Traumjob auf hoher See 🚢 So wurde Jan (20) Personal Trainer auf dem Kreuzfahrtschiff! OTL Uncut #9

In dieser OTL Uncut‑Folge interviewt Study Buddy den 20‑jährigen Jan aus dem Rheingau. Jan erzählt von seiner sportlichen Herkunft – sein Großvater war Landesmeister im Turnen, sein Vater arbeitet im medizinischen Bereich – und wie er bereits im Kindesalter Fußball, Skifahren, Tennis und Krafttraining ausprobierte. Mit 12‑13 Jahren begann er regelmäßig im Turnverein‑Gym zu trainieren und entwickelte ein tiefes Interesse an Fitness. Während der Oberstufe absolvierte er die OTL Fitnesstrainer‑B‑Lizenz und die Ernährungsberater‑Lizenz in jeweils drei bis vier Monaten, wobei er bei der Anbieterauswahl auf Social Proof, transparenten Kundenservice (WhatsApp) und klare Lernmaterialien setzte. Nach dem Abitur recherchierte er nach Berufsperspektiven, bewarb sich ohne Vorerfahrung als Personal Trainer auf Luxus‑Kreuzfahrtschiffen bei One Spa World, wurde angenommen und absolvierte ein vier‑wöchiges Intensivtraining in London. Auf den Schiffen war er nicht nur Trainer, sondern auch Verkäufer, Seminarleiter und musste mit internationalen Gästen kommunizieren. Jan reflektiert über typische Anfängerfehler im Krafttraining (zu frühes Selbstvertrauen, fehlende Variation) und betont die Bedeutung von kontinuierlicher Weiterbildung. Er bewertet das OTL‑Programm positiv, kritisiert jedoch die teilweise unnötige Fachsprache, die für die Praxis nicht immer relevant ist. Aktuell studiert er Wirtschaft, arbeitet nebenbei im Vivana Fitness‑ und Wellness‑Park im Rheingau als Personal Trainer und plant, seine Kenntnisse in Bereichen wie Longevity, Mobility oder Rehabilitation zu vertiefen und eventuell ein Online‑Business aufzubauen. Abschließend gibt er jungen Menschen den Rat, die Komfortzone zu verlassen, aktiv zu bleiben, OTL als risikofreien Einstieg zu nutzen und Netzwerke zu pflegen.
Chapters
Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge OTL Uncut. Ich habe heute jemand Neues hier, und zwar den lieben Jan. Jan, herzlich willkommen. Schön, dass du da bist. Schön, dass du dir die Zeit genommen hast. Sei so gut, da ich dich flüchtig kenne, aber alle anderen, die zusehen, noch nicht. Stell dich einmal ganz kurz vor. Wer bist du? Woher kommst du? Wie alt bist du? Was machst du so?
Ja, sehr gerne. Ja, ich bin sehr froh, hier zu sein bei dem Interview. Und ich bin der Jan, wie du schon richtig anmoderiert hast, ja. Und ich bin 20 Jahre, ich wohne im schönen Rheingau, also in der Nähe von Wiesbaden in Hessen. Und ja, wie kam es zu diesem Gespräch? Ich habe euch die OTL-Lizenzen gemacht, Fitnesstrainer B-Lizenz und Ernährungsberater-Lizenz. Wie genau es dazu kam, besprechen wir bestimmt noch. Aber ja, habe quasi den Hintergrund auch als Fitnesstrainer und Sportbegeisterter. Und so kamen wir ja ins Gespräch und auf die Idee, zusammen mal ein Gespräch aufzuzeichnen. Und quasi welche Möglichkeiten die Lizenzen für mich geöffnet haben, welche Türen, das werden wir alles besprechen. Und ich habe da eine ganz spannende Geschichte mitgebracht.
Yes, ich freue mich auf jeden Fall drauf. So grob den Rahmen kenne ich, aber die Details wirst du uns gleich erzählen. Lass uns gerne mal vorne anfangen. Erzähl mal so ein bisschen, was Was ist Sport für dich? Welche Bedeutung hat Sport? Wann hat das alles angefangen? Dass wir mal so ein bisschen Start in die ganze Thematik und den Bezug dazu überhaupt bekommen.
