Was macht man nach der OTL-Ausbildung? Nadine erzählt ihren Weg. OTL Uncut #8

In this German‑language interview, Study Buddy talks with Nadine (36, mother, office clerk) about her lifelong relationship with sport, her transition to regular gym training and running in 2020, and the motivations behind her fitness routine. Nadine describes the challenges she faced when starting strength training, especially with upper‑body exercises, and how she overcame them by learning device mechanics. She explains how she discovered OTL via Instagram, completed the Trainer B‑License in September 2022 and subsequently began a nutrition‑advisor training, detailing the curriculum (anatomy, training planning, recovery, nutrition) and the flexible learning formats (scripts, exercise cards, audio). She shares her study habits (evenings after the child sleeps, mixed media). Using the new knowledge, Nadine launched a part‑time women‑focused coaching service called Shivara, offering separate or combined training and nutrition programs, primarily to women in their late 20s‑30s, often acquired through personal networks. She reflects on core coaching principles (try equipment, avoid comparison, individualisation) and gives advice to prospective students: act now, the courses are flexible, and integrate training with nutrition. Nadine mentions future interests in a meditation training and concludes with contact information (Instagram @Dine_August).
Chapters
Yes, herzlich willkommen zu einer neuen Folge OTL Uncut. Bei mir ist die liebe Nadine. Herzlich willkommen.
Hi.
Schön, dass du da bist. Und ich habe ja bei Instagram den Aufruf gestartet, ich wollte mich mal wieder mit ein paar unserer Absolventinnen und Absolventen unterhalten und hören, wie sich so ihr Leben vor und mit und nach OTL entwickelt hat. Und du hast dich gemeldet. Und deswegen sitzen wir heute zusammen und ich würde dich einfach mal bitten, stell dich einfach mal ein bisschen vor. Wer bist du? Was machst du? Sag noch nicht, wie du zu OTL gekommen bist, sondern erzähl uns einfach erstmal nur, wer du bist, bitte.
Ja, hallo zusammen, ich bin Nadine, bin 36 Jahre alt und Mama. Ich bin schon eigentlich immer am Sporteln, immer sportbegeistert gewesen und habe mich auch immer dafür interessiert. Und ja, sonst im Alltag Wie gesagt, als Mama planmäßig ist das nicht so ganz, aber auch da immer aktiv unterwegs mit Kind. Und ja, sonst habe ich meinen Bürojob auch noch am Start. So sieht's bei mir aus. Genau.
Was machst du beruflich?
Ich bin Sachbearbeiterin.
Okay, und wenn du sagst, du hast schon immer sportgetrieben, Sport gemacht, wie fing das so an? Was sind da so für Sportarten dabei gewesen?
Ja, ganz früher so typisch Mädchen am Reiterhof mit den Pferden, ne, da ging es dann halt los. Und das habe ich tatsächlich auch ein paar Jahre durchgezogen. Zwischendurch kam mal so das Tanzen dazwischen, das war auch okay, aber dann irgendwie auch wieder nicht. Und dann kam der Schwimmverein noch dazu, das habe ich schon länger durchgezogen, aber dann sollte es richtig zu, ja, zu so Wettbewerben oder so gehen, und dann, da hatte ich dann keine Lust mehr, da war ich raus. Und dann kam tatsächlich immer mehr so der Kraftsport, ne. Also man hat so gemerkt, die Freundin hat sich mal im Fitnessstudio angemeldet, das war dann interessant, und dann ist man mal mitgegangen, und das Spaß gemacht. Und am Anfang war es so, wie es halt bei vielen so ist, man geht hin und alles ist toll, und so nach 2 Monaten denkt man sich, ach nee, heute keine Lust, und dann lässt man das wieder so ein bisschen, ne, schweifen, das Ganze. Aber ja, irgendwann habe ich mich dann wieder aufgerafft und habe gedacht, das macht mir echt Spaß, und bin seitdem dran geblieben.
Wann war das, dass du im Gym angefangen hast?
Das war jetzt so richtig, dass ich richtig durchgestartet bin, 2020. Wieder. Genau, vorher war Unterbrechung. Ich habe genau eine Zeit lang, habe ich das Laufen für mich entdeckt vorher. Das war so schön flexibel, passte irgendwie so in den Mami-Alltag. Da hast du mal kurz eine halbe Stunde, die nutzte dann. Und genau, das war mir aber irgendwann nicht so genug, weil ich gedacht habe, also klar, kann man sich da gut auspowern, aber irgendwie fehlte was. Und dann kam halt das Fitnessstudio wieder dazu.
Okay, und was machst du heute noch an Sport?
Heute bin ich immer noch am Laufen, das mache ich regelmäßig. Bin letztes Jahr auch tatsächlich meinen ersten Halbmarathon gelaufen und Und dieses Jahr folgen dann auch direkt wieder zwei weitere.
Sehr gut.
Und ja, dann Krafttraining ist sowieso noch am Start und da bin ich jetzt gerade so ein bisschen, dass ich so in die funktionelle Schiene gehe. Das finde ich sehr cool, dieses gemischte Cardio und Kraft zusammen und bin auch sehr Highwalks interessiert. Habe mich bis jetzt nur noch nicht so getraut, aber ja, Ziel ist es eventuell Ende des Jahres tatsächlich dann einen Highwalks mitzulaufen. Mal schauen.
Ja, cool. Das klingt doch sehr gut. Wir kommen bestimmt später noch dazu. Was jetzt mit Laufen und mit HIIT und so weiter und so fort. Aber wenn du dich an die Zeit von damals zurückerinnerst, als du angefangen hast, du hast jetzt gesagt 2020 war dann so, dass du so richtig mit dem Gym angefangen hast, was war so der Auslöser, dass du gesagt hast, okay, ich mache es jetzt doch, und was war dein Ziel dahinter?
