Was passiert mit deinem Sportherz | 161 OTL Fitness-Podcast

German-language podcast episode (Online Trainer Lizenz) examining the athlete's heart (Sportherz) and cardiovascular physiology. Covers cardiac electrophysiology and myocardium structure, endurance-training adaptations (greater heart mass—up to ~500 g—larger volumes up to 1.6 L reported, increased capillarization, higher stroke volume, lower resting heart rate), blood composition and distribution, detailed definitions of systolic and diastolic pressure, WHO blood pressure categories and numerical thresholds, and step-by-step measurement methodology and tips. Concludes with promotional information about the Trainer B license and a listener discount code.
Chapters
In der heutigen Podcast Folge schauen wir uns einmal das Sportherz an. Wie kommt es überhaupt zu einem Sportherz und wo sind die generellen Unterschiede zu einem normalen Herz? Außerdem schauen wir uns auch die Blutdruckwerte an. Wann ist ein Blutdruck OK und wann kommt es möglicherweise zu einem Bluthochdruck? Dies und vieles mehr erfährst du gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast. Im Gespräch über Fitness, Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest.
Reiz und Erregung. Ein Reiz, zum Beispiel Wärmedruck oder Schmerz, ist eine äußere Einwirkung, die zum Beispiel in der Haut durch Sinneszellen Rezeptoren aufgenommen wird. Ein Reiz bewirkt an den nachgeschalteten Nervenzellen elektrische Impulse, die als Erregung bezeichnet werden. Eine Besonderheit liegt hierbei in dem Erregungsleitungssystem des Herzens. Dieses benötigt keinen externen Reiz, sondern funktioniert autark. Es bildet und erzeugt eigene Impulse, sodass es unabhängig vom restlichen Körper funktioniert. Deswegen gibt es auch das Phänomen, dass ein menschliches Herz in einer geeigneten Nährstofflösung sogar außerhalb des Körpers schlägt. Es handelt sich um eine Art Schutzmechanismus, sodass unser Herz Kreislauf System in keinerlei Abhängigkeit zu externen Impulsen steht, wie es bei anderen Funktionen des Organismus der Fall ist. Sportherz. Als Sportherz bezeichnet man das hypertrophierte, gesunde Herz des trainierten Ausdauersportlers. Typische Kennzeichen eines Sportherzens sind eine vermehrte Kapillarisierung dank eines gestärkten Herzmuskels, eine Abnahme des Ruhe und Belastungspulses durch ein erhöhtes Schlagvolumen, eine Senkung des Sauerstoffbedarfs des Herzmuskels in Ruhe sowie eine verbesserte Belastungsfähigkeit. Das Sportherz bietet leistungsstarke Voraussetzungen für Ausdauerbelastungen. In der Brust von Ausdauersportlern. Im Hochleistungsbereich steckt ein riesiger Muskel. 1,6 Liter sind die gemessenen Höchstwerte. Er ist doppelt so groß und treibt mit jedem Herzschlag doppelt so viel Blut in die Adern wie das Organ eines Untrainierten. Ein Größenvergleich zwischen normalem Herz und Sportherz zeigt, dass ein normales Herz bis 300 Gramm und ein Sportherz bis 500 Gramm an Gewicht hat. Bei Läufern, Ruderern, Schwimmern, Triathleten und anderen Ausdauersportlern passt sich die Pumpmuskulatur der Belastung an. Herzfrequenz, Schlagvolumen und Herzminutenvolumen verändern sich. Dieses Herz arbeitet demzufolge ökonomischer und leistungsfähiger. Früher wurde dieser Anpassungsprozess aufgrund eines oft sehr niedrigen und unregelmäßigen Pulses in Extremfällen lediglich 30 bis 32 Schläge pro Minute als schädlich bezeichnet. Doch normalerweise ist ein Sport jetzt ungefährlich. Wenn sich der Athlet vom Hochleistungssport verabschiedet, bildet es sich gewöhnlich binnen weniger Jahre auf seine nahezu normale Größe zurück. Myokard. Der Großteil des Herzmuskels besteht aus den mechanischen aktiven Zellen, dem Triebmyokard. Diese Zellen kontrahieren sich Systole und erschlaffen Diastole regelmäßiger. Folge. Ein kleiner Teil der Zellen ist auf die Bildung und Leitung von Aktionspotentialen das Erregungsbildungs und Erregungsleitungssystem. Es löst die Herzschläge aus und koordiniert die Aktionen der Vorhöfe, Atrien und Kammernventrikel. 