Warum Händler-Feeds scheitern

In diesem Ausschnitt aus dem YouTube‑Video „Warum Händler‑Feeds scheitern“ erklärt Sprecher A, warum die Versuche von Online‑Händlern wie Zalando oder Otto, personalisierte Produkt‑Feeds zu etablieren, kaum Erfolg haben werden. Er stellt Amazon als positiven Ausreißer in der E‑Commerce‑Welt dar, der durchschnittlich etwa 11 Minuten tägliche Nutzerzeit erzielt. Im Gegensatz dazu erhalten typische Einzelhändler nur sehr geringe Nutzungswerte – manche Kunden bestellen weniger als fünf Mal pro Jahr – und erreichen keineswegs die angestrebten ein bis zwei Stunden tägliche Verweildauer. Da diese Händler ihre Verweildauer erhöhen wollen, setzen sie auf personalisierte Feeds, in der Hoffnung, ein „Binging“-Verhalten zu erzeugen. Der Sprecher argumentiert jedoch, dass Konsumenten nicht stundenlang einfache Produkte wie weiße T‑Shirts anschauen werden; ein solches Binge‑Verhalten ist unrealistisch, sodass die Feed‑Strategie voraussichtlich scheitern wird.