Also erstmal war es so, ich habe mich von der Arbeit und von zu Hause quasi mental sehr gefordert gefühlt, also vom Kopf her war ich abends k.o., aber ich hatte das Gefühl, ich bin körperlich nicht ausgelastet, als wenn ich so eine innerliche Unruhe hätte, die ich rauslassen muss. Und habe am Anfang dann erst gedacht, naja gut, vielleicht liegt das irgendwie nur am Stress. Und dann, wie gesagt, kam das Fitnessstudio durch eine Freundin halt auch wieder dazu und habe dann gemerkt, nee, das ist tatsächlich, du musst dich halt auch noch so auspowern. Und dann habe ich erstmal so ein bisschen probiert, hier mal die Geräte, da mal die Geräte, und habe dann gemerkt, ach, da formt sich ja langsam was. Also irgendwie wird's dann ein bisschen straffer alles. Und dann bin ich auch gezielter dran gegangen, dass ich mich getraut habe, mal die Gewichte ein bisschen höher zu machen. Und ja, genau, habe darauf dann weiter aufgebaut. Also am Anfang nicht groß mit einem Ziel, ich möchte jetzt so und so aussehen, sondern einfach nur diese, diese innerliche Power, die ich halt mental oder vom Gedanken her nicht loswerden konnte, dass ich die dann halt im Fitnessstudio loswerden konnte.
Ah ja, okay, also wirklich so Sport als Ausgleich, als Oberbegriff, sage ich jetzt einfach mal. Und dann mit der Zeit, aber wie das dann häufig so ist, die Erfolge kommen, dann immer tiefer in die Thematik eingestiegen.
Ja, genau.
War das bei dir auch so? Ich habe in der Vergangenheit ja schon oft mit Absolventinnen von uns gesprochen. Häufig sagen Frauen ja auch, es ist so die Angst, zu muskulös zu werden oder irgendwie Kurven zu verlieren, wenn es zum Beispiel um was auch immer für Themen geht. Also waren da so die typischen Denkmuster und Mythen und Ängste, die du hattest als Frau im Kraftsport, oder hat dich das gar nicht interessiert?
Nee, eigentlich gar nicht so groß, weil am Anfang war es dann schön, dass der ein oder andere Pfund von der Schwangerschaft dann noch ein bisschen weggegangen ist. Das war ganz schön. Und dann war das auch schon so, dass ich mich immer mehr damit befasst habe, wie das Ganze so funktioniert, und habe dann halt auch schon mehr Verständnis dafür bekommen, dass, wenn ich jetzt nicht 2 Kilo drauflege, ich direkt aussehe wie— und daher war die Angst auch gar nicht so da, dass das von jetzt auf gleich kommen kann, dass ich dann weiß, wie muskulös ich bin.
Ja, es ist halt, wenn man sich mit Menschen unterhält, die das kennen und die das wissen, und die wissen, dass es nicht so ist, dann klingt es immer so banal und so albern. Aber ich weiß halt, dass es ganz viele Menschen gibt, denen das eben so geht, und die Angst davor haben, gerade eben Frauen, Frauen, die sagen, ich will nicht so doll trainieren, weil dann sehe ich so muskulös aus und so männlich. Und diesen Schritt halt zu machen, zu merken, ah okay, das passiert gar nicht, also eher im Gegenteil, ich forme meinen Körper und es fühlt sich irgendwie gut an und ich fühle mich darin wohl. Und B, auch zu merken, okay, es ist auch nicht so, dass wenn ich ganz normal trainiere als Frau, ich dann irgendwie auf einmal aussehe wie ein Kerl. Das ist halt einfach eine Erkenntnis, die natürlich auch sehr, sehr wertvoll dann ist, ne.
Ja, das stimmt.
Was sind so Sachen, die vielleicht auch am Anfang, also jetzt wenn wir 2020 sprechen, was nicht so gut lief, wo du gesagt hast, irgendwie weiß ich nicht, fühlt sich nicht richtig an, komme ich nicht vorwärts, mache ich keine fortschritt? Also was lief nicht so gut?
Also das war tatsächlich eher so das Oberkörpertraining. Ich war da nicht so sicher, also generell Oberkörper war jetzt nicht so trainiert, sage ich mal, bei mir, ne, wie die Beine. Die Übungen sind mir eigentlich ziemlich leicht gefallen und im Oberkörpertraining habe ich mich eigentlich immer so ein bisschen verloren gefühlt, weil ich nicht sicher war, ist das jetzt so in Ordnung, wie ich die Übung ausführe, auch an den Geräten, weil selbst da kann man ja so ein bisschen, ne, kleinere Fehler machen. Und da war ich tatsächlich eher sparsam mit dem Gewicht, weil ich Angst hatte, dass ich dann, wenn ich es nicht richtig ausführe, was kaputt machen kann. Das hat mich quasi am Anfang erst so ein bisschen gehindert, da richtig durchzustarten.
Ja, wie bist du damit umgegangen? Also was hast du dagegen unternommen?
Ich habe quasi immer mehr geguckt, wie funktioniert das Gerät, für welches, für welchen Muskel ist der zuständig, und habe mich dann immer mehr so in diese Geräte reingelesen, was ist überhaupt gut für einen Oberkörper, und ja. Dadurch bin ich dann immer mehr mit den Geräten, habe ich mich quasi mehr angefreundet und wusste, wie die funktionieren.
Ja, ja, okay. Wie war das beim Laufen? Hattest du da auch, ich sag mal, ähnliche Erfahrung? Auf der einen Seite, dass du sagst, schnell Erfolge gesehen und dann tiefer rein. Auf der anderen Seite vielleicht auch ein paar Dinge, wo du nicht ganz so sicher warst, wo du vielleicht nicht so viel Fortschritt gemacht hast. Wie war das da?
Also ich habe vorher Laufen gehasst, tatsächlich. Ich fand das ganz, ganz schlimm und das war Ja, irgendwie, keine Ahnung, ich habe es im Kopf gekriegt, wo ich gedacht habe, ich teste das jetzt einfach mal. Und da gab es bei uns so eine schöne Strecke, wo tatsächlich immer die Kilometer eingezeichnet waren.
Ach cool.
