This content was created by Study Buddy. This content was uploaded by Study Buddy. This is a German-language YouTube podcast episode titled "Wie viel Sport bei BLUTHOCHDRUCK | 172 OTL Fitness-Podcast" (created 2019-03-07). The excerpt is a podcast-style recording with a host (SPEAKER A) who introduces and closes the episode and an expert/narrator (SPEAKER B) who gives detailed guidance on exercise for arterial hypertension. Topics covered include the benefits of regular endurance training (blood pressure reduction ~5–10 mmHg), suitable sports (cycling, running, swimming, modified ball games), sports to avoid (heavy/explosive strength work, sprint/jump disciplines), training frequency and duration (2–4×/week, 30–60 min), practical monitoring (rest and exertion BP and pulse, ergometry, target limits such as systolic ≤200 mmHg at 100 W), training heart rate rules-of-thumb (180−age and ~70–75% of max, note on beta‑blockers), measurement methods (arm vs. wrist cuffs, cuff at heart level), and advice to coordinate exercise with a sports-medicine physician. The episode ends with a request for iTunes reviews and contact via email.
Questions this video answers
About 5–10 mmHg (systolic).
2–4 times per week, about 30–60 minutes each session.
Systolic RR over 250 mmHg.
Should not exceed 200 mmHg.
180 − age (beats per minute).
In der heutigen Podcast Folge sprechen wir über das Thema Sport in Bezug auf Bluthochdruck. Wie kann man es effektiv einsetzen? Dies und vieles mehr erfährst du gleich nach dem Intro. Herzlich willkommen zum Online Trainer Lizenz Podcast, ein Gespräch über Fitness und Ernährung. Lerne von Experten, wie du erfolgreich trainierst, dich richtig ernährst und typische Sportverletzungen vermeidest.
Ausdauertraining gegen Bluthochdruck. Zur Vorbeugung und begleitenden Therapien gegen arterielle Hypertonie spielt sportliche Aktivität eine wichtige Rolle, da hierbei das Herz Kreislauf System beansprucht wird. Wenn auch bei akuter Belastung der Blutdruck erst einmal ansteigt, lässt er sich mit regelmäßigem Ausdauertraining längerfristig um ca. 5 bis 10 mm Quecksilbersäule senken. Vor allem Patienten mit einer milden Hypertonie profitieren davon. Damit ist Ausdauertraining als Therapie genauso wirksam wie eine medikamentöse Monotherapie. Auch bei ausgeprägter Hypertonie ist Sport möglich, allerdings muss der Blutdruck vorher gut eingestellt werden. Es gibt sogar spezielle Hypertoniker Sportgruppen, die von qualifizierten Sportlehrern und Sporttherapeuten geleitet werden. Dort werden Blutdruckwerte mehrmals während des Trainings kontrolliert. Ein systolischer RR von über 250 mm Quecksilbersilbersäule spricht für eine unzureichende Einstellung. Während der systolische Blutdruck unter körperlicher Belastung ansteigt, sollte der diastolische Druck nicht über das Ruheniveau steigen. Bei gut eingestelltem Blutdruck leider zu selten, ist sogar dosierter Kraftsport erlaubt. Sport ist nicht gleich Sport. Für Menschen mit Bluthochdruck hängt die Wahl einer geeigneten Sportart von der Art und Aufeinanderfolge der Krafteinsätze ab. Das Training sollte möglichst dynamisch und mit gleichmäßiger, nicht zu hoher Intensität über einen längeren Zeitraum stattfinden. Ausdauersportarten wie Radfahren, Laufen und Schwimmen sind aufgrund ihrer gleichmäßigen muskulären Dynamik, ihrer guten Dosierbarkeit und der effektiven Beanspruchung des Herz Kreislauf Systems besonders geeignet. Allerdings sind sie andererseits wenig abwechslungsreich, was für manche Patienten nicht gerade anspornend ist. Ballsportarten wie Fußball, Volleyball, Rückschlagspiele oder Badminton und Tennis können so verändert werden, dass sie viele Laufwege enthalten und den Körper gleichmäßig belasten. Von Sportarten mit hohen oder