Fortschritte im Training und in der Ernährung dokumentieren – Wie geht das richtig? | OTL Webinar

Deutsches Live-Webinar (OTL) von Timo zur Dokumentation von Trainings- und Ernährungsdaten. Er erklärt warum Daten notwendig sind, welche Trainings- (Übung, Gewicht, Sätze/Wiederholungen, RPE/Anstrengung, optional Schlaf/Warmup/Cardio) und Ernährungsdaten (tägliches Wiegen mit Wochenmittel, Maße, Fotos, Mahlzeiten/Kalorien) zu erfassen sind, und gibt praktische Entscheidungsregeln bei Stagnation (Volumen erhöhen/vermindern, Intensität anpassen, Kalorien anpassen). Abschließend demonstriert er einfache Excel-Templates für die Anwendung mit Klienten.
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Hallo und herzlich willkommen auf dem Kanal von Online Trainerlizenz. Schön, dass du eingeschaltet hast. Mein Name ist Timo, ich bin Prüfdozent sowie fachlicher Experte bei OTL. Alle 14 Tage halte ich ein Live Webinar für unsere Kundinnen und Kundinnen. Dabei referiere ich über ein Fitness oder ernährungsspezifisches Thema und anschließend können auch live Fragen gestellt werden. Genau so eine Aufzeichnung möchten wir dir heute kostenlos zur Verfügung stellen. Viel Spaß dabei. Das heißt wir können soweit schon mit dem Thema starten und würde dann so einen Überblick machen. Das heißt, wir klären am Anfang erstmal die Gründe für eine Dokumentation von Warum wollen wir Daten sammeln? Was wollen wir damit anfangen? Gehen dann so ein bisschen in die Trainingsdokumentation rein, schauen uns dann die Ernährungsdokumentation an und dann die praktische Anwendung. Wie kann man das vielleicht auch im Alltag als Trainer oder auch selbst als selbst ausführender Sportler am besten durchführen? Warum sollten wir überhaupt Daten sammeln? Erster Wir brauchen Daten überhaupt, um Anpassungen vornehmen zu können. Wenn wir gar nicht wissen, was falsch lief, was gut lief, können wir gar nicht wissen, was wir besser machen sollen oder was wir beibehalten sollen. Das heißt ein sehr, sehr simpler Fakt. Aber wir brauchen Daten, um überhaupt anhand dieser Daten überhaupt auswerten zu können, okay, was lief falsch, was lief gut? Wo können wir gezielt Anpassungen vornehmen und weiterhin Fortschritte machen können im Training in der Ernährung? Wir wollen immer ein Ziel verfolgen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir auf diesem Weg dorthin durchaus mal Anpassung vornehmen. Wir können uns das Ziel sehr gut voraus planen, aber hin und wieder müssen wir in diesen Prozess auf jeden Fall eingreifen. Und um gezielt und zielsicher eingreifen zu können, brauchen wir auch Daten, um zu wissen, wo wir überhaupt eingreifen sollen. Darüber hinaus sind Daten super wichtig für die eigene Motivation bzw. Wenn ihr als Trainer oder Coach arbeitet natürlich, wo die Motivation ein bisschen auf derselben Spezies sind, haben sie dieselben biologischen und physiologischen Grundlagen. Jedoch ist es trotzdem so, dass wir so ein paar Feinheiten auf jeden Fall individuell an jede Person anpassen könnten. Und genau diese Individualität, die kriegt man mehr raus, wenn man sieht, okay, dieser Trainingszyklus hat vielleicht gut geklappt, dieser Trainingszyklus hat nicht so gut geklappt. Das heißt, wir können in die Vergangenheit schauen, können Daten auch nachträglich auswerten und können dann OK, vielleicht nutzen wir für die Zukunft eher diese Art und Weise. Das Training. Auch während des Trainingszyklus an sich ist eine Dokumentation sehr wichtig. Das heißt, wenn wir uns überlegen, wir wollen uns innerhalb von vier Wochen steigern und merken OK, wir haben uns letzte Woche 80 kg bei den Kniebeugen gewählt, um natürlich jetzt mal bei dem