Da habe ich gedacht, ich probiere es einfach mal, soweit ich komme, und wenn es schwierig wird, drehe ich halt wieder um, und dann habe ich meine paar Kilometer. Und währenddessen hat es mich dann aber gepackt, das war ein bisschen übermütig, dass ich halt direkt schon 6, 7 Kilometer waren es glaube ich, die ich am Stück gelaufen bin. Danach konnte ich auch 2 Tage nicht laufen, weil meine Sprunggelenke so unfassbar weh taten. Also ich hatte einfach die falschen Schuhe an, und ich hatte null Übung und bin halt durchgelaufen und das danach für mich eigentlich so gemacht, dass ich immer mit Musik auf dem Ohr gelaufen bin und dann ein Lied gejoggt bin und ein Lied gelaufen bin. Und so habe ich das im Wechsel gemacht und habe das dann immer irgendwann verkürzt und habe dadurch gemerkt, das geht ja doch irgendwie ganz schön schnell, dass ich da Fortschritte sehe. Und plötzlich konnte ich 2 Lieder durchlaufen und habe dann wieder ein Lied pausiert. Und ja, das ging ziemlich schnell und das hat mich dann auch motiviert, dranzubleiben.
Smart. Wie oft hast du so damals am Anfang A) im Gym trainiert und B) wie oft warst du laufen? Also was hattest du so für eine Routine und für ein Trainingspensum?
Also vorher war ich ja erstmal nur laufen, da bin ich so, ich glaube, 3-mal die Woche bin ich gelaufen. Kürzere Strecken natürlich, so 6, 7 Kilometer erstmal. Und wo ich dann im Gym angefangen habe, da bin ich weniger laufen gegangen. Ich habe dann versucht, immer so dreimal ins Gym zu gehen, und bin dann nach Bedarf ein- oder zweimal noch zusätzlich gelaufen. Da ist das ein bisschen zurückgegangen. Ich hatte jetzt halt wirklich nicht so einen Plan, nachdem ich gehe, sondern nur so, wie es mir quasi Spaß gemacht hat. So hat es angefangen.
Ja, ja, verstehe, verstehe. Und wie oft trainierst du jetzt heute?
Ich bin, also ich mache ein- bis zweimal Ganzkörpertraining im Studio, je nachdem wie es passt. Einmal mache ich ein High-Intervall-Training und gehe dann ja zweimal laufen. Genau, ich mache immer einen Long Run, einen kurzen, und dann gehe ich noch 20 Minuten— nee, Quatsch, 45 Minuten mache ich meistens aufs Fahrrad im Gym.
Ja, Zone 2 dann, aber auf jeden Fall fleißig. Also das heißt mal ja locker 5 Tage die Woche, eher 6, glaube ich, wenn ich das jetzt so richtig höre, ne?
Also das ist dann halt auch, dann fällt mal ein Joggen raus, oder ich mache dann halt nur ein Ganzkörper, weil eben hier trainiere ich halt auch irgendwie von Kopf bis Fuß, ja, jeden Tag mit, ne, dass ich dann eins skippe und dann nur die beiden im Gym mache und Fahrrad. Genau, aber das passt eigentlich immer ganz gut.
Cool, cool. Jetzt hast du schon so ein bisschen was zu deinen Zielen gesagt. Du willst dieses Jahr auf jeden Fall noch einen weiteren Halbmarathon laufen und zum Ende des Jahres hin ein HIROX vielleicht machen. Hast du sonst aktuell Ziele im Sport, oder ist das das, was du aktuell am ehesten verfolgst?
Ja, eigentlich das Hauptziel. Ich würde noch gerne so ein bisschen mehr in den Oberkörper definieren, das finde ich ganz schön. Also ich mag so schön definierte Arme, weil da bin ich gerade dran, das so ein bisschen hinzubekommen. Genau, aber ansonsten sind das so die Ziele, die ich jetzt für dieses Jahr mir gesetzt habe.
Cool, cool. Was hast du dafür, ich sag mal, was für einen Plan hast du dir gemacht, oder wie gehst du vor, wenn es um dein Oberkörpertraining geht?
Ja, ich versuche jetzt ein bisschen mehr mit Eigengewicht zu arbeiten, dass ich Klimmzüge mehr einarbeite, Dips mehr einarbeite und Burpees tatsächlich, die mache ich dann auch regelmäßig. Merke ich auch im Oberkörper gut, die sind jetzt ein bisschen mehr für den Ganzkörper, aber ja, dass ich halt auch mit, mit eigenem Gewicht arbeite, weil ich habe gemerkt, an den Maschinen, das ist gut, aber irgendwie kickt das mit Eigenkörpergewicht noch mal bei mir zumindest mehr, finde ich.
Ja, ja, verstehe. Wenn du also an die Zeit— wir kommen gleich dazu, wie du dann auf OTL gestoßen bist— aber wenn du so an die Zeit davor denkst, und du machst ja schon wirklich viele Jahre Sport und nun ja auch seit vielen Jahren, ich sag mal, die Bereiche Laufen und Gym relativ konstant, wie hast du dir da das Wissen angeeignet? Also bist du wirklich immer einfach Learning by Doing, oder hast du das Internet genutzt, Trainer gefragt? Wie, wie kann ich mir das vorstellen? Wie hast du dir das Wissen angeeignet?
Tatsächlich so ein bisschen Learning by Doing. Dass ich dann auch im Gym zum Beispiel bei den Übungen drauf geachtet habe, wenn sich das jetzt irgendwie komisch angefühlt hat. Ich wusste, das soll für die Beine sein, und ich habe die Übung im Rücken gemerkt, dann habe ich irgendwas falsch gemacht, ne. Also darauf habe ich geachtet. Und dann aber auch durch Instagram tatsächlich, dass ich dann ja so in der Fitness-Bubble da den ein oder anderen gefolgt bin und dann auch gesehen habe, wie trainieren die denn, und mir das abgeguckt habe und dann halt selber so ein bisschen getestet hab, ja.
Ja, cool, cool. Das ist dann auch die perfekte Überleitung, weil du bist ja auch durch Instagram auf OTL gestoßen, wie ich weiß. Erzähl gerne mal, wie, wie lief das ab, wann war das ungefähr und ja, wie war das generell für dich?
Ja, letztes Jahr war das dann, wo ich auf euch aufmerksam geworden bin durch eine Influencerin, der ich auch gefolgt bin, und fand das ganz interessant, weil ich mir gedacht habe, also ja, du machst das damit, also du, du trainierst ja und befasst dich ja schon damit, dem Körper, wie was funktioniert, und Und habe dann gedacht, mach das doch einfach mal, dann kommst du noch mehr in die Materie und weißt vielleicht noch besser, wie du was an dir trainieren kannst, ohne jetzt irgendwelche Gelenke oder Ähnliches zu schrotten dabei. Und habe mich dann dafür entschieden, die Trainer B-Lizenz bei euch zu machen.