Alles klar, ja, da kann man jetzt natürlich 3 Stunden drüber reden alleine über die Frage, aber ich versuche mich kurz zu halten. Ja, also ich bin, sage ich mal, schon in ein sportliches oder gesundheitsbewusstes Umfeld reingeboren worden. Ja, also mein Opa war ein sportlicher Mann, der war Landesmeister im Touren, der war Bundesspringer auf jeden Fall, wurde dann auch Trainer bei der Bundeswehr tatsächlich. Das war seine Berufung. Und ja, mein Vater dementsprechend auch streng sportlich aufgewachsen unter seiner Aufsicht. Und er ist jetzt auch im medizinischen Bereich tätig, also Thema Gesundheit natürlich auch sehr präsent in meinem Leben generell gewesen. Also war schon ein bisschen vorprogrammiert, dass ich früher oder später ja damit in Kontakt komme oder halt zumindest damit aufwachsen. Und ja, also die ersten sportlichen Aktivitäten waren dann so Fußball, mit 8, 7 glaube ich so angefangen. Ja, jetzt kein Naturtalent, aber hat halt Spaß gemacht. Jeder, ich glaube jeder Junge in Deutschland kommt mal irgendwann auf die Fußballschiene, oder fast jeder. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich wurde auch auf die Skier gesetzt mit 3 Jahren, und das zählt ja auch als Sport. Und dann, ja, irgendwann war Tennis noch interessant, habe ich ein Tennis-Probetraining mal mitgemacht. Seitdem spiele ich Tennis auch leidenschaftlich, aber jetzt momentan nicht mehr professionell, beziehungsweise professionell eigentlich nie, aber halt, ja, ich nehme jetzt kein Training mehr oder so. Und tatsächlich, immer Kraftsport, auch spannend, wurde ich dann von meinem Nachbarn irgendwann mal auch zum Probetraining mitgenommen. Da war ich auch erst 12 oder 13 Jahre alt, da habe ich noch Fußball gespielt. Weil Fußball habe ich auch mit 13 oder so aufgehört, 14, 13, es war irgendwann nichts mehr für mich. Und genau, wurde ich auch zum Probetraining mitgenommen. Ja, seit ich 13 bin ungefähr. Und Genau deswegen habe ich schon langen Hintergrund mit Thema Fitness und schon, sage ich mal, bevor es diesen Fitness-Boom auch gab mit Corona über Social Media. Ich habe damals so Statistiken gesehen, dass da irgendwie seit 2020 dann der Fitness-Content sich versechsfacht hat oder so, und da ging es ja dann richtig los. Und ja, so habe ich meinen Weg zum Sport gefunden, habe dann auch Sport LK in der Schule gehabt und so weiter. Also immer sehr präsentes Thema. Und ja, für mich ist es einfach ein essenzieller Teil meines Lebens geworden und eben auch Teil meiner Berufung jetzt teilweise zumindest. Ich bin, man muss wissen, ich bin jetzt nicht mehr hauptberuflich als Trainer unterwegs, aber studiere gerade und bin immer noch im Fitnessstudio nebenbei als Trainer tätig. Ja, genau, aber genau zum Genau, in den Werdegang kommen wir vielleicht noch.
Ja, ja, lass uns mal bei der Gym-Thematik festhalten oder da weitermachen, weil du hast jetzt gesagt, du mit 12, 13, 14 irgendwie so hat das angefangen, was ja schon super früh ist. Also auch heute noch ist das ja wirklich super früh, zumindest um ins Gym zu gehen. Also klar, Spielsportarten, Ballsportarten, Toren, das fangen viele Kinder früher an, aber 12, 13, 14 ist definitiv nicht das typische Ich-gehe-ins-Gym-Alter. Hast du das seitdem, du bist jetzt 20, hast du das seitdem wirklich konsequent durchgezogen? Also bist du konsequent immer ins Gym gegangen dann?
Tatsächlich schon. Also man muss sagen, Gym, das war so ein, also war von so einem Turnverein hier direkt in Eltville-Erbach, wo ich wohne, gab es vom Turnverein so eine Garage. Ja, es war mehr so eine Garage, wurde aber gut ausgestattet mit allem, was man eigentlich so braucht, also mit Kabelzug, mit etlichen Kurzhanteln, Langhanteln, Hantelbänken. Und genau, da gab es dann halt einen Trainer, der hatte auch eine Lizenz, der uns quasi alle eingewiesen hat und begleitet hat. Und da kam es dann wirklich zu wöchentlichem Training. Das wurde dann zum festen Bestandteil meines Alltags und das hat sich so durchgezogen, bis halt Corona kam. Und da war dann so die Zeit, wo ich einfach zu Hause mit zwei Kurzhanteln, Matte— es war ein bisschen, sage ich mal, einfacheres Training, nicht mehr so ganz komplex, aber ich habe dann einfach wirklich die Basics durchgezogen. Unter dem Motto, ja, do something, oder better to do something than nothing. Und habe mich da, habe mir gute Musik angemacht, habe mich auf die Matte geschmissen, Liegestütze mit Kurzhanteln, Seitheben, Bizeps, so die ganz klassischen Sachen habe ich dann so gemacht und tatsächlich durchgehend durchgezogen seitdem.
Und gibt's so Dinge, wo du jetzt im Nachhinein sagst, das sind so die klassischen Fehler, die du auch im Krafttraining-Bereich gemacht hast, die in Anführungszeichen jeder irgendwie mal macht oder jeder auch mal kennt, was man so aus Geschichten, Mythen, Erzählungen oder so, also was sind so die klassischen Dinge, wo du gesagt hast, aber habe ich Zeit verschwendet oder falsch trainiert oder falsche Glaubenssätze gehabt oder was auch immer?
Ja, also Generell, ich glaube, ist so das Problem, dass man sich zu früh zu sicher fühlt in dem, was man macht, also dass man zu früh selbstbewusst wird und denkt so, ja, das, was ich mache, hat bisher ganz gut funktioniert, also wird schon richtig sein. Aber sag mal, je mehr man sich fortbildet im Thema Fitness und Workouts und so weiter, hat man so das Gefühl, je mehr man sich fortbildet, desto dümmer kommt man sich vor. Wobei man bemerkt dann die ganzen verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten, die ganzen verschiedenen Übungen, die es ja noch gibt für die gleiche Muskelgruppe. Und da merkt man erstmal, was da eigentlich für eine Wissenschaft dahinter steckt und wie viel man eigentlich noch nicht weiß. Deswegen so, ja, der Fehler, den viele machen, ist einfach zu früh zu, ja, zu selbstsicher zu sein, vielleicht dich selber nicht so ganz im Spiegel zu checken bei der Ausführung. Oder allgemein, wenn man eigentlich merkt, dass man jetzt schon regelmäßig trainiert, aber es sich nichts mehr wirklich tut, dann verschiebt man, glaube ich, so die Ausreden auf externe Dinge und fragt sich nicht, okay, vielleicht ist mein Trainingsplan einfach nicht optimal, oder die Übungsauswahl, oder die Intensität. Was ja auch viele falsch machen, dass sie einfach nicht mehr versuchen, höhere Lasten, sage ich mal, ja, mit höheren Lasten trainieren zu können, oder mit weniger Pausen, oder dass man halt mal den Reiz ein bisschen abwechselt, damit der Körper sich, damit man dem Körper die Möglichkeit gibt, sich anzupassen. Ja, weil ja irgendwann ist der Körper eben angepasst und dann braucht er neuen Reiz, weil sonst ja tut sich nichts mehr. Das ist so, dass man immer versucht dazuzulernen, immer versucht zu gucken, mich selbst zu konzentrieren. Ist man, ist man noch im Fortschritt oder stagniert man schon? Ja, ist man, tut sich überhaupt noch irgendwas? Wenn man merkt, dass das eben nicht der Fall ist, dass man halt sich nach einer neuen Strategie umguckt.
