Elterncoaching - Die Fortbildung zum Buch 'Lernen ohne Streit' von Trixi Tumert

German interview where host Farida speaks with learning coach and author Trixi Tumert about her book "Lernen ohne Streit" and her practice of integrating parents fully into learning coaching. Key claims: parent-work is integral (Trixi states her coaching includes parents 100%); successful learning depends on the learning environment and relationship (not only study techniques); parents should reduce pressure, protect the child’s personality, and reflect on their own triggers; the upcoming Lerncoach-Mastermodul "Lerncoaching — Beziehungen stärken" (offered in the Lerncoach Profibox) is practice-oriented and aimed at coaches, therapists, teachers and parents — Trixi describes it as a package that includes sessions with children and sessions for parents (she mentions roughly four meetings with kids and four with parents). The module covers reading behaviour behind actions, relationship-building, communication with teachers, and introduces Human Design as a personality-sensitivity tool. Overall focus: support self-regulated learning, reduce homework/exam conflict, and strengthen home and school relationships.
Chapters
Endlich Hausaufgaben und Klassenarbeiten ohne Drama. Darum geht es Trixi Tumat und darum geht es auch genau in ihrem neuen Buch Lernen ohne Streit. Trixi ist Lerncoach und hat ein ganz besonderes Konzept entwickelt. In ihr Coaching Programm gehört zu 100 Prozent die Elternarbeit dazu. Das heißt, dass also sowohl die Schüler, Schülerinnen wie eben auch die Eltern zu ihr ins Kinder Coaching kommen, damit lernen und auch die dranhängenden Prüfungen gelingen können. Und es geht in diesem Interview auch um das neue Lerncoach Master Modul Lerncoaching Beziehungen stärken, das Trixi in der Lerncoach Profibox zukünftig anbieten wird. Trixi, hallo, schön, dass du da bist oder dass du hier bist, wo auch.
Immer hier und da ist. Da denke ich immer an die Sesamstraße.
Ja, genau. Ja, ich habe dich ja eingeladen, weil ich mit dir zum einen über dein neues Buch sprechen möchte und zum anderen zu der Fortbildung der Eltern Coaching Fortbildung. Aber dazu kommen wir dann später.
Ja, super.
Vielleicht noch mal für all die, die dich ja noch nicht so kennen. Also du bist in Hamburg und du kommst mal aus einer ganz anderen beruflichen Eck und dann bist du zum Lerncoaching gekommen, hast also eine Lerncoach Ausbildung gemacht und hast ja, glaube ich auch sofort dann, bist sofort gestartet, hast selbst Lerncoachings angeboten und hast dich ja dann, und das finde ich eben das Interessante bei dir, darauf spezialisiert, die Eltern, ich kann mal sagen, zu 100 Prozent mit einzubeziehen und hast dann ein ganz eigenes Konzept. Erzähl doch mal, also erstmal vielleicht, wie bist du dazu gekommen, dass du gesagt hast, ich brauche die Eltern auch dafür, damit die ganze Rechnung, das, was sich also Eltern und Kinder wünschen, dass es in der Schule beim Lernen leichter geht, so leicht wie Eis essen, ist ja dein Motto. Wie bist du dazu gekommen, dass du sagst, ja, die Eltern braucht es zu 100 Prozent, damit diese Rechnung aufgeht?
Ja, gute Frage. Ich habe natürlich auch gedacht, super, ich brauche den Kindern einfach nur zu zeigen, wie das Lernen funktioniert. Und ich war begeistert, diese Lernstrategien zu lernen. Irre mit der Körperliste, was ich mir auf einmal alles merken konnte. Es war fantastisch. Bundesländer, Flüsse, auf einmal war ich in Stadtland, Fluss war ich super, weil ich mir die Flüsse alle merken konnte. Und dann habe ich gedacht, was bringe ich den Kindern bei und dann flutscht das ja. Und dann habe ich aber mitbekommen, dass das oft nur ein Tropfen auf dem heißen Stein war, weil wenn ich mit den Kindern gearbeitet habe, dann lief es super hier. Die konnten sich alles merken, aber wenn sie wieder zu Hause waren, dann war das weg. Und es war nicht weg, weil sie das nicht mehr wussten, sondern weil das eine andere Lernumgebung war. Und Lernumgebung hat nichts damit zu tun, ob der Schreibtisch aufgeräumt ist oder nicht, sondern eine Lernumgebung ist etwas. Kann ich mich zeigen, wie ich bin? Darf ich hier meine Fehler machen? Muss ich aufpassen auf das, was ich sage? Ist der Druck da? Und da bin ich dann ganz schnell auf die Eltern mitgekommen, dass die Eltern ein wichtiger, wichtiger, wichtiger Baustein sind zum erfolgreichen Lernen.