Sehr schön. Wie weit bist du da?
Die habe ich letztes Jahr im September abgeschlossen.
Perfekt. Sehr gut. Sehr gut. Sehr gut. Ist das die einzige oder hast du doch, hattest du nicht auch geschrieben, Ernährungsberater-Ausbildung wolltest? Genau.
Genau, die habe ich dann, ich glaube im Oktober oder November letzten Jahres habe ich die dann gestartet, weil ich gedacht habe, naja, also Training ist ja ganz schön und gut, aber da gehört ja auch noch die Ernährung zu. Und ja, wollte da auch noch ein bisschen tiefer in die Materie und habe mich dann dafür entschieden. Und da hatte ich gestern tatsächlich die praktische, die ich jetzt geschafft habe.
Hey, sehr cool, herzlichen Glückwunsch!
Danke. Und die theoretische folgt dann jetzt noch.
Ja, perfektes Timing, sehr cool. Sehr, sehr cool. Lass uns gerne mal ein bisschen bei dem Thema bleiben, weil das ist ja auch das, was ich ein bisschen auch mit diesen Gesprächen erzeugen möchte. Ich möchte natürlich allen möglichst irgendwie aufzeigen: Hey, wie ist das? Was lernt man da so, was man vorher noch nicht wusste? Was hat dich am Ende des Tages dann letztes Jahr überzeugt, das bei uns zu machen, die Ausbildung, wenn wir jetzt mal bei der B-Lizenz bleiben?
Ja, also ich habe bei euch quasi auf der Seite mal so geschaut, was ihr anbietet. Ich fand das sehr gut, wie ihr das vorstellt, die Formate, also das Kam bei mir jetzt nicht so rüber, hier, ich habe da was und mach das für dich und am Ende bringt es mir vielleicht gar nichts und ich zahle einfach nur viel Geld dafür oder so. Das war alles schon gut durchdacht, fand ich. Und auch mit den Materialien, die ihr zur Verfügung stellt, auch das finde ich sehr, sehr gut, dass da wirklich für jeden was dabei ist. Nicht nur für den, der gerne Mark hat, sondern halt auch für den, der vielleicht einfach unterwegs ist und gerne da quasi zuhört. Das fand ich sehr gut. Ja, und dass das halt auch so flexibel ist, ne. Also als Mami und so, dann ist das nicht möglich, jeden Tag sich da 2 Stunden fest einzumarkern, sondern das geht dann halt auch nur mal 20 Minuten, dann geht's mal gar nicht. Also daher, das fand ich sehr gut.
Ja, also an alle, die das Video schauen, auch als Mama mit Job, mit 5- bis 6-mal die Woche Training schafft man es, sich die Zeit für die Weiterbildung einzuräumen. Sehr, sehr cool. Du hast ja jetzt schon, also wir wissen jetzt, du hast schon relativ lange Sport gemacht, verschiedenste Sachen, sehr lange auch Gym, relativ lange auch Laufen, viel Erfahrung gesammelt, viel ausprobiert, viel Fortschritte gemacht. Wie war trotzdem für dich der Inhalt der B-Lizenz im Hinblick darauf, was du alles neu gelernt hast? Also wie war auch das für dich von den, von den Inhalten her?
Alleine, also was ich ganz, ganz wichtig fand, wie ich das Training aufbaue. Also danach habe ich mir auch direkt einen, selbst einen Plan gemacht. Weil ich das am Anfang nicht verstanden habe. Ich gebe dem Muskel den Reiz und dass er die Erholung braucht, um zu wachsen. Ja, irgendwie hat man davon mal gehört, aber so richtig durchgeblickt habe ich da nicht. Und durch die B-Lizenz habe ich quasi lernen dürfen, dass also wie der Muskel aufgebaut ist und wie er tatsächlich funktioniert, wie ich ihn unterstützen kann, dass er auch wirklich effektiv wächst, wie ich es gerne hätte. Und das war eigentlich so das größte Learning und hat mir sehr geholfen dabei.
Ja, ja, das glaube ich. Das heißt, ist es dann so der, der Anatomie-Teil am ehesten oder die Trainingsplanung oder beides so ein bisschen?
Ja, beides eher so ein bisschen gemischt, ne, weil dadurch, dass ich wusste, wie die Anatomie dann, also wie das funktioniert, wusste ich dann halt auch am besten, wie ich mir den Plan zurechtschneiden kann. Und dabei ja auch so Hilfen dazu, wie man einen Plan am besten macht, und daran habe ich mich dann auch gehalten und beides so kombiniert und habe dann so für mich den perfekten Plan quasi finden können.
Cool, cool. Und war für dich von Anfang an klar, dass wenn du so eine Ausbildung, so eine Weiterbildung machst, du auf jeden Fall nur eine machst, die du online absolvieren kannst? Oder hast du dir auch Anbieter angeschaut, die gegebenenfalls offline was anbieten oder dergleichen?
Nee, also für mich war online eigentlich, das war wichtig, weil ich habe jetzt auch nicht die Möglichkeit, dann mal, wer weiß wohin. Die sitzen natürlich nicht meistens alle in der Nähe, da muss man auch schauen, wie kommt man dahin. Genau, deswegen war das für mich auch noch ein ausschlaggebender Punkt.
Dann hast du so gelernt, ist es wirklich so, dann wenn Zeit war, oder hast du so feste Blöcke für dich gehabt, dass du gesagt hast, das ist jetzt immer meine Me-Time, hier lerne ich, oder war das wirklich so, ja, ich kann gerade jetzt nur jetzt, ich mache es jetzt. Wie war das?
Ja, also ich habe es tatsächlich immer dann auf den Abend verlegt, wenn das Kind im Bett war, dann kurz was essen und dann ging es los mit dem Lernen. Und dann hatte ich halt für mich einfach die Ruhe. Ich wusste, er ist jetzt am Schlafen und ich kann ganz entspannt dann mich ans Lernen setzen. Habe mir dann immer, ja, so grob anderthalb Stunden eingeplant und das hat auch immer ganz gut funktioniert.
Ja. Wie hast du gelernt? Ist es Laptop, Tablet, gedrucktes Skript? Was hast du, welche Materialien hast du benutzt?