Beispiel zu bleiben und dann kommen ins nächste Training, schauen in unsere Trainingsdokumentation und sehen dann OK, cool, letzte Woche 80 kg, heute kann ich die 82,5 kg benutzen. Das heißt auch für einfangen Einsteiger natürlich sehr wertvoll zu sagen, okay, welche Daten habe ich vergangen benutzt, welche Gewichte muss ich jetzt für die Zukunft nutzen? Das heißt, hier ist es sehr wichtig, um auch den Fortschritt überhaupt sicherstellen zu können oder zu wissen, ob man Fortschritte überhaupt erzielt hat. Für wen ist so eine Dokumentation jetzt eigentlich geeignet? Das heißt, ich würde sagen für dich selbst, wenn du generell konstante Fortschritte sicherstellen möchtest. Bei Anfängern ist es besonders so, dass man durch eine Trainingsdokumentation sehr sehr viel lernt. Das heißt, Anfänger wissen noch gar nicht, welche Übungen sind das, wie heißen die Übungen, in welcher Reihenfolge muss ich die ausführen und welche Satz und Wiederholungszahl. Das heißt, sie brauchen sowieso eine Art von Grundlage, eine Art von Anleitung, wie sie in dieses Training reingehen und wie sie mit dem Training arbeiten können. Das heißt, man kann dann dort auch schon direkt verlangen, dass die Gewichte dort eintragen, damit sie auch von Woche zu Woche wissen, welches Gewicht sie vorher verwendet haben und wie sie mit dem Gewicht auch nachträglich steigern können. Das heißt für Anfänger sehr sehr gut geeignet. Für Fortgeschrittene ist es aus dem Grund sehr sehr gut geeignet, dass sie zwar routinieren sind, was das Training angeht, sie wissen, was eine Kniebeuge ist, was ein Bankdrücken ist und kennen auch meistens ihre Gewichte und ihr Training auswendig. Aber genau hier kommt jetzt so der erste Faktor zur Geltung, dass wir halt Daten brauchen, um halt langfristig auch Anpassungen vornehmen zu können. Profis hier findet eine Dokumentation sowieso meistens statt, das heißt, das hier ist eigentlich relativ somit ist das eigentlich für jeden geeignet. Damit haben wir die Gründe schon so ein bisschen besprochen, auch für dich als Trainer natürlich geeignet, da komme ich später im letzten Aspekt noch ein bisschen drauf zurück und wollen jetzt eigentlich schon so ein bisschen die Thematik auf praktische Weise einsteigen und auch schauen, okay, welche Daten wollen wir im Trainingsprozess überhaupt sammeln, um diese Faktoren, die ich eben angesprochen habe, überhaupt erreichen zu können. Daten, die ich mir jetzt rausgesucht habe, die ich dir vielleicht empfehlen würde, so als erstes Einstellungen wären so als erstes die Übung an sich. Das heißt, wir dokumentieren, welche Übung wir gemacht haben. Hierzu ein kleiner Hinweis, Ich habe mich dazu entschieden, dass ich am Ende eine kleine exemplarische Excel-Tabelle sowohl zum Training als auch zur Ernährung zeige, wie man das möglicherweise dokumentieren könnte. Daran wird es vielleicht ein bisschen bildlicher. Jetzt erklären wir das quasi theoretisch und gehen dann später praktisch noch mal kurz darauf ein, nur damit du schon mal weißt, was dich eventuell erwartet. Genau, die Übung brauchen wir, das heißt, wir müssen erstmal aufschreiben, was wir überhaupt trainiert haben pro Training, pro Woche. Dazu natürlich das passende Trainingsgewicht und natürlich auch die Wiederholung, die Satzteile, die wir ausgeführt haben, aber auch die, die vielleicht vorgegeben ist, damit wir da schauen können, ob Darmreichungen vorherrschen. Ein weiterer Punkt, den man erheben könnte anhand von Daten, wäre natürlich der Faktor Anstrengung, das heißt das Belastungsempfinden. Für die Leute, die die Fitnesstrainer B Lizenz erworben haben, ist natürlich so, die kennt ihr das jetzt garantiert schon. Das