Lernen ohne Streit – im Gespräch mit Trixi Tumert über Leichtigkeit, Vertrauen und Beziehung

German-language YouTube podcast episode (host: Leonie Ries) interviewing Trixi Tumert about her book Lernen ohne Streit and her coaching approach. Key messages: learning is natural and not limited to school; parents should reduce pressure and mental load (practical tip: have a central collection spot), discover children’s motivation types ("Lernpersönlichkeiten") rather than labeling them as "faul", return responsibility for learning to children with small steps, prioritise relationship and trust over grades, and use practical, bite-sized interventions (book chapters and online resources/quiz available). The episode includes examples, parent coaching anecdotes, and suggestions for teachers and parents to collaborate.
Chapters
Mir ist auch wichtig, dass es ohne Druck funktioniert, weil wie gesagt, jedes Kind will lernen, wenn wir einmal gucken, wo die Kinder was lernen, sei es beim Hobby oder ein neues Rezept backen oder sich mit einem Freund wieder zu vertragen. Das ist auch Lernen und Lernen ist also nicht nur auf die Schule beschränkt.
Hallo und herzlich willkommen zu Klare Eltern, starke Kinder, dein Podcast für ein bewusstes Familienleben mit Familiencoach Leonie Ries. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Und ich habe heute eine Wiederholungstäterin da, denn die liebe Trixi Thumld ist heute zu Gast. Sie war schon mal im Podcast. Mittlerweile hat sie auch ein weiteres Buch veröffentlicht, wovon ich ein Rezensionsexemplar lesen durfte, weil ich mir dachte, eine Rezension zu schreiben. Schön und gut, aber wie schön ist es denn, wenn ich direkt mit der Autorin darüber sprechen kann. Deswegen sage ich erst herzlich willkommen Trixi. Schön, dass du da bist.
Schön, dass ich als Wiederholungstäterin wieder dabei sein kann.
Ja, sehr schön. Was auch sehr schön ist, wir hatten eigentlich das jetzt unser zweiter Termin, wir hatten schon mal einen Termin uns vereinbart für das Podcast Interview, so ein wundervolles Gespräch, aber keinen Podcast aufgenommen. Also von daher haben wir uns jetzt noch mal getroffen. Ich habe jetzt leider mein Buch heute deswegen nicht zur Hand, aber die Tricks sind noch eins da, Lernen ohne Streit. Und ich habe auch selbst da wirklich fleißig was mitnehmen können, weil ich habe auch drei Kinder und drei Schulkinder, zwei auf der weiterführenden Schule. Von daher ist das, glaube ich, für sehr, sehr viele Eltern ein ganz, ganz wichtiges Thema. Genau. Möchtest du noch was zu deiner Person ergänzen, was Wichtiges sagen?
Ja, das mache ich sehr gerne. Ja, genau. Ich bin Trixi, ich komme aus Hamburg, habe drei mittlerweile erwachsene Kinder, 25 21 und 19, die sind alle aus der Schule, Schulzeit raus. Und wir haben uns ja gerade darüber unterhalten, wie schön das ist, dass sie aus der Schulzeit heraus sind, weil so die kleinen alltäglichen Sachen haben wir einfach nicht mehr. Dafür sind andere Themen an die Tagesordnung gekommen, wie Wohnung suchen, Studium und dergleichen. Und das ist auch wieder ein Loslassprozess. Und um Loslassen geht es ja auch Lernen ohne Streit. Und das ist ein Prozess, der immer wieder kontinuierlich eigentlich ist. Und meine Schulzeit mit meinen Kindern ist geprägt von Umzügen und von verschiedenen Schulsystemen. Das heißt, ich habe da auch meine eigenen Vorstellungen, wie ich Schule erlebt habe, sehr reflektiert, ob das so sein muss und ob es nicht auch anders geht. Und genau diese Erfahrung und all das, was ich gelernt habe, das gebe ich in meinen Coachings und in meinen Büchern weiter. Und für mich ist das eben so wichtig, dass das Lernen etwas ganz Natürliches ist. Und wie ich eben sage, immer lernen leicht wie Eis essen. Lernen tut jeder Und Lernen ist nicht nur auf Schule beschränkt. Das ist mir so sehr wichtig, dass wir das verstehen und dass wir als Eltern, als Lernbegleiter uns auch weiter berücksichtigen und nicht alles dafür tun, damit es in der Schule läuft und diesen Druck, den wir weitergeben, den wir bekommen vom Schulsystem, von der Gesellschaft, dass wir den nicht unbedingt an die Kinder weitergeben, weil damit lernt sich das überhaupt gar nicht gut. In meinem früheren Leben war ich Unternehmensberaterin und habe Unternehmen beraten bei Veränderungsprozessen, wie sie sich da aufstellen können. Und für mich ist eine Familie nichts anderes als ein kleines Unternehmen. Und der beste Chef ist ja eigentlich der, der den Druck von seinen Chefs nicht an mich weitergegeben hat und gesehen hat, was ich brauche, damit ich gut arbeiten kann. Brauche ich eher das Mikromanagement? Muss er neben mir sitzen? Muss er mir genau sagen, was ich machen soll? Oder kann er mich an einer langen Leine laufen lassen? Kann er mir vertrauen? Weiß er was brauche? Und genau das dürfen wir auch für unsere Kinder sein.
Sehr schön. Und ich finde, was natürlich auch wirklich auch besonders an dem Buch war, ich hatte dann mal irgendwann angefangen zu lesen, dann so ein bisschen weiter vorgeblättert und dann irgendwann festgestellt, wo kommt denn eigentlich die Stelle? Weil das ist nämlich ganz besonders bei deinem Buch. Es fängt wirklich bei mir als Lesende, also im Endeffekt als Mutter, als Vater, als die Person, die quasi wirklich als erwachsene Person dieses Buch in die Hand nimmt, an, um erst mal sich selbst zu reflektieren und zu gucken, was habe ich eigentlich überhaupt selber für eine Verbindung dazu? Wie sehe ich die Situation? Was brauche ich denn überhaupt um diese Ruhe, um dieses, ja vielleicht auch diese Basis, auf der normalerweise dieser Streit, dieser Schulstress basiert. Was ist es denn wirklich, was auch mein Anteil daran ist? Und da habe ich dann so ein bisschen vorgeblättert, Und da kannst du mich gerne korrigieren, aber ich glaube so bei über die Hälfte auf jeden Fall oder wenn nicht sogar zwei Drittel, wo dann irgendwann kam, okay, jetzt kommen wir eigentlich mal zum eigentlichen Kind selber zu gucken, was braucht denn jetzt eigentlich mein Kind, nachdem wir wirklich ganz, ganz viele Bereiche da erstmal abgedeckt haben. Das fand ich sehr, sehr im ersten Moment sehr überraschend und auch wirklich sehr, sehr schön, weil ich das ja auch aus meiner eigenen Arbeit mit Eltern halt kenne, auch zu sehen oder auch aus meiner persönlichen Erfahrung natürlich als Mutter, weil nur weil ich mich mit den Thematiken auseinandersetze, bedeutet es ja nicht, dass bei uns immer alles easy und super läuft. Das ist übrigens auch ganz spannend, dass wir vorhin auch dieses Thema hatten mit Schulsachen besorgen und wer wann nach Hause kommt, gerade wenn man mehrere Kinder hat. Das ist ja tatsächlich auch ein Thema, was wir denken vielleicht als Eltern Hausaufgaben lernen, auf die Arbeiten ist es, was der Stress ist, aber eigentlich stresst also mich als Mutter oder uns als Eltern dieses ganze Konstrukt. Und dann projizieren wir das dann so in diese eine Situation mit rein, weil wir diese ganze Last an diesen anderen Dingen, die da noch an uns dranhängen, da irgendwie mit reinbringen in so eine Lernsituation.
Ja genau. Und darum ist es ja und hast du ja genau richtig gesagt, fängt das ja erstmal mit dir an, damit es dir gut geht, damit du verstehst, was du eigentlich brauchst und was dein Druck schon macht. Und wir hatten ja darüber gesprochen und schon morgens, wenn es losgeht mit der Schule, was da alles schon passiert ist und bevor das Kind überhaupt aus dem Haus geht und bevor das Kind überhaupt lernt. Und wenn wir da diesen Druck haben, weil müssen wir jetzt noch mal irgendwo fünf sammeln, weil jetzt noch irgendwas für die Klassenkasse gemacht werden muss, muss jetzt noch ein Schnellheft schnell kommen, weil das jetzt mitgegeben werden muss. Das ist schon so viel Stress morgens. Und da ist es so wichtig, dass es uns gut geht, dass wir auf uns aufpassen, dass wir unsere Bedürfnisse sehen. Und Mental Load ist da ein ganz großer Faktor. Und darum ist ja der erste Tipp bei Hab einen Sammelplatz für deine Aufgaben, damit du sie immer wieder findest und nicht schon in Stress kommst. Oh Mensch, ich habe das aufgeschrieben, aber wo waren das noch? Und wenn du dann eben einen Sammelplatz hast, dann löst sich schon ein bisschen der Druck, weil du weißt, okay, ich kann da nachgucken und wenn es da steht, dann ist es da und nicht irgendwo anders. Und wie schön, dass du dann bei ungefähr nach zwei Drittel mitgekriegt hast, ah, jetzt kommt hier das Kind, so ist das auch. Und ich weiß nicht, ob du das auch gelesen hast und dann steht da na, hast du gleich hierher geblättert oder hast du erst mal vorher die anderen Sachen gelesen? Weil na klar, das klappt nicht mit dem Lernen. Es hat die Lösung, dass das Kind besser lernen muss zu lernen. Und das ist ja auch, weshalb die Eltern zu mir kommen. Ah hier, du bist Lerncoach, dann zeige ich mein Kind das Lernen zu lernen. Und das ist erst im zweiten Schritt die Lösung.
