DREAMING - Warum wir das Träumen verlernt haben. Das 12. Türchen in die Freiheit

Axel Kellerbauer guides a meditation on conscious dreaming, asking you to drop all formal rules and simply let go. He uses the image of drifting in a canoe with indigenous friends to spark heart-based dreams instead of materialistic ones, countering the modern stress and overstimulation that blocks real dreaming.
Chapters
Für die Episode von dem Podcast hast du irgendwas auf dem Kopf und es darf ruhig unvernünftig sein, wenn du anderes, besseres hast mit dem Buch oder ein Kissen, es fühlt sich gut an. Und dann lehn dich einfach zurück, mach es dir bequem, leg die Füße hoch, lehn dich an eine Mauer und wenn die Decke aus der Episode vom Worm noch da sein sollte, dann nimm sie dir ein. Dreaming. And haben wir das letzte Mal geträumt. Immer bewusst. Stell dir vor, du bist ein alter Mexikaner oder ein alter Indianer und kauerst einfach in der Ecke. Und da geht es nicht um Haltung bewahren, um Meditation, um Aufrecht und das beIN in Alignment und die Sitzhöcker und die Atmung und so. Nein, du darfst in dich zusammensacken, du darfst loslassen, endlich, endlich raus aus diesem merkwürdigen Stress, wie das Leben sein sollte, wie ich sein sollte und du darfst träumen und ich meine nicht diese Fuckträume von Reichtum und tollen Frauen und Booten und Urlauben und all diesem Kram. Nein, nein, nein, Mach's klein, mach's klein. Stell dir vor, du bist am Fluss, am Ufer von einem Fluss, einem verwundenen Fluss und da steht ein Kanu und in dem Kanu sitzen schon deine Indianerfreunde und Kollegen. Warte nur darauf, dass du einsteigst und dann steigst du ein und ihr macht nicht viel, ihr schubst das Kanu einfach nur ein Stück weit vom Ufer weg. Lasst euch treiben durch die Landschaft und dann schau, was auftauchen will links und rechts. Vielleicht hörst du Töne, vielleicht hörst du auch ein paar Vögel, Tiere und dann wirst du nochmal tief ausatmen und gesteh dir zu, dass du träumen darfst. Nicht diese Träume, oh mein Gott, wenn ich erst habe, dann und diese, wie ich alles sein könnte und müsste und Dinge. Träume einfach. Sei der, der träumen darf. Schau, wie der Traum sich dieses Mal gestalten wird. Wenn du merkst, du kommst in eine Kontraktion rein, diese Kontraktion der modernen Welt, die nie genug hat, immer im Mangel ist. Bis zum Schluss. Fear of missing out und ich verpasse was und ständig getriggert, neuronal unter Strom. Das braucht es jetzt nicht. Lass es einfach, lass fallen. Drop it. Schau, die Verspannungen sitzen meistens spürbar im Nacken, im Kopfbereich, im Schulterbereich, in diesem ganzen Kram. Drop it. Lass es aber fallen. Du musst keine Haltung bewahren bei sowas. Dreaming ist letting go. Gehen lassen, einfach nur sein lassen. Komplett absichtslos, komplett. Und du darfst ein bisschen lächeln dabei. Du darfst dich ein bisschen freuen darüber, dass du diese Fähigkeit noch hast. Die meisten von uns verlieren sich ganz schnell Und aus den Träumen werden Ziele und aus der Fähigkeit zu träumen wird Gehuzzle. Dingen hinterher zu rennen. Träumen lässt du die Dinge, die Welt auf dich zukommen. Vielleicht ist die Welt, wie wir sie hier erleben, sowieso nur ein Traum. Man guckt, ob du ihn nicht auch anders träumen kannst. Weniger konformistisch, mehr aus dir selbst heraus, Mit weniger Rücksicht auf was andere denken oder sagen könnten. Das einzige, wo du darauf achten musst, ist, ob dieser Traum ein Herz hat. Ja, und dann kannst du dich wieder entspannen und dein Sombrero noch ein Stückchen tiefer ins Gesicht ziehen. Einfach weiter träumen. Wenn du irgendwann genug geträumt hast, dann schau, dass du mit deinem Kanu und deinen Indianerkollegen wieder anlegst und sanft aber langsam wieder ans Ufer kommst. Auf einen guten Tag. Enjoy.
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