heißt diese sogenannte Rate of Perceived Exertion, das ist die API Skala und das ist für uns eine Skala, anhand welcher wir evaluieren können, wie stark oder wie anstrengend subjektiv, aber auch objektiv zugleich eine gewisse Übung war. Im Krafttraining ist es so, dass wir das anhand von Wiederholungen in Reserve noch irgendwie beurteilen. Ein kleines Wenn wir jetzt Kniebeugen machen und wir machen eine perfekte Ausführung und wir könnten mit dieser perfekten Ausführung 9 Wiederholungen durchführen, hören aber nach der achten Wiederholung auf, dann hätten wir noch eine Wiederholung im Tank gehabt. Vereinfacht ausgedrückt auf der API Skala, wie wir sie nennen, wäre das somit eine Punktesammlung von 9 Punkten. Das heißt wir haben API 9 in dieser Übung für diesen Satz ausgeführt, weil noch eine Wiederholung möglich gewesen wäre. Diese Wiederholung möglich bezieht sich darauf, wie viel Wiederholungen noch bei sauberer Technik möglich wären, denn wenn wir jetzt die Technik einbrechen und wirklich unsauber trainieren, ist meistens immer noch eine Wiederholung drin. Das heißt aber nicht, dass es zur API Skala dazu zählt, sondern wären wir eigentlich schon bei einer 10 gewesen. Das heißt das Höchste auf der Skala ist eine zehn. Und warum erheben wir diese Daten jetzt überhaupt? Ist für diesen Trainingsprozess sehr wichtig ein kleines Das heißt, wir bleiben bei diesen 80kg Kniebeugen und ich sehe, dass ich letzte Woche die 80kg Kniebeugen für 8 Wiederholungen ausgeführt habe, ich war aber bei einer AP, das heißt ich hatte letzte Woche noch zwei Wiederholungen im Tank. Das heißt, ich kann diese Woche okay, diese 80 Kilogramm von letzter Woche, die waren sehr gut machbar für mich, Ich hatte noch Luft, Luft nach oben. Ich kann heute eine Steigerung wagen, das heißt, ich Erhöhe vielleicht auf 82,5 Kilogramm und dann sehe ich okay, es klappen vielleicht wieder sieben oder acht Wiederholungen, schreibe dann wieder die API für diese Übung auf. Anderes Beispiel, wo wir vielleicht nicht erhöhen sollten, ist, wenn wir die 80 kg mit 8 Wiederholungen ausgeführt haben und haben aber aufgeschrieben, es war eine API von 9 oder vielleicht sogar eine 9,5, das heißt, es wäre keine Wiederholung mehr möglich gewesen letzte Woche, dann macht vielleicht diese Woche gar keinen Sinn zu okay, ich erhöhe direkt das Gewicht, sondern ich versuche das Gewicht beizubehalten und versuche es nochmal mit einer geringeren Auslastung oder einer geringeren API Skala durchzuführen. Das heißt, auf diese Weise können wir auch für Klienten entwickeln, für sie selbst ein Bewertungsschema entwickeln, anhand welchem sie sich selbst evaluieren können und sagen können, okay, wo befinde ich mich bezüglich der Auslastung? Man muss nicht jedes training auf eine 10 gehen, man muss nicht jedes Training alles geben und bei jeder Übung auf jeden Fall versuchen zu steigern. Auf diese Weise können wir durch die Trainingsdokumentation evaluieren, OK, sind wir da auf dem richtigen Weg, wo sollten wir steigern oder wo sind wir vielleicht auch schon an Grenzen angelangt. Einen letzten Datenpunkt, den wir vielleicht noch erheben könnten, wäre jetzt so zusätzlich Schlaf, die Dauer von Warmup, die Dauer von Cooldown, die Dauer von Cardio. Muss man nicht machen, Das wird jetzt sehr sehr detailliert, ist eher so für Profisportler geeignet, aber das sind noch so mögliche Daten, die man erheben könnte, die vielleicht noch Aufschluss auf wichtige Dinge geben. Was kannst du jetzt zum Beispiel Sagen wir mal, jetzt stellt sich die okay, wir haben das alles dokumentiert, haben jedes Training Dokument am besten live, das heißt vor Ort irgendwie im Training, mit einem