Die menschliche Anatomie - KOSTENFREIES WEBINAR - Lerninhalt Fitness B-Lizenz / 2022

Live German webinar (recorded transcript) teaching functional human anatomy for aspiring Fitnesstrainer B-Lizenz candidates. Focus is on understanding muscle course, joints crossed, and deriving function to apply in practical exams and training; includes extensive participant Q&A on specific muscles, exercise execution, injury considerations, and exam format. The presenter (Konstantin) demonstrates on a skeleton, explains how to learn anatomy functionally rather than memorising Latin origins/insertions, and gives practical tips and resources.
Chapters
Super, jetzt sind ja schon einige da. Dann stelle ich mich noch mal kurz vor. Also ich bin Konstantin, ich werde heute zusammen mit euch das Webinar durchführen. Ich bin Prüfdozent am Standort Bochum, das heißt, ich nehme auch Prüfungen für zum Beispiel die Fitnesstrainer B Lizenz, Personal Trainer, Fitnesstrainer A Lizenz oder den Athletiktrainer ab und arbeite auch bei OTL intern und bin dort an der Produktentwicklung tätig und ja, so für alle fachlichen Inhalte zuständig, habe Sportwissenschaft studiert und genau, dann würde ich sagen, starten wir auch einmal direkt mit dem Thema. Ich habe auch hier unser Muskelskelett mitgebracht, an dem ich gleich auch noch mal spezifisch auf die jeweiligen Einzelmuskeln eingehen werde, um euch einmal zu erklären, wie genau man das Ganze eigentlich lernen muss, sowohl für die Prüfung als aber auch für das generelle Verständnis als Fitnesstrainer. Genau, damit würde ich nämlich auch direkt starten, weil viele haben ja immer das Problem, die Anatomie überhaupt zu lernen, zu verstehen und fragen sich, was wird eigentlich abgefragt, was müsste ich wissen. Und da ist ganz klar festzuhalten, ihr müsst jetzt nicht von jedem Muskel, Ansatz, Ursprung und Funktionieren auswendig lernen mit den lateinischen Begriffen, sondern es geht darum, dass ihr ein funktionelles Verständnis dahinter habt. Das heißt, am besten erkläre ich das an einem Beispiel, ihr müsst beim Bizeps jetzt nicht wissen, dass er seinen Ursprung hier oben am Tuberkulum supra glenoidale hat oder der Rabbel Schnabelfortsatz, aber ihr solltet wissen, ich markiere das Ganze mal mit so einem Tape hier, damit das auch hier ersichtlich ist. Ihr solltet aber schon wissen, das ist jetzt der Ursprung, dass der zum einen seinen Ursprung hier oben im Schultergelenk hat. Wir haben ja zwei Köpfe, ich hoffe, das kann man so einigermaßen gut erkennen. Das sind sozusagen einmal die beiden Ursprünge. Das heißt, sie sollte da wissen, dass er seinen Ursprung im Schultergelenk hat und vom Schultergelenk runterläuft bis zum Ellbogengelenk. Und dort haben wir ja hier unten die Speichenbeinbeule, also da reicht auch aus, okay, es ist die Speiche, muss ich die Kamera etwas anders positionieren, damit man das sieht. Okay, wir haben hier einmal den Ansatz und wir haben hier den Ursprung, das heißt, wir haben zwei Gelenke dazwischen, wir haben hier das Ellbogengelenk und wir haben hier oben das Schultergelenk, was sich auch bewegen lässt und so, dann weiß ich auch wieder, alles klar, der Bizeps bewegt zwei Gelenke oder läuft erstmal über zwei Gelenke, einmal das Schultergelenk und das Ellbogengelenk. Dann kann ich jetzt noch mit einem anderen Tape, welche Farbe haben wir noch nicht, grün, einmal den Verlauf kennzeichnen. Das heißt, wir haben auch zwei Köpfe, das ist im Grunde genommen jetzt hier einmal der kurze und einmal der lange Kopf. Das ist jetzt wie gesagt nicht ganz maßstabsgetreu, dient einfach dazu, das Ganze mal zu visualisieren. So ist der Trizeps ja quasi dann aufgebaut. Und wenn ich dann überlege, okay, welche Bewegung macht der Muskel jetzt eigentlich, wie kann ich den trainieren, welche Funktion hat er, da muss ich einfach nur überlegen, okay, wenn der Muskel, Muskel kann sich ja immer nur zusammenziehen, wir haben ja Aktien und Myosin, die ziehen sich so zusammen, also Muskel kann sich immer nur zusammenziehen und dadurch bewegt er dann das jeweilige Gelenk und ich weiß ja jetzt, okay, Schultergelenk, der Muskel zieht sich zusammen, macht eine Kontraktion, dann kann er quasi letztendlich, oder das ist seine Hauptfunktion, dass wir hier jetzt den Arm beugen, weil wenn sich das Ganze hier zusammenfiebt, wie so eine Art Gummiband, dann haben wir hier die Beugung im Ellbogengelenk, was hier die Hauptfunktion ist, aber eben auch zusätzlich, weil er hier bis oben ins Schultergelenk reinläuft, macht er auch noch leicht die Bewegung der Anteversion, also dass wir den Arm nach vorne heben. Wenn er sich jetzt hier verkürzt und zusammenzieht, heben wir den Arm nach vorne, das heißt, wir haben sowohl diese Bewegung als auch diese Bewegung. Und zusätzlich, um es jetzt noch vollständig zu halten, haben wir auch noch die Funktion der Supination, also dass wir den Arm nach innen drehen, da beanspruchen wir den Bizeps auch, weil wenn sich das hier kontrahiert, dann dreht sich der Unterarm nach außen, das ist jetzt hier nicht ganz so gut sichtbar, hier sieht man ein bisschen, wie sich das Tape bewegt, aber wie gesagt, das sollte nur einmal als Beispiel dienen, um zu erklären, wie man am besten daran geht, um das Ganze auch zu verstehen. Das heißt, schaut euch bei den jeweiligen Muskeln immer erstmal an, okay, wie ist der grobe Verlauf, über welche Gelenke läuft er, also ist er eingelenkig, ist er eventuell sogar zweigelenkig Und dann wisst ihr auch immer, welche Gelenke er bewegt und könnt daraus schließen, welche Funktion er hat, Weil wenn ihr Ursprung und Ansatz wisst, dann wisst ihr, okay, er zieht sich zusammen, wird das Gelenk bewegen und im letzten Schritt kann man dann überlegen, okay, bei welchen Bewegungen im Fitnessstudio beanspruche ich den Muskel jetzt Und da können wir dann auch wieder einfach schauen. Alles klar, die einfachste Übung wäre jetzt irgendwie Bizeps kurz, wo ich natürlich die Bewegung mache, da macht es dann gegebenenfalls auch Sinn, die Supination mit reinzunehmen, also direkt den Unterarm auch rotiere. Plus, was eben auch sinnvoll wäre, wäre, dass ich dann sogar leicht auch mit dieser Anteversion mitnehme, um den Bizeps zu trainieren. Und dann kann ich auch schauen, bei welchen komplexeren Übungen er mitarbeitet, wie zum Beispiel beim Rudern oder Latzzug, da habe ich ja auch eine Beugung im Arm, also wenn ich den Arm runterziehe oder wenn ich jetzt hier das Ganze ranziehe, beuge ich ja auch den Arm, also muss der Bizeps hier auch mitarbeiten in dieser Funktion. Genau, das war jetzt einmal kurz und knapp das Ganze erklärt, inwieweit ihr das am besten verstehen solltet in der praktischen Prüfung. Da ist es so, dass ihr nicht Ansatz Ursprung, Funktion aufzählen müsst, sondern da läuft es ja so ab, dass ihr die verschiedenen Geräte erklären müsst, da eine Geräteeinweisung vornehmen müsst, aber ihr müsst dort nicht irgendwie das Ganze benennen. Der Theorieprüfung kann es sein, dass eben mal die ein oder andere Frage zu dem Thema drankommt, aber eben nicht, dass ihr irgendwie die lateinischen Begriffe von andersrum nennen müsst. Genau, weil dazu kommen meist immer ganz viele Fragen, deswegen nehme ich das schon mal vorweg. Gut, ich hoffe, das hat euch schon mal einen kleinen