Wie du täglich deine WunschkundInnen anziehst

In diesem Podcast‑Monolog erklärt die Sprecherin, wie Solo‑Unternehmerinnen und Coaches konsequent ihre Wunschkundinnen anziehen können. Sie beginnt damit, dass man zunächst klar definieren muss, wer der Wunschkunde ist – nicht nur anhand demografischer Daten, sondern vor allem durch das Erkennen von Nicht‑Wunschkundinnen nach ein bis zwei Jahren im Business. Sie betont, dass man anfangs oft zu wenig wählerisch ist, weil finanzielle Abhängigkeit besteht, und empfiehlt, bereits im Termin‑Formular nach Investitionsbereitschaft zu fragen, um unnötige Gespräche zu vermeiden. Ein zentrales Werkzeug ist das 0‑€‑Produkt, das als Filter dient: Es sollte fachliches Know‑how vermitteln, aber gleichzeitig die Persönlichkeit des Anbieters zeigen (Video, Audio, authentische Details), um Vertrauen zu schaffen und nur die richtigen Menschen anzuziehen. Weiterhin wird erklärt, wie Copywriting und Content‑Strategie die Einzigartigkeit hervorheben müssen, damit sich potenzielle Kundinnen nicht nur von allgemeinen Versprechen, sondern von der individuellen Geschichte und Arbeitsweise angesprochen fühlen. Preisgestaltung wird thematisiert – höhere Preise erhöhen die Einstiegshürde und reduzieren Fehl‑Matches, während Programme zwischen 500 € und 1.000 € besonders auf die Passgenauigkeit achten müssen. Abschließend gibt sie praktische Tipps: 5 persönliche Merkmale festlegen, diese in Content und 0‑€‑Produkt einfließen lassen, Formulare nutzen, und die eigene Persönlichkeit in E‑Mail‑Marketing und auf der Website zeigen. Der Aufruf endet mit einer Einladung, das eigene 0‑€‑Produkt zu teilen und eine 5‑Sterne‑Bewertung zu hinterlassen.
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So schaffst du es, jeden Tag deine Wunschkunden mit anzuziehen. Ganz wichtig ist natürlich, dass du erstmal weißt, wer ist überhaupt dein Wunschkunde. Und ich weiß, besonders wenn man am Anfang steht, ist das eine echt verdammt schwere Frage, die man sich irgendwie selber beantworten muss. Und dann kategorisiert man das gerne mal nach demografischen Daten. Und ich finde, eigentlich wird es einem erst so wirklich klar, so nach 1, 2 Jahren im Business. Und zwar nicht, weil man dann so viele Wunschkunden hatte, sondern weil man so viele Nicht-Wunschkunden hatte. Also am Anfang nimmt man natürlich auch in der 1:1-Zusammenarbeit ja vieles mit an. Ist ja auch wichtig, man möchte ja auch irgendwie, dass sein Business weiter wächst, man braucht natürlich auch das Geld, und man arbeitet hier einfach ja mit jedem zusammen, der vielleicht auch Interesse hat an einer Zusammenarbeit, und man ist hier nicht so wählerisch. Und irgendwann fällt einem dann auf, okay, irgendwie, ich hatte schon nicht so ein gutes Gefühl am Anfang, aber okay, jetzt muss ich da natürlich durch. Aber ich kann mir natürlich merken, diese Eigenschaften zum Beispiel, möchte ich jetzt eigentlich nicht mehr. Klar, wenn du natürlich am Anfang immer noch sehr finanziell abhängig davon bist, dann kannst du hier auch nicht so krass wählerisch sein. Aber du kannst es dir natürlich in der Zukunft vornehmen, hier ein bisschen mehr drauf zu achten. Und sei es nur in einem Formular für deinen Termin einfach schon mal abzufragen, ob die Person bereit ist, XY natürlich auch in die Zusammenarbeit zu investieren. Da spart man sich auch schon viele Meetings, wenn die Person dann wieder denkt, das gibt's so für ein paar Euro, was natürlich niemals seine Zeit abdecken würde. Und hier ist es einfach wichtig, dass du erstmal weißt, was macht meinen Wunschkunden aus. Weil wenn wir jetzt Leute anziehen, die nicht unsere Wunschkunden sind, haben wir dann halt später einfach Probleme damit. Also zum einen werden wir nicht so viel an die verkaufen, und wenn wir etwas an die verkaufen, dann macht es uns meistens nicht so ganz glücklich. Weil auch wenn wir jetzt sagen, wir holen dann