Was ist überhaupt Beweglichkeit | 168 OTL Fitness-Podcast

German-language podcast episode explaining 'Beweglichkeit' (mobility). Defines mobility, distinguishes general vs. sport-specific mobility, outlines physiological contributors (joint structure, elasticity of muscles/tendons/connective tissue, required strength, inter- and intramuscular coordination), person-specific factors (age, sex), environmental/situational influences (temperature, warm-up, fatigue, time of day, psychological state), degenerative effects (joint wear, arthrosis) and practical importance of regular mobility training in exercise planning.
In der heutigen Podcast Folge schauen wir uns einmal das Thema der Beweglichkeit näher an. In der vorherigen Podcast Folge haben wir über die Relevanz eines Beweglichkeitstrainings gesprochen. Heute geht es primär um die Einflussfaktoren und was Beweglichkeit überhaupt ist. Dies und vieles mehr erfährst du gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast, ein Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest.
Was ist Beweglichkeit? Beweglichkeit ist die motorische Fähigkeit, Bewegungen mit großer bzw. Optimaler Schwingungsweite der Gelenke auszuführen. Sie gehört zu den motorischen Grundeigenschaften. Trotz unterschiedlicher Vorstellungen vom Begriff Beweglichkeit wird meist zwischen allgemeiner und spezieller sportartspezifischer Beweglichkeit unterschieden. Gute Beweglichkeitsleistungen ergeben sich wie. Zusammenwirken elastischer Eigenschaften der Muskeln, Sehnen und Bänder. Erforderliche Kraft, um anatomisch gegebenen Bewegungsspielraum zu erreichen. Inter und intramuskuläre Koordination, die sich in Gelenkigkeit und Dehnfähigkeit einteilt. Training der Beweglichkeit heißt demnach. Elastische Eigenschaften des Bewegungsapparats zu verbessern. Inter und intramuskuläre Koordination der Muskulatur zu optimieren. Erforderliche Kraft zu entwickeln, die den Spielraum der Gelenke gezielt ausnutzt. Einflussfaktoren auf die Beweglichkeit. Gelenkigkeit bezeichnet die Art und die Struktur des jeweiligen Gelenkes. Da sich die Gelenkigkeit aus den gelenkbildenden Knochen und deren Struktur ergibt, kann dieser Einflussfaktor durch Training nicht manipuliert werden. Dehnfähigkeit kennzeichnet die Elastizität der jeweiligen gelenkumgebenden Muskeln, Sehnen und des Bindegewebes. Dieser Einflussfaktor kann durch ein entsprechendes Beweglichkeitstraining beeinflusst werden. Personenspezifische Einflussfaktoren auf die Beweglichkeit. Alter Es hat einen entscheidenden Einfluss auf die Trainierbarkeit der Beweglichkeit. Bereits mit Beginn der Pubertät hat der Mensch das Höchstmaß an der Beweglichkeit erreicht. Ab diesem Zeitpunkt vermindert sich das Ausmaß der Beweglichkeit mit zunehmendem Alter. Dieser Rückbildungsprozess kann jedoch mit regelmäßigem Training hinausgezögert werden. Das das heißt, eine gute Beweglichkeit kann bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Beweglichkeitstraining sollte also fester Bestandteil einer jeden Trainingsplanung sein. Geschlecht. Im Allgemeinen sind Frauen beweglicher als Männer aufgrund unterschiedlich ausgeprägter Formen der Gelenke. Weibliche Gelenkstrukturen weisen im Vergleich zu männlichen eine geringere Knochenführung der Gelenke auf, was eine größere Gelenkamplitude nach sich zieht, zum Beispiel Ellenbogengelenk. Außerdem zeigt sich bei Frauen oft eine durch schwache Bänderführung und geringere Muskelmasse bedingte Hypermobilität in den einzelnen Muskelgelenksystemen. Weitere Einflussfaktoren auf die Temperatur, Umgebungstemperatur sowie die Haut und Muskeltemperatur beeinflussen die Beweglichkeit erheblich. Aufgrund einer erhöhten Körperkern und damit einhergehender erhöhter Muskeltemperatur nimmt die Viskosität des Bindegewebes und der Gelenkschmierer ab. Der innere Reibungswiderstand von Muskulatur, Sehnen sowie Bänder reduziert sich, wodurch die Flexibilität insgesamt erhöht werden kann. Hier wird die Bedeutung eines Aufwärmprogramms vor dem Training deutlich, denn diese Vorgänge bereiten die Muskulatur auf die nötige Leistungsbereitschaft vor. Ermüdungsgrad. Der Intensives Training fördert muskuläre und zentralnervöse Ermüdungsprozesse, die den Muskeltonus erhöhen können. Hieraus resultiert eine erhebliche Beeinträchtigung der Beweglichkeit, meist verbunden mit Schmerz und Steifheitsgefühlen der betroffenen Muskulatur. Das Beweglichkeitsausmass ist ebenfalls von der Tageszeit abhängig. So liegt meistens eine reduzierte Beweglichkeit in den Morgenstunden direkt nach dem Aufstehen vor, während im Tagesverlauf das Bewegungsausmaß zunimmt. Psychische Die Muskulatur erhält aufgrund zentralnervöser Erregungsimpulse stets einen bestimmten Spannungszustand Tu aufrecht. Durch psychische Einflüsse, zum Beispiel Angst, Ärger, Stress usw. Kann sich der muskuläre Tonus stark erhöhen, sodass es zu Muskelverspannung und damit zu einer negativen Beeinflussung der Beweglichkeit kommen kann. Abnutzung der Gelenke. Degenerative Prozesse am Gelenkknorpel, Abnutzungserscheinung, Arthrose sowie seine umgebenden Strukturen können aufgrund eines verminderten muskulären Zusammenspiels die Beweglichkeit beeinträchtigen. Bedeutung einer optimalen Beweglichkeit. Aus sportmedizinischer und sportwissenschaftlicher Sicht ist ein Gelenk nur dann optimal funktions und leistungsfähig, wenn an dem betreffenden Skelettmuskel ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Fähigkeit zur Kontraktion und der Fähigkeit zur Entspannung besteht und die Funktionsfähigkeit der bindegewebigen Strukturen optimal ausgeprägt ist. Eine eingeschränkte Dehnfähigkeit der Muskel und Bindegewebestrukturen kann für eine Vielzahl von Problemen verantwortlich ungünstige Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat, Störungen des atomuskulären Gleichgewichts, Muskeldysbalancen, Entstehung von Haltungsfehlern, verminderte Belastbarkeit des Gelenkapparates, verminderte Belastbarkeit der Muskeln, verminderte Belastbarkeit der Sehnen, Erhöhung des Muskeltonus und daraus resultierende Muskelspannungsschmerzen, verminderte Regenerationsfähigkeit nach sportlichen Belastungen.
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