Einblick gegeben und geholfen. Dann würde ich natürlich auch auf Fragen und Anmerkungen eingehen. Das heißt, wenn ich jetzt noch mal konkrete Muskeln für euch vorstellen soll, wo ihr das Ganze noch nicht wirklich verstanden habt, dann schreibt es gerne mal in diese F A Funktion, dann schaue ich mir das an und wir können gemeinsam einmal auf den Muskel schauen. Wir können auch zusammen einmal ins Skript schauen, wo der Ansatz aufgelistet ist und dann demonstriere ich euch das noch zusätzlich hier einmal an dem Skelett. Gut, ich schau schon mal, denn ich habe hier schon eine Frage vorhin bekommen, direkt am Anfang. Dann gehen wir das einmal chronologisch durch. Ich lese das Ganze immer einmal vor und dann gehen wir gemeinsam auf die Frage ein. Hi Konstantin, ich freue mich, dass du heute auch Fragen beantwortest. Eine Frage zum Übungsgriff. Beim Butterfly wird eine Adduktion von Delta und Pectoralis Majo beschrieben. Warum ist das keine Innenrotation? Jetzt muss ich selber einmal überlegen. Eine Frage. Beim Butterfly wird eine Adduktion von Delta und Pectoralis Majo beschrieben. Warum ist das keine Innenrotation? Okay, also bei der Übung Butterfly, da machen wir diese Bewegung und diese Bewegung beansprucht unseren Brustmuskel. Das heißt, den können wir uns gern auch schon mal zusammen anschauen. Und diese Bewegung ist ja, wie du richtig geschrieben hast, ist das die Adduktion und das ist eben die Adduktion in der horizontalen Ebene. Wir können die Adduktion ja einmal so ausführen und wir können sie so ausführen und da trainieren wir eben hauptsächlich unseren Pectoralismus. Und du hast ja gefragt, warum das keine Innenrotation ist. Eine Innenrotation wäre diese Bewegung, also wenn wir, kann ich hier auch zeigen, wenn wir das Schultergelenk nach innen und außen rotieren. Aber wie gesagt, Adduktion wäre dann eben diese Bewegung und das ist eben die Hauptfunktion, die wir hier beim pectoralis bei der Übung Butterfly haben. Genau, das schon mal dazu. Dann, bevor ich jetzt explizit auf den Pectoralis eingehe, schaue ich, was noch mal so für Fragen kommen. Genau, dann klicke ich das hier einmal als erledigt. So, dann fragt Olga, Guten Abend, gibt es ein Skript dazu? Ja, also für die, die jetzt noch nicht die B Lizenz erworben haben, all die Infos sind auch im Skript enthalten. Da ist jeder Muskel aufgelistet mit Ansatz, Ursprung, Funktion. Dazu gibt es eben auch im Online Campus erklärende Vide, aber viele von euch haben da oft noch Verständnisschwierigkeiten oder fragen sich, inwieweit das Ganze abgefragt wird Und dazu soll dann eben dieses Anatomie Webinar dienen. So, dann kommt die nächste Frage, also Ansatz und Ursprung auch nicht bei der A Lizenz auswendig wissen. Bei der A Lizenz geht es gar nicht mehr so viel tiefer ins Detail, was die Anatomie angeht, weil da wird der Grundstein ja wirklich in der B Lizenz gelegt und ihr müsst dort nicht Ansatz, Ursprung irgendwie benennen. Ihr solltet aber wie gesagt wissen, grob wissen, wie der Muskel verläuft. Daraus ergibt sich die Funktion und daraus müsstet ihr dann ja auch erklären können, bei welche Übung welche Muskel beansprucht wird. Also zum Verständnis ist wichtig, aber es wird sich rein abgefragt. Okay, Super. Dann schreibt Linda, also der Verlauf von Gelenk zu Gelenk reicht ja, aber ihr solltet trotzdem auch grob wissen, wo er eben dann zum Beispiel seinen Ursprung oder Ansatz hat. Also jetzt wieder am Beispiel des Bizeps. Ihr solltet schon wissen, dass es hier eben die Speiche ist und nicht die Elle, weil an der Elle beispielsweise hier hinten setzt ja der Trizeps an, der die entgegengesetzte Funktion macht. Also ihr solltet schon ungefähr wissen, dass es hier in dem Fall die Speiche eher der obere Teil ist und zum Beispiel auch nicht hier der untere Teil. Das heißt, wie gesagt, den groben Verlauf sollte man vom Muskel im Kopf haben. Okay, so, dann fragt Alexander zur B-Lizenz in der schriftlichen Abschlussprüfung muss man auch die Zusatzfunktion kennen, wie zum Beispiel bei den Adduktoren Unterstützung Flexion bis 40 Grad? Nein, also ihr müsst jetzt nicht genau wissen, bis zu wie viel Grad welcher Muskel welche Funktion hat. Ihr solltet wie gesagt wissen, welche Funktionen es sind, aber ihr müsst nicht differenzieren, was jetzt die Hauptfunktionen sind, welche er nur zum einen kleinen Teil macht und welche er nur in einem bestimmten Winkel macht. Das wäre eben zu komplex, aber der Vollständigkeit halber ist es im Skript so aufgeführt. Gut, für alle, die jetzt noch mal neu dazugekommen sind, wenn ihr jetzt spezifische Fragen habt, auf die ich gerade eingehe, nutzt am besten gerne die F A Funktion. Dann schauen wir uns gerne noch mal paar Muskeln gemeinsam an, die ich hier anzeichne. Und genau, also alle Fragen rund um das Thema Anatomie könnt ihr jetzt gerne stellen. Gut, muss man die einzelnen Köpfe kennen, zum Beispiel Quadriceps femoris oder Biceps femoris. Da ist es so, dass ihr auch ungefähr wissen solltet, welche Köpfe es gibt und ihr müsst jetzt nicht bei jedem Muskel einzeln benennen können, in der praktischen Prüfung ist es allerdings so, nehmen wir das Beispiel der Schultermuskulatur, also des Deltoideus, der sich ja hier quasi um den Schulterkopf setzt. Der hat ja drei verschiedene Anteile, einmal hier vorne, einmal hier seitlich und einmal hier hinten, also den Clavicularis, den Pars acromialis und den Par Spinalismus. Und die haben alle unterschiedliche Funktionen auch. Also der vordere Anteil macht zum Beispiel diese Bewegung hauptsächlich, der seitliche diese und der hintere diese Bewegung. Da ist es eben wichtig, dass man die Unterteilung auch kennt, weil sie unterschiedliche Funktionen haben. Beim Quadriceps femoris allerdings, also der vierköpfige Beinstrecker, da machen eigentlich alle vier Köpfe dieselbe Bewegung, plus der eine Kopf, der noch leicht die Hüfte beugt, aber die machen eigentlich alle dieselbe Bewegung und da ist die Unterteilung eben nicht so wichtig. Das heißt, ihr sollt grob wissen, wie viele Anteile gibt es. Aber vor allem bei der Schulter ist die Differenzierung wichtig, auch in der praktischen Prüfung, das Ganze dort einmal zu benennen. Gut, alles klar. Gut, dann haben wir eine nächste Wie weit muss man beim Reverse Butterfly die Arme nach hinten ziehen? Ich habe gehört, dass es schädlich ist, wenn man die Arme zu weit nach hinten zieht beim Reverse Butterfly, das ist ja die Übung viel Man sitzt im Gerät und führt die Arme hier nach hinten, womit man vor allem eben die Muskulatur primär hier hinten trainiert. Also vor allem hier den oberen Bereich. Da haben wir ja zum Beispiel hier verlaufen Teres major, wir haben hier die Romy Du wir haben den Trapezius, der hier oben lang läuft, den wir damit trainieren. Und da sollten wir die Bewegung so weit ausführen, dass wir hier ungefähr auf einer Ebene sind, das heißt ungefähr hier auf derselben Höhe wie mit dem Schulterblatt. Wir gehen jetzt hier nicht unbedingt weiter nach hinten, also in etwa in diese Position, aber es wäre eben auch nicht schädlich, wenn wir noch weiter zurückkommen. Aber in der Regel können wir aufgrund der Kraftkurve auch gar nicht weiter nach hinten, das heißt, das wäre in dem Fall nicht problematisch. Gut, so, dann gehe ich einmal auf die