OTL Fitness-Podcast 018 | Was Du bei Sportverletzungen beachten musst!

German podcast episode (OTL Fitness-Podcast 018) presenting an audio excerpt from a Fitnesstrainer B‑Lizenz script about sports injuries. It explains causes (internal/external factors), prevention, and detailed acute first-aid and emergency procedures—centering on the PECH rule (Pause, Eis, Compression, Hochlagerung). The lecture also covers wound/bleed management, fractures, concussions, dislocations, and specifics on muscle injuries, cramps, tendon and ligament problems with practical treatment and rehabilitation advice.
Questions this video answers
Pause; Eis; Compression; Hochlagerung.
At least 20 minutes.
112 (Notarzt/Feuerwehr).
No — trainers dürfen keine Diagnose stellen.
20% of all athletes per year.
Chapters
Für dich habe ich heute eine Audiosequenz aus dem Fitnesstrainer B Lizenz Skript. Heute widmen wir uns dem Thema Sportverletzungen. Was sind die Ursachen für Sportverletzungen? Wie kannst du präventiv dagegen vorgehen? Und was ist üBerhaupt die pech regel? Vieles mehr Klären wir gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast, ein Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest.
F Sportverletzungen. Ursachen von Sportverletzungen. Die Belastbarkeit eines Sportlers ist von endogenen inneren und exogenen äußeren Faktoren abhängig. Endogene Faktoren. Individuelle Belastungsverarbeitung. Ermüdungsgrenze. Regenerationsfähigkeit. Struktur und Stabilität des aktiven und passiven Bewegungsapparats. Diese sind teils genetisch determiniert durch ein systematisches Training, aber in hohem Maße adaptierbar. Exogene Faktoren. Trainingsgestaltung. Trainingsterrain. Ausrüstung. Klimatische Einflüsse. Gegner. Verhaltensweisen des Trainers bei schweren Unfällen. Notarzt rufen. Feuerwehr 112 Wenn medizinisches Personal da ist, Dieses ausrufen lassen. Erlernte Sofortmaßnahmen durchführen. Trainer dürfen keine Diagnose stellen. Hierzu eine visuelle Erklärung im Skript. Jede Sportverletzung muss nach dem Pech Pech Schema therapiert werden. Dieses Schema besteht. P Pause. E Eiskühlung. C Kompression. H Hochlagerung. Effekte bei der Akuttherapie nach der PECH Regel. Schmerzlinderung. Minderung der Weichteilschwellung. Minderung der Entzündungsreaktion. Schnellere Regeneration. Der Verletzte muss die Sportausübung unbedingt sofort unterbrechen, da sonst eine Verschlimmerung des Beschwerdebildes droht. Als Nächstes sollte eine sofortige Kühlung mit Eiswasser erfolgen. So wird die lokale Blutzirkulation verringert und der Ausbildung eines Blutergusses entgegengewirkt. Die Kühlung sollte mindestens 20 Minuten andauern. Geeignete Mittel sind in einer Plastiktüte schwimmende Eisstücke bzw. Spezielle Kühlpäckchen. Völlig ungeeignet dagegen ist Eisspray, das zu lokalen Erfrierungen führen kann. Kältewirkung lindert den Schmerz und mindert die Ödembildung sowie Entzündungsreaktion. Bei einer Verletzung kommt es immer zur Zerreißung von kleinen Blutgefäßen. Daraus folgt ein Bluterguss Dieser kann durch eine dosierte Kompression eingeschränkt werden. Hierzu wird eine elastische Binde mit leichter Spannung angelegt. Der Kompressionsverband kann mit der Eispackung kombiniert werden. Als weitere Maßnahme ist eine Hochlagerung erforderlich. Hierdurch wird ebenfalls die Schwellung und Blutungsneigung verringert. Bei allen akuten Verletzungen sind Massagen sowie Wärmeanwendungen zu vermeiden. Blutende Wunden erfordern das Anlegen eines Druckverbandes. Ist die Blutung auf diese Weise nicht zu stoppen, sollte ein zweiter fester