Was war so der Punkt, wenn du dich zurückerinnern kannst, an dem du gemerkt hast, dass du da mehr als einfach nur ein Hobby für deine Freizeit drin siehst und mehr als einfach nur, ja, ich trainiere halt? Also, naja, ist auch völlig legitim, viele gehen einfach ins Gym, trainieren, machen ihre Fortschritte oder eben auch nicht und sehen es halt einfach als ein Stück weit, ja, gehört zum Alltag, ist mein Hobby und fertig. Und dann gibt's den Menschen, die sagen, ich will daraus entweder noch weiter weitere Dinge aufbauen, zum Beispiel irgendwie im beruflichen Sinne, oder ich möchte das Training einfach vertiefen, ich möchte das Wissen vertiefen und erweitern. Wann kam für dich der Punkt und was hat das für dich ausgelöst?
Ja, so, ich würde sagen, so ab 16 Jahren habe ich wirklich gemerkt, wie so der Fortschritt im Sport, auch der Fortschritt in der eigenen Fitness mit dem eigenen Körper, der mir wirklich so ein ganz neues Gefühl gibt von Selbstbewusstsein, was sich dann auch auf andere Bereiche meines Lebens ausgewirkt hat. Also auf einmal hatte ich kein Problem mehr damit, vor der Schule, vor der Klasse zu stehen und die Präsentation zu halten, weil ich viel selbstbewusster auf einmal war. Ich war viel interaktiver, viel sozialer und ja, einfach viel positiver eingestellt und viel selbstbewusster, zufriedener mit mir selber. Und das ist so, wo man halt merkt, okay, da ist eine richtige Kraft dahinter, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen, den eigenen Körper zu verbessern, zu optimieren und sich darin wohlzufühlen. Und wenn man halt realisiert, vor allem mit dem Sport LK, den ich dann ab der 12. Klasse hatte, wo man realisiert, wie viel man da noch zu lernen hat, ja, wie viel Wissen da noch dahinter steckt, ist dann natürlich irgendwann schon so der Impuls da, da irgendwie das mal anzugehen, dass man da sich professionell fortbildet. Und das Gefühl, quasi die Lizenz zu bekommen, auch dieses Gefühl bei anderen zu erwecken, oder dass anderen damit zu helfen, das zu erfahren, seinen Körper zu optimieren, gesünder zu werden, selbstbewusster zu werden und so weiter. Ja, und das war einfach so ein Gedanke, der wirklich, ja, der mich sehr motiviert hat, der, wo ich sehr angetan war. Cool. So kam es dazu.
Wann bist du dann auf OTL gestoßen? Erzähl uns das mal so ein bisschen, hol uns da mal gern ein bisschen ab.
Genau, also ich hatte 12., 13. war so die die Oberstufenphase, wo es quasi auch Richtung Abitur ging dann. Und ich habe mich halt gefragt, okay, mit dem Sport LK tauche ich jetzt schon so in dieses Wissen ein, tiefer als so das Normale, was man eben weiß. Und gleichzeitig hatte ich halt im Hinterkopf, okay, ich weiß jetzt noch gar nicht richtig, was möchte ich denn nach dem Abi überhaupt machen? Also ich war mir da noch gar nicht so sicher. Und natürlich ist es da einfach eine Sicherheit und ein Schlüssel, eine Qualifikation in der Hand zu haben, eine Lizenz, die einen quasi dafür qualifiziert, beruflich die Tätigkeit auszuführen. Und da ich sowieso diese Passion entwickelt hatte, habe ich mal recherchiert, wo kann man denn so Lizenzen machen, wie sieht das überhaupt aus, wie teuer ist sowas und so weiter. Wo ist da der beste Anbieter. Und also ich habe jetzt keine Werbung oder so, ich kam jetzt nicht über eine Werbung zu OTEL, sondern ich habe wirklich aktiv selber nach dem besten Anbieter so gesucht und bin dann eben über die Suchmaschinen und so weiter auf OTEL gestoßen. Habe mich dann auch noch mal abgesichert mit Bewertung und so weiter, wie seriös ist das Ganze, ja, weil ich kannte es halt überhaupt nicht und war dann ziemlich schnell davon überzeugt, habe mich noch mal mit dem Kundenservice dann auseinandergesetzt. Ich meine, ich habe dann telefoniert, auch mit jemandem sehr Nettem, und dann hat sich das so ergeben. Weil zum Beispiel einer der Vorteile ist auch, dass man, man kann sich einschreiben, also man kann das Ganze quasi buchen, aber diese Zeitfrist läuft erst ab, nachdem man sich quasi einschreibt. In die Richtung, weil ich habe nach dem geeigneten Zeitpunkt gesucht, wo ich mich wirklich darauf fokussieren kann, weil wie gesagt, parallel hat man halt die Schule und so weiter, aber dafür habe ich mir dann doch gerne die Zeit genommen. Das war dann, meine ich, der Winter 2023/24, weil 24 hatte ich dann Abi, wo man halt Zeit hatte. Meine Eltern sind in den Schulurlaub gegangen, Und ich bin zu Hause geblieben und habe dann halt diese Zeit investiert in Trainerlizenz. Und dann hatte ich die auch Februar, März oder so.