nächsten Fragen ein. Marie Hallo. Muss man bei der autochthonen Rückenmuskulatur alle involvierten Muskeln kennen? Die sind auch nur der Übersicht halber aufgelistet, weil da gibt es ja ganz viele verschiedene. Wir können einmal ganz kurz reingucken. Die autochthone Muskulatur läuft ja quasi von hier unten, von dem Kreuzbein entlang der Wirbelsäule bis hier an den Hinterkopf. Also das ist eben sehr großer Muskel, der aus ganz vielen kleinen Muskeln besteht, zum Beispiel die Multifidi, die jetzt nur zwischen den einzelnen Wirbeln sitzen und diese stabilisieren. Aber da reicht es, wenn ihr eben den gesamten großen Muskel kennt, also den Erector Spinat, die autochthone Rückenmuskulatur, Da müsst ihr nicht jeden Muskeln einzeln irgendwie benennen können. Genau, OK, klicke ich hier schon mal wieder einmal durch, was ich beantwortet habe. Matthias fragt, könntest du ein konkretes Beispiel geben, zum Beispiel Pektorales major, wie das dann abgefragt werden würde? Also wie gesagt, in der B Lizenz ist es in der praktischen Abschlussprüfung so, dass die Muskeln jetzt nicht explizit abgefragt werden, sondern da ist es nur so, dass ihr ja die oder eine bestimmte Anzahl an Geräten zugewiesen bekommt, die ihr einmal erklären müsst. Die müsst ihr vormachen in dieser Trainerrolle. Ihr müsst eine Geräteeinweisung vornehmen können und das ist jetzt in der springende Punkt. Ihr müsst an den Geräten die beanspruchte Muskulatur benennen, also einmal der deutsche Begriff und der lateinische Begriff. Das war es dann aber im Grunde auch. Ihr müsst dort nicht in der praktischen Prüfung irgendwas zu Ansatz Ursprung funktionieren sagen, Aber es könnte eben sein, dazu kann ich jetzt ja nicht viel sagen, dass in der Theorieprüfung eine Frage dazu dran kommt, zum Beispiel, welche der folgenden Antworten ist eine Funktion der Brustmuskulatur? Und dann kommt eben die Aussage oder die Antwortmöglichkeit, okay, Anteversion im Schultergelenk, Extension im Ellbogengelenk, was falsch wäre, ersteres wäre richtig. Das wäre zum Beispiel eine Frage, wie es in der Theorieprüfung drankommen könnte. Es sind jetzt nicht super viele Fragen, die zum Thema der Anatomie drankommen, es gibt ja noch ganz viele andere Module. Grundsätzlich ist da fair aufgeteilt, aber wie gesagt, eine Frage in die Richtung könnte dort eben drankommen. Gut, dann haben wir das auch beantwortet. Linda zum Latissimus dorsi, die Griffbreite beim Rudern oder Lazio, Wie wird der Muskel bei den verschiedenen Griffen belastet? Das ist eine gute, wenn auch schon sehr komplexe Frage. Lazissimus Der ist ja hier hinten am Rücken, da würde ich jetzt ganz grob einmal den Verlauf anzeichnen mit dem Tape. Er hat ja hier Ursprung auf der Innenseite eigentlich hier so am Oberarm und hat dann mehrere, sorry, das ist der Ansatz und der Ursprung. Da gibt es mehrere Ursprünge. Wir haben zum einen hier die Brustwirbelsäule, wir haben hier unten das Darmbeinkaben, wir haben hier die Darmbeinschaufel. Deswegen mache ich das Ganze jetzt aber eben sehr exemplarisch und ziehe das Ganze hier einmal so runter. Also so in etwa ist der Latissimus. Natürlich muss man den als flächigen Muskel vorstellen, der sich hier erstreckt. Deswegen hat er eben auch seine typische V Form, wenn ich den jetzt so auf beiden Seiten anzeichne. So viel ganz kurz zur Anatomie. Und ich habe auch verschiedene Faserverläufe Muskel, weil der Muskel hat zum Beispiel auch hier seinen Ursprung. Da habe ich zum Beispiel quer verlaufende Fasern und der Muskel hat auch hier seinen Ursprung. Die sind auch eher so leicht aufsteigen und die hier sind eben sehr aufsteigen. Und je nachdem, wie ich die Übung ausführe, kann ich zum Teil mehr die querverlaufenden Fasern beanspruchen. Ich kann es gerne auch noch mal der Vollständigkeit halber anzeichnen, dass man sich das besser vorstellen kann. Also hier läuft der Muskel auch lang und hier läuft der Muskel auch lang. Wir haben ja ganz viele Muskelfasern, die dann letztendlich einen Muskel ausmachen. Und je nach Griffart treffe ich eben die unterschiedlich verlaufenden Fasern. Wenn ich jetzt beispielsweise die Übung mit einem sehr engen Griff ausführe und das Ganze runterziehe, treffe ich eben mehr die Fasern, die hier nach oben laufen, weil ich ja gerade nach unten ziehe. Zum Beispiel jetzt beim Latzug. Wenn ich jetzt aber den breiten Griff wähle, dann habe ich ja mehr die. Jetzt muss ich das Ganze leider einmal lösen, sonst kann ich das nicht bewegen. Wenn ich den Arm jetzt oder wenn ich jetzt einen sehr breiten Griff habe, oh, jetzt habe ich hier die Schulter ausgekugelt. Also wenn ich jetzt hier einen sehr breiten Griff habe und den Ellbogen seitlich ranführe, dann trainiere ich ja hier mehr die querverlaufenden Fasern, also habe hier mehr den Fokus drauf. Das ist ja eine Hauptfunktion, die Adduktion des Oberarms. Statissimus, also breiter Griff, eher mehr hier zum Beispiel diese oberen querverlaufen Fasern. Wenn ich jetzt aber eng greife und nach unten ziehe, ist nicht so einfach hier an dem Skelett durchzuführen, Dann habe ich aber, wie gesagt, eher mehr die unteren Fasern ist schon etwas spezieller, aber genau so kann man das vielleicht eben verstehen. Gut, so, ich hoffe das hat soweit gepasst. Gut, Nicole, was hältst du von Sissy Squad, die im Trainingsplan von euch erwähnt werden? Meiner Erfahrung nach geht das doch sehr stark auf das Kniegelenk und haben unabhängig des Trainings des Quadriceps femoris das doch eher weniger sinnvoll im Training, oder? Das lässt sich nicht so pauschal beantworten, das ist immer sehr abhängig, für wen das Ganze gemacht ist. Also grundsätzlich ist es schon so, ich weiß noch nicht, um welchem Trainingsplan es sich da handelt, aber um darauf einmal Bezug zu nehmen, ist das sehr abhängig von dem Kunden und von dem Ziel. Wenn ich keine Vorbelastung im Kniegelenk habe, dann ist die Übung gar kein Problem. Aber es ist schon so, dass bei dieser Übung, weil ich das Knie ja sehr weit nach vorne schiebe, also für alle die das nicht wissen, bei den Sissi Squats hebe ich oder gehe ich sehr sehr weit mit den Knien nach vorne und schieb die über die Fußspitzen. Normalerweise ist meine Ferse dann auch entweder auf eine Erhöhung, Erhöhung oder ich hebe mit der Ferse ab und dadurch habe ich ihm erhöhte Kräfte auf das Kniegelenk. Aber nur weil ich erhöhte Kräfte auf das Kniegelenk habe, kann ich eben auch besser den Quadrizeps trainieren, weil er da eher für die Streckung des Kniegelenks zuständig ist. Und wie gesagt, wenn ich keine Probleme habe, sind diese erhöhten Kräfte auch kein Problem, weil man adaptiert eben an diese Belastung. Wenn ich jetzt aber eine ältere Senioren beispielsweise habe, die schon mal oder die Arthrose hat, dann ist die Übung natürlich nicht sinnvoll. Deswegen muss man immer den Kontext berücksichtigen, aber generell kann man nicht sagen, dass diese Übung per se schlecht oder schädlich ist. OK, Olga fragt muss man das alles für die Yogalehrerprüfung wissen? Das kann ich nicht ganz genau beantworten, weil ich mit Yoga und der Yoga Prüfung nicht ganz so viel Hut habe, aber da ist es auf jeden Fall nicht so, dass ihr das Ganze so detailliert lernen müsst wie für die B Lizenz. Da werden ja auch die Muskeln vorgestellt und ihr solltet auch