Deutscher YouTube-Podcast (Online Trainer Lizenz) über Ernährung bei Bluthochdruck. Der Sprecher gibt praktische, medizinisch relevanten Empfehlungen: Salzzufuhr stark reduzieren (≤5 g/Tag; Teelöffel als Referenz), Lebensmittel nach Salzgehalt klassifizieren (salzarm ≤0,5 g/100 g; mittel ≈1 g/100 g; hoch >1 g/100 g), Salz in Fertigprodukten vermeiden und beim Kochen durch Kräuter ersetzen. Weiterhin wird fettarme Kost und bevorzugt ungesättigte Fette empfohlen sowie reichlich Obst und Gemüse. Alkohol begrenzen (≤21 Einheiten/Woche Männer; ≤14 Einheiten/Woche Frauen) mit Beispielrechnungen zur Umrechnung von Getränkemenge und Alkoholgehalt. Vorschau: nächste Folge behandelt Diabetes.
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Nicht mehr als 5 Gramm Salz pro Tag (etwa ein Teelöffel).
Salzarm: maximal 0,5 Gramm Kochsalz pro 100 Gramm Lebensmittel.
Mittlerer Salzgehalt: etwa 1 Gramm Kochsalz pro 100 Gramm Lebensmittel.
Hoher Salzgehalt: über 1 Gramm Kochsalz pro 100 Gramm Lebensmittel.
Empfohlen: Männer höchstens 21 Einheiten pro Woche; Frauen höchstens 14 Einheiten pro Woche.
Chapters
Das Thema der Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil, vor allem wenn du unter Bluthochdruck leidest. Was darfst du essen? Wie viel Salz darfst du essen? Was ist mit dem Thema Fett und vor was bewirkt Thema Alkohol? Dies und vieles mehr erklären wir gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast. Im Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest. Eine veränderte Lebensführung, zum Beispiel in der Ernährung, kann den Blutdruck in vielen Fällen senken. Manchmal erübrigen sich dank solcher Veränderungen sogar blutdrucksenkende Medikamente. Auch salzarmes Essen. Nicht mehr als 5 Gramm Salz pro Tag. Ist zu empfehlen, das entspricht etwa einem Teelöffel. Viele Patienten verzichten bereits auf das Nachsalzen bei Tisch und bei selbstgekochten Gerichten. Sehr viel Salz versteckt sich jedoch in vorgefertigten Lebensmitteln wie in Fertiggerichten, Wurst oder Tütensuppen. Beim Selberkochen kann Salz durch Gewürzkräuter ersetzt werden. Auch das Ausprobieren neuer Rezepte hilft. Salzgehalt häufiger Lebensmittel. Sehr empfehlenswerte Lebensmittel heißt salzarme, Da ist der Natriumgehalt niedrig, also maximal 0,5 Gramm Kochsalz pro 100 Gramm Lebensmittel. Da haben wir dann zum Beispiel Joghurt, Quark, Milch, Ei oder eben auch frisches Fleisch wie Geflügel, Wild, frischer Fisch, Nudeln, Reis und auch Getreideflocken. Bedingt zu empfehlende Lebensmittel sind Lebensmittel mit mittlerem Salzgehalt, also da besteht der Natriumgehalt bei etwa 1 g Kochsalz pro 100 g Das wäre zum Beispiel bei Frischkäse, Schalen und Krustentiere, geräucherte Makrelen, Zwieback oder eben auch Roggenmischbrot. Zu vermeidende Lebensmittel, also besonders salzhaltig, da haben wir einen hohen Natriumgehalt über ein Gramm Kochsalz pro 100 Gramm Lebensmittel. Das sind zum Beispiel Salz und Laugengebäck, Salzstangen, Cracker, Chips, süßes Kleingebäck, Käse, Wurst, insbesondere Dauerwurst, Schinken, roh und gekocht. Was neben dem Salzgehalt sehr wichtig ist, ist auch das Fett, denn es soll fettarm gegessen werden. Fettarme ernährung senkt den Blutdruck direkt und indirekt. Ungünstige gesättigte Fettsäuren werden vermieden. Dadurch verringert sich auch das Körpergewicht besser als gesättigte Fettsäuren. Fleisch und Butter sind ungesättigte Fettsäuren, die zum Beispiel in Fisch und Pflanzenölen vorkommen. Viel Gemüse und auch Obst essen. Es gilt, möglichst viel Obst und Gemüse zu essen als Zwischenmahlzeit oder mit Hilfe neuer Rezepte in der Hauptmahlzeit. Wissenschaftliche Untersuchungen an Patienten, die das getan haben, zeigten ein Absinken des Blutdrucks und vor wenig Alkohol trinken. Beim Alkoholkonsum steigt Blutdruck für eine begrenzte Zeit an. Wer zu hohem Blutdruck neigt und viel Alkohol trinkt, erhöht seinen Blutdruck über längere Phasen. Wer also an Bluthochdruck leidet, sollte den Alkoholgenuss unbedingt begrenzen. Empfohlen werden für Männer nicht mehr als 21 Einheiten pro Woche, für Frauen nicht mehr als 14 Einheiten pro Woche. Zur einfachen Umrechnung der Einheiten in einem alkoholischen Getränk eignet sich die Faustformel. Menge des Getränks in Milliliter mal den Alkoholgehalt und das teilen wir dann durch 1000 und dann haben wir die Anzahl der Einheiten. Machen wir das einfach mal an einem Beispiel fest. Eine Flasche Wein mit einem Alkoholgehalt von 12 Prozent enthält somit 750 Milliliter mal die 12 Prozent durch die 1000 ergibt 9 Einheiten. Ein Bier von ca. 0,75 Liter beträgt 3,8 Einheiten. Und so kann man seine Einheiten selbst bestimmen und somit schauen, okay gut, liege ich Nun bei diesen 14 Einheiten, beispielsweise bei Frauen, liege ich darunter? Liege ich da drüber? Was muss ich möglicherweise? Worauf muss ich einfach verzichten? Und das ist ausschlaggebend. Wenn wenn dein Patient bzw. Dein Kunde Alkohol trinkt. In der nächsten Podcast Folge werden wir uns dem Thema Diabetes widmen. Was ist der Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 und ist es angeboren oder kann man möglicherweise auch im Alter Diabetiker werden? Dies und vieles mehr werden wir in der nächsten Podcast Folge klären. Das war der Online Trainer Lizenz Podcast, der Podcast für alle Fitnessfans.