In this solo talk, a coach with over 20 years of experience reflects on the paradox of accumulating vast theoretical knowledge while lacking practical mastery. He argues that the real differentiator between a beginner and a master is the ability to translate knowledge into action, and that the modern flood of development models, newsletters, and coaching programs often leads to mental overload and burnout. To counter this, he introduces a simple, self‑made instrument called the “Magic Lasso List” (inspired by Baudewein Vermollen). The tool is presented as a way to “inner‑declutter” – to identify the core axis of one’s being and let peripheral concerns fall away, especially useful around the year‑end but applicable anytime. He offers the list in the video’s show notes, explains its non‑performance‑oriented, science‑based nature, and invites viewers to try it, share feedback, and contact him for further support.
Chapters
Wenn du sehr lange mit Menschen und Organisationen arbeitest, ich mache das jetzt seit über 20 Jahren, dann hast du am Anfang eine breite Basis mit tausenden von Dingen, die du weißt und von denen du meinst, so muss es sein, so muss es funktionieren. Und was am Schluss bleibt, ist die Spitze dieser Pyramide. Das heißt, die Dinge, von denen ich gelernt habe, dass sie dann tatsächlich auch funktionieren und tatsächlich einen Unterschied machen in der Entwicklung von Menschen und von Organisationen. Und über eine dieser Faktoren möchte ich in dem Video sprechen. Ich stelle dir das auch gerne zur Verfügung, wenn du Trainer oder selber Coach bist. Vielleicht kannst du was damit anfangen. Kurz zur Ich habe Anfang der er Jahre wieder Kontakt mit Entwicklungssystemen gehabt. Ich hatte mich früher schon intensiv mit Neubauen und Konsorten beschäftigt über Ursprungsgeschichte des Bewusstseins und Bewusstseinsentwicklung und Gebser und bin dann mit Ken Wilber in Kontakt gekommen, nicht persönlich, sondern über Leute, die ihn kannten und über seine Arbeiten und war wirklich hin und weg von der Genauigkeit und Präzision und auch von der Liebe, die er zu diesen Entwicklungen an den Tag gelegt hat und den Entwicklungssystemen, die da aufgetaucht sind, war dem extrem aufgeschlossen und auch begeistert gegenüber. Mittlerweile bin ich an einem Punkt, wo ich gelernt habe, dass es überhaupt keinen Sinn macht, was ich alles weiß und welche Systeme ich im Kopf habe und ähnliches. Es ist manchmal notwendig, eine Landkarte zu haben, um eine Richtung wiederzufinden, aber die kommen meistens dann auch woanders her, nämlich aus deinem eigenen Sein. Und meist oder ganz oft ist der Stoff dann von verwirrend bis kontraproduktiv. Das hat mich dazu gebracht, dass ich in den letzten fünf Jahren immer wieder den relativ provokanten Satz raushaue, nämlich das Wissen, der Trostpreis im Leben ist Trostpreis. Warum? Ich bin seit Jahren in den Newslettern von PVC mit drin, von McKinsey und da wird ein Zeug rausgehauen ohne Ende. Also man weiß im Grunde genommen alles und wie Fred Kaufman sagte, kam nichts. Also der Unterschied zwischen Wissen und Können ist das Delta, was ein Anfänger von einem Meister unterscheidet. Deswegen ist es auch immer wieder schwierig, wenn Leute irgendwo mit 25 oder mit 30 mit Coaching Angeboten rausgehen oder Entwicklungsangeboten rausgehen. Das ist nicht dem Alter geschuldet, dass ich da skeptisch bin, sondern es ist dem Umstand geschuldet, dass die Erfahrung fehlt und Erfahrung hat was mit Zeit zu tun. Sei es drum. Was ich gelernt habe, ist, dass es nicht darum geht, den Kopf und den Mind immer voller zu machen, immer mehr Zeug anzuhäufen, immer mehr von dem anzuhäufen, von dem ich letztendlich weiß, dass ich es tun müsste, es aber nicht kann oder noch nicht kann. Das shiftet ganz oft in die andere Richtung und wendet sich dann gegen mich. Eines der schlimmsten Beispiele oder frappierendsten Beispiel dafür ist Burnout. Wenn du zu viel Zeug im Kopf hast, was du alles tun müsstest, müsstest, müsstest und das sollte ich noch und da muss ich und all diese Sachen kumulieren, dann erstickt es dich irgendwann da drin. Und wir leben gerade in einer Zeit, die für mein Gefühl zumindest absolut schamlos geworden ist darin, uns unter was wir alles tun, sein, machen müssten zu ersticken. Wenn du dieses Video siehst, biete ich dir eine schnelle, einfache und charmante Lösung oder Möglichkeit an, um damit zu arbeiten. Die geht zu 100 Prozent an meinen Freund und Lehrer, den ich sehr verehrt habe, Baudewein Vermollen. Der Name ist schon öfters gefallen, der damit angefangen hat. Ich habe diese Tool, dieses Ding umbenannt in der Magic Lasso List, um da keine Verwechslungen und keine Copyright Infringements zu kriegen. Keine Ahnung, wie weit es gerade geht. Kannst die für eine beschränkte Zeit in den Shownotes unten runterladen. Ich verlinke das Eine der Möglichkeiten jetzt auch vor dem Jahreswechsel einfach aufzuräumen. Du kannst es aber auch immer unterhalb des Jahres benutzen, wenn du merkst, das wird zu viel und ähnliches. Und diese Art von Arbeit macht einen Unterschied, weil sie im Grunde genommen nicht repariert und nicht optimiert. Da wird nicht versucht zu priorisieren und ähnliches Zeug zu machen, sondern es hat etwas damit zu tun, wie wir in unserem Inneren funktionieren. Aber ich will es jetzt nicht spoilern. Wenn du damit angefangen hast zu arbeiten und weitermachen willst, kontakte mich einfach. Wenn du das Video gerade in dem Jahreswechsel siehst, zu dem es produziert wurde, meine Hol dir auf jeden Fall dieses Tool und arbeite damit. Du wirst sehen, es macht einen Unterschied, so wie viele andere Sachen, die science orientiert laufen und nicht performanceorientiert laufen. Und relax into your being. Also nimm es, um dich in dein Sein hineinzuentspannen. Anstatt in dieser Wäscheschleuder, in dieser Zentrifuge zu sitzen, in der wir die ganze Zeit sitzen. Schau, dass du diese Tools benutzt, um dich mit der Achse, die ja im Grunde genommen stillsteht und um die sich alles herumdreht, zu identifizieren, zumindest für einen kurzen Moment und die Sachen, die da am Rand der Zentrifuge kleben, einfach mal runterfallen zu lassen. Hab viel Spaß damit. Wenn du Erfahrungen damit gemacht hast, schreib es unten in die Kommentare rein. Ich freue mich immer über Feedback.