die Leute zum Beispiel in ein Gruppenprogramm mit rein oder auch einen Onlinekurs, der als Self-Study gemeint ist, wirst du mit den Personen sehr viele E-Mails austauschen, weil die eine andere Erwartungshaltung hatten, die vielleicht auch einfach nicht umsetzen, aber dir dann die ganze Schuld auch zuschieben. Oder dass du natürlich auch in einem Gruppenprogramm jemanden hast, der einfach nicht in die Gruppe passt. Und wenn du da halt nicht so krass vorher ausselektierst bei 0-€-Produkten, dann im Launch kannst du das ja nicht mehr so wirklich machen, außer du machst das natürlich über ein Kennenlerngespräch. Dann bist du aber in einem sehr hochpreisigen Bereich mit drin. Da ist natürlich dann auch die Wahrscheinlichkeit, dass jemand so ganz falsch ist, wenn dein Produkt irgendwie 4.000, 5.000 € kostet, auch schon wieder geringer, einfach weil die Einstiegshürde etwas höher ist. Aber gehen wir jetzt einfach mal von einem Produkt so zwischen 500 und 1.000 € aus, dann kann das schon mal ganz gerne passieren. Und das ist natürlich wichtig, dass wir von Anfang an nur die richtigen Leute anziehen. Also vielleicht würdest du dich gerade freuen, wenn du überhaupt Leute anziehst, und dann erzähle ich hier jetzt irgendwas von nur die Richtigen. Aber es ist wirklich ein liebgemeinter Rat, dass du dir diesen Gefallen von Anfang an tust. Und deswegen ist natürlich auch wichtig, dass du deine Produkte so entwickelst, dass sie nur zu dieser Zielgruppe passen, die du anziehen möchtest. Das heißt, dass man natürlich auch im Copywriting, auch in der Kommunikation etwas offener ist. Ich habe jetzt auch ein paar Sachen angesprochen, die sonst wahrscheinlich ganz gerne totgeschwiegen werden, aber ich bin inzwischen einfach so weit und sage das auch ganz ehrlich, weil ich möchte jetzt zum Beispiel in meinem Gruppenprogramm niemanden haben, der einfach die ganze Gruppe stört und sprengt. Das hat einfach für alle 3 Gruppen, also für mich als Betreuer des Programms, hat überhaupt kein Vorteil, weil es mich einfach auch nur stresst und ich nicht weiß, wie ich diesen Unterschied hier irgendwie ausgleichen soll. Für die 10 Leute, die sich gut harmonieren und da auch wirklich vorankommen in dem Programm, ist das auch nervig. Und für die eine Person ist das ja auch keine schöne Erfahrung. Also es ist ja für alle total wichtig, dass sie zu dem Richtigen kommen, also zu der richtigen Expertin. Und da geht es natürlich darum, dass du nicht nur einfach dein Fachwissen teilst, sondern auch deine Persönlichkeit. Und da sind wir natürlich wieder bei dem 0-€-Produkt. Du kannst ein richtig cooles 0-€-Produkt entwickeln, da ist tolles Fachwissen mit drin, aber du zeigst dich einfach nicht. Und das wird schon mal einen richtig großen Unterschied machen 2024, denn die Leute wollen dich als Person kennenlernen. Ich nenne das auch ganz gerne mal Vertrauensmarketing, was wir hier mit so einem E-Mail-Funnel auch machen, denn es geht einfach nicht darum, dass ich ihnen jetzt erzähle, ja, du kannst so und so viel damit abnehmen, du kannst so und so viel Geld damit verdienen, whatever. Diese, diese ganz plakativen Versprechen, sondern warum genau mit dir? Diese Frage musst du mal für dich mit beantworten, warum genau du das schaffst. Vielleicht hast du eine besondere Arbeitsweise. Bei mir ist es zum Beispiel so, ich bin jemand, der extrem schnell denkt, extrem schnell komplexe Sachen auch einfach erklären kann und aber gerne auch schon mal über den Tellerrand hinausschaut. Also man muss natürlich dann auch sich der Lage sein, dass bei mir sehr, sehr viel geliefert wird, und man kann das in seinem eigenen Tempo anschauen. Man kann auch die Videos etwas runter Vorsprung. Ich weiß auch nicht, in welcher Geschwindigkeit du den Podcast gerade anhörst. Ich weiß, ich spreche schnell, aber das ist ja nicht schlecht für mich, auch wenn mir das als Kind gesagt wurde. Das ist einfach