OTL Fitness-Podcast 067 | Warum du auf die fettlöslichen Vitamine achten solltest

German-language podcast episode from the Online Trainer Lizenz series explaining fat-soluble vitamins, focusing on vitamins A (retinol) and D. Covers absorption and storage (fat/leber), physiological roles (vision, antioxidant effects, prohormone/hormone actions, calcium metabolism, immune support), signs of deficiency and toxicity for each vitamin, common dietary sources, and practical advice for athletes and listeners to avoid over- or under-supplementation and consult a physician when in doubt.
Chapters
Für einen gesunden Körper und ausreichend Energie beim Sport sind fettlösliche Vitamine wichtig. Welche das sind, das erfährst du gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast. Im Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest. In der letzten Podcast Folge haben wir uns ja bereits mit den wasserlöslichen Vitaminen beschäftigt und heute widmen wir uns den fettlöslichen Vitaminen. Fettlösliche Vitamine zeichnen sich durch ihre Speicherfunktion im Fettgewebe aus. Das heißt, eine Zufuhr dieser Vitamine ist nicht zwingend täglich notwendig, da bedingt über einen längeren Zeitraum auf die Vitaminspeicher in Fett oder Leber zurückgegriffen werden kann. Im Gegenzug bedeutet dies aber auch das Risiko einer Überdosierung einzugehen, wenn die Zufuhr nicht kontrolliert wird. Dadurch, dass diese Stoffe nur bedingt transportierbar über Blutbahnen und Ähnliches sind, können sie auch nur schlecht ausgeschieden werden, zumal sie sowieso gespeichert werden. Die Gefahr der Überdosierung tritt häufig bei Vitaminpräparaten ein, sofern diese in großen Mengen oder zusätzlich zu einer sowieso schon ausgewogenen, vitalstoffreichen Ernährung eingenommen werden. Für die fettlöslichen Vitamine gilt deshalb nicht der Grundsatz Je mehr, desto besser. Die richtige Dosierung ist entscheidend. Widmen wir uns einmal einem der wichtigsten Vitamine, dem Vitamin A oder auch Retinol genannt. Die Aufnahme von Vitamin A erfolgt unter Voraussetzung ausreichender Fettversorgung mit einer Wirksamkeit von bis zu 80 Prozent. Die in der Nahrung enthaltenen Retinlester werden im Darm hydrolysiert, also also aufgespalten, indem ein Wassermolekül angelagert und anschließend von der Darmwand aufgenommen wird. Danach wird das Vitamin A im Körper, vor allem in der Leber, gespeichert, um anschließend bei Bedarf wieder freigesetzt zu werden. Die Hauptfunktionen des Vitamin A liegen in der Bildung und Reifung von roten Blutkörperchen im Knochenmark sowie in der antioxidantischen Wirkung. Es fängt also freie Radikale ab, verhindert somit die Schädigung von Zellen, Zellkern oder DNA. Darüber hinaus übernimmt Vitamin A, besonders die Carotinode, eine entscheidende Rolle in der Funktion unserer Sinnesorgane. Besonders Sehen, Hören und Riechen werden durch Vitamin A positiv beeinflusst. Ein Vitamin A Mangel zeichnet sich zunächst in trockener und schuppiger Haut und Sehstörung aus. Dies sind die ersten Anzeichen, welche im Verlauf der des Mangelzustandes zunehmend ansteigen können, bis hin zu Appetitlosigkeit, Wachstumsstörungen, Lungenentzündungen sowie Gewebeschäden und letztendlich sogar zum Tod führen können. Ein Vitamin A Mangel kann besonders bei Schwangeren, Stillenden sowie Rauchern und Alkoholikern auftreten. Eine ausreichende Zufuhr durch die alltägliche Ernährung sollte also besonders berücksichtigt werden. Eine Überdosierung hingegen kann zu einer toxischen Erhöhung der Blutwerte führen sowie starken Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Übelkeit. Schuppen auf der Hautoberfläche sind ein Symptom für sowohl Unter als auch Überversorgung mit Vitamin A. Die ausreichende deckung des