Yoga Historie: Die Bedeutung von Buddhismus und Buddha im Yoga

Deutscher Lehrvortrag (YouTube) über die Lebensgeschichte Siddhartha Gautamas (Buddha), die Kernlehren des Buddhismus (vier edle Wahrheiten, edler achtfacher Pfad, Karma, Nirvana) sowie Verbreitung und verschiedene Traditionen (Theravada, Mahayana, Zen, Vajrayana/’diamantener Weg’). Das Video erklärt Zusammenhänge zwischen Buddhismus und Yoga (Achtsamkeit, Meditation, achtgliedriger Weg) und verweist auf weiterführende Online-Lernmaterialien im Demo-Bereich.
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Lumbini (im heutigen Nepal).
Circa 560 v. Chr.
29 Jahre.
35 Jahre.
Unter dem Feigenbaum in Bodh Gaya (Nordindien), in der Vollmondnacht im Mai.
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Historie. Buddhismus und Buddha. Der Buddhismus geht auf Siddhartha Gautama zurück, der um das Jahr 560 vor Christus in Lumbini im heutigen Nepal geboren wurde. Er stammte aus dem wohlhabenden Fürstenhaus der Sakyas, das der Kriegkaste angehörte. Schon bei seiner Geburt prophezeiten acht weise Brahman, dass Siddhartha ein großer weltlicher Herrscher oder ein großer Geistesführer werden würde. Sein Vater, König Suddhortana, ließ dem jungen Siddhartha von den besten Lehrern seines Landes eine vorzügliche Ausbildung zukommen, war aber darauf bedacht, seinen Sohn für die weltliche Laufbahn zu erziehen. Daher schirmte er ihm von allen Einflüssen ab, die sein spirituelles Interesse hätten decken können. Er glaubte, ihn durch Freuden und Überfluss an den Palast fesseln zu können. Er wurde mit 16 Jahren mit der schönen und klugen Prinzessin Yasudara vermählt, die ihm nach fast 13 Jahren einen Sohn. Gebar, den König Rahula nannte. Sein Vater konnte jedoch nicht verhindern, dass Siddhartha mit dem Leid der Welt, nämlich mit Alter, Krankheit, Tod und Kummer in Berührung kam, was ihm zum tiefen Nachsinn veranlasste. Die Begegnung mit einem in Meditation ruhenden Yogi führte dazu, dass er einen Entschluss traf. Er ließ das weltliche Leben hinter sich. Er entschied sich für den Weg nach innen, um alles Leid endgültig zu überwinden und seine inneren Fähigkeiten zu entwickeln. Mit 29 Jahren verließ Siddhartha Gautama heimlich seine Familien und den Palast, um als Hausloser die Realität über die Welt, das Leben und den Tod zu ergründen. Zunächst wurde er als Schüler bei einem hervorragenden Philosophen seiner Zeit, dem Allara Kalam, dessen Theorie und Meditation derart gut und schnell erlernte, dass er in kürzester Zeit seinen Meister überflügelte. Nicht viel anders erging es ihm bei dem weisen Ramapukta, der ihn tiefer in die Meditationserfahrung einführen konnte. Unbefriedigt, dass er trotz aller Studien und Meditationsübungen die volle Wahrheit über Leid und Leidlosigkeit nicht erfährt, versuchte er eine neue Methode, die Askese, die von manchen Yogis geübt wurde, um durch die Beherrschung von körperlichen Schmerzen und Trieben Wunsch und Angst loszuwerden. Als er am Rande des Todes war, erkannte er, dass dies auch kein Weg zur Wahrheit, zur Befriedigung von Leid sei. Extreme Lebensformen wie die Askese einerseits und das Leben im Überfluss wie in seinem Elternhaus andererseits, fand er für den Geist nicht förderlich. So entschloss er sich für den Weg der Mitte. Er erfand seine eigene Meditationsart der Ausgewogenheit, an einem guten Platz mühelos aufgerichtet sitzen und den Geist mit wacher Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Durch intensive Übung verwirklichte Siddhartha Gautama die Buddhaschaft, den Zustand des Erwachtseins. Er hatte alle