grob wissen, inwieweit die Muskeln beansprucht werden bei bestimmten Flows und so weiter, aber ihr müsst dort keine Muskeln speziell nennen. Ihr müsst da nicht anders ein Ursprung wissen. Es wird nicht konkret extra abgefragt, aber ich weiß nicht inwieweit das Grundwesten dort irgendwie abgefragt wird in Bezug auf den Muskelaufbau, also wie ein Muskel aufgebaut ist und Kontraktionsarten. Aber zur Praxis kann ich sagen, dass sie das nicht so detailliert können muss, wie gerade hier beschrieben für die B Lizenz. Ich hoffe, das hilft schon mal so weiter. Gut, Carina, gibt es eine gute App zum Lernen der Anatomie, die kostenlos ist? Kenne keine kostenlose App, aber ich hab zum Beispiel auch eine App damals genutzt, die kostenpflichtig ist. Ich glaube, die hat 20 Euro gekostet. Da kann man sich aber in der App bewegen und kann dann quasi mit so einer D Software sich die einzelnen Muskeln im Detail anschauen lassen und kann da Zoom und den Muskel drehen und die Funktion sich visualisiert anschauen lassen. Das ist auf jeden Fall ganz hilfreich, hieß glaube ich Atlas der Humananatomie. Ansonsten, was vielleicht auch recht hilfreich ist oder euch helfen kann, ist zum einen das Anatomie Poster, was ihr dort hinten seht, das könnt ihr bei OTL auch im Shop erwerben. Plus haben wir Lernkarten auch zum Thema Anatomie, Da sind dann auch die einzelnen Muskeln aufgelistet und dann gibt es Fragen, okay, welche Funktion hat dieser Muskel, wo hat dieser Muskel sein Ansatz oder es werden die verschiedenen Bewegungen dargestellt und das sind dann quasi wie so eine Art Karteikarten, wie man auch für Uni oder sonst was gelernt hat. Die sind eben auch recht hilfreich für die Abschlussprüfung. Könnt ihr euch gerne mal im Shop anschauen, vielleicht ist es für den einen oder anderen hilfreich. Gut, so, dann schaue ich kurz einmal in den Chat, ob da irgendwas noch steht, irgendwelche Anmerkungen, aber das sieht alles soweit gut aus. Dann würde ich jetzt weitermachen wieder mit den Fragen. Zwar eine Frage hallo, wird das Seminar gespeichert und kann man sich später noch mal ansehen. Die Webinare stehen leider normalerweise nicht zur Verfügung, weil es darum geht, dass wir den interaktiven Austausch haben und wenn das Ganze gespeichert und online hochgeladen wird, dann würde es ja nicht mehr zu dieser Interaktion, zu den Fragen kommen und es würden alle nicht so sehr profitieren. Deswegen bleibt das erstmal in diesem Live Modus. Genau, eine Anmerkung im Chat auch nochmal Muscle Motion. Ja, das war auch eine gute App, wo man auch tatsächlich auch bei bestimmten Übungen auch sehen kann, wie der Muskel arbeitet. Weiß ich aber nicht, ob die App kostenfrei ist oder nicht. Genau, also da gerne einfach mal alles anschauen. Es ist einfach wichtig, dass man sich mit dem Thema auseinandersetzt, weil sobald man das Ganze verstanden hat mit dieser funktionellen Anatomie und weiß, wie das Ganze funktioniert, aha, der Muskel läuft über dieses Gelenk, er kontrahiert, deswegen macht diese Übung mehr Sinn, diese Übung weniger. Also das hilft euch ungemein, um später entweder das Ganze in der eigenen Trainingspraxis anzuwenden oder ebenfalls Trainingspläne zu erstellen. Gut, dann fragt man Hallo Konstantin, könntest du kurz eine offene und geschlossene Kette erklären? Das hat jetzt nicht direkt was mit Thema der Anatomie zu tun, aber gehen wir auch einmal kurz drauf ein. Eine offene Kette ist zum Beispiel, wenn die Bewegung oder das Gelenk keinen Fixpunkt hat. Das kann man am besten vorstellen, wenn ich jetzt beispielsweise die Übung einmal Beinstrecke habe. Also wenn ich mein beIN ganz normal im Gerät strecke, dann ist ja hier unten mein Gelenk frei. Das heißt, deswegen sprechen wir von der offenen Kette, weil ich nicht fixiert bin. Wenn ich jetzt Gegenbeispiel habe, wie zum Beispiel eine Ausfallschritt oder eine Kniebeuge, wo das Ende des bewegenden Gelenks fixiert ist, also unten das Sprunggelenk, da habe ich ja keine freie Bewegung, weil das ist mit dem Boden fixiert, wenn ich die Bewegung ausführe. Und so habe ich einmal eine geschlossene Kette und einmal eine offene Kette, was eine unterschiedliche Kräftebeanspruchung nach sich zieht. Deswegen hat man die Unterscheidung dort. Gut, wenn jemand einen Bandscheibenvorfall hatte, welche Übungen sind am besten, um den Latissimus schonend zu stärken? Das ist immer eine sehr schwierige Frage, wenn es jetzt um konkrete Verletzungen geht. Vor allem ist auch immer die Überlegung Bandscheibenvorfall, inwieweit trägt der Latissimus dazu bei? Natürlich ist es wichtig, den Muskel zu stärken, ganz abgesehen davon, aber die Bandscheiben sitzen ja hier sieht man ganz gut zwischen den einzelnen Wirbelscheiben. Wir können tatsächlich an diesem Modell auch irgendwo an der Seite, ach ja, hier ist es eingezeichnet. Hier sehen wir exemplarisch mal so einen Bandscheibenvorfall, wo quasi das, was in der Bandscheibe drin ist, die Flüssigkeit nach außen austritt und hier in gelb haben wir diese Nervenendigung und wenn diese Flüssigkeit gegen diese Nervenendigung drückt, dann kommt es zu diesen Schmerzen. Das ist eben der typische Bandscheibenvorfall. Oftmals passiert das eben, wenn wir extrem in die Flexion gehen, weil man sieht das vielleicht jetzt ganz gut, dass wir hier dann auf den einzelnen Bandscheiben eine erhöhte Spitzenlast hier vorne ist ja jetzt viel, viel mehr Kraft drauf als hier hinten. Und wenn wir dann noch zusätzlich beispielsweise eine Rotation haben, dann kann es eben schnell zu einem Bandscheibenvorfall kommen. Also kurz das noch mal erklärt, vielleicht auch für den einen oder anderen interessant. Ich kann ihn hier wieder zurückbiegen. Genau, da muss ich dann natürlich immer schauen, welche Übungen im Anschluss Sinn machen. Was den Narzissmus angeht, kann ich natürlich mit einem Latzug da und mit einer sehr geringen Intensität wieder anfangen. Wichtig ist erstmal zu schauen, dass ich die Mobilisation wiederherstelle, dass ich Bewegung wieder schmerzfrei ausführen kann. Deswegen ist es ein recht komplexes Krankheitsbild, auf das man jetzt nicht so eine einfache pauschale Antwort geben kann. Aber ich sollte eben erstmal wieder in die Extension, in die Flexion mobilisieren, dann langsam auch Bewegung wieder in der Rotation ermöglichen in der Wirbelsäule, bevor ich dann anfänge, vor allem den Rückenstrecker und die Kommuskulatur zu trainieren und erstmal mit einer Stabilisation anfangen, also mit einem isometrischen Training. Aber wie gesagt, da will ich jetzt auch nicht zu sehr ins Detail gehen, weil es sonst zu komplex wird. Gut, Sarina, hallo, was ist der Unterschied, wenn man beim Butterfly Reverse im Obergriff greift. Oder im Parallelgriff greift? Also um das nochmal zu veranschaulichen, entweder greife ich eben so für das Gerät nach hinten oder ich greife so und führe das Gerät nach hinten. Und genau genommen gibt es da eigentlich keinen Unterschied, weil wenn wir uns jetzt wieder den Muskel anschauen, den wir trainieren wollen, haben wir zum einen ja hier hinten die hintere Schultermuskulatur, wie gesagt, wir haben die Rhombiduen, wir haben den Teres Majo, der mitarbeitet, wir haben ein bisschen Trapezius und da ist es so, dass diese Muskeln keine Funktion haben, was jetzt Handgelenksposition