täglichen Vitamin A Bedarfs von etwa 1 mg was 1000 internationalen Einheiten entspricht, lässt sich sehr gut durch Milchprodukte, Eier und Käse decken. Auch gelbes und grünes Gemüse oder Früchte enthalten viel Vitamin A, sodass ein Mangel nicht eintreten sollte, wenn man solche Nahrungsmittel vermehrt zu sich nimmt. Womit die meisten Nordeuropäer zu kämpfen haben, ist Vitamin D. Vitamin D ist auch bekannt als das Sonnenvitamin, zumindest Vitamin D. Es gibt allerdings viele verschiedene Arten des Vitamins. Die Aufgabe von Vitamin D ist die eines Prohormons. Vitamin D kann in unserer Haut mit Hilfe von UVB Strahlung synthetisiert werden. Damit ist es eines der wenigen Vitamine, die wir tatsächlich selbst herstellen können, jedoch nur bedingt mit ausreichend UV Strahlung. Die Aufnahme von Vitamin D in unserem Stoffwechsel geschieht generell durch passive Diffusion. Anschließend gelangen die Vitamine über das Lymphsystem in den Blutkreislauf und werden gespeichert oder verwendet. Die Aufgabe des Prohormons wird erfüllt, indem das Vitamin D in das bioaktive Hormon Calcitrol umgewandelt wird. Dies geschieht durch eine chemische Anpassung des jeweiligen Vitamins. Die Hauptfunktionen von Vitamin D liegen somit zum einen in der Hormonbildung und somit in der Kontrolle der von Hormonen gesteuerten Körperfunktion und Vorgänge. Das nennt man dann autoktrine Funktion. Zum anderen arbeitet Vitamin D eng mit Calcium zusammen, sodass Darm, Knochen, Muskeln und Nerven als weitere Wirkorte gelten. Das Immunsystem wird durch Vitamin D ebenfalls deutlich gestärkt. Da dieses Einfluss auf die Zellteilung und Produktion von Immunproteinen hat. Typische Symptome eines Vitamin D Mangels sind Schlafstörungen, Zahnausfall, erhöhte Reizbarkeit, Pessimismus, Neigung zu Knochenbrüchen und weiteren Dysfunktionen der Organe sowie Körpergewebe. Biologisch lassen sich einige der Symptome erklären, da Vitamin D entscheidend an der Resorption von Calcium und Phosphat beteiligt ist, wodurch diese deutlich beeinträchtigt wird, sofern ein Vitamin D Mangel herrscht. Eine Vitamin D Überdosierung kann in seltenen Fällen bis zum Tod führen. Deshalb enthalten Vitamin D Präparate oftmals nur 1000 internationale Einheiten, sodass dies als Tagesdosis zu keinen Nebenwirkungen führen kann. Auch hier gilt der Calciumspiegel wieder als entscheidender Grund für die Probleme, welche auftreten können. Diesmal wird im Zuge der Überdosierung vermehrt Calcium resorbiert, sodass der Calciumspiegel drastisch ansteigt. Dies kann zu Herzrhythmusstörungen, Nierensteinbildung und Appetitlosigkeit sowie Erbrechen und Verstopfung führen. Das waren die fettlöslichen Vitamine. Sie sind zwar nicht direkt mit dem Sport verbunden, heißt sie fördern jetzt nicht das Muskelwachstum, aber sie dienen dazu da, dass du einen generellen gesunden Körper hast und der ist dann auch leistungsfähiger. Deshalb achte auf deinen Vitaminhaushalt. Frag sonst auch einfach beim Arzt nach. Wenn es dir vielleicht nicht so gut geht, liegt es möglicherweise an einer Über oder eben Unterdosierung eines bestimmten Vitamins. Das war der Online Trainer Lizenz Podcast. Der Podcast für alle Fitnessfans.
More from Study

Traumjob auf hoher See 🚢 So wurde Jan (20) Personal Trainer auf dem Kreuzfahrtschiff! OTL Uncut #9

Was macht man nach der OTL-Ausbildung? Nadine erzählt ihren Weg. OTL Uncut #8

A Day in the Life of Miss Universe Lia – Training, Mindset & Real Talk! OTL Uncut #7

Wie gesund bist DU wirklich? Ich habe Blutwerte getestet, die kaum jemand kennt... OTL Longevity #1

Miss Universe packt aus! 🧨 Das hat Daniel SO nicht erwartet... | Gymtalk + Training

Miss Universe spricht Klartext: So lief meine Ausbildung bei OTL wirklich! OTL Uncut #4