leidbringenden Gefühle und Reaktionen sowie seine Unwissenheit überwunden und alle dem Geist in innewohnenden Qualitäten voll entfaltet. Er war 35 Jahre alt, als er ein Buddha, ein Erleuchteter unter dem Feigenbaum wurde. Dies ereignete sich im Norden Indiens, dem heutigen Boa Gaya, in der Vollmondnacht im Mai. Deswegen wird im Mai immer die Vollmondnacht gefeiert. Zwei Monate nach seiner Erleuchtung beginnt der Buddha Sakharmuni Benares seine Lehrtätigkeit, die er über 40 Jahre bis zu seinem Lebensende fortsetzt. Was immer Buddha lehrte, er lehrte aus Erfahrung und als lebendige Wissensvermittlung. Auch gab er seinen Schülern den Rat, die Lehren zu überprüfen und seinen Aussagen nicht blind zu vertrauen. Er wollte keine von ihm abhängigen Schüler haben, sondern den Menschen ihre uneingeschränkten Möglichkeiten, ihre innere Freiheit bewusst zu machen. Als der Buddha 80 Jahre alt war, also 480 vor Christus, erkrankte er und seine Lebenskraft erlosch in Kusinara, unweit von seiner Heimatstadt entfernt, ist er unter blühenden Salbäumen in vollkommenen Frieden in Pariana hinübergegangen. Die Grundelemente des Buddhismus. Ziel des Buddhismus ist es, die Buddhaschaft zu erlangen. Buddhaschaft bedeutet, von allem Leid und Problem befreit zu sein und auf der anderen Seite, dass man die im Geist innewohnenden Fähigkeiten und Qualitäten voll entfalten kann. Das zu erreichen, bedarf es einer sehr großen Auseinandersetzung mit der Situation, in der man sich befindet. Aus diesem Grund sind die ersten Lehren des Buddha die Wahrheit des Leidens und die Wahrheit der Ursache des Leidens. Buddha zeigte in einer Art Bestandsanalyse unserer Welt, wie sehr unser Leben von Problemen durchdrungen ist und dass die Ursache für das gesamte Leid in unserem Unverständnis bezüglich der wirklichkeit liegt. Buddha legte folgenden Ansatz Er machte deutlich, dass ein falsches Verständnis der eigenen Person und der uns umgebenden Welt zu inneren Störungen führt. Diese Störungen sind der Anlass für ständige leidbringende Verhaltensweisen. Dies ist wie ein Dilemma. Die negativen Eindrücke und Handlungen ziehen erneut Leid und Probleme nach sich. Die vier edlen Wahrheiten im Buddhismus sind. 1. Die Existenz des Leidens. Das menschliche Leben ist dem Leiden unterworfen. 2. Die Ursache des Leidens ist die Begierde nach persönlicher, selbstsüchtiger Lust. Die Aufhebung des Leidens. Das Leid wird aufhören, wenn diese Begierde überwunden ist. Der Pfad, der zur Aufhebung des Leidens führt. Dieses Ziel kann erreicht werden, wenn man den heiligen achtfachen Pfad beschreitet. Dieser Weg der Mäßigung wird auch als der mittlere Weg bezeichnet. Seine drei Hauptbestandteile sind die ethische Lebensführung, also die Moral, die geistige Disziplin. Dazu zählt auch die Meditation und das Wissen, also die Weisheit. Und die drei Hauptlaster sind Sucht und Gier, Hass und Zorn, Selbsttäuschung und Unwissenheit. Der edle achtfache Pfad nach Buddha ist rechtes Verstehen, zweite Rechtes Denken, dritte Rechte Rede, vier rechtes Handeln, fünf rechte Lebenserwerb, sechs rechtes Bemühen, Sie rechte Achtsamkeit und Ach Rechte Konzentration. Der achtfache Pfad ist die Grundlage. Durch Achtsamkeit entsteht Konzentration, die einen befähigt zur Einsicht und Weisheit zu erlangen. Dank der Konzentration ver verwirklicht man den achtfachen Pfad. Es gibt im Buddhismus fünf Regeln für die Laienschü 1. Schonung des Lebens, also man soll nicht töten. Zweitens nicht stehlen. Meiden eines Ehebruchs, also nicht in sexuelle Verfehlung zu ergehen. Die Wahrhaftigkeit, nicht die Unwahrheit