Okay, du hast ja die B-Lizenz und die Ernährungsberaterausbildung bei uns gemacht.
Ja, Ernährungsberaterlizenz, die kam dann auch kurz, also während dem Abi habe ich schon angefangen zu lernen, aber erst kurz nach dem Abi habe ich dann wirklich intensiver gelernt und mit Prüfungen und Abschlussprüfung und so weiter. Dann habe ich mir die Ernährungsberaterlizenz quasi dazu geholt, kurz nach dem Abitur.
Okay, das heißt, du hast das während der Abi-Vorbereitung und nach dem Abi entsprechend beide Ausbildungen gemacht. Wie lange hast du für die B-Lizenz gebraucht ungefähr?
Das waren so, ich glaube, ja, so 3 Monate.
Okay, und Ernährungsberater auch? Ja, ja, doch.
Ich glaube, Ernährungsberater vielleicht sogar ein bisschen schneller, weil da war ich dann wirklich, obwohl seit der Einschreibung gut. Ja, doch, dann war es doch so 3 bis 4 Monate. Aber so richtig intensiv gelernt hatte ich dann erst nach dem Abitur. Ja, das hat mir da auch Spaß gemacht. Ich hatte das nämlich so als Bundle gekauft, weil ursprünglich war ich jetzt gar nicht so super angetan, auch noch Ernährungsberater zu machen. Aber ich habe dann wirklich zunehmend realisiert, wie sehr das Wissen zu Fitness komplementiert, sage ich mal, ergänzt und wie wichtig das ist. Und ich würde fast behaupten, dass ich heutzutage ja noch mehr Passion für das ganze Ernährungsthema entwickelt habe als fürs Fitnessthema. Wobei es ist schwer zu ranken, aber ja.
Du hast ja gesagt, du hast entsprechend die Recherche dann gemacht, nicht weil du aufgrund irgendeiner Werbeanzeige draufgekommen bist, sondern weil du wirklich einfach recherchiert hast, wo kann man so eine Ausbildung machen. Was waren für dich so Kriterien, die dir wichtig waren bei der Auswahl des Anbieters?
Vor allem, dass man wirklich Social Proof hat, sage ich mal, dass man sieht, okay, da stecken echte Leute dahinter, die das auch erfolgreich abgeschlossen haben, dass man sich wirklich so Ja, von A bis Z wird man informiert, wie ist der Ablauf, wie sieht die Prüfung aus, wie kann man sich das vorstellen. Man wird nie von irgendwas überrascht, sage ich mal. Man hat einen super einfachen und netten Kundenservice, auch über WhatsApp. Fand ich auch, es war so, glaube ich, das erste Mal, dass ich einen Kundenservice über WhatsApp hatte. Das fand ich auch super entspannt und Ja, das Lehrmaterial, das sah clean aus, das Design, die Struktur sah ordentlich aus und das waren so die Hauptpunkte und dass man da auch ein faires Angebot bekommt, auch preislich einfach, das waren so die Hauptargumente, denke ich.
Ja, okay, und nun bist du jemand, der schon grundsätzlich viel Erfahrung im Sportbereich hat, sehr lange schon trainiert, verschiedene Sportarten ausprobiert, plus du hast den Sport-LK gewählt in der Schule. Wie war das so vom ich sag mal, vom Niveau her für dich? Was hast du alles Neues gelernt? Also musst jetzt nicht alles aufzählen, aber wie war das so? Hast du viel Neues gelernt? War das so, ja, weiß ich alles schon, bist du da so durchgeflogen? Wie war das von der Einordnung her für dich?
Also ja, man hat auf jeden Fall viel Neues dazugelernt, auch viel, sag ich mal, viel Detailwissen, was dann irgendwann wieder in den Hintergrund gerückt. Aber das ist normal. Also das, was man halt wirklich braucht in der Anwendung, das festigt sich dann im Langzeitgedächtnis sozusagen. Aber klar, die ganzen Muskeln, die Muskelbezeichnungen gehören dazu, ne, die lateinischen Namen. Ich hatte auch Latein-LK, das muss man sagen, Latein-LK, das hat mir so ein bisschen geholfen, ja, mit dem tibialis anterior, das war so, weißt du, diese ganzen auch Lagebezeichnungen drauf hat und die ganzen verschiedenen Bewegungen Rotation und dann weiß ich ja die ganzen Fachbegriffe. Und ehrlich gesagt, also die lateinischen Namen entfallen dann irgendwann wieder, weil im Kundenkontakt, ja, das interessiert die Leute nicht, wie das auf Latein jetzt heißt. Man soll einfach das wichtige Wissen auch rüberbringen. Aber ja, das gehört dazu und es ist super, die super wichtigen Basics sind halt gut abgedeckt worden bei dem Programm von OTL. Ja, also verschiedene Übungen für die verschiedenen Muskelgruppen und ja, Trainingsplanung. Ja, das war alles mit dabei, wirklich so das Fundament für mehr und alles, was wichtig ist für die Fitnessberatung. Steht auf jeden Fall da drin. Und dann kann man sich selbst entscheiden, in welche Richtung man sich noch weiter fortbilden möchte und wo man noch mehr Wissen hat. Aber ich sag mal, ich bin Fan von der Pareto, von dem Pareto-Prinzip, Philosophie, sag ich mal, wo man mit 20% Wissen 80% Nutzen hat. Ja, und kann man ja, kann man ja sagen, dass man jetzt natürlich mit der Fitnesstrainer B-Lizenz vom ganzen Erhaltlichen, also vom ganzen möglichen Wissen über Fitness und so weiter, hat man vielleicht so 20% abgedeckt nur, aber vom Nutzen her hat man da 80% schon, kann man damit anfangen, ja, vom möglichen, von der möglichen Betreuung von Anfängern bis Fortgeschrittene, ja, von daher, ja, voll.