Druckverband über den ersten angedicht werden. Kein Abbinden betroffener Gliedmaßen. Bei Schnitt und Stichwunden können tiefere Gewebeschichten verletzt sein. Die Wunde sollte mit sterilem Verbandsmaterial abgedeckt sein und ein Arzt sollte konsultiert werden. Fremdkörper, die noch in der Wunde stecken, sollten auf keinen Fall entfernt werden. Schürfwunden werden mit klarem Wasser gereinigt und mit einer alkoholischen Lösung desinfiziert. Salben oder Gels sollten nicht auf offenen Wunden zur Anwendung kommen. Bei allen Brüchen sollte der Verletzte so wenig wie möglich bewegt werden. Auf keinen Fall sollte versucht werden, fehlstehende Knochen zu richten. Der Verletzte sollte bequem gelagert werden und man sollte ihm Trost zusprechen. Bei offenen Brüchen muss die Wunde steril abgedeckt werden. Der Abtransport des Verletzten ist Sache des Sanitätspersonals. Hautblässe, kalter Schweiß und Übelkeit sind Zeichen von Kreislaufkomplikationen. Der Betroffene sollte auf dem Rücken gelagert und die Beine hochgehalten werden. Ist der Sportler nicht mehr ansprechbar Bewusstlosigkeit, wird er, wie im Erste Hilfe Kurs gelehrt, in eine stabile Seitenlage gebracht. Schnellstmögliche Weiterversorgung erfolgt durch einen Arzt. Zu den häufigsten Verletzungen gehören Bandkapselverletzungen des oberen Sprunggelenkes. Sie entstehen meist nach einem Fehltritt oder durch eine Bodenunebenheit. Die Sofortmaßnahme besteht aus Kühlen mit Eiswasser, Anlegen eines leicht komprimierenden Verbandes und Hochlagerung. Weitere diagnostische Abklärung durch einen Arzt ist unbedingt erforderlich, da es sonst zu chronischen Bandkapselinstabilitäten kommen kann. Eine Gehirnerschütterung entsteht durch Gewalteinwirkung durch einen Schlag, Sturz oder Tritt. Die Bewusstseinslage des Sportlers sollte geprüft werden, indem man mit ihm spricht und nach dem Unfallhergang fragt. Bewegt man einen Finger vor den Augen des Verletzten langsam hin und her, so müssen die Augen der Bewegung folgen können. Besteht der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung, darf der Verletzte sich auf keinen Fall weiter sportlich betätigen. Bis zum Transport ins Krankenhaus sollte er mit etwas erhöhtem Oberkörper positioniert und gegen Auskühlung mit einer Decke geschützt werden. Im Sport kommt es häufiger zu Verrenkungen der Kniescheibe und der Schulter. Bei allen Verrenkungen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Laien sollten niemals ein Gelenk wieder einrenken. Muskelverletzungen sind die häufigsten Sportverletzungen. 20 Prozent aller Sportler erleiden jährlich eine Muskelverletzung. Die 639 Muskeln des Menschen sind sehr gut durchblutet. Die sportliche Leistung ist in hohem Maße von einer störungsfreien und ökonomischen Muskelfunktion abhängig. Bei den Ursachen für Muskelverletzungen zeigt, dass die Muskulatur oft überhaupt nicht ausreichend belastungsadaptiert ist. Dies zeigt sich in einem vollkommen unzureichenden oder schlechten Trainingszustand, empfehlenden Aufwärmen sowie insbesondere bei Ermüdung und Unterkühlung. Außerdem ungünstig wirken nicht ausgeheilte Verletzungen, akute oder chronische Infektionskrankheiten, nicht ausgeglichene Elektrolytverluste, abrupter Belastungswechsel sowie ungeeignete Sportausrüstung. Stretching und Dehnprogramme gehören mittlerweile sowohl in der Vorbereitungs als auch Abkühlphase beim Sportler zum Alltag. Eine überaus häufige und oft falsch behandelte Muskelverletzung stellt die Muskelzerrung dar. Der Sportler verspürt einen krampfartigen Schmerz in der Muskulatur. Er kann zwar noch