sagen, also nicht zu lügen und Fü Alkohol meiden und Drogen meiden. Im Buddhismus spricht man auch oft von Karma. Das ist eine Gesetzmäßigkeit, die jeder Handlung zu eigen ist. Wird mit dem Sanskritwort Karma bezeichnet. Karma bedeutet, dass auf jede Handlung eine Wirkung folgt. Man spricht auch oft davon, dass dies eine universelle Gesetzmäßigkeit ist. Das bedeutet, dass auf positive Handlungen auf was Positives folgt, also Freude und Glück, und auf negative Handlungen Leid und Probleme folgen. Karma bedeutet, nicht einem bestimmten Schicksal ausgeliefert zu sein. Buddha erklärt, dass wir selbst bestimmen, wie es uns geht, denn mit jeder einzelnen Handlung beeinflussen wir unser Karma, also die jetzige Situation, und schaffen damit wiederum neues Karma für die Zukunft. Und damit gestalten wir die Qualität unseres Lebens und damit wiederum unsere Gefühlslage. Durch die falschen Vorstellungen bzw. Durch die Unwissenheit, die der Einzelne von sich gibt und der äußeren Welt hat, stellt er seine ganz persönliche Beziehung zu allem her und reagiert meist gewöhnungsgemäss. Er vermag alles nur im Licht seiner eigenen subjektiven Erfahrung zu erleben. Er ist somit in seiner eigenen Erlebniswelt gefangen. Dieser Prozess, der sich von Leben zu Leben fortsetzt, wird als bedingter Entstehungskreislauf bezeichnet. Im deutschen Sprachgebrauch sagt man Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Buddha ging damals schon davon aus, dass ein gewisses Maß an Einsicht notwendig ist, um auf einem geistigen Entwicklungsweg voranzugehen. Denn das Einsehen öffnet die Menschen für andere Möglichkeiten und für Veränderung. Das Erkennen der Zusammenhänge unserer jetzigen Situation geht mit dem Verständnis einher, dass man selbst über das Potenzial der Buddhaschaft verfügt. Mit der Wahrheit vom Aufhören des Leidens und der Wahrheit des Weges, dem dritten und vierten Teil der vier edlen Wahrheiten vom Leiden, wird dem Menschen die Zuversicht zuteil, dass die Lebensbefriedigung für ihn möglich ist. Es gibt verschiedene Traditionen im Buddhismus. Im Laufe der 2500 Jahre haben sich verschiedene Traditionen und Schulen entwickelt. Da es im Buddhismus keine Hierarchie gibt und auch keine Dogmen bestehen, können Menschen verschiedener Rassen, Nationalitäten, Kulturen, die Aussagen des Buddhas besonders hervorheben, die ihren Bedürfnissen und ihrer Art entsprachen. Der Buddhismus breitete sich zunächst nach Südindien und nach Sri Lanka aus. In Sri Lanka wurde zunächst die Rede vom Buddha ca. 100 vor Christus im Pali Kanon schriftlich festgehalten. Diese wurden bis dahin durch ständige Rezitation der Mönche immer mündlich überliefert. Alle Sutras beginnen so habe ich es gehört. Natürlich soll das, so habe ich es gehört die Echtheit eines Buddhawortes garantieren, das er zunächst mündlich weitergegeben und erst Jahrhunderte später aufgeschrieben wurde. Neben den zahlreichen chinesischen und tibetischen Übersetzungen haben wir den Großteil der indischen buddhistischen Literatur in Pali, einem mittelindischen Dialekt, überliefert. Man unterscheidet grob zwei Zum einen Theravada, der Weg der Älteren, auch Hinayana genannt, heißt übersetzt kleines Fahrzeug, und das zweite, Mahayana, wird übersetzt als großes Fahrzeug. In manchen Literaturen findet man auch die Übersetzung Fahrzeug oder floß. Theravada. Die Selbstentwicklung ist für die Theravadins das wichtigste Ziel. Zum einen Arhat, einem reinen und heiligen Idealmenschen zu werden, der das Nichtwissen überwunden hat und dazu voller Weisheit und Liebe gegenüber anderen Lebewesen ist. Ihr