Also zum einen verstehe ich das richtig, weil du meinst, also gerade weil du jetzt ja auf den Schreibtisch, der zur Lernumgebung dazugehört, angesprochen hast, der ja, naja, unterschiedlich bei den Kids aussieht, manchmal übersichtlich, manchmal voll. Meinst du deshalb, weil du die Erfahrung gemacht hast, dass die Schülerinnen und Schüler das nicht alleine schaffen, dann ja sich so das, was sie sich vorgenommen haben im Coaching umzusetzen, dass es dafür die Eltern braucht, um dass das gelingt zu Hause? Oder hast du da noch andere Ideen, weshalb es wichtig war, die Eltern mit einzubeziehen?
Sehr schön, Farida, Sehr schön, ne? Genau. Das Zweite, weil in meiner Welt ist jedes Kind ein Gerne Lerner. Das ist einfach so. Und wenn wir die Kinder beobachten, wenn sie mit ihren Freunden zusammen sind oder wenn sie Sachen alleine machen, die nichts mit Schule zu tun haben, dann lernen sie, Sie lernen den neuesten Fussballtrick, sie lernen sich mit ihren Freunden wieder zu vertragen, sie lernen sich vielleicht auch manchmal durchzumuscheln und ihren Weg zu finden. Und auch das ist in Ordnung. Und es ist eben nicht, dass die Eltern Lernstrategien lernen sollen oder dass sie lernen soll, wie sie ihr Kind jetzt motivieren, auf Teufel komm raus mit Wenn Danns und Belohnung, sondern im Gegenteil, wie die Eltern sich zurückziehen dürfen und einfach nur Eltern sein dürfen. Und mir ist ein ganz wichtiges Anliegen, wenn ich mit Eltern arbeite, dass da nicht noch mehr Druck entsteht, weil ich finde, wir Eltern und ich habe ja drei Kinder, insofern weiß ich, wie das ist mit diesem Druck, der da von außen kommt, von Freunden, Lehrkräften, Gesellschaft, dass wir diesen Druck nicht aufnehmen brauchen müssen. Und das ist mir ein großes Anliegen, weil das ist echt anstrengend, wenn man immer hört, dein Kind muss sich an die Regeln halten und es ist zu laut oder es ist zu aufmüpfig. Das sind Sachen, die ich dann gehört habe und versuche mein Kind anzupassen und an der Persönlichkeit rumzuschrauben. Das geht hier nicht um antiautoritär. Es geht darum, um die Persönlichkeit des Kindes festzuhalten, Stellen zu entdecken und ein Miteinander zu gewährleisten, dass aber auch jeder seine Stärken zeigen darf und kann und nicht nur auf die Schwächen minimiert wird.
Und das ist dafür, dass den Kindern und den Jugendlichen, das gelingt, es eben auch ein Umfeld dafür braucht, dass sie eben sich und ihr Potenzial, dass sie sich zeigen können und auch ihr Potenzial entwickeln können. Das heißt, ich habe mal ein bisschen so reingeschaut, dir geht es ja auch um Haltung der Eltern da und auch so ein bisschen hinschauen, Mensch, ja vielleicht, wie war es denn bei dir? Wie war es denn da bei euch so eigentlich in der eigenen Kindheit?
Ja, absolut. Also das ist der Schlüssel. Und woher sollen wir das anders wissen, wenn uns das nie jemand beigebracht hat, dass es einen anderen Blickwinkel gibt. Ich meine, zu meiner Zeit waren Noten mega wichtig und es ist jetzt auch noch, obwohl ich immer mehr feststelle, dass Menschen sagen, ich weiß, Noten sind nicht wichtig, aber es ist jetzt nun mal so. Ja, und gleichzeitig können wir eine andere Sicht darauf nehmen, dass die Noten eben nicht das entscheidende Kriterium ist für die Kinder. Und für mich ist ja, die Kinder sind ja die besten Coaches. Immer wenn mich was gestört hat an meinen Kindern, habe ich gedacht, okay, also später, als ich es verstanden habe, okay, Moment, warum stört mich das jetzt, Warum stört mich das jetzt, dass mein Kind die ganze Zeit am Computer sitzt? Was hat denn das mit mir zu tun? Und oftmals war dann die Sache neben ich glaube, das ist ein bisschen zu viel und du kriegst viereckige Augen, so was, was ich ja dann früher gehört habe, wenn ich zu viel Fernsehen geguckt habe. Aber eine Sache ist zum Beispiel gewesen, ich hetze mich den ganzen Tag ab, ich muss die Wäsche machen, ich muss kochen, ich habe meine Erwerbsarbeit und du nimmst es dir raus, einfach dich hinzusetzen und das zu tun, wozu du Spaß hast. Ich glaube, das war ein großer Punkt, wo ich dann mich getriggert fühlte, wie das heute so schön heißt. Und dann durfte ich eigentlich mal gucken, okay, wo kann ich eigentlich mal im Alltag Zeit für mich nehmen, damit ich nicht mein Akku auf null läuft oder noch unter Null und neidisch bin unbewusst auf mein Kind, der Sachen macht, wozu der einfach Bock hat und ich nicht. Also das ist ein Beispiel gewesen.