Trainingstagebuch, mit einer App. Hier sind sehr viele Apps gut geeignet mit einer Excel Tabelle, das stelle ich später vor, wie man das eventuell machen könnte. Und jetzt stellen wir okay, wir können bei einer spezifischen Übung haben wir eine Stagnation super gut. Wenn wir jetzt nicht wüssten, woran, wenn wir überhaupt nicht wissen, dass eine Stagnation statt ist, können wir gar nichts machen. Aber jetzt sehen okay, wir haben die letzten drei Wochen zum Beispiel irgendwie stagniert, wir konnten nicht steigern. Und jetzt können wir die Daten an den Das heißt, hier kommen die Daten erstmal zum Einsatz. Das heißt, wir schauen auf die letzten Wochen, was lief vielleicht nicht so gut? Hier können wir zuerst evaluieren, okay, sind die äußeren Faktoren vielleicht ein bisschen anders gewesen? Das heißt, war mein Schlaf ausreichend? War die Kalorienmengen überhaupt passen? Ist das Trainingsvolumen ausreichend gewesen? Seit wann stagniere ich überhaupt? Das heißt, das sind alles Dinge, die wir nur anhand der Daten auswerten können. Und jetzt merken wir schon, okay, das ist so ein gewisses Schema, was wir brauchen, um jetzt bei einer Stagnation überhaupt vorgehen zu können und weshalb wir auch Daten brauchen. Und dieses Schema möchte ich jetzt gerne an die Hand geben und das finde ich sehr, sehr passend, weil es auch sehr praxisnah für irgendwie jede Stagnation im Training einsetzbar ist. Und zwar stellen wir uns die Frage für eine gewisse Übung, für eine Muskelgruppe, wie auch immer, für das gesamte Training. Und zwar haben wir oder hast du kontinuierlich Fortschritte gemacht? Wenn du diese Fragen mit Ja beantworten kannst, gibt es überhaupt gar keinen Grund, eine Anpassung an Training vorzunehmen. Es läuft alles gut, selbst wenn es ein bisschen besser laufen könnte. Kontinuierlicher Fortschritt ist meist ein bisschen besser geeignet. Das heißt, hier können wir einfach schauen, dass wir es erstmal beibehalten oder nur minimale Anpassung vornehmen, wenn überhaupt. Aber es gibt ja gar keinen Grund dafür. Du hast die Hast du kontinuierliche Fortschritte? Mit Nein beantwortet, würde ich mich als nächstes Bin ich erholt? Wenn du diese Frage mit Ja beantworten kannst, dann kannst du OK, vielleicht für diese Muskelgruppe, wo ich gerade stagniere, Ich bleibe bei den Kniebeugen, einfach weil wir es ja schon besprochen haben. Das heißt, ich stagniere seit drei Wochen bei den Kniebeugen. Das heißt, ich komme nicht voran, bleibe bei den 80 kg, fühle mich aber erholt. Dann wäre es vielleicht möglich zu okay, ich packe für diese Kniebeuge einen Satz zusätzlich drauf für die nächste Woche. Das heißt, ich mache statt drei Sätzen Kniebeugen zum Beispiel vier Sätze Kniebeug. Man könnte auch sagen, dass ich für die Muskelgruppe einen Satz erhöhe, und zwar, dass ich eine Beinpressensatz mehr mache, wäre ähnliche Muskulatur, die belastet wird, die könnte man auch wählen. Dann schaue ich wieder eine Woche, wie es funktioniert, dokumentiere das Ganze und frage mich die Frage erneut Habe ich Fortschritte gemacht oder nicht? Wenn man die Frage okay, fühlst du dich erholt? Mit Nein beantwortet, wäre eher so die Sache okay, vielleicht bin ich überlastet, vielleicht habe ich zu hart trainiert, vielleicht sollte man das Volumen vielleicht verringern, vielleicht mal entweder eine ganze Woche Trainingspause machen, in der man ganz, ganz wenig trainiert oder vielleicht auch das Volumen verringern, indem man zum Beispiel Einsatzkniebeugen ausstreicht. Das wäre jetzt so eine mögliche Vorgehensweise, wie man beim Training bestmöglich die Fortschritte erzielen kann. Marion Ich weiß nicht, für was du informiert warst. Ich muss jetzt