Ja, absolut. Und du ergänzt es ja auch so ganz schön an vielen Möglichkeiten. Du hast über deine Webseite so einen Login Bereich angelegt, wo man auch noch zusätzlich, also zum Beispiel der Lerntyp was braucht eigentlich mein Kind wirklich zum Lernen? Oder auch in vielen anderen Bereichen, wo dann auch du das auch ergänzt hast. Also dass es nicht nur rein wirklich dieses Buch zum Lesen ist, sondern darüber hinaus auch viele ja auch auch praktische Sachen dann noch mit an die Hand bekommt, mit denen man auch wirklich individuell arbeiten kann, weil einfach jedes Kind und jedes Elternteil da irgendwie auch anders ist.
Ja, genau. Und bei Lerntypen, wenn du das jetzt so sagst, dann sind das nicht die kinästhetischen, auditiven und visuellen, sondern es sind eher die Motivationstypen, Was braucht mein Kind, um motiviert zu werden? Oder du kannst auch sagen, die lernen Persönlichkeiten, weil die Lerntypen, diese klassischen, die wir kennen, die gibt es eigentlich gar nicht. Also das ist vielleicht der Wahrnehmungskanal, aber es ist jetzt nicht der Lerntyp. Und das ist so interessant. Du weißt das ja auch, Du hast drei Kinder oder wenn du mehr als ein Kind hast, dann denkst Was bei dem ersten funktioniert hat, funktioniert ja auch beim zweiten oder was bei mir funktioniert hat, funktioniert auch bei meinem Kind. Und oftmals ist es genau das überhaupt gar nicht. Und darum ist eine Sache, was ich immer Lass uns unser Kind entdecken, wie es ist, damit es sich zeigen kann und nicht, wie wir denken, dass es sein muss, damit es in dieses System reinpasst. Und in dem Moment, wo wir das Kind entdecken, wie es ist, braucht es sich ja auch nicht mehr gegen das ist oder gegen etwas aufzuwiegeln oder aufzuführen, weil es wird ja gesehen, wie es ist und dann kann es sich so entwickeln, wie es ist Und das kann manchmal sein, dass es vielleicht in der Schule dann nicht so passt und dann dürfen wir trotzdem einen Weg finden, damit das funktioniert. Und dazu gehören Gespräche und dazu gehört unsere Neugier auf unser Kind.
Absolut. Und ich meine, ich finde es auch so ganz schön mit dem übrigens ganz witzig, als das Buch, als meine Kinder das gesehen haben, haben sie gedacht, ich bin damit drauf. Also diese Dame, die da vorne drauf sitzt, sieht von weitem kann man durchaus Ähnlichkeit sehen. Und dann hat erst mein Sohn gesagt, assoziiert beide das, das wäre jetzt cool, wenn da Foto von uns drauf wäre, aber sagen wollte, was ich halt auch ganz schön finde, bei dem Titel heißt es ja lernen ohne Streit. Es heißt nicht perfektes Lernen. Das heißt auch nicht, weil wirklich diese Basis oder diese Grundlage ist ja wirklich die Beziehung zwischen und in dem Fall eben den Eltern oder die auf jeden Fall das Kind begleiten beim Lernen, dass eben zwischen diesen Personen, zwischen dem Kind, was Vorgaben von der Schule bekommt, gewisse dieses Konstrukt, in dem es ist, in der Klasse, in der Schule, wie auch immer, und eben der Person, die dann das Kind dabei begleiten möchte, unterstützen möchte, dass es eben zwischen diesen beiden Menschen möglichst keinen Streit geben soll, sondern zu gucken, was können wir da für diese, für diese Beziehung, für das Miteinander auch wirklich Gutes tun.
Absolut, absolut. Und mir ist auch wichtig, dass es ohne Druck funktioniert, weil wie gesagt, jedes Kind will lernen, wenn wir einmal gucken, wo die Kinder was lernen, sei es beim Hobby oder ein neues Rezept backen oder sich mit einem Freund wieder zu vertragen. Das ist auch Lernen. Und Lernen ist also nicht nur auf die Schule beschränkt und viele sagen, dieses Schulsystem, das ist so falsch und wir brauchen ein neues und so. Ja, das finde ich auch. Und gleichzeitig müssen wir nicht warten, bis es kommt das neue System und wir können die Veränderung für unser Kind sein und dazu dürfen wir reflektieren, dazu dürfen wir kritisch denken da, dafür dürfen wir unser Kind sehen, dafür dürfen wir uns sehen und nicht alles, was in der Schule passiert, ungefragt übernehmen. Und gleichzeitig weiß ich, also ich bin jetzt nicht auf dem Lehrer Bashing, überhaupt gar nicht, weil ich bewundere die Menschen, die Lehrkräfte sind und tagtäglich mit unterschiedlichen Kindern zusammenhängen, die teilweise noch nicht mal Deutsch können und verschiedene Voraussetzungen mitbringen. Also nochmal, das ist kein Lehrer Bashing. Und gleichzeitig möchte ich uns Eltern stärken, dass wir unsere Kinder stärken, Weil was passiert oft? Die Kinder kommen nach Hause und dann passiert irgendwas. Ich habe eine 4, eine 5 geschrieben oder Frau Meier hat gesagt, ich muss das und jenes machen. Und was machen wir? Wir setzen uns oft auf die Seite, stellen uns oft auf die Seite von den Lehrkräften und dann steht das Kind auf der anderen Seite alleine da. Und das ist kein schönes Gefühl. Und wenn wir jetzt zurückkommen zu den Noten, da bin ich ja sowieso der Meinung, Noten brauchen wir nicht bis zu einem gewissen Alter idealerweise eigentlich gar nicht. Meine Tochter studiert gerade und hat in dem Studium, kriegt sie keine Noten und auch keine Bewertung, weiß also, ob es eine 5, 6, 7, 8, also 8 gibt's ja, ob es 1 bis 6 ist oder ein Kreis, was gefüllt ist und langsam abnimmt, ist ja auch eine Bewertung. Das heißt also, die bekommen keine Bewertung, sie bekommen konstruktive Kritik, sie setzen sich hin, bekommen Feedback, was sie besser machen können, was sie weitermachen können. Und so lernen sie eben, haben wir nicht in unserem Schulsystem. Und darum brauchen wir Eltern unsere, ja wie soll ich sagen, unsere innere Haltung. Und da steht das Wort halt drin, den wir uns selber geben und auch den Kindern geben, dass wir wissen, was ist eigentlich das, was das Wichtige ist, Was wünschen wir für unser Kind? Und wir wollen ja nur das Beste. Und das Beste ist vielleicht, dass wir Mensch, wir möchten gerne ein Kind haben, was selbstbewusst ist, was aus der Schule rauskommt, was weiß, was es kann und was tun wir anstelle dessen, Da hast du es falsch gemacht und die Schule Du musst noch mehr das machen. Das fördert jetzt nicht unbedingt, dass das Kind weiß, was es kann. Und wenn wir ein eigenes Ziel haben, was wir möchten, was für unser Kind möchten, dann dürfen wir auch gucken, wie wir es erreichen können. Und ich möchte noch ich möchte nicht, dass wir uns auflehnen gegen das Schulsystem. Es ist einfach nur wir dürfen selber überlegen, was können wir tun, damit wir das Kind, damit das Kind so sein kann, wie es ist, sein Potenzial zeigen kann.
Ich hatte auch Situationen gehabt, wo es jetzt nicht unbedingt so war, dass ich mich dann auf die Seite von den Lehrkräften gestellt habe, sondern da waren dann halt einfach Dinge, die ich auch nicht schön gelöst fand. Es war halt irgendwie Stichwort sowas wie Kollektivstrafen und sowas, wo ich dachte, finde ich jetzt nicht mehr so zeitgemäß. Fand ich irgendwie sehr schade. Und da war meine Tochter schon an der weiterführenden Schule und dann bin ich einfach mit ihr ins Gespräch gegangen und habe ihr einfach mal erklärt, einerseits warum ich, warum ich, was ich davon persönlich halte, gleichzeitig, was ich glaube. Natürlich ist es immer nur eine Annahme, aber im Endeffekt, die Person wird ja aus bestem Wissen und Gewissen ja eine positive Absicht gehabt haben, das zu tun. Habe das so in meinen Worten auch versucht zu vermitteln, dass sie in dem Moment für sich diesen Weg gewählt hatte, weil sie dachte, das ist für sie der bestmögliche Weg, was ja auch irgendwie ihre Berechtigung einfach hat. Und dann gleichzeitig habe ich ihr dann einfach gesagt, möchtest du, dass ich da ein Gespräch suche? Dann hat sie ganz klar gesagt, nee, das möchte sie nicht in Ordnung dann, dann lasse ich das auch so stehen. Da muss ich auch nicht dann irgendwie auf die auf die Lehrkraft zugehen, weil ich dann auch dachte, den, also in Anführungszeichen, den Schaden, den so eine Kollektivstrafe vielleicht irgendwie auswirkt, ist nicht, also das ist nicht so, da kann ich drüber reden, da können wir mit umgehen, weil es gibt immer Situationen im Leben, die unfair sind, die nicht so dementsprechend, wie ich die Welt sehe und dann aber dem Kind dann zeigen, okay, da gibt es einfach verschiedene Seiten. Ich kann mir überlegen, was passt zu mir, was passt zu mir und dann halt welche, welche Konsequenzen ziehe ich daraus? Suche ich dann vielleicht ein Gespräch, suche ich nach einer Lösung oder sage ich, nee, nee, das ist mir dann an der Stelle irgendwie ein Konflikt nicht wert oder sowas. Und dann ist es auch in Ordnung. Aber ich weiß, es hat halt nichts mit mir zu tun.