Ja, ja, gut nachvollziehbar. Und gleichzeitig in dem Moment, wo wir als Elternteil in der Situation zu Hause drinstecken, kommen wir ja nicht. Wir haben dann nicht gleichzeitig so einen Blick auf uns selbst und was dann da bei uns emotional und so weiter abgeht. Und dafür ist natürlich immer das gut, wenn es noch mal eine dritte Person wie ein Coach gibt, die oder der entsprechende Fragen auch stellt, die ordentlich zum Nachdenken anregen. Und was du vorhin gesagt hast, also da wirklich, bin auch froh, dass meine Töchter da ja schon länger aus der Schulzeit raus sind. Diese Herausforderung, mit denen Eltern finde ich heute zu kämpfen haben. Wow. Also das ist wirklich dieser Druck, der da ist.
Und.
Wir wollten sein oder weiß nicht, ob deine sind deine alle schon aus der Schule jetzt raus eigentlich.
Ja, die angefangen zu studieren gerade.
Genau, wir wollten sein und andere Eltern möchten einfach gute, ich weiß nicht immer perfekt, aber gute Eltern sein. Und wenn Schule nicht läuft, fällt ja mal gleich so ein wie so, oh, das Licht fällt auf mich als Mutter, dass ich da nicht gut genug bin und mich nicht gut genug um mein Kind kümmere, weil es nicht funktioniert in der Schule und beim Lernen. Wow, was das für ein Druck ist.
Absolut, absolut. Und ich finde auch bedürfnisorientierte Erziehung, was ja jetzt in aller Munde ist oder schon länger in aller Munde ist, das gibt ja auch so viel Druck. Ich muss auf die Bedürfnisse meines Kindes achten und oh Gott, wenn ich das jetzt nicht mache, dann passiert jenes und dieses und davon möchte ich auch weg. Ich möchte weg davon, Ich muss etwas so machen. Ich möchte mehr hin wieder in diesen intuitives Verhalten, was spüre ich, was für mich gut ist und was für mein Kind gut ist, dass wir wieder mehr dahin kommen. Und dafür dürfen wir wieder viel mehr fühlen. Das ist das Wichtige. Und nicht einfach nur Sachen abhaken, weil die einen sagen, du musst das so machen, die anderen sagen, du musst das so machen, dann stehst du da wieder bis hin und hergerissen und und nichts funktioniert, aber ich habe doch jetzt schon alles gemacht und was das für ein Druck ist und diesen Druck, die spüren die Kinder und das ist ein bisschen schade.
Ja, und sehr konzentriert.
Das wollen wir ja nicht. Und das ist ja genau gar nicht, was wir wollen. Also wir machen das ja nicht, um unsere Kinder den Druck aufzubauen, überhaupt gar nicht. Im Gegenteil. Aber das macht ja so viel Druck auf uns.
Ja, ja. Also das heißt, ich sage ja immer im Lerncoaching und zu denen, die in die Lerncoach Ausbildung kommen, das erwähne ich auch mehrere Male, wie wichtig es mir ist, die Kinder, die Jugendlichen dabei zu unterstützen und ihre Selbstwahrnehmung zu fördern. Also dass sie wirklich auch ein gutes Bauchgefühl haben, also dass Kopf und Bauch, dass sie ein gutes Team sind. Und du machst es jetzt zusätzlich eben auch noch für die Eltern, dass du sie da einlädst, mal hinzuhören, wie ist es eigentlich, was passiert da innen drin und was ist für dich dann eine adäquate Entscheidung, wo du den Eindruck hast, hey, das tut uns allen gut und ist förderlich für das Ergebnis auch.