Weg geht über einen reinen Lebenswandel und die Praxis der Achtsamkeitsmeditation zur Erkenntnis der Wahrheit. Wahrbleiben zu allen Zeiten ist die grundlegende Wahrheit und das grundlegende Gesetz. Dazu gehört die ständige Veränderung im Allen, die Unvollkommenheit in allen und die Substanzlosigkeit in Allem. Diese Gesetzmäßigkeiten zutiefst zu erkennen und zu akzeptieren, befähigt den Menschen, sich vom Anhaften an den Daseinsdingen zu lösen. So kann die innere Reinheit und Wahrheit zum Leuchten beginnen. Nirvana heißt Zustand der Erleuchtung. Da viele Leute nicht die Disziplin und die geistige Übung besitzen, diesen Zustand zu erlangen, entwickelte sich ein anderes das Mahayana. Was ist nun die Einsicht seiner Erleuchtung? Das weitaus Eigenartigste und Kühnste am Buddhismus sind seine Verzichtleistungen. Erleuchtung heißt negativ, dass der Buddha die brahmische Tradition verwirft, die Heiligkeit des Veda, das Besser und schlechter sein eines Menschen je nach seiner Kastell, die Einheit des eigenen Selbst mit der göttlichen Kraft, die Wonnen möglicher Paradiese ver wenn man eine gute Wiedergeburt erlangt. All diese Spekulationen sind haltlos. Erleuchtung ist positiv, dass der Buddha ganz nüchtern wie ein Arzt das Leben, wie es jeder erfährt, untersucht. Die Symptome verweisen auf Krankheit. Dann diagnostiziert er die Ursachen der Krankheit. Dagegen ist aber wichtig zu wissen, was Gesundheit ist, um schließlich die Mittel zu erkennen und wieder gesund zu werden. Was ist nun Mahayana? Das ist jemand, der sich aus Empathie und tätiger Hilfe für alle Lebewesen geistig entwickelt hat und seine Ichhaftigkeit transzendiert. Er verzichtet sogar auf seine vollständige Erlösung, um allen Wesen auf ihren geistigen Entwicklungsweg helfen zu können. Diese Richtung nannte man Mahaya, das große Fahrzeug, das allen Menschen zugänglich war, im Gegensatz zu Theravada, das nur Auserwählten und Mönchen Platz bot. Der Mahayana hielt sich nicht mehr strikt an die Lehrreden des Buddha, sondern gab sich eher die metaphysischen Überlegungen hin. Diese Lehren wurden von den Völkern des Himalaya und Zentralasien aufgenommen. In Tibet und Nepal, wo sich die Menschen einem lebendigen geistigen Führer ihrem Lama anvertrauten wollten, entwickelt sich zum Lamaismus. Nun gibt es auch Phrayana, das Diamantzepter der Weisheit zur Selbstbeherrschung, und Varyana ist somit das diamantene Fahrzeug, das Fahrzeug zur Erlösung. Man hoffte dadurch tantrische Praktiken durch Visualisierung geistiger Kräfte und durch vorgeschriebene Übungen große Befreiung zu finden. Der Mahayana fand seinen Weg über Shiba nach Japan. China wendete sich weniger der Lehre, sondern eher der Meditationsmethode zu, aus Sanskrit Dayana. In Japan wurde das zu Zen umgewandelt. Kommen wir nun zum westlichen Zen. Da es sich beim Zen fast ausschließlich um die Meditationsmethode handelt und nicht um die buddhistische Lehre, konnte der Zen im westlich-christlichen Kulturkreis zahlreiche Anhänger. Gewinnen. Und beim Buddhismus im Westen fühlen sich immer mehr Menschen von der toleranten Menschen und umweltfreundlichen Lehre des Buddhas angezogen. Gerade in der heutigen Zeit der veganen Hipster-Kultur findet der Buddhismus immer wieder Anschluss. Ob es nun eine Modeerscheinung ist, sei dahingestellt. Auch das Fehlen der Hierarchie und Dogmen, dass es keinen Zwang zur Gläubigkeit durch angedrohte Strafen oder Schuldzuweisungen gibt oder durch die freie Interpretation der Lehren, führt es zu einem schnellen Anhang im Buddhismus. Egal aus welchen Gründen man zum Buddhismus Die Aussagen des Buddhas sind in voller Übereinstimmung mit der heutigen wissenschaftlichen Erkenntnis. Bekannte Aussagen vom Buddha sind zum Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht in der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment. Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen, kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus. Niemals in der Welt hört Hass durch Hass auf. Hass hört durch Liebe auf. Oder noch sehr schö Es nützt nichts, nur ein guter Mensch zu sein, wenn man nichts tut. Weiterhin hat der Buddha in seiner zeitlosen universellen Sicht unsere Umweltprobleme hervorgesagt und Richtlinien für gesund ganzheitliche Daseinsform gegeben. In den USA und Europa nimmt das Interesse am Buddhismus seit ca. 40 Jahren ständig zu. Damit wächst die Zahl der Menschen, die sich im Westen zum Buddhismus bekennen. Weltweit werden mehr als 500 Millionen Buddhisten gezählt. Die Praxis ist im achtfachen Pfad enthalten. Das Augenmerk liegt dabei zu Beginn auf diese drei Stützen, also auf Dana, Zilla und BH Dhana heißt Freigiebigkeit und ist die Lösung des Loslassens, heißt Sittlichkeit, das heißt im Leben unheilsam vom Heilsam zu unterscheiden. Und beide Begriffe gehören zur äußeren Bereinigung. Bhavana heißt meditieren, Sitz und Gehmeditation oder eine Maitri Meditation. Die Schwerpunkte der weiterführenden Praxis liegen dann auf Sila, Samadhi und Prana. Silla heißt hier achtsam und behutsam mit anderen und sich selbst umzugehen. Samathi heißt sich bei innerer Ruhe selbst zu erkennen, universelle Erfahrungen zu machen, vergleichbar mit der inneren Ruhe und der Erkenntnis. Prayna heißt durch Meditation und die Lehre eine klare Sicht der Wirklichkeit zu bekommen. Die meditative Praxis besteht aus beiden Meditationsgrundformen, also durch die Ruhemeditation und die Erkenntnismeditation. Der edle achtgliedrige Weg gipfelt ja in Meditation, also übersetzt die rechte Konzentration, die Ruhe, tiefe Versenkung schafft erst jene Distanz und jeden Gleichmut, der schließlich zum Verwehen, zum Nirvana führt. Was hat nun Yoga mit Buddhismus zu tun? Yoga kann man als Joch übersetzen oder aus dem Sanskrit als Anspannung aller Kräfte im Sinne von Konzentrationsübungen. Bei Yoga legt man die Konzentration auf sich und auf die Meditation, die Konzentration auf den Vorgang des Atems, denn Atem ist Leben. Der achtgliedrige Weg, den wir im Buddhismus erklärt haben, gehört genauso zum Yoga, sodass sein Weg als gestufter Prozess aufgefasst werden muss. Es sind also die sogenannten fünf äußeren und drei inneren Glieder. Erstens die Zucht, zweitens die Selbstsucht, drittens die rechte Sitzhaltung, viertens die Atemregeln und fünftens Einholung der Sinne. Die Sammlung, also der Geist wird auf einen Gegenstand gerichtet und siebtens die noch intensivere Betrachtung eines einzigen Gegenstandes, der den Geist sozusagen komplett ausfüllt. Achter Punkt ist die versenkung. Im modul 4 gehen wir viel tiefer in den achtgliedrigen yoga weg ein. Die lehre von Buddha wird durch Vorträge online oder durch Gespräche vermittelt. Es gibt feste Vollmondfeiern, die auch zur Erleuchtung führen oder wo die Geburt vom Buddha auch noch mal gefeiert wird. Es gibt auch Rituale, wie zum Beispiel die Zufluchtnahme, die ist Ausdruck des Vertrauens zum Buddha, seiner Lehre und dem Sangha, übersetzt die Bei allen Praktiken hat der Buddha immer zu verstehen. Gegeben, dass das Wichtigste die Arbeit an den eigenen Gedanken und Gefühlen sei, weil dieser der Ausgangspunkt aller Taten wäre.
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