Absolut. Und das ist ja super, dass du dann verschiedene Blickwinkel siehst, weil die gibt es ja einfach und es gibt da kein richtig und kein falsch. Und das, was die Lehrkraft da gemacht hat, da war sie in der größten Not. Sie wusste sich gar nicht anders zu helfen. Also das war die beste Alternative, die sie sich in diesem Moment suchen konnte. Und wenn sie vielleicht vielleicht irgendwann reflektiert anders machen können und dann macht sie das anders. Aber wichtig ist auch zu verstehen, genau was du gemacht hast, dass das Kind merkt, okay, die macht das jetzt auch nicht gegen mich, die macht das gerade mal für sich, weil sie einfach nicht weiter wusste. Und es gibt immer andere Blickwinkel. Das ist ja, was ich immer so sage, wenn du eine Medaille in der Hand hast und man steht sich gegenüber und dann hast du eine Medaille in der Hand und du siehst die 2 oder die 1, was auch immer, welchen Platz oder gekriegt hast du? Und auf der anderen Seite steht vielleicht, wo das Event stattfand. So jetzt sagt der eine, hier ist eine Zahl und sagt der, ne, da ist keine Zahl, weil beide haben Recht. Und es ist eben der Blickwinkel. Und ich finde, das ist so wichtig in der heutigen Gesellschaft, die verschiedenen Blickwinkel zu sehen. Und das ist nicht, du bist nicht meiner Meinung, dann bist du falsch. Und so ist das eben nicht. Und das möchten wir ja auch. Ich meine, das sind ein von diesen vier cas Zukunftsfähigkeiten. Das ist das kritische Denken, das ist die Kollaboration, das ist das Kreative und und das ist die Kommunikation. Das sind vier Schlüsselqualifikationen für die Welt von morgen. Und wenn die in der Schule nicht gelehrt werden, dann dürfen wir sie lernen. Und dieses kritische Denken hast du ja dann automatisch, wenn du reflektierst, kann man das so sehen, kann man das auch anders machen? Was hat die Person dazu bewogen? Wie würde ich das machen?
Da sagst du auch was ganz Wichtiges, so dieses sich einfach mal zu fragen, was ist es denn wirklich, was mein Kind später braucht? Und vielleicht ist es auch manchmal durchaus, ja, ist ja auch ein Lernen zu erfahren, okay, da hat jemand eine gewisse Erwartungshaltung an mich und ich kann dann reflektieren, möchte ich vielleicht auch diese Erwartungshaltung für ein Stichwort ist es mir wert in dem Fach, keine Ahnung, möchte ich vielleicht dann wirklich die zwei im Zeugnis haben oder so? Oder sage ich für mich, ich bin auch, keine ahnung, mit einer 4 voll zufrieden. Und dann darüber abzuwägen. Und ich glaube, das, das fällt tatsächlich, also erlebe ich vielen Eltern sehr, sehr schwer, da dann auch wirklich loszulassen. Also da kann ich tatsächlich sagen, habe ich das vielleicht, weiß nicht, ob das Glück oder was ist, dass ich selbst schon viele Dinge so in meiner Kindheit, also ich habe auch sehr viel Freiheiten bekommen, weil meine Eltern ab einem Zeitpunkt auch gesagt haben, okay, wir können dir irgendwo auch nicht weiterhelfen. Wir haben kein Abitur gemacht und wir sind für dich da, aber so fachlich gesehen können wir dir leider keine Unterstützung bieten. Und dann habe ich halt viele von diesen Dingen mehr oder weniger einfach so für mich okay, da mache ich schon ein bisschen mehr, da habe ich jetzt irgendwie keine Lust, weil vielleicht ich mit dem Lehrer nicht klar kam oder weil ich irgendwie das Fach zu dem Zeitpunkt irgendwie nicht so toll fand, rückblickend zu sehen, was sich denn da wirklich für mich herausgezogen hat. Auch so ein Stichwort, ich beobachte den Lehrer und erkenne der der Lehrer, der möchte sehr, sehr viele Details. Die Lehrerin, die möchte eher so diesen Gesamtblick. Und dann fand ich rückblickend auch sehr spannend, was ich dann tatsächlich gelernt habe, auch wenn es dann faktisch nichts mit dem Stoff zu tun hatte, der da vermittelt werden wollte.
Ja, das ist ja das, was ich sage. Also wir lernen ja dann in der Schule. Also hast du jetzt was in der Schule gelernt, aber es nicht fachspezifisch war. Und ich würde nicht sagen, du hast Glück gehabt, sondern ich würde sagen, deine Eltern haben sich bewusst entschieden. Sie haben entschieden, ich ziehe mich hier raus, ich bin da für dich, ich begleite dich, ich muss deswegen aber nicht die nächste Deutscharbeit schreiben können, was das heißt. Und in dem Moment, ich habe das auch gehabt, Mein Sohn kam in mathe mit einer 5 nach Hause und ich bin ja nun Wirtschaftsingenieur von Haus aus und ich liebe Mathe. Und dann kam der mit einer 5, habe ich gedacht, das kann ja wohl nicht wahr sein, das geht ja wohl nicht. Und dann habe ich mit der Lehrerin gesprochen, ich habe geschrieben, gibt es hier irgendein To Do für mich? Sagte nee, nee, das passt schon so. Und gleichzeitig hat es ja was mit mir zu tun gehabt. Jede Zensur hat was mit mir zu tun gehabt. Ich habe ja auch, da ist, ich weiß auch, mein Sohn wurde in Bayern eingeschult, da hat er in der zweiten Klasse in HSU eine 3 gehabt. Okay, das liegt ja wohl an mir, Da muss ich ja jetzt wohl mehr mit meinem Kind hinsetzen, damit das besser wird. Und das sind ja meine Ängste, weil ich ja gedacht wenn er jetzt eine 3 hat, okay, dann verliert er jetzt den Anschluss und dann kriegt er eine schlechte Note im Zeugnis. Und in Bayern ist es ja So, da gibt es das kleine Abi. Bevor du aufs Gymnasium gehst, musst du 2,3 Durchschnitt haben, sonst kommst du gar in HSU, Mathe und Deutschland, sonst kommst du nicht aufs Gymnasium. Und dann habe ich okay, jetzt muss ich ja jetzt wohl was machen. Aber es sind ja alles meine Themen. Meinem Sohn war das egal, ob er eine 3 hatte oder nicht. Und ja, dann kann man sagen, ich habe ja meine Lebenserfahrung. Ich weiß ja, dass das so wichtig ist. Und dann darf ich abwägen, was ist mir wichtiger, dass ich jetzt den Druck aufbaue auf mein Kind und er dann vielleicht unter Druck unsere Beziehung in Frage stelle, weil es die dann vielleicht nicht mehr gibt, weil ich er dann was macht, was ich möchte oder er macht es nicht Und was habe ich denn noch? Dann muss ich ja mit Erpressen und Belohnung und Bestrafen arbeiten. Darum am besten die intrinsische Motivation. Die kommt nicht über Druck, die kommt über Reflektieren, die kommt über eigene Entscheidungen treffen. Und in jedem Jahrbuch, was ich lese von den Kindern, also von meinen Kindern oder auch von anderen Kindern, wenn die Abi oder Schulabschluss hat, stand in der Mittelstufe ist es egal. Macht euch nicht so viel Druck. Es ist das Wichtige, was in der Oberstufe stattfindet. Und ich weiß, dann höre ich schon die Ja, aber wenn sie vorher nicht gelernt haben, das zu lernen, dann schaffen sie es in der Oberstufe auch nicht. Das ist nicht richtig. Dafür haben wir die Neuroplastizität. Und wenn die Kinder selber entscheiden Ich möchte das jetzt gut machen, ich möchte gute Zensuren schreiben, dann werden sie das auch können. Wobei gute Zensuren ja nicht nur von ihnen selbst abhängig ist, sondern ja auch eben von Lehrern. Darum ist das ja für mich kein guter Maßstab. Meine Tochter zum Beispiel, die 10. Klasse, hat sie ziemlich schleifen lassen und hat dann Ich möchte eigentlich ein gutes Abi haben Und hat sich dann hingesetzt und gelernt und hat dann ein gutes Abi gehabt. Aber das war ihre Entscheidung. Es war nicht die ich, die gesagt Jetzt setz dich doch mal hin, du schreibst doch jetzt Abi. Und wie gesagt, Zensuren Bewertung finde ich kontraproduktiv beim Lernen, haben auch Studien ergeben Und und dadurch, dass wir das noch haben, wäre es ideal, wenn wir den Fokus wegnehmen von den Noten und hin zu der Entwicklung, hin zu der Motivation, hin zu der Beziehung, Weil das ist das, was die Kinder trägt, was sie stark werden lässt, was ihnen einen Halt gibt.