4. April Blut und Blutdruck. Die Blutgefäße Arterien und Venen bilden zusammen ein geschlossenes Transportsystem. Das Transportmittel Blut versorgt den Körper mit Nährstoffen und entsorgt die Stoffwechselprodukte. Zur Aufrechterhaltung des Blutkreislaufs muss ein bestimmter Druck vorhanden sein. Dieser sogenannte Blutdruck steigt, wenn sich das Herz zusammenzieht. Die dadurch entstehende Druckerhöhung nennt man auch systolischen Blutdruck und er wird beim Blutdruckmessen als der höhere Wert zuerst genannt. Erschlafft das Herz, sinkt der Druck. Dieser als diastolisch bezeichnete Blutdruck wird beim Blutdruckmessen an zweiter Stelle genannt und entspricht dem niedrigeren Wert. Das Bereitstellen bzw. Umstellen der Energie in der Muskelzelle hängt vom Sauerstofftransport zum Muskel und vom Abtransport der Stoffwechselprodukte ab. Auch für die Organleistung werden versorgende Stoffe benötigt, welche über das Blutgefäßsystem an die jeweiligen Organe geliefert werden. Anschließend können durch das Blut auch Abfallstoffe vom Ort der Verwertung abtransportiert werden. Das Herz ist die Zentralstation dieses Versorgungssystems. Von ihm weg führen die Schlagadern Arterien zu ihm hin. Die Blutadern, die Venen und Arterien sind vergleichsweise weite Adern, die große Mengen an Blut transportieren können. Sie können jedoch keine transportierten Stoffe direkt an ihre Umgebung abgeben oder Stoffe aufnehmen. Der Austausch von Stoffen geschieht über die sogenannten Kapillaren. Das sind feinste Verästelungen der Adern, welche durch ihre große Oberfläche dafür sorgen, dass das Blut zu allen benötigten Stellen transportiert wird, um dort Stoffe austauschen zu können. Während in der Ruhephase nur etwa drei bis fünf Prozent der vorhandenen Kapillaren geöffnet sind, sind es bei Ausdauerbelastungen sämtliche Kapillaren, die dann zusätzlich noch erweitert werden. Die Zahl der offenen Kapillaren steigt so auf das 30 bis 50-fache an. Die Gesamtoberfläche vergrößert sich auf etwa das Hundertfache. Das Blut verbindet die verschiedenen Organsysteme zu einer funktionierenden Einheit. Das Blut setzt sich zusammen aus zellulären Bestandteilen 45 Prozent und Plasma 55 Prozent. Zelluläre Bestandteile. Rote Blutkörperchen. Entrozyten. Weiße Blutkörperchen. Leukozyten. Eine erhöhte Entrozytenkonzentration sorgt für eine verbesserte Sauerstofftransportkapazität. Mit Abnahme der Blutplättchen verringert sich die Gerinnungstendenz und die Fließeigenschaften werden verbessert. Blutdruckwerte. Der Blutdruck gibt Auskunft über den Druck des Blutes in einem Blutgefäß. Er wird in mmHg angegeben, welches ein Maß für Drücke ist. Millimeter Quecksilbersäule. Man unterscheidet beim Blutdruck zwischen dem systolischen und diastolischen Wert. Der systolische arterielle Druck beschreibt den Spitzenwert der Auswurfkraft des Herzens innerhalb der Blutgefäße. Bei den einzelnen Herzschlägen wird wellenförmig Blut durch die Arterien und Venen gepumpt, sodass ein Druck entsteht. Der Moment der maximalen Herzmuskel Kontraktion beschreibt den Wert des systolischen Drucks im Blutgefäß. Auf der anderen Seite gibt es den diastolischen Blutdruck. Dieser wird während der Erschlaffung des Herzmuskels gemessen. Dies ist die Phase, während