angeht. Das heißt, das spielt keine allzu große Rolle, außer was jetzt die hintere Schultermuskulatur angeht. Wenn wir da nämlich einmal reinschauen, da muss ich auch einmal kurz in das Skript schauen, da hat nämlich. Der spinale Part auch noch die Funktion der Außenrotation. Das heißt der hintere Teil, der, genau, der hintere Teil des Schultermuskels, der macht auch noch leicht die Außenrotation. Das wäre ja quasi die Bewegung. Das heißt, wenn ich jetzt in dieser Position bin und die Bewegung ausführe anstatt in dieser Position, dann habe ich womöglich noch ganz leicht mehr eben die hintere Schulter mit als bei der anderen Variante. Dafür würden dann da mehr die anderen Muskulatur mitarbeiten. Aber man muss dazu sagen, das sprechen wir eben auch von einem minimalen Unterschied. Das heißt, da würde ich einfach schauen, was für mich bequemer ist, wo ich mehr Kraft erzeugen kann, wo ich mich wohler mitfühle. Das heißt, da hat die Griffposition keinen großen Unterschied, der ist eher zu vernachlässigen. Anderes Beispiel, was man auch gut erklären kann, ist, viele machen zum Beispiel diese Trizepsübung Pushdowns, indem sie nicht den Obergriff wählen, sondern den Untergriff, also die Stange so greifen am Kabelzug und das Ganze so nach unten ziehen. Aber da wissen wir, der Trizeps hat nur die Funktion, Arm zu strecken und etwas nach hinten zu führen primär und der hat keinen Einfluss darauf, ob wir den Arm irgendwie drehen. Der Bizeps ja, aber der Trizeps nicht, weil der macht einfach nur eine Streckung hier und ob wir das so machen oder so, ist da vollkommen irrelevant. Genau, das heißt das Ganze, diese Übungsausführung in der Praxis kann man eben auch mit der Anatomie dann eben erklären. Gut, Viktoria, muss ich dazu wissen, von welchem bis welchem Wirbel ein Muskel ansetzt? Für die Prüfung nicht und für die Trainingspraxis musst du es auch nicht exakt wissen. Also nehmen wir jetzt auch mal den Beispiel von dem Trapezius, der hat ja auch einige Ursprünge, beispielsweise an der Wirbelsäule und ich glaube, das müsste bis zum 12. Brustwirbel sein. Also bis hierhin läuft er dann quasi hier nach oben. Und da müsst ihr aber jetzt nicht genau wissen, ob es jetzt der elfte Oder der zwölfte Brustwirbel ist, wie weit der jetzt runterläuft, sondern ihr solltet wissen, okay, er hat hier Lendenwirbelsäule und Brustwirbelsäule Ursprünge, weil er dann hier eben ja zur Seite läuft und auch hier diese Funktion der Retraktion und Depression hat, aber müsst nicht genau wissen, jetzt für die Prüfung beispielsweise bis zu welchem Wirbel es genau ist. Wenn ihr jetzt eine Physiotherapieausbildung macht oder Medizinstudium, da wäre das anders, dann müsst ihr die Story exakt wissen. Das ist jetzt in dem Fall eben nicht wichtig, weil das macht ja dann auch für die Trainingspraxis keinen genauen Unterschied, ob das jetzt ein Wirbel mehr oder weniger ist. Das heißt, so genau müssen wir jetzt als Fitnesstrainer nicht an die Sache herangehen. OK, super. Gut, ein paar Fragen sind hier noch reingekommen. Ich schaue, dass ich hoffentlich jede beantworten kann. Ich hoffe, das hilft euch soweit, denn dann gehen wir auf die nächste Frage, wie läuft denn der Praxistag ab? Auf was wird dort eingegangen? Genau, ihr habt in der B Lizenzprüfung zunächst einmal nochmal einen Teil der praktischen Ausbildung. Da geht ihr zusammen mit dem jeweiligen Dozenten nochmal alle Geräte durch. Das sind ja die elf Übungen, die prüfungsrelevant sind. Das heißt, der Dozent macht die Übung vor, ihr macht die Übung auch einmal vor, man schaut über die Technik, man bespricht die häufigsten Fehlerbilder, die Muskulatur, die beansprucht wird, die jeweilige Geräteeinstellung, das geht man alles noch mal durch, Das ist noch mal eine Art Wiederholung und Übungsphase für euch. Und im Anschluss in der eigentlichen praktischen Prüfung geht es dann darum, dass ihr quasi einmal beweisen müsst, dass ihr dazu in der Lage seid, eine Geräteeinweisung vorzunehmen. Das heißt, der Dozent weist euch eine bestimmte Anzahl an Geräten zu und ihr müsst das Ganze dann in dieser Trainerrolle vormachen. Ein anderer Prüfling macht das Ganze als Kunde nach und ihr solltet den eben richtig anleiten und gegebenenfalls auch korrigieren können. So viel kurz und knapp zur Praxis in der B Lizenz. Alexander hat angemerkt, Konstantin zum Ansatz des Latismus erobern. Dieser ist doch ventral, sonst könne er keine Innenrotation machen oder Schützen Bindenmuskel habe ich mal wo gelernt. Genau, Selatismus ist auf jeden Fall oder nennt man auch Schützen Binden Muskel, weil er verschiedene Funktionen hat. Er aduziert den Arm, macht eine Innenrotation und das haben wir eben alles, wenn wir, oder diese Funktion haben wir alle drei, wenn wir eben diese Bewegung machen. Deswegen nennt man ihn auch Schürzenmuskel und deswegen, genau, ist der Muskel, setzt er quasi hier an, dass er dann quasi, wenn er zieht, auch diese Innenrotation machen kann. Genau, ich hoffe, das war soweit verständlich. Genau, also ich habe gerade noch mal im Skript geschaut, da steht im Detail, das wäre die Zwischenhöckerinne des Humeruskopfes. Das heißt genau genommen, es geht auch ein bisschen wieder zu weit, aber ist er eigentlich sogar, wenn er hier am Oberarm ansetzt, ist der überkreuz. Wenn wir den Arm anheben, dann ist er quasi erst gerade und hier läuft er quasi über Kreuz, damit wir die verschiedenen Funktionen ausüben können. Genau, so viel nochmal zum Latissimus. Gut, Leonard hat noch eine Frage zur praktischen Prüfung. Müssen wir Übungen nur an Geräten erklären oder können auch Freiübungen drankommen, zum Beispiel Kniebeuge, Kreuzheben etc. Also in der Prüfung der B Lizenz kommen nur die einzelnen Geräte vor. Das sind elf Stück, die werden euch alle vorher auch noch mal erklärt im Online Campus mit verschiedenen Videos. Und die anderen Übungen, die du gerade aufgezählt hast, die sind Inhalte der A Lizenzprüfung. Das heißt, da geht es um alle Fernübungen wie Kniebeuge, Bankdrücken, Militär Press, Kreuzheben, Langhantel, Rudern und so weiter. Aber B Lizenz sind eben primär die Geräte. Gut, Alexander, Hallo Konstantin. Kann man beim Rückentraining sagen, dass eine vertikale Zugbewegung in die Rückenbreite und eine horizontale Zugbewegung in die Rückentiefe geht? Genau, das wird ja häufig immer so gesagt und das Ganze macht so gesehen auch zum Teil Sinn. Klar ist es wieder sehr pauschal, weil sowohl beides auch ein Stück weit weit für die Tiefe und Breite sorgt, aber es ist schon so, dass jetzt eine vertikale Zugbewegung mehr für die Rückenbreite sorgt. Das Ganze kann ich noch mal veranschaulichen. Das heißt, vertikal wäre quasi hier von oben runter. Das kann jetzt zum Beispiel Latzug sein, das kann Klimmzug sein, wie auch immer, weil da trainieren wir eben primär oder mehr den Latissimus dorsi. Und der Latissimus dorsi, hatte ich euch eben schon angeklebt, der sorgt eben für diese Rückenbreite, also für diese V Form quasi. Und das trainieren wir eben mehr mit allen Übungen, wo wir irgendwie von oben runterziehen und Wenn wir jetzt Übungen haben, wo wir vertikal ziehen, also die andere Ebene, alle Bewegungen, die jetzt quasi so gehen, da haben wir auch zum Teil den Latissimus, mit der mitarbeitet, aber wir haben wesentlich