Ja, und ich finde manchmal ist es aber auch so schwer, weil in der Schule und die Lehrkräfte, die haben ja auch einen Auftrag, die haben ja ihren Lernplan, den sie durchziehen müssen. Und wenn sie dann vielleicht sehen, dass das Kind vielleicht jetzt nicht so mitkommt, dann stehen dann gleich irgendwelche Diagnosen im Raum. Und die Eltern, die haben ja auch Quatsch, die Lehrkräfte, die haben ja auch ihre Ängste. Das heißt, wenn ich das jetzt nicht sage, kann das sein, dass in zwei Jahren diesen Elternteil zu mir kommt. Das hätten sie aber auch früher sagen müssen. Die haben ja genau die gleichen Ängste. Die haben ja auch Ängste, dass irgendetwas verpasst wird, dass sie irgendetwas falsch machen. Das heißt, in dieser ganzen Schulthematik stecken ja so viele Ängste drin und das ist einfach schade und damit wird das Lernen einfach anstrengend. Und wir beide lernen gern und es gibt so viele Leute, die gerne lernen, wenn sie aus der Schule rauskommen. Und das dürfen wir gerne ändern. Absolut.
Jetzt habe ich ja schon am Anfang erwähnt, dass freut mich ja sehr, dass du jetzt auch in dem Lerncoach Profibox, dass du ein Master Lerncoach Master Modul anbietest zum Elterncoaching und worauf dürfen sich da die Teilnehmenden freuen? Also woran ich mich meine zu erinnern, dass du gesagt hast, dass zu deinem Konzept, was du anbietest, ich glaube vier Termine mit den Kids und vier Termine den Eltern gehört. Das ist also ein Paket. Berichte mal was, worauf dürfen die Teilnehmenden sich freuen.
Also in unserem Modul, was wir gemeinsam anbieten, bekommen die Lernbegleiter und wer auch immer Lernbegleiter ist, das können Eltern sein, das können Therapeuten sein, Coaches sein, einen anderen Blick auf die Situation des Lernens also und auch auf die Situation des Kindes. Und wenn ein Kind zum Beispiel laut ist, zu laut, dann liegt das manchmal gar nicht daran, dass es laut ist, sondern einfach nur, das ist ein Verhalten und was das Verhalten eigentlich aussagt. Darum, wir gehen eine Etage tiefer, wir gucken genau hin, was die Bedürfnisse denn dahinter sind. Und um diese Bedürfnisse herauszufinden, können wir natürlich das Kind fragen und passt auch. Und gleichzeitig gibt es da so eine Abkürzung und ich nutze ja ein Persönlichkeitsentwicklungstool, was Human Design heißt. Das heißt, es kommen auch Aspekte aus dem Human Design rein in das Modul, sodass wir verstehen, dass die Menschen einfach unterschiedlich sind und sind einfach so. Und wir können eine Ente, die gibt es gar nicht mehr, die Ente, die Citroën Ente, nicht zur Porsche machen. Also die sind einfach so. Und das heißt nicht, dass der eine Mensch falsch oder eine schlecht ist, sondern es ist einfach so. Und wie toll das ist, wenn wir bereit sind, sie kennenzulernen. Und das ist das, was ich wirklich vermitteln möchte, anstatt jemand formen zu wollen, ihn kennenlernen, erforschen zu wollen, entdecken wollen, weil das ist das Größte, was wir einem Menschen mitgeben können, ihn so zu sehen, wie er ist und nicht so zu sehen, wie wir ihn haben wollen. Und das ist eigentlich, das kannst du sagen, ist die Grundlage von dem, was in dem Modul stattfinden wird. Und natürlich, wie es bei dir immer so ist, ist es extrem praxisorientiert. Es ist nicht einfach nur, ich höre zu und dann werde ich beschallt, sondern, ne, das ist praxisorientiert.