Wir sprechen gleich noch drüber, was das für dich dann quasi wirklich auch schon im beruflichen Kontext dann bedeutet hat. Eine Frage, die ich aber auch immer stelle, ist: Was hat dir nicht so gut gefallen? Weil mir ist es immer auch ganz wichtig, da offen und ehrlich in den Austausch zu gehen, vor allem auch Feedback zu sammeln, wenn es halt etwas gibt, wo man sagt: Boah, nee, das war nicht so meins. Dass wir daraus natürlich auch lernen. Deswegen führe ich auch die Gespräche, nicht nur um mir anzuhören, was alles toll ist, sondern auch einfach wirklich mal zu hören: Was gibt es? Gibt es überhaupt etwas? Was ist dir aufgefallen?
Ja, das ist schwer. Also ich weiß, wie wichtig konstruktive Kritik ist, um zur Optimierung vom Unternehmen. Deswegen wäre ich wirklich sehr, also ich würde sehr gerne was sagen können, aber ich denke so Dinge, die ich eben genannt habe, wie das halt diese Fachsprache jetzt an sich für die Anwendung nicht so wichtig ist und so weiter, aber da gibt es ja sicher dann Regularien vom Staat aus, dass man halt das als staatlich anerkannte, als staatlich anerkanntes Zertifikat, dass man das so nennen kann, gibt es da wahrscheinlich Auflagen, dass halt diese Themen abgedeckt werden müssen. Also unter dem Gesichtspunkt, ja, es gibt Themen, die man dann in der Anwendung wahrscheinlich gar nicht mehr braucht, aber es gehört ja zum Gesamtpaket wahrscheinlich einfach dazu. Und ansonsten, also die Prüfung an sich war auch top mit Mit dem Namen, ja, mit dem, okay, cool. Genau, wie ich im Nachhinein dann rausgefunden habe, der ja ein Fitness-Influencer-Star ist, sage ich mal, mit mehreren 100.000 Followern auf Instagram. Der meinte, der ist auch, ist ja ein Kumpel von dir, sage ich mal, mehr oder weniger, oder guter Bekannter. Also das auch eine coole Erfahrung, einfach so ein Vollprofi, coolen Typ vor sich zu haben, der einem das dann wirklich in Präsenz alles vorzeigt, bei der Prüfung dann auch noch eigenes Zusatzwissen dazu gibt, was jetzt nicht im Skript bestimmt drinsteht. Und ja, also wie gesagt, ich habe keine großartige Kritik. Wenn mir was einfällt, schreibe ich es dir.
Immer gern, immer gern. Cool, danke dir für die Einblicke im Hinblick direkt auf OTL. Und jetzt lass uns gerne mal zu dem Punkt kommen, der sicherlich auch viel interessiert, nämlich Du hast ja schon eine berufliche Station danach angesteuert, kann man in dem Fall tatsächlich auch direkt sagen. Erzähl uns gerne mal, was hat sich beruflich mit den Ausbildungen nach deinem Abi dann für dich für eine Chance getan? Was hast du da gemacht?