mehr als bei den vertikalen Zugbewegungen. Die Muskeln hier, man sagt auch die Skapulärmuskeln, das heißt die Muskeln, die hier zum einen an Schulterblätter ansetzen, wie zum Beispiel die Rhombiduen, die sind hier zwischen, wir haben den Trapezius als sehr großen Muskel hier oben, wir haben hier hinten die hintere Schulter, wir haben Teres major und diese ganzen Muskeln werden mehr bei den Bewegungen, wo wir irgendwie horizontal ziehen, beanspruchen. Das heißt, das sorgt mehr für die Rückendichte hier quasi und die Rückenbreite sorgt mehr bei vertikalen Zugbewegungen. Das ist auch ein Grund zum Beispiel, warum wir im Optimalfall in einem guten Trainingsplan sowohl mindestens eine vertikale und eine horizontale Zugbewegung einbauen sollten. Gut, Jana, habt ihr randomisierte Prüfungsfragen? Habe behelfsweise mehrmals die Zwischenprüfung gemacht. Ja, also wohl in der Zwischenprüfung ist es ja ein gesamter Fragenkatalog, aus dem per Zufall Fragen ausgewählt werden und in der Abschlussprüfung ist es auch so, dass eben aus einem Fragenkatalog, das sind um die 100 Fragen per Zufall nach einem vorher festgelegten Schwierigkeitsniveau die einzelnen Fragen ausgewählt werden. Genau, Kurz vielleicht nochmal dazu, das sind alles Multiple Choice Fragen in der theoretischen Abschlussprüfung. Ihr habt dafür eine Stunde zeit und müsst 75 prozent der maximale Punktzahl erreichen, um zu bestehen. Gut, Nicole fragt, ich hätte noch eine Frage, warum ist der Muskel stärker belastet in der exzentrischen Phase? Also wir haben ja eine konzentrische, exzentrische und isometrische Bewegung, Wenn man das jetzt wieder am Beispiel von Bizeps kurz beispielsweise macht, diese Bewegung, wenn ich jetzt das Gewicht habe, wäre konzentrisch, wenn ich hier runtergehe, wäre es exzentrisch. Wenn ich das Ganze nur halte, ist statisch. So, und wenn ich jetzt quasi nach unten gehe, dann arbeite ich quasi entgegen der Schwerkraft, aber ich muss ja gleichzeitig nachlassen, dass ich das Gewicht nach unten bewege. Und das heißt, für den Muskel ist es so gesehen mechanisch anspruchsvoller, weil er dort, er muss sich ja zusammenziehen, also er muss ja angespannt sein, weil sonst würde das Gewicht ja runterfallen, aber er muss gleichzeitig auch nachgeben. Das heißt, er ist angespannt und wird dabei auseinandergezogen und deswegen ist die mechanische Beanspruchung da größer und da kommt es tatsächlich auch häufiger zur Muskelkater. Also der meiste Muskelkater entsteht immer bei exzentrischen Bewegungen. Also zum Beispiel ein Grund, warum man kein Muskelkater bekommt, wenn man bergauf läuft, aber extreme Muskelkater, wenn man bergab läuft, weil man immer diese Abbremsbewegung hat, die für eine erhöhte mechanische Beanspruchung sorgt. Genau. Dann fragt Vanessa Wie viel Zeit kann ich mir nach den 6 Monaten nach bestandener Zwischenprüfung bis zum Absolvieren der praktischen Prüfung lassen? Gibt es da eine zeitliche Obergrenze? Nein, die gibt es nicht. Also du kannst dir das selber aussuchen, wann du letztendlich die theoretische und praktische Abschlussprüfung machen möchtest. Natürlich bietet es sich an, sich nicht allzu viel Zeit dazwischen zu lassen, um das Gelernte noch präsent zu haben, aber es liegt grundsätzlich bei dir. Moren Wie läuft die Prüfung der A Lizenz ab? Bei der A Lizenz ist es so, dass der Ablauf mehr oder weniger von Struktur und Aufbau identisch ist wie bei der B Lizenz, nur dass es da eben um die Freihandelübung geht. Das heißt, das ist schon etwas komplexer, geht mehr ins Detail, dauert auch etwas länger, weil die Übungen ja wesentlich anspruchsvoller sind, wie jetzt Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken, Military Press hatte ich ja eben ja schon mal erwähnt. Das sind eben die Hauptinhalte für die Praxisprüfung in der A Lizenz. Leonard fragt hast du Tipps, wie man am besten mit Kunden umgeht, die mit einer Vorbelastung, zum Beispiel vorangegangene Verletzungen wie mit einem Bruch oder Arthrose in ein Trainingsgespräch kommen? Da fühle ich mich mit der B Lizenz nicht ausreichend vorbereitet. Ja, weil das auch nicht innerhalb der B Lizenz ist. Also wenn du Leute mit einer Vorerkrankung hast, dann ist es ganz wichtig, dass du quasi auch dazu in der Lage bist, die Kunden aufzuklären, dass du nicht für sie zuständig bist, wenn die eben noch aktuelle Beschwerden, Verletzungen haben und sogenannte Kontraindikationen. Das heißt, dass du dann eben bestimmte Übungen mit denen nicht durchführen solltest, weil du keine ausreichenden Kenntnisse im Gebiet hast, weil es würde auch den Rahmen der B Lizenz sprengen, wenn man sich jetzt mit jedem Krankheitsbild auseinandersetzt Und und da ist es eben so, dass du dann quasi an Experten verweisen musst, das wäre Sporttherapeut, Arzt, Physiotherapeut oder ähnliches. Das ist eben so, da muss man quasi eben weiterleiten. Und da sind wir aber aktuell auch in der Ausbildung und Entwicklung einer Sport und Gesundheitstrainer Lizenz, wo dann genau zum Beispiel solche Krankheitsbilder thematisiert werden, wo es denn auch darum geht, wie man jetzt zum Beispiel mit Patienten umgeht, die zum Beispiel Arthrose hatten, Diabetes, eine Kreuzbandverletzung. Aber da ist auch wichtig, sich rechtlich abzugrenzen, weil als normaler Fitnesstrainer darf man eben nicht jemanden akut behandeln, dürft nicht therapieren mit einer einfachen Lizenz. Das ist quasi Ärzten und studierten Sportwissenschaftlern, Physiotherapeuten und so weiter vorbehalten. Das ist eben wichtig, dass man diese Grenze quasi auch kennt. Gut, so. Dann auch einige Frage einige Muskeln setzen an der toro columbalen Faszien oder der weißen Linie. Wo liegen diese? Das sind im Grunde genommen verschiedene fasziale Strukturen, das heißt, das geht alles irgendwie so ineinander über. Häufig ist es dann zum Beispiel die thorakolumbale Faszie, die hier unten in diesem Bereich ansässig ist. Das heißt, es geht, es ist schwierig klar Trennschar voneinander zu isolieren. Das geht quasi hier ineinander über. Dann geht es in die Darmbeinschaufel, also auch der zum Beispiel hier unten die Thora Columbalie fast hier, das heißt, das ist quasi hier so dieser Bereich, wo die ansässig ist. Die weiße Linie bezieht sich, meine ich, auf die Bauchmuskulatur. Das ist eben auch eine mehr sehenartige Bindegewebsstruktur, die hier quasi eben in der Mitte lang läuft. Das heißt, das sind wie gesagt eben bindegewebsartige Strukturen, wo Muskeln auch manchmal ihren Ansatz oder Ursprung haben. Okay, gut, dann klicke ich mich einmal wieder durch die Fragen, die ich bereits beantwortet hab. So, also grundsätzlich noch mal vielleicht zur Erklärung, das ist ja jetzt eher ein spezifisches Anatomie Webinar, wo es darum geht, wie man eben die einzelnen Muskeln lernt, was man da alles zu beachten hat. Und generell haben wir auch noch dieses normale FAQ Webinar, wo eben alle anderen Fragen rund um die Ausbildung, um die Prüfung um Ernährungsfragen, um Trainingsfragen dreht. Das findet auch regelmäßig statt. Also wenn ihr da noch mal Fragen zu habt, könnt ihr euch die gerne aufschreiben und auch in diesem Webinar stellen. Hier gehe ich natürlich auch darauf ein, aber eben eher spezifischer auf das Thema der Anatomie. Denn Marie fragt zum Beispiel, wie schnell erhält man einen