Absolut, da kann ich dir nur zustimmen. Und das finde ich auch wirklich so schön, wie du das in dem Buch halt wirklich dann aufbaust mit diesen, wie gesagt, fängt nicht bei mir selber an über die Beziehung und dann erst so gegen Ende, dann muss dann wirklich der Blick dann aufs Kind geht. Wobei wir eigentlich sagen können, wir können ja nie komplett nur den Blick aufs Kind geben, weil in dem Moment, wo ich auf mein Kind blicke, bin ich diejenige, die blickt. Also von daher kann ich mich da ja auch nie komplett rausnehmen. Und was vielleicht auch noch mal wichtig zu erwähnen ist, du schreibst ja auch an mehreren Stellen, wie wichtig es ist, das Buch auch nicht als Fahrplan, den man von A bis Z durchmacht und jeder muss alles machen, sondern eher so dieses eine Inspiration. Es ist wie so ein wie so ein Buffet und ich kann es einfach mal ausprobieren und gucken, schmeckt mir das oder schmeckt mir das nicht, probiere es später noch mal oder probiere ich jetzt einfach mal was anderes? Und eher dann so dieses ja, also so eine Mischung aus einerseits wirklich praktische Dinge an die Hand, die du da den Eltern mitgibst und gleichzeitig aber auch ein Stück weit ein okay bist im Prinzip selbst auch in der Verantwortung. Du darfst selber ausprobieren und entscheiden, was.
Du Das ist interessant, dass du das so hervorhebst. Und genau das ist es, was ich Also ich liebe Bücher, ich liebe zu lesen. Und gleichzeitig ist es bei mir oft, dass ich denke, jetzt ist das Buch so dick, ich habe gar keinen Bock, das zu lesen und ich weiß, da steckt so viel Wissen drin. Das ist so gut, wenn ich das, wenn ich das umsetzen würde, nicht nur wissen würde, sondern auch umsetzen würde, das würde so viel verändern und gleichzeitig holt mich der Alltag oft ein und dann ist da dieser Angang. Und darum ist mir das bei dem Buch, bei meinem Buch so sehr wichtig, dass ich verschiedene in sich abgeschlossene Kapitel habe. Zum Beispiel diese Tipps, die ich habe, die sind ja aufgebaut in die Situation, um was geht es überhaupt? Wie setzt du das um? Und dann gibt es wirklich eine Schritt für Schritt Anleitung, wie das umgesetzt wird, dann noch ein bisschen Theorie dahinter, die kann man lesen oder auch nicht und dann eine kurze Zusammenfassung. Und manchmal ist ein Tipp vielleicht nur zwei Seiten und dann kann man sich das wirklich rausnehmen und okay, ich probiere das jetzt aus und ich setze es um, weil wir sind alle Wissensriesen, Wir wissen das alles und wir dürfen es umsetzen. Und nur wenn wir es umsetzen, können wir es selber anpassen, dass es für uns passt. Und auch nicht jeder Tipp ist für jeden geeignet, weil manche ne, das ist gar nicht mein Weg oder das kann ich schon oder ich mache das anders. Und so sind auch die Tipps für die Kinder aufgebaut. Und was mir dabei ganz wichtig ist, also genauso darum geht es, Worum ist das so? So gehst du vor. Was mir so wichtig ist, dass wir Eltern nicht zum Animateur werden. Also natürlich, ich weiß, in der Grundschule lernen die Kinder erlebnisorientiert. Da muss irgendwas passieren. Das ist ein Erlebnis sein. Was aber oft passiert ist, dass wir Eltern uns immer größere Lernspiele ausdenken und noch mal überlegen, wie kriegen wir jetzt das Kind zum Lernen? Das hat dann manchmal da den Nachteil, dass die Kinder in dieser Konsumhaltung sind. Ah ja, okay, mal gucken, was wir dann heute machen können, damit ich lernen kann. Und ich möchte wirklich, dass wir den Kindern die Verantwortung fürs Lernen zurückgeben. Und mit den Tipps für die Kinder kann man das dann so zu Probier einfach mal alles aus und entscheide für dich, was für dich passt. Also ich habe das dann unterteilt in erstmal anfangen, das ist ja der erste Schritt, weil wir kennen das ja alle. Die hausaufgaben sind in zehn Minuten gemacht, aber vorher wurden 20 Minuten diskutiert und dann sagen wir, siehst du, hättest du dich gleich ran gesetzt, dann wären wir schon zack, fertig. Aber es gibt ja einen Grund. Das Kind macht es ja auch nicht gegen dich, sondern für sich. Es gab ja einen Grund und da habe ich ein paar Tipps dafür Und da kann ein Kind sich einfach mal aussuchen, okay, welches passt denn jetzt für mich? Wie komme ich denn da jetzt am besten mit dran? Und dann kann man das spielerisch machen, dass man die Sachen alle auf eine Karte oder auf einzelne Zettel schreibt und dann zieht dein Kind einen Tipp und okay, dann mache ich das heute mal so. Und dann hat man auch schon dieses Erlebnisorientierte drin. Und dafür musst du aber nicht oder wir als Eltern aber nicht noch mehr Input geben, damit das jetzt ein großes, großes Erlebnis und großes Zirkuswert, Sondern dein Kind kann selbstständig aussuchen, mit was es anfangen will. Klar, wir dürfen den Impulse geben, Ideen geben, die können sie vielleicht nicht allein, haben sie vielleicht nicht alleine, nicht alle. Und dann hast du eben da dieses Glas, wo dein Kind sich die Sachen raussuchen kann und so wichtig ist, ich habe Eltern bei mir im Coaching, die Mein Kind ist faul. Ne, kein Kind ist faul. Kein Kind ist faul. Es ist nicht faul. Es hat einen Grund, warum es das jetzt gerade nicht macht. Und das gilt es eben herauszufinden. Was ist der Grund dahinter? Ist es Überforderung, weil es einfach zu viel ist? Ist es Unterforderung, es ist so langweilig? Hat es das vielleicht nicht verstanden oder ist es einfach nur müde oder kaputt oder emotional beeinträchtigt, weil gerade die Freundin irgendwas Blödes gesagt hat oder der Lehrer hat was Blödes gesagt. Das heißt, in meinen Augen ist jedes Kind ein Gerne Lerner und es ist nicht faul.
Faul sein ist ja sowieso so ein schöner Begriff, der sehr stark negativ belastet, aber auch der Name selbst faul Und gleichzeitig, was steckt eigentlich dahinter oder was bewerte ich denn eigentlich als faul? Und so. Wir Erwachsenen sprechen ja von der schönen Prokrastination, wenn wir dann einfach selbst reflektiert merken, okay, da gibt es wirklich Aufgaben, die ich irgendwie so komisch vor mir herschiebe, ihr alle anderen Sachen auf einmal einfallen, die ich machen kann. Das ist ja irgendwie total schlau, da unser Gehirn da so selber dann irgendwie drumherum zu schiffen. Und dann ist ja dem Kind auch kein Gefallen getan, wenn wir dann so einen Stempel dann draufhauen, statt eher zu ja, vielleicht wirklich dann ins Gespräch zu gehen. Also so ein Fällt dir gerade auf, dass du versuchst, es vor dir herzuschieben zum Beispiel?
Coole Frage. Ja, coole Frage, absolut.
Oder ich habe den Eindruck, dass du das irgendwie vor dir herschiebst. Wie siehst du das denn? Fühlt sich das wie so ein unüberwindbarer Berg an oder hast du das Gefühl, du willst lieb? Also wirklich in diese Selbstreflexion, die finde ich, kann man wirklich mit Kindern sehr früh auch üben einfach.
Ja, genau. Und weil wenn wir den Blickwinkel haben, mein Kind ist ja faul, dann ist ja unser Gehirn auch so gepolt, jedes Mal wieder Beweise zu finden, dass das Kind faul ist, sei es, dass es die Sachen nicht in die Geschirrspülmaschine stellt, dass es das Zimmer nicht aufräumt. Auf einmal ist es dieses Du bist faul. Und das ist ja dann auch ein Glaubenssatz, der sich daraus entwickelt. Das ist ja dann auf der Identitätsebene und nicht mehr auf einer Fähigkeitsebene. Das ist nicht du machst nichts, das ist ja eine Fähigkeit, Aber du bist faul, Ich bin faul, dann bin ich ja faul. Und das sind dann Sachen, die sich dann das Kind später mit ins Erwachsenenalter nehmen. Und vielleicht ist es ja auch, dass du als Lernbegleiter als Kind damals auch gehört hast, du bist faul. Und die Kinder spiegeln das ja, was wir von uns denken oder wie unsere innere Haltung ist. Und da dürfen wir gern mal überlegen, okay, ja, ist das eigentlich aus unserer Kindheit erwachsen? Weil ich sage ja, wenn wir unser Kind beim Lernen begleiten, dann sitzen wir nicht als der Erwachsene da, sondern mit all unseren Emotionen und all unseren Prägungen, die wir als Schulkind hatten. Ich hatte eine Mutter bei mir im Coaching, für die war das ganz, ganz furchtbar, morgens zu spät zur Schule zu kommen. Ganz furchtbar, weil all eyes on her und Lehrer hat irgendwas gesagt, ganz furchtbar. Das heiß was wollte sie für ihre Kinder, dass sie das nie erleben. Nie sollten die das erleben, weil es für sie ganz furchtbar ist, war. Und was macht sie? Sie sie drückt, also sie hat den Druck, ihre Kinder pünktlich rauszubringen. So nun hat sie da vielleicht ein Kind, was sagt mir noch egal oder ich brauche nur fünf Minuten, ich komme schon pünktlich an und dann ist morgens ist die Stimmung da schon sehr geladen. So und in dem Moment, wo die Mutter sich reflektiert, also richtig, das ist ja eigentlich mein Thema. Ich fand das furchtbar und ich möchte mein Kind davor bewahren und darum mache ich Druck, Aber ich kann mein Kind gar nicht davor bewahren. Mein Kind darf die Erfahrung alleine machen. Ich bin dann nachher da und halt mein Kind, wenn das passiert, wenn der nach Hause kommt und sagt, ich habe heute richtig einen Anschluss gekriegt, der Meier hat gesagt, ich soll nicht immer zu spät kommen. Und dann ist das unsere Aufgabe zu Ja, es fühlt sich echt blöd an oder vielleicht auch gar nichts zu sagen, aber auf jeden Fall nicht. Siehst du, habe ich dir.