Ja, tatsächlich war das wirklich so, dass ich dann während dem Abi schon, oder was heißt schon, ich habe mich halt damit auseinandergesetzt, was mache ich denn dann nach dem Abi? Und da habe ich mal so ein bisschen recherchiert, okay, was kann man jetzt mit der Fitnesstrainer B-Lizenz zum Beispiel, was kann man damit jetzt so anfangen? Berufsmäßig. Ich hatte halt auch im Hinterkopf, dass ich ganz gerne mal reisen wollen würde, bisschen rumkommen in der Welt. Bisher hatte ich nur innerhalb von Europa in den Klassiker-Ländern halt mit meinen Eltern einfach Urlaub gemacht. Und dann habe ich auch Indeed, meine ich war es, als Jobportal habe ich recherchiert, und da kam auf einmal die Anzeige dann Personal Trainer auf Luxus-Kreuzfahrtschiffen, ja, oder ja, Personal Trainer haben die das genannt, bzw. letztendlich ist halt Fitnesstrainer mit auch Personal-Trainer-Rollen, aber vielen anderen Rollen. Und das klang natürlich sehr interessant, ja, ich habe mir das Ganze mal so durchgelesen und habe mich dann beworben auf gut Glück, weil man muss halt fair sagen, ich hatte noch gar keine richtige Arbeitserfahrung in der Branche. Und ich habe mich dann bei mir im Turnverein und so, hatte ich dann jetzt schon ein paar Leute so bisschen gecoacht, halt bisschen beigebracht. Und dann habe ich letztendlich, habe ich das dann auch so im Lebenslauf halt so hingeschrieben, dass ich halt ja schon eine Trainerrolle quasi hatte. Und die haben sowieso sehr nach deutschsprachigen Leuten gesucht, sogar mit Ja, mit Benefits für deutschsprachige Leute, dass zum Beispiel die kurze Ausbildung, die vorangeschaltet wird an das tatsächliche Arbeiten, dass die dann 100% finanziell übernommen wird. Genauso wie Flug nach London. In London war das Ganze, die Vorbereitung, zwar nicht im schönsten Stadtteil von London, das war in Ist egal. Watford, ist egal. Aber genau, das war jetzt eigentlich mal nicht im— es war dann unter ganz spannenden Umständen, aber auch super, super coole Erfahrung. Also ich hatte mich da beworben, hatte Interview, wurde akzeptiert, wurde genommen direkt, was erstmal so natürlich ein toller Moment war, ohne Arbeitserfahrung bei dem tatsächlich weltweit größten Dienstleister für Kreuzfahrtschiffen, was Bereich Spa und Fitness angeht. Also für alle, die dort auch mal recherchieren wollen, One Spa World heißt das Unternehmen. Und genau, wurde dort genommen, dann nach London war sie eingeflogen, das war dann nach dem Abitur im November 2024, und dort hat man dann wirklich eine 4-wöchige intensive Ausbildung absolviert, wo es halt noch mal konkret darum geht, was erwartet dich auf dem Schiff, ja, was für eine Rolle. Und wie sich halt auch im Vorhinein schon herausgestellt hat, ist es eine Rolle, die über das Fitnesstrainer-Dasein hinausgeht. Man hat auch eine Verkaufsrolle, man macht Seminare, Public Speaking, ganz großer Bestandteil des ganzen Jobs, was natürlich auch noch mal so ein Ding ist, wo man aus der Comfortzone komfortzone auf jeden Fall rausgeht. Aber genau nach dem habe ich eben gesucht nach dem Abitur. Und das kann ich jedem ans Herz legen: Sucht nach etwas, was euch aus eurer Komfortzone herausbringt, weil nur dort, sage ich mal, wächst man an den Herausforderungen und entwickelt neue Skills und neue Resilienz. Und das war auf jeden Fall der Fall. Ich war dann das erste Mal ohne meine Eltern länger im Ausland unterwegs. Also bis dahin war ich nur im Urlaub mit den Eltern, vielleicht mal mit dem Sportelcan nach dem Abitur auf Mallorca allein gewesen. Aber dann auf einmal hieß es, okay, ich bin jetzt für 8 Monate, wie sich letztendlich herausgestellt hat, so 8 Monate, 7 Monate bin ich weg und ich komme nicht zwischendurch mal nach Hause, sondern da müsst ihr schon zu mir kommen aufs Schiff. Was sie auch dann gemacht haben gegen Ostern 2024, kamen sie mal aufs Schiff. Aber ja, das war eine sehr spannende Zeit beim Training, vorher auch schon super internationales Umfeld, Sprachbarrieren, die natürlich da sind, aber die man auch irgendwie überkommen muss. Also englischmäßig lief das alles ganz gut bei mir. Aber das Ding ist, sobald man eben auf dem Schiff ist und dort Gäste sind aus Italien, aus Spanien, aus Usbekistan, was weiß ich, da muss man sich dann irgendwann erstmal so mit Händen und Füßen unterhalten und kommunizieren, weil die Leute halt nicht so, vor allem die älteren Leute, nicht so gutes Englisch können, Deutsch sowieso nicht. Da waren auch mal deutsche Gäste da, Aber ja, dann musste man sich auf jeden Fall anpassen und das habe ich dann auch gemacht. Und ja, wenn du noch konkrete Fragen zu dem Job hast, lass mich gerne wissen, weil da könnte ich jetzt wirklich sehr in verschiedene Richtungen ins Detail gehen.
Ja, ich glaube, für den Einblick reicht es erstmal. Uns geht es ja vor allen Dingen darum, auch denjenigen, die das sich anschauen, so ein bisschen die Optionen aufzuzeigen. Und ich fand die Geschichte einfach so spannend, dass du direkt nach dem Abi sehr, sehr jung mit den Lizenzen und natürlich deiner sportlichen Vorerfahrung, aber ansonsten wenig direkter Erfahrung in diesen Job reingekommen bist. Und das ist natürlich einfach ein tolles Aushängeschild und eine tolle Story einfach und auch eine sehr, sehr besondere Story, dann wirklich mehrere Monate lang auf einem Kreuzfahrtschiff in den verschiedensten Settings zu arbeiten. Und ich glaube, das ist das, worum es jetzt hier tatsächlich im Wesentlichen ging. Was vielleicht noch interessant ist, dass wir einfach so ein bisschen einen Blick in die Zukunft wagen.
Wie geht es für dich jetzt weiter?
Du hast gesagt, du studierst. Wie Inwiefern wird der Sport und auch, ich sag mal, das Training, Coaching, welche Richtung auch immer, du hast gesagt, du arbeitest auch noch im Gym als Trainer, inwiefern wird dich das jetzt in nächster Zeit begleiten? Was sind da deine Pläne?
