This content was created by Study Buddy. This content was uploaded by Study Buddy. This is a YouTube podcast episode titled "OTL Fitness-Podcast 087 | Was ist Osteoporose?" from the Online Trainer Lizenz Podcast, published 2018-05-09. The German-language episode (single speaker/presenter) explains osteoporosis: definition, primary vs. secondary causes, prevalence (higher in women), risk factors (age-related bone loss, hormonal changes especially postmenopause, inadequate calcium/vitamin D/magnesium, lack of mechanical loading/exercise, certain medications like corticosteroids, thyroid disorders, GI malabsorption), prevention and treatment recommendations (regular weight-bearing and resistance training, coordinated/stabilizing exercises, professional supervision for advanced cases, varied mineral-rich diet with ~1 g calcium/day and essential fats). The episode also mentions a listener contest (rate the podcast on iTunes) and teases the next episode on arthrosis.
Questions this video answers
Freitag, den 18.05. um 13 Uhr.
200 Euro oder eine Ausbildung deiner Wahl bei OTL.
Etwa 5–6 Prozent der Bevölkerung in Europa.
Zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr.
Etwa 1 g Kalzium pro Tag.
Chapters
Denk an unser OTL Podcast Gewinnspiel. Du kannst 200 Euro oder eine Ausbildung deiner Wahl bei OTL gewinnen. Alles, was du dafür tun musst, ist den OTL Podcast bei iTunes zu bewerten. Unter allen eingegangenen Bewertungen suchen wir Am Freitag, den 18.05. Um 13 Uhr einen Gewinner. Heute widmen wir uns der Osteoporose. Näheres klären wir gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast. Im Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest. Zu Deutsch heißt Osteoporose so viel wie Knochenbrüchigkeit. Es handelt sich um eine Erkrankung des Skelettsystems, bei welcher sich mit der Zeit durch einen konstanten Abbau an Knochenmasse eine Instabilität der Knochen entwickelt. Osteoporose tritt vermehrt bei älteren Menschen auf, kann jedoch auch schon im jungen Alter eintreten. In Europa sind etwa 5 bis 6 Prozent der Bevölkerung. Betroffen, gleichzeitig sind es vermehrt Frauen. Die Symptome sind Knochenbrüche, die leicht auftreten können. Dies liegt an dem Aufbau von Knochen und deren Zellen. Diese bestehen zum einen aus einem speziellen Gewebe, die sogenannte Matrix, die den Knochen die nötige Stabilität verleiht. Zum anderen sorgen diverse Mineralstoffe, insbesondere Calcium, Vitamin D und Magnesium dafür, dass ständige UM und Aufbauprozesse innerhalb der Knochenzellen stattfinden können. Diese Kombination erlaubt es dem Skelettsystem des Menschen, bis zu einem gewissen Alter kontinuierlich Stabilität und Schutz zu gewährleisten. Zwischen dem 30. Und 40. Lebensjahr beginnen die Aufbauprozesse der Knochensubstanz abzunehmen, sodass die Abbauprozesse überwiegen. Der Zeitpunkt, an dem dieser Wechsel geschieht, wird primär durch die tägliche Ernährung und ausgeführten Sport beeinflusst. Beide Faktoren können bei korrekter Handhabung einen beträchtlichen positiven Einfluss auf die Knochendichte und somit den möglichst späten Einsatz des Knochenschwundes haben. Widmen wir uns zunächst einmal der primären Osteoporose. Bei Osteoporose handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung. Unter der primären Osteoporose werden die Ursachen meist hormonell begründet. Wechseljahre, Änderungen des Hormonhaushaltes im Alter oder mangelhafte Ernährung können hier als Hauptgründe für die Erkrankung zählen. Bei Frauen lassen sich nach den Wechseljahren drastische Mängel des weiblichen Geschlechtshormon Östrogen feststellen, welches wiederum negative