Prüfungstermin? Also der Dozent meldet sich innerhalb von drei Tagen bei dir und dann ist es immer so ein bisschen davon abhängig, wie flexibel zeitlich du auch bist. Und der Dozent, das heißt in der Regel findet der Prüfungstermin immer zwischen oder du erhältst Terminvorschläge zwischen ein bis vier Wochen. Das ist so in der Regel der Durchschnitt. Es kann aber auch mal bei Urlaub oder hoher Auslastung etwas länger, kann auch etwas kürzer sein. Manchmal, wenn man spontan noch terminfrei hat, kann es auch schon in 3, 4 Tagen sein, aber der Durchschnitt liegt zwischen 1 bis 4 Wochen. OK, Jana, gibt es einen Plan, dem man sehen kann, wann welches Webinar läuft? Leider gibt es das, soweit ich weiß nicht, weil die nicht immer so weit im Voraus geplant sind, aber sie werden ja immer angekündigt, sowohl im Online Campus als auch in der Facebook Gruppe als auch über Instagram und ich glaube sogar per E Mail auch noch. Das heißt, wenn du dich auf irgendeinem der Kanäle bewegst, bekommst du das eigentlich immer mit. Gut, so die nächste Frage. Ist man bestens auf die Prüfung vorbereitet, wenn man alle Fragen nach den jeweiligen Modulen und der Zwischenprüfung beantworten kann? Oder muss man noch tiefer in die Materie eingehen? Hoffe, die Frage ist verständlich und logisch. Also die Fragen nach den Modulen solltet ihr drauf haben. Die Zwischenprüfung solltet ihr auf jeden Fall oft genug gemacht haben und die sicher beherrschen, Aber ihr solltet natürlich trotzdem auch noch mal generell ins Skript schauen, die Videos anschauen, also euch nicht nur darauf verlassen, dass ihr die Zwischenprüfung irgendwie geschafft habt, dass ihr dann auf jeden Fall auch die Abschlussprüfung schafft. Aber wenn ihr gutes Verständnis über alle Module habt, plus die Zwischenprüfung easy immer bestanden habt, dann solltet oder werdet ihr auch die Abschlussprüfung in der Regel bestehen. Gut, Dann schauen wir mal, was haben wir hier noch für Fragen zu der B Lizenz, zu den Theoriefragen, Wer legt das Schwierigkeitsniveau fest, dass du gerade angeführt hast. Also nur um da noch mal kurz darauf einzugehen. Da ist es so, dass jede Frage kategorisiert ist, ob sie leicht, mittel oder schwer ist. Und damit eben alle Prüfungen gleich schwer sind, werden die jeweiligen Fragen zu einem bestimmten Prozentsatz ausgewählt. Das heißt, ein Drittel sind leichte Fragen, ein Drittel sind mittlere Fragen, ein Drittel sind schwere Fragen, damit das Niveau immer gleich bleibt. Und diese Fragen werden vorher eben so kategorisiert und sind so in den Fragenpool und danach werden sie ausgewählt, damit das eben für euch auch fair bleibt. Gut, dann noch ein Muskelwunsch bzw. Vorschlag von Mario. Könntest du einmal den Iliopsoas näher visualisieren? Genau, das können wir uns gerne noch mal zusammen anschauen. Dazu suche ich noch mal im Skript genau Ansatz und Ursprung, damit ich da auch keinen Fehler mache. Das heißt, vom Ursprung haben wir einmal hauptsächlich die Brust und Lendenwirbel, also das ist 12. Brustwirbel bis zum vierten Lendenwirbel, wo der Muskel seinen Ursprung hat. Das wäre quasi hier so dieser Bereich. Wenn ich das jetzt hier einmal anzeichne bzw. Genau, es ist ein bisschen schwierig mit dem Tape hier, aber das ist zum einen der Ursprung. Könnt ihr das Ganze überhaupt sehen? Nicht so gut. Genau. Das heißt hier hinten hat er zum einen seinen Ursprung und zudem hat er seinen Ursprung auch noch an der Innenseite der Darmbeinschaufel. Das heißt schwierig. Gehen wir etwas runter. Also wie gesagt, der kommt von hier hinten, hat dann hier in der Innenseite auch noch seinen Ursprung. Und wir wissen ja, Iliopsoas wird auch übersetzt Hüftbeuger genannt. Er hat ja die Hauptfunktion, die Hüfte zu beugen. Deswegen, ich nehme hier wieder einmal das andere Tape, um das farblich zu markieren, hat er seinen Ansatz hier am Oberschenkel. Das ist quasi hier in etwa so dieser Bereich. Es ist wie gesagt nicht ganz genau. Genau wäre es der kleine Rollhügel des Oberschenkels, die Kammlinie des Schambeins und die Knochenerhöhung des Hüftknochens. Das heißt, es wäre auch noch hier so in diesem Bereich, wo er quasi sein Ansatz hat. Aber wichtig ist ja eben wieder der Verlauf. Das heißt das Ganze, ich mache es jetzt hier noch mal auf dieser Seite, weil das ist die bewegliche Seite des Muskels, also Er verläuft in etwa von hier nach hier. Das ist der Hüftbeuger, der zum Beispiel bei vielen Probleme macht, weil wir heutzutage den ganzen Tag, oder nicht alle, aber viele eben super viel sitzen, also die ganze Zeit in dieser Position sind, wo der Muskel, der ja eigentlich so wie wir jetzt stehen würden, in seiner normalen Länge ist, aber wenn wir die ganze Zeit sitzen, ist er ja in so einer Länge und dann passt sich der Muskel an diese Position an und wird funktionell verkürzt. Das heißt, er ist nicht mehr so beweglich, könnte Probleme machen und wir haben eine eingeschränkte Beweglichkeit, dass wir dann zum Beispiel hier verkürzt sind und dann eher so hinten ins Hohlkreuz fallen, was Probleme machen kann. Deswegen ist es ein Muskel tatsächlich, der heutzutage durch unseren sitzenden Alltag eine recht hohe Relevanz hat. Und genau, ich will jetzt auch nicht wieder zu sehr ins Detail gehen, wir haben ja jetzt schon eine Stunde rum, wie gesagt, Ansatz und Ursprung. Und daraus ergibt sich logischerweise wieder die Hauptfunktion, dass wir einmal die Flexion im Hüftgelenk machen. Also logisch, der Muskel zieht sich zusammen, ich habe es gerade schon hier gezeigt, das heißt, ich hebe das Ganze hier nach oben. Das ist die Hauptfunktion. Er hat noch teilweise die Funktion der Außenrotation im Hüftgelenk und der Lateralflexion der Wirbelsäule. Bei einseitiger Kontraktion, weil er auch hier seinen Ursprung hat, macht er auch ganz leicht, wenn er sich jetzt hier kontrolliert, ganz leicht diese Bewegung, wenn man sich das wieder vorstellt. Und eine ganz leichte Außenrotation in der Hüfte macht er eben auch. Genau, das wäre jetzt ganz kurz und knapp auf den Ilopsoas. Wie gesagt, dieses Prinzip könnt ihr so auf jeden Muskel anwenden und überlegen, wie man den ganzen dann eben trainieren kann. Vielleicht noch mal eben als wichtige Erklärung, weil wir heutzutage eben viel in dieser Position sind, ist es bei dem Muskel wichtig, dass der eine ausreichende Beweglichkeit und wir denken auch mal dehnen und mobilisieren. Das heißt, vor allem der Muskel neigt dazu eben schnell zu verkürzen. Das heißt, da ist eben eine gute Übung, dass wir den Muskel zum Beispiel in den Ausfallschritt gehen, dass wir hier den Muskel mal wirklich auseinanderziehen und quasi die Beweglichkeit wieder erweitern, um dem Sitzen vorzubeugen. Okay, das war noch mal eine spezielle Frage über einen Muskel. Genau. Marion hat auch mal eine Frage, die er sich im Grunde genommen schon selber beantwortet hat. Ist eine Extension im Hüftgelenk eine Retroversion des Beines? Ja, das ist eben auch manchmal so ein bisschen, ich will nicht sagen nervig, aber komplex, dass die unterschiedlichen Bewegungen manchmal die gleichen Bewegungen unterschiedliche Bezeichnungen haben. Also du hast gerade gesagt, Extension im Hüftgelenk ist quasi die Bewegung, dass ich mein beIN nach hinten strecke und das ist gleichzeitig auch die Retroversion des