Ja, ich würde erstmal das aufgreifen, was du gerade gesagt hast, ist auf jeden Fall, ja, das ist eben das Spannende, wenn man sowas im Lebenslauf dann hat, ja, das fällt natürlich direkt auf, ja, okay, der war auf Kreuzfahrtschiffen international unterwegs, Noch mal zu den Ländern, also Norwegen, Island, Grönland, Schottland, Spanien, Italien und Frankreich waren so die Länder. Ich hätte aber auch in Miami landen können, theoretisch. Tatsächlich haben die da auch Schiffe, also die waren wirklich weltweit vertreten. Und ja, umso einfacher ist es dann, sage ich mal, zu überzeugen, einen neuen Job zu finden. Habe ich dann direkt bekommen hier beim Beim Vivana Fitness und Wellness Park bei mir im Rheingau, wunderschönes Fitnessstudio. Ja, wer da mal in der Nähe ist, kann das gerne mal ausprobieren und vielleicht mich auch dort treffen. Aber ja, genau, dort arbeite ich jetzt quasi neben dem Studium. Wir machen auch Personal Training, also da sammle ich jetzt vor allem meine ersten Erfahrungen, was auch sehr spannend ist, wirklich mal einer Person intensiv zugewiesen zu werden und dort sich wirklich komplett um die Person, auf die Person eingehen zu können, über das Fitnesstraining hinaus coachen zu können. Thema Ernährung, ja, Rhythmus vom Schlaf und so weiter, was weiß ich, wohin man dann gehen möchte und die Schwerpunkte setzen möchte. Und genau, mit Blick auf die Zukunft ist das jetzt auch so, also studieren tue ich tatsächlich in wirtschaftlicher Richtung, also gar nicht Fitness-Kontext. Weil ich auch meiner Meinung nach sehr gut privat mich fortbilden kann oder eben so Kurse wie von OTL nutzen kann zur Fortbildung. Da muss man sich jetzt nicht auf ein Studium schmeißen, um dort wirklich sinnvolles und nutzvolles Wissen sich aneignen zu können. Und genau, meine Perspektive ist jetzt auf jeden Fall, das Studium fortzufahren. Das habe ich jetzt erst im Januar angefangen. Und gleichzeitig eben die Chance zu nutzen, im Fitnessstudio wirklich aktiv Erfahrung zu sammeln, im vor allem im Personal-Trainer-Bereich, dass ich dort auch weiterhin privat mein Wissen und meine Erfahrung einfach erweitere auf verschiedenste Themen. Man kann sich da wirklich in alle Richtungen fortbilden, ob das jetzt noch mal sowas wie Longevity ist oder Mobility, oder dass man versucht Leuten mit bestimmten Krankheitsbildern oder Verletzungen zu helfen, sich zu rehabilitieren. Und genau das ist jetzt die Perspektive, auf jeden Fall Erfahrungen sammeln, Erfahrungen sammeln während dem Studium und dann eventuell, wer weiß, sich zu verselbständigen in der Fitness-Gesundheitsrichtung und dann dort irgendwann vielleicht auch online-mäßig sich selbst zu vertreten. Momentan bin ich online jetzt noch nicht irgendwie aktiv geworden. Aber das, ja, wer weiß, das schließt sich auf jeden Fall nicht aus. Das könnte irgendwann auf jeden Fall attraktiv für mich sein. Und ja, unter dem Gesichtspunkt, jeder, der Interesse daran hat, kann mir auf Instagram auch folgen, und dann würde ich irgendwann mal meinen Fitness-Account auch dort verlinken.
Ja klar, ja. Ja, das klingt auf jeden Fall nach einem coolen Plan. Und ich glaube, es ist auch ganz, ganz wichtig, gerade am Anfang einfach diese Erfahrung zu sammeln. Jetzt hast du natürlich in den 7 Monaten viel Erfahrung gesammelt, aber das in dem Gym-Kontext natürlich dann jetzt noch mal vor Ort in einem 1:1 über einen längeren Zeitraum begleiten zu machen, ist natürlich noch mal ein ganz anderer Schnack.
Weil das Ding ist ja vor allem auf den Kreuzfahrtschiffen, man hat die Leute, die gehen an Bord und dann bleiben die halt für 7 Tage, 14 Tage, maximal 21 Tage. Und dann gehen sie halt wieder, ja. Deswegen, man hat da wirklich eine sehr zeitlich limitierte Betreuung, und da geht's dann wirklich darum, sich aber nur kurz auf die Leute einzulassen, seine Seminare zu halten, die Leute so ein bisschen zu informieren, die Basics mitzugeben, und dann heißt es halt wieder ciao ciao. Und ja, deswegen ist es noch mal eine andere Möglichkeit im Fitnessstudio, wo man Leute wirklich monatelang begleiten kann. Ja, besser auf sie einzugehen.
Was sind so zwei Punkte, die du jungen Menschen, die zu deinem, oder ich sag mal, an deinem Punkt stehen, irgendwie Abi gerade durch oder gerade dabei, gerade im Studium angefangen, kurz vorm Studium, irgendwo so ein bisschen in der Schwebe, vor dem Berufsleben, zwischen Berufsleben, wie auch immer, was würdest du da den Menschen so zwei Punkte vielleicht mit auf den Weg geben, die sich für das Thema Fitness, Ernährung, Sport und Gesundheit generell interessieren?