Einflüsse auf die Knochendichte hat. Männer hingegen haben keinen Zeitpunkt, an dem ihr Geschlechtshormon, das Testosteron, drastisch absinkt, sodass die Prävalenz vermehrt beim weiblichen Geschlecht liegt. Aber auch Bewegungsmangel und eine nicht ausreichend mineralstoffhaltige Ernährung sind große Risikofaktoren für eine mögliche Erkrankung an Osteoporose. Insbesondere Kalzium und Vitamin D sind wichtige Nährstoffe, die für die Stabilität und Produktion der Knochenzellen verantwortlich sind. Darüber hinaus reagieren Knochenzellen mit Adaptionen auf mechanische und biochemische Reize auf die Skelettmuskulatur. Das heißt, ein intensives Krafttraining in jungen Jahren zum Beispiel signalisiert dem Organismus, dass sich die Osteozyten, die sogenannten Knochenzellen, anpassen müssen, um den hohen Lasten entgegenwirken zu können. Diese angesammelte Knochendichte über Jahre hinweg verzögert zum einen den Punkt, an welchem die Abbauprozesse den Aufbauprozessen überwiegen. Zum anderen verschafft regelmäßiger Sport einen Puffer für die Knochenstruktur. Wenn dieser im Jugendalter bereits aufgebaut und gestärkt wird, kann im hohen Alter dem Knochenschwund lange Zeit erfolgreich entgegengewirkt werden. Die sekundäre Osteoporose. Zur sekundären Osteoporose zählt man als Hauptursache anderer Erkrankungen oder dauerhafte Einnahme von Medikamenten. Für die Therapie von einigen Krankheiten werden Mittel verwendet, die die vorhandenen Probleme zwar lösen, auf lange Sicht aber weitere Folgen mit sich tragen. So kann die Behandlung mit Cortison zu Knochenschwund führen. Auch Veränderungen am Hormonhaushalt in Form von Schilddrüsen über oder Unterfunktion sind potenzielle Risikofaktoren. Darüber hinaus spielen einige Lebensmittelunverträglichkeiten oder Magen Darm Erkrankungen eine Rolle, da hierdurch die adäquate Aufnahme von beispielsweise Calcium gestört sein kann. Der Mangel wird nicht sofort erkannt, sondern zeichnet sich erst nach längerer Zeit ab, meist dann, wenn es bereits zu spät ist. Doch wie behandelt man nun? Damit es nicht zu einer akuten Behandlung von Knochenschwund kommen muss, sollten die primären Ziele auf die Prävention gerichtet sein. Dies wird insbesondere durch ausreichend sowie regelmäßigen Sport gewährleistet. Unterstützend sollte die Ernährung abwechslungsreich und mineralstoffreich sein. Eine tägliche Kalziumzufuhr von etwa 1 g sowie ausreichend essentielle Fettsäuren in Form von Nüssen und Fisch helfen dabei, die Knochenzellen gesund und funktionsfähig zu halten. Ziel einer Therapie sollte es schlussendlich sein, die Bewegungsfähigkeit wiederherzustellen. Hier kann Sport helfen, sollte jedoch mit Bedacht angewendet werden. Ist die Erkrankung an Osteoporose fortgeschritten, besteht eine erhöhte Knochenbruchgefahr. Kontrollierte und professionell angeleitete Sportarten, so zum Beispiel ein Krafttraining, sind gut geeignet. Ein klassisches Muskelaufbautraining hilft dabei, die Knochenstrukturen mit einem stabilen, funktionsfähigen Schutz aus Muskelmasse zu umgeben. Koordinations und Stabilisationsübungen unterstützen die Leistungsfähigkeit des Körpers und sorgen für die nötige Körperwahrnehmung. Gezielte Stärkung und Mobilisation einzelner Muskelpartien kann ebenfalls positive Effekte mit sich bringen. Wenn du dich näher für solche Themen interessierst, dann hör auf jeden Fall auch in die nächste Podcast Folge, denn wir widmen uns dem Thema der Arthrose. Was ist Arthrose? Wie gehst du da mit ihr um? Dies und vieles mehr klären wir in der nächsten Podcast Folge. Das war der Online Trainer Lizenz Podcast. Der Podcast für alle Fitnessfans.