In diesem kurzen, deutschsprachigen Motivations‑Monolog erklärt der Sprecher, warum jeder Mensch im Kern "Gold" – also wertvoll und würdig – ist, obwohl das innere Empfinden oft das Gegenteil suggeriert. Er beschreibt, wie traditionelle Erziehung in den ersten Lebensjahren häufig zu einer hohen Zahl von elterlichen "Nein"‑Momenten führt, die das kindliche, spontane Selbst‑ und Wunschgefühl untergraben. Dieses wiederholte Nicht‑Bestätigen konditioniert das Kind dazu, sich selbst als "Trash" oder "Müll" zu sehen, was später zu chronischer Scham, Schuldgefühlen und dem Drang nach falscher Perfektion führt. Der Sprecher nutzt das Mantra "You are gold" sowie Zitate von Drake und Mary Williamson, um zu zeigen, dass wahre Perfektion im Akzeptieren der eigenen Unvollkommenheit liegt. Er ermutigt dazu, die äußere Kruste des Selbstkritischen abzuschälen, das innere Gold zum Leuchten zu bringen und damit nicht nur sich selbst, sondern auch anderen stillschweigend die Erlaubnis zu geben, ihr eigenes Gold zu zeigen. Der Talk endet mit einem Wunsch für einen fantastischen Tag und einer erneuten Bestärkung des Gold‑Mantras.
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Gold. Wow, das wird ein kurzes Video haben wollen. Oh mein Gott. Und auch noch so eine schöne Karte dazu. Ich muss es echt nachschauen. Was mir dauernd durch, ich sehe die Karte und was mir sofort durch den Kopf geht, ist dieser Song von Es ist die Pesh Mold, Gold, you are gold. Und ich glaube, das sagt eigentlich schon alles. Also wir, wenn du Kind bist und traditionell erzogen wirst, ich weiß nicht, wie sich das in den letzten ein, zwei Generationen ausgewirkt oder ausgearbeitet hat, dann hast du, ich glaube, die Psychologen haben da mal mitgezählt, bis zu deinem fünften oder sechsten Lebensjahr auf jedes Jahr sieben oder acht Mal, ich weiß es nicht mehr genau, ein Nein von deinen Eltern. Wenn du Kind bist, kannst du bei diesem Nein, was du in der Regel auf einen libidinösen Impuls bekommst, also einen lustvollen Impuls, Du willst jetzt das, du willst das, du willst den Nachtisch zuerst haben und deine, ich weiß nicht, den Teller nicht aufessen, du willst jetzt spielen, du willst jetzt schlafen, alles mögliche. Diese Impulse sind so körpernah und so integriert und so so seinsorientiert, dass du nicht unterscheiden kannst zwischen dem, was du da willst und zwischen dem, was du da bist. Du bist tatsächlich das, was du willst in dem Augenblick. Und wenn du Kinder anschaust, die Emotionen sind genauso spontan und genauso direkt und genauso durchgängig, die sind tatsächlich hochgradig transparent in der Beziehung. So was passiert, wenn du ständig einen Impuls hast und nur jedes siebte oder achte Mal die Bestätigung deiner Eltern dafür bekommst, dass dieser Impuls und damit auch du selbst OK bist, dass alles mit dir in Ordnung ist. Du lernst was anderes. Du lernst nämlich nicht, dass du Gold bist, sondern du lernst eigentlich eher, dass du Trash bist, Müll bist, dass mit dir etwas nicht in Ordnung ist. Wenn du in Ordnung wärst, dann würdest du ja ganz viel Jas bekommen und nicht so viele. Nein. Und das ist dramatisch, das ist eine Katastrophe. Und das ist hochgradig dramatisch, weil das, was du da lernst, nicht reflektieren kannst. Das heißt, das geht durch einen Kanal durch, sitzt drin und völlig unreflektiert. Das schafft aber den Kontext, die Grundlage, auf der du alle späteren Erfahrungen einordnest. Und wenn du genau hinschaust oder wenn du aus der Perspektive schaust, wirst du sehen oder wirst du bemerken können, wie voll unsere Welt von wirklich bemitleidenswerten Versuchen ist, der Welt und mir selbst das Gegenteil zu beweisen, nämlich dass ich doch in Ordnung bin. Das ist tatsächlich in einer gewissen Hinsicht ist es unanständig, was da läuft. Es ist aber weitgehend akzeptiert und mei, es macht Menschen natürlich auch in gewisser Hinsicht manageable oder führbar, ändert aber nichts dran. You are gold. Und ich finde es wundervoll, dass diese Karte in dem Kalender auftaucht, weil es einfach elementar ist, dass du dich daran erinnerst, dass andere dich daran erinnern, dass du immer wieder ein Gespür dafür Ja, da ist eine Schicht von Bewusstsein. Natürlich mache ich Fehler, natürlich bin ich nicht perfekt. Wo kämen wir hin? Ich mein, was für ein Scheißladen, wenn wir alle perfekt wären oder wie Drake das mal ausgedrückt hat, I'm born to make mistakes and not to fake perfection. Dieses Faking perfection ist tatsächlich ein Ergebnis davon, sich drüber hinwegzumogeln, dass du eigentlich nicht in Ordnung bist. Was da resultiert daraus ist eine ganz hohe Affinität für Scham und Schuld und all solche Sachen. Wir haben das sie sehr gut untersucht in den letzten 20 Jahren. Das ist relativ rock solid. Und wenn du einmal die Perspektive hast, überall zu sehen, nimm an, dass etwas in dir drin ist, dass du in deinem Sein, in deiner ganzen Imperfektion tatsächlich perfekt bist, dass du Gold bist, auch wenn da eine Kruste von irgendetwas drüber liegen sollte. Und natürlich ist das Leben dafür da, diese Kruste ein Stück weit freizulegen. Keine Frage, tapp es nicht in die Falle rein und versuch zu produzieren, was andere meinen in dir sehen zu wollen oder sehen oder hören zu müssen. You are gold. Und dieses Gold zum Glänzen zu bringen, ist vermutlich unsere Aufgabe, dieses Gold durchscheinen zu lassen. Mir geht die ganze Zeit Mary Williamson durch den Kopf. Ich verlinke das unten auch noch, die tatsächlich gesagt, abgewandelt. Wenn du das für dich tust, gibst du unabhängig davon stillschweigend anderen die Erlaubnis, das auch zu tun. Ich finde es wundervoll und denke bei dem Gedanken lassen wir es für heute. Und ich wünsche dir einen fantastischen Tag. You are gold.