kurz einhaken, damit du nicht falsch bist. Aber für heute war das Webinar für die Trainingsdokumentation angesetzt. Ich weiß nicht, ob der Termin nicht was falsch ist, aber das ist gerade live und das heißt, wir können jetzt nichts anderes einspielen. Heißt, du müsstest dich dann für das Ernährungswebinar, was dann eventuell irgendwie in einem Mitgliederbereich aufgezeichnet ist, kannst du es dir anschauen, wenn du Cardio versus Krafttraining meinst. Das war letzte Woche. Genau. Aber soweit schon zur Unterbrechung und haben soweit zum Training alles besprochen. Das heißt zusammenfassend okay, wir müssen die Daten sammeln, um überhaupt irgendwie Auswertungen treffen zu können. Bei einer Stagnation die Daten auswerten können, gezielt eventuell Anpassungen vor. Ähnlich funktioniert es auch bei der Ernährung. Hier können wir uns wieder die Frage stellen, welche Daten brauchen wir jetzt, um einen Fortschritt hinsichtlich der Ernährung überhaupt feststellen zu können. Bei der Ernährung ist es so, dass wir natürlich Gewicht zunehmen, Gewicht abnehmen wollen. Das ist sehr sehr unterschiedlich, ist auch sehr individuell, je nachdem wie viel du Daten natürlich sammeln möchtest. Aber grundsätzlich würde ich empfehlen, dass man, wenn man da Fortschritte sehen möchte, dass man natürlich zunächst das Körpergewicht sammelt. Hier ist es sehr wichtig, Körpergewicht als Durchschnitt zu sammeln. Das heiß Wochendurchschnitt nehmen, am besten jeden Tag wiegen, morgens nach dem Aufstehen, nach dem Toilettengang einfach wiegen, die Daten sammeln und dann den Durchschnitt von einer Woche nehmen. Zeige ich dir später in der Excel Tabelle, wie man das machen kann. Gleichzeitig kannst du aber natürlich auch Körpermaße nehmen. Das heißt, die sind sehr sehr wertvoll, um zu sehen, ob man gezielt an den Stellen, wo man es oder abnehmen möchte, auch schon Zode abgenommen hat. Das heiß Brust, Taille, Bauch, Arme, Beine, Gesäß sind die typischen Daten, die man dort erheben kann. Fotos finde ich persönlich sehr sehr wertvoll auf lange Sicht. Das heißt, wenn du eine Diät für zwei, drei Monate geplant hast, kannst du alle zwei Wochen ein Foto machen und siehst natürlich dadurch, dass du dich täglich im Spiegel siehst, siehst du live vor Ort vielleicht nicht so die Fortschritte. Aber wenn du dann ein Foto von Woche 1 mit Woche 4 vergleichst, siehst du riesen Fortschritt und bist top motiviert, um weiter dran zu bleiben. Die Ernährungsdokumentation an sich muss auch stattfinden. Das heißt, wir müssen natürlich auch Was haben wir gegessen? Wie viel haben wir gegessen? Wann wurde es gegessen? Ist vielleicht ein sehr wertvoller Punkt, Wie viele Mahlzeiten wurden gegessen? Wie viele Kalorien? Hier kannst du mit einer App arbeiten, mit Zetteln arbeiten, Punktesystem und auch diese Dinge kann man für den Kunden anwenden. Also ich kläre es jetzt für dich, aber genau diese Dinge kann man natürlich auch für den Kunden anwenden. Wenn du die Ernährungsberaterlizenz erworben hast, siehst du Da in Modul 19 ein beispielhaftes Ernährungsprotokoll. Hier siehst du, wie man das bei einem Kunden zum Beispiel mal erfragen kann, dass er seine Ernährung für diese Woche dokumentiert. Was kannst du bei einer Stagnation hinsichtlich Ernährung tun? Kommen wir wieder so ein bisschen in die Praxis rein. Als erstes würde ich mich Ist es wirklich Stagnation? Das heißt, stagniert mein Gewicht wirklich? Und dazu brauchen wir den Durchschnitt der Woche. Das heißt, wir sehen, okay, wenn wir über ein, zwei, drei Wochen wirklich stagnieren, das Gewicht bleibt bei 80 kg Körpergewicht, dann können wir okay, es ist wirklich Stagnation und wir haben nichts ab oder