Das ist dann ja wirklich so wichtig, ideal dann wirklich dann auch mal Klappe halten, weil da sind wir ja wieder auch bei der Beziehung.
Ja, weil wir sagen ja, wir tun alles für unser Kind. Alles tun wir ja auch. Und die kleinen Sachen sind meistens die, die auch noch einen großen Effekt haben. Das heißt, wenn ein Kind wirklich nach Hause kommt und ich habe eine schlechte Note, ja, hättest mal mehr lernen sollen, habe ich ja gesagt. Das ist in dem Moment nicht Ich tue alles für mein Kind. Das ist in dem Moment, kriegst noch mal eine Watsche von mir. Weil das ist nichts anderes, als wenn du geblitzt wurdest, weil du zu schnell gefahren bist und du kommst nach Hause und ärgerst dich, weil ehrlich, dann weißt du, okay, hoffentlich ist es nicht zu schnell, hoffentlich kriege ich keinen Punkt, hoffentlich ist es nur Geld. Aber auch das ist ärgerlich. So, dann kommen wir nach Hause und dann sagt unser Partner ja erst mal langsamer fahren sollen. Ach was, Ja, hätte ich wohl, hilft mir aber in dem Moment auch nicht. Das heißt, ein bisschen Verständnis tät uns da ja auch gut. Ja, fühlt sich echt doof an, wenn die dieses rote Licht da angeht oder so. Und dann wissen wir, wir fahren nächstes Mal langsamer oder auch nicht. Und dann kommen wir wieder. Ja, aber es hilft nicht, wenn der andere ja, wäre es mal langsamer gefahren. Es hilft auch nicht, wenn wir jetzt mal lernen müssen. Das weiß dein Kind in dem Moment vielleicht auch.
Ja, und vielleicht dann auch eher. Aber das hast du auch, glaube ich, aufgefasst. Dieses den Blick dann eher nach vorne richten, wenn das Kind kommt, ist total frustriert mit einer Note, mit der man nicht zufrieden ist, nicht zu Ja, siehste, hättest du mal, Sondern eher wie willst du es denn da beim nächsten Mal machen? Was wollen wir uns denn? Oder was überlegst du dir? Wo brauchst du? Wo wünschst du dir vielleicht Unterstützung? Also so ein Stück weit auch gerade wenn die Kinder dann auch wirklich größer werden, also wir haben jetzt auch zwei Kinder auf der weiterführenden Schule, dann ein Stück weit auch wirklich dieses Also ich finde es wichtig, immer wieder auch klar zu machen, ich bin übrigens da, wenn du mich brauchst. Und gleichzeitig ist es aber auch deine Aufgabe, dann auf mich zuzukommen. Und wenn du das nicht möchtest, ist es völlig fein für mich. Und gleichzeitig aber auch immer zu Wenn du merkst, du schaffst es nicht, dich da alleine zu organisieren oder brauchst dann jemanden, der noch unterstützt, dann auch wirklich kommen zu können, auch wenn es dann eben nach einem Hype ist und ich gemerkt habe, sie ist doch irgendwie in der Note drin, um eben nicht diese Keule nach oben drauf zu kommen, sondern dann, dass wir als Eltern dann auch die vertrauenswürdigen Personen auch sind, wo die Kinder dann sowas auch fragen können.
Absolut. Und mit denen, da kannst du dann auf mich zukommen. Ich hatte bei mir Eltern im Coaching, also in meinem 1 zu 1 arbeite ich mit Eltern und dem Kind, also getrennt, aber zusammen in den acht Wochen. Und da hatte ich Eltern, die haben sich immer aufgeregt darüber, dass sie für ihr Kind das alles vorbereiten mussten, weil alleine hätte er das ja nicht gemacht. Und dann habe ich mit dem Kind gesprochen, wie findest du das, wenn deine Eltern das machen möchtest, eigentlich auch mal alleine machen, ist doch toll, dass die das machen und der sieht gar keinen Grund für den. Das ist alles Chico. So und wenn die Eltern das aber nicht wollen, dürfen wir sagen, okay, weißt du, ich merke das stresst mich, ich möchte das nicht mehr machen. Wie kriegen wir das hin, dass du das übernimmst, wenn er dann sagt, oh nein, möchte ich gar nicht übernehmen, dann darfst du für dich reflektieren, okay, ist das mir jetzt so wichtig, dass ich das mache, aber dann darf unsere, unsere Beziehung nicht darunter leiden oder versuche ich das in kleinen Schritten mein Kind zu übertragen. So, denn es ist vielleicht nicht alle Fächer, denn es ist vielleicht nur einfach, aber das ist so. Wir denken, unser Kind kann das nicht, aber der möchte das gar nicht, der findet das super, alle schön häppchenweise vorbereitet, prima, sehr clever. Nö, will ich gar nicht ändern, ne.
Dann verstehe ich absolut. Ja, und dann ist es vielleicht auch die Mischung aus einerseits dieses, wenn ich dann als Elternteil dann merke, okay, das möchte ich jetzt auch nicht weiter leisten, geht mir vielleicht auch an die Substanz dann ein Stück weit. Aber auch genau das loszulassen, dass das auch ein Lernprozess ist, dass es dann nicht von heute auf morgen alles tutti laufen wird, sondern dass das Kind dann auch wahrscheinlich erstmal eine Weile braucht, bis es dann ein funktionierendes System dann für sich gefunden hat.
Und vielleicht findet es auch gar keins, weil es sagt, ich brauche das nicht, ich will das nicht, ist mir nicht wichtig und auch das akzeptieren. Und das ist ja die Schwierigkeit, wenn das anders läuft, als was ich denke, was am besten ist. Und da einfach nur da zu sein, wie wir gesagt haben, wenn das ein Kind vielleicht den Zettel nicht hat oder die Aufgabe, die Arbeit auf einmal verpeilt hat, weil es das nicht mitgekriegt hat, nicht zu sagen doch gesagt, sondern oh man, ja schon blöd, oder? Und das aber auch wirklich zu meinen, Also für mich ist wirklich die innere Haltung von uns Eltern ist echt das Wichtigste. Wenn ich zum Beispiel als Eltern das Schulsystem blöd finde, den Lehrer Meier am blödesten finde und Mathe schon mal überhaupt gar nicht mag und das auch immer so kundtue, da dürfen wir uns nicht wundern, warum das Kind vielleicht nicht gerne in die Schule geht, weil wenn ich immer über die Schule schimpfe und das Kind muss dahin, dann ist das nicht toll, ich muss schon wieder dahin und meine Eltern finden das voll blöd.
Ich finde auch tatsächlich, also rückblickend, ich weiß auch, ich glaube, das sagt irgendwie jeder Erwachsene irgendwann mal, ach haben es die Kinder ja noch so gut, die in die Schule gehen. Aber ich glaube, wenn wir uns wirklich ernsthaft mal zurückversetzen, wie das ist, wenn man, ja man hat so seine Lieblingsfächer und vielleicht auch Lieblingslehrkräfte und so, aber es gibt ja immer den einen Lehrer, die eine Lehrerin, die schwierig waren und wir mussten ja trotzdem jedes Mal und die Schulkinder müssen jedes Mal, die müssen dadurch, die können dann auch nicht sagen, ich habe keine Lust auf diese Arbeit, sondern die wird ja dann trotzdem geschrieben. Und dann einfach vielleicht auch dann anzuerkennen, hey, du gehst da echt jeden Tag hin und hast es geschrieben, auch wenn du dich vorher vielleicht irgendwie unwohl gefühlt hast, nicht gut vorbereitet gefühlt hast oder dachtest, du kannst machen, was du willst, wirst eh da nie auf eine 1 kommen in dem Fach Trotzdem hingegangen zu sein und dann was aufgeschrieben zu haben, was abgegeben zu haben, finde ich, ist halt einfach trotzdem dann eine Anerkennung dann wert. Also ich finde, da dürfen wir auch unseren Kindern das auch diese Anerkennung dann auch wirklich zeigen, dass Schule auch echt nicht super einfach immer sein muss. Also im Sinne von, das ist halt ganz viel mit ganz vielen Herausforderungen einfach zu tun hat. Unabhängig davon, vielleicht ist es auch die Klassenkombination, dass da einfach Kinder sind, die ich trotzdem jeden Tag den begegnen muss, obwohl ich nicht mit denen zurechtkomme. Ein Schulhof der mir vielleicht nicht gefällt, weil nicht mein Lieblingsspielgerät da drauf ist. Also das ist ja, gibt es ja ganz, ganz viele Dinge, die die Kinder trotzdem jeden Tag da meistern.