Ich habe tatsächlich irgendwie alles gemischt. Also ich habe das Skript, weil ich bin noch jemand, ich brauche was in der Hand und muss markieren, und habe auch die Übungskarten, weil die fand ich sehr gut. Zwischendurch, wenn ich im Urlaub war, habe ich die mitgenommen und konnte dann irgendwie da auf der Terrasse schön lernen. Und Die Audiobook-Sachen, die habe ich auch genutzt. Zum Beispiel im Flugzeug oder im Fitnessstudio, da bin ich dann so eine 2 einfach kurz rein und habe mich da berieseln lassen. Also die Mischung war für mich perfekt.
Das ist immer so geil, weil ich denke mir immer so, Daniel, die Leute halten dich für völlig bescheuert, die glauben dir sowieso nicht, dass du sagst, ja, die Leute nehmen die Karten mit in den Urlaub. Doch, doch, genau dafür sind sie halt da. Oder auch genauso dieses Audiobook beim Cardio machen hören. Das ist einfach der perfekte Ort, wenn man Also wenn ich draußen laufe, ich laufe tatsächlich immer komplett ohne Kopfhörer, weil ich es einfach schön finde, weil ich finde, man ist den ganzen Tag immer Einfluss hier, da, Calls, Podcast, man ist immer so unter Einflüssen. Also mag ich es, wenn ich so eine halbe Stunde, Stunde draußen laufe, einfach nicht, also nur Natur zu hören. Aber wenn ich zum Beispiel im Gym auf dem Laufband bin oder im Gym auf dem Fahrrad, keine Chance, das geht nicht ohne, da sind die Geräusche einfach zu laut und da ist einfach dafür dann das Audiobook einfach Perfekt.
Ja, richtig, genau.
Eine Frage, die ich auch immer stelle, ist: Was hat dir vielleicht nicht so gut gefallen? Also auch da bitte ganz offen und ehrlich und direkt raus, wenn du dich jetzt so an die B-Lizenz und alles, was du erlebt hast, erinnerst. Was gibt es, wo du sagst, das könnte man besser machen, das hat mir nicht so gut gefallen, das hat mir nicht so viel gebracht? Gibt es da irgendwas?
Gute Frage. Also am Anfang habe ich gedacht, so zum Ende Also das war jetzt für mich eher so, weil es da ja auch auf das eigene Unternehmen, wenn man sich damit selbstständig machen will. Und das war ja am Anfang noch gar nicht mein Gedanke. Deswegen habe ich gedacht, na ja gut, das brauche ich jetzt nicht so unbedingt. Habe mir das durchgelesen, aber ja, war jetzt für mich eher nicht so relevant zu dem Zeitpunkt tatsächlich. Aber auch das war eigentlich auch das Einzige. Ja, ja, ja.
Das heißt, für dich war die Weiterbildung wirklich so, du wolltest für dich selber besser verstehen, Worum es geht, wie mache ich es richtig und was ist der richtige Ansatz.
Ja, genau.
War das auch der gleiche Antrieb, als du dich dann für die Ernährungsberaterausbildung entschieden hast? Ja, also auch da wirklich tiefergehendes Wissen für dich selber, dein eigenes Wissen weiterentwickeln und so weiter und so fort. Genau, lass uns gern da ein bisschen zu sprechen. Wie hat dir die Ausbildung gefallen?
Also ich fand sie sehr gut. Also das, das Wissen, was einem da vermittelt wird, das ist jetzt auch nicht so, dass das gefühlt fachchinesisch ist und man nicht da durchblickt, was jetzt gerade erklärt wird. Also ich konnte da sehr gut dem Ganzen folgen. Das war auch motivierend, weil man es halt einfach sehr gut verstanden hat. Man hatte das Gefühl, ich habe da was mitgenommen. Dann auch mit den Bildern teilweise, wie das veranschaulicht wurde, Muskelaufbau oder Ähnliches. Das fand ich auch sehr gut, um sich das einfach noch mal so ein bisschen zu verinnerlichen, wie das Ganze dann aussieht. Ja, also ich finde es sehr gut. Deswegen habe ich auch gedacht, wenn dann noch eine weitere Lizenz, dann definitiv bei euch. Ja.
Wie war das? Wie war das da von dem Inhalt her? Also was würdest du sagen, wie viel hast du da Neues dazugelernt? Weil was ich aus den Gesprächen mit unseren Absolventinnen und Absolventen immer höre, ist, die Ernährungsberater-Ausbildung, die ist halt schon echt umfangreich. Also es ist unsere umfangreichste Ausbildung mit über 20 Modulen und was weiß ich wie vielen hunderten Seiten Skript. Da ist schon viel drin und Auch wenn man sich viel mit dem Thema beschäftigt, höre ich da immer wieder: Boah, ich habe da wirklich noch so viel Neues gelernt. Wie ist es da bei dir? Wie würdest du das einordnen?
Ja, also bin ich absolut bei. Am Anfang habe ich gedacht, ich weiß ja schon viel und so, ja, so das erste Kapitel, so dieses Umfangreiche, wo so kurz erklärt wird, was da der Inhalt ist. Ja gut, das kennt man und Grundumsatz und solche Sachen habe ich ja auch schon mal gehört. Aber wo es dann genau darum ging, wie man alles berechnet und was, was die einzelnen Makro-, Mikronährstoffe und wo es dann in die Materie reinging, da habe ich gemerkt, okay, da hast du doch nicht so einen Plan gehabt, wie du gedacht hast. Da kam noch einiges dazu.
Ja, du hast ja vorhin schon gesagt, nach der B-Lizenz hast du dann verstanden, wie funktioniert das mit dem Muskel, mit der Regeneration, was für einen Reiz braucht der, hast dir deinen eigenen Trainingsplan gemacht. Aber wenn du jetzt heute mal so in Gänze drauf schaust, wie würdest du sagen, Hat sich dein Training, aber auch deine Ernährung verändert nach dem Wissen, was du dir jetzt angeeignet hast? Also was machst du heute ganz anders, oder wie denkst du über gewisse Dinge? Was hat sich so verändert?