zugenommen. Kannst du natürlich noch ein bisschen abgleichen mit den Fotos, die du gemacht hast oder mit den Maßen. Das heißt, wenn das Gewicht gleich geblieben ist, aber der Bauchumfang ist schon 2 cm runtergegangen, wäre es natürlich trotzdem sinnvoll zu okay, wir sind vielleicht auf dem richtigen Weg. Wenn genau das auch dein Ziel war, dann mit dem Ziel abgleichen. Das heißt, wir haben ja verschiedene Ziele bei der Ernährung. Wir können zunehmen, wir können abnehmen. All das sind Gewicht halten, all das sind mögliche Ziele. Das heißt abgleichen, OK, wie weit sind wir vom Ziel entfernt? Wir wollten ein Kilogramm in der Woche abnehmen, haben nur 500 Gramm erreicht oder gar nicht erreicht. Das heißt, wir sind da deutlich weiter weg. Müssen natürlich auch Anpassungen vor. Dann würde ich alle Faktoren berücksichtigen, die wieder von außen reinkommen. Bei der Ernährung wäre das so die alltägliche Aktivität, das Training, der Schlaf, der Stress, das Trinkverhalten und der Salzkonsum. Gewicht kann von Tag zu Tag ruhig um ein, zwei Kilogramm schwanken. Das ist sehr, sehr typisch. Das Training, der Schlaf, der Stress, das Trinkverhalten und der Salzkonsum. Gewicht kann von Tag zu Tag ruhig um ein, zwei Kilogramm schwanken. Das ist sehr, sehr typisch. Das kann sehr häufig passieren. Das heißt, es kann am Trinkverhalten liegen, das kann am Salzkonsum liegen. Wenn wir heute mehr Salz essen als gestern, werden wir eventuell mehr Salz einspeichern und das können wir dann in Form von Wasser und Gewichtseinlagerung am nächsten Morgen sehen und wiegen vielleicht sogar ein, zwei Kilogramm. Diese Faktoren müssen wir berücksichtigen und da müssen sie auch nicht übertraumatisieren. Das heißt, das evaluiert sich oder rechnet sich raus, wenn wir den Wochendurchschnitt nehmen. Das heißt, diese Fehler werden minimiert dadurch, dass wir den Durchschnitt rechnen. Wenn die äußeren Faktoren auch irgendwie nichts sagen, würde ich trotzdem nicht voreilig handeln. Bei der Ernährung ist es durchaus so, dass gerade Stress und Cortisol und Wassereinlagerung durchaus mal eine Stagnation von ein, zwei Wochen absolut normal ist. Drei Wochen können irgendwie noch möglich sein. Das heißt, wenn wir jetzt jede Woche anpassen, ist für den Körper immer wieder eine Anpassung, mit der er arbeiten muss. Vielleicht war die Anpassung auch in die falsche Richtung. Das heißt, hier würde ich schauen, dass wir zwei Wochen auf jeden Fall beobachten und dann Entscheidungen treffen, je nachdem, ob wir vom Ziel zu weit abweichen oder nicht. Wenn wir abweichen, müssen wir natürlich Anpassungen vornehmen, keine Frage. Hier gibt es jetzt zwei Möglichkeiten bzw. Drei Möglichkeiten für dich. Du kannst einerseits den Kalorienverbrauch erhöhen oder verniedrigen, je nachdem, was dein Ziel ist. Wir arbeiten jetzt mal exemplarisch mit dem Ziel, dass wir Gewicht verlieren wollen. Das heißt, wir müssen mehr Kalorien verbrauchen, als wir verbrennen. Für dieses Ziel können wir also jetzt, wenn wir von diesem Ziel irgendwie nichts erreicht haben und stagnieren, können wir den Kalorienverbrauch entweder erhöhen oder die Kalorienzufuhr verniedrigen oder beides. Das heißt, wir können diesen Abstand und diese Lücke, die da, die wir haben wollen, ist das Kaloriendefizit, das können wir irgendwie miteinander rumspielen und können eines von beiden irgendwie durchführen. Dann wieder zwei Wochen beobachten, würde ich sagen. Dann schauen, okay, wurde das Ziel dann erreicht, haben sich Anpassungen vorgenommen, wieder alle Daten auswerten und diese Daten dann natürlich nutzen, um das Ziel dann weiter anzupassen. Wunderbar. Ich würde jetzt an dieser Stelle schon mal ganz