Stress im Alltag und im Beruf als Trainer | Stressmanagement | Personal-Trainer-Ausbildung bei OTL

German-language demo YouTube video from Online Trainer Lizenz (OTL) that teaches basic stress-management for personal trainers. It presents a five-pillar life model (work, finances, health, relationships/personality), explains physiological stress responses (sympathetic activation, hormones, increased heart rate/blood pressure, reduced digestion and immunity), contrasts eustress and distress, and recommends physical activity and parasympathetic recovery (breathing, relaxation) to release chronic mental stress. The clip ends with a CTA to log into OTL's free demo area for more materials.
Herzlich willkommen auf dem Kanal der Online Trainer Lizenz. Hier möchten wir dir heute einen kleinen Einblick in unseren kostenlosen Demobereich geben.
Stressmanagement, das ist natürlich nicht nur für deine Kunden wichtig, nein, das ist auch wichtig für dich, denn du musst gucken, dass du dein Stresslevel auf ein Niveau hältst, was für dich okay ist. Und das Gleiche gilt natürlich auch für deine Kunden. Du musst das ungefähr so vorstellen. Dein Leben ist auf 5 Säulen aufgebaut. Das erste wäre der Beruf, denn wir verbringen über acht Stunden am Tag mit unserer Tätigkeit. Das heißt, unsere Tätigkeit hat einen riesigen Einfluss, unser Job hat einen riesigen Einfluss auf unser Leben. Du wirst es selber schon festgestellt haben. Banker haben so eine eigene Persönlichkeit und andere Berufssparten auch. Das es färbt auf dich zwangsläufig ab. Dein Beruf und wie glücklich und wie zufrieden du bist, hat natürlich auch eine Aussagekraft auf dein restliches Leben. Denn wenn du am Tag über 8 Stunden in deinem Beruf verbringst, dann und dieses Gefühl, was du mit diesem Beruf verbindest, nimmst du natürlich auch mit in dein Privatleben. Das kannst du dann nicht einfach nur so abstellen, aber das nur am Rande. Die erste Säule ist Beruf, die zweite ist Finanzen. Du solltest in deinem Leben auch gucken, dass du finanziell halbwegs über die Runden kommst. Die nächste Sache, da bist du tätig, das ist Gesundheit. Das heißt, ist klar, wenn wir nicht gesund sind, dann so, wenn wir das jetzt mal angucken, diese Säulen, wenn da eine Säule wegbricht, dann kann das Fundament sozusagen noch das Leben oder das Haus oder was auch immer sehen willst, quasi in dieser Metapher noch gut halten. Aber wenn die zweite Säule wegbricht, dann wird es schon sehr instabil. Und bei der dritten bricht dann quasi auch das ganze Leben zusammen. Das heißt also, wenn wir in diesem Geflecht nicht ausgeglichen sind, dann oder wenn dieses Geflecht nicht ausgeglichen ist, dann hat es zweifellos Auswirkungen auf die anderen Säulen. Das heißt, wir können es eine Weile kompensieren. Gucken wir uns mal ein kleines Kind an, das ist vielleicht nicht so ausgeprägt, aber Gesundheit, Beziehung und Persönlichkeit, das sind jetzt so Sachen, die für ein kleines Kind wichtig sind und das ist eigentlich von Geburt an perfekt vorgegeben. Die können sich perfekt bewegen. Der Beruf, wenn man das so Sein noch mit reinziehen will, ist ja im Prinzip, sich erstmal vorzuentwickeln. Die arbeiten die ganze Zeit daran, sich fortzuentwickeln, die Welt zu erkunden, Dinge für sich zu erschließen, die Beziehung zu den Eltern und die Persönlichkeit. Das ist erstmal von Grund aus alles perfekt angelegt. Nur irgendwann wird das Kind größer und es wird irgendwann anfangen, irgendwelche Dinge zu kompensieren, wie