die sportliche Betätigung fortführen, hat jedoch dabei ein deutliches Missempfindungsgefühl in der Muskulatur. Die Muskulatur wird zunehmend unelastischer und damit auch schlechter dehnbar. Bei Auftreten solcher Symptome sollte die sportspezifische Belastung unbedingt eingestellt werden, da sonst bei Nichtbeachtung ein Muskelfaserriss droht. Setzt der Sportläuf trott einer erlittenen Muskelzerrung die sportliche Belastung fort, so geht er ein hohes Risiko ein, eine schwere Muskelverletzung mit Einriss der Muskelstruktur zu erleiden. Bei dieser Form von Muskelverletzung gibt der Sportler einen stichhaltigen Schmerz an, so als ob ihn jemand mit einem Messer gestochen hätte. Die Behandlung der Muskelverletzung muss sofort erfolgen und der sich ausbildende Bluterguss eingeschränkt werden. Das gelingt am besten durch Anlage eines Druckverbandes und Kühlung mit Eiswasser. Jede Minute Zeitverlust nach Verletzung bedeutet einen Tag verlängerte Rehabilitationszeit. Dieses gilt etwa bis zur 10. Minute. Dann setzt eine Autoregulation ein. Um solch eine Akutversorgung auch jederzeit durchführen zu können, sollten Trainer, Sportler oder der Veranstalter stets eine Kühlbox mit Eiswasser, Schaumgummi und elastischen Binden bereithalten. Durch lokale stumpfe Gewalteinwirkung kommt es zur Muskelprellung mit nachfolgender Blutergussbildung. Auch hier muss das Ausmaß des Blutergusses durch sofortige Eiskühlung und Kompressionsverband, Hochlagerung sowie Entlastung eingedämmt werden. Die Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten Diclofenac, hat sich in diesem Falle besonders bewährt. Eine mindestens zweitägige Belastungspause muss eingehalten werden. Wichtig ist es, bei der Mobilisation darauf zu achten, dass diese im schmerzfreien Bereich erfolgt. Massagen im Verletzungsbereich sind verboten, weil hierdurch eine Muskelverknöcherung provoziert werden kann. Der Muskelkater wurde lange Zeit als ein Garant für ein gutes Training angesehen. Elektronenmikroskopische Untersuchungen haben aber gezeigt, dass es hierbei zu Mikroverletzungen kommt. Der Muskelkater setzt erst mehrere Stunden und oft auch erst am nächsten Tag nach der Belastung ein. Die Muskulatur wird verhärtet und ist schmerzhaft. Intensive sportliche Belastung ist nicht mehr möglich und sollte auch strikt gemieden werden. Die Muskelfunktion bleibt für mehrere Tage bis zu einer Woche erheblich gestört. Ausgelöst wird der Muskelkater hauptsächlich durch Belastung des gedehnten Muskels gegen Widerstand, wie sich dies zum Beispiel beim Bergablaufen oder bei der Stützphase beim Laufen findet. Muskelkater wird jedoch auch durch Ausführung von ungewohnten oder neuen Belastungsformen hervorgerufen. Nach zwei bis dreimaligem Training tritt ein Muskelkater nicht mehr auf. In der Behandlung haben sich Eisabreibungen Kneipanwendungen, Wechselbäder sowie ein leichtes Bewegungstraining, insbesondere mit Belastungsformen wie Radfahren und Joggen bewährt. Bei längerer Belastungsdauer und insbesondere bei hohen Außentemperaturen treten gehäuft Muskelkrämpfe auf. Diese sind meistens Folge einer muskulären Ermüdung infolge einer Milchsäureanhäufung. Die Bedeutung der Elektrolyte und hier insbesondere des Magnesiums wird in Sportlerkreisen häufig überschätzt. Zu beachten ist, dass neben den Elektrolyten auch immer eine ausreichende Menge Flüssigkeit und leicht resorbierbare Kohlenhydrate aufgenommen werden. Die Ursachen von Muskelkrämpfen sind jedoch vielschichtig und deshalb sollte immer eine klinische Untersuchung und Labordiagnostik erfolgen. Als orthopädische