kurz zusammenfassen, was wir festgestellt haben. Das heißt, erstens, wir haben ein riesiges, breites Spektrum an möglichen Daten, die man erheben kann. Wir haben sehr, sehr viele Faktoren für die Ernährung, sehr sehr viele Faktoren für das Training. Keine Frage. All das kann man erheben, sind sehr wertvolle Daten, mit denen wir arbeiten können. Wir haben festgestellt, okay, wir benötigen Daten, um überhaupt gezielte Anpassungen vornehmen zu können. Klingt sehr, sehr simpel und ich wusste auch nicht, wie ich das irgendwie rüberbringen sollte, ohne dass es irgendwie zu plausibel klingt. Aber das vergisst man häufig dann irgendwie, wenn man gar nicht mehr weiß, was man dokumentiert hat und ob man überhaupt dokumentiert hat, dann weiß man auch nicht, was man anpassen soll. Finde ich einen sehr wertvollen Punkt, den man auch an seine Kunden und seine Kundinnen auf jeden Fall weitergeben kann. Als dritten Punkt, den ich so zusammenfassend sagen würde, ist, dass man vielleicht auch gar nicht alle Daten braucht, um sein gewisses Ziel zu erreichen. Da komme ich gleich im nächsten Punkt noch genau drauf ein. Erstmal noch als vierten Punkt zu OK, Training und Ernährung geht meist einher. Im Training können wir uns vielleicht gar nicht so gut steigern, wenn wir nicht in Kalorienüberschuss sind. Wir können auch kein Gewicht zunehmen, wenn wir nicht im Kalorienüberschuss sind. Gleichzeitig können wir vielleicht im Kaloriendefizit kein Gewicht im Training steigern, weil wir dort nicht genug Ressourcen haben. Das heißt, wenn man Daten erheben möchte und wirklich einen vollkommenen Umfang an Daten sammeln möchte, sollte man in diesem Fall vielleicht sogar eine Kombination aus Training und Ernährung in Erwägung ziehen. Das heißt, Daten aus beiden Welten sammeln und die Daten auswählen, die wir vielleicht brauchen, um das Ziel zu erreichen. Nun klären wir abschließend, wie man das Ganze, was wir besprochen haben, an Kunden anwenden kann. Und dann kommen wir zu den Excel Tabellen ich dir mitgeben kann. Erstmal würde ich als Tipp für die Anwendung würde ich dir Überlege dir selbst, welche Daten du wirklich benötigst. Ich habe jetzt sehr viele Daten vorgetragen. Du musst nicht alle heben. Ich selbst hebe auch nicht alle, obwohl ich mein Training persönlich sehr, sehr ernst nehme. Aber man braucht nicht alle Daten davon zu erwägen. Gerade wenn du dich selbst käufst oder für dich selbst dokumentierst, brauchst du vielleicht so Dinge wie Schlaf nicht, weil du es selbst gut evaluieren kannst oder ähnliches. Stresslevel vielleicht nicht unbedingt zum Beispiel dasselbe kannst du dir auch überlegen, welche Daten du für den Kunden brauchst. Das heißt, du kannst dir okay, du möchtest mit ihm Gewicht verlieren und möchtest dein Date abnehmen. Du brauchst jetzt nicht unbedingt alle Daten, um dieses Ziel zu erreichen. Diese Daten, die du in der Arbeit sammelst, kannst du dann gezielt dazu nutzen, um dich oder halt deinen Kunden selbst zu motivieren. Das heißt, wenn der Kunde sieht und dokumentiert, er sieht im Training, ich steigere mich von Woche zu Woche und 2,5 kg bei den Übungen ist für ihn eine super starke Motivation, um am Ball zu bleiben. Du kannst es immer wieder aufgreifen, kannst darauf wieder zurückkommen. Falls es auch zu einer langfristigen Zusammenarbeit kommt, kannst du auch auf vergangene Informationen wieder zurückgreifen und diese erneut verwenden. Das heißt, du kannst sehen, was hat damals funktioniert bei der ersten Diät. Das kann man wieder zusammen nutzen, kann man wieder einsetzen. Das heißt, hier geht es in diesen Bereich professionelle Betreuung und man muss es auch gar nicht so professionell machen. Das