Schlaf oder wie andere Sachen im Beruf oder auf eine Prüfung vorbereiten will. Und das hat natürlich dann Auswirkungen auf die anderen Säulen. Das heißt also, wir wissen oft nicht, wo das Problem ist, wo der Stress ausgelöst wird, aber diese Säulen sollten quasi ein Gleichgewicht bilden, weil sie das Fundament sind für ein glückliches Leben. Also das zum Thema Stressmanagement, das solltest du bei dir gucken, dass du diese Säulen im Gleichgewicht behältst und auch vielleicht bei deinen Kunden, wenn sie sagen, sie sind wahnsinnig gestresst. Was passiert jetzt eigentlich, wenn wir Stress haben? Und da wird auch klar, warum ein Dauerstress nicht gesund sein kann. Was passiert, wenn du Stress hast? Also Stress, du spannst die Muskulatur an, du atmest schneller, der Blutdruck geht hoch, dein Herzschlag geht hoch, du schüttest Stresshormone aus, die dafür sorgen, dass du leistungsfähiger bist. Dein Nervensystem fährt natürlich auch hoch, sodass du mehr Dinge wahrnimmst. Die Verdauung wird quasi eingestellt, weil du das Blut in den Muskeln brauchst, um reagieren zu können und dein Immunsystem fährt auch runter, weil du Energie erstmal brauchst, um dein Leben zu sichern. Und aus der Evolution heraus wissen wir, dass körperlicher und geistiger Stress immer zusammengefallen ist. Das bedeutet, wenn du vorm Segelzahntiger weggerannt bist, dann hattest du körperlichen Stress, weil du musstest rennen Und du hast geistigen Stress, weil du musstest gucken, wie du auf den nächsten Baum hochkommst oder in eine sichere Höhle oder ähnliches. Heute ist es so, dass Stress meistens nur noch geistig stattfindet, aber wir haben trotzdem die gleichen Symptome. Das heißt, wir schütten Zucker aus, wir schütten Stresshormone aus, der Blutdruck geht hoch, die Muskulatur wird fest und so weiter. Und dieser Stress kann aber nicht mehr abgebaut werden. Und das heißt wiederum, dass natürlich Bewegung ein Zugang ist, diesen geistigen Stress auch körperlich abzubauen. Was löst Stress im Körper aus? Grundsätzlich? Eigentlich kann alles im Körper Stress auslösen, weil du ja auf einen Umstand von außen reagierst. Und je nachdem, wie du ihn bewertest, löst es natürlich auch Stress aus im Körper. Du wirst festgestellt haben, es gibt manche Menschen, die haben eigentlich keine wirklichen Sorgen und keine wirklichen Probleme, haben aber wahnsinnig viel Stress. Und das sagen die nicht nur so, das ist auch wirklich so, das lässt sich auch nachmessen. Und es gibt manche Manager, die, weiß ich nicht, 48 Stunden Tage haben, aber die wahnsinnig viel arbeiten und wenn man danach misst, haben die teilweise wenig Stress. Also es ist natürlich auch irgendwas, was psychisch entsteht und wie du bestimmte Situationen für dich bewertest. Grundsätzlich wird unterteilt zwischen Eustress und Distress. Was bedeutet das? Eustress gilt als positiv. Zum Beispiel, du hast eine Prüfung, die du bestehen musst, vor der du aber keine Angst hast. Du freust dich auf diese Prüfung, denn du weißt, danach kannst du als Personal Trainer durchstarten. Das wäre irgendwo ein positiver Stress. Du hast vielleicht auch ein bisschen Angst davor, dass du vielleicht durchfallen könntest, aber du weißt doch, du wirst es bestehen und du hast einen Respekt davor und deine ganzen Körperfunktionen sind auf eine gesunde Art und Weise hochgefahren und du wirst konzentriert diese Prüfung durchmachen. Danach fällt der Stress ab und du kannst dich wieder entspannen. Distress ist zum Beispiel, wenn