Absolut, absolut. Und wir können den Job kündigen. Das können die Kinder nicht. Die können den Job nicht kündigen, da hast du vollkommen recht. Und was du auch noch, was auch noch wichtig ist, wir kennen das ja Geh auf die Schule. Das ist eine gute Schule und nicht jeder Lehrer ist für nicht jede Schule ist für jedes Kind gut und auch nicht jeder Lehrer ist für jedes Kind gut. Und darum ist es so wichtig zu okay, wie tickt denn eigentlich mein Kind? Was braucht mein Kind? Manche Kinder, also ich arbeite ja mit Human Design, ist ja eines von meinen Tools, was ich nutze. Und manche Kinder sind einfach da, dürfen sich ausprobieren und die dürfen einfach machen. Und so lernen sie. Und wenn die dann gleich gedeckelt werden, keine Fehler machen zu dürfen, dann nehmen sie all ihr Potenzial, was sie in sich tragen, zurück. Und dann ist es immer gut, anderen, also wenn die Kinder verstehen, dass Fehler Helfer sind, das wissen wir ja, aber fühlen tun wir es ja eigentlich nicht, weil in der Schule wird ja immer die Fehler angestrichen. Das heißt, zu Hause dürfen wir dann eine andere, andere Haltung gegenüber haben. Ja, in der Schule werden Fehler angestrichen. Okay. Und weißt du, Fehler, nur so lernst du. Das ist ein Prozess. Und dann dürfen wir unsere Kinder stärken. Und gerade wenn diese Kinder das unbedingt brauchen, weil das ist für sie so sehr wichtig, dann dürfen wir es aushalten, dass die vielleicht auch manchmal den Fehler zweimal machen.
Also gerade mit dem Fehler. Also ich merke das auch, wie tief auch das in mir selber noch drin ist. Und ich bin ja vergleichsweise, also rückblickend bin ich echt leicht durch die Schule gegangen. Also ich habe da wirklich an vielen Stellen, ja, war zwischendrin auch mal schwer und so in der Mittelstufe hatte ich auch einen ziemlichen Durchhänger, was so die Noten angegangen ist. Aber insgesamt hat es mich an vielen Dingen nicht die Anstrengung gekostet, die andere einfach da einbringen müssen. Und ich habe es immer noch so wenn ich wirklich in einem Kontext auch mit anderen Erwachsenen jemand stellt eine Frage und ich weiß die Antwort, ich trotzdem so einen inneren Widerstand habe und mich nicht traue direkt raus zu sagen, weil vielleicht könnte es ja dann doch falsch sein und Das finde ich so spannend, das zu beobachten, wie tief dieses bloß nichts Falsches sagen, dann lieber gar nichts sagen, dann sich bei mir so eingebrannt hat, wo ich Krass, was ist denn so schlimm daran, nicht das Richtige zu sagen in dem Moment? Mal davon abgesehen, dass es dann meistens im Nachhinein tatsächlich richtig gewesen wäre, aber diesen Widerstand in mir immer noch da so wahrnehme, bloß nichts Falsches zu sagen. Wie schade das eigentlich ist.
Absolut, absolut. Und wo du das jetzt sagst mit der mündlichen Beteiligung. Ich meine, bei uns in Hamburg ist ja die mündliche Beteiligung steht ja über den schriftlichen, hat ja einen größeren Einfluss auf die Noten. Und dann hatte ich, glaube ich, bei einem von meinen Kindern stand immer drin oder auch bei mir, ich muss mich mündlich mehr beteiligen. So nun gibt es ja diese Tipps, dass du drei Stifte rauslegst und immer wenn du dich einmal gemeldet hast, dann packst du einen Strift Stift wieder zurück, damit du daran erinnert wärst, dich zu melden. Und da kommt das, was du gesagt hast, ins Spiel. Ich meine, wenn ich Angst habe, mich zu melden, weil ich Angst habe, was Falsches zu sagen, dann können da 5000 Stifte liegen. Ich werde es trotzdem nicht machen. Das heißt, was brauche ich? Ich brauche, ich brauche Tipps. Ich brauche ein Lehrkraft, der die, die dann sagt, selbst wenn es falsch ist, dass du sagt, finde ich super, dass du dich meldest und ich finde es super, dass du das sagst, weil so können wir alle daraus lernen Und hättest du es nicht gesagt, dann hättest du es immer wieder gedacht und so kann gleich gleich verbessern und damit du weißt, wie das funktioniert. Und wenn vielleicht die Mitschüler lachen, weil es falsch war, weil einiges wissen, dann darf die Lehrkraft auch sagen, man muss hier gar nicht lachen, weil wir sind hier in einer geschützten Gemeinschaft und wir dürfen hier alle draus lernen. Also und wenn dann diese Angst einfach gar nicht mehr da ist, dann meldest du dich und dann sagst du auch was, auch wenn das falsch ist, weil du weißt, dass dein Beitrag wertvoll ist und ist irre. Ich kenne das auch. Oder wenn ich einen Fehler mache, wenn ich eine E Mail geschickt habe und dann ist ein Rechtschreibfehler mein Vater, wir hatten eine Druckerei, für mich war Rechtschreibung mega, mega wichtig und da ist ein Rechtschreibfehler da denke ich ein Mist, da möchte ich am liebsten im Boden versinken. Mittlerweile ist das viel besser geworden und auch die Eltern, die zu mir kommen. Das Kind kann nicht die Rechtschreibung, aber schreibt so gerne Geschichten, Dann finde ich das so schade, wenn aufgrund dieser Rechtschreibung die Kinder keinen Bock mehr haben, eine Geschichte zu schreiben. Und in der Zeichen von KI, wo wir Sprachen gar nicht mehr lernen brauchen, weil das einfach alles übersetzt wird. Ich meine, es gibt diese Kopfhörer, wo du automatisch jetzt deine, deine Sprache, die du haben willst, übersetzt wirst. Dann ist das Wissen ansammeln nicht unbedingt mehr die Hauptpriorität, sondern dass du weißt, wer du bist. Das Zwischenmenschliche.
Also auch damit umgehen, wer wir sind und wer unser Gegenüber ist.
Absolut, absolut. Ich habe, ich habe eine Studie letztens gelesen, ich glaube, die kam von Harvard. Die Menschen nutzen KI nicht um Übersetzung oder Wissensansammlung, sondern um sich mit den Menschen, um sich mit jemand zu unterhalten, weil die einfach einsam sind. Das dürfen wir. Wir dürfen, wir dürfen den Kindern, wir sind übers Lernen gekommen, aber das Lernen darf nicht über unsere Beziehung stehen. Und jedes Kind will lernen, um das jetzt noch mal zu sagen, Jedes Kind will lernen und es lernt am besten in einer entspannten Atmosphäre, wenn die Beziehung stimmt, weil wir kennen alle den einen Lehrer, bei dem wir besonders gern gelernt haben und besonders gut waren, weil die Beziehung stimmte ja.
Und jeder kennt ja auch eine eigene Erfahrung mit einem Lehrerwechsel, wo es dann entweder in die eine oder in die andere Richtung umgeschlagen ist. Und das Fach war trotzdem das Gleiche. Also das ist ja auch so eine Thematik. Aber wie ist es denn, wie würdest du das denn sehen? Also das ist jetzt ja in erster Linie dein Buch an Eltern gerichtet. Könntest du das auch Lehrkräften empfehlen?
Ja, weil natürlich sind Lernbegleiter. Ich meine, wenn ich als Lehrkraft, Lehrkraft in den Unterricht gehe und ich bin schon gestresst von all dem, was ich vorher hatte, dann ist es auch das, was ich den Kindern widerspiegel. Denn ist es auch das, was ich denen zeige. Die brauchen ja nur mal was Falsches zu sagen. Und warum, Das habe ich doch gestern erzählt. Ist ja genau das Gleiche. Das kennen wir ja auch, wenn wir unserem Kind helfen wollen und wir sind gerade mega gestresst, aus welchen Gründen auch immer. Also bei mir war das Als ich noch gearbeitet habe und meine Kinder hatte, da hatte ich um 14 Uhr ein jour fix in meiner Arbeit, aber ich musste um 14 Uhr auch mein Kind abholen. Da war ich also irgendwie immer gestresst. Entweder kam ich zehn Minuten zu spät oder ich musste früher raus oder wie auch immer. Und da brauchte mein Kind ja nun mal was Falsches zu sagen. Dann war ich ja gleich auf 180 und auch noch fand mein Kind auch noch undankbar. Aber mein Kind hat ja von all dem nichts mit. Das heißt also eine Lehrkraft, die morgens schon in den Unterricht reingeht und kaputt ist, wird einen anderen Unterricht machen als eine Lehrkraft, die in sich ruht und gechillt ist. Und auch da gibt es ja auch Lehrkräfte, die sagen, der Peter, der ist ja, die haben ja eine vorgefertigte Meinung und suchen und sobald Peter dann auf einmal wieder laut, wenn ja, ist ja wieder der Peter. Auch da dürfen wir die Eltern, die Lehrkräfte sich reflektieren.
Und noch mal, es ist Blick aufs Kind, ne? Dieses, wie interpretiere ich das, wo wir auch von hin von dem faul sein da gesprochen haben. Wie interpretiere ich jetzt gerade, dass das Kind sich irgendwie um die Aufteilung dann noch irgendwelche Stifte sortiert und noch hier irgendwas macht, bevor es dann mit einer Aufgabe anfängt zum Beispiel.
