adresse. Das war der Online Trainer Lizenz Podcast. Der Podcast für alle Fitnessfans.
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