Beines. Dasselbe Prinzip haben wir hier oben. Also wenn ich das hier mache, dann ist das zum einen die Flexion im Schultergelenk, also hier spannt sich der Muskel an, Flexion, Schultergelenk, aber es ist auch die Anteversion, also den Arm nach vorne anheben, nennt sich auch Anteversion. Ja, das ist leider so, aber damit ist beides das Gleiche gemeint. Wenn man das Ganze einmal verinnerlicht hat, dann kann man sich das eigentlich auch ganz gut merken. Gut, OK. Dann fragt Alexander noch, die Frage muss ich übersehen haben? Genau. Könntest du bitte eine ulnare oder radiale Abduktion vormachen? Ja, das kann ich am besten. Ich weiß gar nicht, ob das Handgelenk hier so beweglich ist, aber da haben wir einmal die Möglichkeit, ja, das Handgelenk quasi nach außen, also einmal Richtung, Wir haben Elle und Speiche, also dass wir das quasi Seite spreiten. Das heißt, wir haben einmal die radiale Abduktion und die ulnare Abduktion. Das heißt, sowohl diese Bewegung, vielleicht sieht man es so besser, einmal zu dieser Seite und einmal zu dieser Seite ist dann hier die radiale und die ulnare Abduktion im Handgelenk. Genau. Super. Genau, das ist noch mal ein guter Hinweis als letzte Anmerkung vom Alexander. Durch Ursprung, Ansatz kann doch eine Muskelverkürzung eigentlich nicht stattfinden. Das ist richtig zum Teil. Deswegen habe ich auch gesagt, dass es eine funktionelle Muskelverkürzung ist. Das heißt, Ansatz und Ursprung verschiebt sich jetzt nicht. Wenn wir jetzt ein Beispiel wieder, das habe ich eben gesagt, okay, es kommt zu einer funktionellen Muskelverkürzung, weil wir eben ständig sitzen und der Muskel dann eben sich daran anpasst. Das bedeutet nicht, dass sich hier der Ursprung und der Ansatz, die sind ja festgelegt und fixiert. Das war jetzt nicht irgendwie nach oben und deswegen wird der Muskel kürzer. Aber es ist so, dass der Muskel in sich nicht mehr so beweglich ist. Das heißt, dass der nicht mehr so gut auseinandergezogen werden kann. Das heißt, wenn er vorher so weit auseinander gezogen werden kann, kann er vielleicht jetzt nur noch so weit auseinandergezogen, weil das Ganze strukturell bedingt ist oder zum Beispiel vom Nervensystem einfach blockiert wird, weil der Muskel einfach nicht mehr in seinem, in seiner eigentlichen vollen Range of Motion bewegt wird. Es ist ja immer so, der Körper passt sich an Belastung an. Wenn ich das Ganze nicht mehr ausreichend bewege, passt er sich daran an und das wird früher oder später Probleme machen. Und deswegen. Genau, es ist nicht so, dass Ursprung, Ansatz sich verändern oder ist eine anatomische Muskelverkürzung ist, aber es ist eben trotzdem in eine funktionelle Muskelverkürzung, weil er eben nicht mehr sich in dem Ausmaße bewegt, wie es eigentlich mal getan hat. Gut, habt ihr noch spezielle Fragen? Ich schaue noch mal rüber. Ich hoffe, ich habe jetzt keine Frage übersehen und bin auf alles eingegangen. Ich schaue noch mal in den Chat. Wie gesagt, dieses Webinar findet regelmäßig statt. Wir haben abwechselnd mal Webinare jetzt speziell für Yoga, wir haben mal speziell Webinare für die Personal Trainer Masterclass, für Leute, die sich explizit selbstständig machen wollen, dann diese regulären FAQ Webinare, wo es generell um alle Ausbildungen zum Thema Ablauf gibt und eben dieses Anatomie Webinar, die finden immer abwechselnd statt. Gut, genau. Hier ist noch eine Frage von William. Hallo, Ellbogengelenk besteht aus mehreren Teilgelenken oder wegen zum Beispiel Supination, Drehgelenk und Flexion gleich Scharniergelenk. Ja, das ist richtig, weil wir haben ja genau genommen einmal das Gelenk zwischen Elle und Speichel, das sind diese beiden Muskeln, Da haben wir ein Gelenk zwischen. In diesem Gelenk findet die Bewegung der Supination und Pronation statt, wie man hier sieht. Das ist ein Gelenk. Und dann haben wir eben noch das Gelenk zwischen Oberarm, Unterarm, was diese Bewegung macht, deswegen hier Scharniergelenk. Und hier haben wir dann quasi aber eben auch die Bewegung der Supination und Pronation. Das ist eben häufig so, dass ein Gelenk eigentlich aus mehreren Teilgelenken besteht. Ja, okay, super. Dann haben wir die Frage auch noch beantwortet und da ist auch noch eine Frage von der Laura, dann würde ich auf die auch noch eingehen. Kann ich ein paar Beispiele für Übungen der verschiedenen Bauchmuskeln haben? Kann man das überhaupt so differenzieren oder werden bei allen Übungen gleich alle Bauchmuskeln trainiert? Ich mache eigentlich die Yogalizenz, tut mir leid, weil die Frage etwas unvollständig ist. Alles gut. Die Frage ist angekommen. Da können wir natürlich auch wieder schauen, welche Muskulatur will ich eigentlich trainieren? Welche Funktion haben die? Also wir haben jetzt zum einen die gerade Bauchmuskulatur, die man ja zum Beispiel auch sieht bei einem Sixpack. Und die macht hauptsächlich die Funktion, dass wir den Bauch oder dass wir den, dass wir in der Wirbelsäule uns nach vorne beugen, den Rumpf quasi nach vorne beugen. Und das sind klassische Übungen, wie man sie kennt in der Bauchpresse oder Sit Ups zum Beispiel. Man kann das statisch trainieren mit Planks, aber das ist ja nicht der einzige Muskel, den wir im Bauch haben. Wir haben auch noch im Bauch den quer verlaufenden Bauchmuskel. Wir haben die seitliche Bauchmuskulatur, also die Oblicus internus externus zum Beispiel. Die haben ja auch noch verschiedene Funktionen, also zum Beispiel die Seitneigung, das macht hier die Muskulatur an der Seite. Und auch interessant die Muskulatur, die sorgt für eine Rotation. Also wenn ich mich in der Wirbelsäule rotiere, das ist eben die querverlaufende, Das sieht man bei jemand, der sehr dünn ist eben zum Beispiel auch. Und das trainiere ich dann eben auch mit Übungen, die genau die Bewegung machen. Also wenn ich beispielsweise in dem Hyper oder in dem, wie nennt sich das Gerät noch, ich komme gerade nicht auf den Namen, aber wenn man doch Hyperextension heißt es glaube ich, für den Rückenstrecker, dann kann ich mich auch seitlich reinlegen und nach vorne beugen für die seitliche Bauchmuskulatur. Das Ganze kann ich zum Beispiel auch mit einer Kurzhandel stehend machen. Ich kann zum Beispiel Russian Twists machen mit einer kurzen in der Sit Up Position und wo ich dann eben die Rotationsbewegung habe. Das heißt, ich schaue wieder, okay, welche Funktion habe ich und welchen Bewegung kann ich diese initiieren. Und so kann ich quasi mir verschiedene Übungen jetzt für die einzelnen unterschiedlichen Bauchmuskeln aussuchen. Gut, dann habe ich die letzte Frage auch noch beantwortet. Ich hoffe ihr konntet einiges mitnehmen. Ich weiß, das Thema Anatomie ist immer so ein bisschen leidig. Wie gesagt, geht am besten in diesen Ansatz daran, dass ihr erstmal schaut, welcher Muskel oder über welches Gelenk verläuft der Muskel und versucht das Ganze dahinter wirklich etwas zu verstehen und nicht nur rein auswendig zu lernen. Ansonsten war es das erstmal von meiner Seite aus. Ihr könnt gerne noch mal wieder an dem Webinar teilnehmen oder eben an einem anderen der FAQ Webinare. Dann wünsche ich euch noch einen schönen Abend und vielleicht sieht man den ein oder anderen zur Prüfung auch. Und ja, dann bis dahin. Ciao.
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