Also erstmal ist es so, dass ich die Regeneration viel mehr mit einbaue, die bewusst mache, und halt nicht nur durchpower, ne. So halt zu viel ist tatsächlich dann auch nicht gut, und das ist quasi nur miteinander geht. Also wenig nur Training, ich kann mit nur Training nicht so viel aufbauen, als wenn ich jetzt Training und Ernährung zusammenfließen lass. Also das ist mir dadurch tatsächlich noch mal mehr bewusster gewesen, wie viel das doch zusammenspielt. Also man kann den perfekten Plan haben, ist die Ernährung scheiße, hat man nicht das Ergebnis wie jemand, der halt beides gut beachtet.
Ja, ja, ja, absolut, absolut richtig. Ja, und Du hast uns ja auch geschrieben, dass du dann das Ganze noch eine Stufe weitergebracht hast. Du hast eben auch schon so ein bisschen angedeutet, am Anfang hast du gar nicht so gedacht, dass das irgendwie in eine berufliche Richtung oder irgendwie damit Geld verdienen gehen sollte. Wann hast du gemerkt: Hey, ich habe hier mir was aufgebaut, das macht mir Spaß und vielleicht kann ich damit auch anderen helfen. Wie fing das an?
Ja, also dadurch, dass Freunde und Bekannte ja auch Bescheid wussten, dass ich da bei den Lizenzen war, kam natürlich immer mehr so die Frage: Also was kann ich denn machen, wenn ich das trainieren möchte? Oder hast du mal eine Idee? Oder Was kann ich denn jetzt am besten essen? Ich will nicht das und das essen. Und dann kamen die Fragen halt immer mehr und ich konnte denen dabei helfen und das hat sich irgendwie gut angefühlt. Und dann kam immer mehr der Gedanke, das macht ja schon sehr viel Spaß und irgendwie den Leuten da zu helfen. Und ja, dann habe ich gedacht, ich probiere es einfach mal.
Cool, erzähl gern ein bisschen mehr. Ich will es gar nicht verraten, wie es heißt, sondern das darfst du gerne erzählen. Also erzähl gern mal mehr. Was machst du da jetzt? Wem bietest du da was an? Lass uns mal ein bisschen daran teilhaben.
Ja, sehr gerne. Ich habe mich dann dafür entschieden, dass ich Frauen, also Frauen unterstützen möchte mit meinem Fitnesscoaching, das heißt Shivara. Und ja, da halt den Frauen so ein bisschen zu helfen und auch zu veranschaulichen, dass das nicht ist, nur weil die es so macht, muss ich es auch so machen, sondern dass das alles total individuell ist. Auch, ja, man kennt ja, man hat irgendwie gefühlt 1000 Dinge im Kopf und denkt sich, ja, nee, gut, also Sport habe ich jetzt auch nicht mehr. Aber um halt einfach den Frauen auch noch mal Mut zu machen, dass es doch funktioniert, man nur den richtigen Plan haben muss. Und wenn man den richtigen Plan hat, passt der auch in jeden Alltag irgendwo mit rein. Genau, und das möchte ich da gerne, also die Frau möchte ich da gerne unterstützen mit.
Das heißt, Bietest du reines Sport-Fitness-Coaching an, oder ist da auch Ernährungsberatung mit bei? Ist es beides, oder was genau ist es, was du anbietest?
Genau, also ich habe das dann quasi so aufgeteilt, weil ja nicht jeder alles zusammen haben möchte, dass ich das quasi in so 3 Bereichen aufgeteilt habe. Einmal nur das Training, dann nur die Ernährung, und halt auch einmal beides, wo ich mit beiden Sachen dann unterstütze.
Und hast du eine bestimmte Gruppe an Frauen, gewisse Altersgruppe, oder Mamas, die halt irgendwie auch beruflich sind und wenig Zeit haben. Hast du das auf eine spezielle Gruppe zugespitzt oder ist es allgemein gehalten?
Also ich würde mal so sagen ab Mitte, Ende 20 und dann aber auch relativ allgemein gehalten.
Ja, cool. Ich finde immer spannend, was jemanden dazu bewegt, das zu machen, weil ich weiß ja, dass das sehr, sehr viele unserer Absolventinnen und Absolventen machen und viele starten auch damit rein und sagen, nee, ich mach's für mich. Und irgendwann zeigt sich dann, ach doch, das ist ja richtig cool. Weil das so einfach eine Entwicklung unserer Zeit ist. Was hat dich letztendlich wirklich dazu gebracht zu sagen, hey, ich probiere das jetzt einfach mal, das scheint irgendwie wirklich ein Ding zu sein? Was war der ausschlaggebende Punkt?
Also ich habe damals selber mal ein Coaching gemacht und habe mich da auch schon irgendwie sehr wohl gefühlt und fand das Ganze, dass das alles so irgendwie so eine positive Arbeit ist. Also ich fand es schön und auch bei den wöchentlichen Check-ins war es für mich schön, einmal so die Woche zu reflektieren, was man so uns ja eigentlich gar nicht macht. Und deswegen hatte ich nur so positive Sachen damit in Erinnerung. Und dadurch, dass dann halt auch immer mehr bekannte Freundinnen gefragt haben, ja, wie kann ich denn hier und was kann ich da noch anders machen, kam halt immer mehr der Gedanke, ach, eigentlich fandest du das doch selbst so schön, versuch es doch mal selber halt, dass du da unterstützen kannst. Ja, und so ist das dann dazu gekommen.
Wie viel Frauen betreust du da jetzt und unterstützt du aktuell?
Also ich habe im kleinen Rahmen, weil ich das ja nebenberuflich mache, ich habe meinen Hauptjob und dann mache ich das im kleinen Rahmen nebenberuflich. Ich schaue immer, dass ich dann so 5, 6 Frauen habe, die ich dann noch nebenbei coache. Genau.
Wie viel Zeit investierst du dafür so pro Woche?
Aktuell so 10 Stunden.
