OTL Fitness-Podcast 061 | Wie wichtig sind Mineralstoffe?

German podcast episode explaining mineral nutrients: definitions and the distinction between macro- (Mengenelemente) and trace elements (Spurenelemente), issues of dosing and bioavailability, and a detailed focus on calcium. The calcium segment covers body calcium amounts (birth vs adult), physiological roles (bone mineralization, blood clotting, muscle cramps), absorption efficiency and factors that increase or decrease uptake, common food sources, risks of deficiency and excess, and age-specific daily intake recommendations. The episode closes by promising future coverage of sodium and magnesium.
Questions this video answers
Up to 30 g.
900–1300 g.
Between 15% and 60%.
About 600 mg per day.
About 750–900 mg per day.
Chapters
Wie wichtig sind Mineralstoffe für unsere Gesundheit und welche Rolle spielt eigentlich Kalzium? Dies und vieles mehr klären wir gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast. Im Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest. Mineralstoffe sind organische Stoffe, die für unseren Körper essentiell sind. Sie besitzen keinen Brennwert, werden aber grundsätzlich durch unsere Nahrung aufgenommen. Ihre Aufgabengebiete im Körper sind vielfältig und von Mineralstoff zu Mineralstoff sehr verschieden. Per Definition unterscheidet man je nach Mengenvorkommen im menschlichen Körper zwischen zwei Arten der Mineralstoffe. Elemente mit weniger als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht heißen Spuren oder Mikroelemente, mit der Ausnahme von Eisen, welches geringfügig über diesen Wert liegt. Dem gegenüber stehen die Mengen oder Makroelemente, welche mit über 50 mg pro kg Körpergewicht. Definiert werden. Die Wissenschaft arbeitet nach wie vor daran, die einzelnen Funktionen und Aufgaben der Mineralstoffe zu klären. Bis heute sind allerdings einige nicht eindeutig bewiesen und auch die Liste der tatsächlich belegten essentiellen Spurenelemente wird stetig erweitert. Die Besonderheit bei Mineralstoffen ist die Dosierung. Einige Elemente können drastische Folgen mit sich bringen, sowohl bei einer Unterdosierung als auch bei einer Überdosierung. So ist Selen beispielsweise in der richtigen Menge essentiell für unseren Körper, allerdings bei Überdosierung sehr gefährlich. Eine weitere wichtige Information bezüglich der Mineralstoffe ist ihre Verwertbarkeit für den menschlichen Organismus. Aus diesem Grund sind viele Mineralstoffpräparate meist nutzlos, da nur wenige Prozent tatsächlich vom Körper verwertet werden können. Auch die natürlichen Vorkommnisse in Lebensmitteln variieren in ihrer Verwertbarkeit für uns Menschen. Oftmals müssen mehrere Gramm eines Mineralstoffs aufgenommen werden, damit der Körper einige Milligramm tatsächlich verwenden kann. Dazu kommt noch, dass sich die Kombination einiger Mineralstoffe gegen gegenseitig verstärkt oder sogar aufhebt. Insgesamt stellen die Mineralstoffe ein wichtiges Thema für jeden Ernährungsberater dar, welches einiges zur Professionalität des selbigen beiträgt. Bevor die einzelnen Mineralstoffe vorgestellt werden, schauen wir uns mal einige Auszüge bezüglich Mengen und Spurenelemente an. Zu den Mengenelementen gehören zum Beispiel Calcium, Kalium, Magnesium oder eben auch Phosphor. Essentielle Spurenelemente sind Eisen, Iod oder eben auch Zink. Schauen wir uns einmal das Mengenelement Calcium genauer an. Es befindet sich fast ausschließlich in unserem extrazellulären, also außerhalb der Zellen, Skelettsystem und unseren Zehen. Schon von Geburt an beträgt die Menge des Calciums in unserem Körper bis zu 30 g und steigt im Erwachsenenalter auf 900 bis 1300 g. Demnach befindet sich mehr als ein kg Kalzium in. Unserem Körper. Dies bedeutet bereits auf sein Aufgabengebiet hin, nämlich die Mineralisation von Knochen und Zehen sowie ein entscheidender Stoff, der bei der Blutgerinnung unterstützend wirkt. Eine Besonderheit stellt die Calciumbilanz in abnehmbarer Form ab einem bestimmten Lebensalter dar. Somit kommt es auch zu einem Abbau von Knochensubstanz ab dem 30. Lebensjahr, wobei sich zu dieser Zeit die höchste Knochendichte eines Menschen finden lässt. Danach kann durch eine ausreichende Calciumzufuhr der Knochensubstanz Abbau verlangsamt, aber nicht verhindert werden. Schauen wir uns mal die Resorption an. Mit der Nahrung aufgenommenes Calcium wird zunächst in Magen-Darm-Trakt durch gewisse Verdauungssäfte freigesetzt, um anschließend im Dünndarm aufgenommen werden zu können. Die Effizienz der Absorption von Calcium hängt sehr von sehr vielen Faktoren ab und variiert somit zwischen 15 und 60 Prozent, wobei diese mit zunehmendem Alter kontinuierlich abnimmt. Weitere Einflussfaktoren, die die Aufnahme von Calcium verschlechtern, sind beispielsweise eine Kombination mit verschiedenen Ballaststoffen, Fettsäuren oder Phytin oder Phosphorsäure. Durch gleichzeitige Aufnahme von Calcium in Kombination mit leicht resorbierbarem Zucker, Laktose und Vitamin D wird die Aufnahme von Calcium deutlich gesteigert. Bei der biologischen Verfügbarkeit spielt es kaum eine Rolle, ob synthetisches oder natürliches Calcium aufgenommen wird. Bei Calciumpension ist Citrat dem Stoff Karbonat überlegen. Kalziumhalte Lebensmittel sind vor allem Milchprodukte sowie grünes Gemüse, verschiedene Obstsorten und einige Körner sowie Hülsenfrüchte. Besonders bekannt ist ein Calciummangel durch die Symptomatik der Muskelkrämpfe und des Knochenabbaus im Alter. Aber auch Blutgerinnungsstörungen lassen sich bei einem Mangel feststellen, wohingegen eine Überdosierung zu Verdauungsproblemen, Beeinträchtigung der Niere und einer verschlechterten Absorption von Eisen führt. Wie viel Calcium du nun zu dir nehmen sollst. Das schauen wir uns jetzt mal genauer an. In der Altersgruppe bis vier Jahre braucht man etwa 600 Milligramm Calcium pro Tag, 4 bis 10 etwa 750 bis 900 Milligramm Calcium pro tag und das steigt jeweils bis 10 bzw. 19 Jahren. Da brauchen wir 1100 bis 1200 Milligramm pro Tag. Für Männer und Frauen gilt im Schnitt etwa 1000 Milligramm pro Tag. Du weißt nun, dass wir die Mineralstoffe in zwei unterschiedliche Kategorien einteilen. Eine Überdosierung, aber auch ein Mangel sind nicht von Vorteil. Deshalb benötigen wir die richtige Empfehlung. Was Calcium betrifft, da weißt du nun schon Bescheid. Doch im Themenbereich Natrium, Magnesium, wie viel musst du zu dir nehmen oder beziehungsweise wofür sind die überhaupt zuständig? Das erfährst du in der nächsten Podcast Folge und vieles mehr. Bis dahin. Das war der Online Trainer Lizenz Podcast, der Podcast für alle Fitnessfans.
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