explosiven Krafteinsätzen, Gewichtheben, Kraftdreikampf, Bodybuilding, Sprint und Sprungdisziplin etc. Sollte eher abgesehen werden, denn die Presseatmung führt zu hohen Blutdruckspitzen. Nur bei wirklich guter RR Einstellung Riva Rocci, nach ihm wurde der arterielle Blutdruck bezeichnet ist intensiver Kraftsport erlaubt. Da schon beim gesunden menschen extreme systolische RR Spitzen nach einem Saunagang beim Sprung ins kalte Tauchbecken auftreten 300 mm Quecksilbersäule und mehr, sollte ein Hypertoniker auf diesen Kälteschock verzichten. Wettkampfsport sollte nur gut eingestellten Hypertonikern vorbehalten sein. Herzfrequenz und Blutdruck sind vor und während des Trainings zu kontrollieren. Wer unter hohem Blutdruck leidet, sollte auf jeden Fall mit seinem sportmedizinisch versierten Hausarzt oder Internisten. Sprechen und gemeinsam mit ihm ein geeignetes Bewegungsprogramm erarbeiten. Um gute Trainingseffekte zu erzielen, ist es sinnvoll, zwei bis vier Mal pro Woche etwa 30 bis 60 Minuten zu trainieren. Es wird empfohlen, sowohl Blutdruck und Puls in Ruhe und zumindest fallweise auch unter Belastung zu kontrollieren. Praktikabler ist jedoch die Beurteilung des Belastungsblutdrucks mittels Ergometrie. Die Faustregel Der systolische Blutdruck soll bei 100 Watt nicht höher als 200 mm Quecksilbersäule sein. Für den Belastungsblutdruck gibt es im Gegensatz zum Ruheblutdruck einen gewissen Altersbonus. Der diastolische Blutdruck sollte unter Belastung nicht über den Ausgangswert ansteigen. Idealerweise sinkt er sogar etwas ab, wenn sich die peripheren Widerstandsgefäße erweitern Blutdruckschere, was für eine gute Funktion des Endothels spricht. Der Trainingspuls, also die Belastung, sollte nicht zu hoch gewählt werden. Da es sich fast immer um untrainierte handelt, kommt ohnehin nur eine extensive Belastung in Frage. Wer sich an die Faustformel Trainingsherzfrequenz 180 Lebensalter hält, ist in der Regel auf der sicheren Seite. Dennoch bleibt hervorzuheben, dass solche Faustformeln nur Richtwerte darstellen und damit nicht immer individuell zutreffend sind. Eine praktikablere Faustformel wäre Trainingsherzfrequenz gleich maximale Herzfrequenz mal 0,7 bis 0,75 Die maximale Herzfrequenz ist nicht mit 220 Lebensalter gleichzusetzen, sondern sollte vorher mittels Ergometrie ermittelt werden. Wer Betablocker einnimmt, muss beachten, dass die Trainingsherzfrequenz entsprechend niedriger liegt. Dies kann 10 bis 15 und sogar mehr Schläge ausmachen. Die Herzfrequenz kann mit handelsüblichen Pulsmessgeräten online überwacht werden. Ein Blick auf die Uhr verrät dann sofort, ob man noch etwas zulegen kann oder lieber die Belastung etwas zurückschraubt. Die Messung des Blutdrucks ist etwas aufwendiger. Das sogenannte auskultatorische Messen nach Riva Rocci mit Manschette und Stethoskop liefert zwar relativ zuverlässige Werte, ist aber während des Trainings umständlich. Praktischer sind Messgeräte, die den Blutdruck am Handgelenk messen. Ein Nachteil ist, dass bei einigen Menschen generell am Handgelenk andere Werte gemessen werden als am Oberarm. Dies sollte vorher überprüft werden. Stimmen die Werte überein, ist die Messung am Handgelenk sehr einfach und immer und überall durchführbar. So kann gewährleistet werden, dass mit Blick auf den Blutdruck immer im grünen Bereich trainiert wird. Unabhängig von der Messmethode ist es wichtig, dass der Messpunkt, die Blutdruckmanschette immer auf Herzhöhe liegt. Das Messen der Ruhewerte sollte erst nach zwei bis drei Minuten ruhigem Hinsetzen passieren. Wer seinen Blutdruck regelmäßig unter Ruhe und Belastungsbedingungen misst und in einem Blutdruckpass protokolliert, stellt Änderungen sofort fest.
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