Genau, es gibt ja diese Studie, die selbsterfüllende Prophezeiung auch. Also es gibt ja das, wo eine Klasse unterteilt wurde in zwei verschiedenen Gruppen. Willkürlich wurde dann erzählt, diese Gruppe sind Hochbegabte und diese sind Normalbegabte. Und die Hochbegabten haben nachher eine bessere Beurteilung bekommen, weil die Lehrkräfte einen ganz anderen Blick auf sie hatten. Also es macht was, mit welcher inneren Haltung wir auf die Kinder zugehen und und ja, ich weiß, wir haben momentan keinen guten Betreuungsschlüssel und vielleicht auch nicht die idealen Rahmenbedingungen. Und gleichzeitig bin ich nicht der Meinung, dass wir mehr Lehrkräfte brauchen. Ich bin der Meinung, dass wir ein anderes Konzept brauchen. Und die gibt es, die gibt es mit der Alemann Schule, die gibt es in Dresden, die gibt es jetzt in Berlin. Es gibt innerhalb des Regelstudiengangs gibt es Möglichkeiten, den Unterricht anders zu gestalten. Das Ding ist, wir denken, wir müssen den Kindern das Lernen beibringen, wir müssen dem Wissen einflößen, eindrücken. Und dieser Ansatz ist per se schon verkehrt die Kinder wollen, das ist ein Pull Mechanismus, die wollen lernen und dann dürfen wir die Umgebung geben, damit sie lernen können. Es ist auch für Lehrkräfte. Natürlich sind Lernbegleiter, darum sage ich Eltern und andere Lernbegleiter, für die ist das Gute. Aber da darf ganz viel passieren in der Wahrnehmung. Und idealerweise, finde ich sowieso, arbeiten Lehrkräfte, Eltern und Kind zusammen, alle zum Wohle aller, damit es den Lehrkräften gut geht, damit es den Kindern gut geht und damit es den Eltern gut geht. Es ist nicht ein Gegeneinander. Momentan ist das leider so. Und das dürfen wir ändern. Und wir dürfen nicht warten, bis jemand anderes. Wir brauchen nicht zu warten, bis es jemand anders macht. Wir können es jetzt schon mal machen, damit die anderen hinterherlaufen können. Einer darf ja anfangen.
Sehr schön gesagt.
Sind sonst die Kinder und die wachsen wieder auf und finden Lärm blöd für 9 bis 13 Jahre und wenn sie aus der Schule rauskommen, ist Lernen auf einmal toll. Das kann das auch nicht sein. Es kann auch nicht sein, dass die, dass die meiste Zeit, wo wir mit den Kindern zusammen sind und das ist es ja auch. Wir denken, okay, wenn die Schule vorbei ist, dann wird es besser. Ja, wird es, weil die Kinder dann ausziehen und auf einmal haben wir die Zeit, die gemeinsame Zeit, die wir mit den Kindern haben, Das sind vielleicht 20 Jahre und dann werden sie zwischen 9 und 13 Jahren von der Schule bestimmt und können diese Zeit gar nicht genießen. Das ist so schade. Dafür haben wir doch keine Kinder bekommen, damit wir diesen Druck und Stress haben.
Vor allem gerade diesen Stress weiterzugeben. Sei es jetzt, ich weiß ja nicht, du hast ja gesagt, deine Kinder sind in Bayern eingeschult worden am Anfang. Ich hatte von anderen Eltern mal gehört, da gibt es dann in irgendwelchen Schulgesetzen oder Kultusschreiben, wie auch immer, wo stehen würde, die Eltern seien mitverantwortlich dafür, dass die Kinder zum Beispiel die Hausaufgaben machen. Ich weiß nicht, hast du da irgendwie solche.
Aber das ist ja nicht nur in Bayern. Das ist ja, also zu mir kommen auch Eltern, die Lehrkräfte haben gesagt, ich muss dafür sorgen, dass meine Kinder die Hausaufgaben.
Ja gut, so was wie die Schule erwartet. Also das kenne ich schon, aber wirklich, dass es auch so eine Vorgabe ist. Und im Endeffekt sage ich immer nur, ich kann nur für mich selber das auch. Also ich interpretiere gerne Dinge selbst und denke dann okay, was ist denn jetzt? Was erachte ich denn jetzt aus wichtig aus dieser Aussage heraus? Und wäre für mich persönlich zum Beispiel auch ein okay, ich habe jetzt gesehen, nach zwei Aufgaben war einfach die Konzentration weg und jetzt dem Kind dann jetzt irgendwie die weiteren vier Aufgaben dann noch hinterher zu drücken. Was genau lernt es davon? Nichts. So, und dann ist halt wirklich die.
Frage, es lernt sogar was davon, nämlich das Lernen anstrengend ist und ich setze mich nächstes Jahr nicht mehr dahin, weil dann bin ich ja erstmal wieder eine stundenlang dran und muss das machen. Das ist das, was das Kind dann daraus lernt. Ja, richtig. Genau. Das kannst Oder auch andersrum, wenn du merkst, ein Kind ist gelangweilt von den Aufgaben, weil sie schon kann, dann kannst du sagen, du brauchst die restlichen 10 nicht machen, weil ich sehe, dass du es kannst. Und dann kannst du der Lehrkraft einen netten Brief schreiben und sagen Mensch, cool, dass sie all diese Möglichkeiten geben, dass mein Kind das lernen kann. Kann es schon. Und wir haben darauf verzichtet, die restlichen Aufgaben zu machen zum Wohle, dass das Kind noch Bock hat weiterzulernen.
Ja, das ist ja sowieso so spannend. Also ich weiß auch nicht, ich kann mich auch an Elternabend erinnern, wo dann absolut ganz, ganz klar gesagt Auf gar keinen Fall dürfen die Kinder vorarbeiten und ich mich gefragt habe, wie krass es eigentlich also ist. Ich meine, klar, ich verstehe diese, Der Gedanke, der dahinter steht, ist, dass es wahnsinnig schwierig ist für so eine Lehrkraft, so eine ganz krasse Heterogenität in der Klasse irgendwo aufzufangen. Verstehe ich absolut. Aber einfach allein vom Lernprozess her zu sehen, da ist ein Kind, was da voll Bock drauf hat, was da richtig motiviert ist und dann ich ne, also sorry, das darfst du jetzt nicht weiterlernen. Also von dem Aspekt von der anderen Seite her ist es wirklich absolut.
Ja, das stimmt. Das ist auch, ja. Also wir Eltern haben da einen großen Einfluss, dass das Lernen ohne Streit passiert und wir müssen nicht blindlings alle Vorgaben übernehmen und wir dürfen an uns selber achten. Warum stört uns das? Ich habe in meinem Coaching immer so eine Palmliste und was mir dann noch gesagt Ja, aber das hat ja jetzt hier nichts mit dem Lernen zu tun. Doch, auch, weil wenn die Beziehung, die wird ja nicht nur beim Lernen gebildet. Die wird ja mit all den anderen Sachen gebildet. Hast du schon ein Zimmer aufgeräumt? Immer musst du deine Ranzen im Schrank im Flur liegen lassen. Oh Menschen, hilf doch mal beim Tisch aufdecken. Das sind ja auch schon kleine Störgeräusche in der Beziehung. Und das, wenn dann, wenn du dann sagst und lern doch mal, dann summiert sich das alles. Also es hat alles dann auch damit zu tun. Darum habe ich bei meinen Eltern gibt es für mich immer so eine Palmliste. Schreib mal alles auf, was dich so triggert, was dich so stört an deinem Kind, wo du denkst, das geht das ja gar nicht. Legt nie das Handy weg, wenn ich das sage. Hilft nicht im Haushalt, Schläft zu lange, trödelt rum. So, und dann gucken wir mal dahinter. Was hat denn das eigentlich mit dir zu tun? Warum nervt dich das, wenn dein Kind rumtrödelt? Ja, dann kommen wir nicht pünktlich. Ja, okay. Kann das sein, dass du diesen Stress in dir spürst? Ja, ich muss immer pünktlich sein. Und dann kommen wir langsam zu dem Thema. Und in dem Moment, wo die Eltern verstehen, das hat so viel mit mir selber was zu tun, in dem Moment braucht das Kind nicht mehr diesen Spiegel vorzuhalten. In dem Moment entspannt sich das Kind noch mal. Das macht das alles unbewusst. Hat ja, ist ja nicht Bewusstsein, sondern es macht das ja alles unbewusst. Genau darum hat das alles alles mit dem Lernen zu tun. Auch der nicht in die Geschirrspüler gestellte Teller.
Ja, wir können genauso wie, es gibt ja diesen schönen Spruch, wir können nicht nicht kommunizieren, kann man, glaube ich, auch genau sein. Wir können auch nicht nicht lernen, weil irgendwie nehmen wir aus jeder Situation immer irgendwas mit.
Genau, wir lernen immer und manchmal nicht das, was wir lernen sollten, lernen wir immer. Wie jetzt ein Beispiel mit dem mit den noch die letzten Aufgaben reindrücken, die lernen nämlich Lernen ist anstrengend, ist auch ein Lerneffekt.
Ja, und vielleicht dürfen auch dann wirklich auch die Erwachsenen in der Rolle, also sowohl die Lehrkräfte als auch die Eltern dann auch wirklich lernen, dann mit sowas auch wirklich mal offen miteinander zu sprechen. Und ich meine, da kann natürlich auch so eine Lehrkraft wirklich auch ganz klar Ich sehe das alles. Ich sehe für mich gerade keine andere Möglichkeit aus, dass irgendwie alle so über einen Kamm gebügelt werden müssen, weil die Vorgaben so sind, dann haben wir vielleicht keine direkte Lösung. Aber wir haben einfach ein ganz anderes Verständnis dann füreinander und können dann auch wieder zu Hause ganz anders dann mit unserem Kind damit umgehen, als dass wir dann vielleicht innerlich so einen Groll haben gegen die Schule oder auch gegen die Lehrkräfte, sondern da finde ich das so wichtig. Dann steht da nicht nur die Beziehung zwischen den Eltern und den Kindern, sondern vielleicht auch wirklich diese Dreier beziehungsweise Beziehung dann auch.