Ursachen sind Fussdeformitäten, Rückenbeschwerden, verkürzte Muskulatur sowie Muskelverhärtungen zu nennen. Allgemeinmedizinische Ursachen stellen Durchblutungsstörungen, Infektionskrankheiten, insbesondere Virusinfektionen, Medikamenteneinnahme sowie chronische Vergiftungen mit Alkohol, Nikotin oder Fluor dar. Die Therapie der Muskelkrämpfe besteht in Beseitigung der auslösenden Ursachen, vorsichtigen lokalen Dehnübungen, Flüssigkeits Elektrolyt und Kohlenhydratersatz. Sehr bewährt haben sich auch lokale Eisabreibungen und Lockerungsmassagen. Muskelhartspannen. Verhärtung eines Muskels mit Knoten oder Wulstbildung kann durch viele Anlässe entstehen. Oft kommt es zur Dauerbeanspruchung der Muskulatur, besonders bei einseitigen Bewegungsabläufen während der Arbeit oder beim sportlichen Training. Es ergeben sich Durchblutungs sowie Stoffwechselstörungen. Bei Muskelhartspann wird zunächst vermehrt Lactat angehäuft. Dadurch entstehen Schwellungen der Muskelfasern sowie später ein Abbau der einzelnen Muskelfibrillen. Sehnenverletzungen. Achillessehne. Partellasehne. Rotatorenmanschette. Eine Sehnenverletzung entsteht durch unkontrollierte Krafteinwirkung auf eine Sehne, auf ihren Ursprung am Knochen oder ihren Übergang in den dazugehörigen Muskelbauch. Je nachdem, ob eine Sehne gezerrt, eingerissen oder komplett gerissen ist, kommt es neben Schmerzen zu einer zunehmenden Funktionseinschränkung im betroffenen Bewegungssegment. Besonders häufig betroffen sind Sehnen auf die große Kräfte einwirken, wie zum Beispiel die Achillessehne oder die Patellasehne, oder Sehnen, die durch Reibebewegungen an knöchernen Strukturen geschädigt werden können. Das ist zum Beispiel die Sehnenplatte, die die Rotatorenmanschette im Schultergelenk bildet. Was sind Zeichen einer Sehnenverletzung? Schmerzen bei Belastung. Fehlende Gelenkbewegung bei Muskelanspannung. Schwellung des betroffenen Bereichs. Eventuell eine Auftreibung durch Retraktion des abgerissenen Muskelbaus, zum Beispiel bei der Ruptur der langen Bizepssehne am Oberarm. Bandverletzungen. Sprunggelenk, Schulter. Eine Bandverletzung entsteht durch eine unkontrollierte Krafteinwirkung auf ein Gelenk, wobei Bandstrukturen, die für die normale Beweglichkeit eines Gelenkes verantwortlich sind, verletzt werden. Je nachdem, ob ein Band gezerrt, eingerissen oder komplett gerissen ist, kommt es zu einer zunehmenden Funktionseinschränkung im betroffenen Gelenk. Besonders häufig geschieht das im Kniegelenk, Seitenbänder, Kreuzbänder und im Sprunggelenk. Was sind Zeichen einer Bandverletzung? Schmerzen bei Belastung. Schwellung des betroffenen Gelenkes. Verspannung und Verkürzung der gelenkumgebenden Muskulatur. Deformität und Instabilität des betroffenen Gelenkes.
Das war die Podcast Folge zum Thema Sportverletzungen. Wenn sie dir gefallen hat, dann lass uns gerne ein Abo da und schreib uns auch sehr gerne eine Rezension bei iTunes. Das war der Online Trainer Lizenz Podcast. Der Podcast für alle Fitnessfans.
More from Study

Traumjob auf hoher See 🚢 So wurde Jan (20) Personal Trainer auf dem Kreuzfahrtschiff! OTL Uncut #9

Was macht man nach der OTL-Ausbildung? Nadine erzählt ihren Weg. OTL Uncut #8

A Day in the Life of Miss Universe Lia – Training, Mindset & Real Talk! OTL Uncut #7

Wie gesund bist DU wirklich? Ich habe Blutwerte getestet, die kaum jemand kennt... OTL Longevity #1

Miss Universe packt aus! 🧨 Das hat Daniel SO nicht erwartet... | Gymtalk + Training

Miss Universe spricht Klartext: So lief meine Ausbildung bei OTL wirklich! OTL Uncut #4