Ja, super. Genau. Und das, was du beschrieben hast mit den Eltern, wenn Eltern eben anders gestrickt sind als ihre Kinder, dann passiert ja manchmal sowas und vielleicht auch manchmal häufiger, dass, nehmen wir das Beispiel Vokabeln lernen, dass dann die Mutter oder der Vater, also ich habe früher mit Karteikarten gelernt, also das hat bei mir super funktioniert, mach das doch mal vielleicht schon so ein gekaufter Blankostapel mit Karteikarten und geht gar nicht und macht oder auch die Uhrzeiten und ich weiß nicht, was alles dazugehört, wann, wie, wo zu lernen. Und das heißt, es geht ja auch darum, dass dieses Sensibilisieren, wie du sagtest, wir Menschen sind unterschiedlich. Und dieses Sensibilisieren ermöglicht ja Eltern und den Lerncoaches, also den Lernen, also allen Lernbegleiterinnen, ermöglicht ihnen mehr Verständnis zu entwickeln. Also es werden ja Aha Erlebnisse dabei sein zu Ach so, deshalb bei mir ist so und mein Kind ist ja so gestrickt und deshalb geraten wir untereinander unter anderem dann auch mal aneinander und deshalb funktionieren meine Tipps nicht und meine Drohung vielleicht auch nicht. Und du hilfst halt zu entdecken, wie es besser gehen könnte.
Absolut. Und zu verstehen, dass das eine nicht richtig und das andere falsch ist. Also auch das ist nur ein Es funktioniert und es funktioniert nicht. Und was mir immer wichtig ist bei dem ganzen Lerncoaching, was wir ja machen, dass die Beziehung stimmt. Und Hattie hat ja herausgefunden, dass die Beziehung Lehrer, Lehrkraft, Schüler weit oben ist, während die Hausaufgaben ganz weit unten sind zum Beispiel. Und wir sind Lernbegleiter, wir sind nicht die Lehrkraft, die etwas fachlich beibringen soll. Das heißt nicht, dass die Kinder das nicht annehmen, aber sie nehmen es erst an, wenn die Beziehung stimmt. Also meine Kinder wollten keine Tipps von mir annehmen, was nicht heißt, dass wir keine Beziehung haben, wollte ich erst noch mal ganz klar ausgestellt haben. Aber sie haben gesagt, nee, es passt doch, ich brauche deine Tipps nicht. Sie hätten aber gewusst, dass sie immer zu mir kommen können, wenn irgendwelche Sachen sind. Aber ich habe ihnen die jetzt nicht aufgedrückt, weil ich es ja besser weiß. Ich weiß es ja sowieso besser. Und wenn du sie nicht hören willst, dann ist es dein Thema, aber ich sage es dir trotzdem funktioniert ja nicht. Dann würde ja eine Beziehung nicht funktionieren. Und wir möchten ja auch gerne, dass die Kinder bei Problemen zu uns kommen, was sie aber nicht tun werden, wenn sie, wenn da so eine Diskrepanz ist zwischen du weißt, du kannst bei jedem Thema zu mir kommen, aber auf der anderen Seite schimpfen, Wenn es eine 5 wird, dann passt das beides nicht.
Ja, absolut. Dann machen sie es nicht.
Genau.
Ja.
Und du hast ja auch eine besondere Erfahrung mit deinem Kind gemacht und du hast ja super gelernt loszulassen. Und darum geht es ja. Wir möchten gern eigenständig denkende Kinder haben, kritisch denken und ihren eigenen Weg gehen. Aber wann sollen sie das denn tun, Wenn wir in der Schulzeit so musst du das machen? Das ist dann, das ist jetzt und das ist jetzt. Und die Schule ist ja vollgepackt von um 8 Uhr bist du in der Schule, dann hast du Mathe, dann hast du Deutsch, dann hast du Pause, dann sitzt du neben Peter und dann kommt Frau Schmidt. Wo bleibt denn da in irgendeiner Art und Weise den eigenen Weg gehen? Und es funktioniert. Es funktioniert. Dieses selbstregulierte Lernen, das haben auch staatliche Schulen bewiesen. Es darf nur manchmal den Mut geben. Und solange dieses Schulsystem so ist, wie wir es haben, können wir die Veränderung für unser Kind sein. Wir können das Schulsystem jetzt kurzfristig nicht ändern und wir brauchen auch nicht zu warten. Aber wir können etwas daraus machen. Wir können einen anderen Weg gehen. Wir dürfen nur mutig sein und wissen, wie es geht. Das wissen wir ja oft nicht. Absolut.
Ja. Und wie du es beschreibst, es wird dir auch so gehen. Also wenn ich nur an meine beiden denke, die beiden sind, waren vor allem in der Schulzeit und sind ja total unterschiedlich. Die eine kam nach der Schule nach Hause und hat Wow, die war kaum in der Tür drin, hat die Erziehung. Und bei der anderen habe ich nachgefragt, Ja, war okay. Ja, war alles gut, nicht erzählen.
