This content was created by Study Buddy. This content was uploaded by Study Buddy. This is a German-language YouTube podcast episode titled "OTL Fitness-Podcast 098 | Sind sekundäre Pflanzenstoffe ein Gesundheitsgarant?" (Online Trainer Lizenz Podcast) created on 2018-06-18. The excerpt is an informational/educational monologue by the podcast host (single narrator) aimed at fitness and nutrition listeners, explaining secondary plant compounds (sekundäre Pflanzenstoffe): their role as bioactive substances, categories (e.g., alkaloids, isoprenoids, polyphenols, flavonoids, carotenoids), examples (quercetin, beta-carotene, apples, onions, carrots), typical daily intake, health effects and uncertainties (potential benefits for cardiovascular disease and cancer risk reduction, interactions with vitamins, possible risks with high doses or smoking), and practical notes (loss during peeling, effects of food processing and combination). Metadata: YouTube content, part of the Online Trainer Lizenz series, intended for fitness fans; last edited 2026-01-21.
Questions this video answers
Etwa 1,5 Gramm pro Tag
2018-06-18
Ernährungsbericht 2012
Chapters
Sekundäre Pflanzenstoffe sind wichtig für deinen Organismus, damit er richtig funktioniert und gesund bleibt. Was das genau ist, das erfährst du gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast im Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest. Die sekundären Pflanzenstoffe sind in ihrer Gesamtheit bis heute nicht vollkommen erforscht. Derzeit werden mindestens unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe in der Natur vermutet, weshalb eine deutliche, klare wissenschaftliche Erkenntnis bezüglich jedes einzelnen bisher ausbleibt. Grundsätzlich werden aber verschiedene Kategorien unterschieden, um die Aufgaben und Funktionen der einzelnen sekundären Pflanzenstoffe besser zu erkennen. Sekundäre Pflanzenstoffe sind zudem sogenannte bioaktive Substanzen. Das heißt, sie sind zwar nicht lebensnotwendig für unseren Körper, tragen aber entscheidend zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden bei. Es konnte belegt werden, dass viele dieser Stoffe die Aufnahme der essentiellen Mikronährstoffe optimal ergänzen und unterstützen. Aus diesem Grund scheinen auch einige Vitaminpräparate nicht wirklich zu wirken, da die Zugabe von sekundären Pflanzenstoffen fehlt. Auch wenn dieses Thema noch nicht völlig erforscht ist, ist es dennoch bedeutend für die Gesundheit der der Menschen. Sekundäre Pflanzenstoffe generell kommen in der Natur vor und sind für unsere Gesundheit von entscheidender Bedeutung. In den Pflanzen selbst dienen sie als Schutzfunktion vor Sonnenlicht, Krankheiten oder Schädlingen und übernehmen somit auch in der Pflanzenwelt wichtige Aufgaben. Sie werden grundlegend in verschiedene Kategorien eingeteilt. So gibt es beispielsweise Alkaloide, die Isoprenoide, Polyphenole, pflanzliche Amine und Glykoside. Des Weiteren gilt auch bei den sekundären Pflanzenstoffen der Die Menge macht das Gift. Bis zu einer bestimmten Menge sind die meisten gesundheitsfördernd, doch bei Überdosierung können auch hier negative Folgen auftreten. Durch eine ausgewogene Mischkost mit Anteilen einiger pflanzlicher Lebensmittel sollte der Grundbedarf an sekundären Pflanzenstoffen gedeckt werden. Durchschnittlich nimmt der mensch so etwa 1,5 Gramm täglich auf, wobei Vegetarier und durch ihr vermehrte pflanzliche Kost leicht darüber liegen. Auch die DGE hat in ihren Ernährungsberichten Stellung zu den sekundären Pflanzenstoffen genommen und gibt somit grobe Richtwerte der derzeitigen Versorgung wieder. Schauen wir uns nun einmal die verschiedenen Kategorien der Pflanzenstoffe an, so zum Beispiel die Flavonoide. Es sind bis dato etwa verschiedene Flav bekannt. Diese sind sehr bedeutsam für unsere Nahrung und weit verbreitet im Reich der Pflanzen. Flavonoide sind beispielsweise in Äpfeln und Zwiebeln vorhanden, befinden sich aber in den äußeren Randschichten des jeweiligen Lebensmittels. Deshalb geht ein Großteil der Flavonoide beim Schälen eines Apfels verloren, sodass das Sprichwort In der Schale sind die meisten Vitalstoffe enthalten zutrifft. Ein Hauptvertreter der Flavonoide ist das Quercitin. Viele Untergruppen differenzieren die Flavonoide in beispielsweise Flavonole, Flavone und viel mehr. Der Name selbst stammt von Flavus, denn die Flavonoide verleihen vielen Pflanzen ihre typische Farbe. Den Flavonoiden werden besondere gesundheitliche positive Wirkungen zugeschrieben. So wurde belegt, dass laut Ernährungsbericht 2012 Risikosenkungen für sowohl Herz Kreislauf Erkrankungen als auch bestimmte Krebserkrankungen durch eine ausreichende flavonoide Zufuhr erreicht werden können. Auch wenn diese Ergebnisse nicht allein durch Flavonoide erreicht wurden und der Zusammenhang mit beispielsweise Adipositas und dem Lebensstil weiterhin nicht trennscharf behandelt werden kann, sprechen die positiven Einflüsse durchaus für sich. Für carotonoide sind etwa 700 verschiedene Arten bekannt, wobei diese wiederum in sauerstoffreich und sauerstofffrei unterteilt werden. Sauerstofffreie Carotine wie beispielsweise das bekannte Beta Carotin kommen vor allem in orange gelbem Gemüse vor, so beispielsweise Karotten. Sauerstoffhaltige Carotine lassen sich hauptsächlich in grünblättrigen Gemüse wiederfinden. Viele der Carotonide weisen eine besonders hohe Vitamin A Aktivität auf und arbeiten im menschlichen Organismus somit eng in der Verstoffwechslung dieses Vitamins mit. Die Resorption dieser Carotine ist vor allem von der Art des Lebensmittels, seiner Form und Kombination mit anderen Lebensmitteln sowie der Art der Verarbeitung abhängig. So sind Teile der Carotinoide nicht hitzebeständig und anfällig gegenüber Licht. Die gesundheitlichen Aspekte dieser Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen sind bisher nicht ganz eindeutig geklärt. In Zusammenhang mit starkem Rauchen ließen sich sogar erhöhte Krebsrisikofaktoren feststellen. Insgesamt dienen Carotinoide als Antioxidant und bringen positive Wirkungen bei der Prävention des metabolischen Syndroms mit sich. In der nächsten Podcast Folge schauen wir uns weitere sekundäre Pflanzenstoffe an. Das war der Online Trainerlizenz Podcast. Der Podcast für alle Fitnessfans.