Ja, okay, cool, schön. Und ich glaube, also ich wollte eben noch sagen, das ist auch etwas, was ich bei, bei OTL immer so schön finde, weil du hast gesagt, das ist eine positive Art und Weise, sich mit gewissen Themen auseinander zusetzen. Und ich bin ja seit 2018 bei OTL und seit 2022 eben in dieser Position, dieses schöne Unternehmen leiten zu dürfen. Und etwas, was eben seitdem immer so ist, ist halt dieses Bewusstsein darüber, dass jeder Mensch, der sich für eine Ausbildung bei uns entscheidet, sich mit sich selbst auseinandersetzt und etwas Positives verändern möchte. Also es ist halt wirklich immer ein rein positiver Bezug, der bei uns stattfindet, und niemand muss zu uns kommen, sondern es kommen Menschen, weil sie was Positives bewirken wollen. Das finde ich einfach so schön, und das ist dann auch eben die die Geschichte dahinter, wie du dann auch sagst, so hey, das ist einfach was Positives, und das wollte ich selber auch vermitteln. Ja, finde ich sehr cool. Ja, gibt's irgendwas, wo du sagst, das hättest du früher, wenn du an deine Anfangszeiten im Gym dich zurückerinnerst, als Anfänger im Gym gebraucht hättest, was du heute deinen Kundinnen auch mitgibst? Also gibt's so einen, ich sag mal, Grundsatz im Coaching, der für dich irgendwie die Basis für alles bildet, oder etwas, an das du immer zurückdenkst, wo du sagst, hätte ich das von Anfang an gewusst und so weiter? Gibt's da so Grundsätze, die du die du an deine Kunden weitergibst?
Also erstmal, dass man sich traut, auch Geräte auszuprobieren, dass man sich da nicht irgendwie einschüchtern lässt, ne? Und dass man sich nicht vergleichen sollte. Also nur weil jetzt XY so oft in der Woche geht und ich es selber nicht schaffe, dass ich dann nicht denke, ach, ich lasse es lieber, weil ich schaffe es ja eh nicht so oft, sondern dass man es halt einfach macht und dass das eine komplett individuelle Kiste ist, das Ganze. Und ja, wenn es zu einem passt, klappt das immer so, wie man das haben möchte.
Ja, das ist so, das ist so. Willst du dir oder kannst du dir vorstellen, das noch weiter auszuweiten? Also das irgendwie noch ein bisschen größer zu machen als so, wie es aktuell ist?
Also da habe ich jetzt so noch nicht drüber nachgedacht direkt. Ich würde mich freuen, wenn das halt einfach so gut weiterläuft und ich weiter unterstützen darf. Und dann würde ich einfach mal schauen, wie sich das dann so weiterentwickelt.
Ja. Sind das denn, das finde ich noch interessant, sind das Frauen, die du kennst, die über, ich sag mal, Empfehlungen, Bekanntschaften, Mund-zu-Mund-Propaganda kommen, oder ist es so, dass die komplett random über meinetwegen Instagram auf dich aufmerksam werden? Wie ist das bisher, wenn du an die Frauen denkst, die du bisher betreust?
Also aktuell ist es ja noch relativ frisch, seit ich mein Coaching habe, und da sind es wirklich so aus dem Bekanntenkreis quasi, ne, dass sich das da so rumspricht. Spricht und genau, dass die dann auf mich zukommen.
Cool. Wenn du jetzt Menschen da draußen, die sich mit der Thematik, hey, ich möchte vielleicht eine Weiterbildung, eine Ausbildung machen, gar nicht mal nur bei OTX, sondern wirklich ganz allgemein gesprochen im Bereich Sport, Ernährung, Gesundheit, setzen sich damit auseinander und denken darüber nach. Wenn du denen einen Satz mitgeben könntest oder eine Sache mitgeben könntest, was wäre das?
Einfach machen. Also wenn man den Gedanken hat, das Interesse daran hat, nicht lange grübeln, soll ich, soll ich nicht. Ich finde, man hat dabei nichts zu verlieren, dann sollte man es einfach machen.
Ja, ja, das ist wirklich so. Und das ist etwas, was ganz, ganz viele Menschen immer vereint, die an dem Punkt sind, wo du bist, die den Schritt gewagt haben. Es ist wirklich so, dass die häufiger sagen, ja, mach halt einfach, denk nicht so lange darüber nach, sondern trau dich, mach halt, setz halt um und dann wird sich das auch lohnen, auf welche Art und Weise auch immer.
Genau, ja, ja.
Ich würde noch gerne über eine Sache mit dir kurz sprechen, weil das auch gerade relativ aktuell ist, zumindest bei der Ernährungsberater-Ausbildung, aber vielleicht auch bei der B-Lizenz. Wie war die Prüfung für dich? Gerne von beiden so ein bisschen berichten, bei der Ernährungsberater-Ausbildung steht jetzt ja noch eine an, deswegen lass uns gerne erstmal über die B-Lizenz sprechen. Erzähl dazu gerne noch ein bisschen was kurz.
Ja, also ich fand es sehr angenehm tatsächlich. Ich hasse Prüfungen, ich bin immer so was von nervös und habe mir dann auch kurz vorher gedacht, warum habe ich mir das eigentlich angetan? Aber ja, also bei der Theoretischen Prüfung bei der Trainer B-Lizenz, das war so eine angenehme Stimmung. Also uns wurde im Vorfeld einmal kurz, wurden wir so ein bisschen durchgeleitet, wie viel Zeit wir noch also insgesamt haben, und es war irgendwie angenehm. Du saßt dann zu Hause auf deiner gemütlichen Couch und konntest die Fragen beantworten. Also das hat so ein bisschen den Druck rausgenommen. Und die praktische Prüfung fand ich auch, also das war irgendwie, als wenn man mit Bekannten im Fitnessstudio ist und Man testet neue Übungen und erklärt die gegenseitig. Also ich fand das wirklich sehr angenehm und habe mich später auch über mich selbst geärgert, dass ich mir da so Gedanken drüber gemacht habe vorher. Ich fand es wirklich sehr, sehr angenehm und vor allen Dingen auch die praktische, die hatte für mich überhaupt keinen diesen typisch negativen Prüfungs-Flair, sondern das war halt wirklich mit anderen Leuten zusammen und man erklärt sich halt die Übungen. Das war sehr angenehm.
Wo hast du die Prüfung gemacht?
In Bochum.
Ach, bei Konstantin?
Ja, richtig.
Sehr schön, sehr schön. Auch schon sehr, sehr, einer unserer ersten Dozenten, glaube ich, gewesen, wirklich. Also schon seit so, so vielen Jahren bei uns. Ja, cool, das ist doch schön, das klingt doch sehr gut. Ja, wir haben kurz vorhin einmal über deine Ziele gesprochen. Du hast gesagt, 2 Halbmarathons dieses Jahr. Wo wirst du laufen?