Und das hat ja noch nicht mal was zu tun mit Tochter und Sohn, sondern du hast ja zwei Töchter. Also es ist auch nicht so, dass die Töchter nur reden und die und die Söhne nicht auch nicht.
Und es ist bis heute so, die eine kommt immer eher mal und Mama, zeig mal, ist ja spannend und erklär mal, was machst du da? So können wir das mal ausprobieren? Und die andere Nee, es ist okay, was du machst, aber ich muss das jetzt nicht wissen.
Und als ich jetzt das Buch geschrieben habe, was du ja so netterweise gezeigt hast, da war das auch toll zu sehen, wie meine Kinder da unterschiedlich, unterschiedlich waren. Also der eine hat mir dann immer Blumen geschickt, weil er nicht mehr in Deutschland lebt, hat mir Blumen geschickt mit Karten für dich zur Motivation und so. Voll nett. Der andere hat das Buch gekauft, weil er mich damit unterstützen wollte. Also so nett. Und meine Lütte, die mich dann immer versucht hat, mich aufzubauen, wenn ich dann sage ich habe jetzt keine Lust, dann hat sie mir immer was zu essen gemacht oder so. Das ist so nett. Und das sind ja nicht die Sachen, denen habe ich sie ja, okay, vielleicht habe ich sie vorgelebt, weil ich ja so war zu meinen, zu meinen Kindern. Und das ist auch was ich meine, die Kinder machen ja nicht das, was wir sagen. Sie machen ja das, was wir tun. Das heißt, wenn wir einfach dafür sorgen, dass die Kinder, dass wir eine gute Beziehung haben, dann ist es auch das, was für sie ein Wert ist und was sie dir nachher zeigen.
Ja, es klingt alles so super und so wichtig, die Beziehung. Also Lernen ohne Streit, darum geht es ja so, dass nicht ständig wegen Schule und wegen des Lernens der Haussegen schief hängt, sondern dass die Lernbegleiter, wenn sie jetzt auch Eltern zum Beispiel im Lerncoaching haben, dass sie die dabei begleiten können, dass sie ihnen Tipps geben. Diese Tipps, die du hier drin hast, die wird es eben auch in der, sicherlich nicht alle, aber in dem Master Modul geben Und mehr Infos dazu gibt es dann unter dem Video und die Möglichkeit, sich anzumelden. Genau. Ja, das heißt Lerncoaches, Lerntherapeuten, auch Lehrer, Lehrerinnen, die ja nun mal mit Eltern zu tun haben, bekommen einige Inspirationen und auch werden zum Nachdenken angeregt, um eben Eltern da auch noch mal was für zu Hause mitzugeben.
Absolut. Und die Eltern kriegen auch Infos, wie sie zum Beispiel mit Lehrkräften umgehen können. Also ich meine, Idealfall, ich meine, es ist ja Lehrkraft, Eltern, Kind, das ist ja ein Dreieck und wenn das zusammen harmoniert, dann funktioniert das ja. Es ist ja nicht ein Gegeneinander und ich weiß es besser, sondern komm, lass uns zusammensetzen, wie wir das am besten.
Regeln können, weil überall braucht es die Beziehungsebene erstmal so, dann lässt sich Lösungen finden.
Absolut, absolut. Und Kommunikation ist da ein ganz großes, großes Tool drin und die Akzeptanz des anderen in seinem Sein zu lassen. Ein großes Tool. Genau. Also es wird spannend, das Modul. Ich freue mich sehr darauf. Ich finde das super, dass wir das so zusammen machen, weil für mich ist das für eine Lerncoaching Ausbildung unabdingbar, dass wir mit Eltern zusammenarbeiten. Das ist wichtig. Und sie in ihren Ängsten sehen, weil die machen ja nichts, weil sie ihre Kinder blöd finden, sondern alles passiert zum Besten für ihr Kind.
Also so richtig zusammen machen wir es ja nicht. Also ich bin dafür da, dass es stattfinden kann. Wirst es durch. Bist du die Externe.
Genau, genau. Aber ich bin ein Teil von deinem Master Modul. Genau, ein Teil von deiner Lerncoaching Ausbildung. Genau. Trick 7, wollen wir das noch mal richtig festhalten?
Ja, auf jeden Fall. Vielen Dank erstmal für den Einblick und wir sehen uns.
Ja, genau. Ich freue mich drauf. Tschüss.
Ich habe es in dem Interview schon angedeutet. Du findest den Link zu dem Master Modul Eltern Coaching und unter dem Video, genauso wie den Link zu Trixis Seite und natürlich damit auch zu ihrem Pour.
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