sich die Kammern des Herzens mit Blut aus den Vorhöfen füllen. Das gesammelte Blut wird durch die anschließende Systole, also die maximale Kontraktion des Herzmuskels, in die Blutbahn transportiert. Zusammen bilden Diastole und Systole den höchsten und niedrigsten Druckwert im menschlichen Körper. Die Messung dieser Blutdruckwerte erfolgt heutzutage meist mit digitalen Messgeräten, welche bei korrekter Anwendung einen genauen Wert für den systolischen sowie den diastolischen Druck ausgeben. Diese Methode und eine Einschätzung der gemessenen Blutdruckwerte werden nachfolgend erläutert. Eine der gängigsten Messmethoden ist die Messung mit einer Oberarmmanschette, ebenso gängig einer Handgelenkmanschette. Richtwerte zur Beurteilung von Blutdruckwerten nach WHO. Zuerst kommt der systolische, dann der diastolische Wert. Optimaler bis 120 bis 80 normaler 120 bis 129 80 bis 84 hochnormaler 130 bis 139 85 bis 89 milde Hypertonie Stufe 1 140 bis 159 90 bis 99 mittlere Hypertonie Stufe 2 160 bis 179 100 bis 109 schwere Hypertonie Stufe 3 über 180 über 110. Methodik der Messung. Die Messung sollte in Ruhe nach fünfminütiger Ruhe in einem stillen Raum auf Herzhöhe erfolgen. Letzteres ist vor allem bei Handgelenkgeräten Die Druckmanschette muss korrekt gewählt sein. Bei Kunden, die Medikamente einnehmen, sollte vermerkt werden, wann die Messung bezogen auf die Medikamenteneinnahme durchgeführt wurde. Bei Differenzen zwischen beiden Armen ist es besser, die Messung am Arm mit dem höheren arteriellen Druck durchzuführen. Für die Beurteilung der arteriellen Druckhöhe geht der Mittelwert aus zwei folgenden Messungen mindestens im Minutenabstand. Bei der Blutdruckmessung gibt es somit viele Dinge zu beachten. Zusammenfassend lassen sich nachfolgende Tipps bis etwa eine Stunde vor der Messung keine koffeinhaltigen Getränke, Nikotin und Alkohol verzehren. Auf eine ruhige Umgebung achten. Vor der Messung möglichst drei bis fünf Minuten ruhig sitzen, Manschette in richtiger Größe und an unbekleidetem Arm anlegen. Arm während der Messung ruhig halten. Unteren Rand der Blutdruckmanschette ca. 2,5 cm über der Ellenbeuge anlegen. Wiederholungsmessung frühestens nach 60 Sekunden am gleichen Arm. Zusätzlich lassen sich noch diverse Einflussfaktoren feststellen, welche die Höhe des Blutdrucks akut und chronisch beeinflussen können. Diese werden in einer ausführlichen Tabelle im Skript dargestellt. Blutverteilung im systemischen Kreislauf. Nur 15 Prozent des Blutvolumens im systemischen Kreislauf existiert im Bereich vor den Kapillaren in den Arterien und Arteriolen nur 5 Prozent des Blutvolumens. Im systemischen Kreislauf dagegen innerhalb der Kapillaren. Der Großteil des Blutes im systemischen Kreislauf befindet sich im Bereich nach den Kapillaren, das Heit in den Venolen und Venen. Venolen und Venen heißen deshalb Kapazitätsgefäße und spielen eine große Rolle beim Regulieren des Kreislaufs.
Das war ein Thema, was auch heute wieder etwas tiefer behandelt wurde. Das ist unter anderem auch Bestandteil der Trainer B Lizenz. Also wenn du dich näher dafür interessierst und dein Hobby zum Beruf machen möchtest, dann schau auf jeden Fall mal auf unserer Webseite vorbei. Den Link findest du in der Videobeschreibung. Und wenn du dich für für eine Trainerlizenz bei OTL entscheidest und den Rabattcode Audiobook, alles klein geschrieben und dann die 100 dahinter, dann bekommst du das jeweilige Hörbuch gratis dazu, dadurch, dass du hier den Podcast hörst. Das war der Online Trainer Lizenz Podcast, der Podcast für alle Fitnessfans.
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