Einmal in Bochum und in Dortmund.
Cool, gewisse Zeiten vorgenommen oder einfach Spaß haben, wie sieht's aus?
Ja, letztes Jahr war ich, also da habe ich tatsächlich gedacht, ich laufe jetzt einfach mal los und guck, was dabei rauskommt, und bin dann eine Zeit von 2 Stunden 10 gelaufen, was mich total überrascht hat, weil ich ja wirklich nichts im Kopf hatte. Jetzt habe ich natürlich die 2 Stunden im Kopf und möchte die, ja, wenn es möglich ist, unterbieten, aber erstmal auf die 2 Stunden kommen, das wäre schon sehr cool.
Ja, sehr cool. Das war auch mein Ziel, als ich letztes Jahr das erste Mal Halbmarathon gelaufen bin. Das ist so die Marke, Wo viele, glaube ich, sagen, so, das möchte ich erstmal schaffen, das ist schon mal cool. Das ist auch so, also das ist schon echt cool und mir hat es persönlich auch echt viel Spaß gemacht. Und, hi Rox, wo würdest du den machen wollen?
In Frankfurt am Main würde ich den gerne machen. War ich noch nie in Frankfurt, möchte ich gerne mal hin und habe gedacht, dann kann man das ja vielleicht damit so ein bisschen kombinieren.
Das war, glaube ich, einer der letzten des Jahres irgendwie so, der war ja auch irgendwann im Dezember oder so, glaube ich, ne? Ja, trainierst du auch explizit schon auf den Bereich so ein bisschen hin, oder lässt du das so ein bisschen auf dich zukommen und schaust du da?
Doch, schon, ich versuche es. Also zum Beispiel mit diesem Heel-Training, dass ich dann so Übungen einbaue, die halt so typisch Highwalks-mäßig sind, dass ich das schon mal ein bisschen übe. Habe letztens auch bei einer Simulation mitgemacht mit einer Freundin, aber im Double, weil ich halt auch erstmal im Double laufen wollen würde. Genau, und jetzt taste ich mich immer mehr so darauf hin.
Ja, sehr cool. Ich hätte es eigentlich jetzt zum jetzigen Zeitpunkt auch schon mal gemacht haben sollen. Beim ersten Versuch bin ich krank geworden, beim zweiten habe ich mir jetzt einen Hexenschuss zugezogen. Ist einfach perfekt. Mal gucken, ob es beim dritten Anlauf Ende Mai dann in Berlin klappen wird. Schauen wir mal.
Daumen sind gedrückt.
Ja, vielen Dank. Erzähl uns gerne ganz zum Schluss noch einmal kurz, wo findet man dich, wenn man sagt, jetzt Mensch, das war so sympathisch mit Nadine und ich möchte mir gerne von ihr auch irgendwie helfen lassen und ich möchte mir das mal angucken, was sie so für Coaching anbietet. Wo findet man dich?
Ja, ich bin zu finden auf Instagram unter Dine_August. Genau, da findet man mich. Und das, ja, das ist tatsächlich auch ganz langweilig, die einzige Seite.
Ja, okay. Ja, das heißt, dein Coaching noch nicht irgendwie ein eigenes Profil, eigener Account, sondern darüber kann man dich anschreiben, darüber kann man mit dir in Kontakt treten?
Genau, genau. Da sind auch so ein paar Sachen von dem Coaching auch mit aufgenommen auf der Seite, wo man sich dann noch mal so ein paar Infos holen kann, oder mir halt einfach schreiben, wenn man Fragen hat, dann helfe ich gerne weiter.
Cool, cool. Hast du noch weitere Ausbildungen bei uns geplant, oder sagst du jetzt B, und Ernährungsberater-Ausbildung, das passt, oder gibt's da noch weitere Pläne?
Also ich finde die Meditationsausbildung auch ganz schön, weil ich den Kontrast zu den— also ich mag es gerne, wenn es im Training anstrengend wird, und den Kontrast finde ich halt sehr schön. Aber ich habe mir gedacht, ich lass das jetzt erstmal ein bisschen Pause zwischen den Sachen, dass ich jetzt die Ernährungsberater, die Lizenz erstmal abschließe und dann mal schauen, vielleicht zum Ende des Jahres hin oder so. Aber finde ich sehr interessant tatsächlich. Also das wäre dann so die nächste, die ich wahrscheinlich angehen würde.
Cool, cool. Gibt's noch irgendwas, was du den Menschen, die sich dieses Video anschauen, sagen wollen würdest im Hinblick auf Sport, Ernährung, Gesundheit, Weiterbildung, was auch immer?
Also ja, wie gesagt, wenn man irgendwas im Kopf hat, auf jeden Fall machen. Und mit guten Plänen kriegt man alles irgendwie hin. Deswegen sollte man sich seine Ziele da nicht zurückstecken, nur weil man denkt, man hat keine Zeit dafür. Genauso mit Weiterbildungen halt auch. Die sind meistens so wie bei euch super flexibel, dass man die trotzdem neben vollem Terminkalender doch noch machen kann.
Ja, das ist so, das ist so. Und ganz zum Abschluss, hast du noch irgendwelche Fragen an mich, die ich dir vielleicht beantworten kann oder darf? Kommt unvorbereitet, deswegen, wenn es keine gibt, auch okay.
Nee, tatsächlich fällt mir jetzt ad hoc nichts ein.
Auch fein, auch fein. Dann, wir werden auf jeden Fall dein Instagram verlinken. Ich sage vielen, vielen Dank für dein Vertrauen und für deine Zeit. Hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht und ganz viel Erfolg auf deinem Weg. Und wer weiß, dass man sich irgendwann vielleicht noch mal über den Weg läuft oder du die nächste Ausbildung machst oder man noch mal ein weiteres Mal spricht, vielleicht, wenn sich das alles entwickelt. Wer weiß, man weiß nie, wohin es führt.
Genau, sehr gerne, danke dir.
Vielen, vielen Dank. Ich wünsche dir alles Liebe, alles Gute, und ich hoffe, bei dir ist auch so schönes Wetter wie hier. Genieß deinen Mittwochabend.
Dankeschön, du auch.
Mach's gut, Nadine.
Ciao.
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