meine Art. Jetzt kann natürlich jemand anders sein, der sagt, nee, ich bin da viel, viel individueller auch irgendwie vielleicht unterwegs, und ich mache das dann in deinem Tempo ganz langsam. Und vielleicht verstellt man sich dafür auch, das früher vielleicht auch mal mitgemacht, und das ist man halt einfach nicht. Das lernt man aber mit der Zeit. Und deswegen ist es wichtig, dass diese Persönlichkeit einfach schon mal mit zur Geltung kommt. Heißt, wenn du ein 0-€-Produkt erstellst, achte bitte darauf, dass man nicht einfach nur Text von dir lesen kann, sondern dass man dich in irgendeiner Art und Weise hören oder sehen kann, dass man schon mal den Eindruck bekommt, okay, wie ist die Person denn, wenn sie wirklich mal ein Video aufnimmt. Live ist natürlich der beste Weg, sich da zu zeigen, weil da kann man Also ein Video kann ich ja auch voll oft noch mal neu anfangen und das Ganze irgendwie aufnehmen. Und so ein Canva-PDF ist halt das Geduldigste. Also da kann ich ja monatelang dran rumpasteln und da kann auch jemand anders das für mich geschrieben haben. Das kommt ja gar nicht raus, wenn ich das als Empfänger dann lese. Das weiß ich jetzt nicht, ob das die Maria geschrieben hat oder dann doch ihre Freundin, die Vroni. Keine Ahnung. Aber bei so einem Video, da ist sie dann halt doch irgendwie zu sehen oder bei einer Audiodatei. Und deswegen mach dir hier bitte wirklich Gedanken, wie du persönlich werden kannst, und das natürlich auch auf deiner Webseite und im E-Mail-Marketing mit einfließen zu lassen. Du kannst hier einfach so ein paar Details von dir mitteilen. Natürlich musst du nicht dein ganzes Privatleben öffentlich krempeln, das mag ich auch nicht, aber du kannst einfach so ein paar Nuancen mit einfließen lassen. Zum Beispiel, ich trinke keinen Kaffee, und wenn man immer so hört, was ich alles so tue, ist das gleich für viele immer sehr fragwürdig, wie ich dann eigentlich so meinen Alltag irgendwie schaffe. Aber ich mag Kaffee einfach nicht, hat mir noch nie geschmeckt. Und dass man hier einfach so ein bisschen mit drauf eingeht und einfach so ein paar Berührungspunkte hat, okay, mit der kann ich mich jetzt irgendwie verbinden. Und dementsprechend wirst du dann auch nur Wunschkunden anziehen, wenn du das natürlich auch mitteilst. Das ist eine reine Übungssache, das wird nicht von heute auf morgen funktionieren, aber du musst eben den Mut haben, dich da ranzuwagen, dass du auch persönlicher wirst, persönlicher schreibst, auch deine Zielgruppe persönlicher ansprichst und nicht einfach nur mit Business aufs nächste Level heben, sondern das, was sie halt genau haben wollen. Das ist einfach ein ultra wichtiger Skill, schon immer gewesen, und er wird immer wichtiger, dass du hier auch wirklich das Copywriting kannst. Weil sonst ziehst du natürlich mit deinem 0-€-Produkt auch so Kunden an, aber das müssen nicht immer deine Wunschkunden sein. Und das bezieht sich natürlich auf deinen Content. Also auch dein Content kann die falschen Leute anziehen. Das kann natürlich dann Leute anziehen, die speichern sich deine Beiträge alle nur ab, die schreiben dir, wie toll deine Beiträge sind, die buchen aber einfach nie, einfach weil dein Content zu austauschbar ist, weil der noch nicht zeigt, dass man bei dir eben das bekommt, was man woanders nicht bekommt, dass du selber irgendwie diese Story durchgemacht hast oder dass man sich einfach auf eine andere Art und Weise mit dir perfekt identifizieren kann. Also schreib dir doch jetzt am besten mal 5 Dinge auf, die dich und deine Person ausmachen und die du auch in deinen Content und dein 0-€-Produkt mit einbringen kannst. Und bin total gespannt. Du kannst mir gerne ein 0-€-Produkt auch mal teilen. Auf Instagram findest du mich unter Zeitsparqueen und ich freue mich natürlich auch immer über eine 5-Sterne-Bewertung hier, wo du deinen Podcast anhörst. Bis zur nächsten Folge.