heißt, wenn du jetzt wirklich als Fitnesstrainer im Fitnessstudio arbeitest und den Kunden nur einmal im Jahr siehst, ist die Frage natürlich wie viele Daten brauchst du? Wie viele musst du wirklich erheben? Willst du wirklich in die Daten reinschauen? Ist es dein Beruf? Das ist natürlich dann die Frage, die du dir selbst stellen musst und in welchem Bereich du dich selbst verwirklichen möchtest und wie genau du das machen möchtest. Genau das wäre es soweit gewesen. Das würden wir jetzt nochmal anhand einer Excel Tabelle durchsprechen. Ihr müsst mir jetzt gleich mal kurz sagen, ob ihr diese Tabelle dann die Frage, die du dir selbst stellen musst und in welchem Bereich du dich selbst verwirklichen möchtest und wie genau du das machen möchtest. Genau das wäre es soweit gewesen. Das würden wir jetzt nochmal anhand einer Excel Tabelle durch Excel Tabelle durchsprechen. Ihr müsst mir jetzt gleich mal kurz sagen, ob ihr diese Tabelle seht. Ich habe sie jetzt freigegeben und ja, nur ganz exemplarisch mal was für euch entworfen. Martin OK, Seht ihr die Tabelle? Die Excel Tabelle als Bildschirmübertragung. Seht ich habe sie jetzt freigegeben und nur ganz exemplarisch mal was für euch entworfen. Martin OK, Seht ihr die Tabelle? Die Excel Tabelle als Bildschirmübertragung. Wunderbar. Sehr, sehr gut. Bitte nicht ans Design halten. Wunderbar sehr sehr gut. Bitte nicht ans Design halten. Also es ist eine sehr simple Tabelle, die einfach nur der Praxis dienen sollte, wie man möglicherweise ein Training dokumentieren kann und danach kommen auch zur Ernährungsdokumentation, wie man das vielleicht machen könnte. Also es ist eine sehr simple Tabelle, die einfach nur der Praxis dienen sollte, wie man möglicherweise ein Training dokumentieren kann und danach kommen wir auch zur Ernährungsdokumentation, wie man das vielleicht machen könnte. Ich versuche euch das deutlich zu machen. Hier oben kann man zum Beispiel Namen eintragen, das kann man auch den Kunden als Excel weitergeben. Ich versuche euch das nutze sogar die EX Lab auf meinem Handy, das heißt dort kann ich mit der Dropbox arbeiten, trage dort dann im Training per Handy meine Gewichte ein, wird sich automatisch daheim mit dem Computer synchronisiert und ich sehe dann automatisch die Daten. Das kann man auch für den Kunden selbst irgendwie nutzen, das heißt man kann ihm dann den Box Link geben, kann dort eine gemeinsame Datei nutzen und er trägt seinen Geläutechnamen. Hier oben kann man zum Beispiel Namen eintragen, das kann man auch den Kunden als Excel weitergeben. Ich persönlich licht ein und automatisch nach jedem Training seht ihr die Ergebnisse von dem was eingetragen wurde. Kann man sehr sehr gut nutzen, das heißt hier der Name wäre schon sehr gut, trägt man einmal ein und dann war es das soweit auch schon. Wenn man verschiedene Trainingstage hat, kann man hier natürlich den Trainingstag markieren, das heißt ich markiere euch jetzt, wenn ich über was spreche, markiere ich das immer kurz rot und dann spreche ich darüber. Kann man Trainingstag markieren natürlich rechts daneben das Datum und kann damit arbeiten. Viel wichtiger hier ist so die Spalte von den Übungen, das heißt hier wird für das Training aufgeschrieben, okay, die Übungen, die wir vielleicht machen, Bankdrücken, Butterfly, Latzug, das wäre jetzt heute so ein typisches Oberkörpertraining, was man machen könnte. Daneben sehen wir natürlich die Satzzahl und auch die Wiederholungszahl. Das heißt das geben wir als Trainer oder für uns selbst natürlich vor. Wir haben jetzt zum Beispiel, okay, dieser Kandidat, der das ausführen soll.
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