diese ganze Regulation nicht mehr im normalen Sinne funktioniert. Das heißt zum Beispiel, wenn ich jetzt, wenn der Prüfer neben dir in der Prüfung stehen würde, du machst eh alles falsch, du hast doch nie alles richtig gemacht. Wie sieht denn das aus? Oh Gott, wie Kunden, Du machst den Kunden kaputt. Dann erzeugt es irgendwann Distress. Und dieser Distress ist dann einfach zu viel des Guten. Du bist nicht mehr wach, du bist nicht mehr präsent, sondern es sorgt eher dafür, dass es nicht mehr funktioniert, dass du blockiert bist, dass dir nichts mehr einfällt. Und das wäre Distress grundsätzlich auch zu für Eustress erzeugt irgendwann auch Distress. Egal wie positiv irgendwas ist. Wenn zu viel ist, ist zu viel. Egal wie gesund ein Lebensmittel ist, wenn du davon zu viel isst, Irgendwann wird es ungesund. Es ist einfach so. Und so kannst du das mit Stress eben auch sehen. Stress sollte ausgewogen da sein. Es gehört dazu auch um leistungsfähig zu sein, um leistungsstark auch zu sein, gehört ein gewisses Stresslevel da. Aber es gehört auch dazu, dass der Körper sich entspannt, dass der Körper sich regeneriert und erholt. Und diese zwei Seiten der Medaillen sollten einfach im Ausgleich sein. Das haben wir schon gelernt. Du hattest jetzt Stress auf der Arbeit, danach gehst du zum Training und du hast diesen Stress abgebaut. Wie funktioniert das im Körper? Ganz einfach, auch hier kommst du von diesen dauerhaften Sympathikus, wo du leistungsstark bist, in den Parasympathikus, wo Regeneration stattfindet, wo verdaut wird. Was passiert jetzt bei der Entspannung? Also angenommen, du warst auf der Arbeit, hattest unheimlich hohen Stress, dann warst du im Training, hast so getrainiert, dass du den Stress dabei abbauen konntest und jetzt setzt eigentlich die komplette Entspannung ein. Das heißt, der Körper kann sich regenerieren, was wir vorhin gesagt haben, genau das Gegenteil passiert ist. Das heißt, unser Immunsystem fährt wieder hoch und unsere Verdauung läuft, unsere Regeneration läuft und wir erholen uns insgesamt. Dadurch sinkt natürlich der Blutdruck. Dadurch sinkt auch wieder die Herzfrequenz, die ja vorher durch den Stress gestiegen ist. Die ganze Atmung wird flacher und ökonomischer. Und was das Wichtigste ist, Angst wird abgebaut. Vielleicht hast du es auch schon mal selber festgestellt, wenn du die ganze Zeit unter Stress bist, über bestimmte Sachen nicht nachdenken kannst und auch keine wirkliche Entspannung hast, dann wirst du immer angespannter. Und umso angespannter du bist, umso mehr. Bring dich Kleinigkeiten komplett aus der Fassung. Du bist gereizter, dir fällt ein Schlüssel runter und du könntest heulen oder so, weil das einfach das Fass zum Überlaufen bringt. Das heißt also auch hier, durch Entspannung werden Ängste abgebaut. Und wenn du glücklich bist und du dich entspannst, dann fällt es dem Körper auch relativ schwer, Angst aufzubauen, weil das ja Anspannung bedeutet. Also gerade wenn du Angstzustände hast, versuche immer die Entspannung zu kommen. Aufs Atmen ist immer der einfachste Tipp. Also das so viel zum Thema Stressmanagement. Was für dich als Personal Trainer wirklich entscheidend ist, dass du da ein Gleichgewicht findest, denn du bist selbstständig und selbstständig bedeutet heutzutage, du hast sehr sehr viele Möglichkeiten und dementsprechend kannst du auch sehr viele Aufgaben wahrnehmen und das heißt nicht immer, dass das positiv ist.
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