Ja, ist eine gute Frage. Also ich habe schon ein bisschen angerissen, sucht nach etwas, was euch aus der Komfortzone bringt, womit ihr aber, wo ihr quasi immer noch so den Halt habt von eurer Passion. Wenn ihr erstmal natürlich zu identifizieren, sich selbst klar sein, was ist denn meine Passion überhaupt, was interessiert mich wirklich und was habe ich jetzt vielleicht nur über paar Trends aufgegriffen. Erstmal sich selbst bewusst machen, okay, wofür schlägt mein Herz. Aber wenn man sich eben noch nicht 100% sicher ist, trotzdem im Rahmen der Möglichkeiten gucken, wie weit kann ich da jetzt in die Richtung gehen. Und dann kann man ja jederzeit wieder davon abspringen oder was Neues versuchen. Das Wichtige ist einfach, dass man aktiv bleibt, dass man sich wirklich fortbildet, Sachen ausprobiert, bisschen Risiko eingeht. Aber jetzt zum Beispiel mit OTL, das ist eine eigentlich risikofreie Sache, die man einfach mal ausprobieren kann. Am Ende des Tages wird man 100% was dazulernen, was man nicht vorher wusste. Und ich sage immer, ja, in Handlung steckt kein Verlust. Ja, entweder man ist erfolgreich mit was man sich vorgesetzt hat, oder Man lernt halt dazu, was man hätte besser machen können, oder dass es halt doch nicht was für einen ist. Und dadurch hat man auch, sage ich mal, eine Erfahrung gewonnen. Das heißt, einfach Dinge ausprobieren und gucken, wohin die Reise führt. Immer offen für, ein offenes Ohr für verschiedenste Möglichkeiten haben, ein offenes Auge für Opportunities haben, die sich vielleicht auftun, sozial sein, networken. Und ja, also beim Kreuzfahrtschiff zum Beispiel war ein Trainer, der so Millionär begleitet hat, und dann auf einmal hieß es, okay, ich lade dich zu mir nach Hause ein, du kannst mich zu Hause begleiten in Dubai oder was auch immer. Genau, also Es ist ein Kernpunkt des Trainerdaseins oder des Coachings auch, dass man sozial ist und sich auf die Leute wirklich einlassen kann. Da muss man sich halt selber fragen, inwiefern bin ich so diese Person. Und ja, das findet man am besten raus, indem man es versucht, indem man sich selbst in das Umfeld begibt und so quasi sich selbst auch besser kennenlernt.
Ja, auf jeden Fall viele, viele Punkte drin. Am Ende glaube ich auch entsprechend mehr als 2 Punkte, die man da jetzt rausnehmen kann und mitnehmen kann. Und ich finde es sehr, sehr cool, weil gerade jemand, der so jung ist wie du, und ich glaube, man darf 30 sagen, und so viel Erfahrung schon gesammelt hat und so klare Gedanken dahingehend auch fasst, das ist schon außergewöhnlich. Und deswegen finde ich das sehr, sehr stark und sehr beeindruckend, sehr inspirierend. Und kann dir dann nur sagen, bleib da auf jeden Fall am Ball, weil da scheinst du auf jeden Fall etwas für dich gefunden zu haben, was dich hoffentlich lange begleiten wird und womit du auch hoffentlich vielen Menschen lange Zeit sehr intensiv und sehr viel helfen kannst.
Ja, definitiv. Und da sind wir auch beim Thema. Woher kommt eigentlich mal diese Reife auch von mir aus? Es kommt daher, dass man sich aus der Komfortzone begibt und dass man einfach Erfahrungen hat, die viele einfach jahrelang nicht haben, weil sie immer in der gleichen im gleichen Umfeld sind, weil sie sich keine Challenges setzen, weil sie ja immer das Gleiche machen. Und ja, so fair, so verschwommen wird dann die Zeit, sage ich mal, verschwommen. Und auf einmal ist man 25 und hat eigentlich nichts, nichts Neues dazugelernt oder ist nicht gewachsen. Deswegen, ja, das ist, das ist der Key, der Schlüssel. Für Persönlichkeitsentwicklung, für neues Lernen ist einfach sich herausfordern und ja, außerhalb der Komfortzone was zu tun, was man liebt.
Ja, sehr cool, sehr cool. Ich glaube, das ist ein guter Abschluss, gute Abschlussworte, die sich viele gerne zu Herzen nehmen können. Vielen, vielen Dank für deine Zeit, Jan, und vielen, vielen Dank für die Einblicke, die du uns geteilt hast. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles, alles Liebe und alles, alles Gute auf dem Weg. Wer weiß, dass wir vielleicht das eine oder andere Mal noch zusammenkommen. Ich werde das auf jeden Fall weiter verfolgen. Wir packen deine Kontaktdaten, also beziehungsweise Socials, gerne mit rein, dass man auf Instagram verfolgen kann, wo du bist, was du machst. Und ansonsten würde ich sagen, die letzten Worte gehören dir. Ansonsten vielen, vielen Dank und einen schönen Abend noch.
Ja, vielen Dank, Daniel. Es hat mich auch sehr gefreut. Gute Fragen gestellt. Ich hoffe, viele Leute haben was mitgenommen und vielleicht konnte ich den ein oder anderen auch noch inspirieren. Das ist mir sehr wichtig. Und ja, wie gesagt, falls ihr mich auch verfolgen möchtet oder so, könnt ihr dann, ich denke, in der Videobeschreibung oder so werden dann meine Socials verlinkt. Kannst auch du gerne Daniel reinfolgen und dann bleiben wir in Kontakt. Und dann wünsche ich auch das Allerbeste dir und den Zuschauern.
So machen wir das, mein Lieber. Alles Gute, vielen, vielen Dank und bis bald.
Dankeschön. Ciao, ciao.
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