Absolut. Und das ist ja das, was ich sage, dass das so wichtig ist, dass es ein Dreieck ist, die Eltern, das Kind und die Lehrer, die Lehrkräfte und dass das alles miteinander harmonieren darf, so wichtig und es lohnt und es nützt nichts, über den anderen hinter dem Rücken hinterherzuziehen. Ne, du weißt, was ich meine. Genau. Überhaupt nicht, Weil die Kinder gehen dann in die Klasse, sagen, ach der Meier wieder, ne, weil das das zu hören zu Hause gehört. Ich meine, ich kenne das auch von meinen von meinen Kindern, die dann teilweise die gleichen Lehrer hatten, dann hatte der eine schon gesagt, oh, da musst du aufpassen, das sowieso. Das heißt, mein anderes Kind ist schon mal mit dieser inneren Haltung hingegen, da muss ich aufpassen und hat ganz andere Erfahrungen gemacht.
Das ist echt spannend. Ich würde aber gerne gegen Ende auch noch mal rückwirkend oder nee, rückbeziehend, genau, rückbeziehend auf dein, auf dem Buch auch noch mal sagen. Wir haben jetzt ja sehr, sehr stark und sehr groß über dieses Allgemeine, dieses Große und vielleicht, wenn jetzt hier jemand zuhört oder zuschaut, den jetzt oh je, vielleicht ein bisschen mit einem mulmigen Gefühl, was erwartet mich denn? In dem Buch finde ich es aber trotzdem auch zu betonen, wie viel wirklich diese praktische, ich meine, du nennst es ja auch Quick Wins da drin steckt. Du hast es auch ein paar Stellen schon genannt, diese Tipps einerseits für die Eltern, aber auch dann für das Kind auch wirklich drinstecken und dann wirklich auch keine Scheu haben, weil ich finde es eigentlich wirklich ein ganz wertvolles, wunderbares Buch, was ich auch wirklich schön lesen lässt. Also wirklich auch ohne Schwere, sondern auch sehr leicht lesen lässt.
Ja, das ist nett, dass du das sagst. Ich finde das auch. Ich finde das auch und ich finde erstmal fest sich das sehr schön an. Finde ich auch. Und ich musste das ja nun öfter mal lesen, immer wieder, wenn es aus dem Lektorat kam. Und jedes Mal habe ich gedacht, ja, das finde ich richtig gut, wenn jeder das lesen würde und offen ist, das aufzunehmen, dann brauchen wir gar kein neues Schulsystem.
Das stimmt, genau. Weil einerseits mag es vielleicht für manche schwer sein, dieses Gefühl zu haben, ah OK, jetzt muss ich doch bei mir hinschauen. Und gleichzeitig, wie schön ist es doch, wenn ich selber so viel verändern kann, in meiner eigenen Hand habe. Also es ist ja auch eine Ermächtigung in dem Sinne, wenn ich erkenne, welchen Anteil ich dran habe.
Absolut. Und ich finde ja auch nicht, dass es eine Schuld ist. Wenn irgendwas nicht läuft, ist es nicht unsere Schuld, sondern wir wussten, dass es in dem Moment nicht besser. Und ich finde auch die Eigenermächtigung ist ja eines von den Grundbedürfnissen, die wir haben, eine Eigenermächtigung, eigenwirksam zu sein. Und die haben wir dann. Wir müssen nicht warten, bis sich das Schulsystem ändert. Wir können eben jetzt schon die Veränderung sein für unsere Kinder und für uns, damit das Familienleben wieder entspannt ist und nicht von der Schule bestimmt wird, weil so viele Eltern oder Familien passiert das. Also morgen können wir nicht wegfahren, wir müssen heute lernen oder das Wochenende, ne, Montag wird ein Vokabeltest geschrieben, können wir nicht einen Ausflug machen. Und das ist so sehr schade, weil wie gesagt, die gemeinsame Zeit ist mit den Kindern so kurz und wenn die dann noch von der Schule und dem Lernen bestimmt wird, ist das so schade. Und wir dürfen unseren Kindern die eigenen Erfahrungen machen lassen. Das ist so wichtig. Wir möchten unsere Kinder vor schlimmen Erfahrungen bewahren und sie dürfen eigene Erfahrungen machen. Und wir dürfen dann da sein, um ihnen Halt zu geben. Und das können wir am besten, wenn wir wissen, warum uns das eigentlich stört, warum uns das jetzt so wichtig ist. Und was hat das eigentlich mit mir zu tun? Also ich bin durch meine Kinder mega gewachsen und immer noch es hört ja gar nicht auf. Also mein eines Kind wollte Bauingenieurwesen studieren und stellte dann nach zwei Wochen ach nee, es ist doch nicht das Richtige. Und dann habe ich gedacht, das geht doch nicht. Der muss auch mal die Sachen hier durchziehen. Kann doch nicht immer hier Clubwunschkonzert sein, das geht doch nicht. Und habe mit ihm auch darüber gesprochen, habe auch mit ihm über meine Ängste gesprochen, was denn meine Ängste sind. Guck mal, wenn du das jetzt nicht machst, dann denke ich das nächste oh ne, habe ich auch keine Lust, dann mache ich das auch nicht. Und dann sind wir ins Gespräch gekommen und das ist sehr wertvoll, weil er mich verstanden hat und ich habe ihn verstanden und jetzt studiert der Architektur und geht da drin voll auf und zieht die Sachen durch. Also und geht auch die extra Meile, weil das ist ja auch was wir immer wollen oder denken, ah nee, wenn mein Kind das jetzt nicht macht, dann wird es das nie durchziehen. Aber das sind ja unsere Ängste und wir dürfen unsere Ängste auch mit unseren Kindern besprechen. Und als ich verstanden und als ich verstanden habe durch das Human Design, was meine Kinder brauchen, das war für mich eine Erleuchtung. Bei dem einen habe ich das nie gedacht, ich habe den ganz anders eingeschätzt, hab seine Stille und sein Zurückziehen ganz anders verstanden und dann kann man schade, dass ich dafür so ein System brauche, aber das waren ja meine Ängste, weil ich das gar nicht so kannte und dadurch konnte ich ihn viel besser verstehen, viel besser auf ihn eingehen und das hat wieder unsere Beziehung gefördert.
Sehr schön.
Genau.
Ja genau. Ich würde gerne zum Schluss auch noch mal sagen, wo können die Leute am besten erreichen? Du hast hier deine Homepage, auch für die, die das Video schauen, sehen das dann, glaube ich auch gerne. Lerner Com ist deine Homepage. Das Buch finden Sie überall, wo es Bücher gibt, Lernen ohne Streit und weiß nicht, ob man dich über sonst über E Mail, Instagram.
Genau, auf Insta bin ich auch Trixi Tumort Lerncoach, wobei ich immer noch sagen möchte, ich bin Lern und Elterncoach, weil dies ist mir so sehr wichtig und meine Arbeit ist überhaupt nicht nur auf das Lernen bezogen. Und manche Eltern, ich habe eine Mutter, die hat dann festgestellt, dass das, was sie jetzt gerade macht beruflich, das war in dem Finanzsektor und sie hat da promoviert, das ist gar nicht das, was sie machen wollte und hat dann eine Lehre als Tischlerin angefangen und solche Geschichten liebe ich, weil es zeigt, dass wir auf uns schauen dürfen. In dem Moment, wo sie praktisch ihren Weg gegangen ist, konnte sie loslassen, auch bei den Kindern, weil es war nicht mehr eine Rolle, die sie erfüllen musste und die Kinder mussten auch keine Rolle erfüllen und dann brauchte sie keinen Druck mehr. Gut, das ist das eine. Genau, auf Insta bin ich und meine Homepage ist auch trixitumat de gerne Lerner Com. Die werden auch darauf verlinkt. Und genau, und es gibt mein Motivationstypen Quiz, wo du herausfindest, wie du dein Kind zum Lernen motivierst, was das für ein Typ ist und das findest du auch auf meiner Seite. Genau.
Dann danke ich dir ganz herzlich, dass du als Wiederholungstäterin hier warst und wir ein wundervolles Gespräch geführt haben. Genau, und vielleicht bin ich beim letzten Mal jetzt, vielleicht ist es nicht zuletzt.
Beim nächsten Buch dann wieder. Ich habe neue Ideen in der Tat, Ich habe ein Buch geschrieben, das erste Buch habe ich 21 geschrieben, das ist das gerne Lernerbuch. Und das habe ich 21 gesCHRIEBEN, habe gesagt, ich werde nie wieder ein Buch schreiben. Nie wieder. Und mittlerweile ist Lernen ohne Streit das vierte Buch. Insofern Obacht, was man sagt.
Sehr schön.
Vielen Dank, dass du mir für dieses wunderschöne Gespräch und dass du von meinem Buch so begeistert bist wie ich auch.
Dann auch an alle, die zugehört oder zugeschaut haben, einen wunderschönen Tag und bis zum nächsten Mal.
Tschüss.
Das war klare Eltern, starke Kinder, dein Podcast für ein bewusstes Familienleben mit Familiencoach Leonie Ries. Hinterlass mir eine Bewertung und abonniere diesen Podcast, um keine Folge zu verpassen. Bis zum nächsten Mal.
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